C.10 Inklusive Schule

MASSNAHMEN

Die Schüler/innen unterstützen sich gegenseitig" (A.1.2.)

„Schüler/innen helfen Schülern/innen“ ist ein Bereich, der noch besser umgesetzt werden muss. Als Gründe für fehlende Unterstützung vonseiten guter Schüler/innen wird das „Zeitproblem“ genannt. Schüler, die fachliche Unterstützung anbieten, seien ständig mit dem eigenen Lernen beschäftigt. Auch müssen die Kontakte zwischen lernschwachen Schüler/innen – meist aus dem Biennium und guten Schüler/innen (aus dem Triennium) von den Lehrpersonen hergestellt werden. Ein Vorschlag ist, dass Tutoring und Teamfähigkeit auch während des Unterrichts (zwischen Gleichaltrigen oder indem man ältere Schüler/innen hinzuholt) stattfinden bzw. unterstützt werden kann.

Die Lehrpersonen und andere schulische Führungskräfte – Mitarbeiter/innen für Inklusion, interkulturelle Mediatoren und Sozialpädagoge/ innen arbeiten konstruktiv zusammen (A.1.3)

Dieser Punkt ist im Vademecum/Arbeitsprofil für Inklusion schon festgehalten und wird weiter umgesetzt.

Neue Lehrpersonen werden darin unterstützt, sich in der Schule einzugewöhnen (B.1.2.)

Die Einführung für neue Lehrpersonen muss auch für später dazugekommene Kolleg/innen erfolgen.

Die Schule organisiert Lerngruppen so, dass in ihnen die Vielfalt vertreten ist (B.1.5)

Bei Klasseneinteilungen für neu eingeschriebene Schüler/innen (große Anzahl von Schüler/innen aus der gleichen Ortschaft) soll vermieden werden, dass nicht alle ehemaligen Mitschüler/innen aufeinandertreffen. Damit vermeiden wir Gruppenbildung oder wirken beispielsweise einer gleichen sprachlichen Vorbereitung (v.a. in der Zweitsprache) entgegen. Einiges könnte man auch mit der regelmäßigen Änderung der Sitzordnung bewirken.

Dem Recht auf Bildungserfolg wird durch Formen der Personalisierung und Individualisierung des Lernens entsprochen (B.2.4.)

Dieser Punkt ist im Schulprogramm und im Vademecum/Arbeitsprofil für Inklusion schon festgehalten und wird weiter umgesetzt. Er kann aber auch im Bereich der Begabungsförderung noch weitere Maßnahmen enthalten.

Die Unterstützung für Schüler/innen mit Deutsch als Zweitsprache wird mit der allgemeinen Planung koordiniert (B2.5)

Das Projekt: „Sprachsensible Fachdidaktik“ wird weiterhin umgesetzt, ebenso die Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum (Koordination: Stundenpläne, Aussprachen).

Die Schüler/innen sind aktive Subjekte ihres eigenen Lernens (C.1.4)

Die Orientierungstage für erste Klassen werden beibehalten. Ebenso die Förderung des eigenverantwortlichen Lernens. Der Austausch zwischen Lernberatung und Klassenrat muss intensiviert werden: Gespräche mit Lernberater/innen werden sichtbar angekündigt und für Lehrerkolleg/innen und Eltern transparenter gemacht. Neue Materialien werden eingesetzt.

Schüler/innen lernen miteinander und voneinander (C.1.5.)

Klassenübergreifende Projekte und Fixpunkte im Tätigkeitsplan werden beibehalten: Turniere im Sport, „Referieren-Präsentieren“, „Girl´s Day“, „Mit allen Sinnen“ u.v.a.

Die spezifischen Kompetenzen der Lehrpersonen sind bekannt und werden voll ausgeschöpft (C.2.2)

Kopräsenz im Triennium oder Unterrichtsformen wie CLIL, haben sich bewährt. Zusätzliche Ideen müssen aber noch weiter ausgebaut werden.

Die Anwesenden äußerten den Wunsch, dass die „Inklusive Schule“ auf der Homepage sichtbar gemacht wird: Entweder unterhalb der Lernformen oder mit einem eigenem Link im Schulprogramm aufscheint.