A.7.26 Religion

FACHCURRICULUM

BEWERTUNGSKRITERIEN KATHOLISCHE RELIGION

Klassen: RG und TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten.
Im Religion-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

  • Lehrerzentrierter Unterricht
  • Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten
  • mündliche und schriftliche Äußerungen
  • Bearbeitung von Texten durch Arbeitsfragen, Stellungnahmen, Umschreiben von Texten durch Perspektivenwechsel

Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen
Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten Themen zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bessere Leistungen.
Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen eingesetzt:

  • offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)
  • themenzentriertes Argumentieren

Gewichtung
Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.
Individualisierende Maßnahmen
Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, sowohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.
Mitarbeitsnote
Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:

  • Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmaterialien des Schülers
  • aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen
  • Führen einer sauberen Mitschrift, pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausarbeiten
  • Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vor-gegebenen Angaben.
  • Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
  • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen.
  • Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
  • Die Argumentation ist logisch‐ stringent‐ kohärent.
  • Der Schüler zeigt Abstraktions‐ und Kritikfähigkeit.
  • Darstellung von religiösen Inhalten und Zusammenhängen
  • Themen, Fragestellungen und Inhalte selbständig erschließen und verstehen
  • Religiöse Inhalte kritisch prüfen und auf neue Situationen anwenden
  • Gedanken eigenständig entwickeln, begründen und präsentieren

Anmerkungen

Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Verteilung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponibilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung
resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persönlichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.
Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außerdem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.
Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.