A.7.12 Geschichte RG

 

FACHCURRICULUM

BEWERTUNGSKRITERIEN GESCHICHTE

Klassen: RG 2. Bienn. u. 5. Klasse

Didaktische und methodische Hinweise zur Bewertung

Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten.
Im Geschichte-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen
Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten historischen Epochen und Ereignissen zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bessere Leistungen.
Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen eingesetzt:

  • offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)
  • Multiple-Choice-Fragen
  • themenzentriertes Argumentieren

Gewichtung
Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.

Individualisierende Maßnahmen
Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, sowohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.

Mitarbeitsnote
Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:
Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmaterialien des Schülers aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen
Führen einer sauberen Mitschrift und pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausarbeiten
Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen
aktive Beteiligung an schulischen Veranstaltungen (z. B. politische Bildung)

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vorgege-benen Angaben:
  • Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
  • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen.
  • Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
  • Die Argumentation ist logisch-stringent-kohärent.
  • Der Schüler zeigt Abstraktions- und Kritikfähigkeit.

Im digitalen Register werden folgende Kompetenzen bewertet:

  • Darstellung von historischen Inhalten und Zusammenhängen
  • Eigenständige Recherche anhand von Primär- und Sekundärquellen
  • Historische Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven darstellen und beurteilen
  • Anwendung historischer Erkenntnisse auf die persönliche und allgemeine Gegenwart

Anmerkungen

Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Verteilung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponibilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persönlichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.
Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außerdem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.
Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.