A.7.8 Deutsch TFO

FACHCURRICULUM

BEWERTUNGSKRITERIEN DEUTSCHE SPRACHE

Klassen: TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien desLandes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente. Sie nutzt geeignete Methoden und Instrumente, z.B. Schularbeiten, Tests, Kontrolle der Hausarbeiten, Ergebnisse von Gruppenarbeiten, Recherche, Referate und mündliche Prüfungsgespräche.
Die periodische Bewertung der Fertigkeiten und Kenntnisse erfolgt mit einer Ziffernnote. Die Beobachtung der Kompetenzen und der Entwicklung des Schülers erfolgt kontinuierlich und wird in einem einheitlichen Raster festgehalten. Dazu zählen beispielsweise Engagement, Eigenständigkeit, aktives Arbeiten, soziales Verhalten, Einsatz, Mitarbeit, Kreativität, Originalität, Kritikfähigkeit. Je Semester werden zwei bis drei Schularbeiten geschrieben.

Gewichtung: alle "1"
Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt
Mitarbeitsnote: wird vergeben

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

• Themenbezogene Kriterien
Aspekt Vernetzung/Verankerung des Themas; Aspekt der Breite/Tiefe der Verankerung im bereits vorhandenen Wissen; Aspekt der Adaption, inwieweit das Thema zu eigen gemacht wurde: z.B. durch Übernahme des Fachjargons.

• Personale Kriterien
Aspekt der Reflexion über das eigene Lernen, Vorgehen, Umfang und Relevanz des Erkenntnisgewinnes; Aspekt der zunehmenden Selbständigkeit im Erarbeiten; Aspekt der Originalität, Eigenständigkeit im Ansatz, mit der an die Aufgabenstellung herangegangen wird.

• Soziale Kriterien
Aspekt der Einschätzung der erbrachten Leistung; Aspekt der (sprachlichen) Verfügbarkeit der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten; Aspekt der Arbeitsorganisation im Team; Aspekt der Kontaktaufnahme mit Drittpersonen, d.h. Expertenmeinungen einbeziehen.

• Methodenbezogene Kriterien
Verwendung von Arbeitstechniken; Gestaltung und Gliederung der Ergebnisse; Arbeitsorganisation; Wahl der Formen
selbständigen Lernens.

Bewertung der Schularbeiten

a) Inhalt
Zusammenhängende Formulierung von Gedanken und Ideen; Folgerichtigkeit, Erfassung der Aufgabenstellung; geordnete Darlegung und überlegte Formulierung der eigenen Gedanken in der Form der geforderten Textsorte.
Sachwissen, Ansätze von Kritikfähigkeit, die Fähigkeit, Zusammenhänge herzustellen; Ansätze zu begründeter, persönlicher Sichtweise.

b) Sprache
Bewertung der Fähigkeit, Ideen und Einfälle schriftlich umzusetzen und dabei die Bedingungen der Schriftlichkeit zu beachten, d.h.vor allem die stilistischen, grammatikalischen und orthographischen Mittel richtig zu gebrauchen; gewandter, sicherer und zunehmend differenzierter Ausdruck; vorhandener Sachbezug; dem Thema und der Textsorte angemessene Sprache und angemessener Stil; Kreativität im Umgang mit Sprache.

c) Rechtschreibung
Im Bereich der Orthographie Einheitlichkeit der gewählten Formen und Verwendung der neuesten Rechtschreibung.

Anmerkungen

Die Benotung hat subjektive Bestandteile. Eindeutig negativ ist eine Arbeit dann, wenn mehrere der genannten Kriterien nicht erfüllt sind.
Überprüfung von schriftlichen Lernkontrollen wird die Hälfte der Punktezahl bei einer Lernkontrolle erreicht, ist die Bewertung noch nicht eindeutig positiv.
Verweigerte Arbeit: Verweigerte Arbeiten, trotz Ersatztermins (z. B. nicht abgegebene Lernkontrollen, verweigerte Referate oder Prüfungen), führen zu einer eindeutig negativen Bewertung.