A.5.14 Informatik RG

FACHCURRICULUM INFORMATIK

3. bis 5. Klasse, Realgymnasium mit Schwerpunkt Angewandte Naturwissenschaften

Ziele

Der Informatikunterricht trägt dazu bei, digitale Hilfsmittel sachgerecht und zielgerichtet, verantwortungs- und sinnvoll einzusetzen. Sie sind im Informatikunterricht stets Medium, Werkzeug und Inhalt des Lernens zugleich

Schülerinnen und Schüler lernen die wichtigsten theoretischen Grundlagen der Informationswissenschaften und erwerben Fertigkeiten in der Nutzung von Instrumenten der Informatik. Dabei sollen ihnen die Prinzipien klar werden, auf denen die verschiedenen aktuellen Varianten eines Informatiksystems gründen. Schülerinnen und Schüler lernen neben der Bedienung entsprechender Systeme vor allem die darauf ausgerichteten Arbeitsmethoden erkennen und beherrschen, damit sie auch künftige technische Entwicklungen besser beurteilen können und ihre Vorkenntnisse und bestehenden Fähigkeiten selbstständig weiterentwickeln.

Im Informatikunterricht sind die inhaltlichen Bereiche Information und Daten, Algorithmen, Sprachen und Automaten, Informatiksysteme, Informatik, Mensch und Gesellschaft immer eng verzahnt mit den Prozessbereichen des Modellierens und Implementierens, Begründens und Bewertens, Strukturierens und Vernetzens, Kommunizierens und Kooperierens, Darstellens und Interpretierens.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben die notwendigen Kompetenzen, um die durch Informatiksysteme veränderte Lebenswelt zumindest zu einem wesentlichen Teil zu durchschauen, verstehen, beurteilen und mitgestalten zu können. Im Informatikunterricht werden die Gemeinsamkeiten der für alle Disziplinen gültigen informatischen Strukturen und Methoden einschließlich fächerübergreifend und fächerverbindend, hauptsächlich zur Mathematik, Physik und zu den Naturwissenschaften gestaltet.

Weiters ist es wichtig, Synergien mit dem Umfeld zu finden, indem die Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungseinrichtungen, Wissenschaftsmuseen und der Arbeitswelt ermöglicht wird.

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • mit den gängigsten Software-Programmen umgehen und sie für das eigene Lernen und die Kommunikation im Netz zielgerichtet einsetzen
  • unter Nutzung innovativer Methoden und Techniken Daten suchen, analysieren, interpretieren, organisieren, verarbeiten, darstellen und präsentieren
  • zu gegebenen Sachverhalten informatische Modelle erstellen, diese mit geeigneten Werkzeugen implementieren und die Implementierung der Modelle reflektieren
  • Möglichkeiten und Grenzen der Informatik innerhalb des kulturellen und sozialen Kontextes, in dem sie angewandt wird, bewusst wahrnehmen und reflektieren
  • sich selbstständig neue Anwendungen und Informatiksysteme erschließen

Bewertungskriterien

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Der Unterricht wechselt je nach Kompetenzziel und Klassensituation zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, Lehrervortrag, Schülerreferate, Arbeits- und Wochenpläne, Arbeit am PC

Im Unterricht sollen unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt werden:

Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten

verschiedene Formen mündlicher und schriftlicher Äußerungen (Referate, Vorträge)

Fragen zum Unterrichtsstoff

Art und Häufigkeit der Überprüfungen: Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten; mündliche und schriftliche Fragen und Aufgaben (Referate, Vorträge ...)

Gewichtung: alle "1"

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

 

2. Biennium Angewandte Naturwissenschaften

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.
die Charakteristiken der Computerarchitekturen, die Konzepte von Hard- und Software beschreiben Computerarchitektur, Konzepte von Hard- und Software, binäre Codierung  
das Von Neumann-Prinzip und grundlegende Konzepte von ASCII -Code und Unicode verstehen Von Neumann-Maschine, ASCII -Code, Unicode ASCII -Code, Unicode
das Betriebssystem mit seinen grundlegenden Funktionen und Eigenschaften zielgerichtet nutzen Betriebssysteme, Hilfsprogramme Betriebssysteme, Hilfsprogramme
den Begriff des Prozesses als ein sich in Ausführung befindliches Programm verstehen und den grundlegenden Mechanismus der Speicherverwaltung und die wichtigsten Funktionen der Dateisysteme erklären Prozess, Speicherverwaltung, Dateisysteme  
die Elemente eines elektronischen Dokumentes erkennen und zielgerichtet einsetzen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware Präsentationen (z.B. mit LibreOffice)
das Internet und seine Dienste nutzen und erklären Struktur des Internet und Internetdienste Client-Server-Anwendungen
einen Algorithmus in Pseudocode und in einer bestimmten Programmiersprache entwickeln algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache
die Prinzipien, die den Programmiersprachen zugrunde liegen, verstehen und nutzen Programmiersprachen z.B. HTML, CSS, Javascript

 

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.
die Charakteristiken der Computerarchitekturen, die Konzepte von Hard- und Software beschreiben Computerarchitektur, Konzepte von Hard- und Software, binäre Codierung Computerarchitektur, Konzepte von Hard- und Software, binäre Codierung
das Von Neumann-Prinzip und grundlegende Konzepte von ASCII -Code und Unicode verstehen Von Neumann-Maschine, ASCII -Code, Unicode Von Neumann-Maschine

das Betriebssystem mit seinen grundlegenden Funktionen und Eigenschaften zielgerichtet nutzen

Betriebssysteme, Hilfsprogramme Betriebssysteme, Hilfsprogramme
den Begriff des Prozesses als ein sich in Ausführung befindliches Programm verstehen und den grundlegenden Mechanismus der Speicherverwaltung und die wichtigsten Funktionen der Dateisysteme erklären Prozess, Speicherverwaltung, Dateisysteme Prozess, Speicherverwaltung, Dateisysteme
die Elemente eines elektronischen Dokumentes erkennen und zielgerichtet einsetzen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware Präsentationen (z.B. mit LibreOffice)
das Internet und seine Dienste nutzen und erklären Struktur des Internet und Internetdienste Struktur des Internet und Internetdienste
einen Algorithmus in Pseudocode und in einer bestimmten Programmiersprache entwickeln algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache
die Prinzipien, die den Programmiersprachen zugrunde liegen, verstehen und nutzen Programmiersprachen z.B. HTML, CSS, Javascript, C

 

5. Klasse Angewandte Naturwissenschaften

Fertigkeiten

Kenntnisse

Lerninhalte 5. Kl.

gegebene Algorithmen lesen und interpretieren und Algorithmen zum Lösen von Aufgaben und Problemen aus verschiedenen Anwendungsgebieten entwerfen und realisieren

die wichtigsten Algorithmen der Numerik die wichtigsten Algorithmen der Numerik
formale Sprachen zur Interaktion mit Informatiksystemen und zum Problemlösen nutzen formale Sprachen formale Sprachen
für einfache Sachverhalte objektorientierte Modelle entwickeln und diese darstellen, die Vorgehensweisen bei der Modellierung informatischer Sachverhalte begründen Klassendiagramme, Syntax einer objektorientierten Programmiersprache Klassendiagramme, Syntax einer objektorientierten Programmiersprache (z.B. C++, Java)
einfache Simulationen zum Problemlösen und zur Unterstützung von wissenschaftlichen Untersuchungen nutzen Simulationsprogramme Simulationsprogramme (z.B. octave, gnuplot)
die Verwaltung und Speicherung großer Datenmengen modellieren Datenmodelle Datenmodelle
einfache Datenmodelle in relationale Modelle umsetzen und diese mit einem Datenbanksystem realisieren Datenbanken Datenbanken (z.B. PostgreSQL)
Situationen, in denen persönliche Daten weitergegeben werden, bewerten und die Unsicherheit einfacher Verschlüsselungsverfahren erkennen Datensicherheit, Privacy, Verschlüsselungsverfahren Datensicherheit, Privacy, Verschlüsselungsverfahren