A.5.8 Deutsche Sprache und Literatur RG

FACHCURRICULUM DEUTSCHE SPRACHE UND LITERATUR

1. bis 5. Klasse, Realgymnasium

Ziele

Wesentliche Aufgabe des Deutschunterrichts ist es, die Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, den mündlichen und schriftlichen Gebrauch von Sprache zu schulen und Sprachbewusstsein zu wecken. Schülerinnen und Schüler nehmen die Sprache verstärkt als Mittel zum Aufbau von Erkenntnis und Identität wahr. Der Deutschunterricht fördert den korrekten, kritischen und verantwortlichen Umgang mit der Sprache und erweitert d Dialog- und Verständigungsfähigkeit. Zudem spielt Sprache in fast allen Lernprozessen eine wesentliche Rolle und steuert nicht nur über kognitive, sondern auch über affektive Impulse die Entwicklung der Person. Sprachliche Kompetenz umfasst demnach alle Fertigkeiten, auf denen die Produktion von Sprache beim Sprechen und Schreiben und die Rezeption von Sprache beim Hören und Lesen beruhen.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • über einen längeren Zeitraum aufmerksam zuhören, Überlegungen zu dem Gehörten anstellen und diese situationsgerecht artikulieren
  • unterschiedliche Textsorten verfassen und dabei kommunikative, inhaltliche und formale Aspekte berücksichtigen die Phasen des Schreibprozesses reflektieren
  • Strategien zum Leseverstehen zielgerichtet anwenden
  • literarische und Sachtexte in ihrer Textsortenspezifik analysieren und ausgewählte Gestaltungsmittel in ihrer Intentio und Wirkung erkennen
  • wesentliche verbale, non- und paraverbale Elemente der Kommunikation erkennen
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachebenen, Sprachvarietäten, zwischen gesprochener und geschriebener Sprache aufzeigen
  • wesentliche Elemente des Regelsystems und Kommunikationsmediums Sprache erkennen, benennen und anwend

 

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • in Diskussionen eigene Gedanken und Meinungen präzise und klar formulieren, überzeugend argumentieren und wirksam auf die Argumente anderer reagieren
  • verbale, nonverbale und prosodische Mittel bewusst und kreativ einsetzen, um komplexe Inhalte wirkungsvoll zu vermitteln
  • in unterschiedlichen Textsorten komplexe Sachverhalte differenziert darlegen und dabei kommunikative, inhaltliche und formale Aspekte berücksichtigen
  • eigene Schreibkompetenz und Schreibentwicklung kritisch reflektieren
  • Lesetechniken und Lesestrategien zur Erfassung von Informationen und Textstrukturen selbstständig anwenden
  • komplexe literarische, Sach- und Medientexte unterschiedlicher Art in ihren Aussagen, Absichten und formalen Strukturen verstehen und sie in einen übergeordneten Zusammenhang stellen wesentliche verbale, non- und paraverbale Elemente der Kommunikation bewusst einsetzen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachebenen, Sprachvarietäten und zwischen gesprochener und geschriebener Sprache im eigenen Sprachlernprozess berücksichtigen
  • die Elemente des Regelsystems und Kommunikationsmediums Sprache bewusst und situationsgerecht einsetzen

BEWERTUNGSKRITERIEN

RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Der Unterricht wechselt je nach Kompetenzziel und Klassensituation zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, Lehrervortrag, Schülerreferate, Arbeits- und Wochenpläne, Stationen und Exkursionen bzw. Museumsbesuch, Lehrmittel: Lehrbücher, Medien jeder Art und Sach-texte.

Gewichtung: unterschiedliche Gewichtung - wird jedesmal mitgeteilt Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Gedanken eigenständig entwickeln, begründen, präsentieren
  • Kritische, korrekte Darstellung von Inhalten, Zusammenhängen
  • Sprache: korrekt, textsortenkonform, situativ angemessen
  • Themen, Fragen, Inhalte selbstständig erschließen, verstehen

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse

Hören und Sprechen

monologische und dialogische Hörtexte verstehen Merkmale von Hörtexten
in unterschiedlichen Gesprächsituationen aktiv zuhören und angemessen reagieren Gesprächsregeln
Faktoren für gelingende Kommunikation benennen, beschreiben und berücksichtigen Faktoren der Kommunikation
einfache Argumentationsmuster in Diskussionsbeiträgen und Kurzreden anwenden Redestrategien
Texte sinnbetont vorlesen und szenisch darstellen gestaltendes Sprechen
unter Einsatz verschiedener Hilfsmittel einen Vortrag halten einfache Präsentationstechniken

Schreiben

fiktionale Texte strukturiert und in persönlichem Stil verfassen Merkmale kreativer Textsorten
in Texten Informationen wiedergeben und Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt einbringen argumentative Textsorten
Gebrauchstexte normgerecht verfassen Merkmale verschiedener Gebrauchstextsorten
Texte mit komplexem Inhalt knapp und präzise wiedergeben Merkmale von Zusammenfassung und Inhaltsangabe
Anleitungen adressatenbezogen erstellen Merkmale einer Vorgangsbeschreibung
einen gegliederten und detaillierten Bericht schreiben Merkmale des Berichts
einfache journalistische Textsorten verfassen, sich dabei auf wesentliche Informationen beschränken und sich knapp und sachlich ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten
sich zu einem Vortrag detaillierte und übersichtliche Notizen machen Merkmale einer Mitschrift
Texte mit Hilfe von Vorgaben überarbeiten Strategien der Textüberarbeitung
Gedanken zum eigenen Schreiben schriftlich festhalten Phasen des Schreibprozesses

Lesen – Umgang mit Texten

literarische Texte und Sachtexte lesen, deren Hauptaussagen verstehen, wichtige Informationen entnehmen Lesetechniken
sich mit unterschiedlichen Textangeboten persönlich auseinandersetzen, Leseerfahrung reflektieren Techniken der Lesereflexion
literarische Textformen nach Leitfragen untersuchen, die wichtigsten Merkmale herausarbeiten, unbekannte Texte den Textsorten zuordnen und die Zuordnung begründen Merkmale der einzelnen literarischen Gattungen
Medien- und Sachtexte untersuchen, sprachliche und stilistische Besonderheiten auffinden, unterschiedliche Medien miteinander vergleichen Medienanalyse
sich zu Texten einen persönlichen Zugang verschaffen und sie kreativ umsetzen Ausdrucksformen

Einsicht in Sprache

Sprache als Kommunikationsmedium begreifen einfache Kommunikationsmodelle
non- und paraverbale Aspekte in der Kommunikation wahrnehmen non- und paraverbale Signale
Sprachvarietäten und Sprachenvielfalt wahrnehmen und benennen Dialekte und Sprachenvielfalt in Südtirol
Sprachebenen unterscheiden Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache erkennen und vergleichen Merkmale der Mündlichkeit und Schriftlichkeit
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen erfassen

wesentliche Bedeutungen von Wörtern und Wendungen

Sprache als System von Regeln begreifen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik, Orthografie
den eigenen Sprachlernprozess reflektieren Sprachbiographie

 

Lerninhalte 1. Klasse

  • SEPTEMBER/ OKTOBER

Unterrichtseinheit: Kennenlernen und Orientierung

Kennen lernen und Orientierungstests, Erwartungen an den Deutschunterricht
Arbeitstechniken, Methoden zur Ideenfindung: Mind Mapping, Clustering, Brainstorming

Textsorte:
Das Protokoll: Merkmale und Verfassen eines Protokolls
Das Ansuchen
Die Erlebniserzählung
Die Beschreibung (Vorgangsbeschreibung)

Einsicht in Sprache: Wortarten

  • NOVEMBER/ DEZEMBER

Unterrichtseinheit: Textverständnis

Umgang mit Texten:
Texte verstehen und erschließen

Textsorte:
Beschreibung (Person, Gegenstand) und Charakterisierung
Inhaltsangabe, Zusammenfassung, Nacherzählung
Sachtexte zum Thema exzerpieren
Die Mitschrift

Sprechen:
Diskussion führen, Regeln einer Diskussion, argumentieren lernen, Referat halten

Einsicht in Sprache: Rechtschreibung, Wortarten

  • JÄNNER / FEBRUAR

Unterrichtseinheit: Kreatives Schreiben

Kreatives Schreiben: Fortsetzung von Erzählanfängen, emotionale Lesekompetenz, Schreiben in Bildern

Einsicht in Sprache: Ausdruckspflege, Wortfamilien

Textsorte:
Die Fabel
Die Parabel
Die Sage
Das Märchen
Die Kurzgeschichte

  • MÄRZ / APRIL

Schreiben: Gedichtinterpretation, selbst schreiben, umschreiben

Einsicht in Sprache: Begriffe der Lyrik, Aufbau eines Gedichtes

Sprechen und Verstehen: ein Gedicht sinngemäß vortragen

Klassenlektüre: In Absprache mit der Klasse wird eine Kriminalgeschichte von Agathe Christie gelesen. Anhand dieser soll die „Kriminalgeschichte“ kennen gelernt werden.

Die Autorin kennen lernen
Der Roman (Textgattung) und die Kriminalgeschichte (Textsorte)

Textsorte: Inhaltsangabe, Analyse, Legende

Einsicht in Sprache: Tempus, Modus, Wiederholung Wortarten, Rechtschreibung

  • MAI/ JUNI

Unterrichtseinheit: Journalistische und literarische Texte (DB Kapitel 6 und 12)
Die Macht der Medien – Aufbau, äußeres Erscheinungsbild und Inhalt von unterschiedlichen Zeitschriften (Gruppenarbeiten)

Textsorte:
Erörterung, Meldung, Nachricht, Bericht, Kommentar, Reportage

Einsicht in Sprache: Zeichensetzung, Silbentrennung, Satztrennung, die Sprache

 

LERNINHALTE 2. Klasse
 

Das Ansuchen
Die Erlebniserzählung
Die Beschreibung (Vorgangsbeschreibung)

Einsicht in Sprache: Wortarten

  • NOVEMBER/ DEZEMBER

Unterrichtseinheit: Textverständnis

Umgang mit Texten:
Texte verstehen und erschließen

Textsorte:
Beschreibung (Person, Gegenstand) und Charakterisierung
Inhaltsangabe, Zusammenfassung, Nacherzählung
Sachtexte zum Thema exzerpieren
Die Mitschrift

Sprechen:
Diskussion führen, Regeln einer Diskussion, argumentieren lernen, Referat halten

Einsicht in Sprache: Rechtschreibung, Wortarten

  • JÄNNER / FEBRUAR

Unterrichtseinheit: Kreatives Schreiben
Kreatives Schreiben: Fortsetzung von Erzählanfängen, emotionale Lesekompetenz, Schreiben in Bildern

Einsicht in Sprache: Ausdruckspflege, Wortfamilien

Textsorte:
Die Fabel
Die Parabel
Die Sage
Das Märchen
Die Kurzgeschichte

  • MÄRZ / APRIL

Schreiben: Gedichtinterpretation, selbst schreiben, umschreiben

Einsicht in Sprache: Begriffe der Lyrik, Aufbau eines Gedichtes

Sprechen und Verstehen: ein Gedicht sinngemäß vortragen

Klassenlektüre: In Absprache mit der Klasse wird eine Kriminalgeschichte von Agathe Christie gelesen. Anhand dieser soll die „Kriminalgeschichte“ kennen gelernt werden.

Die Autorin kennen lernen
Der Roman (Textgattung) und die Kriminalgeschichte (Textsorte)

Textsorte: Inhaltsangabe, Analyse, Legende

Einsicht in Sprache: Tempus, Modus, Wiederholung Wortarten, Rechtschreibung

  • MAI/ JUNI

Unterrichtseinheit: Journalistische und literarische Texte (DB Kapitel 6 und 12)

Die Macht der Medien – Aufbau, äußeres Erscheinungsbild und Inhalt von unterschiedlichen Zeitschriften (Gruppenarbeiten)

Textsorte:
Erörterung, Meldung, Nachricht, Bericht, Kommentar, Reportage

Einsicht in Sprache: Zeichensetzung, Silbentrennung, Satztrennung, die Sprache

 

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

Hören und Sprechen

in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen Redestrategien Kommunikationsmodelle
Diskussions- und Verhaltensregeln
Führen von Diskussionen
Klassenübergreifende Diskussionen
Szenische Darstellungen
sich bei unterschiedlichen Sprechanlässen in freier Rede äußern und dabei rhetorische Mittel bewusst einsetzen rhetorische Mittel  
Gespräche leiten und moderieren Moderationstechniken  
eigenes und fremdes Gesprächsverhalten analysieren und reflektieren Feedbackregeln  
mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente  

mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren

Gestaltungselemente  

Schreiben

nach verschiedenen Impulsen und Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten Erste poetische Versuche
detaillierte und klar strukturierte argumentative Texte verfassen, eigene und fremde Argumente aufgreifen und gegeneinander abwägen Merkmale argumentativer Textsorten Essay, textgebundene Erörterung
literarische und Sachtexte in ihren Kernaussagen zusammenfassen, ausgewählte syntaktische und stilistische Merkmale in der Fachsprache beschreiben Aufbau einer Textinterpretation Verschiedene epische Texte und Sachtexte
journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, Hintergrundinformationen adressatenbezogen wiedergeben, je nach Textsorte persönliche Bewertungsmaßstäbe vertreten Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Kommentar, Essay
zu einem Vortrag wesentliche und leicht auch für andere nachvollziehbare Notizen übersichtlich festhalten Mitschrift Thesenblatt erstellen
schriftlich Feedback zu Texten geben, eigene Texte nach Feedback überarbeiten Schreibberatung Textüberarbeitung
eigenes Schreibverhalten und Schreibentwicklung kritisch reflektieren Schreibtagebuch, Schreibportfolio Sammlung von gelungenen Texten

Lesen – Umgang mit Texten

über eigene Lektüreerfahrungen nachdenken und persönliche Wertungen und Stellungnahmen abgeben Lesebiographie Fremde Lesebiographien, eigene Leseeindrücke verfassen
Texte in historische, gesellschaftliche, kultursowie motivgeschichtliche Zusammenhänge einordnen Merkmale der Kontext bezogenen Textanalyse Aufklärung, Barock, Sturm und Drang

die Funktion und Wirkung rhetorischer und nonverbaler Strategien in Medientexten erkennen und beschreiben

Strategien der Medien Werbestrategien, Sprachmanipulation
die Vielfalt des kulturellen Lebens wahrnehmen und nutzen Bedingungen des Literaturbetriebes

Kulturelle Veranstaltungen

Einsicht in Sprache

Sprache als Kommunikationsmedium gezielt einsetzen Kommunikationsmodelle Kommunikationsmodelle
Jugendsprache
Umgangssprache         
Fachsprache
Hochsprache
Sprachwandel

Sprachvarietäten vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen

verschiedene Lekte und sprachliche Interferenzphänomene  
Sprachebenen unterscheiden und einhalten differenzierter Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen, verschiedene Textmuster  
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und berücksichtigen Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit  
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion nutzen Bedeutungsnuancen von Wörtern und Wendungen  
Sprache in ihrer historischen Bedingtheit analysieren Veränderungen der Sprache  

 

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.

Hören und Sprechen

in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen Redestrategien Stegreifreden
Literarisches Café
Szenische Darstellung
sich bei unterschiedlichen Sprechanlässen in freier Rede äußern und dabei rhetorische Mittel bewusst einsetzen rhetorische Mittel  
Gespräche leiten und moderieren Moderationstechniken  
eigenes und fremdes Gesprächsverhalten analysieren und reflektieren Feedbackregeln  
mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente  
mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente  

Schreiben

nach verschiedenen Impulsen und Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten Erste poetische Versuche
detaillierte und klar strukturierte argumentative Texte verfassen, eigene und fremde Argumente aufgreifen und gegeneinander abwägen Merkmale argumentativer Textsorten Geschichtliches Thema
literarische und Sachtexte in ihren Kernaussagen zusammenfassen, ausgewählte syntaktische und stilistische Merkmale in der Fachsprache beschreiben Aufbau einer Textinterpretation Gedichtformen und dramatische Texte
journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, Hintergrundinformationen adressatenbezogen wiedergeben, je nach Textsorte persönliche Bewertungsmaßstäbe vertreten Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Reportage
zu einem Vortrag wesentliche und leicht auch für andere nachvollziehbare Notizen übersichtlich festhalten Mitschrift Thesenblatt erstellen
schriftlich Feedback zu Texten geben, eigene Texte nach Feedback überarbeiten Schreibberatung Textüberarbeitung
eigenes Schreibverhalten und Schreibentwicklung kritisch reflektieren Schreibtagebuch, Schreibportfolio Sammlung von gelungenen Texten

Lesen – Umgang mit Texten

über eigene Lektüreerfahrungen nachdenken und persönliche Wertungen und Stellungnahmen abgeben Lesebiographie Verfassen einer eigenen Lesebiografie
Texte in historische, gesellschaftliche, kultursowie motivgeschichtliche Zusammenhänge einordnen Merkmale der Kontext bezogenen Textanalyse Klassik, Romantik, Realismus, Naturalismus
die Funktion und Wirkung rhetorischer und nonverbaler Strategien in Medientexten erkennen und beschreiben Strategien der Medien Filmanalyse und -kritik, Verfilmung von Literatur
die Vielfalt des kulturellen Lebens wahrnehmen und nutzen Bedingungen des Literaturbetriebes Kulturelle Veranstaltungen

Einsicht in Sprache

Sprache als Kommunikationsmedium gezielt einsetzen Kommunikationsmodelle Sprachphilosophie
Textbeispiele
Redeanalyse
Bewerbungsgespräch

Sprachvarietäten vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen

verschiedene Lekte und sprachliche Interferenzphänomene  
Sprachebenen unterscheiden und einhalten differenzierter Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen, verschiedene Textmuster  
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und berücksichtigen Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit  
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion nutzen Bedeutungsnuancen von Wörtern und Wendungen  
Sprache in ihrer historischen Bedingtheit analysieren Veränderungen der Sprache  

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Lern- und Planungskompetenz: verschiedene Lerntechniken vermittln und erproben, Strukturierungen der Lern und Arbeitsprozesse, Selbstreflexion und Eigeninitiative fördern
Kommunikations- und Kooperationskompetenz: Grundlagen der Kommunikation beachten, Anwendung der Fachsprache und angemessene Kommunikation, Präsentationen erstellen und vorstellen, Argumentationen logisch und folgerichtig darlegen und eigenen Standpunkt vertreten sowie eigenständiges Einbringen in die Gruppe, konstruktiver Umgang mit Konflikten
Vernetztes Denken und Problemlösungskompetenzen: fächerübereifendes und vernetztes Denken, Erarbeitung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken, Zusammenhänge erkennen und Problemlösungsstrategien ausarbeiten
Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz: aktive Teilnahme am Zusammenleben und dessen Prinzipien erkennen, Grundprinzipien eines Rechtsstaates vermitteln und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Anliegen
Informations- und Medienkompetenz: Strategien zur Informationsbeschaffung anhand verschiedener Medien, Bewertung der Informationen und Beachtung des Urheberrechts
Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz: kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen und anwenden

5. Klasse

Fertgkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.

Hören und Sprechen

in unterschiedlichen Gesprächssituationen das eigene Wissen einbringen, adressatenbezogen präsentieren und den eigenen Standpunkt vertreten Präsentationstechniken, Argumentationsstrategien Referate
Abschlusspräsentation
Externe Referenten
nonverbale und prosodische Elemente im Dialekt und in der Hochsprache in ihrer Wirksamkeit erkennen und bewusst einsetzen Sprechtechnik  

Schreiben

nach literarischen Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten Poetische Versuche
in argumentativen Texten die Problemstellung gründlich von verschiedenen Seiten beleuchten, eigene Erfahrungen und persönliche Standpunkte einbringen und differenziert begründen Merkmale argumentativer Textsorten Texte im Sinne des allgemeinen Themas
anspruchsvolle Sach- und literarische Texte in ihrer stilistischen, syntaktischen und semantischen Vielschichtigkeit beschreiben und beurteilen Struktur einer Textinterpretation Textinterpretationen jeder Art
strukturierte journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, je nach Textsorte dabei verschiedene Standpunkte kritisch beurteilen und abwägen, eigene Positionen darstellen, sich bewusst ironisch und mehrdeutig ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Vertiefung aller behandelten journalistischen Textsorten (auch mit Referenten)
eigene Gedanken, Stärken, Schwächen und Erwartungen, die das Studium oder die berufliche Zukunft betreffen adressatenbezogen formulieren verschiedene sprachliche Mittel Bewerbungsessay, Motivationsschreiben

Lesen – Umgang mit Texten

sich über verschiedene Lesehaltungen differenzierte Zugänge zu Texten erarbeiten Lesetechniken An anspruchsvollen Texten üben
literarische und Sachtexte auch Fächer übergreifend analysieren, textexterne Zugänge zum Text finden Merkmale der Fächer übergreifenden Textanalyse Themen variieren jährlich nach Absprache mit dem Klassenrat
sich mit der Literatur vor Ort kreativ und kritisch auseinandersetzen literarisch relevante Orte und Ereignisse in Südtirol, Texte und Autoren mit Lokalbezug  

Einsicht in Sprache

Kommunikationsprozesse analysieren und thematisieren Kommunikationsmodelle, Fachwortschatz Sprachkrise, Jahrhundertwende
die Absicht von unterschwelligen Signalen in sprachlichen Handlungen erkennen und benennen non- und paraverbale Signale, Verschleierungsund Manipulationstechniken Rhetorik
sich in der jeweils angemessenen Sprachvarietät ausdrücken Fachsprachen Zu einem Thema unterschiedliche Ausdrucksformen finden und analysieren
Sprachebenen unterscheiden und sich sicher zwischen ihnen bewegen differenzierter Wortschatz, Satzbau und Stil der verschiedenen Sprachebenen Denselben Inhalt für verschiedene Adressaten gestalten
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und sich gezielt daran halten Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Wird bei allen mündlichen und schriftlichen Arbeitsaufträgen miteinbezogen
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion und für die Übertragung von Texten aus anderen Sprachen nutzen

Bedeutungsnuancen/ Denotationen und Konnotationen von Wörtern und Wendungen

Textübersetzungen
die Funktionen des sprachlichen Regelsystems erkennen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik  

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

  • Lern- und Planungskompetenz: verschiedene Lerntechniken vermittln und erproben, Strukturierungen der Lern und Arbeitsprozesse, Selbstreflexion und Eigeninitiative fördern
  • Kommunikations- und Kooperationskompetenz: Grundlagen der Kommunikation beachten, Anwendung der Fachsprache und angemessene Kommunikation, Präsentationen erstellen und vorstellen, Argumentationen logisch und folgerichtig darlegen und eigenen Standpunkt vertreten sowie eigenständiges Einbringen in die Gruppe, konstruktiver Umgang mit Konflikten
  • Vernetztes Denken und Problemlösungskompetenzen: fächerübereifendes und vernetztes Denken, Erarbeitung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken, Zusammenhänge erkennen und Problemlösungsstrategien ausarbeiten
  • Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz: aktive Teilnahme am Zusammenleben und dessen Prinzipien erkennen, Grundprinzipien eines Rechtsstaates vermitteln und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Anliegen
  • Informations- und Medienkompetenz: Strategien zur Informationsbeschaffung anhand verschiedener Medien, Bewertung der Informationen und Beachtung des Urheberrechts
  • Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz: kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen und reflektieren, sich verständigen und eigene Kultur wahrnehmen