A.5.13 Geschichte und Geografie RG

FACHCURRICULUM GESCHICHTE UND GEOGRAPHIE

1. Biennium

Ziele

Im Fach Geschichte und Geografie, das im ersten Biennium der Gymnasien gemeinsam als Fächerbündel unterrichtet w treffen historische und gesellschaftswissenschaftliche Denkweisen mit naturwissenschaftlichen zusammen, was neben dem Erwerb spezifischer fachlicher Fertigkeiten und Kenntnissen vor allem einen Aufbau an Kompetenzen der Bewertun Beurteilung und Handlung erfordert.

Durch die Verbindung der beiden Fächer ergeben sich besondere Möglichkeiten für eine fächerübergreifende und vernetzende Planung.

Das Anliegen der Rahmenrichtlinien Geschichte besteht darin, Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, historischen Zeugnissen und Menschen nicht nur mit Offenheit, Achtung und Neugier zu begegnen, sondern auch ein Gespür für den historischen Kern von Inhalten zu entwickeln, denen sie in der Geschichts- und Erinnerungskultur sowie der medialen Darstellung und Vermarktung im Alltag begegnen. Schülerinnen und Schüler werden so von einem rein historischen Faktenwissen zu einem historischen Denken hingeführt.

Die Rahmenrichtlinien Geschichte gehen von einer chronologischen Abfolge in der Erarbeitung historischer Kenntnisse aus, ermuntern aber explizit zu Einschüben in Form von Längsschnittbetrachtungen, geografischen Vergleichen, Gegenwartsbezügen und fächerübergreifenden Ansätzen.

Durch Bezüge zur Lokal- und Regionalgeschichte in allen Epochen wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Landes ermöglicht und ein wertvoller Beitrag für ein friedliches Zusammenleben aller Sprachgruppen geleistet.

In der Abschlussklasse der Oberschule steht die Zeitgeschichte bis hin zu den aktuellsten Geschehnissen im Vordergrund

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • Veränderungen in der Zeit und im Raum wahrnehmen und Zeugnisse aus der Geschichte erkennen
  • Räume auf den verschiedenen Maßstabsebenen als Systeme erfassen und Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt in der zeitlichen Entwicklung analysieren
  • historische und geografische Quellen nutzen, relevante Informationen gewinnen und zusammenfassende Darstellunge auswerten, deren Gattungen unterscheiden und sachlich analysieren
  • historische und geografische Sachverhalte beurteilen, interpretieren und einordnen historische und geografische Erkenntnisse kriterienorientiert beurteilen und sich eigene Werturteile bilden, die zu reflektierten Einstellungen und Haltungen auch für die eigene Lebenspraxis führen
  • die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft sowie den Wert der Autonomie für das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol erkennen

BEWERTUNGSKRITERIEN

Klassen: RG 1. Biennium

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Im Unterricht sollen unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt werden:

  • Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten
  • verschiedene Formen mündlicher und schriftlicher Äußerungen (Referate, Vorträge)
  • Bearbeitung von Texten
  • Fragen zum Unterrichtsstoff
  • Anfertigen von graphischen Darstellungen und Schaubildern
  • Interpretation von Statistiken, Texte und Graphiken

Gewichtung: unterschiedlich gewichtet - wird jedesmal mitgeteilt Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

Individuelle Bildungspläne: werden berücksichtigt

Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Fachwissen anwenden und Fachsprache verwenden
  • Fähigkeit zur Strukturierung zeigen
  • Vergleichs- und Kombinationsfähigkeit
  • Transferfähigkeit (z.B.fächerübergreifendes Denken, aktuelle Bezüge)
  • Kritik- und Interpretationsfähigkeit (z.B. Quellen)
  • Argumentationsfähigkeit

 

2. Biennium und 5. Klasse

Geschichte

Ziele

Im Fach Geschichte und Geografie, das im ersten Biennium der Gymnasien gemeinsam als Fächerbündel unterrichtet wird, treffen historische und gesellschaftswissenschaftliche Denkweisen mit naturwissenschaftlichen zusammen, was neben dem Erwerb spezifischer fachlicher Fertigkeiten und Kenntnissen vor allem einen Aufbau an Kompetenzen der Bewertung, Beurteilung und Handlung erfordert.

Durch die Verbindung der beiden Fächer ergeben sich besondere Möglichkeiten für eine fächerübergreifende und vernetzende Planung.

Das Anliegen der Rahmenrichtlinien Geschichte besteht darin, Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, historischen Zeugnissen und Menschen nicht nur mit Offenheit, Achtung und Neugier zu begegnen, sondern auch ein Gespür für den historischen Kern von Inhalten zu entwickeln, denen sie in der Geschichts- und Erinnerungskultur sowie in der medialen Darstellung und Vermarktung im Alltag begegnen. Schülerinnen und Schüler werden so von einem rein historischen Faktenwissen zu einem historischen Denken hingeführt.

Die Rahmenrichtlinien Geschichte gehen von einer chronologischen Abfolge in der Erarbeitung historischer Kenntnisse aus, ermuntern aber explizit zu Einschüben in Form von Längsschnittbetrachtungen, geografischen Vergleichen, Gegenwartsbezügen und fächerübergreifenden Ansätzen.

Durch Bezüge zur Lokal- und Regionalgeschichte in allen Epochen wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Landes ermöglicht und ein wertvoller Beitrag für ein friedliches Zusammenleben aller Sprachgruppen geleistet.

In der Abschlussklasse der Oberschule steht die Zeitgeschichte bis hin zu den aktuellsten Geschehnissen im Vordergrund.

 

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • gezielt und eigenständig historische Recherchen durchführen sowie Elemente der Geschichtskultur identifizieren und benennen
  • historische Quellen und Darstellungen charakterisieren und deren Erkenntniswert einschätzen verschiedene Perspektiven durch den Vergleich unterschiedlicher Quellen und Darstellungen zu Personen, Ereignissen, Prozessen und Strukturen unterscheiden
  • durch Auswahl, Verknüpfung und Deutung historischer Sachverhalte zu einem argumentativ begründeten Sach- und Werturteil gelangen
  • für verschiedene historische Fragen und Probleme mögliche Lösungswege vorschlagen, begründen und beurteilen
  • die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft sowie den Wert der Autonomie für das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol erkennen
  • sich der Verantwortung für das Erbe, das wir übernehmen und das wir hinterlassen, stellen

Didaktische und methodische Hinweise zur Bewertung

Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten. Im Geschichte-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen

Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten historischen Epochen und Ereignissen zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bes-sere Leistungen.

Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen ein-gesetzt: offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)

Multiple-Choice-Fragen themenzentriertes Argumentieren

Gewichtung

Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.

Individualisierende Maßnahmen

Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, so-wohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.

Mitarbeitsnote

Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:

Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmateri-alien des Schülers aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen

Führen einer sauberen Mitschrift und pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausar-beiten Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen

aktive Beteiligung an schulischen Veranstaltungen (z. B. politische Bildung)
 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vorgegebenen Angaben:

  • Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
  • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen.
  • Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
  • Die Argumentation ist logisch-stringent-kohärent.
  • Der Schüler zeigt Abstraktions- und Kritikfähigkeit.

Im digitalen Register werden folgende Kompetenzen bewertet:

  • Darstellung von historischen Inhalten und Zusammenhängen
  • Eigenständige Recherche anhand von Primär- und Sekundärquellen
  • Historische Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven darstellen und beurteilen Anwendung historischer Erkenntnisse auf die persönliche und allgemeine Gegenwart

Anmerkungen

Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Verteilung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponi-bilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persön-lichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.

Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außer-dem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.

Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.

1. Biennium Geschichte und Geographie Lerninhalte

Fertigkeiten Kenntnisse

Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum

in der eigenen Gegenwart und Umgebung Erscheinungen, Gegebenheiten und Spuren, die in die Vergangenheit verweisen, erkennen Beispiele historischer Prozesshaftigkeit
Geschichte in Produkten der Geschichtskultur erkennen und differenziert betrachten fiktive Texte, Medienprodukte, Fest- und Erinnerungskultur historischen Charakters
Funktionsweise von historischen Gegenständen, Produktionsprozessen und –verfahren beschreiben Wirtschaftsformen, Technologiestand und Lebensweisen in unterschiedlichen Epochen
Fragen an die Vergangenheit stellen und Wege der Beantwortung aufzeigen grundlegende Kenntnisse archäologischer und historischer Arbeitsweisen
Räume als humangeografisches System erfassen Vielfalt der Lebenswelten, Bevölkerungsstrukturen
Mensch-Umwelt-Beziehungen in geografischen Räumen analysieren Nutzung, Veränderung und Schutz von Räumen
Räume unter geopolitischen Gesichtspunkten analysieren Grenzen, Gebiete, Verteilungen, Zusammenschlüsse

Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen

Fragen und Vermutungen anhand von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen überprüfen Unterschied zwischen Quelle und Darstellung sowie zwischen Faktum und Hypothese
in Quellen und zusammenfassenden Darstellungen verschiedene Ereignisse erkennen, Personen und Rollen identifizieren sowie Phänomene erfassen verschiedene Formen der Quellenanalyse und Darstellungen
historische Zeugnisse zeitlich und geografisch einordnen und interpretieren

Übersicht über historische Epochen und geografische Räume Lokal- und Regionalgeschichte

Autoren und Autorinnen historischer Zeugnisse identifizieren und charakterisieren unterschiedliche Perspektiven in der Wahrnehmung von Augenzeugen
sich in Umgebungen zurechtfinden, die Darstellungen und Zeugnisse über die Vergangenheit aufbewahren Merkmale und Funktionsweise von Archiven, Museen und Sammlungen auch virtueller Art
Informationen zur Behandlung von geografischen Fragestellungen gewinnen und auswerten geografisch relevante traditionelle und technik-gestützte Informationssysteme, Informationsformen und Informationsstrategien

Interpretation

Ereignisse ordnen, Sachverhalte und Personen zueinander in Beziehung setzen Zusammenhänge zwischen Personen, Ereignissen und Sachverhalten
in erzählenden und erklärenden Darstellungen Ursache und Wirkung identifizieren Kausalketten im historischen und humangeografischen Prozess
historisches Wissen in verschiedenen narrativen Formen darbieten Verbalisierungsstrategien von Ereignissen und Zusammenhängen
Vergleiche und Verknüpfungen zwischen historischen Zeugnissen und Räumen verschiedener Maßstabsebenen herstellen historische Zeugnisse und Räume auf lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene
soziale Unterschiede und Hierarchien erkennen und als Deutungsmuster anwenden soziologische Kategorien

Orientierung

einen Bezug von Phänomenen aus der Vergangenheit zur eigenen Person oder Gegenwart herstellen für die eigene Biographie relevante Bezugspunkte in der Vergangenheit
den Einfluss vergangener Ereignisse auf die Gegenwart aufzeigen und deren möglichen Einfluss für die Zukunft abschätzen punktuelle Vergleiche, historische und geografische Längsschnittbetrachtung, Entwicklungslinien
historische Kontinuitäten und Diskontinuitäten in verschiedenen Räumen erkennen Beständigkeiten und Traditionen, Zäsuren und Brüche
Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen Handlungsmotive und Lebenswelten von Menschen in der Vergangenheit
Werturteile vergleichen und diskutieren Merkmale von Werturteilen

sich mit ausgewählten geschichtlich und geografisch relevanten Sachverhalten, Erkenntnissen und Sichtweisen auseinandersetzen, ihre Auswirkungen reflektieren und unter Nutzung fachbezogener und allgemeiner Beurteilungskriterien dazu Stellung nehmen

fachbasierte und fächerübergreifende Werte, Normen und Beurteilungskriterien
sich im eigenen Alltag für eine bessere Qualität der Umwelt, eine nachhaltige Entwicklung, für eine interkulturelle Verständigung und ein friedliches Zusammenleben in der Einen Welt einsetzen und in konkreten Situationen reflektiert und verantwortungsbewusst handeln Umwelt- und sozialverträgliche Lebens- und Wirtschaftsweisen
Sachverhalte und geografische Objekte in räumliche Ordnungssysteme einordnen, sich in Realräumen orientieren, bewegen und Standorte bestimmen grundlegende räumliche Ordnungssysteme Karten und andere Orientierungshilfen

 

Lerninhalte 1. Klasse

Geschichtliche und geographische Denk-und Arbeitsweisen

  • Grundbegriffe der Geschichte und Geographie
  • Umgang mit Quellen und Kartenmaterial

Vor- und Frühgeschichte

  • Menschwerdung (geographische Einordnung)
  • Steinzeit
  • Bronze- und Eisenzeit in Europa

Technikgeschichte

Frühe Hochkulturen

  • Allgemeiner Überblick
  • Landschaftsveränderungen und Entstehung der Hochkulturen Mesopotamien, Ägypten Entwicklung der Schriftsysteme

Antike

  • Griechenland
    • Griechische Frühzeit
    • Klassisches Griechenland
    • Alexander der Große und der Hellenismus
  • Das Römische Reich
    • Römische Königsherrschaft und Republik
    • Römische Kaiserzeit
    • Untergang des Römischen Reiches

Die römische Eroberung des Alpenraumes (Die Räter) Museumsbesuche und Exkursionen In den Unterrichtseinheiten zu Griechenland und dem Römischen Reich wird in Geographie auf folgende Punkte eingegangen: Geologie, Klimaentwicklung , Wanderungsbewegungen und Landschaftsformen.

Lerninhalte 2. Klasse

Wiederholung:

  • Römisches Reich

Spätantike

  • Die Völkerwanderung

Das Mittelalter

  • Übergang von der Antike zum Mittelalter (geographische Festlegung)
  • Das mittelalterliche Weltbild König und Kirche
  • Periodisierung des Mittelalters

Frühmittelalter I

  • Byzantinisches Reich
  • Reiche der Araber Sprache und Kultur der Germanenstämme

Langobardenreich

  • Frankenreich

Hochmittelalter

Das Feudalsystem

Ritter und Burgen

Die Kreuzzüge

Staufer und Welfen

Landesgeschichte Tirol Klöster und Orden Spätmittelalter

Städte und Handelsbünde

bäuerliche Alltagskultur

  • Übergang und Beginn der Neuzeit und geographische Entdeckungen – Veränderung des Weltbildes

In Geografie werden zu den passenden Themenbreichen aktuelle Bezüge hergestellt (z.B. Wirtschafts- und Humangeografie).

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Übergreifende Kompetenzen

  1. Lern- und Planungskompetenz: verschiedene Lerntechniken vermittln und erproben, Strukturierungen der Lern und Arbeitsprozesse, Selbstreflexion und Eigeninitiative fördern
  2. Kommunikations- und Kooperationskompetenz: Grundlagen der Kommunikation beachten, Anwendung der Fachsprache und angemessene Kommunikation, Präsentationen erstellen und vorstellen, Argumentationen logisch und folgerichtig darlegen und eigenen Standpunkt vertreten sowie eigenständiges Einbringen in die Gruppe, konstruktiver Umgang mit Konflikten
  3. Vernetztes Denken und Problemlösungskompetenzen: fächerübereifendes und vernetztes Denken, Erarbeitung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken, Zusammenhänge erkennen und Pronlemlösestrategien ausarbeiten
  4. Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz: aktive Teilnahme am Zusammenleben und dessen Prinzipien erkennen, Grundprinzipien eines Rechtsstaates vermitteln und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Anliegen
  5. Informations- und Medienkompetenz: Strategien zur Informationsbeschaffung anhand verschiedener Medien, Bewertung der Informationen und Beachtung des Urheberrechts
  6. Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz: kulturelle Unterschiede und Gemeinsameiten erkennen und reflektieren, sich verständigen und eigene Kultur wahrnehmen

 

2. Biennium Geschichte Lerninhalte

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. + 4. Kl.

Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum

Materialien oder Zeitzeugen suchen und finden, die über spezifische Themen der Vergangenheit Auskunft geben können verschiedene Formen historischer Recherche Zeitalter der Entdeckungen und Erfindungen, Geschichte Tirols
Elemente der Geschichts- und Erinnerungskultur erkennen, benennen und unterscheiden Darstellung und Vermarktung von geschichtlichen Ereignissen und Personen im Alltag in ihren verschiedenen Ausprägungen Reformation und Gegenreformation

Erschließung historischer Quellen und zusammenfassender Darstellungen

verschiedene Quellenarten und zusammenfassende Darstellungen unterscheiden, beschreiben und charakterisieren sowie deren Relevanz und Zuverlässigkeit beurteilen

Quellenarten, Methoden der Quellenkritik Dreißigjähriger Krieg, Westfälischer Frieden

geschichtskulturelle Darstellungsformen analysieren und auf ihre historische Aussagekraft beurteilen

historische und gesellschaftliche Kontextualisierung geschichtskultureller Erscheinungen Französische Revolution

Interpretation von Geschichte

unterschiedliche Quellen zu derselben Person, zu demselben Ereignis bzw. Sachverhalt vergleichen Verfahren zur Erkenntnis von Multiperspektivität sowie zur Konstruktion historischer Objektivität Absolutismus (höfisch, aufgeklärt)
Vermutungen zu Intentionen von Quellen und Darstellungen äußern bewusste und unbewusste Interessen bei der Entstehung von Quellen und Darstellungen Geschichte der Habsburger
Perspektiven verschiedener Beteiligter in konkreten historischen Situationen unterscheiden Multiperspektivität und Relativität der Wahrnehmung Französische Revolution, Entwicklung des englischen Parlamentarismus

Orientierung

Zeugnisse und Ereignisse zeitlich und geografisch einordnen Übersicht über historische Epochen Lokal- und Regionalgeschichte alle UE
in der Geschichtserkenntnis eine Hilfe für die Orientierung in der Gegenwart und für die Gestaltung der Zukunft sehen Exemplarität und Modellcharakter von Lebensentwürfen und Entwicklungen Napoleon, Restauration
Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen und analysieren persönliche, politische, religiöse und ökonomische Motive und Ursachen für menschliches Handeln Bauernkriege, Imperialismus

Handlungsnormen vergangener Epochen in Beziehung zu geltenden Normen setzen

unterschiedliche Wertesysteme und ihr gesellschaftlicher Hintergrund Italienische Einigung, Deutsche Einigung
Handlungsalternativen in konkreten Situationen und Kontexten aufzeigen und diskutieren historische und aktuelle Fallbeispiele aktuelles Geschehen mit Bezug zum Unterrichtsstoff

 

Lerninhalte Geschichte 5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.
historische Zeugnisse und Quellen zeitlich und räumlich zuordnen, ihren Informationswert gewichten und in Zusammenhänge einbetten Lokal- und Regionalgeschichte, Südtirol- Autonomie; italienischer, österreichischer und deutscher Kontext; europäische und globale Zusammenhänge Weltkriege, Südtirol-Geschichte, Totalitarismen, Kalter Krieg
historische Prozesse und Strukturen analysieren und erklären und den Bezug zur Gegenwart herstellen historische Prozesse und Strukturen, Zeitgeschichte Nahostkonflikt
Perspektiven unterschiedlicher Akteure vergleichen und Hypothesen dazu formulieren Akteure, Perspektiven und Ereignisse Europäische Einigung
Sinnbildungsmuster in historischen Erzählungen und Erklärungen wahrnehmen historische Erzählungen und Erklärungen Option
wahrnehmen, dass Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft zeitabhängig sind Darstellungsformen von gesellschaftlichen und geschichtlichen Ereignissen und Prozessen Weimarer Republik

Überfachliche Zusammenarbeit

Übergreifende Kompetenzen

Referatsarbeit, Schwerpunkthema, Facharbeit, Diskussionsrunden, Fachsprache, Präsentationen, Mitarbeit, Entwicklung von Kritikfähigkeit, Recherche mit alten und neuen Medien, vergleichende Analyse kultureller Produkte und Entwicklungen