A.4.4 Kriterien für die Auswahl der fächerübergreifenden Lernangebote

KRITERIEN WAHLBEREICH RG ‚ALBERT EINSTEIN’ und TFO ‚OSKAR VON MILLER’

Die RRL sagen: Schülerinnen und Schüler haben zusätzlich das Recht, Wahlangebote in Anspruch zu nehmen. Der Wahlbereich trägt ihren Interessen, Neigungen und Bedürfnissen Rechnung, ergänzt die verpflichtende Unterrichtszeit und ist konzeptuell im Schulprogramm verankert.
Laut RRL kann ‚das Wahlfach technisch-praktische Arbeiten vertiefen oder andere Angebote vorsehen’.
Die Angebote werden von den Lehrpersonen oder in Absprache mit ihnen durchgeführt. Bei einer Zusammenarbeit mit anderen schulischen oder außerschulischen Einrichtungen erstellt die Schule im Schulprogramm dafür eigene Kriterien. Die Teilnahme an den Angeboten ist unentgeltlich, abgesehen von Fahrtspesen, Eintritten und Verbrauchsmaterial. Nach erfolgter Einschreibung ist die Teilnahme an den Angeboten für die Schülerinnen und Schüler verpflichtend und unterliegt als Teil des persönlichen Stundenplans der Bewertung.

KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER LERNANGEBOTE

Die Auswahl der Lernangebote im Wahlbereich orientiert sich an den Rahmenrichtlinien, abgestimmt auf das Leitbild der Schule. Im 1. Biennium werden Lernangebote praktischtechnischer Natur, die orientierenden Charakter haben bevorzugt, außerdem Lernangebote im sprachlichen Bereich und notwendige Aufholkurse. Im 2. Biennium und in der 5. Klasse werden vor allem offene Lernwerkstätten, offenes Labor und spezifische Förderkurse für die Teilnahme an Olympiaden und Wettbewerben sowie für den Erwerb von Sprachdiplomen ausgewählt.

Die Rahmenrichtlinien sagen zudem:

  • Innovative Vorhaben im sprachlichen Bereich…beziehen alle Fächer mit ihrem spezifischen Beitrag zur Sprachförderung ein und nutzen fächerübergreifende Angebote und den Wahlbereich zum gezielten Sprachunterricht.
  • Innovative Vorhaben im wissenschaftlich-technologischen Bereich... nutzen fächerübergreifende Angebote und den Wahlbereich und setzen auf die enge Zusammenarbeit der Lehrpersonen aller naturwissenschaftlichen und technischen Fächer.
  • … und für das Schulcurriculum allgemein gültig:
  • … Dabei wird auch Bezug genommen zur
    • Politischen Bildung,
    • Gesundheitsförderung,
    • Verkehrs- und Mobilitätsbildung,
    • Umweltbildung,
    • Berufs- und Studienorientierung

KRITERIEN FÄCHERÜBERGREIFENDE LERNANGEBOTE TFO ‚OSKAR VON MILLER’ ab 2016-17

Zu den fächerübergreifenden Lernangeboten gehören laut den RRL der

  • Erwerb der übergreifenden Kompetenzen laut Bildungsprofil,
  • Projekte im sprachlichen und wissenschaftlichen-technologischen Bereich,
  • Die Vertiefung des verpflichtenden curricularen Unterrichts,

Angebote

  • zum Aufholen von Lernrückständen,
  • zur Begabungs- und Begabtenförderung,
  • zum sozialen Lernen und die Lernberatung.

Die Angebote können klassen- und stufenübergreifend organisiert werden und auch niedrigere Gruppengrößen vorsehen.
Entsprechende Ressourcen werden laut Kriterien für das funktionale Plansoll zugewiesen.

Kriterien für die Auswahl der Lernangebote:

  • Lerneinheiten oder Module mit vorwiegend praktisch-technischen Inhalten,
  • Lerneinheiten oder Module mit praktischen Inhalten zur Erlangung von Medienkompetenz (schriftliche Sprachkompetenz für Projekt- und Laborarbeit, Umgang mit PC, Präsentieren, …).
  • Lernziele und Bewertung im 1. Biennium – für das 2. Biennium und die 5. Klasse – siehe Angaben in den Fachcurricula
  • eigenständiges und selbständiges Erarbeiten von Lösungen,
  • soziales Arbeiten und Lernen,
  • Fähigkeit zu eigenständigem und fächerverbindendem Lernen in TEZ, Physik, Chemie und Technologie
  • Orientierung: eigene Eignungen und Fähigkeiten einschätzen lernen.

Beschreibung der Lernangebote, Umsetzung

1. Klasse: Grundtechniken erlernen beim praktischen Arbeiten auch im Labor, vor allem fächerverbindend Physik, Chemie. Im Plansoll wird zusätzlich zur Fachlehrperson eine TP Lehrperson zugeteilt, sofern die Ressourcen dafür ausreichen.

2. Klasse: Projektarbeit, wie sie schon derzeit stattfindet (Werkstück bauen, Climobile …). Im Plansoll wird zusätzlich zur Fachlehrperson eine TP Lehrperson zugeteilt, sofern die Ressourcen
dafür ausreichen.

1. Klasse (2 Wochenstunden); Chemie-Physik-Labor (Themen erstellen; Bewertung: eigenes Fach)
2. Klasse (2 Wochenstunden): Fachrichtungsspezifisches Praktikum 3. – 5. Klasse Bauwesen: ‚Nachhaltiges Bauen’
3. Klasse: die Stunden im Fach FüLA werden auf die 4. Klasse verschoben – Ausgleich mit dem Fach Planung und Bauwesen.
4. und 5. Klasse: Im Fach FüLA werden die Grundlagen und alle wesentlichen Aspekte für Nachhaltiges Bauen verarbeitet bis zur Klimahauszertifizierung. In den letzten Monaten der 4. Klasse wird die Vorbereitung auf die Projektarbeit der Abschlussprüfung gemacht. Der Unterricht wird von den Lehrpersonen der fachrichtungsspezifischen Fächer des 2. Bienniums und der 5. Klasse durchgeführt.

Fächerübergreifend: TZ, Angewandte Technologien, Informatik, Bautechnik

Das Fach ‚FüLA’ wird im Stellen- und Stundenplan an das Fach ‚Bauwesen’ angegliedert und blockweise unterrichtet. Im Plansoll wird zusätzlich zur Fachlehrperson eine TP Lehrperson zugeteilt, sofern die Ressourcen dafür ausreichen.
3. – 5. Klasse Elektronik: ‚Mein technisches Projekt’
3. Klasse: die Stunden werden auf die 4. Klasse verschoben – Ausgleich mit dem Fach Automation.
Grundlagen, Eingrenzung des Themenbereichs, Auswahl des Themas, Projektplanung, Projektmanagement, Erste Schritte im Projekt, begleitende Evaluation des Projekts … bis zum fertigen Projekt und Präsentation. Der Unterricht wird von den Lehrpersonen der fachrichtungsspezifischen Fächer des 2. Bienniums und der 5. Klasse durchgeführt. Zusammenarbeit der Fächer TEZ, Angewandte Technologien, Informatik, Technologie und Projektierung elektrischer und elektronischer Systeme (TZP), Elektrotechnik und Elektronik, Automation

Das ‚FüLA’ wird im Stundenplan an das Fach ‚Elektronik und Elektrotechnik’ angegliedert und blockweise unterrichtet. Im Plansoll wird zusätzlich zur Fachlehrperson eine TP Lehrperson zugeteilt, sofern die Ressourcen dafür ausreichen.