A.5 Fachcurricula und Übergreifende Kompetenzen

Folgende PDF-Dateien und untergeordnete Seiten enthalten die Curricula:

Curriculum der übergreifenden Kompetenzen

Curriculum-UebergrKompetenzen-RG.pdf

Curriculum-UebergrKompetenzen-TFO.pdf

A.5.1 Angewandte Technologien TFO

FACHCURRICULUM ANGEWANDTE TECHNOLOGIEN UND WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN /

FACHRICHTUNGSSPEZIFISCHER PRAXISUNTERRICHT

 (1. Biennium Technologische Fachoberschule (alle TFOs)

Ziele

Der Unterricht in diesem Fach verfolgt das Ziel, den Schülerinnen und Schülern als Orientierung bei der Wahl des jeweiligen Schwerpunktes zu dienen und trägt gleichzeitig in engem Zusammenhang mit den anderen Fächern des Bienniums zur technisch/wissenschaftlichen Ausbildung bei. Damit Schülerinnen und Schüler sich schrittweise orientieren und ihre Entscheidungen frei und bewusst treffen können, müssen die Kenntnisse und Fertigkeiten, die erworben werden, sowohl der gewählten Fachrichtung entsprechen als auch vielfältige Möglichkeiten für Querverbindungen bieten. Daher ist es notwendig, dass die Lernenden Produktionsprozesse, Verfahren, organisatorische und betriebliche Gegebenheiten und Berufsbilder kenne lernen, die vor allem, wenn auch nicht ausschließlich, der gewählten Fachrichtung entsprechen. Die konkrete Anwendung von Methoden und der Fachsprache zur Lösung von Problemstellungen, das Analysieren und Realisieren von technischen Objekten ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, ihr Eignungen und Motivationen besser zu verstehen.

Der Unterricht in diesem Fach beruht vorwiegend auf fachrichtungs- und schwerpunktspezifischer praktischer Arbeit und richtet in enger Verbindung mit den anderen wissenschaftlichen und technischen Fächern das Hauptaugenmerk auf die Lösung von Problemen sowie auf analytische und planerische Tätigkeiten.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann informationstechnische Instrumente und Netze für das eigene Lernen, die fachliche Recherche, Materialsammlung und Vertiefung nutzen technologische Instrumente und Verfahren unter besonderer Berücksichtigung der Sicherheit an Lebens- und Arbeitsorten und zum Schutz der Person und der Umwelt kritisch, rational und verantwortungsvoll anwenden in verschiedenen Situationen und Kontexten Verfahren und Techniken nutzen, um innovative Lösungen und Verbesserungen zu finden die wissenschaftlichen Entdeckungen und die technologischen Innovationen vor ihrem geschichtlich- kulturellen Hintergrund deuten und in eine ethische Dimension einordnen.

 

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Leistungserhebungen mündliche Prüfungen, praktische Arbeiten, Tests, Schularbeiten, Hausarbeiten Gewichtung: alle "1"

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

Erfassen und Anwendung von Ausdrucksformen Mitarbeit in der Werkstatt

Organisation und Planung räumliches Vorstellungsvermögen

sachgemäßer Umgang mit Werzeugen und Maschinen sachliche und technische Umsetzung von Aufträgen Anwendung von Zeichnen- und Mediengeräten.

1.Biennium

Fertigkeiten   Kenntnisse   geblockt in der 2.Klasse 

die Eigenschaften verschiedener Materialien und die Funktionen der Komponenten erkennen und analysieren

Materialien und Werkstoffe mit ihren physikalischen, chemischen und technologischen Charakteristiken

 
die Laborausrüstung nutzen und Methoden der Planung von Analysen und der Berechnungen anwenden, welche auf die Technologien der Fachrichtung bezogen sind

Laborausrüstung, Instrumente und

Messverfahren, wissenschaftliche

Prinzipen, Problemlösungs- und

Planungsphasen

Ein Werkstück projektieren,

zeichnen und anfertigen                 

einfache Vorrichtungen und Systeme analysieren, planen und realisieren

Charakteristiken der Komponenten und der Systeme

 

die Struktur der Produktionsprozesse und der Organisationsformen und Systeme des technologischen Bezugsbereichs benennen und beschreiben

für die Fachrichtung und den Schwerpunkt charakteristische Prozesse und Berufsbilder

 

 

A.5.2 Automation TFO

FACHCURRICULUM AUTOMATION

2. Biennium und 5. Klasse

Ziele

Im Schwerpunkt Elektronik werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Planung, Realisierung und Gestaltung von elektronischen Systemen vertieft. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit elektronischen Bauteilen und Schaltungen und erhalten einen Einblick in die verschiedenen Teilbereiche wi die Analog- und Digitaltechnik, Mikroelektronik und Leistungselektronik. Außerdem vertiefen sie die Themen Sicherheit am Arbeitsplatz sowie Schutz der Person, der Umwelt und des Lebensraums.

2.   Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Elektronik

Das Fach Automation ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Beschäftigung mit elektrischen und elektronischen Anlagen und Geräten und der Planung von automatischen Systemen. Schülerinnen und Schülern werden in der Lage sein für Problemstellungen, die den Schwerpunkt Elektronik betreffen, durch Anwendung erlernter Vorgangsweisen und Methoden, innovative Lösungen und Optimierungslösungen zu erarbeiten. Sie erfahren im Unterricht die Wichtigkeit der Ergebnisorientierung, d Zielorientierung und die Notwendigkeit, Verantwortung im Rahmen der Ethik und der Berufsethik zu übernehmen und lernen die Wirksamkeit, Effizienz und Qualität in der individuellen Arbeitstätigkeit und ihre autonome Rolle bei der Arbeit im Team richtig einzuschätzen.

Weiter wenden sie die Grundsätze der Organisation, der Verwaltung und der Kontrolle der verschiedenen Herstellungsverfahren an und analysieren den Beitrag der Wissenschaft und der Technologie in Bezug auf die Wissensentwicklung und die Veränderung der Lebensbedingungen. Sie reflektieren und beurteilen die ethischen, sozialen, wissenschaftlichen, produktiven, ökonomischen und umweltbezogenen Auswirkungen der technologischen Errungenschaften und ihrer industriellen Anwendungen. Im Unterricht wird auch Wert auf die korrekte Verwendung der technischen Sprache und technischen Begriffe des Fachbereichs, auch in der englischen Sprache, gelegt.

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • Messinstrumente verwenden und Messmethoden zur Durchführung von Überprüfungen, Kontrollen und Testläufen anwenden
  • Programmiersprache verschiedener Ebenen im Rahmen spezifischer Anwendungsbereiche verwenden
  • automatische Systeme planen und implementieren sowie deren Funktionsweise analysieren
  • technische Berichte verfassen und Tätigkeiten im Bezug auf berufliche Situationen documentieren

 

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Art und Häufigkeit der Leistungserhebung:

2-3 Schularbeiten im 1. Semester und 2-3 Schularbeiten, bzw. Projektarbeiten oder Maturasimulation im 2. Semester

Gewichtung : alle „1“

1 oder 2 Test oder mündliche Prüfungen pro Semester Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

 

Labortätigkeit:

Laufende Kontrolle der Labortätigkeit, Labortest, Projektarbeiten. Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

Der individuelle Lernfortschritt wird in der Bewertung berücksichtigt. Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

Mitarbeitsnote: wird vor allem für die Labortätigkeit vergeben

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

Problemlösen (Berechnungen, für Projekte Lösungen suchen, Lösungen und Fehler bei Praktischen Arbeiten suchen, Recherche und Planungsfähigkeit)
Wiedergeben und Argumentieren (Lerninhalte schriftlich oder mündlich wieder geben, Zusammenhänge herstellen)
Darstellen und Dokumentieren (Schaltpläne, Eagle, Projektskizzen, Flussdiagramme,Dokumentationen Präsentationen – normgerecht/ sauber/vollständig)
Organisationsfähigkeit (sauberes und effizientes Arbeiten im Labor und bei Projekten, Einhalten von Fristen)
Arbeitshaltung (Teamfähigkeit, Hilfestellung für Kollegen, Konzentration auf die Arbeitsaufträge, Bereitschaft zur Mitarbeit)
Sprache (Ausdrucksfähigkeit in Schrift als auch mündlich, Einsatz der Fachsprache)

Weitere Hinweise

Am Jahresende wird das ganze Schuljahr bewertet und deshalb fließen auch die Beurteilungen des 1. Semesters in die Endbewertung ein. Dies wird den Schülern zu Beginn des Schuljahres mitgeteilt.

2. Biennium

3. und 4. Klassen

Lerninhalte 3. KL

Fertigkeiten Kenntnisse
Signale im Zeit- und Frequenzbereich darstellen

Signalarten und Signalanalyse

Sensorsignale und Kommunikation über Signale digitaler Schnittstellen (z.B. RS232). Übungen mit Frequenzgenerator und Oszilloskop.

die Fourier-Analyse eines periodischen und nicht periodischen Signals durchführen

Schaltkreiselemente und ihre Modelle

5. Klasse

die Übertragungsfunktion eines linearen und zeitinvarianten Systems bestimmen, analysieren und darstellen

Theorie der linearen und zeitinvarianten Systeme
Übertragungsfunktionen

5. Klasse

mathematische Modelle zur grafischen Darstellung der Übertragungsfunktion anwenden

polare und logarithmische Darstellung,
Ortskurven und Bodediagramme

5. Klasse

Geräte und Methoden für Messzwecke und Abnahme auswählen

Funktionsweise und Bedienung der Laborgeräte Mess- und Testmethoden

Messen mit Multimeter, Oszilloskop und USB-Datenlogger

Messergebnisse darstellen, auswerten und interpretieren, auch mittels Verwendung informatischer Hilfsmittel

Darstellungs- und Dokumentationsmethoden

Darstellen und auswerten mit Excel oder C-Programm

applikationsspezifische Sensoren und Messgeräte auswählen sowie geeignete Mess- und Prüftechniken anwenden

Einteilung und Funktionsweise von
Messwandlern, Sensoren und Stellgliedern

Kenntnis von Sensoren und Aktoren sowie messen mit Sensoren an Mikrocontroller, Datenlogger und Oszilloskop

elektrische und elektronische Systeme untersuchen

Grundbausteine und Funktionen der Systeme

Kleinprojekte und ihre Planung

fortschrittliche integrierte elektronische Bauteile und Systeme bei der Planung einsetzen

hochintegrierte Bausteine

Programmierung über PC, Hochsprachen (C und Basic), Schnittstellen am Pc

programmierbare Systeme und Baugruppen in spezifischen Anwendungen einsetzen

programmierbare Bausteine

Grafische Programmierung von Datenloggern, Steuerungen von Geräten mit Hochspracheprogrammieren

den Aufbau und die Funktionsweise eines Mikroprozessorsystems beschreiben

Architektur eines Mikroprozessors und eines Mikroprozessorsystems

----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

die Funktionsweise und den Aufbau eines Mikrocontrollersystems beschreiben

Architektur eines Mikrocontrollers

----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

Mikroprozessor- und Mikrocontrollersysteme programmieren

Programmiergrundlagen und Programmiersprachen

----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

eingebettete Systeme untersuchen und programmieren
einfache Programme zur Anwendung von automatischen Systemen realisieren

Software für den Automationsbereich
Hochsprachen und Assemblersprache

----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

einfache Programme zur Datenerfassung und -verarbeitung realisieren

Datenerfassungssysteme

Grafische Programmierung von Datenloggern mit Laborübungen

anwendungsorientierte Software für Planung, Analyse und Simulation verwenden

branchenspezifische Software

LTSpice

Systeme nach der Art der Variablen klassifizieren digitale von analogen Systemen unterscheiden

Klassifizierung von Systemen
Architektur und Hierarchie eines Systems

Problemlösungen mit Flussdiagrammen, Blockdiagrammen oder Statusdiagrammen modellieren, umsetzen in eine Hochsprache, C oder Basic

Systeme und technische Vorrichtungen modellieren

Blockschaltbilder, Blockschaltalgebra

die Unterschiede zwischen verbindungsprogrammierten und frei programmierbaren#Systemen erkennen (VPS und SPS) und deren Funktionen abändern

Eigenschaften verbindungsprogrammierter und frei programmierbarer Systeme

Eigenschaften von VPS, Kleinsteuerungen und SPS Programmierung der SPS mit Step7

verschiedene Arten von Steuerungen identifizieren und beschreiben

die Eigenschaften von Sensoren und Baugruppen in automatischen Systemen beschreiben

Steuerungen und Regelungen

Eigenschaften der Regelkreisglieder

Sensoren und ihre Klassifizierungen, Auswertung von Sensordaten über Datenlogger-Bausteine
einfache Steuerungen - auch mit integrierten elektronischen Bauteilen – entwerfen programmierbare Interfacebausteine ----> 3. Klasse Elektronik
einfache Regelungssysteme planen Architektur und Arten von analogen Regelsystemen
die Theorie der linearen und stationären analogen Systeme in einer Regelung
----> 4. Klasse Automation
einfache Automaten realisieren die Theorie der terminierten und determinierten Automaten Simulation der Automaten über eine Hochsprache C#
Baugruppen aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und der Funktions-Optimierung des Leitsystems auswählen und einbauen Schnittstellen zum Kontrollsystem HMI und Schnittstellen zum HMI
Handbücher und Bedienungsanleitungen benutzen Bedienungsanleitungen und Handbücher

Handbücher zu Hochsprachen (C#), Datenloggern und grafischer Programmierung und zu Komponenten der Mess-, Steuerung- und Regelungstechnik

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Überfachliche Zusammenarbeit: Mit Elektronik und Elektrotechnik für die Planung und Simulation digitaler Schaltungen mit LTSpice, Vertiefung der Bool'schen Algebra, Auswertung von Datenlogger-Werten. Mit Technologie und Projektierung zur Programmierung von Steuerungssystem sowie zur Auswertung und Analyse von Messwerten.

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

sich Ziele setzen und geeignete Lernstrategien, Lerntechniken, Strukturtechniken und Planungstechniken auswählen Präsentationstechniken Kausallogische Verkettungen die eigene Rolle in verschiedenen Gruppen

Arbeits- und Lernergebnisse adressatengerecht Dokumentationsformen und dokumentieren und präsentieren Informationen, Fakten und unterschiedliche Positionen zu relevanten Themen vernetzen und kritisch bewerten Sach- und Fachkenntnisse aus verschiedenen Bereichen und Quellen sachgerecht erschließen Merkmale wissenschaftlichen Arbeitens Analogien und kausale Zusammenhänge ermitteln und darstellen Problemlösestrategien auf herausfordernde Situationen planvoll und/oder kreativ reagieren Entscheidungsmethoden, Kreativitätstechniken.

sich an Aktivitäten zum Wohle der Gemeinschaft, Initiativen und Projekte beteiligen Informationen beschaffen, bewerten, auswählen, bearbeiten und präsentieren Recherchestrategien, Auswahlkriterien digitale Werkzeuge, Medien und das Internet zielführend einsetzen Hardware und Software.

2. Biennium

3. und 4. Klasse

Lerninhalte 4. Kl.

Fertigkeiten Kenntnisse

Signale im Zeit- und Frequenzbereich darstellen

Signalarten und Signalanalyse

 

die Fourier-Analyse eines periodischen und nicht periodischen Signals durchführen

Schaltkreiselemente und ihre Modelle

Sensorsignale und Signale digitaler Schnittstellen (z.B. RS232). Übungen mit Frequenzgenerator und Oszilloskop. Aufnahme von Sprungantworten und Bodediagrammen von Regelkreisgliedern (P, I, D, und Kombinationen). Berechnungen mit den Übertragungsfunktionen von Filtern und Regelkreisgliedern.

die Übertragungsfunktion eines linearen und zeitinvarianten Systems bestimmen, analysieren und darstellen

Theorie der linearen und zeitinvarianten Systeme
Übertragungsfunktionen

 

mathematische Modelle zur grafischen Darstellung der Übertragungsfunktion anwenden

polare und logarithmische Darstellung,
Ortskurven und Bodediagramme

 

Geräte und Methoden für Messzwecke und Abnahme auswählen

Funktionsweise und Bedienung der Laborgeräte Mess- und Testmethoden

Messen mit Multimeter, Oszilloskop und USB-Datenlogger

Messergebnisse darstellen, auswerten und interpretieren, auch mittels Verwendung informatischer Hilfsmittel

Darstellungs- und Dokumentationsmethoden

Darstellen und auswerten mit Excel oder C-Programm

applikationsspezifische Sensoren und Messgeräte auswählen sowie geeignete Mess- und Prüftechniken anwenden

Einteilung und Funktionsweise von
Messwandlern, Sensoren und Stellgliedern

Kenntnis von Sensoren und Aktoren sowie messen mit Sensoren an SPS, Mikrocontroller, Kleinsteuerung, Datenlogger und Oszilloskop

elektrische und elektronische Systeme untersuchen

Grundbausteine und Funktionen der Systeme

Kleinprojekte und ihre Planung

fortschrittliche integrierte elektronische Bauteile und Systeme bei der Planung einsetzen

hochintegrierte Bausteine

SPS und grafische Programmierung von Datenloggern
----> PC und Hochsprache Automation 3. Klasse

programmierbare Systeme und Baugruppen in spezifischen Anwendungen einsetzen

programmierbare Bausteine

SPS und grafische Programmierung von Datenloggern

den Aufbau und die Funktionsweise eines Mikroprozessorsystems beschreiben

Architektur eines Mikroprozessors und eines Mikroprozessorsystems

----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

die Funktionsweise und den Aufbau eines Mikrocontrollersystems beschreiben

Architektur eines Mikrocontrollers

----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

Mikroprozessor- und Mikrocontrollersysteme programmieren

Programmiergrundlagen und Programmiersprachen

----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

eingebettete Systeme untersuchen und programmieren
einfache Programme zur Anwendung von automatischen Systemen realisieren

Software für den Automationsbereich
Hochsprachen und Assemblersprache

----> Technologie und Projektierung 4. Klasse

einfache Programme zur Datenerfassung und -verarbeitung realisieren

Datenerfassungssysteme

SPS und grafische Programmierung von Datenloggern mit Laborübungen

anwendungsorientierte Software für Planung, Analyse und Simulation verwenden

branchenspezifische Software

Step7 und Vee zur SPS und grafischen Programmierung

Systeme nach der Art der Variablen klassifizieren digitale von analogen Systemen unterscheiden

Systeme und technische Vorrichtungen modellieren

Klassifizierung von Systemen
Architektur und Hierarchie eines Systems

Blockschaltbilder, Blockschaltalgebra

einfache Mess- Steuer- und Regelungssysteme in Theorie und Praxis

die Unterschiede zwischen verbindungsprogrammierten und frei programmierbaren#Systemen erkennen (VPS und SPS) und deren Funktionen abändern

Eigenschaften verbindungsprogrammierter und frei programmierbarer Systeme

Eigenschaften von VPS, Kleinsteuerungen und SPS
Programmierung der SPS mit Step7
----> VPS und Kleinsteuerung bereits in der 3. Klasse Automation

verschiedene Arten von Steuerungen identifizieren und beschreiben

Steuerungen und Regelungen

Unterschied Steuerung - Regelung
Streckeneigenschaften
Reglereigenschaften
Regelungen
mit Laborversuchen
----> Sensoren bereits in der 3. Klasse Automation

einfache Steuerungen - auch mit integrierten elektronischen Bauteilen – entwerfen

programmierbare Interfacebausteine

----> 3. Klasse Automation

einfache Regelungssysteme planen

Architektur und Arten von analogen Regelsystemen
die Theorie der linearen und stationären analogen Systeme in einer Regelung

Regelkreis im Allgemeinen und einfache Regelungen mit P-, PI- und PD-Regler im praktischen Unterricht

einfache Automaten realisieren

die Theorie der terminierten und determinierten Automaten

----> 3. Klasse Automation

Baugruppen aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und der Funktions-Optimierung des Leitsystems auswählen und einbauen

Schnittstellen zum Kontrollsystem

HMI und Schnittstellen zum HMI

Handbücher und Bedienungsanleitungen benutzen

Bedienungsanleitungen und Handbücher

Handbücher zu SPS und grafischer Programmierung und zu Komponenten der Mess-, Steuerung- und Regelungstechnik

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Mit Technologie und Projektierung zur Funktionsweise des Mikrocontrollers in der SPS

Mit Elektrotechnik und Elektronik zur Übertragungsfunktion von Systemen (Filter, PID), zur Anpassung von Sensorsignalen und zur Arbeitsweise von Aktoren (Leistungselektronik)

 

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

sich Ziele setzen und geeignete Lernstrategien, Lerntechniken, Strukturtechniken und Planungstechniken auswählen

Präsentationstechniken

Kausallogische Verkettungen

die eigene Rolle in verschiedenen Gruppen

Arbeits- und Lernergebnisse adressatengerecht Dokumentationsformen und dokumentieren und präsentieren

Informationen, Fakten und unterschiedliche Positionen zu relevanten Themen vernetzen und kritisch bewerten

Sach- und Fachkenntnisse aus verschiedenen Bereichen und Quellen sachgerecht erschließen

Merkmale wissenschaftlichen Arbeitens

Analogien und kausale Zusammenhänge ermitteln und darstellen

Problemlösestrategien

auf herausfordernde Situationen planvoll und/oder kreativ reagieren

Entscheidungsmethoden,

Kreativitätstechniken

 

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Klasse

mit virtuellen Messgeräten arbeiten

Datenlogger und Datenverarbeitungssysteme programmieren

Sensoren

Automatische Messsysteme und Datenlogger
Automatische Datenaufzeichnung
Management der Datenerfassung

Datenaufzeichnung und Auswertung mit Datenlogger

Interfacetechniken zwischen elektronischen Geräten einsetzen

Interface von AD- und DA – Wandlern
Signalabtastung und Auswirkungen auf das Spektrum
Grundlagen von digitalen Signalprozessoren (DSP)

Pegel-, Impedanz- und Frequenzanpassung von analogen und digitalen Signalen
Digitale Filter und digitale Weiterverarbeitung

Datenübertragungen realisieren

Technik der Datenübertragung
serielle Bussysteme in elektronischen Geräten

Schnittstellen kennen und anwenden (RS232, USB, EIB, CAN, iEthernet)

Baugruppen und programmierbare Systeme bei zunehmender Komplexität planen und verwalten

grundlegende Bestandteile von Steuergeräten und Systemschnittstellen

Steuerungs- und Leitebene miteinander verbinden, Bussysteme

Stabilitätsuntersuchungen in die Planung einbauen

Stabilitätskriterien

Stabilität in Regelkreisen und bei Verstärkerschaltungen, feed back loop

die Verwaltung von automatischen Systemen programmieren

objektorientierte Programmiersprachen
die Verwaltung von gesteuerten Geräten

externe Geräte in C oder in grafische Programme einbinden

einfache Regelungssysteme mit integrierten analogen und digitalen Bauelementen entwerfen

proportionale, integrierende und differenzierend Regler

Übertragungsfunktion von LTI-Systemen. Systeme mit Bildbereich beschreiben und analysieren.

Wiederholung von Regelungen und Einführung der digitalen Regelung

Anwendungsprogramme für die Überwachung und Abnahme von elektronischen Systemen entwickeln

Techniken der zeitlichen Verwaltung in der Software

Programme für Test und Überwachung grafisch und mit C erstellen
(Echtzeit und Multitasking)

Mikroprozessor- und Mikrocontrollersystemen mit unterschiedlichen Programmiersprachen programmieren

Hochsprache und Assemblersprache

Wiederholung aller erlernten Programmiertechniken und Sprachen, C, Step7, Assembler, grafisch

branchenspezifische Software anwenden und technische Dokumentation verfassen

Software und technische Normen

Dokumentation und Protokollierung

   

Darstellung erfasster Daten und mathematischer Funktionen in einer höheren Programmiersprache

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Mit Technologie und Projektierung zu standardisierten Messverfahren, Schnittstellen und Normen und zur Softwareerstellung bei Schülerprojekten.

Mit Elektrotechnik und Elektronik zu Rauschen und Störungen, zu AD- und DA-Wandlern

A.5.3 Baustellenleitung und Arbeitssicherheit TFO

FACHCURRICULUM Baustellenleitung und Arbeitssicherheit

2. Biennium und 5. Klasse Schwerpunkt Bauwesen, Umwelt und Raumplanung

 Ziele 

Der Unterricht im Fach Baustellenleitung und Arbeitssicherheit ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, einen vertieften Einblick in die Gestaltung und Kontrolle der verschiedenen Produktionsprozesse zu erhalten und sich in den Gesetzesbestimmungen zu orientieren. Ebenso wird die Anwendung technologischer Instrumente mit besonderem Augenmerk auf die Sicherheit in der Lebenswelt und am Arbeitsplatz sowie auf den Schutz der Umwelt und des Territoriums vertieft. Besonderer Wert wird auch darauf gelegt, dass Schülerinnen und Schüler aufgrund eines mit den Grundsätzen der Verfassung und mit den internationalen Erklärungen der Menschenrechte kohärenten Wertesystems Fakten einschätzen lernen und das eigene Verhalten danach ausrichten.

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann Baustellen unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen organisieren und leiten den Wert, die Grenzen und die Risiken der verschiedenen technischen Lösungen für das soziale und kulturelle Leben analysieren, mit besonderem Augenmerk auf die Sicherheit in der Lebenswelt und am Arbeitsplatz sowie auf den Schutz der Person, der Umwelt und des Territoriums die wesentlichen Fachbegriffe bezüglich der Ökonomie und der Organisation der Produktionsprozesse und der Dienstleistungen anwenden Methoden und Techniken der Projektsteuerung anwenden, technische Berichte und Dokumente verfassen und Arbeitsprozesse dokumentieren.

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung 

Schularbeit:

a) Grundsätzlich werden 3 SA im 1.Semester und 2-3 SA im zweiten Semester durchgeführt, da aufgrund von Projektarbeiten, Maturasimulation o.Ä. auf eine SA verzichtet werden kann.

b) Offene Fragestellungen in Form von Rechenübungen u/o offene Fragen zu theoretischen Inhalten

Test:

a) 1-2 Test pro Semester, die wie mündliche Prüfungen gewichtet werden

b) Gezielte offene Fragestellungen um ein kontinuierliches Lernen und Mitarbeiten zu bewirken

Mündliche Prüfung:

a) Jeder Schüler wird über das gesamte Schuljahr 1-2 Mal einer mündlichen Leistungskontrolle unterzogen

b) Überprüfung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit besonderem Augenmerk auf Fachkompetenz und Terminologie

Projektarbeit:

a) Semester begleitende Übungen in graphischer und/oder numerischer Form, um die theoretischen Grundlagen in praxisnahen Beispielen umzusetzen.

b) Umgangsform mit CAD-Programmen, Rechenfertigkeiten und richtige Anwendung von Messinstrumenten

Präsentation:

a) 1-2 Präsentationen pro Jahr

b) Vertiefung der Medienkompetenz und Anwendung der sprachlichen Ausdrucksweise werden bei einem zielgruppenorientierten Vortrag bewertet, ebenso die Recherche und das sichere Auftreten

Hausaufgabe/Protokoll:

a) Zur Wiederholung und Kontrolle der Inhalte in Form von Zeichen-, Mess- und Rechenübungen.

b) Einhaltung einer formellen Struktur in Form von Sauberkeit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und richtigen Ergebnissen.

Gewichtung: alle "1"

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

Mitarbeitsnote: wird vergeben

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

1...Medienkompetenz

2...Teamfähigkeit und Sozialkompetenz

3...Problemlösefähigkeit und vernetztes Denken

4...Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit

5...Lern- und Planungskompetenz

6...Rechenfertigkeit

7...Sauberkeit

8...Analyse- und Interpretationsfähigkeit

 

Anmerkungen

Schularbeit:

c) 3, 5, 6, 7, 8

Test:

c) 3, 5, 6, 7, 8

Mündliche Prüfung:

c) 3, 4, 5, 8

Projektarbeit:

c) 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8

Präsentation:

c)1, 4, 8

Hausaufgabe/Protokoll:

c) 3, 5, 6, 7, 8

 

2. Biennium

3. und 4. Klasse

Lerninhalte der 3. KLasse
Fertigkeiten Kenntnisse  
die Grundsätze der Arbeitsstellenorganisation auf die Baustelle anwenden Organisierung des Baustellenbetriebes, Funktion und Anwendung von Maschinen  
bei der Erstellung der Dokumente mitwirken, die von den Gesetzesbestimmungen zur Sicherheit vorgesehen sind Gesetzesbestimmungen zur Sicherheit und Vorbeugung von Unfällen und Brand auf Baustellen
Verfahren und Software zur Erstellung von Sicherheits- und Koordinierungsplänen
 
die Anwendung der Normen zur Vorbeugung und Sicherheit am Arbeitsplatz überprüfen Dokumente der Sanitätskontrolle
Rolle und Aufgaben des Sicherheitskoordinators in der Planungs- und Ausführungsphase, Koordinierung der Interferenzen

Allgemeine Grundlagen (Produktion, Planung)

 Einrichtung und Betrieb von Baustellen

Unterkünfte und Büros

Aufbereitungsanlagen und Baustellenwerkstätten

Hebezeuge, Lagerflächen

Verkehrswege und Arbeitsplätze

Ver- und Entsorgungseinrichtunge

Bauverfahrenstechniken

Erdbau (Lösen, Laden, Fördern, Einbau, Verdichten)

Beton – und Stahlbetonbau (Eigenschaften, Herstellung, Förderung, Einbau)

Schalung

 

bei der Verfassung und Verwaltung der Dokumentation mitwirken, die vom Qualitätssystem vorgesehen ist Modelle von Qualitätssystemen von Betrieben, Typologien von Qualitätsdokumenten  

 

2. Biennium

3. und 4. Klasse

Lerninhalte der 4. Klasse
Fertigkeiten Kenntnisse  
die Grundsätze der Arbeitsstellenorganisation auf die Baustelle anwenden Organisierung des Baustellenbetriebes, Funktion und Anwendung von Maschinen  
bei der Erstellung der Dokumente mitwirken, die von den Gesetzesbestimmungen zur Sicherheit vorgesehen sind Gesetzesbestimmungen zur Sicherheit und Vorbeugung von Unfällen und Brand auf Baustellen
Verfahren und Software zur Erstellung von Sicherheits- und Koordinierungsplänen
 
die Anwendung der Normen zur Vorbeugung und Sicherheit am Arbeitsplatz überprüfen Dokumente der Sanitätskontrolle
Rolle und Aufgaben des Sicherheitskoordinators in der Planungs- und Ausführungsphase, Koordinierung der Interferenzen

• Auszüge aus G.v.D. 9.April 2008 Nr.81  

4.Titel :

1. Maßnahmen für die Gesundheit und Sicherheit auf zeitlich begrenzten oder ortsveränderlichen Baustelle:

Pflichten des Bauherrn

Pflichten des Sicherheitskoordinators in der Planungs- und  Ausführungsphase

Der Sicherheits- und Koordinierungsplan

2. Bestimmungen für die Arbeitsunfallprävention im Baugewerbe und bei Höhenarbeiten:

Allgemeine Bestimmungen: Baustellenverkehr, Umzäunung,           

Treppen/Leitern, Schutzsysteme gegen Absturz Aushubarbeiten und Fundamente

Holzgerüste und andere Hilfskonstruktionen

Ortsfeste Gerüste

Fahrbare Gerüste

Abbrucharbeiten

Erstellung eines Sicherheits- und Koordinierungsplanes

Qualitätsmanagement

Einsatz, Historische Entwicklung, Modelle und Standards ( EFQM und ISO 9001), Bewertung, Struktur (Management, Bestandteile, Regelkreis)

bei der Verfassung und Verwaltung der Dokumentation mitwirken, die vom Qualitätssystem vorgesehen ist Modelle von Qualitätssystemen von Betrieben, Typologien von Qualitätsdokumenten  

 

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte der 5. Klasse
gegebene Fälle analysieren und entsprechende Dokumente zur Risikobewertung verfassen Verfahren der Risikobewertung,
Präventionsmaßnahmen
• Auszüge aus G.v.D. 9.April 2008 Nr.81   Teil2:
1. Gegenstand der Risikobewertung
2. Modalitäten für die Durchführung der Risikobewertung
3. Organisations- und Führungsmodelle
• Beispiele:
Risikobewertung einer Baustelle oder Handwerkerbetriebes (Schlosserei, Tischlerei)
mit den verschiedenen Beteiligten interagieren, die im Produktionsprozess, in der Leitung und in der Buchführung der Arbeiten mitwirken;
zeitliche und ökonomische Rahmenbedingungen sowie rechtliche Vorgaben berücksichtigen
Strategien und Methoden der Planung und Programmierung der Tätigkeiten und der Verfügbarkeiten
Gesetzesbestimmungen zur Sicherheit
• Erstellung eines Arbeitsplanes für die Ausführung eines öffentlichen Bauvorhabens und den dazugehörigen Dokumenten für die Baubuchführung und der Bauleitung :
Protokoll der  Übergabe der Arbeiten
Protokoll betreffend die Einstellung der Arbeiten
Zahlungsbescheinigung für die Zahlung des Baufortschrittes
Bescheinigung betreffend die Fertigstellung der Arbeiten
Bescheinigung ordnungsgemäße Bauausführung der Arbeiten
Endabrechnung, Bericht betreffend die Endabrechnung
die Qualitätsstandards im Produktionsprozess überprüfen Kontrollsysteme des Produktionsprozesses zur Verifizierung der Qualitätsstandards  
Dokumente für die Baubuchführung und für die Bauleitung verfassen Software für die Arbeitsplanung
Dokumente der Baubuchführung und der Bauleitung
 

 

A.5.4 Bewegung und Sport RG und TFO

FACHCURRICULUM BEWEGUNG UND SPORT

1. bis 5. Klasse, Realgymnasium und Technologische Fachoberschule

Ziele

Der Unterricht von Bewegung und Sport bietet den Schülerinnen und Schülern Körper-, Bewegungs-, Sport- und Sozialerfahrungen. Das regelmäßige und zielgerichtete Bewegen und Sporttreiben fördert in hohem Maße die ganzheitliche Entwicklung der Jugendlichen. Dies trägt zum physischen und psychischen Wohlbefinden jeder und jedes Einzelnen bei und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Lernfähigkeit und Gesundheit der Schülerinnen und Schüler. Der Unterricht ermöglicht vielfältige Körpererfahrungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihre motorischen Eigenschaften verbessern, sportliche Fertigkeiten erlernen und Bewegungsabläufe individuell gestalten.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen den eigenen Körper bewusst wahr und setzen sich individuelle Lern- und Leistungsziele. Sie vergleichen und messen sich im Spiel und bei Wettkämpfen und lernen Risiken richtig einzuschätze Sie meistern auch schwierige Situationen und gewinnen dadurch Vertrauen zu sich selbst und zu anderen. Sie erfahren Zugehörigkeit und Solidarität, bringen die eigenen Bedürfnisse ein und nehmen Rücksicht auf andere.Die Schülerinnen und Schüler kennen und schätzen die Auswirkungen regelmäßiger sportlicher Aktivität und stehen einem aktiven Lebensstil positiv gegenüber. Die Jugendlichen entwickeln das Bedürfnis, gut in Form zu sein, um die psychophysischen Erfordernisse beim Studium und im Beruf, beim Sport und in der Freizeit angemessen bewältigen zu können. Die Schülerinnen und Schüler handeln sicherheits- und umweltbewusst in der Natur und nutzen Möglichkeiten technischer Hilfsmittel sinnvoll.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • den eigenen Körper wahrnehmen und sich mit Freude bewegen, die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten verbessern, sich durch Bewegung ausdrücken, Bewegungsabläufe gestalten und variieren
  • die Kompetenzen in verschiedenen Individual- und Mannschaftssportarten in technischer und taktischer Hinsicht erweitern, sportliche Leistung erleben und respektieren sowie sportbezogene Rollen übernehmen
  • den Wert einer gesunden Lebensführung für das eigene Wohlbefinden im Alltag erkennen, mit anderen kooperieren, den Teamgeist mittragen und durch positive Erlebnisse Selbstvertrauen aufbauen
  • Bewegung, Spiel und Sport in der Natur umweltbewusst ausüben, Verantwortung für die eigene und die Sicherheit anderer übernehmen

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • verschiedene Individual- und Mannschaftssportarten ausführen, technisch-taktische Bewegungsabläufe situationsgerecht und zielorientiert anwenden sowie die Fitness mit entsprechenden Maßnahmen verbessern
  • den Wert von aktiver Sportausübung für die Gesundheit erkennen und einen aktiven Lebensstil pflegen
  • sich Leistungsvergleichen im Sinne einer korrekten Ethik und unter Beachtung der geltenden Regeln und des Fairplay stellen sowie Sportaktivitäten für sich und andere organisieren und verschiedene Rollen übernehmen
  • sich kritisch mit der Welt des Sports und der technischen Entwicklung auseinandersetzen und Bewegung, Spiel und Sport in Einklang mit Natur, Umwelt und notwendigen Sicherheitsaspekten ausüben

BEWERTUNGSKRITERIEN

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Die motorischen Qualifikationen werden bewertet mit standardisierten Eigenschafts- und Fertigkeitstests.

Überprüft werden der konditionelle Zustand (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, usw.) und die motorischen Fertigkeiten in den wichtigsten Schulsportarten (Ballsportarten, Geräteturnen, usw.).

Ein besonders großes Augenmerk wird auf den Bereich des affektiven und sozialen Lernens des Schülers gelegt. Dies bezieht sich vor allem auf dessen Lern- und Mitarbeitsbereitschaft.

Kriterien wie Interesse am Fach, regelmäßige Teilnahme am Unterricht, Fairness, Hilfsbereitschaft, Selbständigkeit, Einsatzwille und Leistungsbereitschaft werden mit einer Mitarbeitsnote am Ende eines jeden Semesters bewertet und ergeben neben den oben genannten Lernzielkontrollen die Gesamtnote.

Auch die aktive Teilnahme eines Schülers an den schulinternen, bzw. schulexternen Sportveranstaltungen wird bei der Zeugnisnotenvergabe berücksichtigt.

Weiters werden Schüler mit Befreiung von der aktiven Teilnahme am Unterricht zu Schiedsrichtertätigkeiten, Sichern und Helfen an Geräten und für den Geräteaufbau eingesetzt. Sie legen durch sportspezifische Vorträge oder schriftliche Arbeiten ihre Kenntnisse im Fach dar.

Gewichtung: alle "1"

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

Fachkompetenz (FK) Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen Methodenkompetenz (MP) Beobachtung, Organisation Personale Kompetenz (PK) Motivation, Leistungsbereitschaft Soziale Kompetenz (SK) Kooperation, Fairplay, Zuverlässigkeit

Anmerkungen

Zu Beginn eines jeden Schuljahres werden die Bewertungskriterien in den einzelnen Klassen mit den Schülern eingehend besprochen.

Allgemeine Lernzielkontrollen haben die Aufgabe, anhand von möglichst objektiven Kriterien zu überprüfen, ob und in welchem Ausmaß die im Unterricht angestrebten Ziele erreicht worden sind. Dazu eignen sich sportmotorische Tests, Vielseitigkeitsbewerbe und andere Leistungserhebungen, sowie eine systematische Beobachtung während des Unterrichts. Leistungskontrollen können einen Lern- und Übungsreiz für die Schüler darstellen und auch als Rückmeldungen für die Unterrichtsplanung und –Durchführung herangezogen werden.

1. Biennium

RG und TFO

Fertigkeiten Kenntnisse
richtige motorische Bewegungsabläufe in komplexen Situationen einsetzen Körperfunktionen und Bewegungsmöglichkeiten
Rhythmus bei Bewegungsabläufen gestalten Bewegungsrhythmus

 

Sportmotorische Qualifikationen

Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Gleichgewicht aufbauen und festigen Kondition und Koordination
Bewegungsabläufe unter Anwendung der richtigen Technik verbessern technische Elemente und Grundlagen mehrerer Sportarten

 

Bewegungs- und Sportspiele

Technik und Taktik anwenden und aktiv auch in der Gruppe bei Mannschafts- und Sportspielen mitwirken Sportspiele und Mannschaftsspiele
verschiedene Rollen übernehmen und sich fair verhalten Regeln und Fairness

Bewegung und Sport im Freien und im Wasser

Sport und Spiel im Freien ausüben motorische und sportliche Aktivitäten in der Natur
Schwimmtechniken festigen und im Spiel anwenden Spiel und Sport im Wasser

1. Klasse Lerninhalte

Motorische Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit)

Kleine Spiele,

Grundfertigkeiten der großen Spiele (Basket, Volleyball, Fußball, Floorball, Handball) Rückschlagspiele (Badminton, Tischtennis, Tennis), Fitness/Kondition, Bodenturnen und Geräteturnen, Gymnastik, Tanz und Rythmik mit und ohne Kleingeräte, Orientierungslauf, Leichtathletik, Wintersportarten, Eislaufen, Schwimmen, Jonglieren, Klettern, kognitive Lerninhalte (Regelkunde, Gesundheitserziehung)

2. Klasse Lerninhalte

Motorische Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit)

Kleine Spiele,

Grundfertigkeiten und weiterführende Übungen (MÜR) der großen Spiele (Basket, Volleyball, Fußball, Floorball, Handball) Rückschlagspiele (Badminton, Tischtennis, Tennis), Fitness/Kondition, Bodenturnen und Geräteturnen, Gymnastik, Tanz und Rythmik mit und ohne Kleingeräte, Orientierungslauf, Leichtathletik, Wintersportarten, Eislaufen, Schwimmen, Jonglieren, Klettern, (Regelkunde, Gesundheitserziehung)

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse
motorische Bewegungsabläufe auch unter Belastung korrekt ausführen Haltungsschulung
Rhythmus bei Bewegungsabläufen auch mit dem Partner abstimmen, Kreativität entwickeln unterschiedliche Bewegungsrhythmen

Sportmotorische Qualifikation

Bewegungsabläufe unter Anwendung der richtigen Technik festigen technische Elemente und Grundlagen mehrerer Sportarten
Trainingsmethoden situationsgerecht auswählen und anwenden Prinzipien und Methoden der Leistungsverbesserung
Freude an Bewegung, Spiel und sportlicher Leistung zeigen vielfältiges sportmotorisches Können

Bewegungs- und Sportspiele

verschiedene Rückschlagspiele ausüben Sportspiele
aktiv an Mannschaftsspielen teilnehmen und eigene Stärken einbringen Mannschaftsspiele
Regeln einhalten und fair spielen Regeln und Fairness                                  

Bewegung und Sport im Freien und im Wasser

in natürlicher Umgebung Bewegung und Sport ausüben Sportarten im Freien            
in verschiedenen Lagen schwimmen, im Wasser spielen

Spiel und Sport im Wasser

3. Klasse Lerninhalte

Motorische Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit)

Kleine Spiele,

Grundfertigkeiten und weiterführende Übungen (MÜR) der großen Spiele (Basket, Volleyball, Fußball, Floorball, Handball) Rückschlagspiele (Badminton, Tischtennis, Tennis), Fitness/Kondition, Bodenturnen und Geräteturnen, Gymnastik, Tanz und Rythmik mit und ohne Kleingeräte, Orientierungslauf, Leichtathletik, Wintersportarten, Eislaufen, Schwimmen, Trendsportarten, Jonglieren, Klettern, (Regelkunde, Gesundheitserziehung), kognitive Fähigkeiten (Spieltaktik), selbständig spielen (selbständig fair spielen und situativ angepasst handeln können, Kampsspiele, Selbstverteidigung, optimales Agieren und Reagieren auf verschiedenste Spielsituationen und Spielbedingungen

4. Klasse Lerninhalte

Motorische Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit)

Kleine Spiele,

Grundfertigkeiten und weiterführende Übungen (MÜR) der großen Spiele (Basket, Volleyball, Fußball, Floorball, Handball) Rückschlagspiele (Badminton, Tischtennis, Tennis), Fitness/Kondition, Bodenturnen und Geräteturnen, Gymnastik, Tanz und Rythmik mit und ohne Kleingeräte, Orientierungslauf, Leichtathletik, Wintersportarten, Eislaufen, Schwimmen, Trendsportarten, Jonglieren, Klettern, (Regelkunde, Gesundheitserziehung), kognitive Fähigkeiten (Spieltaktik), selbständig spielen (selbständig fair spielen und situativ angepasst handeln können, Kampsspiele, Selbstverteidigung, optimales Agieren und Reagieren auf verschiedenste Spielsituationen und Spielbedingungen

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Gesundheitserziehung (Biologie), 1. Hilfe (Biologie), Sporternährung (Biologie), Fachterminologie in den Fremdsprachen, Biomechanik (Physik), Fairness und rücksichtsvolles Handeln (Ethik / Religion)

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse
die persönliche sportmotorische Entwicklung organisieren und fördern Bewegungs- und Sporterziehung
Bewegungsrhythmus und Bewegungsgestaltung an sportliche Techniken anpassen Bewegungsrhythmus und Bewegungsfluss
die eigenen sportlichen Fähigkeiten und Leistungen einschätzen und mittels objektiver Kriterien einordnen spezifische sportliche Leistungskriterien

Sportmotorische Qualifikationen

Bewegungsabläufe unter Anwendung der richtigen Technik gezielt einsetzen technische Elemente und Grundlagen mehrerer Sportarten
physisches und psychisches Wohlbefinden durch geplantes Üben herstellen Fitness und Gesundheitssport

Bewegungs- und Sportspiele

bei Sportspielen und Mannschaftsspielen aktiv teilnehmen und wetteifern

Mannschafts- und Sportspiele

Einzel- und Mannschaftsbewerbe situationsgerecht organisieren und auswerten Organisation und Auswertung

Bewegung und Sport im Freien und im Wasser

Verantwortung übernehmen für einen schonenden Umgang mit der Natur umweltgerechter Sport in der Natur
sich in der Natur und am Berg bewegen und orientieren Orientierung und Sicherheit
in mehreren Lagen schwimmen, tauchen und im Wasser spielen Schwimmtechniken, Spiel- und Sportaktivitäten

5. Klasse Lerninhalte

Motorische Fähigkeiten (Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit, Schnelligkeit)

Kleine Spiele,

Grundfertigkeiten und weiterführende Übungen (MÜR) der großen Spiele (Basket, Volleyball, Fußball, Floorball, Handball) Rückschlagspiele (Badminton, Tischtennis, Tennis), Fitness/Kondition, Bodenturnen und Geräteturnen, Gymnastik, Tanz und Rythmik mit und ohne Kleingeräte, Orientierungslauf, Leichtathletik, Wintersportarten, Eislaufen, Schwimmen, Jonglieren, Trendsportarten, Klettern, (Regelkunde, Gesundheitserziehung), kognitive Fähigkeiten (Spieltaktik), selbständig spielen (selbständig fair spielen und situativ angepasst handeln können, Kampsspiele, Selbstverteidigung, optimales Agieren und Reagieren auf verschiedenste Spielsituationen und Spielbedingungen

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Gesundheitserziehung (Biologie), 1. Hilfe (Biologie), Sporternährung (Biologie), Fachterminologie in den Fremdsprachen, Biomechanik (Physik), Fairness und rücksichtsvolles Handeln (Ethik / Religion)

A.5.5 Biologie und Erdwissenschaften TFO

FACHCURRICULUM Biologie und Erdwissenschaften

(1. Biennium Technologische Fachoberschule (alle TFOs)

Ziele

Der Unterricht der Biologie und Erdwissenschaften schafft eine naturwissenschaftliche Grundbildung bei Jugendlichen, indem naturwissenschaftliche Phänomene, Situationen und Problemstellungen handlungsorientiert erschlossen werden. Junge Erwachsene sollen sich in aktuellen und gesellschaftsrelevanten Bereichen der Natur und Technik orientieren können, um in Zukunft eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu können. Gesundheits- und Umweltbildung spielen dabei eine wichtige Rolle und werden in den naturwissenschaftlichen Unterricht immer wieder integriert.

Eine besondere Stellung nimmt dabei die Weiterentwicklung grundlegender Vorstellungen und Konzepte ein, welche auf den erlernten Fakten und Begriffen basiert. Lebenswelt und Interessen der Schülerinnen und Schüler sollen nach Möglichkeit mit der Schulwelt verknüpft werden, dabei werden geeignete Lernumgebungen innerhalb und außerhalb der Schule geschaffen. Technische und mediale Hilfsmittel werden zur selbstständigen Informationsbeschaffung verwendet.

Schwerpunkt des naturwissenschaftlichen Unterrichts ist das experimentelle und fächerverbindende Arbeiten und Lernen sowie die Anwendung korrekter wissenschaftlicher Methoden im Labor bzw. die direkte Beobachtung in der Natur: Schülerinnen und Schüler sammeln selbstständig Erfahrungen, integrieren ihr Vorwissen, wenden bereits erlernte Fertigkeiten und Fähigkeiten an, nutzen verschiedene Informationsquellen, planen und dokumentieren Versuche und präsentieren Ergebnisse im fächerübergreifenden Kontext.

Der Unterricht der Biologie und Erdwissenschaften ist durch eigenverantwortliches und exemplarisches Lernen in sinnvollen und für Jugendliche relevanten Kontexten gekennzeichnet.

 

Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

 Die Schülerin, der Schüler kann

  • Phänomene und Vorgänge der Natur beobachten und erforschen, sich mit naturwissenschaftlichen, technik und umweltrelevanten Fragestellungen auseinandersetzen, diese mit vielfältigen sowie fachspezifischen Methoden untersuchen, gezielt Daten und Informationen sammeln, ordnen, vergleichen und interpretieren Angaben und Merkmale aus Informationsquellen themen- bzw. sachbezogen herauslesen und in einer angemessenen Fachsprache wiedergeben; mit Darstellungsformen und gegebenenfalls mit Formeln und Symbolen beschreiben
  • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge und Wechselwirkungen erkennen, beschreiben und naturwissenschaftlichen Konzepten und Modellen zuordnen
  • zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen mithilfe der erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse kritisch Stellung nehmen
  • Zusammenhänge zwischen den Möglichkeiten der Technologie und dem sozialen und kulturellen Umfeld erkennen und die Grenzen der technologischen Umsetzung bewusst wahrnehmen

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Kenntnisse: Korrekte und vollständig wiedergegebene Inhalte

Herstellen von logischen Zusammenhängen
richtig angewandte Fachsprache

  • Fertigkeiten: Grafiken, Diagramme usw. richtig interpretieren

Rechenaufgaben korrekt lösen
Objekte oder Modelle klar und ausführlich beschreiben usw.   

  • Anderes:

aktive Beteiligung am Unterricht
gezieltes Herangehen an Arbeitsaufträge
saubere Heftführung
verlässliches Erledigen von Hausaufgaben
übersichtliches und vollständiges Verfassen von Protokollen
Konzentration und Durchhaltevermögen
soziales Verhalten in der Lerngruppe
Kritikfähigkeit
eine Position beziehen

 

Weitere Hinweise

Auswahlmöglichkeiten :a) anhand von Anschauungsmaterial bzw. Experimenten usw.: beobachten, beschreiben, vergleichen, interpretieren, Informationen darstellen bzw. dokumentieren lernen.

  • aus Informationstexten: Wesentliches selbst zusammenfassen. 
  • Lückentexte: sprachliche Kompetenz trainieren, Wissen anwenden bzw. verknüpfen
  • Aktuellen Ereignisse (Medien, Alltagswelt der Schüler) kritisch betrachten, bewerten
  • Gruppen- oder Teamarbeit: sich absprechen, Verantwortung übernehmen, kreatives Herangehen an Problemstellungen, Ergebnisse präsentieren
  • Gespräche/ Diskussionen in der Klasse: Gesprächsregeln, eigene Meinung klar formulieren, Fachwissen geordnet wiedergeben, Fachbegriffe anwenden,        anhören von Stellungnahmen, Wissen erweitern oder korrigieren. Kritikfähigkeit fördern.
  • Rollenspiel: sich in eine Position versetzen, Informationen logisch, klar wiedergeben, kreative Lösungen finden
  • Internet: Wissen recherchieren, Informationen bewerten.
  • Frontalunterricht: einfach und klar erklären, vom Leichten zum Komplizierten übergehen. usw. 
  • Wiederholen
  • Gespräche bzw. Unterricht mit Experten
  • Lehrausgänge, die sich mit den in der Klasse erarbeiteten Inhalten decken
  • Projekte

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
Ordnung und Vielfalt  
Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen
Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und beschreiben
Zellen als Bausteine des Lebens
Baupläne ausgewählter Lebewesen,
Grundzüge der Systematik
 

Lern- und Planungskompetenz,
Kommunikations- und Kooperationskompetenz,
vernetztes Denken und Problemlösekompetenz

In den Fächern Chemie und Physik; Mathematik geben sich fächerübergreifende Zusammenhänge z.B. Berechnung von Abständen im All, Fliehkraft, Gravitationskraft, Satellitenbahnen, C14-Methode, Gase, Aggregatzustände, Verwitterung, Erosion, chemische und physikalische Eigenschaften von Gesteinen und Mineralien, Temperaturkurven, fossile Brennstoffe, Diffusion, biochemische Gleichungen, exergonsiche, endergonische Reaktionen u.v.a.

Veränderung und Dynamik  
Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Evolutionsvorgängen erkennen und beschreiben
Planetenbewegungen und deren Folgen sowie die Sonderstellung der Erde im Sonnensystem beschreiben
die Einbettung des Sonnensystems in die Galaxis und der Galaxis in den Kosmos beschreiben
Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben
Zusammenhänge zwischen den Phänomenen der Lithosphäre, Atmosphäre und Hydrosphäre beschreiben und zu einer globalen Sichtweise vernetzen
Modelle bilden und verstehen

Evolution

 

Himmelsmechanik

 

Sonnensystem und Kosmos

 

ausgewählte exo- und endogene Prozesse in der Geologie unter besonderer Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten
Wetter und Klima

Entstehung des Weltalls, Galaxien, Sonnensystem, Erdrotation und Jahreszeiten, Erdmond

 

Schalenbau
Plattentektonik, Kontinentaldrift
Vulkanismus, Erdbeben, Gebirgsbildung
Gesteinskunde, Mineralien

 

Aufbau der Atmosphäre
Ökologische Aspekte zur Atmosphäre
Kreisläufe und Systeme  

Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren

 

den menschlichen Köper als komplexes System verstehen und erklären

Ursachen für Krankheiten und Suchtverhalten erkennen

 

 ausgewählte   Ökosysteme und   deren Energie und   Stoffkreisläufe

 

Aufbau und Funktion ausgewählter Organsysteme

Krankheit und Sucht

 

 Bodenkunde
Naturwissenschaften und Gesellschaft  
über ausgewählte fächerübergreifende Themen der gesamten Naturwissenschaften diskutieren
Fachwissen und Fachmethoden zu aktuellen naturwissenschaftlichen Themen
 

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
Ordnung und Vielfalt   Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen

Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und beschreiben

 

Zellen als Bausteine des Lebens

 

Baupläne ausgewählter Lebewesen,
Grundzüge der Systematik

 

Lichtmikroskop,
pflanzliche und tierische Zellen, Bakterienzelle,
DNS und Chromosomen als Träger der Erbinformation.                                           Bedeutende zelluläre Vorgänge.  

 

Morphologie und Anatomie von Pilzen und ausgewählten Tiergruppen.

 

Lern- und Planungskompetenz,
Kommunikations- und Kooperationskompetenz,
vernetztes Denken und Problemlösekompetenz

In den Fächern Chemie und Physik; Mathematik geben sich fächerübergreifende Zusammenhänge z.B. Berechnung von Abständen im All, Fliehkraft, Gravitationskraft, Satellitenbahnen, C14-Methode, Gase, Aggregatzustände, Verwitterung, Erosion, chemische und physikalische Eigenschaften von Gesteinen und Mineralien, Temperaturkurven, fossile Brennstoffe, Diffusion, biochemische Gleichungen, exergonsiche, endergonische Reaktionen u.v.a.

Veränderung und Dynamik  

Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Evolutionsvorgängen erkennen und beschreiben

Planetenbewegungen und deren Folgen sowie die Sonderstellung der Erde im Sonnensystem beschreiben

die Einbettung des Sonnensystems in die Galaxis und der Galaxis in den Kosmos beschreiben

Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben

Zusammenhänge zwischen den Phänomenen der Lithosphäre, Atmosphäre und Hydrosphäre beschreiben und zu einer globalen Sichtweise vernetzen
Modelle bilden und verstehen

Evolution

 

Himmelsmechanik

 

Sonnensystem und Kosmos

 

ausgewählte exo- und endogene Prozesse in der Geologie unter besonderer Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten

 

Wetter und Klima
Evolution der Lebewesen
Stammbaum der Tiere
Theorien der Evolution 
Artbegriff  
Kreisläufe und Systeme  
Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren
den menschlichen Köper als komplexes System verstehen und erklären
Ursachen für Krankheiten und Suchtverhalten erkennen
ausgewählte Ökosysteme und deren Energie und Stoffkreisläufe
Aufbau und Funktion ausgewählter Organsysteme
Krankheit und Sucht
 C- Kreislauf,     Destruenten, Konsumenten, Produzenten                               
Immunsystem
Nervensystem
 
Viren und Bakterien als Krankheitserreger;                                                                     Alkohol und Sucht
Naturwissenschaften und Gesellschaft  
über ausgewählte fächerübergreifende Themen der gesamten Naturwissenschaften diskutieren
Fachwissen und Fachmethoden zu aktuellen naturwissenschaftlichen Themen
 Umwelterziehung: Vermeiden von Müll an der Schule                                                                                            Gentechniken pro und contra

 

A.5.6 Bodenkunde, Wirtschaft uns Schätzung TFO

FACHCURRICULUM  Bodenkunde, Wirtschaft uns Schätzung

2.  Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Bauwesen, Umwelt und Raumplanung

 Ziele

 Der Unterricht im Fach Bodenkunde, Wirtschaft und Schätzung ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die geografischen, ökologischen und territorialen Aspekte der natürlichen und vom Menschen geprägten Umwelt zu erkennen, die Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft, Ökonomie und Technologie und die im Laufe der Geschichte in den jeweiligen Bezugsbereichen und den verschiedenen lokalen und globalen Kontexten erfolgten Veränderungen zu identifizieren und zu analysieren. Die Schülerinnen und Schüler lernen angemessene Modelle zu verwenden, um Phänomene zu untersuchen und experimentelle Daten zu interpretieren, sich in den Gesetzesbestimmungen zu orientieren, welche die Produktionsprozesse des Bezugsbereiches regeln, mit besonderer Aufmerksamkeit für die Sicherheit in der Lebenswelt und am Arbeitsplatz sowie für den Schutz der Umwelt und des Territoriums.

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • die Ressourcen des Territoriums und der Umwelt schützen, wahren und bewerten
  • auf das Bauwesen und das Territorium bezogene Schätzungsverfahren im privaten und öffentlichen Bereich durchführen
  • angemessene Instrumente zur grafischen Darstellung von Projekten und Erhebungen anwenden
  • die ordentliche Verwaltung eines Mehrfamiliengebäudes führen
  • die Sprache und Methoden der Mathematik zur Organisation und Beurteilung von qualitativen und quantitativen Informationen anwenden
  • die wesentlichen Fachbegriffe bezüglich der Wirtschaft und der Organisation der Produktionsprozesse und der Dienstleistungen anwenden

 

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Schularbeit:

a) Grundsätzlich werden 3 SA im 1.Semester und 2-3 SA im zweiten Semester durchgeführt, da aufgrund von Projektarbeiten, Maturasimulation o.Ä. auf eine SA verzichtet werden kann.

b) Offene Fragestellungen in Form von Rechenübungen u/o offene Fragen zu theoretischen Inhalten

Test:

a) 1-2 Test pro Semester, die wie mündliche Prüfungen gewichtet werden

b) Gezielte offene Fragestellungen um ein kontinuierliches Lernen und Mitarbeiten zu bewirken

Mündliche Prüfung:

a) Jeder Schüler wird über das gesamte Schuljahr 1-2 Mal einer mündlichen Leistungskontrolle unterzogen

b) Überprüfung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit besonderem Augenmerk auf Fachkompetenz und Terminologie

Projektarbeit:

a) Semester begleitende Übungen in graphischer und/oder numerischer Form, um die theoretischen Grundlagen in praxisnahen Beispielen umzusetzen.

b) Umgangsform mit CAD-Programmen, Rechenfertigkeiten und richtige Anwendung von Messinstrumenten

Präsentation:

a) 1-2 Präsentationen pro Jahr

b) Vertiefung der Medienkompetenz und Anwendung der sprachlichen Ausdrucksweise werden bei einem zielgruppenorientierten Vortrag bewertet, ebenso die Recherche und das sichere Auftreten

Hausaufgabe/Protokoll:

a) Zur Wiederholung und Kontrolle der Inhalte in Form von Zeichen-, Mess- und Rechenübungen.

b) Einhaltung einer formellen Struktur in Form von Sauberkeit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und richtigen Ergebnissen.

Gewichtung: alle "1"

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

Mitarbeitsnote: wird vergeben

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

1...Medienkompetenz

2...Teamfähigkeit und Sozialkompetenz

3...Problemlösefähigkeit und vernetztes Denken

4...Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit

5...Lern- und Planungskompetenz

6...Rechenfertigkeit

7...Sauberkeit

8...Analyse- und Interpretationsfähigkeit

 

Anmerkungen

Schularbeit:

c) 3, 5, 6, 7, 8

Test:

c) 3, 5, 6, 7, 8

Mündliche Prüfung:

c) 3, 4, 5, 8

Projektarbeit:

c) 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8

Präsentation:

c)1, 4, 8

Hausaufgabe/Protokoll:

c) 3, 5, 6, 7, 

 

2. Biennium

3. und 4. Klasse

Lerninhalte der 3. Klasse
Fertigkeiten Kenntnisse
Bodenkunde    
Faktoren und Prozesse der Bodenbildung und damit verbundene physische, chemische und biologische Eigenschaften, die Grenzen und Beschränkungen der Bodennutzung beschreiben geomorphologische Prozesse und geomorphologische Zonen Italiens
die Eigenschaften des Bodens
Bodenbildung, Wasserhaushalt des Bodens, Kennzahlen des Bodens , Einfluss von Kulturpflanzen und Düngung auf den Boden, Bodenanalyse und Protokollerstellung mit Latex
die Techniken zur Prävention der Störungen und zur Wahrung des Bodens anwenden Grundsätze und Bauwerke zur Wahrung des Bodens Boden- und Wasserschutzbauten, Be- und Entwässerungstechniken, Maßnahmen zum Wasser- und Erosionsschutz
thematische Karten lesen und interpretieren, um die Faktoren zu verstehen, die Umwelt und Landschaft beeinflussen Bedeutung und Wert der thematischen Karten Lesen und interpretieren der für das Thema relevanten Karten
Informationsquellen über die Umweltressourcen, ihre Nutzbarkeit und ihre Sensibilität gegenüber den menschlich verursachten Schäden
recherchieren und interpretieren
Kreislauf, Verfügbarkeit und Reinigung des Wassers für die menschlichen und produktiven Bedürfnisse
Klassifizierung der Abfallprodukte und Entsorgungsmethoden
Prozesse der Verschmutzung der Atmosphäre, des Wassers und des Bodens
Verfügbare Energiequellen, insbesondere im Bezug auf die Situation in Südtirol und in Italien
Trink- und Nutzwasserbau, Fassungs-, Reinigungs- und Leitungstechnik, offene Gerinne, Druckleitungen, Hydrostatik und -dynamik. Einteilung, Zwischenlagerung, Klassifizierung und Entsorgung von Produktionsabfällen, sowie die entsprechenden rechtilchen Rahmenbedingungen. Ursachen der Umweltverschmutzung. Nutzungstechniken der natürlichen Energiequellen und deren Einfluss auf die Umwelt
Wirtschaft    
Begriffe der ökonomischen Fachsprache sachgerecht verwenden Begriffe des Bedürfnisses, des Gutes, des Konsums und der Produktion Grundbegriffe der VWL, Motivation und Auswikungen menschlichen und ökonomischen Handelns
Gesetze und Mechanismen beschreiben, die die Produktionstätigkeit im Bezug auf den optimalen Einsatz der Faktoren regeln Begriffe und Theorien des Marktes und der Währung Funktion und funktionieren des Marktes, Währungs- und Nationalbankpolitik. Produktionsfaktoren und deren Kombination
die Struktur des italienischen Steuersystems und der gängigsten Steuern erklären Italienisches Banken- und Steuersystem Aufbau und Funktion des Geschäftsbank- und Kreditwesens. Fiskalpolitik, Steuern und deren Auswirkung auf Konsum und Produktion
die Geschichte, die Institutionen, die legislativen Instrumente und die Ziele der Europäischen Union darlegen Grundsätze der Ökonomie des Staates und der Europäischen Union Legislative und Exekutive der EU, der europäische Binnenmarkt und dessen Regulierung, die Nationalwirtschaft und deren Regulierung im euriopäschen Binnenmarkt

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Basiswissen Biennium aus  Chemie Physik, Naturkunde Planung/Bauwesen: Grund und Gründung

Planung Bauwesen: Befestigungstechnik

 

Vermessung: Höhenschichtenplan, Dreiecksvermaschung, Flächennivellment

 

2. Biennium

3. und 4. Klasse

Lerninhalte der 4. Klasse
Fertigkeiten Kenntnisse
Bodenkunde    
für die verschiedenen Nutzungsformen des Territoriums die am besten geeigneten Gebiete identifizieren und auswählen Agrarsysteme, Ökosysteme und deren Evolution Einfluss des Klimas und des Bodens auf die landwirtschaftliche Produktion. Die Auswirkungen landwirtschaftlicher Nutzung auf den Boden und den Wasserhaushalt
Ursachen der hydrogeologischen Störungen darlegen Prozesse und Phänomene der hydrogeologischen Störungen Ursachen und Auswirkung der Landwirtschaft auf Oberflächen- und Grundwasser
die Techniken zur Prävention der Störungen und zur Wahrung des Bodens anwenden Grundsätze und Bauwerke zur Wahrung des Bodens Boden- und Wasserschutzbauten, Be- und Entwässerungstechniken, Maßnahmen zum Wasser- und Erosionsschutz
Informationsquellen über die Umweltressourcen, ihre Nutzbarkeit und ihre Sensibilität gegenüber den menschlich verursachten Schäden
recherchieren und interpretieren
Kreislauf, Verfügbarkeit und Reinigung des Wassers für die menschlichen und produktiven Bedürfnisse
Klassifizierung der Abfallprodukte und Entsorgungsmethoden
Prozesse der Verschmutzung der Atmosphäre, des Wassers und des Bodens
Verfügbare Energiequellen, insbesondere im Bezug auf die Situation in Südtirol und in Italien
Trink- und Nutzwasserbau, Fassungs-, Reinigungs- und Leitungstechnik, offene Gerinne, Druckleitungen, Hydrostatik und -dynamik. Einteilung, Zwischenlagerung, Klassifizierung und Entsorgung von Produktionsabfällen, sowie die entsprechenden rechtilchen Rahmenbedingungen. Ursachen der Umweltverschmutzung. Nutzungstechniken der natürlichen Energiequellen und deren Einfluss auf die Umwelt
Schätzung    
Elemente der Finanzmathematik und der Statistik im Rahmen der Schätzungsmethoden anwenden Grundbegriffe der Finanzmathematik und der Statistik Zins-, Renten- und Tilgungsrechnung, Quellen und Daten der Statistischen Ämter erfassen und auswerten.
Produktionskosten eines Gutes und den Ertrag einer Immobilie bestimmen Grundsätze der Schätzung, ökonomische Aspekte und Schätzungswerte von Gütern Theorie der Schätzungslehre, Rechtliche Rahmenbedingungen, Kostenrechnung und Grundzüge der Betriebswirtschaft,  Kostenkalkulation und Entscheidungsfindung in der Betriebswirtschaft, wirtschaftliche Aspekte und Berechnungsmethoden.
Methoden der Schätzungsverfahren beschreiben, die auf die individuellen Güter und Rechte als auch auf die Güter öffentlichen Interesses anwendbar sind Methoden, Schätzungsverfahren und von den europäischen und internationalen Standards vorgesehene Werte Das Wählen der korrekten Methode und Vorgangsweise im Rahmen der gültigen Standards und Gesetze

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Basiswissen Biennium aus  Chemie Physik, Naturkunde Planung/Bauwesen: Grund und Gründung

Planung Bauwesen: Befestigungstechnik

RWK: Recht und Funktion der EU und des Binnenmarktes

Mathematk/Informatik: verarbeiten von Daten in Excel-Tabellen

 

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte der 5. Klasse
Schätzung    
Schätzungsinstrumente und -methoden für individuelle Güter und Rechte und Güter öffentlichen Interesses anwenden Instrumente und Methoden zur Schätzung von Gütern und Dienstleistungen Analytische und synthetische Schätzmethoden und deren Anwendung, sowie das richtige Erfassen  der Bezugsdaten, für das Schätzen von Gütern Diensten und Rechten.
zur Festlegung des Wertes verschiedener Güterkategorien geeignete Schätzungsverfahren auswählen und anwenden Methoden zur Festlegung des Wertes von Gütern und Schätzungen von Vermögen Auswahl und Durführung der geeigneten Schätzmethode, mit Berücksichtigung der gängigen Verfahren und rechtlichen Rahmenbedingungen
Güter im Bezug auf die Dynamiken, die Nachfrage, Angebot und Marktpreisvariationen regeln, schätzen Methoden zur Beurteilung der Zweckdienlichkeit von öffentlichen Bauwerken Der allgemeine Nutzen, öffentlicher Güter und dessen Berechnung
die juridischen Normen bezüglich der Enteignung anwenden und Schäden an privaten und öffentlichen Gütern schätzen Schätzungen von Erbfolgen ausführen Normen und Methoden der Schätzung von Schäden und Erbfolgen Enteignung im öffentlichen Interesse, Entschädigung und Bewertung von Schäden, Erbrecht und Erbmassenschätzung und Verteilung
Maßnahmen zur Führung und Anpassung des  Grundkatasters, des Gebäudekatasters und Grundbuchs durchführen Grundkataster, Gebäudekataster und Grundbuch Aufbau, Bedeutung, Führung, Nutzung und Änderungen von Grundbuch und Kataster, Bauleit und Flächennutzungsplan. Durchführunsplan.
Kriterien und Instrumente zur Schätzung von Umweltgütern anwenden Schätzungsmethoden von Umweltgütern Schätzung des Allgemeinnutzens und des Ersatzwertes von Umweltgütern
Verfahren zur Schätzung von Umweltbelastungen anwenden Verfahren zur Schätzung von Umweltbelastungen Bewerten und Quantifizieren von Umweltverschmutzungen
Tausendsteltabellen und Regelung für ein Kondominium erstellen
die juridischen Normen im Bereich der Führung und Verwaltung von Immobilien anwenden
Führung und Verwaltung von Immobilien und Kondominien Mietrecht, Gemeinkostenaufteilung, Verwaltung, Überbaurecht von Geimschafts- und Miteigentumsimmobilien.
die juridischen Normen bezüglich der dinglichen Rechte analysieren, den Wert der dinglichen Rechte und den der davon betroffenen Güter schätzen Berufsalbum und ethisch-deontologischer Kodex, Funktion der Gerichtssachverständigen und Schiedsverfahren Realrechte und deren Bewertung.Aufgaben, Pflichten und Rechte des Gerichtgutachters. Anforderungen an den Gutachter. Bedeutung und Aufgaben des Berufsalbums 

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Vermessung: Pläne für den Kataster Planung/Bauwesen: Bauleitplan

A.5.7 Chemie TFO

FACHCURRICULUM Chemie

1. Biennium Technologische Fachoberschule (alle TFOs)

Ziele

Der Chemieunterricht versetzt Schülerinnen und Schüler in die Lage, Phänomene der Lebenswelt auf der Grundlage ihrer Kenntnisse über Stoffe und chemische Reaktionen zu erklären, zu bewerten, Entscheidungen zu treffen, Urteile zu fällen und dabei unter Verwendung der korrekten Fachbegriffe zu kommunizieren. Schülerinnen und Schüler lernen die Bedeutung wissenschaftlicher Errungenschaften, technischer Innovationen und Entwicklungen einschätzen und in ein geschichtlich-kulturelles und ethisches Umfeld einzuordnen. Insbesondere erfahren Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der Wissenschaft Chemie, der chemischen Industrie und der chemierelevanten Berufe für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Gleichzeitig werden sie für eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen sensibilisiert. Das schließt den verantwortungsbewussten Umgang mit Chemikalien und Gerätschaften aus Haushalt, Labor und Umwelt sowie das sicherheitsbewusste Experimentieren ein.

Schwerpunkt des Chemieunterrichts ist das experimentelle Arbeiten und Lernen im Labor. Auf der Grundlage der erworbenen chemiespezifischen Kenntnisse und Fertigkeiten nutzen die Schülerinnen und Schüler insbesondere die experimentelle Methode als Mittel zum individuellen Erkenntnisgewinn über chemische Phänomene. Sie lernen naturwissenschaftliche Modelle zu verstehen, diese auf die Realität anzuwenden und experimentelle Daten zu interpretieren. Eine besondere Stellung nimmt dabei die Weiterentwicklung grundlegender Vorstellungen und Konzepte ein.

Im ersten Biennium vermittelt der Unterricht den Schülerinnen und Schülern einen Überblick über die wichtigsten Themenbereiche der organischen und anorganischen Chemie und ist durch exemplarisches Lernen in sinnvollen und für Jugendliche relevanten Kontexten gekennzeichnet.

Geeignete Lernumgebungen innerhalb und außerhalb der Schule werden genutzt. Schülerinnen und Schül setzen eigenverantwortlich informationstechnische Mittel beim Lernen, Recherchieren und Vertiefen ein, planen und dokumentieren Versuche und präsentieren Ergebnisse im fächerübergreifenden Kontext.

Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • Phänomene, die zur natürlichen und künstlichen Wirklichkeit gehören, beobachten, beschreiben und analysieren und die Begriffe des Systems und der Komplexität in ihren unterschiedlichen Formen erkennen
  • ausgehend von der Alltagserfahrung Phänomene der Energieumwandlung qualitativ und quantitativ  analysieren
  • die Möglichkeiten und Grenzen chemischer Technologien erkennen und abschätzen
  • mit Chemikalien aus Haushalt, Labor und Umwelt verantwortungsbewusst umgehen und sicherheitsbewusst im Labor arbeiten und experimentieren
  • experimentelle Ergebnisse darstellen und interpretieren sowie das Laborexperiment als Erkenntnisquelle nutzen

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Klassen:   TFO    1. Biennium

Ziel des Chemieunterrichts ist es die naturwissenschaftliche Kompetenz der Schüler/innen zu entwickeln. Diese Kompetenz setzt sich aus den inhaltlichen Bereichen (Fachwissen, vernetztes Denken, Fachsprache usw.), den experimentellen und den übergreifenden Kompetenzen zusammen.

Die Leistungserhebung erfolgt vor allem durch mündliche Prüfungen und Tests, erfasst aber auch mündliche Beiträge, Protokolle, Hausaufgaben und die Mitarbeit. Es wird eine angemessene Anzahl von Leistungsüberprüfungen erhoben.

Der individuelle Bildungsplan sowie Lernfortschritte werden berücksichtigt.

Die Bewertung reicht von Note 4 bis 10. Die Note 3 kann in Ausnahmefällen vergeben werden.

Die Schlussbewertung setzt sich zu 2/3 aus mündlichen Prüfungen und Tests und zu 1/3 aus Protokollen, Hausaufgaben und Mitarbeit zusammen. Es wird auf eine angemessene Anzahl von Leistungserhebungen in jedem Bewertungsabschnitt geachtet.
Gewichtung: alle "1"
Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt
Mitarbeitsnote: wird vergeben

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  1. Lerninhalte (Kenntnisse, Wissen) wiedergeben
  2. Lerninhalte (Kenntnisse, Wissen) anwenden
  3. Fachsprache einsetzten
  4. Sprachliche Ausdrucksfertigkeit
  5. Verknüpfungen herstellen
  6. Bewerten, beurteilen, einordnen
  7. Sauberkeit und Strukturierung bei schriftlichen Arbeiten
  8. Arbeitshaltung und Arbeitsweise

Weitere Hinweise

NB. Das Erkennen von Zusammenhängen in Theorie und Praxis, Arbeitseinsatz in der Schule, Interesse und Eigenständigkeit sowie andere Fähigkeiten fließen in die Bewertung der fächerübergreifenden Kompetenzen ein, wie es von den Rahmenrichtlinien vorgesehen ist.

Bewertung in Ziffern: „10“
Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt außergewöhnliche Kenntnisse und kann sehr schwierige Lerninhalte korrekt wiedergeben und anwenden. Sie/Er ist in der Lage komplexe fächerübergreifende Verknüpfungen herzustellen, der Fachwortschatz ist sehr umfassend und die Ausdrucksweise wissenschaftlich präzise.

Bewertung in Ziffern: „9“
Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt sehr gute Kenntnisse und kann schwierige Lerninhalte wiedergeben und korrekt anwenden. Sie/Er ist in der Lage komplexe Verknüpfungen herzustellen. Der sprachliche Ausdruck ist wissenschaftlich korrekt und umfassend, chemische Fachausdrücke werden passend eingesetzt.

Bewertung in Ziffern: „8“
Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt gute Kenntnisse und kann die Lerninhalte wiedergeben und korrekt anwenden. Verknüpfungen kann sie/er selbstständig herstellen. Der sprachliche Ausdruck ist korrekt, Fachausdrücke werden verwendet.

Bewertung in Ziffern: „7“
Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt zufriedenstellende Kenntnisse und kann Lerninhalte wiedergeben und korrekt anwenden. Einfache Verknüpfungen kann sie/er herstellen. Der sprachliche Ausdruck ist angemessen, chemische Fachausdrücke werden richtig eingesetzt.

Bewertung in Ziffern: „6“
Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt grundlegende Kenntnisse im Fach Chemie und kann einfache Lerninhalte anwenden und wiedergeben. Verknüpfungen kann sie/er kaum herstellen. Der sprachliche Ausdruck ist noch ungenau, chemische Fachausdrücke werden selten verwendet.

Bewertung in Ziffern: „5“
Die Kandidatin / Der Kandidat zeigt lückenhafte Kenntnisse im Fach Chemie und kann die Lerninhalte nicht anwenden. Sie/Er ist nicht in der Lage Verknüpfungen herzustellen. Der sprachliche Ausdruck ist ungenau, chemische Fachausdrücke werden nicht verwendet.

Bewertung in Ziffern: „4“
Der Kandidatin/ Dem Kandidaten fehlen grundlegende Kenntnisse im Fach Chemie, so dass sie/er nicht imstande ist die Lerninhalte wiederzugeben, anzuwenden und korrekt darzulegen. Sie/Er ist nicht in der Lage Verknüpfungen herzustellen. Der sprachliche Ausdruck ist sehr ungenau, chemische Fachausdrücke fehlen zur Gänze.

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
      Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
Experimente im Labormaßstab durchführen und dabei die eigene und die Sicherheit der Umwelt gewährleisten
Stoffgemische mittels Filtration, Destillation, Kristallisation, Zentrifugation, Chromatographie, Extraktion trennen
Reinstoffe nach ihren Aggregatzuständen unterscheiden und die verschiedenen Phasenübergänge darstellen
physikalische und chemische Vorgänge voneinander unterscheiden
Laborgeräte, Arbeitsmethoden, Laborsicherheit
Trennverfahren zur Aufteilung homogener und heterogener Stoffsysteme
Aggregatzustände und Phasenübergänge, Erscheinungsform einer Reinsubstanz
grundlegende Merkmale physikalischer und chemischer Vorgänge

 

 

Laborordnung

Physikalische  Eigenschaften

 

Gemischte und Reinstoffe
physikalische Trennverfahren

Analyse und Synthese

 

 

 

alle 6 übergreifenden Kompetenzen

Fächerübergreifende Tätigkeiten:
Chemie/Physik
In den Fächern Chemie und Physik lassen sich einige Themenschwerpunkte sehr gut experimentell darstellen und bearbeiten.
Chemie/Mathematik
Das stöchiometrische Rechnen in der Chemie umfasst zahlreichen mathematische Rechenoperationen wie z.B.: Formelumwandlungen, Verhältnisrechnungen, quadratische Gleichungen, ecc.)                 Chemie/Naturkunde
Zahlreiche Naturereignisse lassen sich chemisch erklären,daher lässt sich in diesen beiden Fächern sehr gut fächerübergreifend arbeiten.
Chemie/Deutsch
Die Schüler müssen korrekte Laborberichte verfassen, die deutsche Grammatik und Rechtschreibung sind daher zu beherrrschen.       

Das Atom
 
den grundlegenden Aufbau des Atoms und die verschiedenen Atommodelle verstehen
den Stoffmengenbegriff Mol für Konzentrationsangaben von Lösungen und einfache stöchiometrische Berechnungen anwenden
Elementarteilchen des Atoms, historische Entwicklung des Atommodells, verschiedene Atommodelle, Aufbau und Bedeutung des Periodensystems
Atommasse, Molmasse, Avogadrosche Zahl, Molvolumen, einfache stöchiometrische Berechnungen
Atommodelle: Dalton, Thomson, Rutherford, Bohr.
Stöchiometrisches Rechnen: Mol, Molmasse, Stoffmenge, Stoffmengenkonzentration, Allgemeines Gasgesetz, chemische Berechnungen
Chemische Verbindungen und deren Reaktionen
 
Stoffeigenschaften aufgrund der unterschiedlichen Bindungsarten verstehen
einfache Summen- und Strukturformeln erstellen und benennen sowie die Geometrie einfacher Moleküle beschreiben
den Ablauf einer chemischen Reaktion beschreiben
Oktettregel, chemische Bindungsarten, Wertigkeit, Elektronegativität
Molekülbau, Moleküle und Ionenverbindungen, Nomenklatur
chemische Reaktionen, Ausgleichen von Reaktionsgleichungen, exotherme und endotherme Reaktionen, chemisches Gleichgewicht, Katalysatoren
Elektronegativität und Oktettregel
Bindungsarten: Atombindung, Metallbindung und Ionenbindung.
Chemische Reaktionen: endotherme, exotherme und aktivierte Raektionen.
Aufstellen und Ausgleichen von chemischen Reaktionen.
Säure-Base-Reaktionen
 
Entstehung und Eigenschaften von Säuren und Basen sowie ihre Bedeutung im Alltagsleben beschreiben
Indikatoren und pH-Messungen zur Identifizierung von Säuren und Basen anwenden und einfache pH-Wert Berechnungen durchführen
Konzentrationen von Lösungen bestimmen und berechnen
Säure-Base-Theorie, Säure-Base-Reaktionen, wichtige Säuren und Basen und deren Salze
pH-Wert, Indikatoren, Neutralisationsreaktionen
Konzentrationsgrößen und Konzentrationsbestimmungen
 
Redoxreaktionen
 
Redoxreaktionen formulieren und ausgleichen; Reaktionsfreudigkeit verschiedener Metalle und Nichtmetalle erkennen
wichtige Anwendungen der Redoxreaktionen in der Technik und im Alltag kennen und beschreiben
Reduktions- und Oxidationsreaktionen, Oxidationszahl, Redoxreihe
Elektrolyse, Galvanisches Element, Batterie, Akkumulatoren, Korrosion
 
Organische Chemie
 
Die Bedeutung wichtiger Kohlenwasserstoffe, verschiedener Derivate und Biomoleküle erkennen und beschreiben
chemische und physikalische Stoffklassen anhand der funktionellen Gruppen zuordnen
Reaktionsmechanismen der Kohlenwas-serstoffe erkennen und anwenden
einfache Nachweisreaktionen wichtiger Stoffklassen durchführen
Grundregeln der IUPAC-Nomenklatur, Aufbau und Eigenschaften aliphatischer, aromatischer und alicyklischer Kohlenwasserstoffe
wichtige Kohlenwasserstoff-Derivate
Substitutions-, Additions-, Elimina-tionsreaktion und Kondensation
organische Verbindungen im Alltag
 

 

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
      Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
Experimente im Labormaßstab durchführen und dabei die eigene und die Sicherheit der Umwelt gewährleisten
Stoffgemische mittels Filtration, Destillation, Kristallisation, Zentrifugation, Chromatographie, Extraktion trennen
Reinstoffe nach ihren Aggregatzuständen unterscheiden und die verschiedenen Phasenübergänge darstellen
physikalische und chemische Vorgänge voneinander unterscheiden
Laborgeräte, Arbeitsmethoden, Laborsicherheit
Trennverfahren zur Aufteilung homogener und heterogener Stoffsysteme
Aggregatzustände und Phasenübergänge, Erscheinungsform einer Reinsubstanz
grundlegende Merkmale physikalischer und chemischer Vorgänge
 
alle 6 übergreifenden Kompetenzen

Fächerübergreifende Tätigkeiten:
Chemie/Physik
In den Fächern Chemie und Physik lassen sich einige Themenschwerpunkte sehr gut experimentell darstellen und bearbeiten.
Chemie/Mathematik
Das stöchiometrische Rechnen in der Chemie umfasst zahlreichen mathematische Rechenoperationen wie z.B.: Formelumwandlungen, Verhältnisrechnungen, quadratische Gleichungen, ecc.)                 Chemie/Naturkunde
Zahlreiche Naturereignisse lassen sich chemisch erklären,daher lässt sich in diesen beiden Fächern sehr gut fächerübergreifend arbeiten.
Chemie/Deutsch
Die Schüler müssen korrekte Laborberichte verfassen, die deutsche Grammatik und Rechtschreibung sind daher zu beherrrschen.       

Das Atom  
den grundlegenden Aufbau des Atoms und die verschiedenen Atommodelle verstehen
den Stoffmengenbegriff Mol für Konzentrationsangaben von Lösungen und einfache stöchiometrische Berechnungen anwenden
Elementarteilchen des Atoms, historische Entwicklung des Atommodells, verschiedene Atommodelle, Aufbau und Bedeutung des Periodensystems
Atommasse, Molmasse, Avogadrosche Zahl, Molvolumen, einfache stöchiometrische Berechnungen
 
Chemische Verbindungen und deren Reaktionen  
Stoffeigenschaften aufgrund der unterschiedlichen Bindungsarten verstehen
einfache Summen- und Strukturformeln erstellen und benennen sowie die Geometrie einfacher Moleküle beschreiben
den Ablauf einer chemischen Reaktion beschreiben
Oktettregel, chemische Bindungsarten, Wertigkeit, Elektronegativität
Molekülbau, Moleküle und Ionenverbindungen, Nomenklatur
chemische Reaktionen, Ausgleichen von Reaktionsgleichungen, exotherme und endotherme Reaktionen, chemisches Gleichgewicht, Katalysatoren
 
Säure-Base-Reaktionen  
Entstehung und Eigenschaften von Säuren und Basen sowie ihre Bedeutung im Alltagsleben beschreiben
Indikatoren und pH-Messungen zur Identifizierung von Säuren und Basen anwenden und einfache pH-Wert Berechnungen durchführen
Konzentrationen von Lösungen bestimmen und berechnen
Säure-Base-Theorie, Säure-Base-Reaktionen, wichtige Säuren und Basen und deren Salze
pH-Wert, Indikatoren, Neutralisationsreaktionen
Konzentrationsgrößen und Konzentrationsbestimmungen
Säuren und Basen nach Ahrrenius und Brønsted
Protolyse, Salze, pH-Wert und Indikatoren
Stärke von Säuren und Basen
Neutralisation und Titration
 
Oxidation und Reduktion nach Lavoisier und moderne Definiton
Oxidationszahlen
Redoxreaktionen
Redoxreihe und Standardpotentiale
Galvanische Elemente
Technische Anwendung
 
Grundlagen der organischen Chemie (Nomeklatur und Reaktionstypen)
Gesättigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe
Organische Sauerstoffverbindungen (Alkohole, Aldehyde und Keton, Carbonsäuren)
Organische Stickstoffverbindugen (Amine, Amide)
Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße
Redoxreaktionen
Redoxreaktionen formulieren und ausgleichen; Reaktionsfreudigkeit verschiedener Metalle und Nichtmetalle erkennen
wichtige Anwendungen der Redoxreaktionen in der Technik und im Alltag kennen und beschreiben
Reduktions- und Oxidationsreaktionen, Oxidationszahl, Redoxreihe
Elektrolyse, Galvanisches Element, Batterie, Akkumulatoren, Korrosion
Organische Chemie
Die Bedeutung wichtiger Kohlenwasserstoffe, verschiedener Derivate und Biomoleküle erkennen und beschreiben
chemische und physikalische Stoffklassen anhand der funktionellen Gruppen zuordnen
Reaktionsmechanismen der Kohlenwas-serstoffe erkennen und anwenden
einfache Nachweisreaktionen wichtiger Stoffklassen durchführen
Grundregeln der IUPAC-Nomenklatur, Aufbau und Eigenschaften aliphatischer, aromatischer und alicyklischer Kohlenwasserstoffe
wichtige Kohlenwasserstoff-Derivate
Substitutions-, Additions-, Elimina-tionsreaktion und Kondensation
organische Verbindungen im Alltag

 

A.5.8 Deutsche Sprache und Literatur RG

FACHCURRICULUM DEUTSCHE SPRACHE UND LITERATUR

1. bis 5. Klasse, Realgymnasium

Ziele

Wesentliche Aufgabe des Deutschunterrichts ist es, die Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, den mündlichen und schriftlichen Gebrauch von Sprache zu schulen und Sprachbewusstsein zu wecken. Schülerinnen und Schüler nehmen die Sprache verstärkt als Mittel zum Aufbau von Erkenntnis und Identität wahr. Der Deutschunterricht fördert den korrekten, kritischen und verantwortlichen Umgang mit der Sprache und erweitert d Dialog- und Verständigungsfähigkeit. Zudem spielt Sprache in fast allen Lernprozessen eine wesentliche Rolle und steuert nicht nur über kognitive, sondern auch über affektive Impulse die Entwicklung der Person. Sprachliche Kompetenz umfasst demnach alle Fertigkeiten, auf denen die Produktion von Sprache beim Sprechen und Schreiben und die Rezeption von Sprache beim Hören und Lesen beruhen.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • über einen längeren Zeitraum aufmerksam zuhören, Überlegungen zu dem Gehörten anstellen und diese situationsgerecht artikulieren
  • unterschiedliche Textsorten verfassen und dabei kommunikative, inhaltliche und formale Aspekte berücksichtigen die Phasen des Schreibprozesses reflektieren
  • Strategien zum Leseverstehen zielgerichtet anwenden
  • literarische und Sachtexte in ihrer Textsortenspezifik analysieren und ausgewählte Gestaltungsmittel in ihrer Intentio und Wirkung erkennen
  • wesentliche verbale, non- und paraverbale Elemente der Kommunikation erkennen
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachebenen, Sprachvarietäten, zwischen gesprochener und geschriebener Sprache aufzeigen
  • wesentliche Elemente des Regelsystems und Kommunikationsmediums Sprache erkennen, benennen und anwend

 

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • in Diskussionen eigene Gedanken und Meinungen präzise und klar formulieren, überzeugend argumentieren und wirksam auf die Argumente anderer reagieren
  • verbale, nonverbale und prosodische Mittel bewusst und kreativ einsetzen, um komplexe Inhalte wirkungsvoll zu vermitteln
  • in unterschiedlichen Textsorten komplexe Sachverhalte differenziert darlegen und dabei kommunikative, inhaltliche und formale Aspekte berücksichtigen
  • eigene Schreibkompetenz und Schreibentwicklung kritisch reflektieren
  • Lesetechniken und Lesestrategien zur Erfassung von Informationen und Textstrukturen selbstständig anwenden
  • komplexe literarische, Sach- und Medientexte unterschiedlicher Art in ihren Aussagen, Absichten und formalen Strukturen verstehen und sie in einen übergeordneten Zusammenhang stellen wesentliche verbale, non- und paraverbale Elemente der Kommunikation bewusst einsetzen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachebenen, Sprachvarietäten und zwischen gesprochener und geschriebener Sprache im eigenen Sprachlernprozess berücksichtigen
  • die Elemente des Regelsystems und Kommunikationsmediums Sprache bewusst und situationsgerecht einsetzen

BEWERTUNGSKRITERIEN

RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Der Unterricht wechselt je nach Kompetenzziel und Klassensituation zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, Lehrervortrag, Schülerreferate, Arbeits- und Wochenpläne, Stationen und Exkursionen bzw. Museumsbesuch, Lehrmittel: Lehrbücher, Medien jeder Art und Sach-texte.

Gewichtung: unterschiedliche Gewichtung - wird jedesmal mitgeteilt Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Gedanken eigenständig entwickeln, begründen, präsentieren
  • Kritische, korrekte Darstellung von Inhalten, Zusammenhängen
  • Sprache: korrekt, textsortenkonform, situativ angemessen
  • Themen, Fragen, Inhalte selbstständig erschließen, verstehen

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse

Hören und Sprechen

monologische und dialogische Hörtexte verstehen Merkmale von Hörtexten
in unterschiedlichen Gesprächsituationen aktiv zuhören und angemessen reagieren Gesprächsregeln
Faktoren für gelingende Kommunikation benennen, beschreiben und berücksichtigen Faktoren der Kommunikation
einfache Argumentationsmuster in Diskussionsbeiträgen und Kurzreden anwenden Redestrategien
Texte sinnbetont vorlesen und szenisch darstellen gestaltendes Sprechen
unter Einsatz verschiedener Hilfsmittel einen Vortrag halten einfache Präsentationstechniken

Schreiben

fiktionale Texte strukturiert und in persönlichem Stil verfassen Merkmale kreativer Textsorten
in Texten Informationen wiedergeben und Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt einbringen argumentative Textsorten
Gebrauchstexte normgerecht verfassen Merkmale verschiedener Gebrauchstextsorten
Texte mit komplexem Inhalt knapp und präzise wiedergeben Merkmale von Zusammenfassung und Inhaltsangabe
Anleitungen adressatenbezogen erstellen Merkmale einer Vorgangsbeschreibung
einen gegliederten und detaillierten Bericht schreiben Merkmale des Berichts
einfache journalistische Textsorten verfassen, sich dabei auf wesentliche Informationen beschränken und sich knapp und sachlich ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten
sich zu einem Vortrag detaillierte und übersichtliche Notizen machen Merkmale einer Mitschrift
Texte mit Hilfe von Vorgaben überarbeiten Strategien der Textüberarbeitung
Gedanken zum eigenen Schreiben schriftlich festhalten Phasen des Schreibprozesses

Lesen – Umgang mit Texten

literarische Texte und Sachtexte lesen, deren Hauptaussagen verstehen, wichtige Informationen entnehmen Lesetechniken
sich mit unterschiedlichen Textangeboten persönlich auseinandersetzen, Leseerfahrung reflektieren Techniken der Lesereflexion
literarische Textformen nach Leitfragen untersuchen, die wichtigsten Merkmale herausarbeiten, unbekannte Texte den Textsorten zuordnen und die Zuordnung begründen Merkmale der einzelnen literarischen Gattungen
Medien- und Sachtexte untersuchen, sprachliche und stilistische Besonderheiten auffinden, unterschiedliche Medien miteinander vergleichen Medienanalyse
sich zu Texten einen persönlichen Zugang verschaffen und sie kreativ umsetzen Ausdrucksformen

Einsicht in Sprache

Sprache als Kommunikationsmedium begreifen einfache Kommunikationsmodelle
non- und paraverbale Aspekte in der Kommunikation wahrnehmen non- und paraverbale Signale
Sprachvarietäten und Sprachenvielfalt wahrnehmen und benennen Dialekte und Sprachenvielfalt in Südtirol
Sprachebenen unterscheiden Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache erkennen und vergleichen Merkmale der Mündlichkeit und Schriftlichkeit
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen erfassen

wesentliche Bedeutungen von Wörtern und Wendungen

Sprache als System von Regeln begreifen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik, Orthografie
den eigenen Sprachlernprozess reflektieren Sprachbiographie

 

Lerninhalte 1. Klasse

  • SEPTEMBER/ OKTOBER

Unterrichtseinheit: Kennenlernen und Orientierung

Kennen lernen und Orientierungstests, Erwartungen an den Deutschunterricht
Arbeitstechniken, Methoden zur Ideenfindung: Mind Mapping, Clustering, Brainstorming

Textsorte:
Das Protokoll: Merkmale und Verfassen eines Protokolls
Das Ansuchen
Die Erlebniserzählung
Die Beschreibung (Vorgangsbeschreibung)

Einsicht in Sprache: Wortarten

  • NOVEMBER/ DEZEMBER

Unterrichtseinheit: Textverständnis

Umgang mit Texten:
Texte verstehen und erschließen

Textsorte:
Beschreibung (Person, Gegenstand) und Charakterisierung
Inhaltsangabe, Zusammenfassung, Nacherzählung
Sachtexte zum Thema exzerpieren
Die Mitschrift

Sprechen:
Diskussion führen, Regeln einer Diskussion, argumentieren lernen, Referat halten

Einsicht in Sprache: Rechtschreibung, Wortarten

  • JÄNNER / FEBRUAR

Unterrichtseinheit: Kreatives Schreiben

Kreatives Schreiben: Fortsetzung von Erzählanfängen, emotionale Lesekompetenz, Schreiben in Bildern

Einsicht in Sprache: Ausdruckspflege, Wortfamilien

Textsorte:
Die Fabel
Die Parabel
Die Sage
Das Märchen
Die Kurzgeschichte

  • MÄRZ / APRIL

Schreiben: Gedichtinterpretation, selbst schreiben, umschreiben

Einsicht in Sprache: Begriffe der Lyrik, Aufbau eines Gedichtes

Sprechen und Verstehen: ein Gedicht sinngemäß vortragen

Klassenlektüre: In Absprache mit der Klasse wird eine Kriminalgeschichte von Agathe Christie gelesen. Anhand dieser soll die „Kriminalgeschichte“ kennen gelernt werden.

Die Autorin kennen lernen
Der Roman (Textgattung) und die Kriminalgeschichte (Textsorte)

Textsorte: Inhaltsangabe, Analyse, Legende

Einsicht in Sprache: Tempus, Modus, Wiederholung Wortarten, Rechtschreibung

  • MAI/ JUNI

Unterrichtseinheit: Journalistische und literarische Texte (DB Kapitel 6 und 12)
Die Macht der Medien – Aufbau, äußeres Erscheinungsbild und Inhalt von unterschiedlichen Zeitschriften (Gruppenarbeiten)

Textsorte:
Erörterung, Meldung, Nachricht, Bericht, Kommentar, Reportage

Einsicht in Sprache: Zeichensetzung, Silbentrennung, Satztrennung, die Sprache

 

LERNINHALTE 2. Klasse
 

Das Ansuchen
Die Erlebniserzählung
Die Beschreibung (Vorgangsbeschreibung)

Einsicht in Sprache: Wortarten

  • NOVEMBER/ DEZEMBER

Unterrichtseinheit: Textverständnis

Umgang mit Texten:
Texte verstehen und erschließen

Textsorte:
Beschreibung (Person, Gegenstand) und Charakterisierung
Inhaltsangabe, Zusammenfassung, Nacherzählung
Sachtexte zum Thema exzerpieren
Die Mitschrift

Sprechen:
Diskussion führen, Regeln einer Diskussion, argumentieren lernen, Referat halten

Einsicht in Sprache: Rechtschreibung, Wortarten

  • JÄNNER / FEBRUAR

Unterrichtseinheit: Kreatives Schreiben
Kreatives Schreiben: Fortsetzung von Erzählanfängen, emotionale Lesekompetenz, Schreiben in Bildern

Einsicht in Sprache: Ausdruckspflege, Wortfamilien

Textsorte:
Die Fabel
Die Parabel
Die Sage
Das Märchen
Die Kurzgeschichte

  • MÄRZ / APRIL

Schreiben: Gedichtinterpretation, selbst schreiben, umschreiben

Einsicht in Sprache: Begriffe der Lyrik, Aufbau eines Gedichtes

Sprechen und Verstehen: ein Gedicht sinngemäß vortragen

Klassenlektüre: In Absprache mit der Klasse wird eine Kriminalgeschichte von Agathe Christie gelesen. Anhand dieser soll die „Kriminalgeschichte“ kennen gelernt werden.

Die Autorin kennen lernen
Der Roman (Textgattung) und die Kriminalgeschichte (Textsorte)

Textsorte: Inhaltsangabe, Analyse, Legende

Einsicht in Sprache: Tempus, Modus, Wiederholung Wortarten, Rechtschreibung

  • MAI/ JUNI

Unterrichtseinheit: Journalistische und literarische Texte (DB Kapitel 6 und 12)

Die Macht der Medien – Aufbau, äußeres Erscheinungsbild und Inhalt von unterschiedlichen Zeitschriften (Gruppenarbeiten)

Textsorte:
Erörterung, Meldung, Nachricht, Bericht, Kommentar, Reportage

Einsicht in Sprache: Zeichensetzung, Silbentrennung, Satztrennung, die Sprache

 

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

Hören und Sprechen

in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen Redestrategien Kommunikationsmodelle
Diskussions- und Verhaltensregeln
Führen von Diskussionen
Klassenübergreifende Diskussionen
Szenische Darstellungen
sich bei unterschiedlichen Sprechanlässen in freier Rede äußern und dabei rhetorische Mittel bewusst einsetzen rhetorische Mittel  
Gespräche leiten und moderieren Moderationstechniken  
eigenes und fremdes Gesprächsverhalten analysieren und reflektieren Feedbackregeln  
mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente  

mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren

Gestaltungselemente  

Schreiben

nach verschiedenen Impulsen und Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten Erste poetische Versuche
detaillierte und klar strukturierte argumentative Texte verfassen, eigene und fremde Argumente aufgreifen und gegeneinander abwägen Merkmale argumentativer Textsorten Essay, textgebundene Erörterung
literarische und Sachtexte in ihren Kernaussagen zusammenfassen, ausgewählte syntaktische und stilistische Merkmale in der Fachsprache beschreiben Aufbau einer Textinterpretation Verschiedene epische Texte und Sachtexte
journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, Hintergrundinformationen adressatenbezogen wiedergeben, je nach Textsorte persönliche Bewertungsmaßstäbe vertreten Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Kommentar, Essay
zu einem Vortrag wesentliche und leicht auch für andere nachvollziehbare Notizen übersichtlich festhalten Mitschrift Thesenblatt erstellen
schriftlich Feedback zu Texten geben, eigene Texte nach Feedback überarbeiten Schreibberatung Textüberarbeitung
eigenes Schreibverhalten und Schreibentwicklung kritisch reflektieren Schreibtagebuch, Schreibportfolio Sammlung von gelungenen Texten

Lesen – Umgang mit Texten

über eigene Lektüreerfahrungen nachdenken und persönliche Wertungen und Stellungnahmen abgeben Lesebiographie Fremde Lesebiographien, eigene Leseeindrücke verfassen
Texte in historische, gesellschaftliche, kultursowie motivgeschichtliche Zusammenhänge einordnen Merkmale der Kontext bezogenen Textanalyse Aufklärung, Barock, Sturm und Drang

die Funktion und Wirkung rhetorischer und nonverbaler Strategien in Medientexten erkennen und beschreiben

Strategien der Medien Werbestrategien, Sprachmanipulation
die Vielfalt des kulturellen Lebens wahrnehmen und nutzen Bedingungen des Literaturbetriebes

Kulturelle Veranstaltungen

Einsicht in Sprache

Sprache als Kommunikationsmedium gezielt einsetzen Kommunikationsmodelle Kommunikationsmodelle
Jugendsprache
Umgangssprache         
Fachsprache
Hochsprache
Sprachwandel

Sprachvarietäten vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen

verschiedene Lekte und sprachliche Interferenzphänomene  
Sprachebenen unterscheiden und einhalten differenzierter Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen, verschiedene Textmuster  
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und berücksichtigen Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit  
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion nutzen Bedeutungsnuancen von Wörtern und Wendungen  
Sprache in ihrer historischen Bedingtheit analysieren Veränderungen der Sprache  

 

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.

Hören und Sprechen

in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen Redestrategien Stegreifreden
Literarisches Café
Szenische Darstellung
sich bei unterschiedlichen Sprechanlässen in freier Rede äußern und dabei rhetorische Mittel bewusst einsetzen rhetorische Mittel  
Gespräche leiten und moderieren Moderationstechniken  
eigenes und fremdes Gesprächsverhalten analysieren und reflektieren Feedbackregeln  
mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente  
mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente  

Schreiben

nach verschiedenen Impulsen und Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten Erste poetische Versuche
detaillierte und klar strukturierte argumentative Texte verfassen, eigene und fremde Argumente aufgreifen und gegeneinander abwägen Merkmale argumentativer Textsorten Geschichtliches Thema
literarische und Sachtexte in ihren Kernaussagen zusammenfassen, ausgewählte syntaktische und stilistische Merkmale in der Fachsprache beschreiben Aufbau einer Textinterpretation Gedichtformen und dramatische Texte
journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, Hintergrundinformationen adressatenbezogen wiedergeben, je nach Textsorte persönliche Bewertungsmaßstäbe vertreten Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Reportage
zu einem Vortrag wesentliche und leicht auch für andere nachvollziehbare Notizen übersichtlich festhalten Mitschrift Thesenblatt erstellen
schriftlich Feedback zu Texten geben, eigene Texte nach Feedback überarbeiten Schreibberatung Textüberarbeitung
eigenes Schreibverhalten und Schreibentwicklung kritisch reflektieren Schreibtagebuch, Schreibportfolio Sammlung von gelungenen Texten

Lesen – Umgang mit Texten

über eigene Lektüreerfahrungen nachdenken und persönliche Wertungen und Stellungnahmen abgeben Lesebiographie Verfassen einer eigenen Lesebiografie
Texte in historische, gesellschaftliche, kultursowie motivgeschichtliche Zusammenhänge einordnen Merkmale der Kontext bezogenen Textanalyse Klassik, Romantik, Realismus, Naturalismus
die Funktion und Wirkung rhetorischer und nonverbaler Strategien in Medientexten erkennen und beschreiben Strategien der Medien Filmanalyse und -kritik, Verfilmung von Literatur
die Vielfalt des kulturellen Lebens wahrnehmen und nutzen Bedingungen des Literaturbetriebes Kulturelle Veranstaltungen

Einsicht in Sprache

Sprache als Kommunikationsmedium gezielt einsetzen Kommunikationsmodelle Sprachphilosophie
Textbeispiele
Redeanalyse
Bewerbungsgespräch

Sprachvarietäten vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen

verschiedene Lekte und sprachliche Interferenzphänomene  
Sprachebenen unterscheiden und einhalten differenzierter Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen, verschiedene Textmuster  
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und berücksichtigen Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit  
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion nutzen Bedeutungsnuancen von Wörtern und Wendungen  
Sprache in ihrer historischen Bedingtheit analysieren Veränderungen der Sprache  

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Lern- und Planungskompetenz: verschiedene Lerntechniken vermittln und erproben, Strukturierungen der Lern und Arbeitsprozesse, Selbstreflexion und Eigeninitiative fördern
Kommunikations- und Kooperationskompetenz: Grundlagen der Kommunikation beachten, Anwendung der Fachsprache und angemessene Kommunikation, Präsentationen erstellen und vorstellen, Argumentationen logisch und folgerichtig darlegen und eigenen Standpunkt vertreten sowie eigenständiges Einbringen in die Gruppe, konstruktiver Umgang mit Konflikten
Vernetztes Denken und Problemlösungskompetenzen: fächerübereifendes und vernetztes Denken, Erarbeitung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken, Zusammenhänge erkennen und Problemlösungsstrategien ausarbeiten
Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz: aktive Teilnahme am Zusammenleben und dessen Prinzipien erkennen, Grundprinzipien eines Rechtsstaates vermitteln und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Anliegen
Informations- und Medienkompetenz: Strategien zur Informationsbeschaffung anhand verschiedener Medien, Bewertung der Informationen und Beachtung des Urheberrechts
Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz: kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen und anwenden

5. Klasse

Fertgkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.

Hören und Sprechen

in unterschiedlichen Gesprächssituationen das eigene Wissen einbringen, adressatenbezogen präsentieren und den eigenen Standpunkt vertreten Präsentationstechniken, Argumentationsstrategien Referate
Abschlusspräsentation
Externe Referenten
nonverbale und prosodische Elemente im Dialekt und in der Hochsprache in ihrer Wirksamkeit erkennen und bewusst einsetzen Sprechtechnik  

Schreiben

nach literarischen Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten Poetische Versuche
in argumentativen Texten die Problemstellung gründlich von verschiedenen Seiten beleuchten, eigene Erfahrungen und persönliche Standpunkte einbringen und differenziert begründen Merkmale argumentativer Textsorten Texte im Sinne des allgemeinen Themas
anspruchsvolle Sach- und literarische Texte in ihrer stilistischen, syntaktischen und semantischen Vielschichtigkeit beschreiben und beurteilen Struktur einer Textinterpretation Textinterpretationen jeder Art
strukturierte journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, je nach Textsorte dabei verschiedene Standpunkte kritisch beurteilen und abwägen, eigene Positionen darstellen, sich bewusst ironisch und mehrdeutig ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Vertiefung aller behandelten journalistischen Textsorten (auch mit Referenten)
eigene Gedanken, Stärken, Schwächen und Erwartungen, die das Studium oder die berufliche Zukunft betreffen adressatenbezogen formulieren verschiedene sprachliche Mittel Bewerbungsessay, Motivationsschreiben

Lesen – Umgang mit Texten

sich über verschiedene Lesehaltungen differenzierte Zugänge zu Texten erarbeiten Lesetechniken An anspruchsvollen Texten üben
literarische und Sachtexte auch Fächer übergreifend analysieren, textexterne Zugänge zum Text finden Merkmale der Fächer übergreifenden Textanalyse Themen variieren jährlich nach Absprache mit dem Klassenrat
sich mit der Literatur vor Ort kreativ und kritisch auseinandersetzen literarisch relevante Orte und Ereignisse in Südtirol, Texte und Autoren mit Lokalbezug  

Einsicht in Sprache

Kommunikationsprozesse analysieren und thematisieren Kommunikationsmodelle, Fachwortschatz Sprachkrise, Jahrhundertwende
die Absicht von unterschwelligen Signalen in sprachlichen Handlungen erkennen und benennen non- und paraverbale Signale, Verschleierungsund Manipulationstechniken Rhetorik
sich in der jeweils angemessenen Sprachvarietät ausdrücken Fachsprachen Zu einem Thema unterschiedliche Ausdrucksformen finden und analysieren
Sprachebenen unterscheiden und sich sicher zwischen ihnen bewegen differenzierter Wortschatz, Satzbau und Stil der verschiedenen Sprachebenen Denselben Inhalt für verschiedene Adressaten gestalten
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und sich gezielt daran halten Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Wird bei allen mündlichen und schriftlichen Arbeitsaufträgen miteinbezogen
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion und für die Übertragung von Texten aus anderen Sprachen nutzen

Bedeutungsnuancen/ Denotationen und Konnotationen von Wörtern und Wendungen

Textübersetzungen
die Funktionen des sprachlichen Regelsystems erkennen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik  

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

  • Lern- und Planungskompetenz: verschiedene Lerntechniken vermittln und erproben, Strukturierungen der Lern und Arbeitsprozesse, Selbstreflexion und Eigeninitiative fördern
  • Kommunikations- und Kooperationskompetenz: Grundlagen der Kommunikation beachten, Anwendung der Fachsprache und angemessene Kommunikation, Präsentationen erstellen und vorstellen, Argumentationen logisch und folgerichtig darlegen und eigenen Standpunkt vertreten sowie eigenständiges Einbringen in die Gruppe, konstruktiver Umgang mit Konflikten
  • Vernetztes Denken und Problemlösungskompetenzen: fächerübereifendes und vernetztes Denken, Erarbeitung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken, Zusammenhänge erkennen und Problemlösungsstrategien ausarbeiten
  • Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz: aktive Teilnahme am Zusammenleben und dessen Prinzipien erkennen, Grundprinzipien eines Rechtsstaates vermitteln und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Anliegen
  • Informations- und Medienkompetenz: Strategien zur Informationsbeschaffung anhand verschiedener Medien, Bewertung der Informationen und Beachtung des Urheberrechts
  • Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz: kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen und reflektieren, sich verständigen und eigene Kultur wahrnehmen

A.5.9 Deutsche Sprache und Literatur TFO

FACHCURRICULUM DEUTSCHE SPRACHE UND LITERATUR

1. bis 5. Klasse, Technologische Fachoberschule

Ziele

Wesentliche Aufgabe des Deutschunterrichts ist es, die Kommunikationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, den mündlichen und schriftlichen Gebrauch von Sprache zu schulen und Sprachbewusstsein zu wecken. Schülerinnen und Schüler nehmen die Sprache verstärkt als Mittel zum Aufbau von Erkenntnis und Identität wahr. Der Deutschunterricht fördert den korrekten, kritischen und verantwortlichen Umgang mit der Sprache und erweitert d Dialog- und Verständigungsfähigkeit. Zudem spielt Sprache in fast allen Lernprozessen eine wesentliche Rolle und steuert nicht nur über kognitive, sondern auch über affektive Impulse die Entwicklung der Person. Sprachliche Kompetenz umfasst demnach alle Fertigkeiten, auf denen die Produktion von Sprache beim Sprechen und Schreiben und die Rezeption von Sprache beim Hören und Lesen beruhen.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • über einen längeren Zeitraum aufmerksam zuhören, Überlegungen zu dem Gehörten anstellen und diese situationsgerecht artikulieren
  • unterschiedliche Textsorten verfassen und dabei kommunikative, inhaltliche und formale Aspekte berücksichtigen die Phasen des Schreibprozesses reflektieren
  • Strategien zum Leseverstehen zielgerichtet anwenden
  • literarische und Sachtexte in ihrer Textsortenspezifik analysieren und ausgewählte Gestaltungsmittel in ihrer Intentio und Wirkung erkennen
  • wesentliche verbale, non- und paraverbale Elemente der Kommunikation erkennen
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachebenen, Sprachvarietäten, zwischen gesprochener und geschriebener Sprache aufzeigen
  • wesentliche Elemente des Regelsystems und Kommunikationsmediums Sprache erkennen, benennen und anwend

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • in Diskussionen eigene Gedanken und Meinungen präzise und klar formulieren, überzeugend argumentieren und wirksam auf die Argumente anderer reagieren
  • verbale, nonverbale und prosodische Mittel bewusst und kreativ einsetzen, um komplexe Inhalte wirkungsvoll zu vermitteln
  • in unterschiedlichen Textsorten komplexe Sachverhalte differenziert darlegen und dabei kommunikative, inhaltliche und formale Aspekte berücksichtigen
  • eigene Schreibkompetenz und Schreibentwicklung kritisch reflektieren
  • Lesetechniken und Lesestrategien zur Erfassung von Informationen und Textstrukturen selbstständig anwenden
  • komplexe literarische, Sach- und Medientexte unterschiedlicher Art in ihren Aussagen, Absichten und formalen Strukturen verstehen und sie in einen übergeordneten Zusammenhang stellen wesentliche verbale, non- und paraverbale Elemente der Kommunikation bewusst einsetzen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachebenen, Sprachvarietäten und zwischen gesprochener und geschriebener Sprache im eigenen Sprachlernprozess berücksichtigen
  • die Elemente des Regelsystems und Kommunikationsmediums Sprache bewusst und situationsgerecht einsetzen

BEWERTUNGSKRITERIEN

Klassen: TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien des Landes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente. Sie nutzt geeignete Methoden und Instrumente, z.B. Schularbeiten, Tests, Kontrolle der Hausarbeiten, Ergebnisse von Gruppenarbeiten, Recherche, Referate und mündliche Prüfungsgespräche.

Die periodische Bewertung der Fertigkeiten und Kenntnisse erfolgt mit einer Ziffernnote. Die Beobachtung der Kompetenzen und der Entwicklung des Schülers erfolgt kontinuierlich und wird in einem einheitlichen Raster festgehalten. Dazu zählen beispielsweise Engagement, Eigenständigkeit, aktives Arbeiten, soziales Verhalten, Einsatz, Mitarbeit, Kreativität, Originalität, Kritikfähigkeit.

Je Semester werden zwei bis drei Schularbeiten geschrieben. Gewichtung: alle "1"

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

Themenbezogene Kriterien

Aspekt Vernetzung/Verankerung des Themas; Aspekt der Breite/Tiefe der Verankerung im bereits vorhandenen Wissen; Aspekt der Adaption, inwieweit das Thema zu eigen gemacht wurde: z.B. durch Übernahme des Fachjargons.

Personale Kriterien

Aspekt der Reflexion über das eigene Lernen, Vorgehen, Umfang und Relevanz des Erkenntnisgewinnes; Aspekt der zunehmenden Selbständigkeit im Erarbeiten; Aspekt der Originalität, Eigenständigkeit im Ansatz, mit der an die Aufgabenstellung herangegangen wird.

Soziale Kriterien

Aspekt der Einschätzung der erbrachten Leistung; Aspekt der (sprachlichen) Verfügbarkeit der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten; Aspekt der Arbeitsorganisation im Team; Aspekt der Kontaktaufnahme mit Drittpersonen, d.h. Expertenmeinungen einbeziehen.

Methodenbezogene Kriterien

Verwendung von Arbeitstechniken; Gestaltung und Gliederung der Ergebnisse; Arbeitsorganisation; Wahl der Formen selbständigen Lernens.

Bewertung der Schularbeiten

Inhalt

Zusammenhängende Formulierung von Gedanken und Ideen; Folgerichtigkeit, Erfassung der Aufgabenstellung; geordnete Darlegung und überlegte Formulierung der eigenen Gedanken in der Form der geforderten Textsorte.

Sachwissen, Ansätze von Kritikfähigkeit, die Fähigkeit, Zusammenhänge herzustellen; Ansätze zu begründeter, persönlicher Sichtweise.

Sprache

Bewertung der Fähigkeit, Ideen und Einfälle schriftlich umzusetzen und dabei die Bedingungen der Schriftlichkeit zu beachten, d.h. vor allem die stilistischen, grammatikalischen und orthographischen Mittel richtig zu gebrauchen; gewandter, sicherer und zunehmend differenzierter Ausdruck;

vorhandener Sachbezug; dem Thema und der Textsorte angemessene Sprache und angemessener Stil; Kreativität im Umgang mit Sprache.

Rechtschreibung

Im Bereich der Orthographie Einheitlichkeit der gewählten Formen und Verwendung der neuesten Rechtschreibung.
 

Anmerkungen

Die Benotung hat subjektive Bestandteile. Eindeutig negativ ist eine Arbeit dann, wenn mehrere der genannten Kriterien nicht erfüllt sind. Überprüfung von schriftlichen Lernkontrollen.

Wird die Hälfte der Punktezahl bei einer Lernkontrolle erreicht, ist die Bewertung noch nicht eindeutig positiv. Verweigerte Arbeiten, trotz Ersatztermins (z. B. nicht abgegebene Lernkontrollen, verweigerte Referate oder Prüfungen), führen zu einer eindeutig negativen Bewertung.

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

Hören und Sprechen

monologische und dialogische Hörtexte verstehen Merkmale von Hörtexten Hörtexte, z.B. „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel. M. Köhlmeier „Klassische Sagen des Altertums“; Vertonungen von Balladen
in unterschiedlichen Gesprächsituationen aktiv zuhören und angemessen reagieren Gesprächsregeln Moderation, Gesprächsverhalten und Beobachtung bei Klassenversammlungen und im mündlichen Unterricht
Faktoren für gelingende Kommunikation benennen, beschreiben und berücksichtigen Faktoren der Kommunikation

Sender-Empfänger, Bewusstsein über die verschiedenen Kommunikationsabläufe

einfache Argumentationsmuster in Diskussionsbeiträgen und Kurzreden anwenden Redestrategien Argumentierendes Sprechen; überzeugen – überreden, Rolle des Schülervertreters und des Klassensprechers
Texte sinnbetont vorlesen und szenisch darstellen gestaltendes Sprechen Sinnbetontes und szenisches Vorlesen, z.B. Balladen oder Ausschnitte aus dramatischen Texten, Rollenspiele, szenische Darstellungen, Kurzszenen
unter Einsatz verschiedener Hilfsmittel einen Vortrag halten einfache Präsentationstechniken Buchvorstellungen, Kurzreferate zu geschichtlichen Themen mit Stichwortzettel, einfache Visualisierungsmöglichkeiten

Schreiben

 

fiktionale Texte strukturiert und in persönlichem Stil verfassen Merkmale kreativer Textsorten Geschichten erfinden, Figurengeschichten, umschreiben, weiterschreiben z.B.
I. Aichinger „Das Fenstertheater“;
F. de Cesco „Spaghetti für zwei“
in Texten Informationen wiedergeben und Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt einbringen argumentative Textsorten Einfache lineare und kontroverse Erörterung zu aktuellen Themen, Leserbriefe untersuchen und selbst verfassen
Gebrauchstexte normgerecht verfassen Merkmale verschiedener Gebrauchstextsorten Protokolle; Werbetexte untersuchen, selbst verfassen, sprachliche Mittel, Strategien erkennen (z.B. Vergleiche, Metaphern), Bedienungsanleitungen, einfache Wegbeschreibung; Bewerbung; Kochrezepte, z.B. der Antike
Texte mit komplexem Inhalt knapp und präzise wiedergeben Merkmale von Zusammenfassung und Inhaltsangabe Exzerpieren von Sachtexten, Arten von Inhaltsangaben (z.B. Klappentexte, Kino-, Theaterprogramme), Aufbau, Inhalte markieren, mit Teilüberschriften versehen; eigener, objektiver Sprachstil
Anleitungen adressatenbezogen erstellen Merkmale einer Vorgangsbeschreibung Personenbeschreibung, Steckbrief, Charakteristik, Vorgangs-beschreibung, Bildbeschreibung, Bedienungsanleitungen
einen gegliederten und detaillierten Bericht schreiben Merkmale des Berichts Aufbau, Begriffe, W-Fragen, Protokolle
einfache journalistische Textsorten verfassen, sich dabei auf wesentliche Informationen beschränken und sich knapp und sachlich ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Zeitungsberichte, Unfallberichte, sachliches und informatives Schreiben
sich zu einem Vortrag detaillierte und übersichtliche Notizen machen Merkmale einer Mitschrift Wesentliches von Unwichtigem unterscheiden, in Stichworten notieren, Inhalte ordnen, übersichtlich gestalten, Heftführung
Texte mit Hilfe von Vorgaben überarbeiten Strategien der Textüberarbeitung Aufschlüsselungsfragen z.B. Personenkonstellation, hist., kult., biograph. Hintergrund beschreiben, Teilüberschriften/Zwischentitel nach inhaltlichen oder chronologischen Kriterien
Gedanken zum eigenen Schreiben schriftlich festhalten Phasen des Schreibprozesses Leseprotokoll, -tagebuch

Lesen – Umgang mit Texten

literarische Texte und Sachtexte lesen, deren Hauptaussagen verstehen, wichtige Informationen entnehmen Lesetechniken Texte markieren, Teilüberschriften/Zwischentitel:
z.B. B. Brecht „Über das Lesen von Büchern“, P. Bichsel „Das Lesen“ oder Sachtexte aus Geschichte und anderen Fächern
sich mit unterschiedlichen Textangeboten persönlich auseinandersetzen, Leseerfahrung reflektieren Techniken der Lesereflexion Bücherkorb (individuelle Literatur) z.B.: Jugendlit., Fantasy-Romane, historische Romane, Sachbücher,
gemeinsame Klassenlektüre
literarische Textformen nach Leitfragen untersuchen, die wichtigsten Merkmale herausarbeiten, unbekannte Texte den Textsorten zuordnen und die Zuordnung begründen Merkmale der einzelnen literarischen Gattungen

Lyrik, Epik, Dramatik( einfache Texte), Bsp. W. Borchert „Nachts schlafen die Ratten doch…“, „Die Küchenuhr“, L. Rinser „Die rote Katze“, H. Malecha „Die Probe“ u.a.; Erzählungen aus: R. Ziegler „Der Straßengeher“, S. Kuegler „Das Dschungelkind“; Elfchen, Haikus und Parallelgedichte, Th. Fontane „Brücke am Tay“, J.W. Goethe „ Der Zauberlehrling“; M. Köhlmeier „Klassische Sagen des Altertums“, G. Schwab, Dolomitensagen (Geb. Grimm); gemeinsamer Theaterbesuch, mit Theaterwerkstatt

Medien- und Sachtexte untersuchen, sprachliche und stilistische Besonderheiten auffinden, unterschiedliche Medien miteinander vergleichen Medienanalyse Text, Bild in verschiedenen Medien, z.B.: Werbung, Presse, Fernsehen, soziale Netzwerke u.a.; Fragebögen z.B. für Mitschüler entwerfen, grafisch darstellen, Leserbriefe untersuchen, verfassen
sich zu Texten einen persönlichen Zugang verschaffen und sie kreativ umsetzen Ausdrucksformen z.B. Collagen, Fotos, Bilder, Plakate

Einsicht in Sprache

Sprache als Kommunikationsmedium begreifen einfache Kommunikationsmodelle z.B. sprachliche Betrachtung bei Rollenspielen, Streitgesprächen, Toleranzverhalten im Gespräch, Sketche, einfache Szenische Darstellungen
non- und paraverbale Aspekte in der Kommunikation wahrnehmen non- und paraverbale Signale z.B. Standbilder bauen, Mimik, Gestik, Haltung, Körpersprache, z.B. bei Referaten
Sprachvarietäten und Sprachen-vielfalt wahrnehmen und benennen Dialekte und Sprachenvielfalt in Südtirol Dialektgedicht, Jargon-Texte, Gruppen- und Fachsprache, Italianismen, Anglizismen; z.B.: L. St. Stecher „Korrnrliadr“ , Vertonungen, Sprachatlas, Anglizismen in Alltag, Beruf, Werbung. Jugendjargon im persönlichen Umfeld, in der Literatur. Fachsprache anderer Unterrichtsfächer untersuchen, Italianismen in der Alltagssprache z.B. in Speisekarten
Sprachebenen unterscheiden Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen Interviews führen, Dialekt in Standardsprache umformulieren, Tabellen anlegen u.a.
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache erkennen und vergleichen Merkmale der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Gesprochene Sprache versus geschriebene Sprache: Unterschiede im Wortschatz und in der Grammatik (z.B. Kasus, Tempus); Schriftlichkeit in Sms, Chatrooms, Blogs, persönlicher Brief, standardisierter Brief
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen erfassen wesentliche Bedeutungen von Wörtern und Wendungen Wortfelder erstellen (z.B. haben, sein, sagen, machen u.a.), Aphorismen, einfache Stilfiguren
Sprache als System von Regeln begreifen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik, Orthografie Wortgrammatik:situativ, strukturiert. Rechtschreibregeln
den eigenen Sprachlernprozess reflektieren Sprachbiographie Kulturelle und lokale Gebundenheit im Vergleich, Muttersprache, Fremdsprachenerwerb, Mehrsprachigkeit u.a.

Überfachliche Zusammenarbeit

Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.

Gerade in der ersten Klasse wird dem Geschichteschwerpunkt Technik entsprechend die Zusammenarbeit mit den technischen Fächern angestrebt.

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.

Hören und Sprechen

monologische und dialogische Hörtexte verstehen Merkmale von Hörtexten Produktion Hörspiel, Podcast u.ä.
in unterschiedlichen Gesprächsituationen aktiv zuhören und angemessen reagieren Gesprächsregeln Formen der Diskussion
Faktoren für gelingende Kommunikation benennen, beschreiben und berücksichtigen Faktoren der Kommunikation komplexes Kommunikationsmodell
einfache Argumentationsmuster in Diskussionsbeiträgen und Kurzreden anwenden Redestrategien Bewerbungsgespräch
Texte sinnbetont vorlesen und szenisch darstellen gestaltendes Sprechen Sinnbetontes und szenisches Vorlesen, z.B. Balladen oder Ausschnitte aus dramatischen Texten, Rollenspiele, szenische Darstellungen, Kurzszenen
unter Einsatz verschiedener Hilfsmittel einen Vortrag halten einfache Präsentationstechniken fachbezogenes Thema

Schreiben

fiktionale Texte strukturiert und in persönlichem Stil verfassen Merkmale kreativer Textsorten Perspektivenwechsel, Märchen, Fabeln
in Texten Informationen wiedergeben und Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt einbringen argumentative Textsorten Pro-Contra-Erörterung
Gebrauchstexte normgerecht verfassen Merkmale verschiedener Gebrauchstextsorten Protokolle; Werbetexte untersuchen, selbst verfassen, sprachliche Mittel, Strategien erkennen (z.B. Vergleiche, Metaphern), Bedienungsanleitungen, einfache Wegbeschreibung; Bewerbung; Kochrezepte, z.B. der Antike
Texte mit komplexem Inhalt knapp und präzise wiedergeben Merkmale von Zusammenfassung und Inhaltsangabe Sach- und lit. Texte
Anleitungen adressatenbezogen erstellen Merkmale einer Vorgangsbeschreibung  
einen gegliederten und detaillierten Bericht schreiben Merkmale des Berichts  
einfache journalistische Textsorten verfassen, sich dabei auf wesentliche Informationen beschränken und sich knapp und sachlich ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Reportage, Interview u.a.
sich zu einem Vortrag detaillierte und übersichtliche Notizen machen Merkmale einer Mitschrift (Mitschüler-) Referate stichpunktartig festhalten
Texte mit Hilfe von Vorgaben überarbeiten

Strategien der Textüberarbeitung

 
Gedanken zum eigenen Schreiben schriftlich festhalten Phasen des Schreibprozesses Lesetagebuch

Lesen – Umgang mit Texten

literarische Texte und Sachtexte lesen, deren Hauptaussagen verstehen, wichtige Informationen entnehmen Lesetechniken Fragen zum Text; Zeichen-Text-Literatur
sich mit unterschiedlichen Textangeboten persönlich auseinandersetzen, Leseerfahrung reflektieren Techniken der Lesereflexion Leseempfehlung
literarische Textformen nach Leitfragen untersuchen, die wichtigsten Merkmale herausarbeiten, unbekannte Texte den Textsorten zuordnen und die Zuordnung begründen Merkmale der einzelnen literarischen Gattungen Lyrik, Epik, Dramatik( einfache Texte), Bsp. W. Borchert „Nachts schlafen die Ratten doch…“, „Die Küchenuhr“, L. Rinser „Die rote Katze“, H. Malecha „Die Probe“ u.a.; Erzählungen aus: R. Ziegler „Der Straßengeher“, S. Kuegler „Das Dschungelkind“; Elfchen, Haikus und Parallelgedichte, Th. Fontane „Brücke am Tay“, J.W. Goethe „ Der Zauberlehrling“; M. Köhlmeier „Klassische Sagen des Altertums“, G. Schwab, Dolomitensagen (Geb. Grimm); gemeinsamer Theaterbesuch, mit Theaterwerkstatt
Medien- und Sachtexte untersuchen, sprachliche und stilistische Besonderheiten auffinden, unterschiedliche Medien miteinander vergleichen Medienanalyse Lead-Stil, W-Fragen, Soft- und Hard-News unterscheiden
sich zu Texten einen persönlichen Zugang verschaffen und sie kreativ umsetzen Ausdrucksformen Visualiseren

Einsicht in Sprache

Sprache als Kommunikationsmedium begreifen einfache Kommunikationsmodelle Zeichen-Text-Literatur
non- und paraverbale Aspekte in der Kommunikation wahrnehmen non- und paraverbale Signale gezieltes Einsetzen von non- und paraverbalen Signalen (spielerisch) einüben
Sprachvarietäten und Sprachenvielfalt wahrnehmen und benennen Dialekte und Sprachenvielfalt in Südtirol Dialektgedicht, Jargon-Texte, Gruppen- und Fachsprache, Italianismen, Anglizismen; z.B.: L. St. Stecher „Korrnrliadr“ , Vertonungen, Sprachatlas, Anglizismen in Alltag, Beruf, Werbung. Jugendjargon im persönlichen Umfeld, in der Literatur. Fachsprache anderer Unterrichtsfächer untersuchen, Italianismen in der Alltagssprache z.B. in Speisekarten
Sprachebenen unterscheiden Wortschatz der verschiedenen Sprachebenen in spezfischen Kommunikationsbereichen (Gesprächssituation, Stellung, mündl./schriftl. etc.) charakteristische Rede- und Schreibweisen analysieren
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache erkennen und vergleichen Merkmale der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Gesprochene Sprache versus geschriebene Sprache: Unterschiede im Wortschatz und in der Grammatik (z.B. Kasus, Tempus); Schriftlichkeit in Sms, Chatrooms, Blogs, persönlicher Brief, standardisierter Brief
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen erfassen wesentliche Bedeutungen von Wörtern und Wendungen Wortfelder anspruchsvollerer Wortschatz, Fachwortschatz, rehtorische
Sprache als System von Regeln begreifen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik, Orthografie Satzgrammatik
den eigenen Sprachlernprozess reflektieren Sprachbiographie Kulturelle und lokale Gebundenheit im Vergleich, Muttersprache, Fremd-sprachenerwerb, Mehrsprachigkeit u.a.

Überfachliche Zusammenarbeit

Die fachüber-greifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

Hören und Sprechen

in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen Redestrategien Schwerpunkt Referieren & Präsentieren, Training mit Experten
sich bei unterschiedlichen Sprechanlässen in freier Rede äußern und dabei rhetorische Mittel bewusst einsetzen rhetorische Mittel nach frei gewählten Inhalten klassen- und fächerübergreifendes Referat
Gespräche leiten und moderieren Moderationstechniken Klassendiskussion
eigenes und fremdes Gesprächsverhalten analysieren und reflektieren Feedbackregeln z.B. anhand von Pro- und Contra-TV-Sendungen
mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente Training mit Experten, szenische Darstellung & Interpretation
in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen Redestrategien Schwerpunkt Referieren & Präsentieren, Training mit Experten

Schreiben

nach verschiedenen Impulsen und Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten z.B. Gedichte, Lipogramm, Akrostichon
detaillierte und klar strukturierte argumentative Texte verfassen, eigene und fremde Argumente aufgreifen und gegeneinander abwägen Merkmale argumentativer Textsorten Erörterung: linear, dialektisch, textbezogen; einfacher Essay
literarische und Sachtexte in ihren Kernaussagen zusammenfassen, ausgewählte syntaktische und stilistische Merkmale in der Fachsprache beschreiben Aufbau einer Textinterpretation Inhaltsangabe, unterstreichen, markieren, in Sinnabschnitte gliedern, exzerpieren,Textanalyse, formale Betrachtung
journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, Hintergrundinformationen adressatenbezogen wiedergeben, je nach Textsorte persönliche Bewertungsmaßstäbe vertreten Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Bericht, Kommentar, Glosse, Interview, Rezension, Reportage, Unterscheidung informierende und meinungsbetonte Texte
zu einem Vortrag wesentliche und leicht auch für andere nachvollziehbare Notizen übersichtlich festhalten Mitschrift Mitschrift erstellen
schriftlich Feedback zu Texten geben, eigene Texte nach Feedback überarbeiten Schreibberatung Texte untereinander austauschen, Selbstbewertung
eigenes Schreibverhalten und Schreibentwicklung kritisch reflektieren Schreibtagebuch, Schreibportfolio Schreibtagebuch, Schreibportfolio, Korrekturlisten, Fehlerprotokolle

Lesen – Umgang mit Texten

über eigene Lektüreerfahrungen nachdenken und persönliche Wertungen und Stellungnahmen abgeben Lesebiographie Buchvorstellungen über individuelle Lektüre, Rezensionen recherchieren und lesen
Texte in historische, gesellschaftliche, kultur- sowie motivgeschichtliche Zusammenhänge einordnen Merkmale der Kontext bezogenen Textanalyse Literaturgeschichte: Mittelalter, Barock, Aufklärung
die Funktion und Wirkung rhetorischer und nonverbaler Strategien in Medientexten erkennen und beschreiben Strategien der Medien Medien im Vergleich: Boulevardpresse, Qualitätsjournalismus, Lokalpresse
die Vielfalt des kulturellen Lebens wahrnehmen und nutzen Bedingungen des Literaturbetriebes Theaterbesuch, Lesungen, Experten einladen, Zeitungsredaktion

Einsicht in Sprache

Sprache als Kommunikationsmedium gezielt einsetzen Kommunikationsmodelle Modell Sender-Empfänger
Sprachvarietäten vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen verschiedene Lekte und sprachliche Interferenzphänomene Jugendjargon, Dialekt, Standardsprache, Fachsprache
Sprachebenen unterscheiden und einhalten differenzierter Wortschatz der versch. Sprachebenen, versch.Textmuster Italianismen, Anglizismen, Sprache in der elektronischen Kommunikation, Geschäftsbriefe
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und berücksichtigen Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Protokoll einer Diskussion verfassen, Interview transskribieren
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion nutzen Bedeutungsnuancen von Wörtern und Wendungen Wortschatzübungen, Metaphern und Vergleiche, Sprachbilder
Sprache in ihrer historischen Bedingtheit analysieren Veränderungen der Sprache Sprachgeschichte

Überfachliche Zusammenarbeit

Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.

Hören und Sprechen

in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen

Redestrategien in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen
sich bei unterschiedlichen Sprechanlässen in freier Rede äußern und dabei rhetorische Mittel bewusst einsetzen rhetorische Mittel in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen
Gespräche leiten und moderieren Moderationstechniken in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen
eigenes und fremdes Gesprächsverhalten analysieren und reflektieren Feedbackregeln in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen
mit verschiedenen sprachlichen und nichtsprachlichen Ausdrucksmitteln experimentieren Gestaltungselemente in unterschiedlichen Diskussionen und Debatten auf Strategien des Argumentierens reagieren und diese bewusst einsetzen

Schreiben

nach verschiedenen Impulsen und Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten z.B. Wendegedicht, Lautgedichte, Schreiben nach Musik, Parodie, Satire
detaillierte und klar strukturierte argumentative Texte verfassen, eigene und fremde Argumente aufgreifen und gegeneinander abwägen Merkmale argumentativer Textsorten Erörterung: dialektisch, textbezogen, literarisch - Versch. Formen des Essays, Schwerpunktthema-Facharbeit
literarische und Sachtexte in ihren Kernaussagen zusammenfassen, ausgewählte syntaktische und stilistische Merkmale in der Fachsprache beschreiben Aufbau einer Textinterpretation Inhaltsangabe, unterstreichen, markieren, in Sinnabschnitte gliedern, exzerpieren,Textanalyse, formale Betrachtung
journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, Hintergrundinformationen adressatenbezogen wiedergeben, je nach Textsorte persönliche Bewertungsmaßstäbe vertreten Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten Kommentar, Glosse, Interview, Rezension, Reportage, Unterscheidung informierende und meinungsbetonte Texte
zu einem Vortrag wesentliche und leicht auch für andere nachvollziehbare Notizen übersichtlich festhalten Mitschrift Mitschrift erstellen
schriftlich Feedback zu Texten geben, eigene Texte nach Feedback überarbeiten Schreibberatung Texte untereinander austauschen, Selbstbewertung
eigenes Schreibverhalten und Schreibentwicklung kritisch reflektieren Schreibtagebuch, Schreibportfolio Schreibtagebuch, Schreibportfolio, Korrekturlisten, Fehlerprotokolle

Lesen – Umgang mit Texten

über eigene Lektüreerfahrungen nachdenken und persönliche Wertungen und Stellungnahmen abgeben Lesebiographie Buchvorstellungen über individuelle Lektüre, Rezensionen recherchieren und lesen
Texte in historische, gesellschaftliche, kultur- sowie motivgeschichtliche Zusammenhänge einordnen Merkmale der Kontext bezogenen Textanalyse Literaturgeschichte: Klassik, Romantik, Realismus, Naturalismus, Fin de Siecle (1789-um1900)
die Funktion und Wirkung rhetorischer und nonverbaler Strategien in Medientexten erkennen und beschreiben Strategien der Medien Print-, Funk- und Webmedien kritisch und gezielt nutzen, Qualität abschätzen lernen
die Vielfalt des kulturellen Lebens wahrnehmen und nutzen Bedingungen des Literaturbetriebes Theaterbesuch, Lesungen, Experten einladen, Zeitungsredaktion

Einsicht in Sprache

Sprache als Kommunikationsmedium gezielt einsetzen Kommunikationsmodelle komplexere Kommunikationsmodelle
Sprachvarietäten vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen verschiedene Lekte und sprachliche Interferenzphänomene Standardsprache, Fachsprachen
Sprachebenen unterscheiden und einhalten differenzierter Wortschatz der versch. Sprachebenen, versch.Textmuster Print-, Funk- und Webmedien kritisch und gezielt nutzen, Qualität abschätzen lernen
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und berücksichtigen Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Theaterbesuch, Lesungen, Experten einladen, Zeitungsredaktion
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion nutzen Bedeutungsnuancen von Wörtern und Wendungen  
Sprache in ihrer historischen Bedingtheit analysieren Veränderungen der Sprache komplexere Kommunikationsmodelle

Überfachliche Zusammenarbeit

Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.

Hören und Sprechen

in unterschiedlichen Gesprächssituationen das eigene Wissen einbringen, adressatenbezogen präsentieren und den eigenen Standpunkt vertreten Präsentationstechniken, Argumentationsstrategien Präsentieren, Referieren anhand von ausgewählten Inhalten, Probereferat
nonverbale und prosodische Elemente im Dialekt und in der Hochsprache in ihrer Wirksamkeit erkennen und bewusst einsetzen Sprechtechnik Sprachvarietäten im situativen Kontext (mündlich, schriftlich), Dialekttexte, TV- und Interviewanalysen, berühmte Reden

Schreiben

nach literarischen Schreibvorlagen eigene kreative Texte verfassen Merkmale kreativer Textsorten Essay, Lyrik, kurze Prosatexte
in argumentativen Texten die Problemstellung gründlich von verschiedenen Seiten beleuchten, eigene Erfahrungen und persönliche Standpunkte einbringen und differenziert begründen Merkmale argumentativer Textsorten Erörterung, Textformen der Abschlussarbeit, Schwerpunkt- und Facharbeit
anspruchsvolle Sach- und literarische Texte in ihrer stilistischen, syntaktischen und semantischen Vielschichtigkeit beschreiben und beurteilen Struktur einer Textinterpretation ausgewählte lyrische und Prosa-Texte zu den behandelten Inhalten
strukturierte journalistische Textsorten mit komplexem Inhalt verfassen, je nach Textsorte dabei verschiedene Standpunkte kritisch beurteilen und abwägen, eigene Positionen darstellen, sich bewusst ironisch und mehrdeutig ausdrücken Merkmale der einzelnen journalistischen Textsorten ausgewählte Formen wie z.B. Bericht, Reportage, Kommentar, Interview, Glosse in Druck-, Funk-, Onlinemedien; Begegnung mit Journalisten
eigene Gedanken, Stärken, Schwächen und Erwartungen, die das Studium oder die berufliche Zukunft betreffen adressatenbezogen formulieren verschiedene sprachliche Mittel Kompetenzenpass, europäischer Lebenslauf, Motivationsschreiben

Lesen – Umgang mit Texten

sich über verschiedene Lesehaltungen differenzierte Zugänge zu Texten erarbeiten Lesetechniken anhand ausgewählter Texte der deutschen und internationalen belletristsichen und Sach-Literatur
literarische und Sachtexte auch Fächer übergreifend analysieren, textexterne Zugänge zum Text finden Merkmale der Fächer übergreifenden Textanalyse ausgewählte literarische Texte aus der Literatur und aktuelle Medientexte spez. mit Geschichte
sich mit der Literatur vor Ort kreativ und kritisch auseinandersetzen literarisch relevante Orte und Ereignisse in Südtirol, Texte und Autoren mit Lokalbezug ausgewählte Südtiroler Literatur, nach Möglichkeit Begegnung/Lesung mit Autor/in, Besuch von Theaterstücken

Einsicht in Sprache

Kommunikationsprozesse analysieren und thematisieren Kommunikationsmodelle, Fachwortschatz Literatur und Medien, ausgewählte Gespräche, z.B. Prüfungsgespräch
die Absicht von unterschwelligen Signalen in sprachlichen Handlungen erkennen und benennen non- und paraverbale Signale, Verschleierungsund Manipulationstechniken Werbung, fächerübergreifend mit Geschichte (Propaganda), Bsp. aus der Literatur
sich in der jeweils angemessenen Sprachvarietät ausdrücken Fachsprachen empfängerorientierte Textformen (Referat, ausgewählte Medientexte, literar. Texte, Prüfungsgespräch)
Sprachebenen unterscheiden und sich sicher zwischen ihnen bewegen differenzierter Wortschatz, Satzbau und Stil der verschiedenen Sprachebenen anhand der geübten Textformen (Abschlussarbeit)
Merkmale von gesprochener und geschriebener Sprache benennen und sich gezielt daran halten Regeln der Mündlichkeit und Schriftlichkeit Kommunikative Analyse versch. mündlicher Situationen, neue Medien, Texte aus Medien und Literatur
die Vieldeutigkeit von Wörtern und Wendungen für die eigene Textproduktion und für die Übertragung von Texten aus anderen Sprachen nutzen Bedeutungsnuancen/ Denotationen und Konnotationen von Wörtern und Wendungen Anhand ausgewählter Texte der deutschen und internationalen Literatur
die Funktionen des sprachlichen Regelsystems erkennen Regeln der Wort-, Satz- und Textgrammatik im Rahmen der Vor- und Korrekturarbeiten rund um die Schularbeiten

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.

 

A.5.10 Elektrotechnik und Elektronik TFO

FACHCURRICULUM Elektrotechnik und Elektronik

2. Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Elektronik

 Ziele

Im Schwerpunkt Elektronik werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Planung, Realisierung und Gestaltung von elektronischen Systemen vertieft. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit elektronischen Bauteilen und Schaltungen und erhalten einen Einblick in die verschiedenen Teilbereiche wie die Analog- und Digitaltechnik, Mikroelektronik und Leistungselektronik. Außerdem vertiefen sie die Thema Sicherheit am Arbeitsplatz sowie Schutz der Person, der Umwelt und des Lebensraums.

Der Unterricht im Fach Elektrotechnik und Elektronik ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Beschäftigung mit elektronischen Bauteilen und dem Entwerfen von elektronischen Schaltungen. Schülerinnen und Schülern werden in der Lage sein für Aufgabenstellungen, die den Fachbereich der Elektronik betreffen, durch Anwendung erlernter Vorgangsweisen und Methoden, innovative Lösungen und Optimierungslösungen zu erarbeiten. Sie erfahren dabei die Wichtigkeit der Ergebnisorientierung, der Zielorientierung und die Notwendigkeit, Verantwortung im Rahmen der Ethik und der Berufsethik zu übernehmen und lernen die Wirksamkeit, Effizienz und Qualität in der individuellen Arbeitstätigkeit und ihre autonome Rolle bei der Arbeit im Team richtig einzuschätzen.

Weiter wenden sie die Grundsätze der Organisation, der Verwaltung und der Kontrolle der verschiedenen Herstellungsverfahren an und analysieren den Beitrag der Wissenschaft und der Technologie in Bezug auf die Entwicklung des Wissens und die Veränderung der Lebensbedingungen. Sie reflektieren und beurteilen die ethischen, sozialen, wissenschaftlichen, produktiven, ökonomischen und weltbezogenen Auswirkungen der technologischen Errungenschaften und industriellen Anwendungen. Wert wird auch auf die korrekte Verwendung der technischen Sprache und technischen Begriffe des Fachbereichs, auch in der englischen

 Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • in der Untersuchung und Planung von elektrischen und elektronischen Anlagen und Geräten die Verfahre der Elektrotechnik und der Elektronik anwenden
  • die Laborwerkzeuge und die Werkzeuge des Fachbereiches einsetzen und Messmethoden zur Durchführung von Kontrollen und Überprüfungen anwenden
  • Typ, Bauart und technische Eigenschaften elektrischer Maschinen und elektronischer Geräte, in Bezug auf die Auswahlkriterien für deren Einsatz und Systemschnittstelle analysieren
  • technische Berichte verfassen und Tätigkeiten in Bezug auf berufliche Situationen dokumentieren

 

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Art und Häufigkeit der Leistungserhebung: 2-3 Schularbeiten im 1. Semester und 2-3 Schularbeiten, bzw. Projektarbeiten oder Maturasimulation im 2. Semester

Gewichtung : alle „1“

1 oder 2 Test oder mündliche Prüfungen pro Semester Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

Labortätigkeit: Laufende Kontrolle der Labortätigkeit, Labortest, Projektarbeiten. Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

Der individuelle Lernfortschritt wird in der Bewertung berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

Mitarbeitsnote: wird vor allem für die Labortätigkeit vergeben

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Problemlösen (Berechnungen, für Projekte Lösungen suchen, Lösungen und Fehler bei Praktischen Arbeiten suchen, Recherche und Planungsfähigkeit)
  • Wiedergeben und Argumentieren ( Lerninhalte schriftlich oder mündlich wieder geben, Zusammenhänge herstellen)
  • Darstellen und Dokumentieren (Schaltpläne, Eagle, Projektskizzen, Flussdiagramme,Dokumentationen Präsentationen – normgerecht/ sauber/vollständig)
  • Organisationsfähigkeit ( sauberes und effizientes Arbeiten im Labor und bei Projekten, Einhalten von Fristen)
  • Arbeitshaltung ( Teamfähigkeit, Hilfestellung für Kollegen, Konzentration auf die Arbeitsaufträge, Bereitschaft zur Mitarbeit)
  • Sprache ( Ausdrucksfähigkeit in Schrift als auch mündlich, Einsatz der Fachsprache)

 

Weitere Hinweise

Am Jahresende wird das ganze Schuljahr bewertet und deshalb fließen auch die Beurteilungen des 1. Semesters in die Endbewertung ein. Dies wird den Schülern zu beginn des Schuljahres mitgeteilt.

2. Biennium mit Vertiefung Robotik und Industrieinformatik

3. und 4. Klasse

Lerninhalte der 3. Klasse
Fertigkeiten Kenntnisse
elektrische und elektronische, lineare und nicht lineare Bauelemente, Schaltkreise und Apparaturen analysieren grundlegende physikalische Gesetze und Lehrsätze zur Untersuchung von elektrischen Netzwerken Eigenschaften von Schaltkreisen und deren Koppelung
Bauelemente der Elektronik
Der ohmsche Widerstand, temperaturabhängige Widerstände (NTZ, PTC), Spule, Kondensator. Das ohmsche Gesetz. Die Kirchhoffschen Gesetze. Der elektrische Stromkreis mit einfachen Rechenübungen. Reihenschaltung. Parallelschaltung
verschiedene Zweipolarten unterscheiden und die charakteristischen Größen und ihre Zusammenhänge festlegen Eigenschaften der aktiven und passiven Bauelemente
Reaktive Bauelemente, Reaktanz und Impedanz
Widerstand, Spule, Kondensator, Halbleiterdioden, Transistoren, integrierte Schaltkreise (TTL, CMOS)
Signale im Zeit- und Frequenzbereich darstellen mit sinusförmigen Signalen rechnen Zeigerdarstellung sinusförmiger Wechselsignale Zeigerdiagramme Offset Übungen mit Frequenzgenerator und Oszilloskop
grundlegende elektrische Größen messen Maßeinheiten der elektrischen Größen grundlegende Laborinstrumente Analoges und digitales Multimeter. Netzgerät. Spannungsmessung. Strommessung. Bestimmung des ohmschen Widerstandes. Praktische Laborübungen mit kombinierten Aufgabenstellungen
Gesetze und Methoden elektrischer Schaltkreise auf Gleich- und Wechselstromnetzwerke anwenden Symbolische Methode zur Analyse von Schaltkreisen
Elemente des Schaltkreises und ihre entsprechende Modellierung
Stromteilerregel, Spannungsteilerregel. Berechnung des Gesamtwiderstandes einfacher Netzwerke. Ersatzschaltbilder erstellen und berechnen. Überlagerungsverfahren. Maschenstromanalyse. Knotenpotentialanalyse
elektrische Gleich- und Wechselstromkreise und Netzwerke mit linearen und nicht linearen Bauelementen analysieren und dimensionieren Energiebilanz in elektrischen Netzwerken  
mit logischen (booleschen) Variablen und Funktionen rechnen Boole’sche Algebra Variablen und Konstanten. Grundgesetze der Schaltalgebra. Rechenregeln. Theoreme. NAND und NOR Funktionen. Rechen- und Umwandlungsbeispiele
Zahlen- und Kodierungssysteme anwenden binäres Zahlensystem Aufbau und Arten von Zahlensystemen. Mathematische Grundoperationen. Duales Zahlensystem. BCD Kode. Hexadezimales und Oktales Zahlensystem. Fehlererkennende Kodes
kombinatorische und sequentielle logische Schaltungen aus logischen Gattern mit geringem Integrationsgrad untersuchen kombinatorische und sequentielle logische Netze Einfache Grundschaltungen mit Gattern (UND ODER NICHT NAND und NOR). Entwurf und Analyse. Signalverlauf. Funktionsgleichung. Übungen im Labor mit Funktionsgenerator und Oszilloskop
logische Netze unter Anwendung von Bauelementen mit mittlerem und hohem Integrationsgrad untersuchen Bausteine mit verschiedenem Integrationsgrad und programmierbare Bausteine Register, Zähler, Kodierer und Dekodierer passive Filter Speicherbausteine (Flipflop). Frequenzteiler. Schieberegister. Zählerschaltungen. Synchrone und asynchrone Schaltungen. Multiplexer. Schreib-Lese-Speicher. Tiefpass- und Hochpassfilter. Bandpassfilter
verbindungsprogrammierte und programmierte kombinatorische und sequentielle Funktionen analysieren und realisieren logische Funktionen, Logikfamilien Schaltungsentwurf. Schaltungssynthese (Vereinfachung und Berechnung). Einteilung, Funktion und Aufbau der Logikfamilien (TTL CMOS..)
die harmonische Analyse eines periodischen und nicht periodischen Signals vornehmen harmonische Signalanalyse
Vierpoltheorie
 
die grundlegenden Systemantworten von Schaltkreisen und linearen zeitinvarianten Systemen ermitteln und darstellen dynamische und statische, harmonische schwingende Systemantworten
Resonanz im Serien- und Parallelschwingkreis
 
die Übertragungsfunktion eines linearen zeitinvarianten Systems bestimmen und darstellen lineare zeitinvariante Systeme  
Übertragungsfunktionen untersuchen und mathematische Modelle zur Darstellung von Übertragungsfunktion verwenden logarithmische Darstellung und polare Darstellung in der Gaußschen Ebene
Frequenzbänder
 
diskrete Signal- und Leistungsverstärker für niedrige und hohe Frequenzen analysieren Funktionsweisen, Einteilung und typische Parameter von Verstärkerschaltungen  
einen Operationsverstärker in seinen verschiedenen Schaltungsarten anwenden Arten, Modelle und typische Beschaltungen von Operationsverstärkern  
die Blockschaltalgebra in der Planung und Umsetzung charakteristischer technischer Eigenschaften von Schaltkreisen und elektrischen Geräten anwenden Komparator, Summierer, Differenzierer, Integrierer und aktive Filter Rückkopplung
Stabilitätskriterien
 
die Funktionsweise und der Einsatzbedingungen der fachspezifischen Messgeräte und Werkzeuge erklären Funktionsweise und Einsatzbedingungen der Laborgeräte Multimeter (Analog und Digital). LCR Meter. Labornetzgerät (Strom- und Spannungsquelle). Oszilloskop. Frequenzgenerator. Allgemeiner Verwendungszweck und Handhabung elektronischer Werkzeuge
Messgeräte gezielt anwenden und Handbücher zur Bedienungsanleitung verwenden Benutzerhandbücher und technische Handbücher  
geeignete Mess- und Prüfmethoden auswählen sowie Messreihen unter Einhaltung der in den Normen beschriebenen Vorgangsweisen planen Theorie der Messtechnik Strommessung. Spannungsmessung. Kombinierte Strom- Spannungs- Messmethoden. Wheatstone-Messbrücke
die Messgenauigkeit mit Bezugnahme auf die Fehlerfortpflanzung bewerten Theorie der Fehlerfortpflanzung  
Messergebnisse auch unter Anwendung von Softwarewerk-zeugen verarbeiten, darstellen und interpretieren Methoden der Dokumentation von Messversuchen und Darstellung von Messwerten und Messergebnissen, geeignete Software Aufbau und Struktur eines technischen Berichtes. Darstellung und Aufbereitung von Messergebnissen in tabellarischer und graphischer Form. Verwendung der Office Software (z.B. Word, Excel)
 Bauelemente, elektrische Netze, Apparate und Anlagen in den genormten Schaltplanformen und Darstellungsarten darstellen Symbolik und Darstellungsnormen von Schaltplänen Symbole von Bauelemente nach Norm EN 60er. Struktur und Form elektrischer Schaltpläne
elektrische und technologische Eigenschaften von elektrischen und elektronischen Geräten beschreiben und erklären Grundbegriffe des elektrischen und des magnetischen Feldes
Grundelemente elektrischer Maschinen

Elektrische Feld: Physikalische Grundlagen, Kondensator (Berechnung und Bauarten, Schaltungen), Energie und Kraftwirkung

 Magnetische Feld: Größen und Gesetze, Magnetische Werkstoffe, Magnetische Kreise, Spulen. Grundlagen der elektromagnetischen Energiewandler (Transformator, Synchronmaschine, Asynchronmaschine, Gleichstrommaschine)

die Funktionsweise diskreter Bauelemente und integrierter Schaltkreise beschreiben und ermitteln Funktionsweise, Technologien und Anwendungen von Bauelementen Energieerhaltung und Verluste in den elektrischen Schaltkreisen und elektromagnetischen Feldern Widerstand, Spule, Kondensator, Halbleiterdioden, Transistoren,  integrierte Schaltkreise (TTL, CMOS). Leistung, Energie und Arbeit in elektrischen Schaltkreisen analysieren, berechnen und praktisch (Labor) erfassen
     

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Mit Technologie und Projektierung: Funktionsweise, Aufbau und Form der Bauelemente. Form und Regeln beim Erstellen elektronischer Schaltkreise (graphische Darstellung elektrischer Schaltkreise).                                            Mit Automation: Übertragungsfunktion von Systemen (Filter, PID), zur Anpassung von Sensorsignalen und zur Arbeitsweise von Aktoren (Leistungselektronik) 

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

  • sich Ziele setzen und geeignete Lernstrategien, Lerntechniken, Strukturtechniken und Planungstechniken auswählen
  • Präsentationstechniken
  • Kausallogische Verkettungen
  • die eigene Rolle in verschiedenen Gruppen, Teamfähigkeit
  • Arbeits- und Lernergebnisse dokumentieren und präsentieren
  • Informationen, Fakten und unterschiedliche Positionen zu relevanten Themen vernetzen und kritisch bewerten
  • Sach- und Fachkenntnisse aus verschiedenen Bereichen und Quellen sachgerecht erschließen
  • Merkmale wissenschaftlichen Arbeitens
  • Analogien und kausale Zusammenhänge ermitteln und darstellen
  • Problemlösestrategien
  • auf herausfordernde Situationen planvoll und/oder kreativ reagieren
  • Entscheidungsmethoden, Kreativitätstechniken;
  • sich an Aktivitäten zum Wohle der Gemeinschaft, Initiativen und Projekte beteiligen

2. Biennium

3. und 4. Klasse

Lerninhalte der 4. Klasse
Fertigkeiten Kenntnisse
elektrische und elektronische, lineare und nicht lineare Bauelemente, Schaltkreise und Apparaturen analysieren grundlegende physikalische Gesetze und Lehrsätze zur Untersuchung von elektrischen Netzwerken Eigenschaften von Schaltkreisen und deren Koppelung
Bauelemente der Elektronik
Halbleitereigenschaft, Dioden, Zener-, Kapazitäts- und Schottkydioden. Gleichrichterschaltungen mit Dioden
verschiedene Zweipolarten unterscheiden und die charakteristischen Größen und ihre Zusammenhänge festlegen Eigenschaften der aktiven und passiven Bauelemente
Reaktive Bauelemente, Reaktanz und Impedanz
Wechselstromwiderstände: ohmscher Widerstand, induktiver und kapazitiver Blindwiderstand. Komplexe Wechselstromgrößen
Signale im Zeit- und Frequenzbereich darstellen mit sinusförmigen Signalen rechnen Zeigerdarstellung sinusförmiger Wechselsignale Zeigerdiagramme Liniendiagramm. Zeigerdiagramm. Frequenz. Periodendauer. Scheitelwert. Arithmetischer Mittelwert. Gleichrichtwert. Effektivwert. Parameter von Wechselgrößen, Sinusgrößen, Amplitude, Frequenz, Phase. Linien- und Zeigerdiagramme zur Darstellung von Wechselstromgrößen
grundlegende elektrische Größen messen Maßeinheiten der elektrischen Größen grundlegende Laborinstrumente Messen mit dem DMM               Messen mit dem Oszilloskop im Zeit- und Frequenzbereich
Gesetze und Methoden elektrischer Schaltkreise auf Gleich- und Wechselstromnetzwerke anwenden Symbolische Methode zur Analyse von Schaltkreisen
Elemente des Schaltkreises und ihre entsprechende Modellierung
Serien- und Parallelschaltung von Wechselstromwiderständen Grundschaltungen der Wechselstromtechnik
elektrische Gleich- und Wechselstromkreise und Netzwerke mit linearen und nicht linearen Bauelementen analysieren und dimensionieren Energiebilanz in elektrischen Netzwerken

Wirkleistung. Blindleistung. Scheinleistung. Wirkungsgrad. Verlustleistung erkennen und quantifizieren. Übungen mit verschiedenen Bauelementen 

Leistung im Wechselstromkreis: Wirk-, Blind- und Scheinleistung, Leistungsfaktor, komplexe Scheinleistung, Kompensation. Berechnung von Gleichrichterschaltungen mit Brummspannungsglättung

mit logischen (booleschen) Variablen und Funktionen rechnen Boole’sche Algebra  
Zahlen- und Kodierungssysteme anwenden binäres Zahlensystem  
kombinatorische und sequentielle logische Schaltungen aus logischen Gattern mit geringem Integrationsgrad untersuchen kombinatorische und sequentielle logische Netze ---> 3. Klasse
logische Netze unter Anwendung von Bauelementen mit mittlerem und hohem Integrationsgrad untersuchen Bausteine mit verschiedenem Integrationsgrad und programmierbare Bausteine Register, Zähler, Kodierer und Dekodierer
passive Filter
 
verbindungsprogrammierte und programmierte kombinatorische und sequentielle Funktionen analysieren und realisieren logische Funktionen, Logikfamilien  
die harmonische Analyse eines periodischen und nicht periodischen Signals vornehmen harmonische Signalanalyse
Vierpoltheorie

Spektren elementarer Signale (Frequenz- Amplituden- und Phasenspektrum). Ortskurve. Bode-Diagramm. Übertragungsfunktion einfacher Vierpole

Periodische Signale als Summe von Sinusspannungen, ohne mathematische Analyse. Spannungsdichte-Spektrum nichtperiodischer Signale

die grundlegenden Systemantworten von Schaltkreisen und linearen zeitinvarianten Systemen ermitteln und darstellen dynamische und statische, harmonische schwingende Systemantworten
Resonanz im Serien- und Parallelschwingkreis

Entwurf und Berechnung von Resonanzkreise. Praktische Analyse im Labor

Serien - und Parallelschwingkreis

die Übertragungsfunktion eines linearen zeitinvarianten Systems bestimmen und darstellen lineare zeitinvariante Systeme Frequenzgang von Filtern ermitteln und darstellen, Bodediagramm, Grenzfrequenz, Filterordnung, DeziBel- Maß
Übertragungsfunktionen untersuchen und mathematische Modelle zur Darstellung von Übertragungsfunktion verwenden logarithmische Darstellung und polare Darstellung in der Gaußschen Ebene
Frequenzbänder
Darstellung des Frequenzganges von Filtern mit Hilfe des Bodediagrammes
diskrete Signal- und Leistungsverstärker für niedrige und hohe Frequenzen analysieren Funktionsweisen, Einteilung und typische Parameter von Verstärkerschaltungen JFET-Verstärker:                     Source-, Drain- und Gateschaltung, Bipolare Transistorverstärker: Emitter-, Basis- und Kollektorschaltung Konstantstromquellen mit Transistoren
einen Operationsverstärker in seinen verschiedenen Schaltungsarten anwenden Arten, Modelle und typische Beschaltungen von Operationsverstärkern Nichtinvertierender und invertierender Verstärker, ideale und reale Eigenschaften
die Blockschaltalgebra in der Planung und Umsetzung charakteristischer technischer Eigenschaften von Schaltkreisen und elektrischen Geräten anwenden Komparator, Summierer, Differenzierer, Integrierer und aktive Filter Rückkopplung
Stabilitätskriterien
---> 5. Klasse
die Funktionsweise und der Einsatzbedingungen der fachspezifischen Messgeräte und Werkzeuge erklären Funktionsweise und Einsatzbedingungen der Laborgeräte Labormessgeräte: DMM, Oszilloskop, Messbrücke, Feldstärkemessgerät, Temperatur-, Feuchtemessgeräte
Messgeräte gezielt anwenden und Handbücher zur Bedienungsanleitung verwenden Benutzerhandbücher und technische Handbücher Technische Handbücher und Datenblätter beschaffen und nutzen
geeignete Mess- und Prüfmethoden auswählen sowie Messreihen unter Einhaltung der in den Normen beschriebenen Vorgangsweisen planen Theorie der Messtechnik Methoden der Strom-, Spannungs- und Leistungsmessung in der Elektrotechnik.             Messschaltungen zur Leistungsmessung in der Wechsel- und Drehstromtechnik
die Messgenauigkeit mit Bezugnahme auf die Fehlerfortpflanzung bewerten Theorie der Fehlerfortpflanzung Toleranzen der Größen elektrischer Bauteile. Fehlertoleranzen der Messgeräte. Stromrichtige Messung, spannungsrichtige Messung
Messergebnisse auch unter Anwendung von Softwarewerk-zeugen verarbeiten, darstellen und interpretieren Methoden der Dokumentation von Messversuchen und Darstellung von Messwerten und Messergebnissen, geeignete Software Laborberichte mit Beschreibung der Funktionsweise der verwendeten Bauteile und Messgeräte unter Zuhilfenahme von Softwareprogrammen(Office). Einsatz von Simulationssoftware (Spice)
Bauelemente, elektrische Netze, Apparate und Anlagen in den genormten Schaltplanformen und Darstellungsarten darstellen Symbolik und Darstellungsnormen von Schaltplänen Normgerechte Darstellung und zeichnen der Bauteile.                        VDE-Normen der Elektrotechnik
elektrische und technologische Eigenschaften von elektrischen und elektronischen Geräten beschreiben und erklären Grundbegriffe des elektrischen und des magnetischen Feldes
Grundelemente elektrischer Maschinen
Synchronmaschine, Asynchronmaschine, Gleichstrommaschine, Transformator, Stromrichter
die Funktionsweise diskreter Bauelemente und integrierter Schaltkreise beschreiben und ermitteln Funktionsweise, Technologien und Anwendungen von Bauelementen Energieerhaltung und Verluste in den elektrischen Schaltkreisen und elektromagnetischen Feldern Aufbau und Eigenschaften der Transistoren: JFET, MOSFET, BJT

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

  • Mit Automation zum Frequenzgang von Filtern, zur Anpassung von Sensorsignalen und zur Arbeitsweise von Aktoren (Leistungselektronik)                                                                                             
  • Informationen beschaffen, bewerten, auswählen, bearbeiten und präsentieren
  • Recherchestrategien, Auswahlkriterien
  • digitale Werkzeuge, Medien und das Internet zielführend einsetzen
  • Hardware und Software
  • Überfachlichen Kompetenzen:
  • sich Ziele setzen und geeignete Lernstrategien, Lerntechniken, Strukturtechniken und Planungstechniken auswählen

 

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte der 5. Klasse
mit analogen und digitalen Signale arbeiten die Wirkung von Störungen internen und externen Ursprungs abschätzen Rauscharten

Verschiedene Ursachen der Störungen. Thermisches Rauschen. Rauschspannung, Rauschleistung, Rauschleistungsdichte, Begrenzung der übertragenen Rauschleistung 

Schaltungen zur Signalumwandlung und diskrete Signal- und Leistungsverstärker für tiefe und hohe Frequenzen planen Leistungsverstärker, Instrumentenverstärker
Signalkonverter, Messwandler
Bauelemente der Leistungselektronik

Aktive und passive Filter. Filterschaltungen (Hochpassfilter, Tiefpassfilter Bandpass) 

Leistungsverstärker Klasse A, B, AB, C und D. Operationsverstärker: Addier-, Subtrahier-, Integrier-, Differenzierverstärker. Anpassung einer Sensorspannung mit Verstärkerschaltungen. Leistungs-MOSFET, bipolare Leistungstransistoren, Thyristoren, IGBT

Aufbau, Grundprinzip und Kennwerte von Operationsverstärker. Übertragungskennlinie. Komparator. Der invertierende Verstärker. Der nicht- invertierende Verstärker. Addierer. Subtrahierer. Der Integrator. Aktiver Tief- und Hochpassfilter

Bestimmung und Analyse der systematischen Messabweichung (Korrekturrechnung). Fehlergrenzen und Genauigkeitsklassen

Schaltungen zur Erzeugung periodischer und nicht periodischer Signale planen Oszillatoren, Signalgeneratoren analoge und digitale Modulationsarten und ihre Spektren Wienbrückenoszillator, Phasenschieberoszillator, Oszillatoren nach Clapp, Colpitts, Hartley und Pierce.                 Analoge und digitale Modulationen in der Amplitude, Frequenz und Phase.(AM, FM, PM, ASK, FSK, n-PSK, n-QAM)
Schaltungen für die Datenerfassung planen automatische Systeme der Datenerfassung und Messung
Funktionsprinzipien und technische Eigenschaften von Analog/Digital- und Digital/Analog-Wandlern
die Signalabtastung und ihre Wirkung auf das Spektrum
Parameter der Abtastung und Quantisierung einer analogen Spannung. Unter- und Überabtastung, Quantisierungsfehler.  Analog-Digital-Wandler: Parallel-, Wäge- und Zählverfahren. Digital-Analog-Wandler: Verfahren der gewichteten Ströme, R-2R-Netzwerk
Grundlagen von Systemschnittstellen zwischen elektrischen Schaltungen und Geräten und
Grundsätze der Datenübertragung anwenden
Grundelemente von Steuersystemen und Systemschnittstellen
Techniken der Datenübertragung
Übertragungsmedien und Übertragungsprotokolle zwischen integrierten Schaltkreisen bzw. zwischen Geräten:z.B: I²C, SPI, RS232, RS445, USB
Logikschaltungen mit Komponenten auf mittlerer Integrationsskala planen
die Funktionsweise von Prototypen experimentell überprüfen
Funktionsprinzipien und technische Merkmale der Umwandlungen Spannung-Strom und Strom- Spannung, Frequenz-Spannung und Spannung-Frequenz, Frequenz-Frequenz
programmierbare Systeme
Spannungs-Strom-Wandler, Strom-Spannungs-Wandler, Spannungs-Frequenz-Wandler, Frequenz-Spannungs-Wandler
genormte Verfahren anwenden und normgerechte technische Berichte verfassen Fachnormen, fachspezifische Software-Werkzeuge Laborberichte mit Beschreibung der Funktionsweise der verwendeten Bauteile und Messgeräte unter Zuhilfenahme von Softwareprogrammen(Office). Einsatz von Simulationssoftware (Spice)

Überfachliche Zusammenarbeit

 

 

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

In den Fächern Elektrotechnik und Elektronik, Automation und Technologie und Projektierung geben sich Möglichkeiten der Zusammenarbeit: Verstärkerschaltungen zum Anpassen von Messspannungen, Leistungselektronik und aktive Bauteile, Analog-Digital- und Digital-Analog-Wandlung, Schnittstellen und Übertragungs-protokolle

A.5.11 Englisch RG und TFO

FACHCURRICULUM ENGLISCH

1. bis 5. Klasse, Realgymnasium und Technologische Fachoberschule

Ziele

Laut der Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Europarates vom Dezember 2006 (2006/962/EG) gehört der Erwerb von Fremdsprachen zu den Schlüsselkompetenzen für die Bürgerinnen und Bürger Europas. Englisch kommt dabei als Weltverkehrssprache eine besondere Bedeutung zu, sowohl im Bereich der persönlichen Entfaltung und der sozialen Integration, als auch im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit im Bildungssektor und auf dem Arbeitsmarkt.

Aufgabe des Englischunterrichts in der Oberschule ist daher der systematische Ausbau und die Festigung der in der Unterstufe erworbenen Kompetenzen in den rezeptiven und produktiven Bereichen, welche sich in Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängend sprechen und Schreiben gliedern. Die Einteilung dieser Fertigkeiten ist dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen entnommen.

Zusätzlich zum Erwerb der Sprachkompetenzen hat der Englischunterricht die Erweiterung des Weltwissens und der interkulturellen Kompetenz zum Ziel und trägt dadurch zur Identitätsfindung und Persönlichkeitsentwicklung der Lernenden bei. In den vorliegenden Rahmenrichtlinien wurde auch der Bereich der Sprachmittlung berücksichtigt.

Die Kompetenzen am Ende der Oberstufe orientieren sich am Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen, die angeführten Fertigkeiten in den produktiven Bereichen sind auf B2 Niveau anzusiedeln. Im Realgymnasium wird in den rezeptiven Fertigkeiten (Lese- und Hörverständnis) das Niveau C1 angestrebt.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • wesentliche Hauptaussagen verstehen, Hauptinformationen entnehmen wenn relativ langsam gesprochen wird und klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus der Schule, Arbeit, Freizeit usw. geht.
  • Texte sowie schriftliche Mitteilungen verstehen, in denen vor allem gebräuchliche Alltags- und Berufssprache vorkommt und in denen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen berichtet wird
  • an Gesprächen teilnehmen, die vertraut und persönlich relevant sind und sich auf Themen des Alltags wie Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen und aktuelle Ereignisse beziehen
  • in einfachen zusammenhängenden Sätzen sprechen, persönliche Anliegen, Meinungen erklären und begründen
  • Erlebtes, Gehörtes und Gelesenes wiedergeben und kommentieren
  • über vertraute, persönlich bedeutsame Themen einfache zusammenhängende Texte schreiben und in persönlichen Mitteilungen von Erfahrungen und Eindrücken berichten
  • selbstständig für das eigene Lernen geeignete Strategien, Methoden und Hilfsmittel einsetzen
  • durch die Auseinandersetzung mit landeskundlichen Inhalten Menschen mit anderen kulturellen Normen und Wertvorstellungen mit Offenheit begegnen

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexer Argumentation folgen, wenn das Thema einigermaßen vertraut ist und in Standardsprache gesprochen wird.
  • selbstständig lesen und die Hauptaussagen komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen, im eigenen Spezialgebiet auch Fachtexte.
  • sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern recht gut möglich ist, sich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen und die eigenen Ansichten begründen und verteidigen;
  • zu vielen Bereichen aus ausgewählten Interessensgebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben, den eigenen Standpunkt zu einem Thema erläutern und Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben;
  • zu einer Vielzahl von Themen aus ausgewählten Interessensgebieten selbstständig umfassende, klar strukturierte Texte verfassen;
  • Strategien und Techniken für lebenslanges Sprachenlernen anwenden und in Zukunft die fremdsprachlichen Kompetenzen erfolgreich in Privatleben, Studium und Beruf einsetzen
  • durch den reflektierenden Vergleich ein erweitertes Verständnis des Eigenen und des Fremden, interkulturelle Handlungsfähigkeit und Toleranz entwickeln.

 

BEWERTUNGSKRITERIEN

RG und TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien vorgesehen sind. Es wird eine angemessenen Anzahl an Leistungsüberprüfungen durchgeführt, wie z.B. schriftliche Tests, mündliche Prüfungsgespräche, Vorträge, Partner- oder Gruppenarbeiten, außerdem werden das Lese- und Hörverständnis und die korrekte Anwendung von Wortschatz und Grammatik regelmäßig unter Beweis gestellt.

Die Gewichtung und Bewertungskriterien werden den SchülerInnen mitgeteilt und erläutert.

Prinzipiell werden alle Leistungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Eine Ausnahme können Kurztests (z B.Vokabeln/Grammatik/Sprechübungen), oder Hausaufgaben sein, die in der Regel zwischen 30-50% gewichtet werden.

Die Bewertung des Lernfortschritts und der individuelle Bildungsplan werden berücksichtigt. Eine Mitarbeitsnote kann vergeben werden.

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Detailaussagen verstehen
  • Fehler ausbessern
  • korrekte Aussprache
  • flüssige Ausdrucksweise
  • passender Wortschatz
  • Grammatikstrukturen korrekt anwenden
  • Inhalte entnehmen und/oder wiedergeben
  • Problemstellung lösen
  • Texte strukturieren
  • Überblick verschaffen
  • Zusammenhänge herstellen

Anmerkungen

Für alle Leistungskontrollen werden den Schülern jeweils die verlangten Schwerpunkte bekannt gegeben. Als Minimalanforderung gilt in der Regel die korrekte Bewältigung von mindestens 60% der gestellten Aufgaben. Die Zeugnisnote ergibt sich aus allen durchgeführten Leistungsnachweisen und Beobachtungen.

Einsatz bei Hausaufgaben, Schulübungen, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten und Referaten sowie die Vorbereitung auf den Unterricht und das Interesse und die Mitarbeit im Unterricht können im digitalen Register festgehalten werden und in das Gesamturteil einfließen.

 

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse

Hören

die Bedeutung von gelegentlich vorkommenden unbekannten Wörtern aus dem Kontext erschließen Grundwortschatz, Weltwissen
Fragen, Aussagen und Anweisungen unterscheiden rezeptive Grundkenntnisse der Lautung und Intonation
Gesprächen, Kurzvorträgen und Tonaufzeichnungen die wichtigsten Inhalte entnehmen, wenn sie in deutlicher Standardsprache gesprochen sind Grundwortschatz zu Themen der persönlichen Erfahrung, des Zusammenlebens, des Alltags und des gesellschaftlichen Umfelds

Lesen

persönliche Mitteilungen verstehen, in denen über Ereignisse, Erlebnisse, Gefühle und Wünsche berichtet wird Grundwortschatz zu Themen der persönlichen Erfahrung, des Zusammenlebens, des Alltags und des gesellschaftlichen Umfelds Merkmale unterschiedlicher Textsorten
unkomplizierte Sachtexte über Themen, die mit den eigenen Interessen und Fachgebieten in Zusammenhang stehen, mit befriedigendem Verständnis lesen Wortschatz im Sachgebiet der Lernenden
klar formulierte Anleitungen verstehen Grundkenntnisse der Satzstruktur
einem Sachtext, dem Internet oder einem Nachschlagewerk Informationen entnehmen, die für eine Recherche relevant sind Skimming und Scanning
zwischen sachlichen Informationen und persönlichen Meinungen unterscheiden sowie höfliche Wendungen erkennen unterschiedliche Sprachregister
den Inhalt längerer Geschichten und vereinfachter Texte literarischer und anderer Art verstehen, selbst wenn nicht alle Wörter bekannt sind Weltwissen, Skimming
die Bedeutung einzelner Wörter aus dem Kontext und durch den Transfer aus anderen bekannten Sprachen erschließen und selbstständig neuen Wortschatz erarbeiten Grundkenntnisse der Textstruktur,
andere Sprachen

An Gesprächen teilnehmen

sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen funktionaler Grundwortschatz
ein Gespräch beginnen, in Gang halten und beenden sowie bei Bedarf um Wiederholung und Klärung bitten grundlegende Sprachstrukturen
in Form kurzer Äußerungen an Gesprächen über persönliche Gefühle und Erlebnisse sowie über Themen des Alltags vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Natur teilnehmen Grundkenntnisse der Lautung und Intonation
in einem Rollenspiel eine Rolle zu erarbeiteten Inhalten und bekannten Situationen übernehmen grundlegende Gesprächsstrategien
Pläne schmieden, Vorschläge machen, auf Vorschläge reagieren, anderen zustimmen und widersprechen, Meinungen kurz begründen Redemittel für Gesprächsstrukturierung

Zusammenhängend sprechen

über Gehörtes, Gesehenes und Gelesenes sprechen und auf einfache Weise die eigene Meinung dazu äußern Grundwortschatz über Themen des täglichen, sozialen und schulischen Lebens, weitgehend korrekte Aussprache
Hoffnungen, Wunschträume und Erwartungen beschreiben Grundgrammatik
Handlungen, Pläne und Ansichten kurz erklären und begründen grundlegende Sprachstrukturen
erarbeitete Texte und besprochene Inhalte zusammenhängend nacherzählen und Bilder beschreiben Grundkenntnisse der Textstruktur
Auskunft über die Bedeutung und Aussprache unbekannter Wörter und über Grammatik- und Rechtschreibregeln einholen geeignete Sprachmittel

Schreiben

zusammenhängende, strukturierte Texte über vertraute und persönlich relevante Themen in einer weitgehend korrekten Sprache verfassen Grundwortschatz zu Themen der persönlichen Erfahrung, des Zusammenlebens, des Alltags und des gesellschaftlichen Umfelds
Erfahrungsberichte, Beschreibungen, Geschichten und kreative Texte verfassen grundlegende Sprachstrukturen
das Wesentliche aus mündlichen oder schriftlichen Texten erfassen und wiedergeben Grundelemente der Textstruktur
einfache schriftliche Mitteilungen mit Adressatenbezug verfassen wesentliche Merkmale unterschiedlicher Textsorten
persönliche Meinungen und Ansichten in kurzen Stellungnahmen festhalten erweiterte Satzstrukturen, Konnektoren
eigene Texte überarbeiten und korrigieren grammatische Regeln, Rechtschreibung
Nachschlagewerken – auch digitalen - Informationen über Bedeutung, Aussprache, Grammatik- und Rechtschreibregeln entnehmen Aufbau, Zeichenerklärung und Lautschrift von Nachschlagewerken

LERNINHALTE 1. KLASSE

(für TFO ab Schuljahr 2017/18)

Lehrwerk „Gateway B1+, 2nd edition“, Macmillan, Units 1-5

Structures:

present simple and present continuous

adverbs of frequency

state and action verbs

past simple, past continuous and past perfect

used to, would

present perfect simple and present perfect continuous

ever, never, for, since, just, already, yet

will, be going to, present continuous and present simple with a future meaning

future continuous and future perfect

modal verbs of obligation, prohibition, advice and permission

zero, first and second conditional

Topics:

(beziehen sich auf alle fünf skills)

Personal best (appearance and personality)

Travelogue (transport and travel, accommodation)

City to city (cities and houses)

Feed your mind (food and meals)

Lifelong learning (school and university)

 

LERNINHALTE 2. Klasse

(für RG ab Schuljahr 2017/18, für TFO ab Schuljahr 2018/19)
 
Lehrwerk „Gateway B1+, 2nd edition“, Macmillan, Units 6-10

Structures:

the passive

have something done

gerunds and infinitives

defining and non-defining relative clauses

reported speech (statements, commands, questions)

modal verbs of speculation and deduction – present and past

third conditional

indeterminate pronouns (some-, -any-, no-, every-)

so and such

Topics:

(beziehen sich auf alle fünf skills)

Pure science (everyday inventions, operating technology)

Play on! (sports, sports venues, sports equipment and scores)

Smart art (art, theatre, music, artists)

Future leaders (nations, state and politics)

The material world (shops and shopping)

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Übergreifende Kompetenzen

Lern- und Planungskompetenz

Soziale Kompetenz

Kommunikations- und Kooperationskompetenz

Eigenständiges und selbstverantwortliches

Verhalten werden geübt und Gesprächsregeln befolgt

Vernetztes Denken- und Problemlösekompetenz

Informations- und Medienkompetenz

Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz

CLIL – Content and Language Integrated Learning

Verwendung von fächerübergreifenden

Materialien: Grammar in Context Intermediate & Advanced

Zusatzmaterialien der Lehrerhandreichung

Cambridge Prüfungstypologien

Mary Glasgow Magazines nach Bedarf (Science World)

Bibliotheksbesuche, Mediathekbesuch nach Bedarf, eventuell in Verbindung mit Italienisch

Arbeit im EDV-Raum, Textgestaltung und Layout, etc.

 

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.
 
Hören
 
Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird Erweiterter rezeptiver Wortschatz im Sachgebiet der Lernenden und in den meisten allgemeinen Themenbereichen DETAILS SEE TABLE BELOW                       
Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Vorträgen, Reden, Berichten und fachbezogenen Präsentationen verstehen erweiterte Sprach- und Textstrukturen  
einem Gespräch zwischen native speakers die Hauptaussagen entnehmen erweiterte Grammatikkenntnisse  
ausgewählten Radio- und Fernsehsendungen sowie Filmen folgen, sofern Standardsprache gesprochen wird, und dabei die Grundstimmung und den Ton der Sprechenden erfassen erweiterte Kenntnisse der Lautung und Intonation der Standardsprache  
jeweils geeignete Hör- und Hör-/Sehstrategien einsetzen Weltwissen, andere Sprachen  

Lesen

selbstständig lesen, Lesestil und Lesetempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen erweiterter rezeptiver Wortschatz                                      
Korrespondenz lesen, die sich auf ein ausgewähltes Interessensgebiet bezieht, und problemlos die wesentliche Aussage erfassen Merkmale formeller und informeller Korrespondenz  
komplexe Texte rasch auf wichtige Einzelinformationen durchsuchen, den Inhalt und die Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum fachbezogener Themen erfassen Skimming und Scanning  
Artikel und Berichte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung eingenommen oder ein bestimmter Standpunkt vertreten werden sinnerschließendes Lesen, Denotation und Konnotation  
komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen Fachterminologie  
die Bedeutung von unbekannten Wörtern erschließen morphologische Kenntnisse, Weltwissen, kontrastive Sprachkenntnisse  

An Gesprächen teilnehmen

Gespräche auf natürliche Art beginnen, in Gang halten und beenden sowie wirksam zwischen Sprecher- und Hörerrolle wechseln Gesprächsstrategien, Redemittel für Gesprächsstrukturierung  

sich aktiv an längeren Gesprächen über Themen von allgemeinem Interesse beteiligen

flexibler aktiver Wortschatz, Körpersprache, Lautung, Akzent und Intonation  
eigene Standpunkte argumentativ vertreten und Vor- und Nachteile einer Problemlösung darstellen komplexe Sprachstrukturen discussion phrase, expressing conviction
in einem Vorstellungsgespräch die Initiative ergreifen, Gedanken ausführen und entwickeln Fachwortschatz für Vorstellungs- und Bewerbungsgespräche job interview, skills, profile, qualifications, expectations, experiences
das Gelingen der Kommunikation durch Umschreiben, Erklären oder neue Formulierungen sicher stellen geeignete Redewendungen discourse markers & linkers, idioms, phrases for successful communication
mit anderen in der Zielsprache Arbeitsaufträge erledigen funktionaler Wortschatz interactive tasks: agreein/disagreeing, planning, problem solving

Zusammenhängend sprechen

detailliert und flüssig über eigene Erlebnisse und Erfahrungen berichten und Ideen, Pläne oder Aktivitäten erläutern oder begründen erweiterte Sprachstrukturen reporting about personal experiences, plans and ideas, personal account, giving reason, explanation, speculation; current issues
ohne große Vorbereitung Unterrichtsinhalte, Fach- und Sachtexte sprachlich sicher wiedergeben erweiterten aktiven Wortschatz summarizing, commenting, reporting
die Handlung eines Films oder den Inhalt literarischer Texte oder Sachtexte strukturiert wiedergeben und eine eigene Bewertung vornehmen und begründen Merkmale von Rezensionen reviews/presentations: books, films, personal comment, recommendation, evaluation & assessment, giving feedback; film language
über vorbereitete Fach- und Sachthemen referieren sowie auf Nachfragen eingehen korrekte Fachterminologie, korrekte Lautung und Intonation flash presentations, oral summaries; phrasal verbs & idioms
Abläufe beschreiben, Regeln erklären und gut verständliche Arbeitsanweisungen geben Sach- bzw. Fachwortschatz paraphrasing, defining concepts, process description, linkers
Bilder und grafische Darstellungen versprachlichen und auswerten konventionelle grafische Darstellungen talking about photos
während des Sprechens auf die Richtigkeit und Verständlichkeit der eigenen Aussagen achten und einzelne Fehler selbst korrigieren Phonologie, Wortschatz und Grammatik, Sprachmittel für die Autokorrektur accuracy: language use, presentation skills, body language

Schreiben

visuelle Vorlagen in angemessener Sprache beschreiben und kommentieren Sprachmittel zur Beschreibung von Bildern und grafischen Darstellungen short story, descriptions, linking words narrative
Texte und Filme nach vorgegebenen Kriterien untersuchen, zusammenfassen und eine begründete persönliche Einschätzung darlegen Merkmale von Rezension, Sprachmittel zur Textund Filmanalyse review: film, play, book, criteria for assessment
ein Thema erörtern und dabei Gründe für oder gegen einen bestimmten Standpunkt angeben und die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern Sprachmittel zum Begründen und Erörtern article, essay (short) synopsis, argumentative essay, linking devices
zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen zusammenführen und einen Standpunkt entwickeln Recherche, Zitate und Quellenangaben, Sprachmittel zum Argumentieren summary, research paper, essay
nach bekannten Mustern schriftliche Mitteilungen in angemessener Sprache verfassen, eigene Anliegen vorbringen und auf jene der Adressaten eingehen Konventionen von formeller und informeller Korrespondenz formal letters: enquiry, complaint, application, informal letters/emails
bei Vorträgen über vertraute Themen wesentliche Punkte notieren Orthographie, Interpunktion, Wortschatz und Grammatik note taking: film, talks & presentations, listenings
neuen Wortschatz selbstständig aufzeichnen und einprägen Memorierungs- und Vernetzungstechniken

mind mapping, clustering,  spidergraphs

den Inhalt von mündlichen oder schriftlichen Mitteilungen und Texten aus dem Alltag sinngemäß und verständlich wiedergeben, zusammenfassen oder paraphrasieren kontrastive Sprachkenntnisse report

Lerninhalte 3. Klasse

(für RG und TFO ab Schuljahr 2017/18)

Lehrwerk „Gateway B2+, 2nd edition“, Macmillan, Units 1-5

Structures:

past tenses

present and past habits

modal verbs (obligation, prohibition, criticism and advice)

modal verbs (speculation, deduction, possibility and probability)

verbs + ing form and infinitive

verbs + objects + ing forms and infinitive

conditionals (zero, first, second, third)

unless, in case, provided that, I wish/If only

mixed conditionals

future forms

advanced future forms

Topics:

(beziehen sich auf alle fünf skills)

Interact! (body idioms and human interaction, ways of talking)

Road trips (cars and the road)

Mind power (the human mind)

Mad science (biology and scientific research; causes reasons and results)

Big brother (minor offences and punishment)

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.
 
Hören
 
Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Redebeiträgen zu konkreten und abstrakten Themen verstehen, wenn Standardsprache gesprochen wird Erweiterter rezeptiver Wortschatz im Sachgebiet der Lernenden und in den meisten allgemeinen Themenbereichen

DETAILS SEE BELOW

Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Vorträgen, Reden, Berichten und fachbezogenen Präsentationen verstehen erweiterte Sprach- und Textstrukturen  
einem Gespräch zwischen native speakers die Hauptaussagen entnehmen erweiterte Grammatikkenntnisse  
ausgewählten Radio- und Fernsehsendungen sowie Filmen folgen, sofern Standardsprache gesprochen wird, und dabei die Grundstimmung und den Ton der Sprechenden erfassen erweiterte Kenntnisse der Lautung und Intonation der Standardsprache  
jeweils geeignete Hör- und Hör-/Sehstrategien einsetzen Weltwissen, andere Sprachen                         

Lesen

selbstständig lesen, Lesestil und Lesetempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen erweiterter rezeptiver Wortschatz                                 
Korrespondenz lesen, die sich auf ein ausgewähltes Interessensgebiet bezieht, und problemlos die wesentliche Aussage erfassen Merkmale formeller und informeller Korrespondenz  
komplexe Texte rasch auf wichtige Einzelinformationen durchsuchen, den Inhalt und die Wichtigkeit von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu einem breiten Spektrum fachbezogener Themen erfassen Skimming und Scanning  
Artikel und Berichte zu aktuellen Fragen lesen und verstehen, in denen eine bestimmte Haltung eingenommen oder ein bestimmter Standpunkt vertreten werden sinnerschließendes Lesen, Denotation und Konnotation  
komplexe Anleitungen im eigenen Fachgebiet und detaillierte Vorschriften oder Warnungen verstehen Fachterminologie  
die Bedeutung von unbekannten Wörtern erschließen morphologische Kenntnisse, Weltwissen, kontrastive Sprachkenntnisse  

An Gesprächen teilnehmen

Gespräche auf natürliche Art beginnen, in Gang halten und beenden sowie wirksam zwischen Sprecher- und Hörerrolle wechseln

Gesprächsstrategien, Redemittel für Gesprächsstrukturierung                                   
sich aktiv an längeren Gesprächen über Themen von allgemeinem Interesse beteiligen flexibler aktiver Wortschatz, Körpersprache, Lautung, Akzent und Intonation  
eigene Standpunkte argumentativ vertreten und Vor- und Nachteile einer Problemlösung darstellen komplexe Sprachstrukturen  

in einem Vorstellungsgespräch die Initiative ergreifen, Gedanken ausführen und entwickeln

Fachwortschatz für Vorstellungs- und Bewerbungsgespräche  
das Gelingen der Kommunikation durch Umschreiben, Erklären oder neue Formulierungen sicher stellen geeignete Redewendungen  
mit anderen in der Zielsprache Arbeitsaufträge erledigen funktionaler Wortschatz  

Zusammenhängend sprechen

detailliert und flüssig über eigene Erlebnisse und Erfahrungen berichten und Ideen, Pläne oder Aktivitäten erläutern oder begründen erweiterte Sprachstrukturen reporting about personal experiences, plans and ideas, personal account, giving reason, explanation, speculation; current issues
ohne große Vorbereitung Unterrichtsinhalte, Fach- und Sachtexte sprachlich sicher wiedergeben erweiterten aktiven Wortschatz summarizing, commenting, reporting
die Handlung eines Films oder den Inhalt literarischer Texte oder Sachtexte strukturiert wiedergeben und eine eigene Bewertung vornehmen und begründen Merkmale von Rezensionen reviews/presentations: books, films, personal comment, recommendation, evaluation & assessment, giving feedback; film language
über vorbereitete Fach- und Sachthemen referieren sowie auf Nachfragen eingehen korrekte Fachterminologie, korrekte Lautung und Intonation flash presentations, oral summaries; phrasal verbs & idioms
Abläufe beschreiben, Regeln erklären und gut verständliche Arbeitsanweisungen geben Sach- bzw. Fachwortschatz paraphrasing, defining concepts, process description, linkers
Bilder und grafische Darstellungen versprachlichen und auswerten konventionelle grafische Darstellungen talking about photos, describing people
während des Sprechens auf die Richtigkeit und Verständlichkeit der eigenen Aussagen achten und einzelne Fehler selbst korrigieren Phonologie, Wortschatz und Grammatik, Sprachmittel für die Autokorrektur accuracy: language use, presentation skills, body language

Schreiben

visuelle Vorlagen in angemessener Sprache beschreiben und kommentieren Sprachmittel zur Beschreibung von Bildern und grafischen Darstellungen short story, descriptions, linking words narrative
Texte und Filme nach vorgegebenen Kriterien untersuchen, zusammenfassen und eine begründete persönliche Einschätzung darlegen Merkmale von Rezension, Sprachmittel zur Textund Filmanalyse review: film, play, book, criteria for assessment
ein Thema erörtern und dabei Gründe für oder gegen einen bestimmten Standpunkt angeben und die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen erläutern Sprachmittel zum Begründen und Erörtern article, essay (short) synopsis, argumentative essay, linking devices
zusammenhängende Texte zu vertrauten Themen verfassen und dabei Informationen und Argumente aus verschiedenen Quellen zusammenführen und einen Standpunkt entwickeln Recherche, Zitate und Quellenangaben, Sprachmittel zum Argumentieren summary, research paper, essay (long)
nach bekannten Mustern schriftliche Mitteilungen in angemessener Sprache verfassen, eigene Anliegen vorbringen und auf jene der Adressaten eingehen Konventionen von formeller und informeller Korrespondenz formal letters: enquiry, complaint, application, informal letters/emails
bei Vorträgen über vertraute Themen wesentliche Punkte notieren Orthographie, Interpunktion, Wortschatz und Grammatik note taking: film, talks & presentations, listenings
neuen Wortschatz selbstständig aufzeichnen und einprägen Memorierungs- und Vernetzungstechniken mind mapping, clustering, semantic maps, spidergraphs
den Inhalt von mündlichen oder schriftlichen Mitteilungen und Texten aus dem Alltag sinngemäß und verständlich wiedergeben, zusammenfassen oder paraphrasieren kontrastive Sprachkenntnisse report

Lerninhalte 4. Klasse TFO

Lehrwerke Gateway B1+, Macmillan, Gateway B2, Macmillan

POSSIBLE TOPICS

Art attack! Art, theatre and music
History's mysteries! nations and politics
The greatest figures of the last millennium
Shop until you drop! Shops and shopping
Work and jobs: conditions and stages of a job
Space and space travel
What makes a genius? Personality
Money and Banking
(Die Themen gelten für alle 5 Skills.)
zusätzlich werden fachrichtungsspezifische Themenbereiche während des Schuljahres behandelt

STRUCTURES

Reported speech
Modal verbs of speculation and deduction- present and past
Third conditional.
indefinite pronouns
Unreal tenses: wish, if only,would rather, it's time, hope
Gerunds and infinitives
Future activities in the past
Future perfect simple and continuous
Speculation and deduction: Past, Present and Future
Making comparisons
Articles

Lerninhalte 4. Klasse RG

Lehrwerk „Ready for FCE“ Macmillan, Units 6-10 im 4. Jahr

Structures:

the present perfect
contrasting ideas, expressing preferences
the future
time linkers
modal verbs of speculation
question tags
passives
past necessity
conditionals
so, neither and nor
countable and uncountable nouns, reported speech, reporting verbs, reported questions

Topics:

(beziehen sich auf alle fünf Skills)

Relationships
Value for money (shopping, towns and villages)
Up and away (travel, holidays, phrasal verbs)
Mystery and imagination (time travel, Ghosts, Halloween)
Nothing but the truth (crime and punishment)

 

Lerninhalte 4. Klasse

(ab Schuljahr 2018/2019, RG+TFO)

Lehrwerk „Gateway B2+, 2nd edition“, Macmillan, Units 6-10

Structures:

reporting structures

impersonal reporting structures

passives, passive infinitives and gerunds

passives with verbs with two objects

causatives

determiners and quantifiers

participle clauses

making and modifying comparisons

articles

prepositions in relative clauses

gerunds and infinitives

whatever, wherever, whoever etc.

Topics:

(beziehen sich auf alle fünf skills)

Moving home (finding a place to live; describing cities and towns)

Marketing campaign (advertising and selling; describing clothes and fashions)

One life, live it (parts of the body, happiness and sadness)

Career openings (live and career developments; talking about internships)

Found in translation (communication/communication breakdown)

 

ÜBERFACHLICHE ZUSAMMENARBEIT

ÜBERGREIFENDE KOMPETENZEN

Lern- und Planungskompetenz

Soziale Kompetenz

Kommunikations- und Kooperationskompetenz

Eigenständiges und selbstverantwortliches Verhalten werden geübt und Gesprächsregeln befolgt

Vernetztes Denken- und Problemlösekompetenz

Informations- und Medienkompetenz

Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz

CLIL – Content and Language Integrated Learning

Verwendung von fächerübergreifenden

Materialien: Grammar in Context Intermediate & Advanced

Zusatzmaterialien der Lehrerhandreichung

FCE Prüfungstypologien

Mary Glasgow Magazines (Science World Füla 3. Klassen RG)

Bibliotheksbesuche

Arbeit im EDV-Raum, Textgestaltung und Layout, etc.

 

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.

Hören

im direkten Kontakt und in den Medien gesprochene Standardsprache verstehen, wenn es um vertraute oder auch um weniger vertraute Themen geht

erweiterter rezeptiver Wortschatz im Sachgebiet der Lernenden und in den meisten allgemeinen Themenbereichen DETAILS SEE BELOW
einem in natürlichem Sprechtempo geführten Gespräch unter native speakers folgen differenzierte Sprach- und Textstrukturen  
den meisten Radio- und Fernsehsendungen sowie Filmen folgen und dabei auch die Standpunkte und Einstellungen der Sprechenden erfassen differenzierte Kenntnisse der Lautung und Intonation der Standardsprache  

Lesen

authentischen Quellen des eigenen Fachgebiets Informationen, Gedanken und Meinungen entnehmen Skimming und Scanning, Fachterminologie                    
Fachartikel lesen und unter Verwendung von Hilfsmitteln verstehen sinnerschließendes Lesen  

An Gesprächen teilnehmen

sich im Alltag und im eigenen Fachgebiet weitgehend flüssig, korrekt und adressatengerecht an Gesprächen beteiligen unterschiedliche Sprachregister und Förmlichkeitsstufen                    
ein Gespräch führen und mitgestalten, von vorbereiteten Fragen spontan abweichen, auf interessante Antworten näher eingehen und nachfragen erweiterte Gesprächsstrategien  
den Inhalt von mündlichen oder schriftlichen Mitteilungen und Texten aus dem eigenen Fachgebiet sinngemäß und verständlich in der Zielsprache wiedergeben, zusammenfassen oder paraphrasieren kontrastive Sprachkenntnisse  

Zusammenhängend sprechen

eine vorbereitete Präsentation inhaltlich korrekt und strukturiert darstellen und kommentieren, und dabei die Ausführungen dem Zielpublikum anpassen erweiterte Sprachstrukturen, korrekte Fachterminologie, korrekte Lautung und Intonation, Erstellen von zweckmäßigen Unterlagen                    
verschiedenste Abläufe beschreiben, Regeln erklären und komplexere Arbeitsanweisungen geben Sach- bzw. Fachwortschatz  
während des Sprechens die Richtigkeit und Verständlichkeit der eigenen Aussagen kontrollieren und Fehler selbstständig korrigieren Phonologie, Wortschatz und Grammatik, Redewendungen für die Autokorrektur  

Schreiben

zusammenhängende Texte zu Themen aus dem eigenen Fachgebiet verfassen und dabei Informationen und Argumente, auch aus verschiedenen Quellen, zusammenführen und einen Standpunkt darlegen Recherche, Zitate und Quellenangaben, Sprachmittel zum Argumentieren, Fachwortschatz                      
schriftliche Mitteilungen in weitgehend korrekter Sprache verfassen, eigene Anliegen vorbringen und auf jene der Adressaten eingehen Konventionen von formeller und informeller Korrespondenz, Orthographie, Interpunktion, Wortschatz und Grammatik  
den Inhalt von mündlichen und schriftlichen Mitteilungen und Texten aus dem eigenen Fachgebiet sinngemäß übertragen, zusammenfassen oder paraphrasieren kontrastive Sprachkenntnisse  

LERNINHALTE 5. KLASSE

Kein Lehrwerk oder Ready for FCE and additional resources on chosen topics:

Topics

1. Global Issues

2. Science and Technology

3. Arts, culture and history

4. Current affairs

Die Themen gelten für alle 5 Skills. Andere Inhalte nach Absprache mit anderen Fächern;

Stuctures:

Bei Bedarf werden Grammatikstrukturen der vorhergehenden Schuljahre wiederholt und gefestigt wie z.B.

revision of all tenses

conditionals

reported speech

passive

 

ÜBERFACHLICHE ZUSAMMENARBEIT

ÜBERGREIFENDE KOMPETENZEN

Lern- und Planungskompetenz,

Soziale Kompetenz,

Kommunikations- und Kooperationskompetenz,

Eigenständiges und selbstverantwortliches

Verhalten werden geübt, Gesprächsregeln befolgt,

Vernetztes Denken- und Problemlösekompetenz,

Informations- und Medienkompetenz

Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz,

CLIL – Content and Language Integrated Learning,

Verwendung von fächerübergreifenden Materialien: Grammar in Context Intermediate & Advanced

Zusatzmaterialien der Lehrerhandreichung

FCE und CAE Prüfungstypologien

A.5.12 Fachübergreifende Angebote

A.5.13 Geschichte und Geografie RG

FACHCURRICULUM GESCHICHTE UND GEOGRAPHIE

1. Biennium

Ziele

Im Fach Geschichte und Geografie, das im ersten Biennium der Gymnasien gemeinsam als Fächerbündel unterrichtet w treffen historische und gesellschaftswissenschaftliche Denkweisen mit naturwissenschaftlichen zusammen, was neben dem Erwerb spezifischer fachlicher Fertigkeiten und Kenntnissen vor allem einen Aufbau an Kompetenzen der Bewertun Beurteilung und Handlung erfordert.

Durch die Verbindung der beiden Fächer ergeben sich besondere Möglichkeiten für eine fächerübergreifende und vernetzende Planung.

Das Anliegen der Rahmenrichtlinien Geschichte besteht darin, Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, historischen Zeugnissen und Menschen nicht nur mit Offenheit, Achtung und Neugier zu begegnen, sondern auch ein Gespür für den historischen Kern von Inhalten zu entwickeln, denen sie in der Geschichts- und Erinnerungskultur sowie der medialen Darstellung und Vermarktung im Alltag begegnen. Schülerinnen und Schüler werden so von einem rein historischen Faktenwissen zu einem historischen Denken hingeführt.

Die Rahmenrichtlinien Geschichte gehen von einer chronologischen Abfolge in der Erarbeitung historischer Kenntnisse aus, ermuntern aber explizit zu Einschüben in Form von Längsschnittbetrachtungen, geografischen Vergleichen, Gegenwartsbezügen und fächerübergreifenden Ansätzen.

Durch Bezüge zur Lokal- und Regionalgeschichte in allen Epochen wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Landes ermöglicht und ein wertvoller Beitrag für ein friedliches Zusammenleben aller Sprachgruppen geleistet.

In der Abschlussklasse der Oberschule steht die Zeitgeschichte bis hin zu den aktuellsten Geschehnissen im Vordergrund

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • Veränderungen in der Zeit und im Raum wahrnehmen und Zeugnisse aus der Geschichte erkennen
  • Räume auf den verschiedenen Maßstabsebenen als Systeme erfassen und Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Umwelt in der zeitlichen Entwicklung analysieren
  • historische und geografische Quellen nutzen, relevante Informationen gewinnen und zusammenfassende Darstellunge auswerten, deren Gattungen unterscheiden und sachlich analysieren
  • historische und geografische Sachverhalte beurteilen, interpretieren und einordnen historische und geografische Erkenntnisse kriterienorientiert beurteilen und sich eigene Werturteile bilden, die zu reflektierten Einstellungen und Haltungen auch für die eigene Lebenspraxis führen
  • die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft sowie den Wert der Autonomie für das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol erkennen

BEWERTUNGSKRITERIEN

Klassen: RG 1. Biennium

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Im Unterricht sollen unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt werden:

  • Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten
  • verschiedene Formen mündlicher und schriftlicher Äußerungen (Referate, Vorträge)
  • Bearbeitung von Texten
  • Fragen zum Unterrichtsstoff
  • Anfertigen von graphischen Darstellungen und Schaubildern
  • Interpretation von Statistiken, Texte und Graphiken

Gewichtung: unterschiedlich gewichtet - wird jedesmal mitgeteilt Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

Individuelle Bildungspläne: werden berücksichtigt

Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Fachwissen anwenden und Fachsprache verwenden
  • Fähigkeit zur Strukturierung zeigen
  • Vergleichs- und Kombinationsfähigkeit
  • Transferfähigkeit (z.B.fächerübergreifendes Denken, aktuelle Bezüge)
  • Kritik- und Interpretationsfähigkeit (z.B. Quellen)
  • Argumentationsfähigkeit

 

2. Biennium und 5. Klasse

Geschichte

Ziele

Im Fach Geschichte und Geografie, das im ersten Biennium der Gymnasien gemeinsam als Fächerbündel unterrichtet wird, treffen historische und gesellschaftswissenschaftliche Denkweisen mit naturwissenschaftlichen zusammen, was neben dem Erwerb spezifischer fachlicher Fertigkeiten und Kenntnissen vor allem einen Aufbau an Kompetenzen der Bewertung, Beurteilung und Handlung erfordert.

Durch die Verbindung der beiden Fächer ergeben sich besondere Möglichkeiten für eine fächerübergreifende und vernetzende Planung.

Das Anliegen der Rahmenrichtlinien Geschichte besteht darin, Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, historischen Zeugnissen und Menschen nicht nur mit Offenheit, Achtung und Neugier zu begegnen, sondern auch ein Gespür für den historischen Kern von Inhalten zu entwickeln, denen sie in der Geschichts- und Erinnerungskultur sowie in der medialen Darstellung und Vermarktung im Alltag begegnen. Schülerinnen und Schüler werden so von einem rein historischen Faktenwissen zu einem historischen Denken hingeführt.

Die Rahmenrichtlinien Geschichte gehen von einer chronologischen Abfolge in der Erarbeitung historischer Kenntnisse aus, ermuntern aber explizit zu Einschüben in Form von Längsschnittbetrachtungen, geografischen Vergleichen, Gegenwartsbezügen und fächerübergreifenden Ansätzen.

Durch Bezüge zur Lokal- und Regionalgeschichte in allen Epochen wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Landes ermöglicht und ein wertvoller Beitrag für ein friedliches Zusammenleben aller Sprachgruppen geleistet.

In der Abschlussklasse der Oberschule steht die Zeitgeschichte bis hin zu den aktuellsten Geschehnissen im Vordergrund.

 

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • gezielt und eigenständig historische Recherchen durchführen sowie Elemente der Geschichtskultur identifizieren und benennen
  • historische Quellen und Darstellungen charakterisieren und deren Erkenntniswert einschätzen verschiedene Perspektiven durch den Vergleich unterschiedlicher Quellen und Darstellungen zu Personen, Ereignissen, Prozessen und Strukturen unterscheiden
  • durch Auswahl, Verknüpfung und Deutung historischer Sachverhalte zu einem argumentativ begründeten Sach- und Werturteil gelangen
  • für verschiedene historische Fragen und Probleme mögliche Lösungswege vorschlagen, begründen und beurteilen
  • die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft sowie den Wert der Autonomie für das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol erkennen
  • sich der Verantwortung für das Erbe, das wir übernehmen und das wir hinterlassen, stellen

Didaktische und methodische Hinweise zur Bewertung

Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten. Im Geschichte-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen

Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten historischen Epochen und Ereignissen zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bes-sere Leistungen.

Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen ein-gesetzt: offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)

Multiple-Choice-Fragen themenzentriertes Argumentieren

Gewichtung

Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.

Individualisierende Maßnahmen

Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, so-wohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.

Mitarbeitsnote

Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:

Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmateri-alien des Schülers aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen

Führen einer sauberen Mitschrift und pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausar-beiten Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen

aktive Beteiligung an schulischen Veranstaltungen (z. B. politische Bildung)
 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vorgegebenen Angaben:

  • Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
  • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen.
  • Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
  • Die Argumentation ist logisch-stringent-kohärent.
  • Der Schüler zeigt Abstraktions- und Kritikfähigkeit.

Im digitalen Register werden folgende Kompetenzen bewertet:

  • Darstellung von historischen Inhalten und Zusammenhängen
  • Eigenständige Recherche anhand von Primär- und Sekundärquellen
  • Historische Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven darstellen und beurteilen Anwendung historischer Erkenntnisse auf die persönliche und allgemeine Gegenwart

Anmerkungen

Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Verteilung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponi-bilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persön-lichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.

Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außer-dem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.

Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.

1. Biennium Geschichte und Geographie Lerninhalte

Fertigkeiten Kenntnisse

Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum

in der eigenen Gegenwart und Umgebung Erscheinungen, Gegebenheiten und Spuren, die in die Vergangenheit verweisen, erkennen Beispiele historischer Prozesshaftigkeit
Geschichte in Produkten der Geschichtskultur erkennen und differenziert betrachten fiktive Texte, Medienprodukte, Fest- und Erinnerungskultur historischen Charakters
Funktionsweise von historischen Gegenständen, Produktionsprozessen und –verfahren beschreiben Wirtschaftsformen, Technologiestand und Lebensweisen in unterschiedlichen Epochen
Fragen an die Vergangenheit stellen und Wege der Beantwortung aufzeigen grundlegende Kenntnisse archäologischer und historischer Arbeitsweisen
Räume als humangeografisches System erfassen Vielfalt der Lebenswelten, Bevölkerungsstrukturen
Mensch-Umwelt-Beziehungen in geografischen Räumen analysieren Nutzung, Veränderung und Schutz von Räumen
Räume unter geopolitischen Gesichtspunkten analysieren Grenzen, Gebiete, Verteilungen, Zusammenschlüsse

Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen

Fragen und Vermutungen anhand von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen überprüfen Unterschied zwischen Quelle und Darstellung sowie zwischen Faktum und Hypothese
in Quellen und zusammenfassenden Darstellungen verschiedene Ereignisse erkennen, Personen und Rollen identifizieren sowie Phänomene erfassen verschiedene Formen der Quellenanalyse und Darstellungen
historische Zeugnisse zeitlich und geografisch einordnen und interpretieren

Übersicht über historische Epochen und geografische Räume Lokal- und Regionalgeschichte

Autoren und Autorinnen historischer Zeugnisse identifizieren und charakterisieren unterschiedliche Perspektiven in der Wahrnehmung von Augenzeugen
sich in Umgebungen zurechtfinden, die Darstellungen und Zeugnisse über die Vergangenheit aufbewahren Merkmale und Funktionsweise von Archiven, Museen und Sammlungen auch virtueller Art
Informationen zur Behandlung von geografischen Fragestellungen gewinnen und auswerten geografisch relevante traditionelle und technik-gestützte Informationssysteme, Informationsformen und Informationsstrategien

Interpretation

Ereignisse ordnen, Sachverhalte und Personen zueinander in Beziehung setzen Zusammenhänge zwischen Personen, Ereignissen und Sachverhalten
in erzählenden und erklärenden Darstellungen Ursache und Wirkung identifizieren Kausalketten im historischen und humangeografischen Prozess
historisches Wissen in verschiedenen narrativen Formen darbieten Verbalisierungsstrategien von Ereignissen und Zusammenhängen
Vergleiche und Verknüpfungen zwischen historischen Zeugnissen und Räumen verschiedener Maßstabsebenen herstellen historische Zeugnisse und Räume auf lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene
soziale Unterschiede und Hierarchien erkennen und als Deutungsmuster anwenden soziologische Kategorien

Orientierung

einen Bezug von Phänomenen aus der Vergangenheit zur eigenen Person oder Gegenwart herstellen für die eigene Biographie relevante Bezugspunkte in der Vergangenheit
den Einfluss vergangener Ereignisse auf die Gegenwart aufzeigen und deren möglichen Einfluss für die Zukunft abschätzen punktuelle Vergleiche, historische und geografische Längsschnittbetrachtung, Entwicklungslinien
historische Kontinuitäten und Diskontinuitäten in verschiedenen Räumen erkennen Beständigkeiten und Traditionen, Zäsuren und Brüche
Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen Handlungsmotive und Lebenswelten von Menschen in der Vergangenheit
Werturteile vergleichen und diskutieren Merkmale von Werturteilen

sich mit ausgewählten geschichtlich und geografisch relevanten Sachverhalten, Erkenntnissen und Sichtweisen auseinandersetzen, ihre Auswirkungen reflektieren und unter Nutzung fachbezogener und allgemeiner Beurteilungskriterien dazu Stellung nehmen

fachbasierte und fächerübergreifende Werte, Normen und Beurteilungskriterien
sich im eigenen Alltag für eine bessere Qualität der Umwelt, eine nachhaltige Entwicklung, für eine interkulturelle Verständigung und ein friedliches Zusammenleben in der Einen Welt einsetzen und in konkreten Situationen reflektiert und verantwortungsbewusst handeln Umwelt- und sozialverträgliche Lebens- und Wirtschaftsweisen
Sachverhalte und geografische Objekte in räumliche Ordnungssysteme einordnen, sich in Realräumen orientieren, bewegen und Standorte bestimmen grundlegende räumliche Ordnungssysteme Karten und andere Orientierungshilfen

 

Lerninhalte 1. Klasse

Geschichtliche und geographische Denk-und Arbeitsweisen

  • Grundbegriffe der Geschichte und Geographie
  • Umgang mit Quellen und Kartenmaterial

Vor- und Frühgeschichte

  • Menschwerdung (geographische Einordnung)
  • Steinzeit
  • Bronze- und Eisenzeit in Europa

Technikgeschichte

Frühe Hochkulturen

  • Allgemeiner Überblick
  • Landschaftsveränderungen und Entstehung der Hochkulturen Mesopotamien, Ägypten Entwicklung der Schriftsysteme

Antike

  • Griechenland
    • Griechische Frühzeit
    • Klassisches Griechenland
    • Alexander der Große und der Hellenismus
  • Das Römische Reich
    • Römische Königsherrschaft und Republik
    • Römische Kaiserzeit
    • Untergang des Römischen Reiches

Die römische Eroberung des Alpenraumes (Die Räter) Museumsbesuche und Exkursionen In den Unterrichtseinheiten zu Griechenland und dem Römischen Reich wird in Geographie auf folgende Punkte eingegangen: Geologie, Klimaentwicklung , Wanderungsbewegungen und Landschaftsformen.

Lerninhalte 2. Klasse

Wiederholung:

  • Römisches Reich

Spätantike

  • Die Völkerwanderung

Das Mittelalter

  • Übergang von der Antike zum Mittelalter (geographische Festlegung)
  • Das mittelalterliche Weltbild König und Kirche
  • Periodisierung des Mittelalters

Frühmittelalter I

  • Byzantinisches Reich
  • Reiche der Araber Sprache und Kultur der Germanenstämme

Langobardenreich

  • Frankenreich

Hochmittelalter

Das Feudalsystem

Ritter und Burgen

Die Kreuzzüge

Staufer und Welfen

Landesgeschichte Tirol Klöster und Orden Spätmittelalter

Städte und Handelsbünde

bäuerliche Alltagskultur

  • Übergang und Beginn der Neuzeit und geographische Entdeckungen – Veränderung des Weltbildes

In Geografie werden zu den passenden Themenbreichen aktuelle Bezüge hergestellt (z.B. Wirtschafts- und Humangeografie).

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Übergreifende Kompetenzen

  1. Lern- und Planungskompetenz: verschiedene Lerntechniken vermittln und erproben, Strukturierungen der Lern und Arbeitsprozesse, Selbstreflexion und Eigeninitiative fördern
  2. Kommunikations- und Kooperationskompetenz: Grundlagen der Kommunikation beachten, Anwendung der Fachsprache und angemessene Kommunikation, Präsentationen erstellen und vorstellen, Argumentationen logisch und folgerichtig darlegen und eigenen Standpunkt vertreten sowie eigenständiges Einbringen in die Gruppe, konstruktiver Umgang mit Konflikten
  3. Vernetztes Denken und Problemlösungskompetenzen: fächerübereifendes und vernetztes Denken, Erarbeitung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken, Zusammenhänge erkennen und Pronlemlösestrategien ausarbeiten
  4. Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz: aktive Teilnahme am Zusammenleben und dessen Prinzipien erkennen, Grundprinzipien eines Rechtsstaates vermitteln und Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Anliegen
  5. Informations- und Medienkompetenz: Strategien zur Informationsbeschaffung anhand verschiedener Medien, Bewertung der Informationen und Beachtung des Urheberrechts
  6. Kulturelle und Interkulturelle Kompetenz: kulturelle Unterschiede und Gemeinsameiten erkennen und reflektieren, sich verständigen und eigene Kultur wahrnehmen

 

2. Biennium Geschichte Lerninhalte

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. + 4. Kl.

Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum

Materialien oder Zeitzeugen suchen und finden, die über spezifische Themen der Vergangenheit Auskunft geben können verschiedene Formen historischer Recherche Zeitalter der Entdeckungen und Erfindungen, Geschichte Tirols
Elemente der Geschichts- und Erinnerungskultur erkennen, benennen und unterscheiden Darstellung und Vermarktung von geschichtlichen Ereignissen und Personen im Alltag in ihren verschiedenen Ausprägungen Reformation und Gegenreformation

Erschließung historischer Quellen und zusammenfassender Darstellungen

verschiedene Quellenarten und zusammenfassende Darstellungen unterscheiden, beschreiben und charakterisieren sowie deren Relevanz und Zuverlässigkeit beurteilen

Quellenarten, Methoden der Quellenkritik Dreißigjähriger Krieg, Westfälischer Frieden

geschichtskulturelle Darstellungsformen analysieren und auf ihre historische Aussagekraft beurteilen

historische und gesellschaftliche Kontextualisierung geschichtskultureller Erscheinungen Französische Revolution

Interpretation von Geschichte

unterschiedliche Quellen zu derselben Person, zu demselben Ereignis bzw. Sachverhalt vergleichen Verfahren zur Erkenntnis von Multiperspektivität sowie zur Konstruktion historischer Objektivität Absolutismus (höfisch, aufgeklärt)
Vermutungen zu Intentionen von Quellen und Darstellungen äußern bewusste und unbewusste Interessen bei der Entstehung von Quellen und Darstellungen Geschichte der Habsburger
Perspektiven verschiedener Beteiligter in konkreten historischen Situationen unterscheiden Multiperspektivität und Relativität der Wahrnehmung Französische Revolution, Entwicklung des englischen Parlamentarismus

Orientierung

Zeugnisse und Ereignisse zeitlich und geografisch einordnen Übersicht über historische Epochen Lokal- und Regionalgeschichte alle UE
in der Geschichtserkenntnis eine Hilfe für die Orientierung in der Gegenwart und für die Gestaltung der Zukunft sehen Exemplarität und Modellcharakter von Lebensentwürfen und Entwicklungen Napoleon, Restauration
Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen und analysieren persönliche, politische, religiöse und ökonomische Motive und Ursachen für menschliches Handeln Bauernkriege, Imperialismus

Handlungsnormen vergangener Epochen in Beziehung zu geltenden Normen setzen

unterschiedliche Wertesysteme und ihr gesellschaftlicher Hintergrund Italienische Einigung, Deutsche Einigung
Handlungsalternativen in konkreten Situationen und Kontexten aufzeigen und diskutieren historische und aktuelle Fallbeispiele aktuelles Geschehen mit Bezug zum Unterrichtsstoff

 

Lerninhalte Geschichte 5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.
historische Zeugnisse und Quellen zeitlich und räumlich zuordnen, ihren Informationswert gewichten und in Zusammenhänge einbetten Lokal- und Regionalgeschichte, Südtirol- Autonomie; italienischer, österreichischer und deutscher Kontext; europäische und globale Zusammenhänge Weltkriege, Südtirol-Geschichte, Totalitarismen, Kalter Krieg
historische Prozesse und Strukturen analysieren und erklären und den Bezug zur Gegenwart herstellen historische Prozesse und Strukturen, Zeitgeschichte Nahostkonflikt
Perspektiven unterschiedlicher Akteure vergleichen und Hypothesen dazu formulieren Akteure, Perspektiven und Ereignisse Europäische Einigung
Sinnbildungsmuster in historischen Erzählungen und Erklärungen wahrnehmen historische Erzählungen und Erklärungen Option
wahrnehmen, dass Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft zeitabhängig sind Darstellungsformen von gesellschaftlichen und geschichtlichen Ereignissen und Prozessen Weimarer Republik

Überfachliche Zusammenarbeit

Übergreifende Kompetenzen

Referatsarbeit, Schwerpunkthema, Facharbeit, Diskussionsrunden, Fachsprache, Präsentationen, Mitarbeit, Entwicklung von Kritikfähigkeit, Recherche mit alten und neuen Medien, vergleichende Analyse kultureller Produkte und Entwicklungen

A.5.14 Informatik RG

FACHCURRICULUM INFORMATIK

3. bis 5. Klasse, Realgymnasium mit Schwerpunkt Angewandte Naturwissenschaften

Ziele

Der Informatikunterricht trägt dazu bei, digitale Hilfsmittel sachgerecht und zielgerichtet, verantwortungs- und sinnvoll einzusetzen. Sie sind im Informatikunterricht stets Medium, Werkzeug und Inhalt des Lernens zugleich

Schülerinnen und Schüler lernen die wichtigsten theoretischen Grundlagen der Informationswissenschaften und erwerben Fertigkeiten in der Nutzung von Instrumenten der Informatik. Dabei sollen ihnen die Prinzipien klar werden, auf denen die verschiedenen aktuellen Varianten eines Informatiksystems gründen. Schülerinnen und Schüler lernen neben der Bedienung entsprechender Systeme vor allem die darauf ausgerichteten Arbeitsmethoden erkennen und beherrschen, damit sie auch künftige technische Entwicklungen besser beurteilen können und ihre Vorkenntnisse und bestehenden Fähigkeiten selbstständig weiterentwickeln.

Im Informatikunterricht sind die inhaltlichen Bereiche Information und Daten, Algorithmen, Sprachen und Automaten, Informatiksysteme, Informatik, Mensch und Gesellschaft immer eng verzahnt mit den Prozessbereichen des Modellierens und Implementierens, Begründens und Bewertens, Strukturierens und Vernetzens, Kommunizierens und Kooperierens, Darstellens und Interpretierens.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben die notwendigen Kompetenzen, um die durch Informatiksysteme veränderte Lebenswelt zumindest zu einem wesentlichen Teil zu durchschauen, verstehen, beurteilen und mitgestalten zu können. Im Informatikunterricht werden die Gemeinsamkeiten der für alle Disziplinen gültigen informatischen Strukturen und Methoden einschließlich fächerübergreifend und fächerverbindend, hauptsächlich zur Mathematik, Physik und zu den Naturwissenschaften gestaltet.

Weiters ist es wichtig, Synergien mit dem Umfeld zu finden, indem die Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungseinrichtungen, Wissenschaftsmuseen und der Arbeitswelt ermöglicht wird.

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • mit den gängigsten Software-Programmen umgehen und sie für das eigene Lernen und die Kommunikation im Netz zielgerichtet einsetzen
  • unter Nutzung innovativer Methoden und Techniken Daten suchen, analysieren, interpretieren, organisieren, verarbeiten, darstellen und präsentieren
  • zu gegebenen Sachverhalten informatische Modelle erstellen, diese mit geeigneten Werkzeugen implementieren und die Implementierung der Modelle reflektieren
  • Möglichkeiten und Grenzen der Informatik innerhalb des kulturellen und sozialen Kontextes, in dem sie angewandt wird, bewusst wahrnehmen und reflektieren
  • sich selbstständig neue Anwendungen und Informatiksysteme erschließen

Bewertungskriterien

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Der Unterricht wechselt je nach Kompetenzziel und Klassensituation zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, Lehrervortrag, Schülerreferate, Arbeits- und Wochenpläne, Arbeit am PC

Im Unterricht sollen unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt werden:

Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten

verschiedene Formen mündlicher und schriftlicher Äußerungen (Referate, Vorträge)

Fragen zum Unterrichtsstoff

Art und Häufigkeit der Überprüfungen: Einzel-, Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten; mündliche und schriftliche Fragen und Aufgaben (Referate, Vorträge ...)

Gewichtung: alle "1"

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

 

2. Biennium Angewandte Naturwissenschaften

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.
die Charakteristiken der Computerarchitekturen, die Konzepte von Hard- und Software beschreiben Computerarchitektur, Konzepte von Hard- und Software, binäre Codierung  
das Von Neumann-Prinzip und grundlegende Konzepte von ASCII -Code und Unicode verstehen Von Neumann-Maschine, ASCII -Code, Unicode ASCII -Code, Unicode
das Betriebssystem mit seinen grundlegenden Funktionen und Eigenschaften zielgerichtet nutzen Betriebssysteme, Hilfsprogramme Betriebssysteme, Hilfsprogramme
den Begriff des Prozesses als ein sich in Ausführung befindliches Programm verstehen und den grundlegenden Mechanismus der Speicherverwaltung und die wichtigsten Funktionen der Dateisysteme erklären Prozess, Speicherverwaltung, Dateisysteme  
die Elemente eines elektronischen Dokumentes erkennen und zielgerichtet einsetzen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware Präsentationen (z.B. mit LibreOffice)
das Internet und seine Dienste nutzen und erklären Struktur des Internet und Internetdienste Client-Server-Anwendungen
einen Algorithmus in Pseudocode und in einer bestimmten Programmiersprache entwickeln algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache
die Prinzipien, die den Programmiersprachen zugrunde liegen, verstehen und nutzen Programmiersprachen z.B. HTML, CSS, Javascript

 

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.
die Charakteristiken der Computerarchitekturen, die Konzepte von Hard- und Software beschreiben Computerarchitektur, Konzepte von Hard- und Software, binäre Codierung Computerarchitektur, Konzepte von Hard- und Software, binäre Codierung
das Von Neumann-Prinzip und grundlegende Konzepte von ASCII -Code und Unicode verstehen Von Neumann-Maschine, ASCII -Code, Unicode Von Neumann-Maschine

das Betriebssystem mit seinen grundlegenden Funktionen und Eigenschaften zielgerichtet nutzen

Betriebssysteme, Hilfsprogramme Betriebssysteme, Hilfsprogramme
den Begriff des Prozesses als ein sich in Ausführung befindliches Programm verstehen und den grundlegenden Mechanismus der Speicherverwaltung und die wichtigsten Funktionen der Dateisysteme erklären Prozess, Speicherverwaltung, Dateisysteme Prozess, Speicherverwaltung, Dateisysteme
die Elemente eines elektronischen Dokumentes erkennen und zielgerichtet einsetzen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware Präsentationen (z.B. mit LibreOffice)
das Internet und seine Dienste nutzen und erklären Struktur des Internet und Internetdienste Struktur des Internet und Internetdienste
einen Algorithmus in Pseudocode und in einer bestimmten Programmiersprache entwickeln algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache algorithmische Grundbausteine, Syntax einer Programmiersprache
die Prinzipien, die den Programmiersprachen zugrunde liegen, verstehen und nutzen Programmiersprachen z.B. HTML, CSS, Javascript, C

 

5. Klasse Angewandte Naturwissenschaften

Fertigkeiten

Kenntnisse

Lerninhalte 5. Kl.

gegebene Algorithmen lesen und interpretieren und Algorithmen zum Lösen von Aufgaben und Problemen aus verschiedenen Anwendungsgebieten entwerfen und realisieren

die wichtigsten Algorithmen der Numerik die wichtigsten Algorithmen der Numerik
formale Sprachen zur Interaktion mit Informatiksystemen und zum Problemlösen nutzen formale Sprachen formale Sprachen
für einfache Sachverhalte objektorientierte Modelle entwickeln und diese darstellen, die Vorgehensweisen bei der Modellierung informatischer Sachverhalte begründen Klassendiagramme, Syntax einer objektorientierten Programmiersprache Klassendiagramme, Syntax einer objektorientierten Programmiersprache (z.B. C++, Java)
einfache Simulationen zum Problemlösen und zur Unterstützung von wissenschaftlichen Untersuchungen nutzen Simulationsprogramme Simulationsprogramme (z.B. octave, gnuplot)
die Verwaltung und Speicherung großer Datenmengen modellieren Datenmodelle Datenmodelle
einfache Datenmodelle in relationale Modelle umsetzen und diese mit einem Datenbanksystem realisieren Datenbanken Datenbanken (z.B. PostgreSQL)
Situationen, in denen persönliche Daten weitergegeben werden, bewerten und die Unsicherheit einfacher Verschlüsselungsverfahren erkennen Datensicherheit, Privacy, Verschlüsselungsverfahren Datensicherheit, Privacy, Verschlüsselungsverfahren

A.5.15 Informatik TFO

FACHCURRICULUM Informatik

(1. Biennium Technologische Fachoberschule (alle TFOs)

 

Ziele

Aufgabe des Informatik-Unterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern die wichtigsten theoretischen Grundlagen der Informations-wissenschaften zu vermitteln, ihre Beherrschung von Instrumenten der Informatik zu steigern und ihr Bewusst-sein für den Nutzen und die Grenzen der Anwendung der Instrumente zu sensibilisieren. Im ersten Biennium werden die Lernenden befähigt, geeignete Strategien für das Lösen von Problemen, das Analysieren und Interpretieren von Daten zu finden, auch mithilfe von grafischen Darstellungs-methoden zu Schlussfol-gerungen zu gelangen und die Möglichkeiten der Informatik bewusst zu nutzen.

Der Informatikunterricht ist fächerübergreifend angelegt und vernetzt sich mit den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Technologien und technisches Zeichnen, Angewandte Technologien und wissenschaftliches Arbeiten. Dabei werden die allen Fächern gültigen gemeinsamen Strukturen, Methoden und informatischen Konzepte sichtbar gemacht.

 

Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • die informationstechnischen Instrumente und Netze für das eigene Lernen, die fachliche Recherche,
  • Materialsammlung und Vertiefung nutzen
  • die modernen Formen der visuellen und multimedialen Kommunikation auch bezüglich der Ausdrucksstrategien und der technischen Kommunikationsinstrumente im Netz entdecken und sachgerecht nutzen
  • Daten analysieren, interpretieren, verarbeiten und unter Nutzung innovativer Methoden und Techniken präsentieren
  • in verschiedenen Situationen und Kontexten Verfahren und Techniken nutzen, um innovative Lösungswege und Verbesserungsmöglichkeiten zu finden
  • Technologien, Methoden und Instrumente nutzen, um sich rational, kritisch und verantwortungsvoll mit der Wirklichkeit auseinanderzusetzen

 

1. Biennium

Nur in der 1. Klasse

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte der 1. Klasse
Die funktionalen Eigenschaften eines Computers benennen und beschreiben Aufbau und Komponenten eines Computers kennen Hardware und Software, benennen und erkennen. Technische Eigenschaften verstehen und erklären können. Funktionen eines Betriebsystems

Computerbenutzung im Allgemeinen.

 

 

Referate und PP Präsentationen in jedem Fach. Medien- kompetenzen

Die grundlegenden Funktionen eines Betriebssystems verstehen und gezielt nutzen können. Struktur und Funktionen eines Betriebssystems wissen Betriebsysteme und deren Funktionen verstehen und Grundlagen anweden. Einige Betriebssysteme kennen EDV-Kenntnisse werden in allen Fächern benötigt, besonders aber in Mathematik, Physik und Chemie (Protokolle und Messdaten, statistische Auswertungen). Auch werden sicherlich in sprachlichen Fächern Online Recherchen und Vorträge von den Schülern abverlangt, was von Ihnen einen Umgang von speziellen Programmen erfordert
Anwendungen zum Erstellen von Texten, zu Berechnungen, grafischen Darstellungen und zur Verwaltung der Daten nutzen. Hilfsprogramme und Anwendungssoftware kennen und anwenden können Anwendungsprogramme anwenden können, MS Office, Opensource Programme. Die wichtigsten technischen Anwendungen kennen
Probleme analysieren, modellieren und mittels Anwenderprogramme bearbeiten

Algorithmen und ihre

 

 

Darstellung, Daten und ihre Codierung, Prinzipien der Logik, Boolesche Algebra verstehen und kennen.

Mit MS EXCEL eine statistische Übung durchführen und Daten auswerten Mathematik, Physik, Auswertung von Daten
Funktionen, Struktur und Charakteristiken des Internets anwenden und kennen Grundlagen der Programmierung kennen Suchstrategien und Filterfunktionen im Internet, Wikipedia, Onlinekatalogen Recherchen in jedem Fach, wahrscheinlich besonders in Sprachfächern
Quellen und Daten technischer, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Art im Internet suchen und bewerten können Einfache Programme in einer strukturierten Programmiersprache entwickeln Datensicherung, Privacy Urheberrecht.Daten und Codierung. Zahlensysteme.Einheit der Speicherung.Bit und Byte Einsatz von Moodle in verschiedensten Fächern
Das Netz für die Tätigkeiten der zwischenmenschlichen Kommunikation verantwortungsvoll nutzen Kommunikationswerkzeu ge verantwortungsvoll nutzen und kennen

Aspekte verschiedener Kommunikationsvorgänge analysieren und diese Werkzeuge verantwortungsvoll umsetzen.

 

 

Moodlebenutzer sein. Blogs

Die Grenzen und Risiken der Nutzung des Netzes erkennen und dabei vor allem den Schutz der Privatsphäre berücksichtigen Datensicherheit, Rechtsvorschriften zur Privacy und zum Urheberrecht kennen und respektieren Urheberrechte, Datenschutzkodex, Freeware, Shareware, kostenpflichtige Software  

A.5.16 Geschichte TFO

FACHCURRICULUM GESCHICHTE

(1. bis 5. Klasse, TECHNOLOGISCHE FACHOBERSCHULE)

Ziele

Zentrales Anliegen des Geschichteunterrichts ist es, Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, historischen Zeugnissen und Menschen nicht nur mit Offenheit, Achtung und Neugier zu begegnen, sondern auch ein Gespür für den historischen Kern von Inhalten zu entwickeln, denen sie in der Geschichts- und Erinnerungskultur sowie in der medialen Darstellung und Vermarktung im Alltag begegnen. Sie werden so von einem rein historischen Faktenwissen zu einem historischen Denken hingeführt.
Die Rahmenrichtlinien gehen von einer chronologischen Abfolge in der Erarbeitung historischer Kenntnisse aus, ermuntern aber explizit zu Einschüben in Form von Längsschnittbetrachtungen, geografischen Vergleichen, Gegenwartsbezügen und fächerübergreifenden Ansätzen. 

Dabei finden erforschende Arbeits- und Recherchemethoden und die Verwendung einer angemessenen Fachsprache eine besondere Berücksichtigung.
Durch Bezüge zur Lokal- und Regionalgeschichte in allen Epochen wird eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte des Landes ermöglicht und ein wertvoller Beitrag für ein friedliches Zusammenleben aller Sprachgruppen geleistet.
In der Abschlussklasse der Oberschule steht die Zeitgeschichte bis hin zu den aktuellsten Geschehnissen im Vordergrund.

Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  •   Veränderungen in der Zeit und Zeugnisse aus der Geschichte bewusst wahrnehmen und zuordnen
  •   historische Quellen und zusammenfassende Darstellungen auswerten, deren Gattungen unterscheiden und sachlich analysieren
  •   historische Sachverhalte beurteilen, interpretieren und nach ihrem geschichtlichen Stellenwert einordnen
  •   eigene Werturteile bilden, die zu reflektierten Einstellungen und Haltungen auch für die eigene Lebenspraxis führen
  •   die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft sowie den Wert der Autonomie für das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol erkennen

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  •   gezielt und eigenständig historische Recherchen durchführen sowie Elemente der Geschichtskultur identifizieren und benennen 
  •   historische Quellen und Darstellungen charakterisieren und deren Erkenntniswert einschätzen 
  •   verschiedene Perspektiven durch den Vergleich unterschiedlicher Quellen und Darstellungen zu Personen, Ereignissen, Prozessen und Strukturen unterscheiden
  •   durch Auswahl, Verknüpfung und Deutung historischer Sachverhalte zu einem argumentativ begründeten Sach- und Werturteil gelangen
  •   für verschiedene historische Fragen und Probleme mögliche Lösungswege vorschlagen, begründen und beurteilen
  •   die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft sowie den Wert der Autonomie für das Zusammenleben der Sprachgruppen in Südtirol erkennen
  •   sich der Verantwortung für das Erbe, das wir übernehmen und das wir hinterlassen, stellen

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

Im Folgenden sind Kriterien und Aspekte genannt, die bei der Bewertung der Schülerleistung herangezogen werden. Dabei wird der persönliche Entwicklungsstand berücksichtigt.

• Themenbezogene Kriterien
Aspekt Vernetzung/Verankerung des Themas; Aspekt der Breite/Tiefe der Verankerung im bereits vorhandenen Wissen; Aspekt der Adaption, inwieweit das Thema zu eigen gemacht wurde: z.B. durch Übernahme der Fachbegriffe.

• Personale Kriterien
Aspekt der Reflexion über das eigene Lernen, Vorgehen, Umfang und Relevanz des Erkenntnisgewinnes; Aspekt der zunehmenden Selbständigkeit im Erarbeiten; Aspekt der Originalität, Eigenständigkeit im Ansatz, mit der an die Aufgabenstellung herangegangen wird.

• Soziale Kriterien
Aspekt der Einschätzung der erbrachten Leistung; Aspekt der (sprachlichen) Verfügbarkeit der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten; Aspekt der Arbeitsorganisation im Team; Aspekt der Kontaktaufnahme mit Drittpersonen, d.h. Expertenmeinungen einbeziehen.

• Methodenbezogene Kriterien:

  • Verwendung von Arbeitstechniken
  • Gestaltung und Gliederung der Ergebnisse
  • Arbeitsorganisation
  • Wahl der Formen selbständigen Lernens
  • Anwendung historischer Erkenntnisse auf Gegenwart
  • Darstellung historischer Inhalte-Zusammenhänge
  • Eigenständige Primär- und Sekundärquellenrecherche
  • Perspektivische Beurteilung historischer Ereignisse

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Klassen: TFO  1. Bienn.,  2. Bienn. u. 5. Klasse

Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien des Landes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente. Sie nutzt geeignete Methoden und Instrumente, z.B. Schularbeiten, Tests, Kontrolle der Hausarbeiten, Ergebnisse von Gruppenarbeiten, Recherche, Referate und mündliche Prüfungsgespräche.
Die periodische Bewertung der Fertigkeiten und Kenntnisse erfolgt mit einer Ziffernnote. Die Beobachtung der Kompetenzen und der Entwicklung des Schülers erfolgt kontinuierlich und wird in einem einheitlichen Raster festgehalten. Dazu zählen beispielsweise Engagement, Eigenständigkeit, aktives Arbeiten, soziales Verhalten, Einsatz, Mitarbeit, Kreativität, Originalität, Kritikfähigkeit.

Anmerkungen

Überprüfung von schriftlichen Lernkontrollen: Wird die Hälfte der Punktezahl bei einer Lernkontrolle erreicht, ist die Bewertung noch nicht eindeutig positiv. 
Verweigerte Arbeit: Verweigerte Arbeiten, trotz Ersatztermins (z. B. nicht abgegebene Lernkontrollen, verweigerte Referate oder Prüfungen), führen zu einer eindeutig negativen Bewertung.

GESCHICHTE 1. Biennium

Fertigkeiten

Kenntnisse

Lerninhalte 1.Klasse
Überfachliche Zusammenarbeit
Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum
Schwerpunkt: Frühzeit, Hochkulturen, Antike 
Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
in der eigenen Gegenwart und Umgebung Erscheinungen, Gegebenheiten und Spuren, die in die Vergangenheit verweisen, erkennen
Geschichte in Produkten der Geschichtskultur erkennen und differenziert betrachten
Funktionsweise von historischen Gegenständen, Produktionsprozessen und –verfahren beschreiben
Fragen an die Vergangenheit stellen und Wege der Beantwortung aufzeigen
Beispiele historischer Prozesshaftigkeit
fiktive Texte, Medienprodukte, Fest- und Erinnerungskultur historischen Charakters
Wirtschaftsformen, Technolo-giestand und Lebensweisen in unterschiedlichen Epochen
grundlegende Kenntnisse archäologischer und historischer Arbeitsweise
frühgeschichtl. Zeugnisse in Tirol
Frühe Hochkulturen: Mesopotamien, Ägypten u.a.
Hochkultur: Wirtschaft, Schreiben und Schrift, Technik und Wissenschaft
Quellenanalyse, Methoden der Altersbestimmung

Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.
Gerade in der ersten Klasse wird dem Geschichteschwerpunkt Technik entsprechend die Zusammenarbeit mit den technischen Fächern angestrebt.

Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen
 
Fragen und Vermutungen anhand von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen überprüfen
in Quellen und zusammenfassenden Darstellungen verschiedene Ereignisse erkennen, Personen und Rollen identifizieren sowie Phänomene erfassen
Zeugnisse zeitlich und geografisch einordnen
Autoren und Autorinnen von historischen Zeugnissen identifizieren und charakterisieren
sich in Umgebungen zurechtfinden, die Darstellungen und Zeugnisse über die Vergangenheit aufbewahren
Unterschied zwischen Quelle und Darstellung sowie zwischen Faktum und Hypothese
verschiedene Formen der Quellenanalyse und der Darstellungen
Übersicht über historische Epochen und geografische Räume Lokal- und Regionalgeschichte
unterschiedliche Perspektiven in der Wahrnehmung von Augenzeugen
Merkmale und Funktionsweise von Archiven, Museen, Sammlungen, auch virtueller Art
anhand von Quellen zur Epoche (z.B. Geschichtskarten, Schaubilder)
anhand von Quellen zur Epoche
anhand von Zeugnissen zur Epoche
anhand von Zeugnissen zur Epoche
Lehrausgänge zur Epoche (Museen, Ausstellungen)
Interpretation von Geschichte
 
Ereignisse ordnen, Sachverhalte und Personen zueinander in Beziehung setzen
in erzählenden und erklärenden Darstellungen Ursache und Wirkung identifizieren
historisches Wissen in Form einer Erzählung oder Erklärung darbieten
Vergleiche und Verknüpfungen zu anderen historischen Zeugnissen herstellen
soziale Unterschiede und Hierarchien erkennen und als Deutungsmuster anwenden
Personen, Ereignisse und Sachverhalte
Kausalketten im historischen Prozess
Verbalisierungsstrategien von Ereignissen und Zusammenhängen
historische Zeugnisse
soziologische Kategorien
Jäger, Viehzüchter, Bauern, Metall, Vorratswirtschaft, Entstehung Hochkultur, Schrift,  Kultur & Gesellschaft in Griechenland & Imperum Romanum, Etrusker u.a.
fächerübergreifend mit Sprachfächern, spez. Deutsch
Arten und Interpretation von historischen Zeugnissen im Bezug zur behandelten Zeit
Vom Stammesverband zur Stadtkultur
Orientierung
 
einen Bezug von Phänomenen aus der Vergangenheit zur eigenen Person oder Gegenwart herstellen
den Einfluss von vergangenen Phänomenen und Ereignissen für die Gegenwart aufzeigen und deren möglichen Einfluss auf die Zukunft
abschätzen
historische Kontinuitäten und Diskontinuitäten erkennen
Werturteile miteinander vergleichen und diskutieren
Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen
für die eigene Biographie relevante Bezugspunkte in der Vergangenheit
punktuelle Vergleiche, historische Längsschnittbetrachtung, Entwicklungslinien
Beständigkeiten und Traditionen sowie Zäsuren und Brüche in der Geschichte
Merkmale von Werturteilen
Handlungsmotive und Lebenswelten von Menschen in der Vergangenheit
Landeskunde: Tirol in der Frühzeit; Familiengeschichte, biografisches Projekt, Namenskunde, 
ausgewählte Hochkulturen, z.B. mesoamerikanische oder asiatische 
Schwerpunkt: Technik/Naturwissenschaften & Geschichte (mit Bezug zum fächerübergreifenden Fach) 
anhand von Quellenanalyse und Einschätzung von eigenen und fremden Texten (z.B. Fachliteratur)
Schöpfungsmythen

 

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2.Klasse
Überfachliche Zusammenarbeit
Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum
Schwerpunkt: Mittelalter 
Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
in der eigenen Gegenwart und Umgebung Erscheinungen, Gegebenheiten und Spuren, die in die Vergangenheit verweisen, erkennen
Geschichte in Produkten der Geschichtskultur erkennen und differenziert betrachten
Funktionsweise von historischen Gegenständen, Produktionsprozessen und –verfahren beschreiben
Fragen an die Vergangenheit stellen und Wege der Beantwortung aufzeigen
Beispiele historischer Prozesshaftigkeit
fiktive Texte, Medienprodukte, Fest- und Erinnerungskultur historischen Charakters
Wirtschaftsformen, Technolo-giestand und Lebensweisen in unterschiedlichen Epochen
grundlegende Kenntnisse archäologischer und historischer Arbeitsweise
Mittelalter in Meran und Tirol
Die Welt der Burgen, "Stadt", Lehrausgang, Museumsbesuch, Projekt, Ausstellungen
Grundherrschaft, Lehenswesen, Stände, Handel, Seefahrt, Frühkapitalismus
Methoden der Forschung, Was ist "Wissenschaft"?

Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
Deutsch, Geschichte, Religion, Italienisch, Englisch, Recht und Wirtschaft, Naturwissenschaftliche Fächer.
Gerade in der ersten Klasse wird dem Geschichteschwerpunkt Technik entsprechend die Zusammenarbeit mit den technischen Fächern angestrebt.

Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen
 
Fragen und Vermutungen anhand von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen überprüfen
in Quellen und zusammenfassenden Darstellungen verschiedene Ereignisse erkennen, Personen und Rollen identifizieren sowie Phänomene erfassen
Zeugnisse zeitlich und geografisch einordnen
Autoren und Autorinnen von historischen Zeugnissen identifizieren und charakterisieren
sich in Umgebungen zurechtfinden, die Darstellungen und Zeugnisse über die Vergangenheit aufbewahren
Unterschied zwischen Quelle und Darstellung sowie zwischen Faktum und Hypothese
verschiedene Formen der Quellenanalyse und der Darstellungen
Übersicht über historische Epochen und geografische Räume Lokal- und Regionalgeschichte
unterschiedliche Perspektiven in der Wahrnehmung von Augenzeugen
Merkmale und Funktionsweise von Archiven, Museen, Sammlungen, auch virtueller Art
anhand von Quellen zur Epoche (z.B. Geschichtskarten, Schaubilder, schriftl. & gegenständliche Quellen)
anhand von Quellen zur Epoche
anhand von Zeugnissen zur Epoche
anhand von Zeugnissen zur Epoche
Lehrausgänge zur Epoche (Museen, Ausstellungen, Burgen, Klöster etc.)
Interpretation von Geschichte
 
Ereignisse ordnen, Sachverhalte und Personen zueinander in Beziehung setzen
in erzählenden und erklärenden Darstellungen Ursache und Wirkung identifizieren
historisches Wissen in Form einer Erzählung oder Erklärung darbieten
Vergleiche und Verknüpfungen zu anderen historischen Zeugnissen herstellen
soziale Unterschiede und Hierarchien erkennen und als Deutungsmuster anwenden
Personen, Ereignisse und Sachverhalte
Kausalketten im historischen Prozess
Verbalisierungsstrategien von Ereignissen und Zusammenhängen
historische Zeugnisse
soziologische Kategorien
Reich Karl des Großen, Königsherrschaft, Investiturstreit, Kultur, Stadt, Renaissance, Entdeckungen, Reformation, Entstehung Nationalstaat, Beginn "neue Zeit" u.a.
fächerübergreifend mit Sprachfächern, spez. Deutsch
anhand von Zeugnissen zur Epoche
Schwerpunkt: Minderheiten & Außenseiter, mit außereurop. Bezug (Randgruppen, Macht & Ohnmacht, Herrschaft & Unter-drückung, Kolonialismus u.a.). 
Orientierung
 
einen Bezug von Phänomenen aus der Vergangenheit zur eigenen Person oder Gegenwart herstellen
den Einfluss von vergangenen Phänomenen und Ereignissen für die Gegenwart aufzeigen und deren möglichen Einfluss auf die Zukunft
abschätzen
historische Kontinuitäten und Diskontinuitäten erkennen
Werturteile miteinander vergleichen und diskutieren
Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen
für die eigene Biographie relevante Bezugspunkte in der Vergangenheit
punktuelle Vergleiche, historische Längsschnittbetrachtung, Entwicklungslinien
Beständigkeiten und Traditionen sowie Zäsuren und Brüche in der Geschichte
Merkmale von Werturteilen
Handlungsmotive und Lebenswelten von Menschen in der Vergangenheit
Landeskunde: Tirol im Mittelalter
Schwerpunkt: Minderheiten & Außenseiter, mit außereurop. Bezug (Randgruppen, Macht & Ohnmacht, Herrschaft & Unter-drückung, Kolonialismus u.a.). 
"Reiche" im Mittelalter, Territorialstaat, Bsp. u.a. Grafschaft Tirol
anhand von Quellenanalyse und Einschätzung von eigenen und fremden Texten (z.B. Fachliteratur)
Königsherrschaft, christliches Weltbild

 

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum   Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
Materialien oder Zeitzeugen suchen und finden, die über spezifische Themen der Vergangenheit Auskunft geben können
Elemente der Geschichts- und Erinnerungskultur erkennen, benennen und unterscheiden
verschiedene Formen historischer Recherche
Darstellung und Vermarktung von geschichtlichen Ereignissen und Personen im Alltag in ihren verschiedenen Ausprägungen
Zeugnisse Renaissance und Barock in Tirol
Entdeckungsfahrten, "der neue Bürger", frühe Globalisierung, auch in Zusammenarbeit mit Kulturreise

Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
Deutsch,  Religion, Italienisch, Englisch, Rechts- und Wirtschaftskunde, naturwissenschaftliche, auch technische Fächer (Industrialisierung).

Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen
 
verschiedene Quellenarten und zusammenfassende Darstellungen unterscheiden, beschreiben und charakterisieren sowie deren Relevanz und Zuverlässigkeit beurteilen
geschichtskulturelle Darstellungsformen analysieren und auf ihre historische Aussagekraft beurteilen
Quellenarten, Methoden der Quellenkritik
historische und gesellschaftliche Kontextualisierung geschichtskultureller Erscheinungen
anhand von Quellen zur Epoche (z.B. Geschichtskarten, Schaubilder, schriftl. & gegenständliche Quellen)
historische Texte zur Epoche (literarische Texte, Sachtexte), Karikaturen, Gemälde, event. passende Lektüre in Deutsch
Interpretation von Geschichte  
unterschiedliche Quellen zu derselben Person, zu demselben Ereignis bzw. Sachverhalt vergleichen
Vermutungen zu Intentionen von Quellen und Darstellungen äußern
Perspektiven verschiedener Beteiligter in konkreten historischen Situationen unterscheiden
unterschiedliche Quellen zu derselben Person, zu demselben Ereignis bzw. Sachverhalt vergleichen
Vermutungen zu Intentionen von Quellen und Darstellungen äußern
Perspektiven verschiedener Beteiligter in konkreten historischen Situationen unterscheiden
ausgewählte historische Persönlichkeiten & Ereignisse
Quellen und Darstellungen zu Entdeckungsreisen, Reformation, Absolutismus, Aufklärung, Barock
ausgewählte historische Persönlichkeiten & Ereignisse
Orientierung  
Zeugnisse und Ereignisse zeitlich und geografisch einordnen
in der Geschichtserkenntnis eine Hilfe für die Orientierung in der Gegenwart und für die Gestaltung der Zukunft sehen
Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen und analysieren
Handlungsnormen vergangener Epochen in Beziehung zu geltenden Normen setzen
Handlungsalternativen in konkreten Situationen und Kontexten aufzeigen und diskutieren
Übersicht über historische Epochen Lokal- und Regionalgeschichte
Exemplarität und Modellcharakter von Lebensentwürfen und Entwicklungen
persönliche, politische, religiöse und ökonomische Motive und Ursachen für menschliches Handeln
unterschiedliche Wertesysteme und ihr gesellschaftlicher Hintergrund
historische und aktuelle Fallbeispiele
Überblick verschaffen anhand von Karten, Dokumenten, interaktiven Medien u.a. zu den behandelten Epochen
ausgewählte historische Persönlichkeiten & Prozesse
ausgewählte Beispiele aus der Zeit der Entdeckungsreisen, Reformation, Absolutismus, Aufklärung, Barock
ausgewählte Beispiele (z.B. Religion & Politik)
zu ausgewählten historischen Persönlichkeiten & Ereignissen zu den behandelten Epochen

 

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum   Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
Materialien oder Zeitzeugen suchen und finden, die über spezifische Themen der Vergangenheit Auskunft geben können
Elemente der Geschichts- und Erinnerungskultur erkennen, benennen und unterscheiden
verschiedene Formen historischer Recherche
Darstellung und Vermarktung von geschichtlichen Ereignissen und Personen im Alltag in ihren verschiedenen Ausprägungen
Napoleonische Einflüsse, Tiroler Freiheitskämpfe & Erinnerungen daran, frühe Industriezeugnisse
Kampf um demokratische Rechte, soziale Frage, auch fächerübergreifend mit Deutsch (Bsp. Junges Deutschlöand, Biedermeier, Naturalismus)

Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
Deutsch,  Religion, Italienisch, Englisch, Rechts- und Wirtschaftskunde, naturwissenschaftliche, auch technische Fächer (Industrialisierung).

Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen  
verschiedene Quellenarten und zusammenfassende Darstellungen unterscheiden, beschreiben und charakterisieren sowie deren Relevanz und Zuverlässigkeit beurteilen
geschichtskulturelle Darstellungsformen analysieren und auf ihre historische Aussagekraft beurteilen
Quellenarten, Methoden der Quellenkritik
historische und gesellschaftliche Kontextualisierung geschichtskultureller Erscheinungen
anhand von Quellen zur Epoche (z.B. Geschichtskarten, Schaubilder, schriftl. & gegenständliche Quellen)
historische Texte zur Epoche (literarische Texte, Sachtexte), Karikaturen, Gemälde, event. passende Lektüre in Deutsch
Interpretation von Geschichte  
unterschiedliche Quellen zu derselben Person, zu demselben Ereignis bzw. Sachverhalt vergleichen
Vermutungen zu Intentionen von Quellen und Darstellungen äußern
Perspektiven verschiedener Beteiligter in konkreten historischen Situationen unterscheiden
Verfahren zur Erkenntnis von Multiperspektivität sowie zur Konstruktion historischer Objektivität
bewusste und unbewusste Interessen bei der Entstehung von Quellen und Darstellungen
Multiperspektivität und Relativität der Wahrnehmung
ausgewählte historische Persönlichkeiten & Ereignisse
Quellen und Darstellungen zu: Ära der Revolutionen, Industrialisierung, Imperialismus, Nationalismus
ausgewählte historische Persönlichkeiten & Ereignisse
Orientierung  
Zeugnisse und Ereignisse zeitlich und geografisch einordnen
in der Geschichtserkenntnis eine Hilfe für die Orientierung in der Gegenwart und für die Gestaltung der Zukunft sehen
Interessen und Werte, die für das Handeln von Menschen in der Vergangenheit bestimmend waren, erkennen und analysieren
Handlungsnormen vergangener Epochen in Beziehung zu geltenden Normen setzen
Handlungsalternativen in konkreten Situationen und Kontexten aufzeigen und diskutieren
Übersicht über historische Epochen Lokal- und Regionalgeschichte
Exemplarität und Modellcharakter von Lebensentwürfen und Entwicklungen
persönliche, politische, religiöse und ökonomische Motive und Ursachen für menschliches Handeln
unterschiedliche Wertesysteme und ihr gesellschaftlicher Hintergrund
historische und aktuelle Fallbeispiele
Überblick verschaffen anhand von Karten,Dokumenten, interaktiven Medien u.a. zu den behandelten Epochen
ausgewählte historische Persönlichkeiten & Prozesse
ausgewählte Beispiele aus der Ära der Revolutionen, Industrialisierung, Imperialismus, Nationalismus
ausgewählte Beispiele (z.B. Freiheit)
zu ausgewählten historischen Persönlichkeiten & Ereignissen zu den behandelten Epochen

 

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5.Klasse Überfachliche Zusammenarbeit
Wahrnehmung von Veränderungen in der Zeit und im Raum   Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
historische Zeugnisse und Quellen zeitlich und räumlich zuordnen, ihren Informationswert gewichten und in Zusammenhänge einbetten
Lokal- und Regionalgeschichte, Südtirol-Autonomie
italienischer, österreichischer und deutscher Kontext
europäische und globale Zusammenhänge
Südtirol-Geschichte vom 1. WK bis heute, Einblick in aktuelle Problematiken,Querschnitte (z.B. Architekturgeschichte, Gedenkstätten/Denkmäler …)

Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird themenbezogen bewusst mit geeigneten Fächern gesucht, wobei sich in erster Linie folgende eignen:
Deutsch,  Religion, Italienisch, Englisch, Rechts- und Wirtschaftskunde, naturwissenschaftliche, auch technische Fächer (Industrialisierung).

Erschließung von Quellen und zusammenfassenden Darstellungen  
historische Prozesse und Strukturen analysieren und erklären und den Bezug zur Gegenwart herstellen
Perspektiven unterschiedlicher Akteure vergleichen und Hypothesen dazu formulieren
historische Prozesse und Strukturen,
Zeitgeschichte
Akteure, Perspektiven und Ereignisse
Überblick europäische und Globalgeschichte des 20.-21. Jh.s mit Schwerpunktsetzung 
Ausgewählte Persönlichkeiten und Akteure, auch Gruppierungen und Mächte der Geschichte des 20.-21. Jh.s, Begegnung mit Zeitzeugen
Interpretation von Geschichte  
Sinnbildungsmuster in historischen Erzählungen und Erklärungen wahrnehmen
historische Erzählungen und Erklärungen
fächerübergreifend mit der Literatur des 20. Jh.s, Zeitzeugenberichte (Text, Film), nach Möglichkeit Begegnung mit Zeitzeugen
Orientierung  
die Zeitabhängigkeit von Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft wahrnehmen
Darstellungsformen von gesellschaftlichen und geschichtlichen Ereignissen und Prozessen
Einige Arten der Geschichtsschreibung: z.B.  Begriffs-, Global-, politische Geschichte, ideologische (z.B.) marxistische Geschichtsschreibung, 

 

A.5.17 Italienisch RG und TFO

FACHCURRICULUM ITALIENISCH L2

1. bis 5. Klasse, Realgymnasium und Technologische Fachoberschule

Ziele

Das stufenförmig aufbauende Curriculum sieht eine Entwicklung von einfachen, hin zu immer komplexer werdenden Sprachsituationen vor. Der Bezugsrahmen ist durch den europäischenNSprachreferenzrahmen gegeben. Nach Abschluss des zweiten Zyklus sollen die Schüler/innen das Niveau B2 erreich haben.

Sprachanlässe holt sich der Unterricht aus dem Lebensumfeld der Jugendlichen, der Geschichte und in der Erkundung der italienischen Kultur. Die Begegnung mit bedeutenden Texten aus der Literatur erzieht zur Interpretation der Wirklichkeit, zur Auseinandersetzung mit Symbolen und der eigenen und kollektiven Wahrnehmung. Das primäre Ziel „die sprachlich – kommunikative Kompetenz“ soll dabei nie aus den Augen verloren werden.

Neben der beschriebenen allgemeinen Sprachkompetenz wird in den jeweiligen Fachrichtungen auch eine entsprechende fachsprachliche Kompetenz angestrebt.

Der Unterricht Italienisch Zweite Sprache nutzt schließlich wertvolle didaktische Hilfsmittel wie das Europäische Sprachenportfolio und die Möglichkeiten des Schüleraustausches.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

  • comprendere gli elementi principali di un discorso in lingua standard, scritto, parlato o anche attraverso canali multimediali, su argomenti familiari, d’attualità, di interesse personale e di studio, esprimendo le proprie opinioni in proposito.
  • interagire in situazioni di quotidianità, prendendo parte attiva a conversazioni di argomento vario;
  • esprimersi, in modo semplice e coeso, su argomenti tratti dalla sfera d’interesse personale e di studio, anche motivando opinioni personali;
  • scrivere testi coerenti e coesi su argomenti noti di interesse personale e di studio,

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

L’alunna, l’alunno è in grado di:

  • comprendere discorsi di varia lunghezza, seguire argomentazioni di una certa complessità, purché il tema sia relativamente conosciuto nonché comprendere la maggior parte dei contenuti di fonte multimediale, di attualità e di carattere culturale, in lingua standard
  • comprendere alla lettura, globalmente e analiticamente, testi scritti su questioni d’attualità, testi letterari in lingua contemporanea, commenti e contributi critici
  • interagire e mediare con disinvoltura ed efficacia, con registro adeguato alle circostanze, in situazioni di quotidianità personale, sociale e riguardanti l’indirizzo di studio, esponendo e sostenendo le proprie opinioni
  • esprimersi in modo chiaro e articolato su una vasta gamma di argomenti di interesse personale, culturale, di studio e di attualità, sostenendo le proprie opinioni e il confronto con le altre
  • scrivere testi, coerenti e coesi, su argomenti vari di interesse personale, culturale, di studio e d’attualità, esprimendo anche opinioni e mettendo a confronto posizioni diverse

 

BEWERTUNGSKRITERIEN

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen:

La valutazione finale si basa su un congruo numero di verifiche, che includono:

compiti in classe (2-3 per quadrimestre); verifiche orali (cosiddette 'interrogazioni'), verifiche grammaticali, lessicali e sui contenuti trattati (test); presentazioni, dibattito, parlato monologico, prove di ascolto

ASCOLTO: Quantità, qualità e pertinenza delle informazioni colte. Indicatori per la descrizione delle competenze: cogliere i punti essenziali di messaggi in presenza del parlante e di messaggi multimediali; cogliere da diversi elementi verbali, para-verbali, non verbali, il contesto, la situazione, lo scopo, gli atti comunicativi e lo stato d'animo del parlante.

LETTURA: Quantità, qualità e pertinenza delle informazioni estrapolate, rispetto delle sequenze, capacità di sintesi, chiarezza nell'esposizion

INTERAZIONE: Efficacia pragmatica (raggiungimento dello scopo comunicativo); appropriatezza socio-culturale, accuratezza lessicale e corretezza morfosintattica; fluenza; attivazione di strategie di pianificazione, compensazione, controllo e riparazione.

Produzione orale: Efficacia dell'esposizione; qualità delle idee, coerenza e coesione, completezza delle informazioni, fluenza, appropriatezza e varietà lessicale, autonomia linguistica, correttezza formale, pronuncia e intonazione, rispetto delle consegne Produzione scritta: Efficacia dell'esposizione; qualità delle idee, coerenza e coesione, completezza delle informazioni,

Produzione scritta: Tipologie di esercitazione: scrittura funzionale (messaggi, lettere, schemi e griglie), scrittura manipolativa (su modelli e con vincoli dati), scrittura creativa, scrittura espositiva

Modalità di lavoro: individuale, in coppia, in piccolo gruppo.

Gewichtung: mündlich "1"; andere von 0,3 - 1 je nach Umfang. Die Gewichtung wird vor der Leistungserhebung bekannt gegeben und im Register vermerkt.

Bewertung des Lernfortschritts und der Mitarbeit: wird berücksichtigt

Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt - die Bewertung erfolgt laut IBP

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Applicare le regole ortografiche
  • Argomentare su un tema dato
  • Cogliere gli el. caratterisitici di un autore
  • Cogliere il messaggio dell'autore
  • Cogliere informazioni globali da un testo orale
  • Cogliere informazioni globali da un testo scritto
  • Cogliere informazioni specifiche da un testo orale
  • Cogliere informazioni specifiche da un testo scritto
  • Dare struttura e coesione al testo
  • Esporre in modo chiaro ed esaustivo l'argomento
  • Esprimere un giudizio su un racconto, un romanzo o un film
  • Esprimersi in modo spontaneo
  • Formulare un'opinione sostenendola con argomenti
  • Gestire gli elementi extralinguistici e paralinguistici Individuare le figure retoriche studiate
  • Interpretare un testo poetico
  • Istaurare collegamenti tra autori e correnti lette
  • Raccontare esperienze e avvenimenti al passato
  • Responsabile svolgimento dei compiti a casa
  • Riassumere oralmente un testo scritto
  • Riassumere un testo scritto
  • Rielaborare un testo scritto Riutilizzare i vocaboli studiati
  • Svolgere un gioco di ruolo su un tema dato
  • Usare il lessico adeguato all'argomento
  • Usare in modo appropriato il medium scelto
  • Usare le strutture grammaticali
  • Usare le strutture grammaticali specifiche

 

1. Klasse

Fertigkeiten, Kenntnisse, Lerninhalte

ASCOLTO

Comprendere globalmente il senso di dialoghi e monologhi autentici di contenuti e complessità vari.
Cogliere globalmente il messaggio dei media.

Tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana

Ascolti tratti da diverse fonti:
• Notiziari
• Film
• Canzoni
• Messaggi pubblicitari
• Video
• Multimedia

LETTURA

Comprendere globalmente e analiticamente testi di uso pratico, informativi, regolativi ed espositivi, nonché testi letterari moderni e contemporanei di varia complessità. Comprendere lessico sconosciuto desumendolo dal testo. Usare in modo mirato gli strumenti di consultazione

Tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana

Testi tratti da diverse fonti sulle seguenti tipologie testuali:
• giornali e riviste
• internet
• lettere personali
• opuscoli
• inserzioni
• messaggi pubblicitari
Racconti raccolti in un fascicolo preparato ad hoc

INTERAZIONE

Interagire in varie situazioni su argomenti diversi. Scambiare idee e opinioni su argomenti culturali.

Tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana

Attività inerenti a: • scambio di informazioni
• conversazioni casuali
• discussioni informali
• discussioni formali
• dibattiti
• interviste
• transazioni per ottenere beni e servizi
• cooperazioni finalizzate a uno scopo (organizzazione di un’attività)

PRODUZIONE ORALE

Descrivere, narrare, sostenere e motivare opinioni personali
Relazionare su argomenti vari
Riassumere in modo autonomo vari tipi di testo

Tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana

Attività inerenti a: • notiziari
• film, documentari
• trasmissioni televisive e radiofoniche
• messaggi pubblicitari
• libri e audiolibri
• giornali e riviste
• multimedia (web, podcast, …)

PRODUZIONE SCRITTA

Produrre testi scritti di uso pratico
Produrre testi reali e immaginari, di tipo espositivo, manipolativo, funzionale e creativo; raccontare esperienze; esprimere impressioni e opinioni

Tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana

Produzione di testi di uso pratico:
• moduli, schede di informazione personale e questionari
• schemi e griglie
• messaggi, comunicazioni e avvisi
• lettere e comunicazioni personali
• manifesti, opuscoli, locandine, copertine
• ricette, istruzioni d’uso…
• relazioni, presentazioni

Argomenti grammaticali

Aggettivi qualificativi: concordanza e comparativo e superlativo;

congiunzioni di aggiunta e contrasto;

preposizioni di tempo e luogo;

l'indicativo: ripresa del presente (anche irregolare) e del futuro;

I tempi verbali del passato (forma e uso);

l'imperativo positivo e negativo;

Il condizionale per riportare fatti non certi;

la particella si; pronomi diretti e indiretti (anche uso contrastivo);

Doppia negazione

 

2. Klasse

Fertigkeiten, Kenntnisse, Lerninhalte

ASCOLTO

Comprendere globalmente il senso di dialoghi e monologhi autentici di contenuti e complessità vari.
Cogliere globalmente il messaggio dei media.

Tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana

Ascolti tratti da diverse fonti sulle seguenti tipologie:
• Notiziari
• Film
• Canzoni
• Messaggi pubblicitari
• Video
• Multimedia

LETTURA

Comprendere globalmente e analiticamente testi di uso pratico, informativi, regolativi ed espositivi, nonché testi letterari moderni e contemporanei di varia complessità. Comprendere lessico sconosciuto desumendolo dal testo. Usare in modo mirato gli strumenti di consultazione

Tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana

Testi tratti da diverse fonti sulle seguenti tipologie testuali:
• giornali e riviste
• internet
• lettere personali
• opuscoli
• inserzioni
• messaggi pubblicitari
Racconti raccolti in un fascicolo preparato ad hoc

INTERAZIONE

Interagire in varie situazioni su argomenti diversi. Scambiare idee e opinioni su argomenti culturali.

Tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana

Attività inerenti a:

• scambio di informazioni

• conversazioni casuali

• discussioni informali

• discussioni formali

• dibattiti

• interviste

• transazioni per ottenere beni e servizi

• cooperazioni finalizzate a uno scopo (organizzazione di un’attività)

PRODUZIONE ORALE

Descrivere, narrare, sostenere e motivare opinioni personali
Relazionare su argomenti vari
Riassumere in modo autonomo vari tipi di testo

Tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana

Attività inerenti a:
• notiziari
• film, documentari
• trasmissioni televisive e radiofoniche
• messaggi pubblicitari
• libri e audiolibri
• giornali e riviste
• multimedia (web, podcast, …)

PRODUZIONE SCRITTA

Produrre testi scritti di uso pratico
Produrre testi reali e immaginari, di tipo espositivo, manipolativo, funzionale e creativo; raccontare esperienze; esprimere impressioni e opinioni

Tematiche di interesse personale, di studio e di attualità ed inerenti alla vita quotidiana

Produzione di testi di uso pratico:

• messaggi, comunicazioni e avvisi

• lettere e comunicazioni personali

• manifesti, opuscoli, locandine,

• istruzioni d’uso…

• relazioni, presentazioni

Argomenti grammaticali: tempi del congiuntivo, congiunzioni concessive, condizionale nelle richieste, pronomi doppi, pronomi relativi, passaggio dal discorso diretto a quello indiretto, cenni sull'uso della forma passiva.

 

3. und 4. Klasse

Fertigkeiten, Kenntnisse

ASCOLTO

comprendere globalmente e analiticamente testi orali di media lunghezza e complessità, individuando anche il punto di vista del parlante

vita quotidiana, tematiche di interesse personale, di studio e di attualità

comprendere il significato globale e analitico di testi di argomento culturale, anche trasmessi dai media

testi di vario genere e tipo, anche multimediali

LETTURA

comprendere globalmente vari tipi di testi scritti, cogliendo il significato del messaggio nei suoi tratti fondamentali

testi di vario genere e tipo su tematiche diverse

comprendere globalmente e analiticamente testi letterari, riconoscerne le caratteristiche e i diversi dettagli

generi letterari diversi

INTERAZIONE

interagire, sostenendo il proprio punto di vista, in situazioni diverse e su tematiche varie

richieste di informazioni, interviste, conversazioni, discussioni informali e formali su argomenti vari

prendere parte attivamente a conversazioni su eventi culturali, opere letterarie o testi specialistici

contenuti tratti da testi, da fonti multimediali di vario genere

mediare fra lingue diverse in situazioni varie

comunicazioni riguardanti la vita personale, sociale e culturale

PRODUZIONE ORALE

descrivere, narrare e argomentare in modo funzionale a scopo e situazione

avvenimenti ed esperienze tratti dalla sfera personale, di studio e sociale

esporre e commentare, anche in forma argomentativa, testi vari

testi letterari di genere ed epoche diversi; tematiche di carattere culturale, anche affrontate dai media

riassumere, con autonomia espressiva, vari tipi di testo

testi letterari e non letterari ed eventi culturali di vario genere

PRODUZIONE SCRITTA

produrre testi funzionali di vario tipo

testi di vario genere e tipo, anche multimediali, su tematiche affrontate

3. KLASSE Lerninhalte

Contenuti letterari

Unità per autore

Il profilo degli autori è costruito attraverso un inquadramento storico-culturale e attraverso la poetica. La lettura può essere integrale di un'opera oppure per brani che mettano in risalto gli aspetti significativi dell'opera dell'autore.

Sono possibili riferimenti ad autori tedeschi o di altre letterature anche in collaborazione con gli insegnanti di altre materie.

Unità per opera

Ciascuna opera presa in esame comprende un percorso di lettura che individua temi e tecniche espressive essenziali per comprendere il testo e la sua struttura.

Si privilegiano opere attinenti all'esperienza degli alunni, alla specificità dell'indirizzo della scuola e agli obiettivi fissati nel Piano dell'offerta formativa (Schulprogramm) per le singole classi.

Unità per genere

1. novella e racconto, 2. romanzo

3. poesia lirica, 4. poesia epica

5. teatro

Attraverso una scelta di testi di epoche diverse, appartenenti allo stesso genere, si offre l'idea della persistenza e del mutamento nel tempo delle forme letterarie.

Unità per tema

Si focalizzano alcuni temi ricorrenti nella tradizione letteraria, evidenziandone l'evoluzione in relazione ai mutamenti della sensibilità della cultura e della società.

Unità di letteratura “di evasione”

Incontro e riflessione sui generi di larga diffusione, con una scelta di brani ed esmpi che permetta di riconoscere gli elementi tipici della letteratura di evasione e di esaminare le tematiche narrative tipiche dei generi: giallo, fantascienza, spy story, fantasy, fumetto.

Contenuti non letterari

(Definizione: per tema si intende una trattazione – relativamente – approfondita ed estesa, mentre per argomento si intende una trattazione breve – per es. un articolo di giornale, una breve discussione).

Uno o più temi di cultura, società, storia, arte.

(A titolo esemplificativo un periodo storico, una corrente artistica; Venezia dalle origini alle problematiche di oggi; il 68 - generazioni a confronto, il futurismo)

Argomenti di attualità, società e cultura; articoli di giornale e riviste, notiziari TV, reportage, documentari.

Argomenti/temi di scienze naturali: chimica, biologia, ambiente, tecnologie.

Lettura globale e dettagliata di un'opera in comune tra le diverse sezioni con attività di gruppo/classe. Tali attività sono riassunte sotto il titolo: Per una manciata di libri.

Produzione orale e scritta:

1. il testo argomentativo

2. il testo descrittivo/funzionale di argomento scientifico e tecnico

3. il riassunto/abstract di testi scientifici

4. il sunto di testi letterari e di civiltà

 

4. Klasse

Lerninhalte

Unità per autore
Il profilo degli autori è costruito attraverso un inquadramento storico-culturale e attraverso la poetica. La lettura può essere integrale di un'opera oppure per brani che mettano in risalto gli aspetti significativi dell'opera dell'autore.

Unità per opera
Ciascuna opera presa in esame comprende un percorso di lettura che individua temi e tecniche espressive essenziali per comprendere il testo e la sua struttura.

Si privilegiano opere attinenti all'esperienza degli alunni, alla specificità dell'indirizzo della scuola e agli obiettivi fissati nel Piano dell'offerta formativa (Schulprogramm) per le singole classi.

Unità per genere
1. novella e racconto
2. romanzo
3. poesia lirica
4. poesia epica

Attraverso una scelta di testi di epoche diverse, appartenenti allo stesso genere, si offre l'idea della persistenza e del mutamento nel tempo delle forme letterarie.

Unità per tema
Si focalizzano alcuni temi ricorrenti nella tradizione letteraria, evidenziandone l'evoluzione in relazione ai mutamenti della sensibilità della cultura e della società.

Unità di letteratura “di evasione” Incontro e riflessione sui generi di larga diffusione, con una scelta di brani ed esmpi che permetta di riconoscere gli
elementi tipici della letteratura di evasione e di esaminare le tematiche narrative tipiche dei generi: giallo, fantascienza, spy story, fantasy, fumetto.

Contenuti non letterari
(Definizione: per tema si intende una trattazione – relativamente – approfondita ed estesa, mentre per argomento si intende una trattazione breve – per es. un

Uno o più temi di cultura, società, storia, arte.

(A titolo esemplificativo un periodo storico, una corrente artistica; Venezia dalle origini alle problematiche di oggi; il 68 - generazioni a confronto, il futurismo)

articoli di giornale e riviste, notiziari TV,

reportage, documentari. Argomenti/temi di scienze naturali: fisica, biologia, ambiente, tecnologie, genetica.

Preparazione all'esame di bilinguismo e al certificato CELI.

Preparazione alla prova scritta e orale dell'esame di stato.

Produzione orale e scritta:

  • il testo argomentativo
  • il testo descrittivo/funzionale, di argomento, scientifico e tecnico
  • i testi attinenti ad, eventuali sbocchi, professionali: CV, europeo, ...
  • il sunto di testi letterari e di civiltà
  • la risposta breve

ÜBERFACHLICHE ZUSAMMENARBEIT

Sono possibili riferimenti ad autori tedeschi o di altre letterature anche in collaborazione con gli insegnanti di altre materie.

5. Klasse

Fertigkeiten, Kenntnisse, Lerninhalte

ASCOLTO

comprendere globalmente e analiticamente testi orali di varia lunghezza e complessità, individuando il punto di vista del parlante

tematiche di interesse personale, di studio e di attualità

Unità per autore
Il profilo degli autori è costruito attraverso un inquadramento storico-culturale e attraverso la poetica. La lettura può essere integrale di un'opera oppure per brani che mettano in risalto gli aspetti significativi dell'opera dell'autore.

comprendere il significato globale e le informazioni specifiche di testi di argomento culturale, anche trasmessi dai media

testi letterari e non letterari di vario genere e tipo, anche multimediali

Unità per opera
Ciascuna opera presa in esame comprende un percorso di lettura che individua temi e tecniche espressive essenziali per comprendere il testo e la sua struttura.

LETTURA

comprendere vari tipi di testi scritti, cogliendone interamente il significato

testi di vario genere e tipo su tematiche diverse

Si privilegiano opere attinenti all'esperienza degli alunni, alla specificità dell'indirizzo della scuola e agli obiettivi fissati nel Piano dell'offerta formativa (Schulprogramm) per le singole classi.

comprendere globalmente e analiticamente testi letterari, individuandone lo scopo e le caratteristiche specifiche

testi letterari di diverso genere e contributi critici su opere e avvenimenti culturali

Unità per genere
1. novella e racconto
2. romanzo
3. poesia lirica
4. poesia epica
5. teatro

INTERAZIONE

interagire, sostenendo il proprio punto di vista, in situazioni diverse e su tematiche varie

richieste di informazioni, interviste, conversazioni, discussioni informali e formali su argomenti vari

Attraverso una scelta di testi di epoche diverse, appartenenti allo stesso genere, si offre l'idea della persistenza e del mutamento nel tempo delle forme letterarie.

prendere parte attivamente a conversazioni su eventi culturali, opere letterarie o testi specialistici, mettendo in evidenza le caratteristiche salienti.

contenuti tratti da testi, da fonti multimediali di vario genere

Unità per tema
Si focalizzano alcuni temi ricorrenti nella tradizione letteraria, evidenziandone l'evoluzione in relazione ai mutamenti della sensibilità della cultura e della società.

mediare con disinvoltura fra lingue diverse in situazioni varie

comunicazioni riguardanti la vita sociale e culturale

Unità di letteratura “di evasione”
Incontro e riflessione sui generi di larga diffusione, con una scelta di brani ed esmpi che permetta di riconoscere gli elementi tipici della letteratura di evasione e di esaminare le tematiche narrative tipiche dei generi: giallo, fantascienza, spy story, fantasy,

PRODUZIONE ORALE

descrivere, narrare e argomentare in modo efficace e funzionale a scopo e situazione

avvenimenti ed esperienze tratti dalla sfera personale, di studio e sociale

Contenuti non letterari
(Definizione: per tema si intende una trattazione – relativamente – approfondita ed estesa, mentre per argomento si intende una trattazione breve – per es. un articolo di giornale, una breve discussione).

esporre e commentare testi vari con argomentazioni e interpretazioni personali

testi letterari di genere ed epoche diversi, tematiche di carattere culturale, anche affrontate dai media

riassumere, con efficacia e autonomia espressiva, vari tipi di testo

testi letterari e non letterari ed eventi culturali di vario genere

Uno o più temi di cultura, società, storia, arte.
(A titolo esemplificativo un periodo storico, una corrente artistica; Venezia dalle origini alle problematiche di oggi; il 68 - generazioni a confronto, il futurismo)

PRODUZIONE SCRITTA

produrre testi funzionali di vario tipo

testi di vario genere e tipo, anche multimediali, su tematiche varie

Argomenti di attualità, società e cultura;

produrre testi reali e immaginari; esprimere impressioni e sentimenti; sostenere tesi con argomenti ed esempi

testi di vario genere e tipo

articoli di giornale e riviste, notiziari TV,
reportage, documentari.

Argomenti/temi di scienze naturali: fisica, biologia, ambiente, tecnologie, genetica.
Preparazione all'esame di bilinguismo e al certificato CELI.
Preparazione alla prova scritta e orale dell'esame di stato.

Produzione orale e scritta:

  • il testo argomentativo
  • il testo descrittivo/funzionale, di argomento, scientifico e tecnico
  • i testi attinenti ad, eventuali sbocchi, professionali: CV, europeo, ...
  • il sunto di testi letterari e di civiltà
  • la risposta breve

ÜBERFACHLICHE ZUSAMMENARBEIT

Sono possibili riferimenti ad autori tedeschi o di altre letterature anche in collaborazione con gli insegnanti di altre materie.

A.5.17.1 Bewertungskriterien für die schriftliche Arbeit bei der Staatsprüfung

Ai fini della valutazione della prova il peso di ciascun compito viene così determinato:

COMPITO DI ASCOLTO: max. 3,0 punti su 15
COMPITO DI LETTURA: max. 4,0 punti su 15
PRIMO COMPITO DI PRODUZIONE SCRITTA: max. 4,0 punti su 15
SECONDO COMPITO DI PRODUZIONE SCRITTA: max. 4,0 punti su 15

Nei singoli compiti il punteggio viene assegnato sulla
base dei seguenti criteri:

COMPITO DASCOLTO: 0,6 punti per ogni risposta esatta

COMPITO DI LETTURA: 0,8 punti per ogni risposta esatta

PRIMO COMPITO DI PRODUZIONE SCRITTA:
• contenuto (rispetto della consegna, qualità delle
idee e delle informazioni):
max. 1,0
• struttura (coerenza e coesione testuale):
max. 1,0
• espressione (autonomia linguistica, varietà e
proprietà lessicali):
max. 1,0
• correttezza formale (rispetto delle regole
grammaticali e ortografiche): max. 1,0

SECONDO COMPITO DI PRODUZIONE SCRITTA:
• contenuto (rispetto della consegna, qualità delle
idee e delle informazioni):
max. 1,0
• struttura (coerenza e coesione testuale):
max. 1,0
• espressione (autonomia linguistica, varietà e
proprietà lessicali):
max. 1,0
• correttezza formale (rispetto delle regole
grammaticali e ortografiche): max. 1,0

A.5.18 Zeichnen und Kunstgeschichte RG

Fachcurricula

1. bis 5. Klasse, Realgymnasium

Ziele

Aufgabe des Unterrichts in Kunstgeschichte ist die bewusste Auseinandersetzung mit allen bildhaften Objekten, die im Laufe der Zeit von Menschen geschaffen wurden, ihren Gestaltungsmitteln und Entstehungsbedingungen sowie ihrer Wirkung auf die Gesellschaft und den einzelnen Menschen.

Über diese Auseinandersetzung gelangen Lernende zu einem tieferen Verständnis gesellschaftlicher Bedingungen. Sie nehmen Kunst als Ausdruck des Spannungsfeldes zwischen Subjekt und Außenwelt wa und werden sich der Mittel bewusst, mit denen sie auch ihr eigenes Erleben visualisieren können.

Im Bereich Zeichnen erweitern die Lernenden ihre eigenen bildnerischen Ausdrucksmöglichkeiten und erwerben diejenigen Fertigkeiten, die eine objektivierte Darstellung von Objekten und Räumen ermöglichen

 

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • Kunstwerke nach den ästhetischen Mitteln der Komposition und den materiellen Mitteln der Herstellung beurteilen, vergleichen und zuordnen
  • die Wirkung verschiedener Materialien auf die ästhetische Gestaltung nachvollziehen
  • verschiedene materielle und ästhetische Mittel für die Umsetzung der bildnerischen, gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten nutzen
  • einfache Objekte und Räume skizziert und normiert darstellen

 

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • sich mit den vielfältigen Erscheinungsformen der bildenden Kunst auseinandersetzen, die eigenen ästhetischen Urteile begründen und Meinungen anderer gegenüber tolerant sein
  • die gestalterischen, formalen, stilistischen Elemente und Zeichensprachen sowie die Verfahren und Techniken der künstlerischen Ausdrucksweise benennen und interpretieren
  • verschiedene Ausdrucksformen der bildenden Kunst ihrem geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Hintergrund zuordnen
  • Schnittstellen zwischen bildender Kunst und anderen Zeichensystemen aufzeigen und reflektieren
  • sich mit dem europäischen Kulturerbe auseinandersetzen und die Weltkunst mit den unterschiedlichen Weltbildern analysieren und wertschätzen
  • mit vielfältigen Gestaltungsmitteln selbst Objekte schaffen oder bestehende Objekte überarbeiten
  • verschiedene Objekte und Räume normiert darstellen

 

 

Didaktische Hinweise

Didaktische Grundsätze und Erziehungsziele

Die Schüler/-innen sollen einen persönlichen Bezug zur Kunst und deren Geschichte herstellen können und deren Sinn als Ausdrucksform des menschlichen Seins verstehen lernen. Durch die Begegnung mit Kunstwerken werden ihnen wesentliche Geisteshaltungen bewusst, die das Verstehen übergreifender Zusammenhänge fördern.

Im Kontext des Fächerangebotes im Realgymnasium hat der Kunstunterricht nicht nur die Aufgabe inhaltliches Wissen zu vermitteln, sondern muss unbedingt das kreative Potential der Schüler/-innen fördern. Die kreative Tätigkeit bzw. das eigene schöpferische Tun soll ihnen die Möglichkeit geben, eine ästhetische, seelische und geistige Formung und einen Zuwachs an Erlebnisfähigkeit zu erlangen.

Durch verschiedene Übungen sollen die Schüler/-innen ihre Umwelt genauer beobachten und erleben lernen; sie sollen sich intensiv mit den Dingen, die sie umgeben, beschäftigen, bewusster erleben, um so zu neuen kreativen Lösungen zu gelangen.

Kreativität, Assoziationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, kritisches Denkvermögen soll gefördert werden und nicht zuletzt die aktive Unterrichtsbeteiligung. Anpassungsfähigkeit, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Kooperationsfähigkeit, demokratisches Verhalten, Toleranz und Respekt ist in jedem Bereich der beruflichen Laufbahn wichtig und geschätzt.

Wissensaufnahme kann heute auch außerhalb des Unterrichts stattfinden. In der Schule werden Methoden wie man sich Wissen aneignet gefördert, wie man Informationen bezieht und vor Allem, wie man in der Flut der Informationen die qualitativ wertvollen auswählen kann.

Lehr- und Lernmittel

Für den Unterricht steht kein eigenes Buch zur Verfügung, dafür haben wir mehrere Klassensätze die bei Bedarf im Unterricht zum Einsatz kommen. Den Schüler/-innen stehen klassische Werkzeuge sowie Ausrüstungen in den neuen Medien für den Arbeitseinsatz zur Verfügung. Ebenso ist der Bestand der Bibliothek im Bereich Kunstgeschichte aktuell.

Methodische Hinweise

Pro Klasse sollte einmal im Schuljahr ein Lehrausgang im kunstgeschichtlichen Bereich gemacht werden, damit vor Ort Werke mit all ihren Eigenschaften erlebt werden können.

Kleinere und größere Projekte sollen dazu dienen, dass die Schüler lernen sich in einem anderen Umfeld kreativ zu betätigen, sie sollen den Gemeinschaftssinn fördern, Freude am kreativ Sein hervorbringen und die Nützlichkeit der Kunst im Alltag unterstreichen.
 

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Die Bewertung ist Bestandteil der didaktischen Tätigkeit und gibt den Schülern die Möglichkeit den eigenen Leistungsstand einzuschätzen. Jeder Schüler wird nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Voraussetzungen, nach seiner Persönlichkeitsentfaltung beurteilt.

Die Leistung kann durch schriftliche, mündliche, grafische und praktische Lernzielkontrollen überprüft werden. Wichtig ist die Transparenz, d.h. die Schüler müssen über die Feinziele des gegebenen Auftrags informiert sein, nur dann kann eine Lernzielkontrolle mit anschließender Bewertung für die Erkenntnis und die Entwicklung der Schüler Gewinn bringend sein.

Außerdem werden während der praktischen Arbeiten laufend Beobachtungen gesammelt und bei Beendigung derselben, werden diese nach den folgenden Gesichtspunkten bewertet:

Die Gewichtung der Leistungserhebungen kann je nach Aufwand zwischen 0,25 und 1 liegen.

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

Je nach Arbeitsauftrag werden maximal vier der folgenden Kompetenzen beobachtet:

  • Abstraktionsfähigkeit
  • Kooperation und Kommunikation (aktive Mitarbeit im Unterricht, Ausdauer, Engagement und Fleiß, auch bei Gruppenarbeiten)
  • Kreativität und individuelles Ausdrucksvermögen (Originalität, eigener Stil, persönliche Entwicklung)
  • Kritikfähigkeit und künstlerische Toleranz (eigenes kritisches Denkvermögen, Selbsteinschätzung, Schüler bewerten Schüler)
  • Kunstwerke beurteilen, vergleichen und einordnen
  • Medienkompetenz (Fähigkeit, Mittel und Techniken einzusetzen) Planung und Durchführung (Erfüllung der Lernziele, Einhaltung von Terminen, Systematik und Rationalität der Arbeitsmethode)
  • Präsentation (Strukturieren und angemessene Wiedergabe der Inhalte mit der nötigen Fachsprache, das Einhaltung von Präsentationsregeln)
  • Raumvorstellung (dreidimensionales Denkvermögen)
  • Saubere und korrekte Arbeitsweise (Fähigkeit, Mittel und Techniken korrekt einzusetzen; formales Erscheinungsbild von präsentierten Arbeiten)
  • Vernetztes Denken (Fähigkeit Verknüpfungen herzustellen)
  • Wissenschaftliche Arbeitsweise (Einhaltung von wissenschaftlichen Regeln, z.B Quellenangaben

 

FACHCURRICULA

RG 1. Biennium

Kunstgeschichte

Fertigkeiten Kenntnisse

Kunstwerke nach Gattungen und Epochen gliedern

Stilelemente, Gattungen, Epochen und Strömungen

den entstehungs-geschichtlichen Kontext und die Zweckbestimmung von Kunstwerken analysieren

geschichtlicher Hintergrund, Biographien

ästhetische Mittel erkennen und vergleichen

Gestaltungselemente

Kunstwerke mit angemessener Fachsprache beschreiben

Fachterminologie

 

Zeichnen

Fertigkeiten

Kenntnisse

bildhafte Vorstellungskraft

Assoziationsverfahren,

Konzentrationsmethoden

sich mit einfachen materiellen und ästhetischen Mitteln frei kreativ oder in Anlehnung an eine Vorlage ausdrücken

Farblehre, Wahrnehmungsprozesse, Gestaltungsmittel, Bildbearbeitung,

 Kunstwerke

einfache geometrische Figuren und Körper skizzieren und mit Zirkel und Lineal konstruieren

Grundkenntnisse der Geometrie

 

Lerninhalte 1. Klasse

Lerninhalte werden chronologisch wie thematisch behandelt. Je nach aktuellem Bezug (z.B. Jahresthemen, Weltgeschehen oder aktuellen Ausstellungen) können Inhalte variieren, ersetzt oder unterschiedlich gewichtet werden.

Inhalte für die 1. Klasse sind zum Beispiel:

Kunstgeschichte:

  • Grundlegende Fachterminologie
  • Altes Ägypten
  • Kunst der Griechen
  • Kunst der Römer
  • Besuch von Ausstellungen

Zeichnen & Malen:

  • Zeichnungen mit unterschiedlichen Bleistiften
  • Zeichnungen mit Tusche
  • Zeichnungen mit Kohle
  • Übungen zur Überwindung von Sehgewohnheiten
  • Einfache Naturstudien
  • Einfache Raumdarstellungen
  • Verschiedene Farbtheorien und deren Anwendung
  • Einfache Abstraktionsübungen
  • Kreative Freiarbeiten
  • Projekte mit andern Fächern

Lerninhalte 2. Klasse

Lerninhalte werden chronologisch wie thematisch behandelt. Je nach aktuellem Bezug (z.B. Jahresthemen, Weltgeschehen oder aktuellen Ausstellungen) können Inhalte variieren, ersetzt oder unterschiedlich gewichtet werden.

Inhalte für die 2. Klasse sind zum Beispiel:

Kunstgeschichte:

  • Grundlegende Fachterminologie
  • Die Romanik
  • Die Gotik
  • Besuch von Ausstellungen

Zeichnen & Malen:

  • Rezepte für gute Ideen
  • Farbpsychologie
  • Beobachtungslehre
  • Abstraktionsübungen
  • Naturstudien
  • Malen mit Acryl
  • Experimentelle Druckgrafik
  • Collage
  • Kreative Freiarbeiten
  • Konstruktion von geometrischen Figuren
  • Dreitafelkonstruktion
  • Maßstab

 

Überfachliche Zusammenarbeit
Bezug zu überfachlichen Kompetenzen
Inhaltliche Überschneidungen mit Geschichte.
Gemeinsame Projekte, Präsentation; Dokumentation.

 

RG 2. Biennium

Kunstgeschichte

Fertigkeiten

Kenntnisse

Kunstwerke analysieren, ihre einzelnen Elemente einem Kontext zuordnen und dies begründet darlegen

Gestaltungselemente, Kulturgeschichte

die Entwicklungsgeschichte von Kunstwerken aufzeigen

Gestaltungselemente, Kulturgeschichte, Restaurierungs- und Konservierungsmaßnahmen

unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen miteinander vergleichen

Gestaltungselemente der verschiedenen künstlerischen Zeichensysteme

 

die Ergebnisse der eigenen Auseinandersetzung mit Kunstwerken anhand verschiedener, auch künstlerischer Ausdrucksmitteln präsentieren

Präsentations- und Visualisierungstechniken

Zeichnen

Fertigkeiten

Kenntnisse

Entwicklung einer individuellen Bildsprache

Selbstkenntnis und – reflexion,
Kenntnisse/Wahrnehmung/ Deutung der Außenwelt und der Kunstwelt

Entwicklung von originellen Ideen und deren Umsetzung

Konzentrationsstrategien,
Methoden für Ideenfindung

sich mit einfachen materiellen und ästhetischen Mitteln frei kreativ oder in Anlehnung an einer Vorlage ausdrücken

Farbkunde,
Beobachtungslehre,
Wahrnehmungsprozesse,
Gestaltungsmittel,
Bildbearbeitung,
Kunstwerke

Körper mit Hilfe verschiedener Projektionen, Perspektiven und in verschiedenen Maßstäben darstellen

 

Grundlagen der Perspektive

 

Lerninhalte 3. Klasse

Lerninhalte werden chronologisch wie thematisch behandelt. Je nach aktuellem Bezug (z.B. Jahresthemen, Weltgeschehen oder aktuellen Ausstellungen) können Inhalte variieren oder unterschiedlich gewichtet werden.

Inhalte für die 3. Klasse können folgende sein:

Kunstgeschichte:

  • Werkanalyse
  • Frührenaissance
  • Hochrenaissance
  • Spätrenaissance und Manierismus
  • Besuch von Ausstellungen

 

Zeichnen & Malen:

  • Rezepte für gute Ideen
  • Beobachtungslehre
  • Interpretationen von Kunstwerken
  • Abstraktionsübungen
  • Naturstudien
  • Mischtechnik
  • Experimentelle Druckgrafik
  • Collage/Assemblage
  • Manipulation von Bildern
  • Kreative Freiarbeiten
  • Kompositionsübungen
  • Grundlagen der Zentralperspektive und Eckperspektive

Lerninhalte 4. Klasse

Lerninhalte werden chronologisch wie thematisch behandelt. Je nach aktuellem Bezug (z.B. Jahresthemen, Weltgeschehen oder aktuellen Ausstellungen) können Inhalte variieren oder unterschiedlich gewichtet werden.

Inhalte für die 4. Klasse können folgende sein:

Kunstgeschichte:

  • Werkanalyse
  • Barock
  • Neoklassizismus
  • Realismus
  • Besuch von Ausstellungen

Zeichnen & Malen:

  • Rezepte für gute Ideen
  • Interpretationen von Kunstwerken
  • Abstraktionsübungen
  • Piktogramme und Logos
  • Gestaltung von Broschüren
  • Design
  • Manipulation von Bildern
  • Fotografie
  • Performance
  • Kompositionsübungen
  • Freie Arbeiten

Überfachliche Zusammenarbeit
Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Inhaltliche Überschneidungen mit Geschichte, Deutsch und Philosophie. Plakatgestaltung
Präsentationstechniken und -gestaltung.

 

RG 5. Klasse

Kunstgeschichte

Fertigkeiten Kenntnisse

sich mit Kunstwerken und ihrer Rezeption auseinandersetzen, sie analysieren und miteinander vergleichen

Wissen über Zusammenhang zwischen formalen Strukturen und Bildinhalten, Kulturgeschichte, Rezeptionsgeschichte

die Querverbindungen zwischen der bildenden Kunst und anderen Künsten erkennen und benennen

verschiedene Zeichensysteme, Gestaltungselemente anderer Kunstbereiche

die Merkmale von neuen Kunstobjekten analysieren, eigene Hypothesen zu Intention und Aussage formulieren und diese begründen

zeitgenössische Tendenzen, Zeitgeschichte

 

ZEICHNEN

Fertigkeiten

Kenntnisse

sich mit den unterschiedlichsten Mitteln zu vorgegebenen und freien Themen kreativ und künstlerisch ausdrücken

Gestaltungsmittel, Bildbearbeitung, Kenntnisse über Kunstwerke und –tendenzen

 

Lerninhalte 5. Klasse

Lerninhalte werden chronologisch wie thematisch behandelt. Je nach aktuellem Bezug (z.B. Jahresthemen, Weltgeschehen oder aktuellen Ausstellungen) können Inhalte variieren, ersetzt oder unterschiedlich gewichtet werden.

Inhalte für die 5.Klasse sind zum Beispiel:

Kunstgeschichte:

  • Impressionismus
  • Wegbereiter der Moderne
  • Expressionismus
  • Kubismus
  • Futurismus
  • Dadaismus
  • Surrealismus
  • Informelle Malerei
  • Pop Art
  • Minimal-, Landart
  • Konzeptkunst
  • Performance/Happening/Fluxus
  • KünstlerInnen der Gegenwart
  • Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts
  • Besuch von Ausstellungen

Zeichnen & Malen: Praktische Arbeiten zur Vertiefung der kunstgeschichtlichen Inhalte.

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Inhaltliche Überschneidungen mit Italienisch, Deutsch, Englisch und Geschichte.

Präsentationstechniken und – gestaltung.

A.5.19 Katholische Religion RG und TFO

Fachcurricula katholische Religion

RG und TFO 1. Bienn., 2. Bienn. und 5. Klasse

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten. Im Religion-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

  • Lehrerzentrierter Unterricht
  • Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten
  • mündliche und schriftliche Äußerungen
  • Bearbeitung von Texten durch Arbeitsfragen, Stellungnahmen, Umschreiben von Texten durch Perspektivenwechsel

Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen

Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten Themen zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bessere Leistungen.

Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen eingesetzt:

  • offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)
  • themenzentriertes Argumentieren

Gewichtung

Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.

Individualisierende Maßnahmen

Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, sowohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.

Mitarbeitsnote

Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:

  • Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmaterialien des Schülers
  • aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen
  • Führen einer sauberen Mitschrift, pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausarbeiten
  • Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vor-gegebenen Angaben.
  • Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
  • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen.
  • Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
  • Die Argumentation ist logisch‐ stringent‐ kohärent.
  • Der Schüler zeigt Abstraktions‐ und Kritikfähigkeit.
  • Darstellung von religiösen Inhalten und Zusammenhängen
  • Themen, Fragestellungen und Inhalte selbständig erschließen und verstehen
  • Religiöse Inhalte kritisch prüfen und auf neue Situationen anwenden
  • Gedanken eigenständig entwickeln, begründen und präsentieren

Anmerkungen

Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Verteilung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponibilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persönlichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.

Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außer-dem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.

Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.

1. Biennium Lerninhalte

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.
sich auf das Suchen und Fragen nach Gott einlassen Sinnfrage  

sich mit der persönlichen Lebens- und Glaubensgeschichte auseinandersetzen

der Mensch als religiöses und transzendenzbezogenes Wesen Lernbereich 1: Wer bin ich?
Themen: Ich bin wer - wer bin ich?
sich mit der Vielfalt biblischer Gottesbilder auseinander-setzen und eigene Vorstellungen von Gott formulieren biblische Gottesbilder  
mit biblischen Texten sachgemäß umgehen und sie in Ansätzen erschließen biblische Hermeneutiken  
die Bedeutung unterschiedlicher religiöser Motive in Lebenskontexten und in verschiedenen Ausdrucksformen reflektieren Erscheinungsformen des Religiösen bzw. der Religion  

Gemeinsames und Unterscheidendes der monotheistischen Religionen benennen und als Kriterien in dialogischen Situationen berücksichtigen

monotheistische Religionen, Situation andersgläubiger Menschen bei uns  

Erfahrungen von Glück und Leid kommunizieren und Ansätze von Deutungs- und Handlungsperspektiven aufzeigen

Glücks- und Leiderfahrungen

Lernbereich 2: Ich und die Anderen!         

Thema: Wer mag mich - wem bin ich wichtig?                    

sich mit vielfältigen Sinn- und Wertangeboten der Gesellschaft und mit der Botschaft Jesu vom Reich Gottes in ihrer Bedeutung für ein gelingendes Leben auseinandersetzen Sinn- und Wertangebote, religiöse Bewegungen und Gruppierungen  
der stärkenden und heilenden Zuwendung Gottes im eigenen Leben nachspüren und verstehen, wie sie sich in den Sakramenten und Sakramentalien verdichten Symbolverständnis, kirchliche Wege der Lebensbegleitung und Daseinsbewältigung  
Freiheiten und Zwänge in der Lebenswelt der Jugendlichen zur Sprache bringen, damit verbundene Werte und Grundhaltungen reflektieren und die Bedeutung eines gebildeten Gewissens verstehen lernen persönliche Entscheidungssituationen und gesellschaftliche Konfliktfelder

Lernbereich 3: Der Mensch und die Religion

Thema: Glaubensbekenntnisse, Gottesbilder - Was glaube ich wirklich?

sich mit aktuellen ethischen Fragen auseinandersetzen und Orientierungs- und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen ethische Positionen, biblisch-christliches Weltund Menschenbild  
ausgewählte soziale und kulturelle Aspekte der Wirkungsgeschichte des Christusereignisses beschreiben Beispiele der Kirchen-, Kunst- und Kulturgeschichte

Lernbereich 4: Ich und die christliche Gemeinde

Thema: Keiner glaubt für sich allein

Feste und Festkreise als gelebten und gefeierten Glauben erschließen Bräuche und Feste  
zentrale Glaubenswahrheiten zu Jesus Christus im Glauben der Kirche(n) beschreiben Jesus der Christus  
Erfahrungen mit der Natur zur Sprache bringen, die positiven und negativen Seiten des Fortschritts aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Sicht beleuchten und zu einer verantworteten Haltung gelangen Aspekte einer christlichen Verantwortungsethik  

sich als Frau/Mann sehen und annehmen lernen und für einen verantworteten Umgang mit Leiblichkeit und Geschlechtlichkeit sensibel werden

Beziehung, Freundschaft, Liebe, Sexualität  

1. Biennium Lerninhalte

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.
sich auf das Suchen und Fragen nach Gott einlassen Sinnfrage  

sich mit der persönlichen Lebens- und Glaubensgeschichte auseinandersetzen

der Mensch als religiöses und transzendenzbezogenes Wesen  
sich mit der Vielfalt biblischer Gottesbilder auseinander-setzen und eigene Vorstellungen von Gott formulieren biblische Gottesbilder  
mit biblischen Texten sachgemäß umgehen und sie in Ansätzen erschließen biblische Hermeneutiken Lernbereich 1: Mein Glaube und der Glaube anderer Menschen
Themen: Biblische Schriften kennen und verstehen
Die Religionen der Welt
Irrwege des Glaubens
die Bedeutung unterschiedlicher religiöser Motive in Lebenskontexten und in verschiedenen Ausdrucksformen reflektieren Erscheinungsformen des Religiösen bzw. der Religion  
Gemeinsames und Unterscheidendes der monotheistischen Religionen benennen und als Kriterien in dialogischen Situationen berücksichtigen monotheistische Religionen, Situation andersgläubiger Menschen bei uns  
Erfahrungen von Glück und Leid kommunizieren und Ansätze von Deutungs- und Handlungsperspektiven aufzeigen Glücks- und Leiderfahrungen  
sich mit vielfältigen Sinn- und Wertangeboten der Gesellschaft und mit der Botschaft Jesu vom Reich Gottes in ihrer Bedeutung für ein gelingendes Leben auseinandersetzen Sinn- und Wertangebote, religiöse Bewegungen und Gruppierungen  

der stärkenden und heilenden Zuwendung Gottes im eigenen Leben nachspüren und verstehen, wie sie sich in den Sakramenten und Sakramentalien verdichten

Symbolverständnis, kirchliche Wege der Lebensbegleitung und Daseinsbewältigung  
Freiheiten und Zwänge in der Lebenswelt der Jugend-lichen zur Sprache bringen, damit verbundene Werte und Grundhaltungen reflektieren und die Bedeutung eines gebildeten Gewissens verstehen lernen

persönliche Entscheidungssituationen und gesellschaftliche Konfliktfelder

 
sich mit aktuellen ethischen Fragen auseinandersetzen und Orientierungs- und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen ethische Positionen, biblisch-christliches Weltund Menschenbild  
ausgewählte soziale und kulturelle Aspekte der Wirkungsgeschichte des Christusereignisses beschreiben Beispiele der Kirchen-, Kunst- und Kulturgeschichte  

Feste und Festkreise als gelebten und gefeierten Glauben erschließen

Bräuche und Feste  
zentrale Glaubenswahrheiten zu Jesus Christus im Glauben der Kirche(n) beschreiben Jesus der Christus  
Erfahrungen mit der Natur zur Sprache bringen, die positiven und negativen Seiten des Fortschritts aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Sicht beleuchten und zu einer verantworteten Haltung gelangen Aspekte einer christlichen Verantwortungsethik  
sich als Frau/Mann sehen und annehmen lernen und für einen verantworteten Umgang mit Leiblichkeit und Geschlechtlichkeit sensibel werden Beziehung, Freundschaft, Liebe, Sexualität  

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Kommunikations- und Kooperationskompetenz
Vernetztes Denken und Problemlösekompetenz
Bezug zu "Geschichte":
Religionen der Antike (Ägypten, Mesopotamien etc) als Vergleich für die jüdisch-christliche Weltanschauung
Bezug zu RWK: Bedürfnisse, Werte
Bezug zu Deutsch: Textgattungen, Textinterpretationen

2. Biennium Lerninhalte

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.
sich mit mystischen und spirituellen Traditionen auseinandersetzen und mit der persönlichen Religiosität konfrontieren Mystik und Spiritualität, Formen der Meditation 1. Lernbereich: Der Glaube und die Religionen anderer Menschen. Fehlformen des Glaubens: Sekten, Okkultismus, Satanismus, Esoterik.
das Welt- und Menschenbild der Religionen indischen und chinesischen Ursprungs erschließen und mit dem christlichen Glauben in Beziehung setzen fernöstliche Religionen 2. Lernbereich: Sucht und Abhängigkeit; Prävention, Aufklärung, Informationen
den Einsatz der Religionsgemeinschaften, insbesondere der katholischen Kirche, für soziale Gerechtigkeit vor Ort und weltweit erkennen und Verantwortung für sich und die Mitmenschen wahrnehmen Formen von sozialer Ungerechtigkeit; Karitative Verbände und Einrichtungen, Berufsfelder und Freiwilligenarbeit in der Kirche  
die Ansprüche der katholischen Soziallehre an Wirtschaft, Politik und Kultur als grundlegende Herausforderung christlicher Lebensgestaltung darlegen ethische Positionen und Argumentationen aus Philosophie und Theologie  
die Vielfalt der christlichen Konfessionen beschreiben und Möglichkeiten und Grenzen gelebter Ökumene aufzeigen Ökumenische Bewegung und Initiativen  
sich mit dem Woher und Wohin von Mensch und Welt auseinandersetzen und mit der christlichen Perspektive des Schöpfungsglaubens und der Zukunftshoffnung vergleichen Zugänge von Naturwissenschaften und Theologie zu Schöpfung und Eschatologie  
den Blick für die Einzigartigkeit und Würde des menschlichen Lebens öffnen und diese aus der Gottebenbildlichkeit begründen christliche Anthropologie  
die Gefährdung des Menschen im Spannungsfeld von Wirtschaft und Konsum erkennen und zu einem eigenverantwortlichen Handeln ermutigen christliche Verantwortungsethik  

2. Biennium Lerninhalte

Fertigkeiten Kenntnisse Lerrninhalte 4. Kl.
sich mit mystischen und spirituellen Traditionen auseinandersetzen und mit der persönlichen Religiosität konfrontieren Mystik und Spiritualität, Formen der Meditation  
das Welt- und Menschenbild der Religionen indischen und chinesischen Ursprungs erschließen und mit dem christlichen Glauben in Beziehung setzen fernöstliche Religionen 1. Lernbereich: Soziale Gerechtigkeit: Die Entwicklung der Weltbevölkerung – Migration – Ausländerproblematik; Fairtrade; Weltethos.
den Einsatz der Religionsgemeinschaften, insbesondere der katholischen Kirche, für soziale Gerechtigkeit vor Ort und weltweit erkennen und Verantwortung für sich und die Mitmenschen wahrnehmen Formen von sozialer Ungerechtigkeit; Karitative Verbände und Einricht-ungen, Berufsfelder und Freiwilligenarbeit in der Kirche 2. Lernbereich: Der Wert menschlichen Lebens: Von der Empfängnis bis zum Tod; Sterbehilfe – Euthanasie; Genmanipulation.
die Ansprüche der katholischen Soziallehre an Wirtschaft, Politik und Kultur als grundlegende Herausforderung christlicher Lebensgestaltung darlegen ethische Positionen und Argumentationen aus Philosophie und Theologie  
die Vielfalt der christlichen Konfessionen beschreiben und Möglichkeiten und Grenzen gelebter Ökumene aufzeigen Ökumenische Bewegung und Initiativen 3. Lernbereich: Persönlichkeit: Wahrnehmung der Wirklichkeit; Traumdeutung
sich mit dem Woher und Wohin von Mensch und Welt auseinandersetzen und mit der christlichen Perspektive des Schöpfungsglaubens und der Zukunftshoffnung vergleichen Zugänge von Naturwissenschaften und Theologie zu Schöpfung und Eschatologie  
den Blick für die Einzigartigkeit und Würde des menschlichen Lebens öffnen und diese aus der Gottebenbildlichkeit begründen christliche Anthropologie  
die Gefährdung des Menschen im Spannungsfeld von Wirtschaft und Konsum erkennen und zu einem eigenverantwortlichen Handeln ermutigen christliche Verantwortungsethik  

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Präsentationstechniken;
Recherchen;
Informationsauswertung und -bearbeitung.
Zusammenhang zu Naturkunde, Biologie, Philosophie

5. Klasse Lerninhalte

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.
die religiöse Deutung von Mensch und Welt als urmenschliches Phänomen verstehen Religion, Glaube und Vernunft  
lebensfördernde Formen von Religion von lebensfeindlichen Ausprägungen und Instrumentalisierungen unterscheiden Zweifel und Kritik an Religion(en), Fehl- und Vorurteile über Religion(en), Funktionen von religiösen Maßstäben und Überzeugungen  
sich dem Wahrheitsanspruch von Weltanschauungen und Religionen stellen philosophischer und religiöser Wahrheitsbegriff; Offenbarungsbegriff  
den persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Unheil, Leid und Tod zur Sprache bringen und mit der Botschaft von Leben, Sterben, Auferweckung und Wiederkunft Jesu in Beziehung setzen Verhältnis Gott-Mensch, Grenzerfahrungen, Botschaft von Tod und Auferstehung Jesu 1. Lernbereich: Persönlichkeitsentwicklung: Die seelisch geistige Entwicklung des Menschen von der Kindheit bis ins frühe Erwachsenenalter; Rechte und Pflichten; Selbst-Verantwortung in Gesellschaft und Staat; Gewissensbildung, das irrende Gewissen, Gewissenskonflikte.
vorherrschende Welt- und Lebensdeutungen reflektieren, Religion und Kritik an Religion erschließen und das Sinnstiftende und Befreiende der christlichen Gottesbeziehung erklären Religionskritik und christliche Sinnkonzepte 2. Lernbereich: Kirchengeschichte der jüngeren Vergangenheit: die Lateranverträge, das 2. Vaticanum
sich mit der Vielfalt von Lebensentwürfen als Herausforderung für die persönliche Lebensgestaltung auseinandersetzen und dabei Zugänge zu Ehe und Weihe als Sakramente der Kirche finden Vielfalt von Lebensentwürfen, Sakramente der Ehe und Weihe  
die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils für die Kirche der Gegenwart darstellen und dazu Stellung nehmen die Kirche und das II. Vatikanisches Konzil, Beteiligungsmöglichkeiten am kirchlichen Leben  
das Verhältnis von Kirche und Staat aus kirchengeschichtlicher Perspektive beschreiben Verhältnis von Kirche und Staat, Konkordat  
Bedingungen gelingender menschlicher Beziehungen und den Wert von Ehe und Familie erkennen Einflussfaktoren auf zwischenmenschliche Beziehungen, Sakrament der Ehe  
philosophisch, psychologisch, naturwissenschaftlich und soziologisch geprägte Menschenbilder mit dem christlichen Menschenbild in Beziehung setzen Menschenbilder und deren Auswirkungen  

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Bezüge zu Philosophie und Geschichte

A.5.20 Latein RG

Fachcurricula Latein

1. bis 5. Klasse, Realgymnasium

Ziele

Der Lateinunterricht eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Systematik einer europäischen Basissprache und macht sie im Sinne der Europabildung mit den Wurzeln der europäischen Kultur vertraut Latein schult den Ausdruck und die Sprachreflexion sowie das Sprachbewusstsein und führt in ein Sprachsystem ein, das das Erlernen zahlreicher moderner Sprachen erleichtert und unterstützt.

Die Übersetzungsarbeit an lateinischen Texten fördert sowohl das analytische Denken als auch den kreativen Umgang mit Sprache. Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Texte inhaltlich und sprachlich zu analysieren, Übersetzungsvarianten abzuwägen, Sprachvarianten zu erproben und in ihren Aussagen und Aussagenuancen zu hinterfragen.

Der Lateinunterricht trägt zur politischen Bildung bei, indem er den Blick der Schülerinnen und Schüler auf ethische und politische Fragestellungen lenkt. Zudem nimmt er Bezug auf antike Vorstellungen vom Verhältnis des Einzelnen zum Staat und vom Wesen von Recht und Gesetz, die bis in die unmittelbare Gegenwart der Entwicklung Europas bedeutsam sind.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • sich einen Basiswortschatz aneignen und diesen durch Sprachvergleich und Techniken der Wortableitung erweitern
  • die Grundstrukturen der lateinischen Sprachen erkennen, benennen und erklären
  • einfache lateinische Texte sprachlich und inhaltlich erschließen und sie angemessen und korrekt ins Deutsche übersetzen
  • Zeugnisse aus der Antike wahrnehmen, sie in einen kulturgeschichtlichen Kontext einordnen und einen Bezug zur Gegenwart herstellen

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • den eigenen Basiswortschatz durch Sprachvergleich und Techniken der Wortableitung erweitern und Latein als Brückensprache nutzen
  • Fachterminologien aus verschiedenen Bereichen über den Lateinunterricht erschließen und verstehen
  • Sprachen und Sprachverwendung, Sprachstrukturen und unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten erkennen, vergleichen und reflektieren
  • komplexe lateinische Texte sprachlich und inhaltlich erschließen und sie korrekt und angemessen ins Deutsche übersetzen
  • den Übersetzungsprozess reflektieren und verschiedenen Interpretationsansätze verwenden Antikes wahrnehmen, in einen kulturgeschichtlichen Kontext einordnen und in Bezug zur Gegenwart setzen

 

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Es gibt mehrere mündliche und schriftliche Leistungsüberprüfungen im Semester wie z.B. Schularbeit, Hausarbeiten, Tests, Prüfungsgespräche.
Lernzielkontrollen werden regelmäßig durchgeführt.
Gewichtung: unterschiedlich gewichtet - wird jedesmal mitgeteilt Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

Individuelle Bildungspläne: werden berücksichtigt

Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

Kognitiver und reproduktiver Bereich:

  • Wiedergabe von Lerninhalten
  • Erfassen und Einordnen von grammatikalischen Erscheinungen in bekannten Texten
  • Erkennen grammatischer Erscheinungen
  • antike Kultur

Tansfer von Gelerntem:

  • Analysieren eines Textes
  • Übersetzen
  • Beschreiben von Beobachtungen zum Text
  • Paraphrasieren

Problemlösendes Denken:

  • Übertragen spezifischen lateinischer Begriffe und sprachlicher Strukturen in ein angemessenes Deutsch
  • Begründen von Aussagen
  • Definieren
  • Stellungnahmen

Anmerkungen

Es geht bei der Bewertung von Leistungen um die Frage, ob und in welchem Maße die Lernziele, wie sie im Bildungsauftrag und in den einzelnen Unterrichtseinheiten (UE) formuliert sind, erreicht werden.

Die Lernzielkontrolle erfolgt durch das Beobachten und Überprüfen der Beiträge und Ergebnisse des Schülers im Schriftlichen wie auch im Mündlichen sowie der Beherrschung der für das Fach notwendigen Arbeitstechniken. Ebenso bezieht Bewertung die Bereitschaft zur Mitarbeit und insgesamt die Einstellung des Schülers zum Fach mit ein.

Das Beurteilen schließt mit ein, dass die Ausgangslage der Klasse, die Lernvoraussetzungen und der Lernprozess der einzelnen Schüler beachtet werden. Der Schüler wird in die Bewertung mit einbezogen und erhält so die Möglichkeit zur besseren Selbsteinschätzung und einen verstärkten Anreiz zum Weiterarbeiten.

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse

Wortschatz

den Wortschatz mit Hilfe verschiedener Techniken des Vokabellernens erwerben und erweitern Techniken der Wortschatzarbeit
Grundelemente der Wortbildungslehre beim Erschließen von Wörtern anwenden Elemente der Wortbildung
von lateinischen Wörtern Wortfamilien, Wortfelder und Sachgruppen bilden Basiswortschatz und semantische Kategorien
die Bedeutung neuer lateinischer Wörter mit Hilfe von Lehn- und Fremdwörtern aus modernen Sprachen verstehen Strategien des Sprachenvergleichs, Kulturwortschatz

Einsicht in Sprache

lateinische Wortarten erkennen und bestimmen

Systematik der Nominal- und Verbalformen

einzelne Formen ins Lateinische übersetzen

Nominal- und Verbalformen
einen lateinischen Satz nach Satzgliedern und Satzgliedteilen bestimmen Satzmodelle, Satzbaupläne
charakteristische Konstruktionen im Lateinischen in ihrer syntaktischen Funktion erkennen Akkusativ mit Infinitiv, Partizipialkonstruktionen
Hauptsätze in ihrer Aussagefunktion erkennen Modi, vor allem Konjunktiv im Hauptsatz
einen Gliedsatz auf seine syntaktische und semantische Funktion hin erkennen und bestimmen Gliedsätze

Umgang mit Texten

den Text als geordnete Abfolge von Gedanken erkennen u. Elemente der Textkohärenz bestimmen Texterschließungsverfahren
einen lateinischen Text korrekt und in einem angemessenen Deutsch wiedergeben verschiedene Übersetzungsverfahren
einen lateinischen Text inhaltlich zusammenfassen, paraphrasieren, seine Kernaussage wiedergeben Merkmale der Zusammenfassung und der Paraphrase
in einem lateinischen Text einfache Stilmittel erkennen und ihre Funktion deuten Stilmittel, rhetorische Figuren
einen lateinischen Text nach Leitfragen analysieren Interpretation
einen lateinischen Text einer Textgattung zuordnen Merkmale einfacher Textgattungen

Antike Kultur

Fremdes und Vertrautes im privaten und öffentlichen Leben der Römer feststellen Alltagsleben der Römer
sich mit verschiedenen Figuren aus dem Mythos auseinandersetzen und ihre Bedeutung für die antike und moderne Welt aufzeigen Gestalten aus der antiken Mythologie
sich in fremde Weltsichten vertiefen und Verständnis für sie entwickeln antike Wertvorstellungen

archäologische Funde im Alpenraum in einen kulturgeschichtlichen Zusammenhang stellen

die Römer im Alpenraum
lateinische Texte als Primärquellen zur antiken Welt verstehen und erschließen Recherchestrategien, historische Quellen

1. KLASSE LERNINHALTE

Cursus Brevis Lektion 1-8:

Wortschatz: Vokabeln 1-8, Wortarten

Formenlehre: Konjugationen

(Indikativ und Imperativ, Präsens, Imperfekt, Perfekt, Plusaquamperfekt, Futur I, das unregelmäßige Verb "esse"), Deklinationen (a-, o-, i-Dekl., 3. Dekl.), Substantive und Adjektive a-/o-Dekl., Pronomina)

Syntax:der einfache und erweiterte Satz, Kasusfunktionen (Ablativ, Akkusativ), Satzreihe und Satzgefüge, Prädikativum, Participium coniunctum Textlehre: Elemente der Textkohärenz (z.B. Relativpronomen), einfache textsortenspezifische Stilmittel Textsorten: Rede, Gerichtsrede, Deklamation, mythologische Erzählung, Erzählung mit umgangssprachlichen und dialogischen Elementen und innerem Monolog, Bericht Antike Kultur: Circus Maximus, Forum Romanum, Gladiatorenkämpfe, Sklaven, Thermen, Augustus, römische Gründungssagen, Äneas in der Unterwelt

2. KLASSE LERNINHALTE

Vokabeln der Lektionen 9-16 Infinitiv Perfekt Passiv, Adjektivgruppe II, Grundzahlen, AcI, Indikativ Passiv, u-Dekl., Genitivus partitivus / subiectivus / obiectivus, Dativus possessoris, Konjunktivformen und -funktionen, PPrA, Futur II, Abl.abs., Vorteils-und Zieldativ, Adverb, ND-Formen, Infinitiv Futur, Steigerung der Adjektive, Indefinitpronomina, PFA, Adverb-Steigerung, Deponentien, unregelmäßige Verben, e-Dekl., Gliedsätze, verschiedene Genitive und Ablative

Rede,

historischer Bericht, Briefe, ethnographischer Bericht

Die Stadt Karthago, griechisch-römische Zivilisation, röm.Imperialismus röm.Provinzialverwaltung, die Hermannsschlacht, das röm.Germanenbild, die Ödipussage

 

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse

Wortschatz

den Grundwortschatz erweitern und den Bedeutungsumfang komplexer lateinischer Begriffe erfassen Techniken der Wortschatzarbeit
das Wörterbuch für die Übersetzung effizient nutzen Nachschlagetechniken
Fachbegriffe aus dem Lateinischen erschließen Fachwortschatz
Latein als Brückensprache zu den modernen Fremdsprachen erkennen u. nutzen Strategien des Sprachenvergleichs

Einsicht in Sprache

charakteristische Konstruktionen im Lateinischen in ihrer syntaktischen und semantischen Funktion erkennen Gerundium, Gerundivum, Supinum
lateinische Texte auf der Wort-, Satz- und Textebene nach verschiedenen Methoden analysieren und übersetzen Übersetzungsverfahren
eine Übersetzung nicht als einzig mögliche Lesart eines Textes verstehen Übersetzungs- und Interpretationsvielfalt
Latein und Deutsch kontrastieren und sprachliche Varianten reflektieren Sprachsysteme

Umgang mit Texten

stilistische Besonderheiten im Text erkennen und zur Aussageabsicht des Autors in Beziehung setzen Stilmittel, rhetorische Figuren
die metrische Gestaltung und Klangwirkung von lateinischen Texten nachweisen und erklären Metrik
Textsorten nach verschiedenen Merkmalen bestimmen Merkmale von literarischen Gattungen und Sachtexten
einen lateinischen Text unter verschiedenen Aspekten analysieren Interpretationsverfahren
sich mit Weltsicht und Wertvorstellungen der Autoren kritisch auseinandersetzen

Wertvorstellungen, repräsentative antike Autoren und Werke

Texte in einen literaturgeschichtlichen, philosophischen und historischen Zusammenhang einordnen lateinische Literaturgeschichte
das Fortwirken lateinischer Sprache bis ins Mittelalter und in die Neuzeit untersuchen mittel- und neulateinische Literatur

Antike Kultur

die Griechen als kulturelle Vorbilder für die Römer erkennen und die Rezeption in der römischen und lateinischen Kultur und Kulturgeschichte weiterverfolgen Wirtschafts-, Kultur- und Geistesgeschichte der Griechen und Römer
Funktionen des antiken Mythos begreifen und erklären antike Mythologie
die römische Kultur als Grundlage Europas verstehen Kulturgeschichte Europas
Zeugnisse für die Präsenz der Römer im Alpenraum erkennen und bewerten provinzialrömische Archäologie
durch eigene Lektüre, Museums- und Theaterbesuche die Kenntnisse über die Antike vertiefen und die jeweiligen Kontexte herausarbeiten Literatur- und Kulturbetrieb, Rezeptionsgeschichte

3. KLASSE LERNINHALTE

Vokabeln der Lektionen 17- 20 und Vokabeln der Unterrichtseinheiten;
NcI, Gerundivum-N, Partizipialkonstruktionen (Vertiefung),
Relativsätze,
Ablativ des Vergleichs,
Genitiv der Wertangabe, Genitiv nach Verben der Gerichtssprache,
Überblick über die Gliedsätze,
unregelmäßige Verben, e-Deklination;
Originaltexte z. B. Fabel, Brief, Legende

4. KLASSE LERNINHALTE

Lektürebezogener Wortschatz
Originallektüre z.B. Lyrik
Epos Prosa
Geschichtsschreibungmythologische Texte

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse

Wortschatz

sich einen themen- und autorenbezogenen Wortschatz aneignen Techniken der Wortschatzarbeit
wichtige Fachtermini kontextbezogen verwenden Fachwortschatz
aus dem Lateinischen abgeleitete Fremdwörter und unbekannte Vokabeln moderner Fremdsprachen selbstständig erschließen Strategien des Sprachenvergleichs

Einsicht in Sprache

komplexe lateinische Texte auf der Wort-, Satz- und Textebene nach verschiedenen Methoden analysieren und übersetzen

Textkohärenz, Übersetzungsverfahren
verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten abwägen und die eigene Entscheidung begründen Übersetzungsvergleich, Strategien des Sprachenvergleichs
einen lateinischen Text in seiner sprachlichen Komplexität beschreiben Metasprache

Umgang mit Texten

sprachliche Varianten beim Übersetzen angemessen in die Zielsprache übertragen Sprachebenen
lateinische Texte in ihrer metrischen Gestaltung erklären und sie vortragen Metrik
einen lateinischen Text selbstständig analysieren und intertextuelle Bezüge herstellen Interpretationsverfahren
Texte in einen historischen, philosophischen und literarischen Zusammenhang einordnen und kritisch dazu Stellung beziehen Grundzüge der römischen Literaturgeschichte
das Fortwirken lateinischer Literatur bis in die Gegenwart verfolgen Rezeptionsgeschichte

Antike Kultur

den Einfluss der römischen auf die europäische Kultur erkennen und verschiedene Rezeptionsweisen nachvollziehen Fortleben der Wirtschafts-, Kultur- und Geistesgeschichte der Römer
antike Stoffe und Motive im Rahmen von Museums- und Theaterbesuchen u. ä. erkennen und reflektieren Literatur- und Kulturbetrieb

5. KLASSE LERNINHALTE

Originaltexte

Lektürebezogene Vokabelkenntnisse

z. B. Epos, Lyrik, Prosa (philosophische, rhetorische Texte usw.)

A.5.21 Mathematik TFO

Fachcurriculum

1. bis 5. Klasse

Ziele

Im Mathematikunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit wirtschaftliche, technische, natürliche und soziale Erscheinungen und Vorgänge mit Hilfe der Mathematik wahrzunehmen, zu verstehen und unter Nutzung mathematischer Gesichtspunkte zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Mathematik mit ihrer Sprache, ihren Symbolen, Bildern und Formeln in ihrer Bedeutung für die Beschreibung und Bearbeitung von inn und außermathematischen Aufgaben und Problemen kennen und begreifen und erwerben allgemeine Problemlösefähigkeit. Der Mathematikunterricht trägt auch dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler den historischen und sozialen Wert der Mathematik und deren Beitrag zur Entwicklung der Wissenschaften und der Kultur erkennen sowie ein Bild von Mathematik entwickeln, das Theorie-, Verfahrens- und Anwendungsaspekt in ausgewogener Weise umfasst.

Der Mathematikunterricht bietet Einblick in die Mathematik als Wissenschaft und orientiert sich an der Fachsystematik der mathematischen Lerninhalte, aber ermöglicht auch Lernen in vielfältigen kontextbezogenen Situationen, die in einem engen sachlichen Zusammenhang mit der von den Schülerinnen und Schülern täglich erlebten Umwelt und auch mit anderen Unterrichtsfächern stehen.

Zudem bietet der Unterricht im Fach Mathematik den Schülerinnen und Schülern eine wissenschaftspropädeutische Studienorientierung.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen: mit Variablen, Termen, Gleichungen, Funktionen, Diagrammen, Tabellen arbeiten, Techniken und Verfahren im realen Kontext anwenden, mathematische Werkzeuge wi Formelsammlungen, Taschenrechner, Software und spezifische informationstechnische Anwendungen sinnvoll und reflektiert einsetzen
  • mathematische Darstellungen verwenden: verschiedene Formen der Darstellung von mathematischen Objekten aus allen inhaltlichen Bereichen je nach Situation und Zweck auswählen, anwenden, analysieren und interpretieren, Beziehungen zwischen Darstellungsformen erkennen und zwischen ihnen wechseln
  • Probleme mathematisch lösen: geeignete Lösungsstrategien für Probleme finden, auswählen und anwenden, vorgegebene und selbst formulierte Probleme bearbeiten
  • mathematisch modellieren: Sachsituationen in mathematische Begriffe, Strukturen und Relationen übersetzen, im jeweiligen mathematischen Modell arbeiten, Ergebnisse situationsgerecht prüfen und interpretieren
  • mathematisch argumentieren: Vermutungen begründet äußern, mathematische Argumentationen, Erläuterungen und Begründung entwickeln, Schlussfolgerungen ziehen, Lösungswege beschreiben und begründen
  • kommunizieren: das eigene Vorgehen, Lösungswege und Ergebnisse dokumentieren,
  • verständlich darstellen und präsentieren, auch unter Nutzung geeigneter Medien, die Fachsprache adressatengerecht verwenden, Aussagen und Texte zu mathematischen Inhalten verstehen und überprüfen

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen: mit Variablen, Termen, Gleichungen, Funktionen, Diagrammen, Tabellen arbeiten, Techniken und Verfahren im realen Kontext anwenden
  • Abstraktions- und Formalisierungsprozesse, Verallgemeinerungen und Spezialisierungen erkennen und anwenden mathematische Werkzeuge wie Formelsammlungen, Taschenrechner, Software und spezifische informationstechnischen Anwendungen sinnvoll und reflektiert einsetzen
  • mathematische Darstellungen verwenden: verschiedene Formen der Darstellung von mathematischen Objekten aus allen inhaltlichen Bereichen je nach Situation und Zweck nutzen und zwischen ihnen wechseln, Darstellungsformen analysieren und interpretieren, ihre Angemessenheit, Stärken und Schwächen und gegenseitigen Beziehungen erkennen und bewerten
  • Probleme mathematisch lösen: in innermathematischen und realen Situationen mathematisch relevante Fragen und Probleme formulieren, für vorgegebene und selbst formulierte Probleme geeignete Lösungsstrategien auswählen und anwenden, Lösungswege beschreiben, vergleichen und bewerten mathematisch modellieren: technische, natürliche, soziale und wirtschaftliche Erscheinungen und Vorgänge mit Hilfe der Mathematik verstehen und unter Nutzung mathematischer Gesichtspunkte beurteilen, Situationen in mathematische Begriffe, Strukturen und Relationen übersetzen, im jeweiligen mathematischen Modell arbeiten, Ergebnisse situationsgerecht interpretieren und prüfen, Grenzen und Möglichkeiten der mathematische Modelle beurteilen
  • mathematisch argumentieren: Situationen erkunden, Vermutungen aufstellen und schlüssig begründen, mathematische Argumentationen, Erläuterungen, Begründungen entwickeln, Schlussfolgerungen ziehen, Beweismethoden anwenden, Lösungswege beschreiben und begründen
  • kommunizieren und kooperieren: Mathematische Sachverhalte verbalisieren, begründen, Lösungswege und Ergebnisse dokumentieren, verständlich und in unterschiedlichen Repräsentationsformen darstellen und präsentieren, auch unter Nutzung geeigneter Medien, die Fachsprache korrekt und adressatengerecht verwenden Aussagen und Texte zu mathematischen Inhalten erfassen, interpretieren und reflektieren gemeinsame Arbeit an innermathematischen und außermathematischen Problemen planen und organisieren Über gelernte Themen der Mathematik reflektieren, sie zusammenfassen, vernetzen und strukturieren

BEWERTUNGSKRITERIEN

Klassen: TFO 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Um die Lernfortschritte der Schüler/innen ständig zu überprüfen, werden mündliche Prüfungen, Tests und Schularbeiten gemacht: pro Semester werden vier bis fünf Lernzielkontrollen durchgeführt

Gewichtung: unterschiedlich - die Gewichtung wird jeweils mitgeteilt Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

Mitarbeitsnote: wird vergeben

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

Bewertet werden:

  • das Problemlösevermögen;
  • die Rechenfertigkeit und die Genauigkeit;
  • die korrekte Interpretation der Lösungen und das Prüfen derselben auf Sinnhaftigkeit; die korrekte Verwendung von Begriffen und Symbolen
  • die Beherrschung der Fachsprache und die Fähigkeit des Argumentierens; der allgemeine Überblick über die Stoffgebiete;
  • die Mitarbeit, Teamarbeit und das selbständige Arbeiten

 

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

Zahl und Variable

mit Zahlen und Größen, Variablen und Termen
arbeiten und rechnen
die Zahlenmengen, ihre Struktur, Ordnung und Darstellung, die reellen Zahlen  
Zahldarstellungen und Term-strukturen verstehen, gegebene arithmetische und algebraische Sachverhalte in unterschiedliche, der Situation angemessene mathematische Darstellungen übertragen und zwischen Darstellungsformen wechseln Potenzen und Wurzeln,
wissenschaftliche Schreibweise
algebraische Ausdrücke
Operationen und ihre Eigenschaften
 
Gleichungen und Ungleichungen sowie Systeme von Gleichungen und Ungleichungen lösen verschiedene Lösungsverfahren logische Verknüpfungszeichen; Zehnerpotenzen; Mengen und ihre Verknüpfungen; Rechnen mit natürlichen, ganzen und rationalen Zahlen; Rechnen mit Variablen und Termen; Rechnen mit Polynomen; Rechnen mit algebraischen Brüchen;
Situationen und Sachverhalte mathematisieren und Probleme lösen heuristische und experimentelle, analytische und algorithmische Problemlösestrategien

lineare Gleichungen und Ungleichungen; Definitionsmenge und Lösungsmenge; lineare Bruchgleichungen und Bruchungleichungen; Umformen von Formeln; Textaufgaben;

Aussagen zur Zulässigkeit, Genauigkeit und Korrektheit arithmetischer und algebraischer Operationen und Lösungswege machen und bewerten sowie Rechenabläufe dokumentieren Regeln der Arithmetik und Algebra  

Ebene und Raum

die wichtigsten geometrischen Objekte der Ebene und des Raums erkennen und beschreiben

Grundbegriffe der euklidischen Geometrie Grundbegriffe: Punkt, Gerade, Strecke, Strahl, Winkel, Dimension;
Dreieck: Eigenschaften, besondere Dreiecke;
Kreis und Kreisteile;
grundlegende geometrische Konstruktionen händisch und auch mit entsprechender Software durchführen, Konstruktionsabläufe dokumentieren die kartesische Ebene, das Koordinatensystem, Lagebeziehungen von Geraden zueinander, elementare geometrische Transformationen und ihre Invarianten, dynamische Geometriesoftware Grundkonstruktionen; Kongruenz; Symmetrie; elementare geometrische Transformationen und ihre Invarianten; Vektoren, ihre Darstellung und Operationen, Einbettung ins Koordinatensystem; Geometrie-Software;
mit Vektoren operieren und diese Operationen geometrisch und in physikalischen Kontext deuten Vektoren, ihre Darstellung und Operationen  
geometrische Größen der wichtigsten Figuren und Körper bestimmen Größen und ihre Maße, Eigenschaften, Umfang und Fläche der Polygone, Kreisumfang und Kreisfläche,Oberfläche und Volumen  
in einfachen realen Situationen geometrische Fragestellungen entwickeln und Probleme geometrischer Art lösen, dabei Computer und andere Hilfsmittel einsetzen Eigenschaften von Flächen und Körpern, Kongruenz und Ähnlichkeit, Satzgruppe des Pythagoras Polygone und ihre Eigenschaften, insbesondere das Dreieck; Kreisumfang und Kreisfläche;
mathematische Argumente nennen, die für ein bestimmtes geometrisches Modell oder einen bestimmten geometrischen Lösungsweg sprechen geometrische Beziehungen  

Relationen und Funktionen

 

den Begriff der Funktion verstehen verschiedene Darstellungsformen von Funktionen Definition und graphische Darstellung von Funktionen;
Definitionsbereich und Wertemenge; verschiedene Funtkionen; Defintionsmenge und Wertemenge
Relationen zwischen Variablen erkennen und durch eine mathematische Funktion formalisieren direkte und indirekte Proportionalität  
Funktionseigenschaften beschreiben, die Graphen verschiedener Funktionen in der kartesischen Ebene erkennen und darstellen verschiedene Funktionstypen und deren charakteristische Eigenschaften direkte und indirekte Proportionalität; die lineare Funktion und ihre Eigenschaften;
  Problemlösephasen, Lösungsverfahren  
funktionale Zusammenhänge kontextbezogen interpretieren und Aussagen zur Angemessenheit machen Eigenschaften von Funktionen

lineare Gleichungssyteme mit zwei Variablen: graphisches Verfahren; Einsetzungs-, Gleichsetzungs-, Additions- und Determinatenverfahren; lineare Gleichungssysteme mit drei Variablen; Textaufgaben;

digitale Medien gezielt einsetzen   Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten eines Computeralgebrasystems und anderer spezifischer Software sowie Online-Instrumente nutzen;
algorithmische Problemlösestrategien entdecken und mit Hilfe von digitalen Medien erarbeiten

 Daten und Zufall

statistische Erhebungen selbst planen, durchführen und die erhobenen Daten aufbereiten und analysieren Phasen einer statistischen Erhebung und Formen der Datenaufbereitung; Stichprobe und Grundgesamtheit, Arten von Daten, Zentralmaße und Streumaße Arbeitsweise der Statistik, Datenerhebung;
Merkmal, Merkmalträger, Merkmalausprägung;
Stichprobe und Grundgesamtheit;
Absolute und relative Häufigkeiten; Mittelwerte (arithmetisches Mittel, Zentralwert bzw. Median, Modalwert)
statistische Darstellungen aus verschiedenen Quellen lesen, analysieren, interpretieren und auf ihre Aussagekraft überprüfen verschiedene Formen der Datenaufbereitung und Darstellung Tabellen;
Diagramme (Linien-, Balken-, Kreisdiagramm, Histogramm);
Beispiele aus verschiedenen Quellen lesen und erfassen

Zufallsexperimente veranschaulichen, die Ergebnismenge angeben und die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen berechnen

Ergebnismenge und Wahrscheinlichkeitsverteilung, relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeitsbegriff  

 

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.

Zahl und Variable

mit Zahlen und Größen, Variablen und Termen
arbeiten und rechnen
die Zahlenmengen, ihre Struktur, Ordnung und Darstellung, die reellen Zahlen  
Zahldarstellungen und Term-strukturen verstehen, gegebene arithmetische und algebraische Sachverhalte in unterschiedliche, der Situation angemessene mathematische Darstellungen übertragen und zwischen Darstellungsformen wechseln

Potenzen und Wurzeln, wissenschaftliche Schreibweise, algebraische Ausdrücke, Operationen und ihre Eigenschaften

Erweiterung des Zahlensystems: Begriffserklärung für irrationale und reelle Zahlen; reelle Zahlen und ihre Eigenschaften; Definition der Wurzel als Potenz mit rationaler Hochzahl; Regeln für das Rechnen mit Wurzeln;
Gleichungen und Ungleichungen sowie Systeme von Gleichungen und Ungleichungen lösen verschiedene Lösungsverfahren  
Situationen und Sachverhalte mathematisieren und Probleme lösen heuristische und experimentelle, analytische und algorithmische Problemlösestrategien

quadratische Gleichungen und Ungleichungen; quadratische Bruchgleichungen und Bruchungleichungen; Wurzelgleichungen; Lösen von Gleichungen höheren Grades mit Hilfe der Methode von Horner-Ruffini oder durch Substitution; Textaufgaben;

Aussagen zur Zulässigkeit, Genauigkeit und Korrektheit arithmetischer und algebraischer Operationen und Lösungswege machen und bewerten sowie Rechenabläufe dokumentieren Regeln der Arithmetik und Algebra  

Ebene und Raum

die wichtigsten geometrischen Objekte der Ebene und des Raums erkennen und beschreiben Grundbegriffe der euklidischen Geometrie  
grundlegende geometrische Konstruktionen händisch und auch mit entsprechender Software durchführen, Konstruktionsabläufe dokumentieren die kartesische Ebene, das Koordinatensystem, Lagebeziehungen von Geraden zueinander, elementare geometrische Transformationen und ihre Invarianten, dynamische Geometriesoftware  
mit Vektoren operieren und diese Operationen geometrisch und in physikalischen Kontext deuten Vektoren, ihre Darstellung und Operationen  
geometrische Größen der wichtigsten Figuren und Körper bestimmen Größen und ihre Maße, Eigenschaften, Umfang und Fläche der Polygone, Kreisumfang und Kreisfläche,Oberfläche und Volumen Trigonometrie im rechtwinkligen Dreieck; Ähnlichkeit von Dreiecken; Satzgruppe des Pythagoras; Strahlensätze; Ähnlichkeit im Kreis: Sehnensatz, Sekantensatz, Sekanten-Tangentensatz; regelmäßige Vielecke, Goldener Schnitt, Fünf- und Zehneck; Berechnung von Kreisteilen; Quader und Prisma; Pyramide und Pyramidenstumpf; Kegel und Kegelstumpf; Kugel und Kugelteile;
in einfachen realen Situationen geometrische Fragestellungen entwickeln und Probleme geometrischer Art lösen, dabei Computer und andere Hilfsmittel einsetzen Eigenschaften von Flächen und Körpern, Kongruenz und Ähnlichkeit, Satzgruppe des Pythagoras  
mathematische Argumente nennen, die für ein bestimmtes geometrisches Modell oder einen bestimmten geometrischen Lösungsweg sprechen geometrische Beziehungen  

Relationen und Funktionen

den Begriff der Funktion verstehen verschiedene Darstellungsformen von Funktionen  
Relationen zwischen Variablen erkennen und durch eine mathematische Funktion formalisieren direkte und indirekte Proportionalität  
Funktionseigenschaften beschreiben, die Graphen verschiedener Funktionen in der kartesischen Ebene erkennen und darstellen verschiedene Funktionstypen und deren charakteristische Eigenschaften

die quadratische Funktion und ihre Eigenschaften; Potenzfuntkionen und ihre Eigenschaften; Wurzelfunktionen; Umkehrfunktionen

  Problemlösephasen, Lösungsverfahren  
funktionale Zusammenhänge kontextbezogen interpretieren und Aussagen zur Angemessenheit machen Eigenschaften von Funktionen  
digitale Medien gezielt einsetzen   Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten eines Computeralgebrasystems und anderer spezifischer Software sowie Online-Instrumente nutzen;
algorithmische Problemlösestrategien entdecken und mit Hilfe von digitalen Medien erarbeiten

Daten und Zufall

statistische Erhebungen selbst planen, durchführen und die erhobenen Daten aufbereiten und analysieren Phasen einer statistischen Erhebung und Formen der Datenaufbereitung; Stichprobe und Grundgesamtheit, Arten von Daten, Zentralmaße und Streumaße Klasseneinteilung; Klassenbreite; aufsummierte Häufigkeiten; geometrisches Mittel; Steumaße (Spannweite, mittlere lineare Abweichung, Varianz, Standardabweichung); Statistik mit Hilfe des Taschenrechners; Statistik am PC;
statistische Darstellungen aus verschiedenen Quellen lesen, analysieren, interpretieren und auf ihre Aussagekraft überprüfen verschiedene Formen der Datenaufbereitung und Darstellung  
Zufallsexperimente veranschaulichen, die Ergebnismenge angeben und die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen berechnen Ergebnismenge und Wahrscheinlichkeitsverteilung, relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeitsbegriff Kombinatorik (Permutation, Variation, Kombination); Wahrscheinlichkeitsbegriff; Laplace-Wahrscheinlichkeit

Überfachliche Zusammenarbeit

Übergreifende Kompetenzen

So bietet der Mathematikunterricht einerseits einen Einblick in die Mathematik als Wissenschaft für sich, andererseits ermöglicht er auch das Lernen in verschiedenen kontextbezogenen Situationen, denen die Schüler/innen in anderen Bereichen ihrer schulischen und außerschulischen Ausbildung begegnen.

Wesentlich dabei ist auch der Einsatz von elektronischen Werkzeugen und Medien. Beim Arbeiten mit Lernplattformen sowie geeigneter mathematischer Software erhalten die Schüler/innen Gelegenheit, selbst tätig zu werden und Inhalte gemäß ihrem Lerntempo zu erarbeiten sowie eigenständig Zugänge zu verschiedenen Bereichen zu erlangen. Zusehends wird durch den Einsatz von geeigneter Software auch das Bewältigen von komplexeren Problemstellungen, die aufwändige Rechentätigkeit oder algorithmisches Arbeiten erfordern, ermöglicht.

Zusammenarbeit mit den Fächern Physik und Technisch Zeichnen

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

Zahl und Variable

die Notwendigkeit von Zahlbereichserweiterungen begründen, den Zusammenhang zwischen Operationen und deren Umkehrungen nutzen der Bereich der reellen und komplexen Zahlen, Gauß’sche Zahlenebene, Polarkoordinaten Definition und Einführung der komplexen Zahlen als Zahlenmenge - Rechnen in C, Einführung der Polarkoordinaten und der Gauß'schen Zahlenebene; Rechnen in kartesischen und Polarkoordinaten. Anwendung der komplexen Zahlen z.B. in der Elektrotechnik
Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten erkennen und algebraisch beschreiben Folgen und Reihen, rekursiv definierte Zahlenfolgen  
Algorithmen zur approximativen Lösung von Gleichungen nutzen Näherungsverfahren  
die induktive und deduktive Vorgehensweise verstehen und nutzen
Lehrsätze erläutern, Schlussfolgerungen nachvollziehen und Aussagen beweisen
einfache Herleitungen und Beweise; Grundbegriffe der Aussagenlogik Auswahl aus verschiedenen Themenbereichen

Ebene und Raum

in realen und innermathematischen Situationen geometrische Größen bestimmen trigonometrische Beziehungen und Ähnlichkeitsbeziehungen Trigonometrische Funktionen im rechtwinkligen und allgemeinen Dreieck und im Einheitskreis; wichtige goniometrische Beziehungen; Summensätze;
in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Objekte in Koordinatendarstellung angeben und in vektorieller Form darstellen und damit geometrische Probleme lösen Vektoroperationen, Begriffe der analytischen Geometrie Definition und Darstellung von Vektoren; Rechnen mit vektoriellen Größen; Skalarprodukt und Vektorprodukt, Linearkombination von Vektoren. Anwendungen
Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von linearen Gleichungssystemen und Ungleichungssystemen beschreiben und lösen Gauß’scher Algorithmus lineare Optimierung Anwendung von Gleichungssytemen und Ungleichungssystemen in verschiedenen Bereichen

Relationen und Funktionen

die qualitativen Eigenschaften einer Funktion beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen. verschiedene Funktionstypen Graph und Eigenschaften der allgemeinen trigonometrischen Funktionen sowie deren Umkehrfunktionen; Überlagerungen; Exponential - und Logarithmusfunktionen und deren Eigenschaften; y = coshx
Gleichungen und Ungleichungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Funktionen lösen besondere Punkte von Funktionsgraphen goniometrische Gleichungen, Exponential- und Logarithmengleichungen
Grenzwerte berechnen und Ableitungen von Funktionen berechnen und interpretieren. Grenzwertbegriff, Differenzen- und Differentialquotient, Regeln für das Differenzieren einfacher Funktionen  
sowohl diskrete als auch stetige Modelle von Wachstum sowie von periodischen Abläufen erstellen diskrete und stetige Funktionen

Wachstum- und Zerfallsprozesse und Modellierung mit Hilfe mathematischer Methoden

Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von Funktionen beschreiben und lösen und Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und seiner Bearbeitung prüfen und interpretieren Charakteristiken der verschiedenen Funktionstypen, Lösbarkeits- und Eindeutigkeitsfragen,
Extremwertprobleme
 

Daten und Zufall

statistische Erhebungen planen und durchführen, um reale Problemstellungen zu untersuchen und datengestützte Aussagen zu tätigen statistisches Projektmanagement                                       
Zusammenhänge zwischen Merkmalen und Daten darstellen und analysieren, statistische Kenngrößen berechnen, bewerten und interpretieren Kontingenztafeln, Streudiagramme, Regression, lineare Korrelation  
in realen Kontexten Wahrscheinlichkeitsmodelle anwenden Wahrscheinlichkeitsmodelle und -regeln  

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4.Kl.

Zahl und Variable

die Notwendigkeit von Zahlbereichserweiterungen begründen, den Zusammenhang zwischen Operationen und deren Umkehrungen nutzen der Bereich der reellen und komplexen Zahlen, Gauß’sche Zahlenebene, Polarkoordinaten  
Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten erkennen und algebraisch beschreiben Folgen und Reihen, rekursiv definierte Zahlenfolgen

Definition von Zahlenfolgen (rekursiv und explizit) als Funktion; Eigenschaften und Darstellung, Grenzwertbegriff; Spezielle Zahlenfolgen (arithmetisch, geometrisch, harmonisch) und ihre Gesetzmäßigkeiten.

Definition von Zahlenreihen; Eigenschaften; endliche und unendliche Reihen; Konvergenz von Reihen; Spezielle Zahlenreihen (arithmetisch, geometrisch, harmonisch) und ihre Gesetzmäßigkeiten.

Anwendung der Folgen und Reihen z.B. in der Zinsrechnung, die Eulersche Zahl als Grenzwert

Algorithmen zur approximativen Lösung von Gleichungen nutzen Näherungsverfahren Numerische Lösung von Gleichungen als Grenzwert von iterativen Prozessen; z.B. Regula Falsi, Newtonverfahren
die induktive und deduktive Vorgehensweise verstehen und nutzen
Lehrsätze erläutern, Schlussfolgerungen nachvollziehen und Aussagen beweisen
einfache Herleitungen und Beweise Grundbegriffe der Aussagenlogik Auswahl aus verschiedenen Themenbereichen

Ebene und Raum

in realen und innermathematischen Situationen geometrische Größen bestimmen trigonometrische Beziehungen und Ähnlichkeitsbeziehungen  
in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Objekte in Koordinatendarstellung angeben und in vektorieller Form darstellen und damit geometrische Probleme lösen Vektoroperationen, Begriffe der analytischen Geometrie  
Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von linearen Gleichungssystemen und Ungleichungssystemen beschreiben und lösen Gauß’scher Algorithmus lineare Optimierung Anwendung von Gleichungssytemen und Ungleichungssystemen in verschiedenen Bereichen

Relationen und Funktionen

die qualitativen Eigenschaften einer Funktion beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen. verschiedene Funktionstypen Polynomfunktionen n-ten Grades, gebrochen-rationale Funktionen, Wiederholung aller bsiher behandelten Funktionstypen
Gleichungen und Ungleichungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Funktionen lösen besondere Punkte von Funktionsgraphen

Polstellen, Lücken, Asymptoten, Achsenschnittpunkte, Extrempunkte, Wendepunkte, Sattelpunkte

Grenzwerte berechnen und Ableitungen von Funktionen berechnen und interpretieren. Grenzwertbegriff, Differenzen- und Differentialquotient, Regeln für das Differenzieren einfacher Funktionen Grenzwertbegriff bei Funktionen, Stetigkeit und Unstetigkeit, Differenzierbarkeit und Differentiationsregeln
sowohl diskrete als auch stetige Modelle von Wachstum sowie von periodischen Abläufen erstellen diskrete und stetige Funktionen Wachstum- und Zerfallsprozesse und Modellierung mit Hilfe mathematischer Methoden
Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von Funktionen beschreiben und lösen und Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und seiner Bearbeitung prüfen und interpretieren Charakteristiken der verschiedenen Funktionstypen, Lösbarkeits- und Eindeutigkeitsfragen,
Extremwertprobleme
Symmetrien, Monotonieverhalten, Modellierung von Optimierungsaufgaben mit Hilfe der Differentialrechnung

Daten und Zufall

statistische Erhebungen planen und durchführen, um reale Problemstellungen zu untersuchen und datengestützte Aussagen zu tätigen statistisches Projektmanagement Erhebung und Verwenden von Daten, unter anderem in verschiedenen fachrichtungspezifischen Anwendungsbereichen
Zusammenhänge zwischen Merkmalen und Daten darstellen und analysieren, statistische Kenngrößen berechnen, bewerten und interpretieren Kontingenztafeln, Streudiagramme, Regression, lineare Korrelation Kontingenztafel, insbesondere die Vierfeldertafel; bedingte Wahrscheinlichkeit
in realen Kontexten Wahrscheinlichkeitsmodelle anwenden Wahrscheinlichkeitsmodelle und -regeln Wiederholung des Wahrscheinlichkeitsbegriff am Beispiel der Laplace-Wahrscheinlichkeit; Rechenregeln für Wahrscheinlichkeiten

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.

Zahl und Variable

das Änderungsverhalten von Funktionen und den Einfluss von Parametern auf die qualitativen Eigenschaften einer Funktion erfassen und beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen Eigenschaften verschiedener Funktionstypen, notwendige und hinreichende Bedingungen für lokale Extrem- und Wendestellen Wiederholung und Vertiefung der Differentialrechnung bei Diskutieren von Funktionen und beim Lösen von Optimierungsaufgaben
das Integral von elementaren Funktionen berechnen Stammfunktion, Integrierbarkeit, bestimmtes Integral, Integrationsverfahren Definition und Herleitung des bestimmten und unbestimmten Integrals; Stammfunktion und Integratiosmethoden; einfache Beispiele
verschiedene Deutungen des bestimmten Integrals geben sowie Flächen und Volumen mit Hilfe der Integralrechnung bestimmen

Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung

Anwendungen des Integrals in fachrichtungsrelevanten Themenbereichen
fachrichtungs- bzw. schwerpunktsspezifische Probleme bearbeiten lineare Differenzialgleichungen Funktionenreihen, Interpolation von Funktionen
numerische Verfahren
einfache lineare Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung mit Anwendungen aus fachrichtungsrelevanten Bereichen.
Begriff und Idee beim Entwickeln von einfachen Funktionenreihen und insbesondere von Taylorreihen; Anwendung z.B. bei der numerischen Integration
Prozesse aus der Technik sowie aus den Wirtschaftswissenschaften, den Natur- und Sozialwissenschaften anhand von gegebenem Datenmaterial mittels bekannter Funktionen, auch durch Nutzung von Rechnern, modellieren und verschiedene Modelle vergleichen sowie ihre Grenzen beurteilen Konzept des mathematischen Modells Funktionen in zwei und mehreren Variablen Optimierungsprobleme Einführung und Darstellung von einfachen Funktionen in zwei Variablen; die partielle Ableitung und einfache Extremaufgaben; Anwendung z.B. Lineare Regression

Daten und Zufall

statistische Informationen und Daten unterschiedlichen Ursprungs bewerten und zu Zwecken der begründeten Prognose nutzen Stichprobentheorie, statistische Kenngrößen Wiederholung und Vertiefung von statistischen Kenngrößen (Streuuungsmaße und Lagemaße)
Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Zufallsgrößen bestimmen; die Eigenschaften diskreter und stetiger Wahrscheinlichkeitsverteilungen nutzen Zufallsgröße, ihre Wahrscheinlichkeitsverteilung, Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung
Binomialverteilung, Normalverteilung
Begriff der Zufallsgröße; Definition und Veranschaulichung von Wahrscheinlichkeitsverteilung an Hand der Binomial- und der Normalverteilung; Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung an Hand der Binomial- und der Normalverteilung;
Hypothesentests durchführen und erklären die Bedeutung statistischer Testverfahren Exemplarische Erklärung von einfachen statistischen Testverfahren

 

Überfachliche Zusammenarbeit

Übergreifende Kompetenzen

Der Mathematikunterricht befähigt den Schüler/die Schülerin, selbständig im alltäglichen Leben auftretende Probleme mathematischer Natur zu untersuchen, ermöglicht ihm/ihr das Bearbeiten von Aufgaben und Themen aus verschiedensten Anwendungsbereichen vor allem aus den technischen Fächer und bietet außerdem einen tieferen Einblick in die Denk- und Arbeitsweise der Mathematik. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Mathematik mit ihrer Sprache, ihren Symbolen und Formeln und Lösungsstrategien sowie Verfahren kennen und erkennen, wo und in welchen Bereichen die erworbenen Kenntnisse sinnvoll eingesetzt werden können. So bietet der Mathematikunterricht einerseits einen Einblick in die Mathematik als Wissenschaft für sich, andererseits ermöglicht er auch das Lernen in verschiedenen kontextbezogenen Situationen, denen die Schüler/innen in anderen Bereichen ihrer schulischen und außerschulischen Ausbildung begegnen. Wesentlich dabei ist auch der Einsatz von elektronischen Werkzeugen und Medien. Beim Arbeiten mit Lernplattformen sowie geeigneter mathematischer Software erhalten die Schüler/innen Gelegenheit, selbst tätig zu werden und Inhalte gemäß ihrem Lerntempo zu erarbeiten sowie eigenständig Zugänge zu verschiedenen Bereichen zu erlangen.

Zusehends wird durch den Einsatz von geeigneter Software auch das Bewältigen von komplexeren Problemstellungen, die aufwändige Rechentätigkeit oder algorithmisches Arbeiten erfordern, ermöglicht. Zusammenarbeit mit den fachrichtungsspezifischen Fächern.

A.5.22 Mathematik und Informatik RG

Fachcurricula Mathematik und Informatik

1. bis 5. Klasse

Ziele

Im Mathematikunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit wirtschaftliche, technische, natürliche und soziale Erscheinungen und Vorgänge mit Hilfe der Mathematik wahrzunehmen, zu verstehen und unter Nutzung mathematischer Gesichtspunkte zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Mathematik mit ihrer Sprache, ihren Symbolen, Bildern und Formeln in ihrer Bedeutung für die Beschreibung und Bearbeitung von inner- und außermathematischen Aufgaben und Problemen kennen und begreifen und erwerben allgemeine Problemlösefähigkeit. Der Mathematikunterricht trägt auch dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler den historischen und sozialen Wert der Mathematik und deren Beitrag zur Entwicklung der Wissenschaften und der Kultur erkennen sowie ein Bild von Mathematik entwickeln, das Theorie-, Verfahrens- und Anwendungsaspekt in ausgewogener Weise umfasst.
Der Mathematikunterricht bietet Einblick in die Mathematik als Wissenschaft und orientiert sich an der Fachsystematik der mathematischen Lerninhalte, aber ermöglicht auch Lernen in vielfältigen kontextbezogenen Situationen, die in einem engen sachlichen Zusammenhang mit der von den Schülerinnen und Schülern täglich erlebten Umwelt und auch mit anderen Unterrichtsfächern stehen.
Zudem bietet der Unterricht im Fach Mathematik den Schülerinnen und Schülern eine wissenschaftspropädeutische Studienorientierung.

 

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen: mit Variablen, Termen, Gleichungen, Funktionen, Diagrammen, Tabellen arbeiten, Techniken und Verfahren im realen Kontext anwenden, mathematische Werkzeuge wie Formelsammlungen, Taschenrechner, Software und spezifische informationstechnische Anwendungen sinnvoll und reflektiert einsetzen
  • mathematische Darstellungen verwenden: verschiedene Formen der Darstellung von mathematischen Objekten aus allen inhaltlichen Bereichen je nach Situation und Zweck auswählen, anwenden, analysieren und interpretieren, Beziehungen zwischen Darstellungsformen erkennen und zwischen ihnen wechseln
  • Probleme mathematisch lösen: geeignete Lösungsstrategien für Probleme finden, auswählen und anwenden, vorgegebene und selbst formulierte Probleme bearbeiten
  • mathematisch modellieren: Sachsituationen in mathematische Begriffe, Strukturen und Relationen übersetzen, im jeweiligen mathematischen Modell arbeiten, Ergebnisse situationsgerecht prüfen und interpretieren
  • mathematisch argumentieren: Vermutungen begründet äußern, mathematische Argumentationen, Erläuterungen und Begründungen entwickeln, Schlussfolgerungen ziehen, Lösungswege beschreiben und begründen
  • kommunizieren: das eigene Vorgehen, Lösungswege und Ergebnisse dokumentieren,verständlich darstellen und präsentieren, auch unter Nutzung geeigneter Medien, die Fachsprache adressatengerecht verwenden, Aussagen und Texte zu mathematischen Inhalten verstehen und überprüfen

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik umgehen: mit Variablen, Termen, Gleichungen, Funktionen, Diagrammen, Tabellen arbeiten, Techniken und Verfahren im realen Kontext anwenden
  • Abstraktions- und Formalisierungsprozesse, Verallgemeinerungen und Spezialisierungen erkennen und anwenden mathematische Werkzeuge wie Formelsammlungen, Taschenrechner, Software und spezifische informationstechnischen Anwendungen sinnvoll und reflektiert einsetzen
  • mathematische Darstellungen verwenden: verschiedene Formen der Darstellung von mathematischen Objekten aus allen inhaltlichen Bereichen je nach Situation und Zweck nutzen und zwischen ihnen wechseln, Darstellungsformen analysieren und interpretieren, ihre Angemessenheit, Stärken und Schwächen und gegenseitigen Beziehungen erkennen und bewerten
  • Probleme mathematisch lösen: in innermathematischen und realen Situationen mathematisch relevante Fragen und Probleme formulieren, für vorgegebene und selbst formulierte Probleme geeignete Lösungsstrategien auswählen und anwenden, Lösungswege beschreiben, vergleichen und bewerten mathematisch modellieren: technische, natürliche, soziale und wirtschaftliche Erscheinungen und Vorgänge mit Hilfe der Mathematik verstehen und unter Nutzung mathematischer Gesichtspunkte beurteilen, Situationen in mathematische Begriffe, Strukturen und Relationen übersetzen, im jeweiligen mathematischen Modell arbeiten, Ergebnisse situationsgerecht interpretieren und prüfen, Grenzen und Möglichkeiten der mathematische Modelle beurteilen
  • mathematisch argumentieren: Situationen erkunden, Vermutungen aufstellen und schlüssig begründen, mathematische Argumentationen, Erläuterungen, Begründungen entwickeln, Schlussfolgerungen ziehen, Beweismethoden anwenden, Lösungswege beschreiben und begründen
  • kommunizieren und kooperieren: Mathematische Sachverhalte verbalisieren, begründen, Lösungswege und Ergebnisse dokumentieren, verständlich und in unterschiedlichen Repräsentationsformen darstellen und präsentieren, auch unter Nutzung geeigneter Medien, die Fachsprache korrekt und adressatengerecht verwenden Aussagen und Texte zu mathematischen Inhalten erfassen, interpretieren und reflektieren gemeinsame Arbeit an innermathematischen und außermathematischen Problemen planen und organisieren Über gelernte Themen der Mathematik reflektieren, sie zusammenfassen, vernetzen und strukturieren

BEWERTUNGSKRITERIEN

Klassen: RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Eine Erfolgskontrolle in der Schule sollte die Frage beantworten, ob und inwieweit die gesteckten Lernziele erreicht wurden. Eine besonders wichtige Aufgabe der Lernerfolgskontrolle besteht darin, dem Schüler eine aussagekräftige Rückmeldung und wenn immer möglich auch Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Sie soll ihm auch helfen, vorhandene Mängel zu erkennen und zu beheben. Dem Lehrer dient sie zur Kontrolle seines Unterrichtserfolges.

Diese Überprüfung erfolgt teils schriftlich (Schularbeiten, Tests, Hausaufgaben), teils mündlich (mündliche Prüfung, Mitarbeit, Beobachtung während der Übungsstunden) und möglichst oft. Es werden evtl. auch Tests am PC durchgeführt.

Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen: mündliche Prüfungen, praktische Arbeiten, Tests, Schularbeiten, Hausarbeiten
Gewichtung: alle "1"
Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt
Mitarbeitsnote: wird vergeben

Bewertungskriterien

  • Das Problemlösevermögen
  • Die Rechenfertigkeit und die Genauigkeit
  • Die folgerichtige und geordnete Darstellung
  • Die korrekte Interpretation der Lösungen und das Prüfen derselben auf Sinnhaftigkeit
  • Die korrekte Verwendung von Begriffen und Symbolen
  • Der sinnvolle Einsatz von Hilfsmitteln
  • Das Lösen der Problemstellungen in einer vorgegeben Zeit
  • Fortschritte im klaren Ausdruck, im Gebrauch der Fachsprache,
  • in der Fähigkeit des Argumentierens ganz allgemein
  • Die Kontinuität in der Mitarbeit, die Teamfähigkeit, das selbständige Arbeiten
  • Vertiefung der Lerninhalte
  • Originalität und Kreativität

Anmerkungen

Neben der Erfolgskontrolle durch den Lehrer sollten alle Möglichkeiten der Selbstkontrolle durch den Schüler genutzt werden.

Für uns ist klar, dass am Jahresende das gesamte Schuljahr bewertet wird und somit fließen auch die Noten des 1. Semesters in die Endbewertung ein. Dies ist den Schülern nicht immer so klar und wird ihnen frühzeitig mitgeteilt.

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

Zahl und Variable

mit Zahlen und Größen, Variablen und Termen arbeiten und rechnen die Zahlenmengen, ihre Struktur, Ordnung und Darstellung, die Reellen Zahlen Arithmetik in Q, Rechnen mit Potenzen, Grundbegriffe der Mengenlehre
Zahldarstellungen und Termstrukturen verstehen, gegebene arithmetische und algebraische Sachverhalte in unterschiedliche, der Situation angemessene mathematische Darstellungen übertragen und zwischen Darstellungsformen wechseln Potenzen und Wurzeln, wissenschaftliche Schreibweise, Algebraische Ausdrücke, Operationen und ihre Eigenschaften Algebra
Gleichungen und Ungleichungen sowie Syste-me von Gleichungen und Ungleichungen lösen

verschiedene Lösungsverfahren

Lineare Gleichungen und Ungleichungen

Situationen und Sachverhalte mathematisieren und Probleme lösen

heuristische und experimentelle, analytische und algorithmische Problemlösestrategien

Textaufgaben lineare Gleichungen
Aussagen zur Zulässigkeit, Genauigkeit und Korrektheit arithmetischer und algebraischer Operationen und Lösungswege machen und bewerten sowie Rechenabläufe dokumentieren Regeln der Arithmetik und Algebra Definitionsbereich

Ebene und Raum

die wichtigsten geometrischen Objekte der Ebene und des Raums erkennen und beschreiben

Grundbegriffe der euklidischen Geometrie

Grundbegriffe Geometrie in der Ebene, Dreieck, Viereck
grundlegende geometrische Konstruktionen händisch und auch mit entsprechender Software durchführen, Konstruktionsabläufe dokumentieren

die kartesische Ebene, das Koordinatensystem, Lagebeziehungen von Geraden zueinander Elementare geometrische Transformationen und ihre Invarianten Dynamische Geometriesoftware

Grundkonstruktionen mit und ohne Software
geometrische Größen der wichtigsten Figuren und Körper bestimmen Größen und ihre Maße, Eigenschaften, Umfang und Fläche der Polygone, Kreisumfang und Kreisfläche, Oberfläche und Volumen Herleitung und Anwendung der geom. Grundformeln
in einfachen realen Situationen geometrische Fragestellungen entwickeln und Probleme geometrischer Art lösen, dabei Computer und andere Hilfsmittel einsetzen

Eigenschaften von Flächen und Körpern, Kongruenz und Ähnlichkeit, Satzgruppe des Pythagoras

Textaufgaben konstruktiv lösen, Kongruenz

mit Vektoren operieren und diese Operationen geometrisch und im physikalischen Kontext deuten Vektoren, ihre Darstellung und Operationen  
einfache Herleitungen und Beweise nachvollziehen und erklären Bedeutung der Begriffe: Axiom, Definition, Lehrsatz, Beweis

Kongruenzsätze, Herleitung von Sätzen aus der Geometrie

mathematische Argumente nennen, die für ein bestimmtes geometrisches Modell oder einen bestimmten geometrischen Lösungsweg sprechen

geometrische Beziehungen

Geometrische Örter

Relation und Funktionen

den Begriff der Funktion verstehen

verschiedene Darstellungsformen von Funktionen  
Relationen zwischen Variablen erkennen und durch eine mathematische Funktion formalisieren direkte und indirekte Proportionalität Funktion allgemein und Umkehreffekt, lineare Funktion, Anwendung direkte und indirekte Proportionalität
Funktionseigenschaften beschreiben, die Grafen verschiedener Funktionen in der kartesischen Ebene erkennen und darstellen verschiedene Funktionstypen und deren charakteristische Eigenschaften  
Situationen aus verschiedenen Kontexten mit Hilfe von Gleichungen, Gleichungssystemen oder Funktionen beschreiben und bearbeiten, die Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und Lösungsweges prüfen und interpretieren Problemlösephasen, Lösungsverfahren Anwendungen – Textaufgaben zu Funktionen
funktionale Zusammenhänge kontextbezogen interpretieren und Aussagen zur Angemessenheit machen Eigenschaften von Funktionen Anwendungen – Textaufgaben zu Funktionen

Daten und Zufall

 

 statistische Erhebungen selbst planen, durchführen und die erhobenen Daten aufbereiten und analysieren Phasen einer statistischen Erhebung und Formen der Datenaufbereitung; Stichprobe und Grundgesamtheit, Arten von Daten, Zentralmaße und Streumaße           
statistische Darstellungen aus verschiedenen Quellen lesen, analysieren, interpretieren und auf ihre Aussagekraft überprüfen verschiedene Formen der Datenaufbereitung und Darstellung  
Zufallsexperimente veranschaulichen, die Ergebnismenge angeben und die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen berechnen Ergebnismenge und Wahrscheinlichkeitsverteilung, relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeitsbegriff  

Informatik

einfache Problemstellungen in Form eines Algorithmus angeben und gegebene Algorithmen interpretieren

Algorithmen und ihre Darstellung

 

Eigenschaften von Daten und Algorithmen beschreiben

Rechengenauigkeit, Datentypen

 

digitale Medien gezielt einsetzen

Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten einer Tabellenkalkulation, einer dynamischen Geometriesoftware, eines Computeralgebrasystems und anderer spezifischer Software sowie verschiedener online - Instrumente

Zu vielen verschiedenen obigen Bereichen wird unterschiedliche Anwendungssoftware verständnisfördernd eingesetzt.

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.

Zahl und Variable

mit Zahlen und Größen, Variablen und Termen arbeiten und rechnen

die Zahlenmengen, ihre Struktur, Ordnung und Darstellung, die Reellen Zahlen

Artihmetik in R

Zahldarstellungen und Termstrukturen verstehen, gegebene arithmetische und algebraische Sachverhalte in unterschiedliche, der Situation angemessene mathematische Darstellungen übertragen und zwischen Darstellungsformen wechseln

Potenzen und Wurzeln, wissenschaftliche Schreibweise, Algebraische Ausdrücke, Operationen und ihre Eigenschaften

Rechnen mit Wurzeln

Gleichungen und Ungleichungen sowie Systeme von Gleichungen und Ungleichungen lösen

verschiedene Lösungsverfahren

Gleichungssysteme Quadratische Gleichungen, Wurzelgleichungen, quadr. Ungleichungen

Situationen und Sachverhalte mathematisieren und Probleme lösen

heuristische und experimentelle, analytische und algorithmische Problemlösestrategien

extaufgaben zu oben, Intervallschachtelung, Heronsche Näherungsverfahren

Aussagen zur Zulässigkeit, Genauigkeit und Korrektheit arithmetischer und algebraischer Operationen und Lösungswege machen und bewerten sowie Rechenabläufe dokumentieren

Regeln der Arithmetik und Algebra

Definitionsbereich, Rechnen mit irrationalen Zahlen

 Ebene und Raum

die wichtigsten geometrischen Objekte der Ebene und des Raums erkennen und beschreiben

Grundbegriffe der euklidischen Geometrie

 

grundlegende geometrische Konstruktionen händisch und auch mit entsprechender Software durchführen, Konstruktionsabläufe dokumentieren

die kartesische Ebene, das Koordinatensystem, Lagebeziehungen von Geraden zueinander Elementare geometrische Transformationen und ihre Invarianten
Dynamische Geometriesoftware

 

geometrische Größen der wichtigsten Figuren und Körper bestimmen

Größen und ihre Maße, Eigenschaften, Umfang und Fläche der Polygone, Kreisumfang und Kreisfläche, Oberfläche und Volumen

Stereometrie – Herleitung der Zahl Pi – Kreis

in einfachen realen Situationen geometrische Fragestellungen entwickeln und Probleme geometrischer Art lösen, dabei Computer und andere Hilfsmittel einsetzen

Eigenschaften von Flächen und Körpern, Kongruenz und Ähnlichkeit, Satzgruppe des Pythagoras

Ähnlichkeit,

mit Vektoren operieren und diese Operationen geometrisch und im physikalischen Kontext deuten

Vektoren, ihre Darstellung und Operationen

Einführung Vektorrechnung

einfache Herleitungen und Beweise nachvollziehen und erklären

Bedeutung der Begriffe: Axiom, Definition, Lehrsatz, Beweis

Ähnlichkeitssätze und Pythagoras

mathematische Argumente nennen, die für ein bestimmtes geometrisches Modell oder einen bestimmten geometrischen Lösungsweg sprechen

geometrische Beziehungen

siehe oben

Relationen und Funktionen

den Begriff der Funktion verstehen

verschiedene Darstellungsformen von Funktionen

 

Relationen zwischen Variablen erkennen und durch eine mathematische Funktion formalisieren

direkte und indirekte Proportionalität

quadratische Funktion

Funktionseigenschaften beschreiben, die Grafen verschiedener Funktionen in der kartesischen Ebene erkennen und darstellen

verschiedene Funktionstypen und deren charakteristische Eigenschaften

 

Situationen aus verschiedenen Kontexten mit Hilfe von Gleichungen, Gleichungssystemen oder Funktionen beschreiben und bearbeiten, die Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und Lösungsweges prüfen und interpretieren

Problemlösephasen, Lösungsverfahren

Textaufgaben zu Funktionen

funktionale Zusammenhänge kontextbezogen interpretieren und Aussagen zur Angemessenheit machen

Eigenschaften von Funktionen

 

Daten und Zufall

statistische Erhebungen selbst planen, durchführen und die erhobenen Daten aufbereiten und analysieren

Phasen einer statistischen Erhebung und Formen der Datenaufbereitung; Stichprobe und Grundgesamtheit, Arten von Daten, Zentralmaße und Streumaße Urliste, Häufigkeiten, Lage- und Streungsmaße
statistische Darstellungen aus verschiedenen Quellen lesen, analysieren, interpretieren und auf ihre Aussagekraft überprüfen verschiedene Formen der Datenaufbereitung und Darstellung Diagramme
Zufallsexperimente veranschaulichen, die Ergebnismenge angeben und die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen berechnen Ergebnismenge und Wahrscheinlichkeitsverteilung, relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeitsbegriff Grundbegriffe und Laplace-Wahrscheinlichkeit

Informatik

einfache Problemstellungen in Form eines Algorithmus angeben und gegebene Algorithmen interpretieren

Algorithmen und ihre Darstellung  
Eigenschaften von Daten und Algorithmen beschreiben Rechengenauigkeit, Datentypen  
digitale Medien gezielt einsetzen Funktionen und Anwendungsmöglich-keiten einer Tabellenkalkulation, einer dynamischen Geometriesoftware, eines Computeralgebrasystems und anderer spezifischer Software sowie verschiedener online - Instrumente Zu vielen verschiedenen obigen Bereichen wird unterschiedliche Anwendungssoftware verständnisfördernd eingesetzt.

2. Biennium, Realgymnasium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

Zahl und Variable

die Notwendigkeit von Zahlbereichserweiterungen begründen, den Zusammenhang zwischen Operationen und deren Umkehrungen nutzen

die reellen und komplexen Zahlen, Gauß’sche Zahlenebene, Polarkoordinaten die reellen und komplexen Zahlen, Gauß'sche Zahlenebene, Polarkoordinaten
Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten erkennen und algebraisch beschreiben Folgen und Reihen, rekursiv definierte Zahlenfolgen  
Algorithmen zur approximativen Lösung von Gleichungen nutzen Näherungsverfahren Bisektionsverfahren, Nullstellen von Polynomfunktionen
die induktive und deduktive Vorgehensweise verstehen und nutzen einfache Herleitungen und Beweise Trigonometrische Sätze, Logarithmus- und Exponentialsätze
Lehrsätze erläutern, Schlussfolgerungen nachvollziehen und Aussagen beweisen Grundkenntnisse der Aussagenlogik Verschiedene Beweise

Ebene und Raum

in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Größen bestimmen

trigonometrische Beziehungen und Ähnlichkeitsbeziehungen Trigonometrie im Dreieck und Anwendungen
in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Objekte in Koordinatendarstellung angeben und in vektorieller Form darstellen und damit geometrische Probleme lösen Vektoroperationen, Grundbegriffe der analytischen Geometrie Skalar- und Vektorprodukt
Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von linearen Gleichungssystemen und Ungleichungssystemen beschreiben und lösen Gauß’scher Algorithmus, lineare Optimierung Lineare Optimierung – graphische Methode

Relationen und Funktionen

die qualitativen Eigenschaften einer Funktion beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen.

verschiedene Funktionstypen Potenz-, Polynom-, Exponential- und Logarithmusfunktionen
Gleichungen und Ungleichungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Funktionen
Lösen
besondere Punkte von Funktionsgraphen Definitionsbereich und Nullstellen der oben genannten Funktionen
Grenzwerte berechnen und Ableitungen von Funktionen berechnen und interpretieren. Grenzwertbegriff, Differenzen- und Differentialquotient, Regeln für das
Differenzieren einfacher Funktionen
 
sowohl diskrete als auch stetige Modelle von Wachstum sowie von periodischen Abläufen
erstellen
diskrete und stetige Funktionen  

Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von Funktionen beschreiben und lösen und Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und seiner Bearbeitung prüfen und interpretieren

Charakteristiken der verschiedenen Funktionstypen, Lösbarkeits- und Eindeutigkeitsfragen; Extremwertprobleme  

Daten und Zufall

Statistische Erhebungen planen und durchführen, um reale Problemstellungen zu unter-suchen u. datengestützte Aussagen zu tätigen

Statistisches Projektmanagement Überlegungen zu Umfragen
Zusammenhänge zwischen Merkmalen und Daten darstellen und analysieren, Kenngrößen
berechnen, bewerten und interpretieren
Kontingenztafeln, Streudiagramme, Lineare Regression und Korrelation Datenauswertung
Wahrscheinlichkeitsmodelle anwenden und Wahrscheinlichkeiten berechnen Wahrscheinlichkeitsmodelle und -regeln Kombinatorik, Beispiele zur Wahrscheinlichkeit

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4.Kl.

Zahl und Variable

die Notwendigkeit von Zahlbereichserweiterungen begründen, den Zusammenhang zwischen Operationen und deren Umkehrungen nutzen

die reellen und komplexen Zahlen, Gauß’sche Zahlenebene, Polarkoordinaten  
Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten erkennen und algebraisch beschreiben Folgen und Reihen, rekursiv definierte Zahlenfolgen Arithmetische und geometrische Folgen, Finanzmathematik, Fraktale, Grenzwerte
Algorithmen zur approximativen Lösung von Gleichungen nutzen Näherungsverfahren Das Newton'sche Näherungsverfahren
die induktive und deduktive Vorgehensweise verstehen und nutzen einfache Herleitungen und Beweise Verschiedene Beweise bei allen Lerninhalten
Lehrsätze erläutern, Schlussfolgerungen nachvollziehen und Aussagen beweisen Grundkenntnisse der Aussagenlogik  

Ebene und Raum

in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Größen bestimmen

trigonometrische Beziehungen und Ähnlichkeitsbeziehungen Allgemeine Sinusfunktion, Summensätze
in realen und innergeometrischen Situationen geometrische Objekte in Koordinatendarstellung angeben und in vektorieller Form darstellen und damit geometrische Probleme lösen Vektoroperationen, Grundbegriffe der analytischen Geometrie Strecke, Gerade, Kegelschnitte
Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von linearen Gleichungssystemen und Ungleichungssystemen beschreiben und lösen Gauß’scher Algorithmus, lineare Optimierung Matrizen

Relationen und Funktionen

die qualitativen Eigenschaften einer Funktion beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen.

verschiedene Funktionstypen Trigonometrische Funktionen, Reelle Funktionen
Gleichungen und Ungleichungen im Zusammenhang mit den jeweiligen Funktionen Lösen besondere Punkte von Funktionsgraphen Definitionsbereich und Nullstellen der oben genannten Funktionen
Grenzwerte berechnen und Ableitungen von Funktionen berechnen und interpretieren. Grenzwertbegriff, Differenzen- und Differentialquotient, Regeln für das
Differenzieren einfacher Funktionen
Grundlagen der Differenzialrechnung bis zu den Polynomfunktionen
sowohl diskrete als auch stetige Modelle von Wachstum sowie von periodischen Abläufen erstellen diskrete und stetige Funktionen Trigonometrische Funktionen, Reelle Funktionen
Probleme aus verschiedenen realen Kontexten mit Hilfe von Funktionen beschreiben und lösen und Ergebnisse unter Einbeziehung einer kritischen Einschätzung des gewählten Modells und seiner Bearbeitung prüfen und interpretieren Charakteristiken der verschiedenen Funktionstypen, Lösbarkeits- und Eindeutigkeitsfragen; Extremwertprobleme Textaufgaben mit Polynomfunktionen

Daten und Zufall

Statistische Erhebungen planen und durchführen, um reale Problemstellungen zu untersuchen u. datengestützte Aussagen zu tätigen

Statistisches Projektmanagement  
Zusammenhänge zwischen Merkmalen und Daten darstellen und analysieren, Kenngrößen
berechnen, bewerten und interpretieren
Kontingenztafeln, Streudiagramme, Lineare Regression und Korrelation  
Wahrscheinlichkeitsmodelle anwenden und Wahrscheinlichkeiten berechnen Wahrscheinlichkeitsmodelle und -regeln                                     

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5.Kl.

Zahl und Variable

Lehrsätze erläutern, Beweise nachvollziehen und Aussagen beweisen

Notwendige und hinreichende Bedingung Das Prinzip der vollständigen Induktion Stetigkeit und Differenzierbarkeit, verschiedene Beweise

Ebene und Raum

geometrische Objekte in räumlicher Koordinatendarstellung darstellen und interpretieren und damit geometrische Probleme lösen

geometrische Orte Gerade und Kugel im Raum

Relationen und Funktionen

das Änderungsverhalten von Funktionen und den Einfluss von Parametern auf die qualitativen Eigenschaften einer Funktion mit mathematischen Begriffen erfassen und beschreiben und für die grafische Darstellung der Funktion nutzen

Eigenschaften verschiedener Funktionstypen, notwendige und hinreichende Bedingungen für lokale Extrem- bzw. Wendestellen Ableitungsregeln, Kurvendiskussion bei allen Funktionstypen, Extremwertaufgaben mit allen Funktionstypen
das Integral von elementaren Funktionen berechnen Stammfunktion, Integrierbarkeit, bestimmtes Integral, Integrationsverfahren Stammfunktion, Integrierbarkeit, bestimmtes Integral, Integrationsregeln
verschiedene Deutungen des bestimmten Integrals geben sowie Flächen und Volumen mit Hilfe der Integralrechnung bestimmen Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung Hauptsatz der Differenzial- und Integralrechnung
numerische Methoden zur Abschätzung bestimmter Integrale anwenden Numerische Integrationsverfahren Trapez-, Kepler- und Simpsonregel
Probleme aus der Physik und anderen Bereichen bearbeiten lineare Differenzialgleichungen Lineare Differenzial-gleichungen (einfache Typen)
Prozesse aus der Technik sowie aus den Natur-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften anhand gegebenen Datenmaterials mittels bekannter Funktionen, auch durch Nutzung von Rechnern, modellieren und verschiedene Modelle vergleichen sowie ihre Grenzen beurteilen Optimierungsprobleme, Konzept des mathematischen Modells Aufgaben des Bildungsservers blikk

Daten und Zufall

Statistische Informationen und Daten unterschiedlichen Ursprungs bewerten und zu Zwecken der begründeten Prognose nutzen Stichprobentheorie, statistische Kenngrößen Datenauswertung
Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Zufallsgrößen bestimmen Zufallsgröße, ihre Wahrscheinlichkeitsverteilung, Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung Datenauswertung
die Eigenschaften diskreter und stetiger Wahrscheinlichkeitsverteilungen nutzen Die Binomialverteilung, die Normalverteilung Beispiele zu Binomialverteilung, Normalverteilung

Überfachliche Zusammenarbeit

Übergreifende Kompetenzen

A.5.23 Naturwissenschaften RG

BIOLOGIE, CHEMIE UND ERDWISSENSCHAFTEN

1. bis 5. Klasse, Realgymnasium

Ziele

Der Unterricht Biologie, Chemie und Erdwissenschaften soll eine naturwissenschaftliche Grundbildung bei Jugendlichen schaffen, indem naturwissenschaftliche Phänomene und Problemstellungen handlungsorientiert erschlossen sowie Lernerfahrungen gemacht werden. Junge Erwachsene sollen sich in aktuellen und gesellschaftsrelevanten Bereichen von Natur und Technik orientieren können,
um in Zukunft eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu können. Gesundheits- und Umwelterziehung spielen dabei eine wichtige Rolle und werden in den naturwissenschaftlichen Unterricht immer wieder integriert.
Aufbauend auf die in der Unterstufe bereits erworbenen Kompetenzen und typischen naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen liegt das Augenmerk auf der Entwicklung von Vorstellungen zu Phänomenen und Gesetzmäßigkeiten aus den Bereichen Natur, Technik, Umwelt/Ökologie und Gesundheit. Eine besondere Stellung nimmt dabei die Weiterentwicklung grundlegender Vorstellungen und Konzepte ein, welche auf die erlernten Fakten und Begriffe basiert.

Lebenswelt und Interessen der Schülerinnen und Schüler sollen nach Möglichkeit mit der Schulwelt verknüpft werden, dabei werden geeignete Lernumgebungen innerhalb und außerhalb der Schule geschaffen. Technische und mediale Hilfsmittel werden zur selbstständigen Informationsbeschaffung verwendet.
Schwerpunkt ist das naturwissenschaftliche Fächer verbindende und vernetzende Arbeiten und Lernen sowie die Anwendung wissenschaftlicher Methoden im Labor bzw. die direkte Beobachtung in der Natur: Schülerinnen und Schüler sammeln selbstständig Erfahrungen, integrieren ihr Vorwissen, wenden bereits erlernte Fertigkeiten und Fähigkeiten an, nutzen verschiedene Informationsquellen,
planen und dokumen-tieren Versuche und präsentieren Ergebnisse. Die schulinterne Labortätigkeit kann in Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen oder Universitäten erweitert und vertieft werden. Der Unterricht der integrierten Naturwissenschaften ist durch eigenverantwortliches und exemplarisches Lernen in sinnvollen und für Jugendliche relevanten Kontexten gekennzeichnet. Die
Lehrpersonen bieten den Lernenden vielfältige Möglichkeiten ihre Ziele zu erreichen und begleiten und unterstützen sie beim Erwerb und beim Aufbau ihrer persönlichen Kompetenzen.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • Phänomene und Vorgänge der Natur beobachten und erforschen, sich mit naturwissenschaftlichen, technik- und umweltrelevanten Fragestellungen auseinandersetzen, diese mit vielfältigen sowie fachspezifischen Methoden untersuchen, gezielt Daten und Informationen sammeln, ordnen, vergleichen und interpretieren
  • Angaben und Merkmale aus Informationsquellen themen- bzw. sachbezogen herauslesen und in einer angemessenen Fachsprache wiedergeben, mit Darstellungsformen und gegebenenfalls mit Formeln und Symbolen beschreiben
  • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge und Wechselwirkungen erkennen, beschreiben und naturwissenschaftlichen Konzepten und Modellen zuordnen
  • in kritischer Auseinandersetzung mithilfe der erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen Stellung nehmen
  • mit Laborgeräten sachgerecht umgehen,
  • verschiedene Arbeitstechniken und das Experimentieren im Labor zielgerichtet und sicher anwenden; mit Chemikalien und Stoffen aus Labor und Umwelt verantwortungsvoll umgehen

 

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • zu Phänomenen und Vorgänge der Natur geeignete Untersuchungsfragen und Hypothesen formulieren und diese mit experimentellen sowie weiteren fachspezifischen Methoden überprüfen, gesammelte Daten und Informationen interpretieren, analysieren, erläutern und kommentieren naturwissenschaftliche Sachverhalte ausgehend von Erfahrungen, Kenntnissen und Informationsquellen reflektieren und in angemessener Fachsprache erörtern und bewerten
  • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge, Wechselwirkungen, Entwicklungen und Prozesse sowie Systeme erkennen und miteinander kombinieren, Analogieschlüsse daraus ziehen und auf bereits bekannte Konzepte zurückgreifen, um diese in neue Kontexte und Modelle zu integrieren
  • Daten, Fakten, Ergebnisse und Argumente zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen bewerten und auf ihre Gültigkeit überprüfen
  • in einem Labor angemessen arbeiten und Versuche selbstständig planen, durchführen und bewerten

BEWERTUNGSKRITERIEN NATURWISSENSCHAFTEN (BIOLOGIE, CHEMIE UND ERDWISSENSCHAFTEN)
Klassen: RG 1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse; TFO 1. Biennium

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Es werden verschiedene Unterrichts-, bzw. Arbeitsformen zur Erarbeitung der Lerninhalte und Erreichung der Lernziele eingesetzt, wie der Frontalunterricht, die Gruppen-, Partner- und Einzelarbeit.
Das praktische Arbeiten in den Labors und die unterrichtsbegleitenden Tätigkeiten dienen zur Vertiefung der einzelnen Unterrichtsthemen und zur Unterstützung der Eigenständigkeit und Eigenverantwortung. Durch unterschiedliche Aufgabenstellungen und dem selbstständigen Bearbeiten von Arbeitsaufträgen sollen Schülerinnen und Schüler ihre Fertigkeiten und Kenntnisse gezielt aufbauen und erweitern. Durch Aufgabenstellungen mit unterschiedlichem Anforderungsniveau wird eine Differenzierung des Lernangebots angestrebt.
Neben den eingeführten Schulbüchern werden unterschiedliche Medien eingesetzt.
Die Überprüfung der fachspezifischen Kompetenzen erfolgt durch schriftliche Tests, mündliche Prüfungen, fallweise auch Versuchsprotokolle, Arbeitsaufträge, Hausaufgaben, Referate, Skizzen. Es werden mindestens 3 Bewertungselemente erhoben.
Die Gewichtung der jeweiligen Bewertungselemente wird zu Beginn des Schuljahres mit den SchülerInnen besprochen.
Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt
Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Naturwissenschaftliche Kenntnisse in angemessener Fachsprache und Form wiedergeben
  • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge und Prozesse erkennen
  • Naturwissenschaftliche Phänomene und Vorgänge erkennen, theoretisch analysieren und deren Inhalte praktisch umsetzen
  • Naturwissenschaftliche Entwicklungen verstehen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft einschätzen

Der/Die Schüler/in kann:

  • naturwissenschaftliche Sachverhalte in angemessener Fachsprache erörtern, einordnen und bewerten
  • Beobachtungen, Experimente und Versuche planen, durchführen und auswerten
  • geeignete Untersuchungsfragen und Hypothesen formulieren und gesammelte Daten und Informationen interpretieren, analysieren, erläutern und kommentieren
  • Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge, Wechselwirkungen und Systeme erkennen und miteinander kombinieren, Analogieschlüsse daraus ziehen und auf bereits bekannte Konzepte zurückgreifen, um diese in neue Kontexte und Modelle zu integrieren
  • Daten, Fakten und Darstellungen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen bewerten und Argumente auf ihre Gültigkeit überprüfen

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

Ordnung und Vielfalt

ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie gemeinsame bzw. spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen Zellen als Bausteine des Lebens ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie gemeinsame bzw. spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen
Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und formulieren/beschreiben Baupläne ausgewählter Lebewesen, Grundzüge der Systematik Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und formulieren/beschreiben
Stoffe vergleichen, ordnen und damit experimentieren
den Zusammenhang zwischen Atombau und Ordnung im Periodensystem der Elemente erkennen und dieses als Nachschlagewerk der Chemie nutzen
Elementen und einfachen Verbindungen die chemische Symbolschreibweise zuordnen

Stoffeigenschaften und -einteilung
Atome als Bausteine der Materie, Periodensystem und Klassifizierung der Elemente
Formelsprache

Stoffe vergleichen, ordnen und damit experimentieren
den Zusammenhang zwischen Atombau und Ordnung im Periodensystem der Elemente erkennen und dieses als Nachschlagewerk der Chemie nutzen
Elementen und einfachen Verbindungen die chemische Symbolschreibweise zuordnen

Veränderung und Dynamik

Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Evolutionsvorgängen erkennen und beschreiben
Planetenbewegungen und deren Folgen sowie die Sonderstellung der Erde im Sonnensystem beschreiben
die Einbettung des Sonnensystems in die Galaxis und der Galaxis in den Kosmos beschreiben

Evolution

Himmelsmechanik

Sonnensystem und Kosmos

 
Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben ausgewählte exo- und endogene Prozesse in der Geologie unter besonderer Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben
Phänomene und einfache chemische Reaktionen mit Bezug zum Alltag beobachten, beschreiben und die chemische Symbolschreibweise anwenden einfache chemische Reaktionen und Reaktionsgleichungen Phänomene und einfache chemische Reaktionen mit Bezug zum Alltag beobachten, beschreiben und die chemische Symbolschreibweise anwenden

Kreisläufe und Systeme

Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren Ausgewählte Ökosysteme und deren Energie und Stoffkreisläufe Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl

Ordnung und Vielfalt

ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie gemeinsame bzw. spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen Zellen als Bausteine des Lebens ausgewählte pro- und eukaryontische Zellen mit dem Mikroskop untersuchen und beobachten sowie gemeinsame bzw. spezifische Strukturen und Funktionen beschreiben und vergleichen
Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und formulieren/beschreiben Baupläne ausgewählter Lebewesen, Grundzüge der Systematik Gesetzmäßigkeiten bei Bauplänen und deren Funktionen erkennen und vergleichen, in der Vielfalt Gemeinsamkeiten erkennen und formulieren/beschreiben
Stoffe vergleichen, ordnen und damit experimentieren
den Zusammenhang zwischen Atombau und Ordnung im Periodensystem der Elemente erkennen und dieses als Nachschlagewerk der Chemie nutzen
Elementen und einfachen Verbindungen die chemische Symbolschreibweise zuordnen
Stoffeigenschaften und -einteilung
Atome als Bausteine der Materie, Periodensystem und Klassifizierung der Elemente
Formelsprache
Stoffe vergleichen, ordnen und damit experimentieren
den Zusammenhang zwischen Atombau und Ordnung im Periodensystem der Elemente erkennen und dieses als Nachschlagewerk der Chemie nutzen
Elementen und einfachen Verbindungen die chemische Symbolschreibweise zuordnen

Veränderung und Dynamik

Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Evolutionsvorgängen erkennen und beschreiben
Planetenbewegungen und deren Folgen sowie die Sonderstellung der Erde im Sonnensystem beschreiben
die Einbettung des Sonnensystems in die Galaxis und der Galaxis in den Kosmos beschreiben

Evolution

Himmelsmechanik

Sonnensystem und Kosmos

 
Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben ausgewählte exo- und endogene Prozesse in der Geologie unter besonderer Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten Ursachen für die Entwicklung von Landschaftsformen beschreiben
Phänomene und einfache chemische Reaktionen mit Bezug zum Alltag beobachten, beschreiben und die chemische  Symbolschreibweise anwenden einfache chemische Reaktionen und Reaktionsgleichungen Phänomene und einfache chemische Reaktionen mit Bezug zum Alltag beobachten, beschreiben und die chemische Symbolschreibweise anwenden

Kreisläufe und Systeme

Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren Ausgewählte Ökosysteme und deren Energie und Stoffkreisläufe Wechselwirkungen von Organismen in ausgewählten Ökosystemen und deren Bedeutung für die Erhaltung des Gleichgewichtes diskutieren

Überfachliche Zusammenarbeit
Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Anhand der Lerninhalte üben die SchülerInnen, den eigenen Lernprozess zu planen und zu reflektieren. Partner-, Gruppen- und Klassenarbeiten ermöglichen es, die eigene Kommunikations und Sozialkompetenz einzubringen und wahrzunehmen. Die den naturwissenschaftlichen Fragestellungen innewohnede Komplexitat ermöglicht es den SchülerInnen, Lösungsansätze und Handlungsperspektiven am konkreten Beispiel zu erproben.
Medien, insbesondere digitale, werden in verschiedenen Situationen selbstständig, kreativ-konstruktiv und zur Unterstützung des eigenen Lernens eingesetzt.

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

Anorganik

Gesetzmäßigkeiten chemischer Reaktionen beschreiben und verstehen und Anwendungen in Alltag und Technik diskutieren Grundlagen der quantitativen und energetischen Aspekte chemischer Reaktionen sowie chemische Gleichgewichtsreaktionen, Redoxreaktionen und Elektrochemie, Säuren, Laugen, Neutralisation Chemische Reaktionen und Energie: Reaktionsenthalpie und -entropie, Gipps- Energie Reaktionsgeschwindigkeit und Massenwirkungsgesetz
Protolysen: Säuren und Basen, pH-Wert, Titrationen, Puffer und Indikatoren
Redoxreaktionen, Elektrochemie und Elektrolyse
ausgewählte Mineralien und Gesteine beschreiben und erkennen und den Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften von Stoffen erfassen Salze auch als Bausteine von Gesteinen, Gesteinsbildung an lokalen Beispielen Ionenbindung, Atombindung und Metallbindung, wichtige gesteinsbildende Mineralien

Organik

Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften von Stoffen beschreiben und wiedererkennen organische Kohlenstoffverbindungen, funktionelle Gruppen Kohlenwasserstoffe: Alkane, Alkene und Alkine, Halogenalkane
grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Nomenklatur verstehen und anwenden Nomenklatur  

Genetik und Mensch

Gesetzmäßigkeiten der Vererbung erkennen und darlegen, Daten analysieren und interpretieren Grundlagen der Vererbungslehre                                            
den menschlichen Köper als komplexes System verstehen und erklären Aufbau und Funktion ausgewählter Organsysteme  
Ursachen für Krankheiten und Suchtverhalten erkennen Krankheit und Sucht  

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.

Anorganik

Gesetzmäßigkeiten chemischer Reaktionen beschreiben und verstehen und Anwendungen in Alltag und Technik diskutieren Grundlagen der quantitativen und energetischen Aspekte chemischer Reaktionen sowie chemische Gleichgewichtsreaktionen, Redoxreaktionen und Elektrochemie, Säuren, Laugen, Neutralisation                                           
ausgewählte Mineralien und Gesteine beschreiben und erkennen und den Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften von Stoffen erfassen Salze auch als Bausteine von Gesteinen, Gesteinsbildung an lokalen Beispielen  

Organik

Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften von Stoffen beschreiben und wieder erkennen organische Kohlenstoffverbindungen, funktionelle Gruppen Alkohole, Aldehyde und Ketone, Ester, Carbonsäuren, Stereoisomerie, Aromaten, Kohlenhydrate, Fette, Aminosäuren und Proteine
grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Nomenklatur verstehen und anwenden Nomenklatur Zusätzlich für Realgymnasium Fachrichtung Angewandte Naturwissenschaften:Farbstoffe, Kunststoffe

Genetik und Mensch

Gesetzmäßigkeiten der Vererbung erkennen und darlegen, Daten analysieren und interpretieren Grundlagen der Vererbungslehre Mendel'sche Gesetze, Humangenetik, dominante, rezessive Erbkrankheiten
den menschlichen Köper als komplexes System verstehen und erklären Aufbau und Funktion ausgewählter Organsysteme  
Ursachen für Krankheiten und Suchtverhalten erkennen Krankheit und Sucht  

Überfachliche Zusammenarbeit
Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Verknüpfungen zur Biologie werden fallweise hergestellt

5. Klasse

Ferigkeiten Kenntnisse Lernibhalte 5. Kl.

Chemie und Biologie

Teilchen – Struktur – Funktionskonzept bei Biomolekülen wiedererkennen und beschreiben Grundzüge der Biochemie und Molekularbiologie Stoffwechselwege (Assimilation und Dissimilation), Biomembranen Molekulargenetik
Erworbene Kenntnisse für das Verständnis gesellschaftlich relevanter Technologien und aktueller Entwicklungen/Forschungsgebiete nutzen
Auswirkungen dieser Technologien für Mensch und Umwelt erörtern
Zusätzlich für Realgymnasium Fachrichtung Angewandte Naturwissenschaften:
erworbene Kenntnisse der organischen und anorganischen Chemie vertiefen und anwenden
Grundlagen und ausgewählte Schwerpunkte der Gentechnik und Biotechnologie
Zusätzlich für Realgymnasium Fachrichtung Angewandte Naturwissenschaften:
Retroviren, Restriktionsenzyme, Rekombinante DNA, PCR, Gentherapie, Genomik, Proteomik
Siehe "Kenntnisse"

Erdwissenschaften

Zusammenhänge zwischen den Phänomenen der Lithosphäre, Atmosphäre und Hydrosphäre beschreiben und zu einer globalen Sichtweise vernetzen; Modelle bilden und verstehen Wetter und Klima Atmo-, Hydro-, Kryo-, Pedo-, Litho- und Biosphäre Klimaerwärmung und Treibhauseffekt
Zusammenhänge von geologischen Veränderungen auf das Leben erkennen und deren Auswirkungen hinterfragen globale Plattentektonik Grundzüge der Paläontologie Plattentektonik endo- und exogene Kräfte Gesteinskreislauf
Geologie Südtirols

Naturwissenschaften und Gesellschaft

sich zu ausgewählten fächerübergreifenden Themen der gesamten Naturwissenschaften unter Verwendung von Fachwissen und Fachmethoden ein Urteil bilden sowie begründet
persönlich Stellung nehmen
aktuelle Themen der gesamten Naturwissenschaften siehe "Kentnisse"

Überfachliche Zusammenarbeit
Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Vernetztes Denken und Problemlöse-Kompetenz
Verbindung der Fachinhalte aus den Fächern Chemie, Biologie und Erdwissenschaften herstellen

Lern- und Planungskompetenz
Facharbeiten, Simulationen von Abschlussprüfungen (mündl. und schriftlich)

Kommunikationskompetenz
Üben von Präsentationen (auch in Hinblick auf den Einstieg ins Prüfungsgespräch bei der Abschlusspr.)

Soziale Kompetenz
Reflexion über gesellschaftsrelevante Themen der Naturwissenschaften

Informations- und Medienkompetenz
Recherche zu eigenen Präsentationen und Facharbeiten, Analyse der Wissenschafts-Berichterstattung in den Medien

A.5.24 Philosophie RG

Fachcurricula Philosophie

2. Biennium und 5. Klasse

Ziele

Ziel des Philosophieunterrichts ist das Philosophieren lernen. Ausgehend von konkreten Problemen des individuellen und gesellschaftlichen Lebens setzen sich Schülerinnen und Schüler mit grundsätzlichen Fragen auseinander, die ihr Welt- und Selbstverhältnis berühren und unterziehen vorgefundene Deutungen grundlegenden Reflexionen. Aufgabe des Philosophieunterrichtes ist es, vermeintliche Gewissheiten in Frage zu stellen, systematisch nach Antworten zu suchen und mögliche Antworten zu prüfen. Die Schülerinnen und Schüler erwerben die Fähigkeit problemorientiert eigene Gedanken zu entfalten und kontroverse Standpunkte zu diskutieren. In Rückbindung an Denkerfahrungen der philosophischen Traditio und der Gegenwartsphilosophie klären sie gedanklich Sach-, Sinn- und Lebensfragen und gewinnen dadurch Hilfen für die eigene Orientierung im Denken und Handeln.
Im Philosophieunterricht erproben Schülerinnen und Schüler eine Haltung, die prinzipielle Offenheit und Toleranz mit der Bereitschaft zur begrifflich-argumentativen Orientierung verknüpft.
Der Rahmen der philosophischen Konzepte ist überwiegend die europäische Philosophie sowie die Philosophie der westlichen Welt in ihrer Tradition von der Antike bis heute.

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • in Phänomenen und Situationen des persönlichen Erlebnishorizonts und der Lebenswelt philosophische Frage- oder Problemstellungen identifizieren, sie in Beziehung zu philosophischen Problemlösungen setzen und mögliche Bearbeitungsstrategien entwerfen und bewerten
  • ausgehend von verschiedenen Materialien über philosophische Probleme nachdenken und eigene Gedanken präsentieren und diskutieren
  • Situationen und Phänomene der Lebenswelt beschreiben, subjektive Erfahrungen, Intuitionen und Vorannahmen formulieren und sie in Beziehung zu philosophischen Fragen, Problemen und Disziplinen setzen
  • Begriffe analysieren, Gedankengänge und Argumentationen rekonstruieren und prüfen, eigene Argumentationen entfalten und sich mit eigenen und fremden Positionen auseinandersetzen
  • für eigene und fremde Gedankengänge verschiedene Ausdrucks- und Stilformen finden Orientierung, Autonomie und Verantwortlichkeit im eigenen Denken, Urteilen und Handeln gewinnen
  • wichtige philosophische Strömungen historisch verorten, voneinander unterscheiden und kennzeichnende Merkmale benennen

 

Didaktische und methodische Hinweise zur Bewertung

Bewertungen sind für Schüler wie auch für Lehrpersonen gleichermaßen als ein Instrument der Unterrichtskontrolle zu erachten. Im Philosophie-Unterricht werden unterschiedliche Arbeitsformen eingesetzt:

  • lehrerzentrierter Unterricht
  • Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten mündliche und schriftliche Äußerungen
  • Bearbeitung von Texten (Primärtexten, Quellen) durch Arbeitsfragen, Stellungnahmen, Um-schreiben von Texten durch Perspektivenwechsel Anfertigen von graphischen Darstellungen und Schaubildern
  • Interpretation von Statistiken und Graphiken Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen
  • Die Fachgruppe legt darauf Wert, dass die Schüler regelmäßigen Leistungskontrollen, mündlich wie schriftlich, unterzogen werden, um eine
  • kontinuierliche Beschäftigung mit den im Unterricht behandelten Philosophen und Theorien zu fördern. Die ständige Auseinandersetzung mit den er-arbeiteten Lerninhalten stärkt den persönlichen Zugang und ermöglicht insgesamt bessere Leis-tungen.
  • Für schriftliche Kontrollen (bei Bedarf auch nicht angekündigt) werden die folgenden Formen ein-gesetzt: offene Fragen (auch kombinierte Tests bestehend aus beiden Fächern)
  • Multiple-Choice-Fragen themenzentriertes Argumentieren

Gewichtung

Prinzipiell werden alle Leitungserhebungen, mündlich wie schriftlich, als gleichwertig aufgefasst. Daher werden nur selten und stets aus besonderen Gründen und didaktischen Notwendigkeiten einzelne Noten anders gewichtet.

Individualisierende Maßnahmen

Um jedem Schüler gerecht zu werden, werden bei Bedarf individualisierende Maßnahmen, sowohl im Unterrichtsgeschehen wie auch bei den Leistungserhebungen, getroffen.

Mitarbeitsnote

Am Ende eines jeden Semesters kann der Fachlehrer eine Mitarbeitsnote vergeben, die sich aus folgenden Elementen ergibt:

  • Voraussetzung für die Arbeit im Unterricht ist das regelmäßige Mitführen der Arbeitsmaterialien des Schülers aktive und konstruktive Beteiligung am Unterrichtsgeschehen
  • Führen einer sauberen Mitschrift und pünktliche Abgabe von Arbeitsaufträgen und Hausarbeiten Bereitschaft sich fachliche Lerninhalte außerschulisch anzueignen und zu vertiefen
  • aktive Beteiligung an schulischen Veranstaltungen (verschiedenen Olympiaden usw.)

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Der Schüler hat die Problemstellung inhaltlich erfasst und hält sich bei der Lösung an die vorgegebenen Angaben. Die Beantwortung der Fragen zeigt Fachwissen.
  • Der Schüler kann Verbindungen zwischen den Fachbereichen herstellen. Der Ausdruck ist fachadäquat (Fachsprache, etc.).
  • Die Argumentation ist logisch-stringent-kohärent. Der Schüler zeigt Abstraktions- und Kritikfähigkeit.
  • Im digitalen Register werden folgende Kompetenzen bewertet: Darstellung von philosophischen Inhalten und Zusammenhängen
  • Themen, Fragestellungen und Inhalte selbständig erschließen und verstehen Philosophische Inhalte kritisch prüfen und auf neue Situationen anwenden Gedanken eigenständig entwickeln, begründen und präsentieren

Anmerkungen

Die Gesamtheit der Arbeitsergebnisse, die sich aus diesen Arbeitsformen ergeben, bildet die Grundlage für die Semesterbewertung. Dabei ist von einer grundsätzlichen Gleichwertigkeit mündlicher und schriftlicher Bewertungen auszugehen, wobei allerdings die quantitative Vertei-lung mündlicher und schriftlicher Bewertungen auch von Faktoren wie Klassengröße, Disponibilität der Schüler usw. abhängt. Die Endbewertung resultiert aus einer angemessenen Zahl von Einzelnoten, die gleichmäßig und zeitlich ausgewogen über das Semester verteilt sind. Sie ist nicht einfach das arithmetische Mittel aller Noten, sondern berücksichtigt Lernhaltung, Persönlichkeitsentwicklung des Schülers und die Endnote des ersten Semesters; sie ist rechtlich eine kollegiale Entscheidung aller Lehrer des Klassenrates unter Berücksichtigung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Leistungen des Schülers.

Diese Kriterien gelten als Richtlinien zur Bewertung, innerhalb derer sich eine differenzierte und der individuellen Schülerpersönlichkeit gerechte Beurteilung zu bewegen hat. Lernerfolge sind also auch an der individuellen Bereitschaft der Schüler, an sich zu arbeiten und sich weiterzuent- wickeln, zu messen und zu bewerten, deshalb werden auch keine Stützkurse angeboten. Außerdem werden im digitalen Register nicht erfüllte Arbeitsaufträge und nicht gemachte oder nicht abgegebene Hausaufgaben und unvorbereitete Schüler vermerkt.

Die Bewertungselemente berücksichtigen die gesamte Persönlichkeit des Schülers und spiegeln seine individuelle Lernentwicklung wider. Somit ergibt sich die Semesterbewertung bzw. Endnote aus der Summe aller oben angeführten Kompetenzen.

Lerninhalte 2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.
die Eigenart des Philosophierens aufzeigen und reflektieren Grundfragen und Disziplinen der Philosophie Einführung in die Philosophie (Begriff, Ursprünge, Grundfragen)
philosophische Themen und Fragestellungen in ihren Grundbegriffen erschließen, verstehen und anwenden philosophische Problembereiche und Disziplinen Überblick über die wichtigsten philosophischen Disziplinen (Fragen, Themen)
Worte bzw. Begriffe und ihre Bedeutung(en) sowie Zusammenhänge ermitteln und eingrenzen philosophische Grundbegriffe, Begriffs- und Urteilsanalyse, Definitionslehre Fachterminologie, Aristoteles (Organon)
philosophische Inhalte, Frage- und Problemstellungen in Materialien entdecken und herausarbeiten philosophische Methodenlehre und Textanalyse Fragmente der Vorsokratiker; Platon; Patristik, Machiavelli, René Descartes, Immanuel Kant
philosophische Theorien rekonstruieren, vergleichen und miteinander verknüpfen philosophische Strömungen und Autoren der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit Platon (Ideenlehre), Gottesbeweise, Empirismus
verschiedene Argumentationsformen und Beweisverfahren erkennen, bewerten und mündlich wie schriftlich anwenden Aussagenlogik, Syllogistik, Argumentationstheorie, Wahrheitstheorien Aristoteles (Syllogistik); Thomas von Aquin (Korrespondenztheorie)
Gedanken, Positionen, Situationen auf ihren jeweiligen Anspruch hin prüfen, begründete und folgerichtige Meinungen entwickeln sowie unterschiedliche Ausdrucks- und Stilformen anwenden grundlegende philosophische Ausdrucks- und Stilformen Fragment, Dialog, Wissenschaftsprosa, Disputatio
gesellschaftliche, ethische und individuelle Fragestellungen mit philosophischen Denkmodellen in Verbindung setzen und daraus Handlungsmöglichkeiten ableiten ausgewählte Themenbereiche der Ethik, der Politik, der Ästhetik und der Wissenschaftsphilosophie Sophisten (Politik), Aristoteles (Nikomachische Ethik), Utopien
sich mit unterschiedlichen Menschenbildern auseinandersetzen anthropologische Konzepte Platon, Menschenbild der Renaissance
verschiedene Staatskonzepte erkennen, bewerten und auf ihre politische Relevanz hin untersuchen ausgewählte Themenbereiche der Sozial- und Staatsphilosophie Platon (Politeia), Machiavelli, Jean-Jacques Rousseau

durch die Auseinandersetzung mit philosophischen Fragen, Problemen, Thesen und Argumentationen Hilfen für die eigene Orientierung im Denken und Handeln gewinnen

ausgewählte Themenbereiche der Metaphysik und Religionsphilosophie Aristoteles (Metaphysik)
sich mit philosophischen Persönlichkeiten in exemplarischer Weise auseinandersetzen ausgewählte Philosophen

Sokrates, Augustinus, Immanuel Kant

Übergreifende Kompetenzen

Referatsarbeit, Schwerpunkthema, Facharbeit, Diskussionsrunden, Fachsprache, Präsentationen, Mitarbeit, Philosophie als Basis für kulturelle und literarische Entwicklung, Entwicklung von Kritikfähigkeit, Recherche mit alten und neuen Medien, vergleichende Analyse kultureller Produkte und Entwicklungen

Lerninhalte 5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.
philosophisch komplexe Themen und Fragestellungen erschließen, verstehen und auf neue Situationen übertragen ausgewählte Beispiele der Angewandten Ethik Utilitarismus    
Sprache in ihrer Bedeutung und ihren Funktionen erfassen Grundlagen der Sprachphilosophie linguistic turn
philosophische Inhalte, Frage- und Problemstellungen in Materialien entdecken und herausarbeiten philosophische Methodenlehre und Textanalyse Hermeneutik
philosophische Theorien rekonstruieren, vergleichen und miteinander verknüpfen philosophische Strömungen und Autoren der Neuzeit und Gegenwart Hegel, Comte
formale Strukturen von Argumentationen erkennen und auf eigene Überlegungen übertragen Logik, Argumentationstheorie Wittgenstein
Gedanken und Situationen prüfen und beurteilen sowie dazu begründete Positionen einnehmen und darlegen erweiterte philosophische Ausdrucks- und Stilformen Nietzsche
aktuelle gesellschaftliche, ethische und individuelle Fragestellungen mit philosophischen Denkmodellen in Verbindung setzen und daraus Hilfen für die eigene Orientierung im Denken und Handeln gewinnen lebensorientierende und ethische Positionen in der modernen Philosophie aktuelles, in den Medien diskutiertes Thema
philosophische Voraussetzungen und neue Einsichten der verschiedenen Humanwissenschaften reflektieren und sich mit deren impliziten Menschenbildern auseinandersetzen ausgewählte Bereiche der Philosophischen Anthropologie Existentialismus
politische Überzeugungen einordnen, hinterfragen, begründen und weiterentwickeln bedeutsame Positionen der Politischen Philosophie Marx
sich kritisch mit der Entwicklung und den Grundlagen der Wissenschaft auseinandersetzen zentrale wissenschaftstheoretische Positionen Carnap vs. Popper

Übergreifende Kompetenzen

Referatsarbeit, Schwerpunkthema, Facharbeit, Diskussionsrunden, Fachsprache, Präsentationen, Mitarbeit, Philosophie als Basis für kulturelle und literarische Entwicklung, Entwicklung von Kritikfähigkeit, Recherche mit alten und neuen Medien, vergleichende Analyse kultureller Produkte und Entwicklungen

A.5.25 Physik RG

FACHCURRICULUM PHYSIK

 

1. bis 5. Klasse, Realgymnasium

Ziele

Nach Abschluss des Realgymnasiums kennen die Schülerinnen und Schüler die grundlegenden Konzepte der Physik, die Gesetze und Theorien und begreifen den Wert dieser Wissenschaft. Sie kennen die Entwicklung der Physik auch im geschichtlichen und philosophischen Kontext. Besonders im ersten Biennium erlernen die Schülerinnen und Schüler durch regelmäßiges Experimentieren selbstständig physikalische Arbeitsmethoden und erweitern ihre persönlichen Kompetenzen in der Zusammenarbeit im Team, im Umgang mit Information und bei der Präsentation von Ergebnissen.

Im zweiten Biennium legt der Unterricht das Augenmerk verstärkt auf die Theorie und die formale Beschreibung physikalischer Phänomene. Die Lehrperson sucht die Zusammenarbeit vor allem mit den Fächern Mathematik, Naturwissen-schaften, Geschichte und Philosophie. Sie fördert besonders in den letzten beiden Klassen eine Zusam-menarbeit der Schule mit Universitäten, Forschungsein-richtungen, Wissenschaftsmuseen und der Arbeitswelt. Die Lehrperson unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der eigenständigen Vertiefung von spezifischen und aktuellen Themenbereichen der Physik.

Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • Experimente planen und durchführen, physikalische Phänomene beobachten, beschreiben und sie auf bekannte physikalische Zusammenhänge zurück führen, Versuchsbeschreibungen erstellen und die Ergebnisse deuten, Modelle nutzen, um Phänomene angemessen zu beschreiben
  • physikalische Probleme erkennen und lösen, physikalische Gesetze anwenden den Einfluss von Wissenschaften und Technik auf unsere Gesellschaft abschätzen

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • planvoll experimentieren und Vergleiche zwischen Theorie und Messergebnissen anstellen mathematische Verfahren für die Beschreibung und Erklärung physikalischer Phänomene anwenden und gezielt Lösungsstrategien einsetzen
  • mit grundlegenden Prinzipien und Gesetzen eine Vielzahl von Erscheinungen und Vorgängen erklären und Ergebnisse vorhersagen
  • die Tragweite, Grenzen und gesellschaftliche Relevanz physikalischer Erkenntnisse bewerten sowie deren Auswirkungen in historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen benennen Inhalte und Themenfelder in einem größeren Kontext erfassen und Bezüge zu Außerfachlichem herstellen
  • die gesellschaftliche Tragweite von Entscheidungen im Bereich der Wissenschaften und Technik einschätzen und bewerten

 

BEWERTUNGSKRITERIEN

1. Bienn., 2. Bienn. u. 5. Klasse

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Im experimentellen Bereich haben Schülerübungen im Labor weiterhin ihre didaktische Bedeutung, daneben werden verstärkt Demonstrationsversuche zur Festigung physikalischer Begriffe beitragen. Zunehmend wird die Beherrschung der Theorie eingeübt. Aufbauend auf die Fertigkeiten und Kenntnisse, die sich die SchülerInnen im Laufe des ersten Bienniums angeeignet haben, wird im Triennium auf die Vertiefung und Erweiterung der Begriffe und eine dem Problem angemessene mathematische Beschreibung Wert gelegt.

Wesentliche Inhalte werden zunächst in der Schule erarbeitet. Theoretischer Stoff wird meist anhand von Beispielen, von Schüler- oder von Demonstrationsversuchen erläutert. Die SchülerInnen sollen sich am Unterricht und an der Entwicklung des Stoffes aktiv durch Diskussionsbeiträge beteiligen. Einerseits haben sie dadurch die Möglichkeit, sich in der Fachsprache zu üben, andererseits können wir Lehrperson dadurch abschätzen, ob die Inhalte verstanden werden.

Mit 1 bis 2 mündlichen Prüfungen und 1-2 Tests wird pro Semester der Lernerfolg überprüft.

Gewichtung:

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individuelle Bildungspläne: werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • die Kenntnis des aktuellen Lehrstoffes, die Beherrschung der Begriffe,
  • die Beherrschung der mathematischen Werkzeuge, die genaue Anwendung der Fachsprache,
  • der Überblick über die Stoffgebiete,
  • das Verständnis von Zusammenhängen in der Physik und in den Naturwissenschaften, die Darlegung der physikalischen Aspekte,
  • die physikalische Denkweise,
  • der persönliche Einsatz für das Fach.

Weitere Hinweise

Bei der Jahresendnote wird die Leistung im ersten Semester berücksichtigt.

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

Grundlagen der Physik

einfache Längen-, Flächen- und Volumenmessungen durchführen, die Fehler berechnen und die Zuverlässigkeit der Ergebnisse bewerten Maßeinheiten und Einheiten, SI Einheiten wissenschaftliche Notation und signifikante Ziffern Längen-, Flächen- und Volumenmessungen, Dichte, Protokolle verfassen, Diagramme erstellen, Fehlerbetrachtung, Zuverlässigkeit der Ergebnisse
Experimente auswerten, mathematisch beschreiben und Zusammenhänge grafisch darstellen das physikalische Experiment  
mit skalaren und vektoriellen physikalischen Größen arbeiten skalare und vektorielle Größen in der Physik Masse, Kräfteparallelogramm, Schiefe Ebene, Kräftezerlegung

Wärmelehre

das Verhalten von festen, flüssigen und gasförmigen Körpern bei Temperaturänderung beobachten und beschreiben

Ausdehnung von Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen,die verschiedenen Aggregatzustände und Phasenübergänge

Temperaturmessung und Skalen, Wärmeausdehnung, Schmelz- und Mischversuche
die Formen der Übertragung von Wärmeenergie beschreiben und die von einem Körper übertragene Wärmemenge berechnen Temperatur und Temperaturmessung, innere Energie, thermisches Gleichgewicht, Wärme als Energieform, Wärmekapazität  

Mechanik

einfache Experimente mit Kraftwandlern durchführen Lose und Feste Rolle, Flaschenzug, Schiefe Ebene, Hebelgesetz Lose und Feste Rolle, Flaschenzug, Schiefe Ebene, Hebelgesetz
die Begriffe Arbeit und Energie richtig deuten Arbeit und Leistung, Energie Arbeit bei der Rolle und bei der Schiefen Ebene

Übergreifende Kompetenzen

naturwissenschaftliche Arbeitsweise (mit Biologie)
EXCEL
Fachrechnen (mit Mathematik)

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.

Optik

Gesetzmäßigkeiten der Strahlenoptik erforschen Reflexionsgesetz, Brechung Untersuchung von planparallelen Platten

Elektromagnetismus

Stromstärke und Spannung in unverzweigten und verzweigten Stromkreisen messen der elektrische Stromkreis, Kirchhoffsche Gesetze Ohmsches Gesetz, Kirchhoffsche Regeln, verschiedene Phänomene

Mechanik

Gleichgewichte in Flüssigkeiten und Gasen untersuchen Druck Bestimmung von Druck, Auftrieb, Gasgesetze
Bewegungen beschreiben Gesetze der gleichförmigen und beschleunigten Bewegung Messung von Geschwindigkeiten, Beschleunigungen, Bestimmung von Bahnkurven
Kraft als Ursache von Bewegungsänderungen interpretieren Newtonsche Gesetze Schülerversuche zu Trägheitssatz, F=ma, Wechselwirkungsgesetz

die Begriffe Arbeit und Energie richtig deuten

die Umwandlung der Energie analysieren und den Energieerhaltungssatz als grundlegendes Prinzip der Physik nutzen

Arbeit und Leistung, Energie

Energieerhaltungssatz

Beispiele mechanischer Leistung, Umwandlung von Energieformen wie z.B. beim Freien Fall, bei der Feder

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.

Kinematik und Dynamik

Inertialsysteme und beschleunigte Systeme beschreiben und vergleichen Bewegungsgesetze, Relativitätsprinzip Grundbegriffe: s,v,a
Weg-Zeit-Gesetz
Kreisbewegung

Erhaltungssätze

physikalische Phänomene mit Hilfe der Erhaltungssätze beschreiben Energieerhaltungssatz, Impulserhaltung Fallbewegung
Stöße

Gravitation und Kreisbewegung

Kreisbewegungen untersuchen und Bewegungen unter dem Einfluss der Gravitation auf der Erde und im Kosmos einheitlich beschreiben Keplersche Planetengesetze, Newtons Gravitationsgesetz Keplersche Planetengesetze, Newtons Gravitationsgesetz
über die geschichtliche und philosophische Entwicklung der Physik reflektieren Weltbilder  

 

Thermodynamik

die Zusammenhänge von mikroskopischen und makroskopischen Phänomenen aufzeigen kinetische Gastheorie, Gasgesetze, Energieumwandlung bei Wärmekraftmaschinen                                   

Optik
 

die Bildentstehung an einfachen optischen Geräten veranschaulichen Abbildungen durch Linsen, Funktionsweise einiger optischer Instrumente Untersuchung von planparallelen Platten, Spiegeln, Linsen; Lupe, Fotoapparat, Beamer, Mikroskop,Teleskop

Schwingungen und Wellen

Phänomene aus Akustik und Optik sowie elektromagnetische Wellen untersuchen mathematische Beschreibung von Schwingungen und Wellen, Superposition, Beugung                                   

Elektromagnetismus

die Grundlagen der Elektrizität und des Magnetismus recherchieren grundlegende elektrische und magnetische Vorgänge                                    
den Feldbegriff richtig deuten das elektrische und magnetische Feld, Nah- und Fernwirkung  

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.

Thermodynamik

die Zusammenhänge von mikroskopischen und makroskopischen Phänomenen aufzeigen kinetische Gastheorie, Gasgesetze, Energieumwandlung bei Wärmekraftmaschinen Kreisprozesse

Schwingungen und Wellen

die Grundlagen der Elektrizität und des Magnetismus recherchieren grundlegende elektrische und magnetische Vorgänge grundlegende elektrische und magnetische Vorgänge
den Feldbegriff richtig deuten das elektrische und magnetische Feld, Nah- und Fernwirkung Verschiedene Phänomene des E- und B-Feldes

 

Elektromagnetismus

die Grundlagen der Elektrizität und des Magnetismus recherchieren grundlegende elektrische und magnetische Vorgänge grundlegende elektrische und magnetische Vorgänge
den Feldbegriff richtig deuten das elektrische und magnetische Feld, Nah- und Fernwirkung Verschiedene Phänomene des E- und B-Feldes

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl.

 

Elektromagnetismus

Induktionsversuche durchführen,
Spule und Kondensator im Wechselstromkreise beschreiben

Induktionsgesetz, kapazitiver und induktiver Widerstand

Induktionsgesetz, kapazitiver und induktiver Widerstand
die Zusammenhänge von Elektrizität und Magnetismus aufzeigen Maxwellsche Gleichungen vereinfachte Beispiele
Analogien zwischen elektrischem Schwingkreis und mechanischen Schwingungen darlegen Erzeugung und Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen, das elektromagnetische Spektrum Messung und Beschreibung der Phänomene

Physik des 20. Jahrhunderts

grundlegende Konzepte der Relativitätstheorie verstehen und Anwendungen beschreiben

Einsteins Relativitätstheorie, Raum-Zeit, Masse und Energie, Kernprozesse

Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie
die Grenzen der Anwendbarkeit klassischmechanischer Modelle aufzeigen und die Grundlagen der Quantentheorie verstehen Grundkenntnisse der Quantentheorie Atom- und Kernphysik, Doppelspaltexperiment
sich zu ausgewählten fächerübergreifenden Themen der Physik als Teil der Naturwissenschaften ein Urteil bilden sowie begründet persönlich Stellung nehmen aktuelle Themen der gesamten Naturwissenschaften Nobelpreis
CERN
Wissenschaftliche Zeitschriften

 

A.5.26 Physik TFO

FACHCURRICULUM PHYSIK

Technologische Fachoberschule 1. Biennium

Ziele

Der Physikunterricht ermöglicht den Jugendlichen eine aktive Auseinandersetzung mit physikalischen und technischen Phänomenen, Situationen und Problemstellungen, die handlungsorientiert erschlossen werden. Jugendliche sollen sich in aktuellen und gesellschaftsrelevanten Bereichen der Natur und Technik orientieren können, um in Zukunft kritisch und verantwortlich mit physikalischen und technischen Alltagsproblemen umzugehen und eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu können. Um Entwicklungen einschätzen zu können, erhalten Schülerinnen und Schüler Einblick in die Arbeitswelt von Menschen mit Berufen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich und insbesondere in die physikalische Forschungsarbeit.

Schwerpunkt des Physikunterrichts ist das experimentelle Arbeiten und Lernen im Labor, die Anwendung korrekter wissenschaftlicher Methoden und die direkte Beobachtung von Phänomenen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit technischen Geräten und sorgen für eine sichere Anwendung, arbeiten in Kleingruppen zusammen, beobachten Vorgänge, sammeln Daten, dokumentieren und interpretieren.

Eine besondere Stellung nimmt dabei die Weiterentwicklung grundlegender Vorstellungen und Konzepte ein welche auf die erlernten Fakten und Begriffe gründet. Eine umfassende detaillierte Behandlung aller fachlichen Themenbereiche ist im ersten Biennium kaum möglich. Der Unterricht zielt daher darauf ab, den Schülerinnen und Schülern einen Überblick zu geben und ist durch exemplarisches Lernen in sinnvollen und für Jugendliche relevanten Kontexten gekennzeichnet.

Geeignete Lernumgebungen innerhalb und außerhalb der Schule werden genutzt. Schülerinnen und Schüler setzen eigenverantwortlich informationstechnische Mittel beim Lernen, Recherchieren und Vertiefen einplanen und dokumentieren Versuche und präsentieren Ergebnisse im fächerübergreifenden Kontext.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • Phänomene und Vorgänge der Natur beobachten und erforschen, sich mit naturwissenschaftlichen, technik- und umweltrelevanten Fragestellungen auseinandersetzen, diese mit vielfältigen sowie fachspezifischen Methoden untersuchen
  • experimentelle und technologische Methoden und Instrumente mit besonderer Aufmerksamkeit auf Sicherheit an Lebens- und Arbeitsorten, Schutz der Person und der Umwelt anwenden
  • Daten und Informationen experimentell und in verschiedenen Informationsquellen sammeln, ordnen, vergleichen, darstellen, gegebenenfalls mit Formeln und Symbolen beschreiben, veranschaulichen und interpretieren und in einer angemessenen Fachsprache wiedergeben und präsentierenDie Schülerin, der Schüler kann
  • Phänomene und Vorgänge der Natur beobachten und erforschen, sich mit naturwissenschaftlichen, technik- und umweltrelevanten Fragestellungen auseinandersetzen, diese mit vielfältigen sowie fachspezifischen Methoden untersuchen
  • experimentelle und technologische Methoden und Instrumente mit besonderer Aufmerksamkeit auf Sicherheit an Lebens- und Arbeitsorten, Schutz der Person und der Umwelt anwenden
  • Quantitative und qualitative Gesetzmäßigkeiten, Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Physik und Technik erkennen, naturwissenschaftlichen Konzepten und Modellen zuordnen und beschreiben
  • die Tragweite, Grenzen und gesellschaftliche Relevanz von wissenschaftlichen Entdeckungen und physikalisch und technologischen Innovationen einschätzen und zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen kritisch Stellung nehmen

 

BEWERTUNGSKRITERIEN

Klassen: TFO 1. Biennium

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Lernzielkontrolle und Bewertung erfolgen für die Theorienote hauptsächlich durch schriftliche Tests, wobei mindestens zwei und in der ersten Klasse möglichst drei Tests pro Semester durchgeführt werden. Außerdem werden auch der Erfolg bei den in der Lernplattform Moodle gestellten Hausaufgaben, sowie fallweise die aktive Mitarbeit im Unterricht, in die Bewertung mit angemessener Gewichtung einbezogen. Aus Zeitgründen wird auf das herkömmliche Prüfungsgespräch nur dann zurückgegriffen, wenn die Schüler mit den obgenannten Methoden eine ungenügende oder ihrer Meinung nach nicht entsprechende Bewertung erfahren.

Für die Praxisnote werden die Versuchsprotokolle sowie das Verhalten der Schüler bei den praktischen Arbeiten bewertet. Dabei wird auch auf Genauigkeit, Sauberkeit und Zielstrebigkeit bei der Durchführung der Versuche geachtet. Bei Bedarf werden auch eigene Praktikumstests durchgeführt, bei denen die Schüler zeigen müssen, dass sie imstande sind, bereits durchgeführte Versuche selbständig korrekt durchzuführen.

Gewichtung: alle "1"

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche, Kompetenzen

Ausdauer Bewertung Darstellen Erfassen

Erkenntnisgewinnung Fachwissen

Fleiß Kommunikation Lösen

zeitgerechte Erledigung

Weitere Hinweise

Für eine positive Schlussbewertung müssen sowohl im praktischen als auch im theoretischen Teil die erforderlichen Mindestleistungen erbracht werden. Ist dies der Fall wird für die Gesamtnote der theoretische Teil mit etwa zwei Dritteln und der praktische Teil mit etwa einem Drittel gewichtet.

 

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.
Messgeräte, Geräte und Materialien im Labor und im Alltag sachgemäß nutzen und dabei nötige Sicherheitsmaßnahmen einhalten einfache Messgeräte, Sicherheitsnormen Einführendes Experiment: Beobachtung fallender Körper
Messungen durchführen, Fehler berechnen und die Zuverlässigkeit der Ergebnisse bewerten Messmethoden, physikalische Größen und Einheiten, SI- Einheiten, wissenschaftliche Notation und signifikante Stellen Längenmessung, Flächenmessung, Volumenmessung bei festen, flüssigen und gasförmigen Körpern. Umwandlung von Maßeinheiten
physikalische und chemische Vorgänge voneinander unterscheiden grundlegende Merkmale physikalischer und chemischer Vorgänge wird im fächerübergreifenden Labor behandelt
einfache Experimente durchführen und ein Arbeitsprotokoll verfassen, experimentelle Ergebnisse darstellen und interpretieren das physikalische Experiment Erstellung von Versuchsprotokollen zu allen Gruppenversuchen
die Verwendung und die Merkmale naturwissenschaftlicher Modelle beschreiben verschiedene Modelle Besprechung der Modelle fester, flüssiger und gasförmiger Körper

Mechanik

die Begriffe Masse und Gewicht unterscheiden Masse und Gewichtskraft Kräfte verformen Körper oder ändern ihren Bewegungszustand.
Messung der Dehnung einer Stahlfeder und eines Gummibandes in Abhängigkeit von der Spannkraft, Bestimmung der Federkonstante.
Demonstration einiger Waagen. Bestimmung des Ortsfaktors aus Masse und Gewichtskraft.
Bestimmung der Dichte von Festkörpern, von Flüssigkeiten und von Luft.
Gleichgewichte in Flüssigkeiten und Gasen untersuchen Druck Versuche zur Allseitigkeit des Druckes und zur Druckmessung, Messung des Luftdruckes.
Hydraulische Presse.
Versuche zum Auftrieb in Flüssigkeiten und in Luft. Dichtebestimmungen über die Auftriebskraft. Cartesischer Taucher.
Bewegungen beschreiben, Geschwindigkeit und Beschleunigung verstehen und beschreiben geradlinige und kreisförmige Bewegungen, gleichförmige Bewegung, Gesetze der Dynamik Untersuchung von geradlinigen Bewegungen mit dem Zeitmarkengeber.
Inertialsysteme und beschleunigte Systeme beschreiben und vergleichen Rotationsbewegung eines starren Körpers, Trägheitsmoment, Drehimpuls  
die Erhaltung des Impulses und des Drehimpulses erkennen und erklären Impuls als Erhaltungsgröße, Erhaltungssätze  
die Energieumwandlung bei Haushaltsgeräten analysieren und Möglichkeiten der Energieeinsparung aufzeigen Energie, Arbeit, Leistung Demonstration verschiedener Vorgänge, bei denen Energieumwandlungen stattfinden.
Messung von Kraft und Weg bei einfachen Arbeitsgeräten und Vergleich der genutzten und der verrichteten Arbeit.
Messung der Reibungskraft für verschiedene Paarungen von Reibflächen.
Messungen an einem Wagen mit Pufferfeder oder an einer Federpistole, Bestimmung des Wirkungsgrades einfacher Maschinen.
Messung von Kraft, Weg und Zeit bei praktischen Vorgängen. Berechnung der Leistung. Erhebung der Leistungsaufnahme von Haushaltsgeräten.
Bestimmung des Wirkungsgrads eines Dynamos mit Getriebe und eines Elektromotors.
Bestimmung des Wirkungsgrads beim Erwärmen von Wasser

Thermodynamik

das Verhalten von festen, flüssigen und gasförmigen Körpern bei Temperaturänderung beobachten und beschreiben Ausdehnung von Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen, Aggregatzustände und Phasenübergänge Beobachtung des Verhaltens von festen, flüssigen und gasförmigen Körpern bei Temperaturänderung.
Demonstration verschiedener Thermometer. Kalibrierung eines Thermometers
Messung der Längenausdehnung von Festkörpern. Bolzensprengapparat, Bimetallstreifen mit Anwendung. Messung der Volumenausdehnung von Flüssigkeiten.

die Formen der Übertragung von Wärmeenergie beschreiben und die von einem Körper übertragene Wärmemenge berechnen mithilfe des thermodynamischen Kreisprozesses die Funktionsweise einer Wärmekraftmaschine erklären

Temperatur und Temperaturmessung, innere Energie, Wärme als Energieform, Wärmekapazität
Umwandlungen von Energie und thermodynamische Prozesse, Hauptsätze der Thermodynamik
die Formen der Übertragung von Wärmeenergie beschreiben und die von einem Körper übertragene Wärmemenge berechnen mithilfe des thermodynamischen Kreisprozesses die Funktionsweise einer Wärmekraftmaschine erklären

Elektrizitätslehre und Magnetismus

    Bau einfacher Stromkreise. Untersuchung der Leitfähigkeit von Festkörpern
Vergleich verschiedener Modelle des elektrischen Stromkreises.
Stromstärke und Spannung in unverzweigten und verzweigten Stromkreisen messen elektrische Ströme, aktive und passive Elemente in einem Stromkreis, elektrische Leistung, Joulesche Wärme Messung der Stromstärke an verschie-denen Stellen eines unverzweigten Stromkreises. Messung der Gesamt-stromstärke bei Reihen- und Parallel-schaltung von zwei gleichen Verbrauchern.
Demonstration der Vorgänge in einem Druckwasserkreislauf als Modell des elektrischen Stromkreises.
Spannungs- und Strommessungen in einer Reihen- und in einer Parallelschaltung.
Aufladen von zwei Kondensatorplatten mittels Reibungselektrizität und Beobachtung des Ladungsausgleichs über eine Glimmlampe. Versuche zur Kraftwirkung zwischen geladenen Körpern.
Untersuchung der Leitfähigkeit verschiedener Metalle.
Messung von Spannung und Stromstärke an einem Konstantandraht oder an einem Festwiderstand. Demonstration verschiedener technischer Messung von Spannung und Stromstärke an einem Eisendraht und/oder an einer Glühlampe
Messung von Spannung und Stromstärke bei einigen Geräten mit bekannter Leistung.
Messung von Spannung und Stromstärke an Konstantandrähten mit verschiedenen Längen und Querschnitten. Bestimmung des spezifischen Widerstands einiger Materialien.
das Verhalten eines Widerstandes und eines Kondensators bei Gleich- und Wechselstrom erklären Kondensator  
die Kraftwirkungen in elektrischen und magnetischen Feldern untersuchen, erkennen und beschreiben elektrische Ladung, elektrisches und magnetisches Feld, Grundlagen des Magnetismus, Lorentzkraft Demonstration der Reibungselektrizität, Entladungen über eine Glimmlampe
verschiedene elektromagnetische Wellen einordnen Spektrum elektromagnetischer Wellen  

Optik und Wellenlehre

Gesetzmäßigkeiten der Strahlenoptik erforschen Reflexionsgesetz, Brechung                                     
die Bildentstehung an einfachen optischen Geräten veranschaulichen Abbildungen durch Linsen, Funktionsweise einiger optischer Instrumente  
die Ausbreitung und Überlagerung von Wellen beschreiben transversale und longitudinale Wellen, Superpositionsprinzip, Töne und Klänge  

 

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.
Messgeräte, Geräte und Materialien im Labor und im Alltag sachgemäß nutzen und dabei nötige Sicherheitsmaßnahmen einhalten einfache Messgeräte, Sicherheitsnormen                                                                                                           
Messungen durchführen, Fehler berechnen und die Zuverlässigkeit der Ergebnisse bewerten Messmethoden, physikalische Größen und Einheiten, SI- Einheiten, wissenschaftliche Notation und signifikante Stellen  
physikalische und chemische Vorgänge voneinander unterscheiden grundlegende Merkmale physikalischer und chemischer Vorgänge  
einfache Experimente durchführen und ein Arbeitsprotokoll verfassen, experimentelle Ergebnisse darstellen und interpretieren das physikalische Experiment  
die Verwendung und die Merkmale naturwissenschaftlicher Modelle beschreiben verschiedene Modelle  

Mechanik

die Begriffe Masse und Gewicht unterscheiden Masse und Gewichtskraft Beobachtung der Wirkung von mehreren Kräften. Addition von Kräften mit dem Kräfteparallelogramm.
Zerlegung einer Kraft in Komponenten
Messung der Drehwirkung einer Kraft
Das Gleichgewicht am Hebel, der Kettentrieb am Fahrrad.
Bestimmung des Kippmoments,
Bestimmung der Schwerpunktslage von Körpern,
Messung der Auflagerkräfte
Gleichgewichte in Flüssigkeiten und Gasen untersuchen Druck  
Bewegungen beschreiben, Geschwindigkeit und Beschleunigung verstehen und beschreiben geradlinige und kreisförmige Bewegungen, gleichförmige Bewegung, Gesetze der Dynamik  
Inertialsysteme und beschleunigte Systeme beschreiben und vergleichen Rotationsbewegung eines starren Körpers, Trägheitsmoment, Drehimpuls Bestimmung der Drehzahl eines Elektromotors
Kraft als Ursache für die Änderung des Bewegungszustandes (ev. am Beispiel der Beschleunigung eines Autos).
Messung der Weg-Zeit-Abhängigkeit beim freien Fall (Fallgerät oder Zeitmarkengeber).
Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Kraft und Beschleunigung.
Beobachtung der Wirkung einer Kraft senkrecht zur Bewegungsrichtung.
Messung der Zentralkraft.

die Erhaltung des Impulses und des Drehimpulses erkennen und erklären

Impuls als Erhaltungsgröße, Erhaltungssätze  
die Energieumwandlung bei Haushaltsgeräten analysieren und Möglichkeiten der Energieeinsparung aufzeigen Energie, Arbeit, Leistung  

Thermodynamik

das Verhalten von festen, flüssigen und gasförmigen Körpern bei Temperaturänderungbeobachten und beschreiben Ausdehnung von Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen, Aggregatzustände und Phasenübergänge  
die Formen der Übertragung von Wärmeenergie beschreiben und die von einem Körper übertragene Wärmemenge berechnen mithilfe des thermodynamischen Kreisprozesses die Funktionsweise einer Wärmekraftmaschine erklären Temperatur und Temperaturmessung, innere Energie, Wärme als Energieform, Wärmekapazität
Umwandlungen von Energie und thermodynamische Prozesse, Hauptsätze der Thermodynamik
Temperatur und Temperaturmessung, innere Energie, Wärme als Energieform, Wärmekapazität
Umwandlungen von Energie und thermodynamische Prozesse, Hauptsätze der Thermodynamik

Elektrizitätslehre und Magnetismus

Stromstärke und Spannung in unverzweigten und verzweigten Stromkreisen messen elektrische Ströme, aktive und passive Elemente in einem Stromkreis, elektrische Leistung, Joulesche Wärme  
das Verhalten eines Widerstandes und eines Kondensators bei Gleich- und Wechselstrom erklären Kondensator  
die Kraftwirkungen in elektrischen und magnetischen Feldern untersuchen, erkennen und beschreiben elektrische Ladung, elektrisches und magnetisches Feld, Grundlagen des Magnetismus, Lorentzkraft Kraftwirkung von Magneten,
Ablenkung einer Magnetnadel in der Nähe eines stromführenden Leiters. Kraftwirkung in der Nähe einer stromdurchflossenen Spule (ohne und mit Eisenkern).
Modellversuch zum Dreheiseninstrument.
Kraft auf einen stromführenden Leiter im Magnetfeld (Leiterschaukel). Kraft zwischen stromdurchflossenen Leitern. Strahlablenkung in der Braun'schen Röhre.
Modellversuch zum Drehspulmessgerät
Versuche zum Elektromotor (Gleichstrommotor).
Induktionsversuche mit einem Permanentmagneten. Umkehrung des Leiterschaukel-Versuches. Induktionsversuche mit einem Elektromagneten.
Versuche zum Transformator.
verschiedene elektromagnetische Wellen einordnen Spektrum elektromagnetischer Wellen Spektrum elektromagnetischer Wellen

Optik und Wellenlehre

Gesetzmäßigkeiten der Strahlenoptik erforschen Reflexionsgesetz, Brechung                                         
die Bildentstehung an einfachen optischen Geräten veranschaulichen Abbildungen durch Linsen, Funktionsweise einiger optischer Instrumente  
die Ausbreitung und Überlagerung von Wellen beschreiben transversale und longitudinale Wellen, Superpositionsprinzip, Töne und Klänge  

A.5.27 Planung und Bauwesen TFO

FACHCURRICULUM  PLANUNG UND BAUWESEN

 Ziele

2.   Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Bauwesen, Umwelt und Raumplanung

Der Unterricht im Fach Planung und Bauwesen ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, in den verschiedenen Fachteilbereichen die wissenschaftlichen Kriterien betreffend die Zuverlässigkeit der Kenntnisse und die daraus folgenden Schlussfolgerungen kennen zu lernen. Die Schülerinnen und Schüler lernen die geografischen, ökologischen und territorialen Aspekte der natürlichen und vom Menschen geprägten Umwelt zu betrachten, die Verbindungen mit den demografischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Strukturen herzustellen und die im Laufe der Zeit erfolgten Veränderungen zu analysieren.

Ebenso wird der Wert und das Potential des Kunst- und Umwelterbes und deren korrekte Nutzung und Valorisierung im Unterricht thematisiert.

Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

Die Schülerin, der Schüler kann

  • Baumaterialien im Bezug auf deren Anwendung und deren Verarbeitungsverfahren auswählen
  • Methoden der Planung, Schätzung und Realisierung von Konstruktionen und Bauwerken geringen Ausmaßes in nicht seismischen Gebieten anwenden und dabei auch in die Problematiken bezüglich der Energieeinsparung im Bauwesen eingreifen
  • angemessene Instrumente zur grafischen Darstellung von Projekten und Erhebungen anwenden Methoden und Techniken der Projektsteuerung anwenden, technische Berichte und Dokumente verfasse und Arbeitsprozesse dokumentieren.

 

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Schularbeit:

a) Grundsätzlich werden 3 SA im 1.Semester und 2-3 SA im zweiten Semester durchgeführt, da aufgrund von Projektarbeiten, Maturasimulation o.Ä. auf eine SA verzichtet werden kann.

b) Offene Fragestellungen in Form von Rechenübungen u/o offene Fragen zu theoretischen Inhalten

Test:

a) 1-2 Test pro Semester, die wie mündliche Prüfungen gewichtet werden

b) Gezielte offene Fragestellungen um ein kontinuierliches Lernen und Mitarbeiten zu bewirken

Mündliche Prüfung:

a) Jeder Schüler wird über das gesamte Schuljahr 1-2 Mal einer mündlichen Leistungskontrolle unterzogen

b) Überprüfung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit besonderem Augenmerk auf Fachkompetenz und Terminologie

Projektarbeit:

a) Semester begleitende Übungen in graphischer und/oder numerischer Form, um die theoretischen Grundlagen in praxisnahen Beispielen umzusetzen.

b) Umgangsform mit CAD-Programmen, Rechenfertigkeiten und richtige Anwendung von Messinstrumenten

Präsentation:

a) 1-2 Präsentationen pro Jahr

b) Vertiefung der Medienkompetenz und Anwendung der sprachlichen Ausdrucksweise werden bei einem zielgruppenorientierten Vortrag bewertet, ebenso die Recherche und das sichere Auftreten

Hausaufgabe/Protokoll:

a) Zur Wiederholung und Kontrolle der Inhalte in Form von Zeichen-, Mess- und Rechenübungen.

b) Einhaltung einer formellen Struktur in Form von Sauberkeit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und richtigen Ergebnissen.

 

Gewichtung: alle "1"

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

Mitarbeitsnote: wird vergeben

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

1...Medienkompetenz

2...Teamfähigkeit und Sozialkompetenz

3...Problemlösefähigkeit und vernetztes Denken

4...Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit

5...Lern- und Planungskompetenz

6...Rechenfertigkeit

7...Sauberkeit

8...Analyse- und Interpretationsfähigkeit

Anmerkungen

Schularbeit:

c) 3, 5, 6, 7, 8

Test:

c) 3, 5, 6, 7, 8

Mündliche Prüfung:

c) 3, 4, 5, 8

Projektarbeit:

c) 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8

Präsentation:

c)1, 4, 8

Hausaufgabe/Protokoll:

c) 3, 5, 6, 7, 8

 

2. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Klasse
die chemischen, physischen, mechanischen und technologischen Eigenschaften der traditionellen und innovativen Baumaterialien erkennen und vergleichen Eigenschaften der natürlichen und künstlichen Baumaterialien und deren Klassifizierung Grundbegriffe der Baustoffphysik, natürliche und künstliche Bausteine, Primärenergiebedarf und Umweltverträglichkeit
Eigenschaften der Baumaterialien, Dämmung und Feinbearbeitung in Beziehung stellen und Verfahren der Verarbeitung anwenden Kriterien zur Verwendung und Verfahren zur Verarbeitung von Materialien  
Materialien aufgrund der technologischen Eigenschaften, der Umweltbelastung und Umweltverträglichkeit unter Berücksichtigung ihres Verhaltens in den verschiedenen Einsatzbedingungen auswählen  Umweltbelastung und Umweltverträglichkeit von Materialien Hydraulische Bindemittel, Kalk, Zement, Gips, Gesteinskörnung für Mörtel und Beton
bei der Durchführung technologischer Tests von Materialien mitarbeiten, technische Normen einhalten und Grundsätze der Qualitätskontrolle sowie Methoden der statistischen Kontrolle der Annahme anwenden Grundsätze, Normen und statistische Methoden der Qualitätskontrolle von Materialien und Bauelemente Holz, Holzwerkstoffe, Eisen und Stahl, Dämmstoffe und Detailausbildung im Hochbau
Zusammenhänge zwischen Spannungen und Verformungen der Materialien erkennen elastisches und postelastisches Verhalten von Materialien  
die konstruktiven Bauelemente eines Gebäudes beschreiben, Kriterien und Techniken der Analyse in der Wiederverwertung von bereits bestehenden Gebäuden anwenden Elemente der Konstruktionen und Evolution der Bautechniken, auch im Bezug auf die architektonischen Stile und die Materialien Einführung in die Statik, das allgemeine und zentrale ebene Kräftesystem, Auflagerreaktionen, graphische Lösungsmethoden, Schnittgrößenbestimmung
die antiseismischen Kriterien und Techniken in der strukturellen Planung im Rahmen des eigenen Kompetenzbereiches anwenden antiseismische Merkmale von neuen Gebäuden, Kriterien und Techniken der Konsolidierung von bestehenden Gebäuden  
die Zustände des statischen Gleichgewichts eines Gebäudes verifizieren Beziehungen zwischen den auf strukturelle Elemente wirkenden Kräften,
Berechnungsverfahren, Bedingungen des Gleichgewichts, Geometrie der Massen, Satz von Varignon
Verschiedene Tragwerke, Gerberträger, Gelenkträger, Dreigelenkrahmen, Fachwerke, Statische Bestimmtheit, Abzählkriterium
Auflagerreaktionen und Schnittkräfte in Strukturen in der Ebene durch vektorielle Berechnung analysieren Methoden der Berechnung einfacher Strukturelemente  
die durch Druck, Zug, Schub und Biegung erzeugten inneren Spannungen erkennen und die Belastungen berechnen Merkmale und Klassifizierung der Belastungen  
die Problematiken bezüglich der Stabilität des elastischen Gleichgewichts erklären Klassifizierung der Grenzbedingungen,
semiprobabilistische Methode für die Berechnung
 
einfache statisch bestimmte und unbestimmte Strukturen analysieren, berechnen und überprüfen statisch bestimmte, unbestimmte und überbestimmte Strukturen, Kraftgrößenverfahren  
die statische Funktion von strukturellen Elementen erfassen, um sie korrekt zu planen und zu dimensionieren Arten von Stützbauwerken  
die für ein Wohngebäude oder dessen Bestandteile angemessene Planungsmethodologie anwenden Elemente der Entwurfslehre/ Gestaltungslehre  
die Nutzflächen eines Gebäudes in Bezug auf deren Bestimmung dimensionieren Normen, Methoden und Verfahren der Planung von Gebäuden und anderen Bauwerken  
die Merkmale der Funktion, Aufteilung und Gestaltung von Gebäuden identifizieren Grundsätze und Standards der Freiraumgestaltung  
die Baudetails eines Bauwerkes für die Ausführungsphase darstellen Prozesse der technologischen Innovation im Bauwesen  
die funktionalen Eigenschaften und die Grundsätze der Nachhaltigkeit der Anlagen einschätzen Grundsätze der Nachhaltigkeit im Bauwesens  
die Gesetzesbestimmungen bezüglich der einzelnen Anlagen eines Gebäudes erkennen und anwenden, zweckdienliche Anlagen für Gebäude planen und umplanen Anlagentypologien für Gebäude; Normen, Materialien und Technologien  
konstruktive Kriterien zur Energieeinsparung in Gebäuden anwenden Prozesse der Energieumwandlung und Technologien zur Energieeinsparung in Gebäuden  
den Wartungsplan eines Bauwerkes konsultieren und anwenden Merkmale des Wartungsplanes eines Bauwerkes  

2. Bienium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte der 4. Klasse
die chemischen, physischen, mechanischen und technologischen Eigenschaften der traditionellen und innovativen Baumaterialien erkennen und vergleichen Eigenschaften der natürlichen und künstlichen Baumaterialien und deren Klassifizierung  
Eigenschaften der Baumaterialien, Dämmung und Feinbearbeitung in Beziehung stellen und Verfahren der Verarbeitung anwenden Kriterien zur Verwendung und Verfahren zur Verarbeitung von Materialien  
Materialien aufgrund der technologischen Eigenschaften, der Umweltbelastung und Umweltverträglichkeit unter Berücksichtigung ihres Verhaltens in den verschiedenen Einsatzbedingungen auswählen Umweltbelastung und Umweltverträglichkeit von Materialien  
bei der Durchführung technologischer Tests von Materialien mitarbeiten, technische Normen einhalten und Grundsätze der Qualitätskontrolle sowie Methoden der statistischen Kontrolle der Annahme anwenden Grundsätze, Normen und statistische Methoden der Qualitätskontrolle von Materialien und Bauelemente

Baugrund und BaugrubeGründungssysteme

Deckensysteme

Dachstühle

Wandkonstruktionen

AbdichtungenGrundkenntnisse der Bauphysik

Festigkeitslehre, Lastannahmen, Holzbau nach DIN 1052 (EC5), Stahlbau nach EC3, Tragsicherheitsnachweise, Gebrauchstauglichkeitsnachweise

 

 

Zusammenhänge zwischen Spannungen und Verformungen der Materialien erkennen elastisches und postelastisches Verhalten von Materialien
die konstruktiven Bauelemente eines Gebäudes beschreiben, Kriterien und Techniken der Analyse in der Wiederverwertung von bereits bestehenden Gebäuden anwenden Elemente der Konstruktionen und Evolution der Bautechniken, auch im Bezug auf die architektonischen Stile und die Materialien 
die antiseismischen Kriterien und Techniken in der strukturellen Planung im Rahmen des eigenen Kompetenzbereiches anwendenien antiseismische Merkmale von neuen Gebäuden, Kriterien und Techniken der Konsolidierung von bestehenden Gebäuden
die Zustände des statischen Gleichgewichts eines Gebäudes verifizieren Beziehungen zwischen den auf strukturelle Elemente wirkenden Kräften,Berechnungsverfahren, Bedingungen des Gleichgewichts, Geometrie der Massen, Satz von Varignon
Auflagerreaktionen und Schnittkräfte in Strukturen in der Ebene durch vektorielle Berechnung analysieren Methoden der Berechnung einfacher Strukturelemente  
die durch Druck, Zug, Schub und Biegung erzeugten inneren Spannungen erkennen und die Belastungen berechnenuden Merkmale und Klassifizierung der BelastungenMb Methoden zur Berechnung statisch unbestimmter Systeme}
die Problematiken bezüglich der Stabilität des elastischen Gleichgewichts erklärenrung Klassifizierung der Grenzbedingungen,semiprobabilistische Methode für die Berechnungng  
einfache statisch bestimmte und unbestimmte Strukturen analysieren, berechnen und Überprüfeng statisch bestimmte, unbestimmte und Überbestimmte Strukturen, Methode der Kräfte  
die statische Funktion von strukturellen Elementen erfassen, um sie korrekt zu planen und zu dimensionierenuden Arten von Stützbauwerken Winkelstützmauern, Schwergewichtsmauern, Nachweisverfahren zu Kippen und Gleiten, Natursteinmauerwerkren
die für ein Wohngebäude oder dessen Bestandteile angemessene Planungsmethodologie anwendeneng Elemente der Entwurfslehre/ GestaltungslehreMb  
die Nutzflächen eines Gebäudes in Bezug auf deren Bestimmung dimensionieren Normen, Methoden und Verfahren der Planung von Gebäuden und anderen Bauwerkenfte Entwurfslehre, urbanistische Standards, Durchführungsbestimmungen, Grundlagen Gebäudetechnikg
die Merkmale der Funktion, Aufteilung und Gestaltung von Gebäuden identifizieren Grundsätze und Standards der Freiraumgestaltungt  
die Baudetails eines Bauwerkes für die Ausführungsphase darstelleneren Prozesse der technologischen Innovation im Bauwesenme} Detailplanung im Hochbau
die funktionalen Eigenschaften und die Grundsätze der Nachhaltigkeit der Anlagen einschätzen Grundsätze der Nachhaltigkeit im BauwesensreMb  
die Gesetzesbestimmungen bezüglich der einzelnen Anlagen eines Gebäudes erkennen und anwenden, zweckdienliche Anlagen für Gebäude planen und umplanen Anlagentypologien für Gebäude; Normen, Materialien und Technologienren  
konstruktive Kriterien zur Energieeinsparung in Gebäuden anwendenenren Prozesse der Energieumwandlung und Technologien zur Energieeinsparung in Gebäuden Wärmetechnische Kennzahlen, einfache Energiebedarfsberechnung von Bauteilen und Gebäuden
den Wartungsplan eines Bauwerkes konsultieren und anwendens Merkmale des Wartungsplanes eines Bauwerkestungt  

 

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisseen Lerninhalten der 5. Klasse
die architektonischen Stile, die eine historische Epoche charakterisieren, erkennen und zeitlich zuordnenenuden charakteristische Elemente der verschiedenen architektonischen Stileen Architekturgeschichte der westlichen Welt: Baustile, Formen und Materialien der verschiedenen historischen Epochen von der Antike bis zur Moderne, charakteristische Bauwerke, bekannte Baumeister und Architektene
die Entwicklung der Konstruktionssysteme und der in den verschiedenen Epochen bei der Realisierung von Gebäuden angewandten Materialien beschreibenen Elemente der Geschichte der Architektur im Bezug auf Baumaterialien, Konstruktionstechniken und sozio-ökonomische Profilenien  
städtebauliche Eingriffe und landschaftliche Neugestaltungen oder Veränderungen planenen institutionelle Kompetenzen im Bereich des Landschaftschutzes  
die Gesetzesbestimmungen im Rahmen städtebaulicher Eingriffe und der landschaftlichen Neugestaltung oder Veränderung anwenden Grundsätze der Raumordnungsgesetze und des Landschaftsschutzesho Betonbau nach EC2, Bemessung von Tragwerken, Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit, graphische Darstellung von Bewehrungsplänen
die Grundsätze der Gesetzgebung im Bereich des Städtebaus beschreiben und im Rahmen des Bauwesens im Bezug auf die sozialen Bedürfnisse anwenden Grundsätze der territorialen Planung und urbanistische Leitpläne Urbanistik, Bauleitpläne, Lerop

A.5.28 Recht und Wirtschaft RG und TFO

FACHCURRICULUM RECHT UND WIRTSCHAFT

Realgymnasium - angewandte Naturwissenschaften und Technologische Fachoberschule 1. Biennium

Ziele

Im Fach Recht und Wirtschaft erwerben die Schülerinnen und Schüler ein strukturiertes Grundlagenwissen das sie dazu befähigt, die wechselseitigen Zusammenhänge zwischen rechtlichen Rahmenbedingungen un ökonomischen Prozessen zu erkennen. Der Unterricht geht von der Erfahrungs- und Erlebniswelt der Jugendlichen aus und ermöglicht ihnen, ihre Rechte und Pflichten im täglichen Leben bewusst wahrzunehmen, ein Gespür für die Bedeutung gesetzlicher Regelungen zu entwickeln sowie die Einsicht zu gewinnen, dass das Handeln des Einzelnen dort Grenzen hat, wo die Rechte anderer berührt werden.

Werte, wie gegenseitige Achtung, Wertschätzung und Kompromissbereitschaft, werden als Grundlage für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen in der Welt erlebt. Im Fachbereich Wirtschaft gewinnen die Schülerinnen und Schüler Einsicht in volkswirtschaftliches Denken und Handeln, um für ihre eigenen ökonomischen Interessen sensibel zu sein.

Sie lernen selbstständig Informationen einzuholen und diese zu bewerten, fachspezifische Arbeitstechniken zum Deuten aktueller tagespolitischer Ereignisse anzuwenden und Informations- und Kommunikationstechniken als Hilfs- und Arbeitsmittel sinnvoll einzusetzen. Die Praxisorientierung in Recht und Wirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur späteren Berufsfindung, indem es die Schülerinnen und Schüler darin unterstützt, sich Ziele für die eigene berufliche Zukunft zu setzen, die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erkennen und den eigenen Fähigkeiten entsprechend zu nutzen.

Kompetenzen am Ende des 1.Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann:

  • die eigenen Erfahrungen mit den in der Verfassung garantierten Rechten zum Schutz der Person, der Gemeinschaft und der Umwelt in Beziehung bringen, daraus Schlussfolgerungen für das eigene Handeln ziehen und sich dabei auf das eigene Rechtsempfinden stützen
  • sich im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld orientieren, Möglichkeiten für die persönliche und berufliche Entwicklung erkennen und diese gezielt nutzen
  • sich in der Fachsprache korrekt ausdrücken, Fachtexte und Berichte zu wirtschaftlichen und rechtlichen Themen kritisch hinterfragen und die eigene Meinung dazu äußern

Technologische Fachoberschule - Fachrichtung Bauwesen - 2. Biennium

Ziele

Im Fach Recht und Wirtschaft erweitern die Schülerinnen und Schüler das im 1. Biennium erworbene Grundlagenwissen und erwerben fachliche Kenntnisse zu den verschiedenen zivilrechtlichen Schwerpunkten, in politischer Bildung und in baurechtlichen Teilbereichen. Sie werden befähigt, gesellschaftlichen Anliegen und rechtlichen Problemstellungen in verantwortungsbewusster Weise zu begegnen, weiters entwickeln sie ein differenziertes Rechtsempfinden und eignen sich die fachlichen Grundlagen für eine Berufstätigkeit im technischen Bereich an. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis im 2. Biennium befähigt die Schülerinnen und Schüler sich berufliche Ziele, auch im Hinblick auf ein weiterführendes Studium, zu setzen.

Kompetenzen am Ende des 2. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • einfache zivilrechtliche Fragestellungen mit seiner Erfahrungswelt verknüpfen, Lösungsansätze selbstständig erarbeiten und verschiedene Rechtsquellen zielführend erschließen
  • die Autonomie Südtirols als Modell des Zusammenlebens verschiedener Volksgruppen erfassen, um als mündiger Staatsbürger die Südtiroler Gesellschaft mitzugestalten
  • die gesellschaftspolitische Bedeutung des Baurechts als Steuerungsinstrument erkennen und in verschiedenen baurechtlichen Teilbereichen praxisbezogene Lösungsansätze finden

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien des Landes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente und nutzt geeignete Methoden und Instrumente. Die Bewertungen beziehen sich auf Leistungen, Lernergebnisse und Lernprozesse und stützen sich auf regelmäßige Leistungserhebungen und kontinuierliche Beobachtungen des Arbeitsprozesses der Schülerinnen und Schüler. Die Lernzielkontrolle erfolgt dementsprechend durch schriftliche und mündliche Leistungskontrollen und Durchführung von Team- bzw. Gruppenarbeiten bzw. Kurzreferaten in der Klasse. Der Arbeitseinsatz, dazu zählen auch die Arbeitsaufträge in der Klasse, wird als gleichwertige Bewertungsgrundlage herangezogen. Beurteilt werden auch die Regelmäßigkeit der Teilnahme am Unterricht, eine saubere und sorgfältige Heftführung und das regelmäßige Mitführen der Lernunterlagen. Das Ergebnis der Überprüfung der Lernrückstände aus dem ersten Semester fließt in die Bewertung mit ein.

Alle Beobachtungselemente während des gesamten Schuljahres werden gleich gewichtet: Gewichtung: alle "1"

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt
Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt
Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Textverständnis und Fachwissen
  • richtige und präzise Ausführung der Arbeitsaufträge
  • genaues Erfassen der Fragestellung
  • Vollständigkeit der Antworten
  • Logik in der Gedankenführung und der Sachstruktur
  • fächerübergreifende Ausführung und Erkennen von rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen
  • logischer Aufbau und Argumentation der Antworten (fachlich korrekte Argumentationsfähigkeit)
  • Darlegung der Inhalte anhand einer korrekten Fachsprache
  • Anwendung der theoretischen Inhalte auf praktische Beispiele
  • Selbständiges Auffinden von rechtlichen Bestimmungen und deren Übertragung auf konkrete Sachverhalte
  • Angemessene Interpretation von Rechtsquellen und wirtschaftlicher Daten

Lerninhalte 1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl.

Recht

die Kennzeichen des objektiven Rechts und der subjektiven Rechte erklären und auf konkrete Beispiele anwenden   Rechtssubjekte und Rechtsfähigkeit, Handlungsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit (Verträge des Alltags), Testierfähigkeit, Ehemündigkeit, Wahlrecht
Rechtsquellen unterscheiden, hierarchisch ordnen, auffinden und anwenden   Recht und Gerechtigkeit, Rechtsquellen des Privatrechts und des Öffentlichen Rechts, Kriterien der Hierarchie, Organe der Rechtspflege (Zivil- und Strafverfahren)
sich der grundlegenden verfassungsmäßigen Rechte und Pflichten bewusst sein und Chancen des persönlichen Engagements abschätzen Rechte, Pflichten und Mitbestimmung Schülercharta/Schulordnung, Schülerrechte/Schülerpflichten, Organe der Mitbestimmung in der OS, der Rechtsstaat, der Volksanwalt, Jugendstrafrecht/Jugendschutz, Verkehrserziehung
Aufbau, Aufgaben und Zusammenwirken der staatlichen Organe erklären und die Besonderheiten der Autonomie Südtirols aufzeigen allgemeine Staatslehre, italienische Verfassung und Autonomiestatut  
die Struktur, Ziele und Einflussmöglichkeiten europäischer und internationaler Organisationen in den Grundzügen beschreiben und abgrenzen europäische und internationale Institutionen und Organisationen      
sich mit dem Bewerbungsprozess in allen Teilen befassen, den Europäischen Lebenslauf verfassen und persönliche Bewerbungsstrategien entwickeln Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt, Europäischer Lebenslauf und Bewerbung  

Wirtschaft

die Grundlagen, Grenzen und Zusammenhänge wirtschaftlichen Handelns erkennen, kritisch reflektieren und ein verantwortungsbewusstes Konsumverhalten entwickeln Grundlagen volkswirtschaftlichen Handelns, Bedürfnisse und Güter, Wirtschaftssubjekte, ökonomisches Prinzip Motive und Ziele wirtschaftlichen Handelns, Grundbegriffe (Bedürfnisse und Güter), das Ökonomische Prinzip, Prinzipien wirtschaftlichen Handelns, Verbraucherschutz, Transfer
die gesellschaftliche Bedeutung der Produktionsfaktoren erfassen und wertschätzen sowie im eigenen Umfeld verantwortungsbewusst mit Ressourcen umgehen volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren Geld- und Güterstrüme, der einfache und erweiterte Wirtschaftskreislauf, Einkommensentstehung/-verwendung, das BIP als wirtschaftlicher Leistungsmaßstab
Statistiken und Grafiken analysieren und interpretieren und anhand der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung zur wirtschaftlichen Entwicklung Stellung nehmen Wirtschaftskreislauf und Sozialprodukt der Markt als Treffpunkt von Angebot und Nachfrage, Verhalten/Preisbildung auf dem Markt

die Einflussfaktoren von Angebot und Nachfrage benennen, deren Wechselwirkung erkennen und grafisch darstellen

Markt und Preisbildung Monopol, Oligopol, Polypol
Wirtschaftssysteme und Marktformen vergleichen, Vor- und Nachteile benennen und sich kritisch damit auseinandersetzen Wirtschaftssysteme und Marktformen  
Instrumente der wirtschaftlichen und geldpolitischen Steuerung benennen, Wechselwirkungen und Einflüsse konjunktureller Maßnahmen auf die Wirtschaftsindikatoren aufzeigen Grundzüge der Geld- und Wirtschaftspolitik  
die Besonderheiten des Wirtschaftsraums Südtirol anhand von aktuellen Daten erklären Wirtschaft Südtirols  

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl.

Recht

die Kennzeichen des objektiven Rechts und der subjektiven Rechte erklären und auf konkrete Beispiele anwenden Rechtsquellen unterscheiden, hierarchisch ordnen, auffinden und anwenden sich der grundlegenden verfassungsmäßigen Rechte und Pflichten bewusst sein und Chancen des persönlichen Engagements abschätzen Rechte, Pflichten und Mitbestimmung  
Aufbau, Aufgaben und Zusammenwirken der staatlichen Organe erklären und die Besonderheiten der Autonomie Südtirols aufzeigen allgemeine Staatslehre, italienische Verfassung und Autonomiestatut    Staats- und Regierungsformen, Entstehung, Aufbau und Merkmale/Grundprinzipien der italienischen Verfassung, Grundrechte und -pflichten, Wahlsysteme, Verfassungsorgane: Aufbau, Aufgaben und
Zusammenwirken, das Autonomiestatut
die Struktur, Ziele und Einflussmöglichkeiten europäischer und internationaler Organisationen in den Grundzügen beschreiben und abgrenzen europäische und internationale Institutionen und Organisationen Struktur der Staatenwelt, militärische und wirtschaftliche Bündnisse, Globalisierung, Menschenrechte
sich mit dem Bewerbungsprozess in allen Teilen befassen, den Europäischen Lebenslauf verfassen und persönliche Bewerbungsstrategien entwickeln Rechte und Pflichten in der Arbeitswelt, Europäischer Lebenslauf und Bewerbung Bewerbungsgespräch, Praktikum, Lehrvertrag, Arbeitsvertrag

Wirtschaft

die Grundlagen, Grenzen und Zusammenhänge wirtschaftlichen Handelns erkennen, kritisch reflektieren und ein verantwortungsbewusstes Konsumverhalten entwickeln Grundlagen volkswirtschaftlichen Handelns, Bedürfnisse und Güter, Wirtschaftssubjekte, ökonomisches Prinzip  
die gesellschaftliche Bedeutung der Produktionsfaktoren erfassen und wertschätzen sowie im eigenen Umfeld verantwortungsbewusst mit Ressourcen umgehen volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren  
Statistiken und Grafiken analysieren und interpretieren und anhand der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung zur wirtschaftlichen Entwicklung Stellung nehmen Wirtschaftskreislauf und Sozialprodukt  
die Einflussfaktoren von Angebot und Nachfrage benennen, deren Wechselwirkung erkennen und grafisch darstellen Markt und Preisbildung Wirtschaftssysteme im Überblick, Märkte in der Volkswirtschaft, Marktwirtschaft und Sozialstaat
Wirtschaftssysteme und Marktformen vergleichen, Vor- und Nachteile benennen und sich kritisch damit auseinandersetzen Wirtschaftssysteme und Marktformen die Unternehmerische Tätigkeit, Rechtsformen, Merkmale und Unterschiede
Instrumente der wirtschaftlichen und geldpolitischen Steuerung benennen, Wechselwirkungen und Einflüsse konjunktureller Maßnahmen auf die Wirtschaftsindikatoren aufzeigen Grundzüge der Geld- und Wirtschaftspolitik das Geld, Instrumente und Ziele, Konjunkturzyklus Geld: Entstehung, Geschichte
die Besonderheiten des Wirtschaftsraums Südtirol anhand von aktuellen Daten erklären Wirtschaft Südtirols Wirtschaftsbereiche Südtirol - Wirtschaftsraum Europa

Überfachliche Zusammenarbeit

Bezug zu überfachlichen Kompetenzen

Recht:

Sitte, Moral, Rechtsnorm, 10 Gebote (Religion)
Konflikte lösen, Strategien, Minderheiten, aktuelle Konflikte, Kriegssituationen (Geschichte, Religion, Englisch)
Bewerbungsgespräch, europ. Lebenslauf (Deutsch)

Wirtschaft:

Bedürfnisse/Tugenden, Schutzmarke, fairtrade, Globalisierung, Ethik, WTO (Religion, Biologie)
Geld: Entstehung, Geschichte (Geschichte)

2. Biennium TFO Bauwesen

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl.
die Rechtswirkungen der Eheschließung, -trennung und -scheidung aufzeigen und der eheähnlichen Lebensgemeinschaft gegenüberstellen Grundlagen des Familienrechts Verwandschaft, Eheschließung, -scheidung, -trennung, eheähnliche Lebensgemeinschaft, Eltern-Kind-Verhältnis, Rechte und Pflichten
die Vor- und Nachteile der gesetzlichen und testamentarischen Erbfolge erklären, die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit einem Todesfall aufzeigen Grundlagen des Erbrechts Grundbegriffe der Erbfolge, gesetzliche und testamentarische Erbfolge, Pflichtteilsrechte, Erbteilung, Schenkung
die Bedeutung des Eigentumsrechtes erkennen und die Enteignung als gesellschaftspolitisches Instrument erfassen, die Auswirkungen von dinglichen Rechten an fremden Sachen aufzeigen, sich im Grundbuch- und Katasterwesen zurechtfinden Grundlagen des Sachenrechts Grundbegriffe, Eigentum und Besitz, Nutzungs- und Garantierechte, Enteignung, Grundbuch und Kataster
die rechtlichen Grundlagen von Schuldverhältnissen aufzeigen, die wichtigsten Verträge unterscheiden, Rechte und Pflichten der Vertragspartner gegenüberstellen Grundlagen des Schuldrechts Grundbegriffe Schuld- und Vertragsrecht, Erfüllung/Nichterfüllung/Verzug/Schadenersatz, Kauf/Tausch, Miete/Pacht, Werkvertrag/Arbeitsvertrag/atypische Arbeitsverhältnisse, Versicherungsvertrag
Funktion und Aufbau der öffentlichen Verwaltung erklären, Rechtsmittel gegen fehlerhafte Verwaltungsakte benennen und Möglichkeiten für Anträge und Eingaben aufzeigen Grundlagen des Verwaltungsrechts  
die rechtlichen Rahmenbedingungen für öffentliche Ausschreibungen beschreiben und die damit verbundenen Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung herleiten Öffentliche Arbeiten  
die Italienische Verfassung hinsichtlich der Grundprinzipien, der Rechte und Pflichten der Staatsbürger und der Staatsorgane analysieren Grundlagen des Verfassungsrechts  
die geschichtliche Entwicklung der Autonomie Südtirols darstellen, die Bedeutung der Autonomie für den Minderheitenschutz erfassen, die Organe der Autonomen Provinz und deren Aufgaben beschreiben Grundlagen des Autonomierechts der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol  
die Aufgaben und Organe der wichtigsten europäischen und internationalen Organisationen beschreiben Grundlagen zu den europäischen und internationalen Organisationen  
die besondere Bedeutung der Raumordnung für die Südtiroler Realität erfassen und die damit verbundenen Steuerungsinstrumente kritisch betrachten Raumordnung  
die Vorteile der primären Gesetzgebungsbefugnis in der Wohnbauförderung erkennen und die Auswirkungen der Sozialbindung darlegen Geförderter Wohnbau  

2. Biennium TFO Bauwesen

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl.
die Rechtswirkungen der Eheschließung, -trennung und -scheidung aufzeigen und der eheähnlichen Lebensgemeinschaft gegenüberstellen Grundlagen des Familienrechts  
die Vor- und Nachteile der gesetzlichen und testamentarischen Erbfolge erklären, die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit einem Todesfall aufzeigen Grundlagen des Erbrechts  
die Bedeutung des Eigentumsrechtes erkennen und die Enteignung als gesellschaftspolitisches Instrument erfassen, die Auswirkungen von dinglichen Rechten an fremden Sachen aufzeigen,
sich im Grundbuchs- und Katasterwesen zurechtfinden

Grundlagen des Sachenrechts

 
die rechtlichen Grundlagen von Schuldverhältnissen aufzeigen, die wichtigsten Verträge unterscheiden, Rechte und Pflichten der Vertragspartner gegenüberstellen Grundlagen des Schuldrechts  
Funktion und Aufbau der öffentlichen Verwaltung erklären, Rechtsmittel gegen fehlerhafte Verwaltungsakte benennen und Möglichkeiten für Anträge und Eingaben aufzeigen Grundlagen des Verwaltungsrechts Aufbau, Aufgaben und Grundsätze der öffentlichen Verwaltung, Verwaltungsakt, Verwaltungs- und Rechtsbeschwerden
die rechtlichen Rahmenbedingungen für öffentliche Ausschreibungen beschreiben und die damit verbundenen Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung herleiten Öffentliche Arbeiten

Rechtsgrundlagen für öffentliche Arbeiten, Überblick: von der Vergabe bis zur Abnahme der Arbeiten

die Italienische Verfassung hinsichtlich der Grundprinzipien, der Rechte und Pflichten der Staatsbürger und der Staatsorgane analysieren Grundlagen des Verfassungsrechts Entstehung, Aufbau und Merkmale/Grundprinzipien der italienischen Verfassung, Grundrechte und -pflichten, Wahlsysteme, Verfassungsorgane: Aufbau, Aufgaben und Zusammenwirken
die geschichtliche Entwicklung der Autonomie Südtirols darstellen, die Bedeutung der Autonomie für den Minderheitenschutz erfassen, die Organe der Autonomen Provinz und deren Aufgaben beschreiben Grundlagen des Autonomierechts der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol Südtirol nach 1918, Föderalismus, Region/Provinz: Organe und Aufgaben, der Proporz
die Aufgaben und Organe der wichtigsten europäischen und internationalen Organisationen beschreiben Grundlagen zu den europäischen und internationalen Organisationen Einteilung/Überblick der Organisationen, Italien in internationalen Bündnissen, u.a. VN, EU, WTO
die besondere Bedeutung der Raumordnung für die Südtiroler Realität erfassen und die damit verbundenen Steuerungsinstrumente kritisch betrachten Raumordnung Zielsetzung und Instrumente der Raumordnung, Zuständigkeiten der Provinz, rechtliche Grundlagen
die Vorteile der primären Gesetzgebungsbefugnis in der Wohnbauförderung erkennen und die Auswirkungen der Sozialbindung darlegen Geförderter Wohnbau Autonomierechtliche Grundlagen, Grundbedürfnis "Wohnen", Besonderheiten des geförderten Wohnbaus in Südtirol, "Ausverkauf der Heimat"

A.5.29 Recht und Wirtschaft TFO

FACHCURRICULUM  RECHT UND WIRTSCHAFT 

Technologische Fachoberschule - Fachrichtung Bauwesen 2.Biennium

Ziele

Im Fach Recht und Wirtschaft erweitern die Schülerinnen und Schüler das im 1. Biennium erworbene Grundlagenwissen und erwerben fachliche Kenntnisse zu den verschiedenen zivilrechtlichen Schwerpunkten, in politischer Bildung und in baurechtlichen Teilbereichen. Sie werden befähigt, gesellschaftlichen Anliegen und rechtlichen Problemstellungen in verantwortungsbewusster Weise zu begegnen, weiters entwickeln sie ein differenziertes Rechtsempfinden und eignen sich die fachlichen Grundlagen für eine Berufstätigkeit im technischen Bereich an. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis im 2. Biennium befähigt die Schülerinnen und Schüler sich berufliche Ziele, auch im Hinblick auf ein weiterführendes Studium, zu setzen.

Kompetenzen am Ende des 2.Bienniums 

Die Schülerin, der Schüler kann

  • einfache zivilrechtliche Fragestellungen mit seiner Erfahrungswelt verknüpfen, Lösungsansätze selbstständig erarbeiten und verschiedene Rechtsquellen zielführend erschließen
  • die Autonomie Südtirols als Modell des Zusammenlebens verschiedener Volksgruppen erfassen, um als mündiger Staatsbürger die Südtiroler Gesellschaft mitzugestalten
  • die gesellschaftspolitische Bedeutung des Baurechts als Steuerungsinstrument erkennen und in verschiedenen baurechtlichen Teilbereichen praxisbezogene Lösungsansätze finden

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Die Bewertung berücksichtigt die verschiedenen Kompetenzbereiche und Fertigkeiten, wie sie von den Rahmenrichtlinien des Landes vorgesehen sind, stützt sich auf schriftliche, grafische, mündliche und/oder praktische Leistungserhebungen und andere geeignete Bewertungselemente und nutzt geeignete Methoden und Instrumente. Die Bewertungen beziehen sich auf Leistungen, Lernergebnisse und Lernprozesse und stützen sich auf regelmäßige Leistungserhebungen und kontinuierliche Beobachtungen des Arbeitsprozesses der Schülerinnen und Schüler. Die Lernzielkontrolle erfolgt dementsprechend durch schriftliche und mündliche Leistungskontrollen und Durchführung von Team- bzw. Gruppenarbeiten bzw. Kurzreferaten in der Klasse. Der Arbeitseinsatz, dazu zählen auch die Arbeitsaufträge in der Klasse, wird als gleichwertige Bewertungsgrundlage herangezogen. Beurteilt werden auch die Regelmäßigkeit der Teilnahme am Unterricht, eine saubere und sorgfältige Heftführung und das regelmäßige Mitführen der Lernunterlagen. Das Ergebnis der Überprüfung der Lernrückstände aus dem ersten Semester fließt in die Bewertung mit ein.

 

 

Alle Beobachtungselemente während des gesamten Schuljahres werden gleich gewichtet: Gewichtung: alle "1"

 

 

 

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individueller Bildungsplan: wird berücksichtigt Mitarbeitsnote: kann vergeben werden

 

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Textverständnis und Fachwissen
  • richtige und präzise Ausführung der Arbeitsaufträge
  • genaues Erfassen der Fragestellung
  • Vollständigkeit der Antworten
  • Logik in der Gedankenführung und der Sachstruktur
  • fächerübergreifende Ausführung und Erkennen von rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen
  • logischer Aufbau und Argumentation der Antworten (fachlich korrekte Argumentationsfähigkeit)
  • Darlegung der Inhalte anhand einer korrekten Fachsprache
  • Anwendung der theoretischen Inhalte auf praktische Beispiele
  • Selbständiges Auffinden von rechtlichen Bestimmungen und deren Übertragung auf konkrete Sachverhalte
  •   Angemessene Interpretation von Rechtsquellen und wirtschaftlicher Daten

 

2. Biennium

3. und 4. Klasse

Lerninhalte der 3. Klasse
Fertigkeiten Kenntnisse
die Rechtswirkungen der Eheschließung, -trennung und -scheidung aufzeigen und der eheähnlichen Lebensgemeinschaft gegenüberstellen Grundlagen des Familienrechts Verwandschaft, Eheschließung, -scheidung, -trennung, eheähnliche Lebensgemeinschaft, Eltern-Kind-Verhältnis, Rechte und Pflichten
die Vor- und Nachteile der gesetzlichen und testamentarischen Erbfolge erklären, die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit einem Todesfall aufzeigen Grundlagen des Erbrechts Grundbegriffe der Erbfolge, gesetzliche und testamentarische Erbfolge, Pflichtteilsrechte, Erbteilung, Schenkung
die Bedeutung des Eigentumsrechtes erkennen und die Enteignung als gesellschaftspolitisches Instrument erfassen, die Auswirkungen von dinglichen Rechten an fremden Sachen aufzeigen,
sich im Grundbuchs- und Katasterwesen zurechtfinden
Grundlagen des Sachenrechts Grundbegriffe, Eigentum und Besitz, Nutzungs- und Garantierechte, Enteignung, Grundbuch und Kataster, 
die rechtlichen Grundlagen von Schuldverhältnissen aufzeigen, die wichtigsten Verträge unterscheiden, Rechte und Pflichten der Vertragspartner gegenüberstellen Grundlagen des Schuldrechts Grundbegriffe Schuld- und Vertragsrecht, Erfüllung/Nichterfüllung/Verzug/Schadenersatz, Kauf/Tausch, Miete/Pacht, Werkvertrag/Arbeitsvertrag/atypische Arbeitsverhältnisse, Versicherungsvertrag 
Funktion und Aufbau der öffentlichen Verwaltung erklären, Rechtsmittel gegen fehlerhafte Verwaltungsakte benennen und Möglichkeiten für Anträge und Eingaben aufzeigen Grundlagen des Verwaltungsrechts  
die rechtlichen Rahmenbedingungen für öffentliche Ausschreibungen beschreiben und die damit verbundenen Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung herleiten Öffentliche Arbeiten  
die Italienische Verfassung hinsichtlich der Grundprinzipien, der Rechte und Pflichten der Staatsbürger und der Staatsorgane analysieren Grundlagen des Verfassungsrechts  
die geschichtliche Entwicklung der Autonomie Südtirols darstellen, die Bedeutung der Autonomie für den Minderheitenschutz erfassen, die Organe der Autonomen Provinz und deren Aufgaben beschreiben Grundlagen des Autonomierechts der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol  
die Aufgaben und Organe der wichtigsten europäischen und internationalen Organisationen beschreiben Grundlagen zu den europäischen und internationalen Organisationen  
die besondere Bedeutung der Raumordnung für die Südtiroler Realität erfassen und die damit verbundenen Steuerungsinstrumente kritisch betrachten Raumordnung  
die Vorteile der primären Gesetzgebungsbefugnis in der Wohnbauförderung erkennen und die Auswirkungen der Sozialbindung darlegen Geförderter Wohnbau  

Lerninhalte

2. Biennium

3. und 4. Klasse

Lerninhalte der 4. Klasse
Fertigkeiten Kenntnisse
die Rechtswirkungen der Eheschließung, -trennung und -scheidung aufzeigen und der eheähnlichen Lebensgemeinschaft gegenüberstellen Grundlagen des Familienrechts  
die Vor- und Nachteile der gesetzlichen und testamentarischen Erbfolge erklären, die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit einem Todesfall aufzeigen Grundlagen des Erbrechts  
die Bedeutung des Eigentumsrechtes erkennen und die Enteignung als gesellschaftspolitisches Instrument erfassen, die Auswirkungen von dinglichen Rechten an fremden Sachen aufzeigen,
sich im Grundbuchs- und Katasterwesen zurechtfinden
Grundlagen des Sachenrechts  
die rechtlichen Grundlagen von Schuldverhältnissen aufzeigen, die wichtigsten Verträge unterscheiden, Rechte und Pflichten der Vertragspartner gegenüberstellen Grundlagen des Schuldrechts  
Funktion und Aufbau der öffentlichen Verwaltung erklären, Rechtsmittel gegen fehlerhafte Verwaltungsakte benennen und Möglichkeiten für Anträge und Eingaben aufzeigen Grundlagen des Verwaltungsrechts Aufbau, Aufgaben und Grundsätze der öffentlichen Verwaltung, Verwaltungsakt, Verwaltungs- und Rechtsbeschwerden
die rechtlichen Rahmenbedingungen für öffentliche Ausschreibungen beschreiben und die damit verbundenen Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung herleiten Öffentliche Arbeiten Rechtsgrundlagen für öffentliche Arbeiten, Überblick: von der Vergabe bis zur Abnahme der Arbeiten
die Italienische Verfassung hinsichtlich der Grundprinzipien, der Rechte und Pflichten der Staatsbürger und der Staatsorgane analysieren Grundlagen des Verfassungsrechts Entstehung, Aufbau und Merkmale/Grundprinzipien der italienischen Verfassung, Grundrechte und -pflichten, Wahlsysteme, Verfassungsorgane: Aufbau, Aufgaben und Zusammenwirken
die geschichtliche Entwicklung der Autonomie Südtirols darstellen, die Bedeutung der Autonomie für den Minderheitenschutz erfassen, die Organe der Autonomen Provinz und deren Aufgaben beschreiben Grundlagen des Autonomierechts der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol Südtirol nach 1918, Föderalismus, Region/Provinz: Organe und Aufgaben, der Proporz
die Aufgaben und Organe der wichtigsten europäischen und internationalen Organisationen beschreiben Grundlagen zu den europäischen und internationalen Organisationen Einteilung/Überblick der Organisationen, Italien in internationalen Bündnissen, u.a. VN, EU, WTO
die besondere Bedeutung der Raumordnung für die Südtiroler Realität erfassen und die damit verbundenen Steuerungsinstrumente kritisch betrachten Raumordnung Zielsetzung und Instrumente der Raumordnung, Zuständigkeiten der Provinz, rechtliche Grundlagen
die Vorteile der primären Gesetzgebungsbefugnis in der Wohnbauförderung erkennen und die Auswirkungen der Sozialbindung darlegen Geförderter Wohnbau Autonomierechtliche Grundlagen, Grundbedürfnis "Wohnen", Besonderheiten des geförderten Wohnbaus in Südtirol, "Ausverkauf der Heimat"

A.5.30 TPS TFO

FACHCURRICULUM   Technologie und Projektierung elektrischer und elektronischer Systeme

2. Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Elektronik

 Ziele

Im Schwerpunkt Elektronik werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Planung, Realisierung und Gestaltung von elektronischen Systemen vertieft. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit elektronischen Bauteilen und Schaltungen und erhalten einen Einblick in die verschiedenen Teilbereiche wi die Analog- und Digitaltechnik, Mikroelektronik und Leistungselektronik. Außerdem vertiefen sie die Theme Sicherheit am Arbeitsplatz sowie Schutz der Person, der Umwelt und des Lebensraums.

 2.   Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Elektronik

Das Fach Technologie und Projektierung elektrischer und elektronischer Systeme ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Beschäftigung mit elektronischen Bauteilen, mit deren Entwicklung Fertigung und Anwendung und dem Entwerfen von elektronische Schaltungen. Schülerinnen und Schülern werden in der Lage sein für Aufgabenstellungen, die den Schwerpunkt Elektronik betreffen, durch Anwendung erlernter Vorgangsweisen und Methoden, innovative Lösungen und Optimierungslösungen zu erarbeiten. Sie erfahren dabei die Wichtigkeit der Ergebnisorientierung, der Zielorientierung und die Notwendigkeit, Verantwortung im Rahmen der Ethik und der Berufsethik zu übernehmen und lernen die Wirksamkeit, Effizienz und Qualität in der individuellen Arbeitstätigkeit und ihre autonome Rolle bei der

Weiters wenden sie die Grundsätze der Organisation, der Verwaltung und der Kontrolle der verschiedenen Herstellungsverfahren an und analysieren den Beitrag der Wissenschaft und der Technologie in Bezug auf die Entwicklung des Wissens und die Veränderung der Lebensbedingungen. Sie reflektieren und beurteilen die ethischen, sozialen, wissenschaftlichen, produktiven, ökonomischen und umweltbezogenen Auswirkungen der technologischen Errungenschaften und industriellen Anwendungen.

 Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

 Die Schülerin, der Schüler kann

  • Steuer- und Regelsysteme planen, realisieren und einsetzen
  • Labormessgeräte und fachspezifische Geräte benutzen und Messverfahren zur Durchführung von Kontrollprüfungen, Inbetriebnahme und Abnahme anwenden
  • Methoden und Instrumente des Projektmanagements anwenden Produktionsprozesse im Betrieb verwalten
  • technische Berichte und Dokumentation in Bezug auf berufliche Situationen abfassen Möglichkeiten, Grenzen und Risiken der verschiedenen technischen Lösungen für das soziale und kulturelle Leben analysieren, mit besonderem Augenmerk auf die Sicherheit am Arbeitsplatz sowie auf den Schutz der Person, der Umwelt und des Lebensraums.

 

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

 Art und Häufigkeit der Leistungserhebung: 2-3 Schularbeiten im 1. Semester und 2-3 Schularbeiten, bzw. Projektarbeiten oder Maturasimulation im 2. Semester

Gewichtung: alle „1“

1 oder 2 Test oder mündliche Prüfungen pro Semester Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

Labortätigkeit: Laufende Kontrolle der Labortätigkeit, Labortest, Projektarbeiten. Gewichtung: wird gemeinsam mit den Schülern festgelegt

Der individuelle Lernfortschritt wird in der Bewertung berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

Mitarbeitsnote: wird vor allem für die Labortätigkeit vergeben

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • Problemlösen (Berechnungen, für Projekte Lösungen suchen, Lösungen und Fehler bei Praktischen Arbeiten suchen, Recherche und Planungsfähigkeit)
  • Wiedergeben und Argumentieren (Lerninhalte schriftlich oder mündlich wieder geben, Zusammenhänge herstellen)Darstellen und Dokumentieren (Schaltpläne, Eagle, Projektskizzen, Flussdiagramme, Dokumentationen Präsentationen – normgerecht/ sauber/vollständig)
  • Organisationsfähigkeit (sauberes und effizientes Arbeiten im Labor und bei Projekten, Einhalten von Fristen)
  • Arbeitshaltung (Teamfähigkeit, Hilfestellung für Kollegen, Konzentration auf die Arbeitsaufträge, Bereitschaft zur Mitarbeit)
  • Sprache (Ausdrucksfähigkeit in Schrift als auch mündlich, Einsatz der Fachsprache)

 

Weitere Hinweise

Am Jahresende wird das ganze Schuljahr bewertet und deshalb fließen auch die Bewertungen des 1. Semesters in die Endbewertung ein. Dies wird den Schülern zu Beginn des Schuljahres mitgeteilt.

2. Biennium

3. und 4. Klasse

Lerninhalte  der 3. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse

Technologie der Bauteile

Arten von elektrischen Zweipolen identifizieren, und deren Kenn-größen und Eigenschaften ermitteln Funktionsprinzipien, Kenngrößen und
Eigenschaften
Bauformen und Eigenschaften von Kondensatoren, Widerständen und Induktivitäten.  Verschiedene Spezialausführungen wie PTC, NTC, VDR, Trimmer, Trimmkondensator
elektrische und technologische Eigenschaften der Elektro- und Elektronikgeräte beschreiben technologische Eigenschaften und fachspezifischen Materialien Umgang mit Multimeter, Funktionsgenerator, Oszilloskop, Netzgerät
die Arbeitsweise von diskreten und integrierten Technologie und Projektierung elektrotechnischer und elektronischer Systeme Bauteilen erklären Eigenschaften von aktiven und passiven Bauteilen und integrierten Schaltungen Grundschaltungen mit Widerständen, Spulen und Kondensatoren, Ladekurve, RC-Glieder, einfache TTL-Glieder, Grund-Logikfunktionen. Hysteresemessung von Spulen. Verlustleistungsmessung
fortschrittliche integrierte Bauteile und elektronische Systeme in die Planung einbeziehen fachspezifische Bauteile, Schaltungen und Geräte  
Mikrocontroller und Digitaltechnik  
Struktur und Funktionsweise des Mikrocontrollers verstehen und darlegen sowie Schaltungen mit Mikrocontrollern entwerfen auf Mikrocontrollern basierende Schaltungen  
kombinatorische und sequentielle Schaltungen mit digitalen Bauteilen niedrigen Integrationsgrads entwerfen technische Eigenschaften von digitalen Bauteilen und Schaltungen Erlernen der Logikgatter (AND, OR, NOR etc.), Zusammenschalten zu größeren Funktionseinheiten wie Zähler oder Decoder. Selbsständiger Entwurf einfacher Schaltungen und Aufgabenstellungen
verbindungsprogrammierte und speicherprogrammierte Logik, kombinatorische und auch sequentielle Typen, entwerfen und implementieren Zusammenwirken der Bestandteile von Anlagen, welche verschiedenen technologischen Bereichen angehören Aufbau kleiner Zusatzschaltungen für Sensoren (z.B. 2-Punkt-Regelung, Torsteuerung), eventuell Anschluss an SPS oder LOGO, Steuerung von Motoren oder Ventilen, Beispiel Füllstandsmessung
Sensorik und Messtechnik  
Messgeräte auswählen und bedienen, geeignete Mess- und Prüftechniken anwenden sowie geeignete Sensoren und Ausrüstung für die Analyse und Kontrolle ermitteln Funktionsprinzipien und Einsatz von Mess- und Laborgeräten, Mess- und Prüftechniken Umgang mit Standard-Messgeräten wie Multimeter, Oszilloskop, Funktionsgenerator, Netzgerät. Strom-Spannungsrichtige Messschaltung; indirekte Strommessung, Wheatstonsche Messbrücke
Messungen in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben durchführen die Genauigkeit der Messungen mit Berücksichtigung der Fehlerfortpflanzung einschätzen Messtechnik und Fehlerfortpflanzung Ermitteln der Fehlertoleranzen z.B. Anhand von Gaußschen Verteilungskurven, praktische Versuche dazu mit Widerständen; Fehlerkorrekturrechnungen. Berechnung der Abweichungen bei Verstärkern mit hoher Verstärkung unter Einbezug der Toleranz
Zeichnen und Dokumentation  
Ergebnisse darstellen, auswerten und interpretieren, auch unter Verwendung informatischer Hilfsmittel technische Zeichnungen und Dokumentation Tabellenkalkulation Schaltungen mit elektronischen CAD zeichnen (z.B. mit EAGLE), Kennlinien erstellen und Berechnungen durchführen unter Zuhilfenahme von EXCEL, Darstellung von Messprotokollen graphisch und tabellarisch
Blockdiagramme von Schaltungen, Netzwerken und Geräten erstellen Schaltzeichen und Normen für technische Zeichnungen und Geräte fachspezifische Software und insbesondere Software für die grafische Darstellung Entwurf und Zeichnung von Schaltungen mit Eagle unter Verwendung der standardisierten/normierten Schaltsymbole nach DIN.
Sicherheit und Zuverlässigkeit  
die Risikofaktoren in den Produktionsprozessen und bei der Verwendung des elektrischen Stromes identifizieren, einschätzen und analysieren, auch im Bezug auf die unterschiedlichen Frequenzbereiche Risiken am Arbeitsplatz, insbesondere in Bezug auf die Elektro- und Elektronikindustrie Kriterien zur Festlegung eines akzeptablen Risikoniveaus Unterteilung in Spannungsebenen für Gleich- bzw. Wechselstrom, Grenzwerte, Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit stromführenden Leitern, EMV-Verträglichkeit, Gefahrenpotential von geladenen Bauteilen, z.B. Kondensatoren
Schutzmaßnahmen vor Berührungsspannung durch direkten und indirekten Kontakt anwenden allgemeine sowie fachspezifische Schutzeinrichtungen und deren Zuverlässigkeit  
angemessene Maßnahmen für Sicherheit, Schutz und Prävention ergreifen nationale und europäische Rechtsvorschriften bezüglich Sicherheit, Prävention und Sicherheitsmanagement am Arbeitsplatz  
Projektmanagement und Produktionsprozess  
die für das spezifische Projekt notwendigen technologischen Bestandteile und Werkzeuge auswählen Parameter für die Optimierung in Funktion der Produkteigenschaften Umgang mit Software-Ressourcen für die Entwicklung von elektronischen Schaltugen wie EAGLE zum Zeichnen oder LogiSim zur Simulation von Logikschaltungen
experimentelle Techniken anwenden, physikalische Modelle erstellen und Simulationen zur Auswahl der Lösungen und der Produktionsverfahren vornehmen Merkmale und Parameter betreffend Produktionsprozesse Modelle für die Darstellung von Produktionsprozessen Simulation mit PSpice, LogiSim und Erstellen von Kurven und Kennlinien mit Excel
anwendungsorientierte Software für Planung, Analyse und Simulation verwenden Hardware und Software für Projekterstellung, Simulation und Dokumentation Zeichnen mit Eagle, Simulation mit PSpice, LogiSim und Erstellen von Kurven und Kennlinien mit Excel
die Projektphasen und ihre funktionellen Eigenschaften vom Entwurf bis zur Vermarktung identifizieren und beschreiben Arten der Verwaltung und Dokumentation eines Projekts .] Erstellen von Protokollen und Projektdokumentationen mit Word und Excel, graphische Aufbereitung, Einbindung von Bildern und Schaltungen aus Eagle
den Produktionsprozess und dessen Stellung im ökonomischen Industriesystem analysieren, dessen Merkmale identifizieren, die wesentlichen Parameter einschätzen und die Problema-tiken bezüglich  erwaltung und Vermarktung untersuchen Lebenszyklus eines Produkts betriebswirtschaftliche Grundsätze .] Berechnung der Herstellungskosten einer elektronischen Schaltung unter Einbezug von Materialkosten, Entwicklung im Allgemeinen, Personalkosten, Verkaufsmarge. Schätzung der Lebensdauer eines Produktes
Verfahren zur Verwaltung und Kontrolle von automatisierten Anlagen analysieren und darstellen Kontrollverfahren Einfügen von relevanten Testpunkten auf einer Schaltung, Messen und überprüfen der Signale und Einhaltung der vorgegebenen Toleranzen, Erstellen von Messprotokollen. Fachgerechtes Erstellen von Prüfprotokollen
Baugruppen aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und der Funktions-Optimierung des Leitsystems auswählen und einbauen technische Eigenschaften von Baugruppen Charakterisierung von Baugruppen nach Funktion und Anwendung und deren Einsatz in neue Projekte. Zusammenfassen von kleineren Schaltungen zu Modulen, z.B. Treiber für LED, Counter, Anzeigen, frequenzgenerierende Schaltungen, die später wiederverwendet wer

 

3. und 4. Klasse

Lerninhale der 4. Klasse
Fertigkeiten Kenntnisse
Technologie der Bauteile  
Arten von elektrischen Zweipolen identifizieren, und deren Kenn-größen und Eigenschaften ermitteln Funktionsprinzipien, Kenngrößen und
Eigenschaften
 
elektrische und technologische Eigenschaften der Elektro- und Elektronikgeräte beschreiben technologische Eigenschaften und fachspezifischen Materialien  
die Arbeitsweise von diskreten und integrierten Technologie und Projektierung elektrotechnischer und elektronischer Systeme Bauteilen erklären Eigenschaften von aktiven und passiven Bauteilen und integrierten Schaltungen  
fortschrittliche integrierte Bauteile und elektronische Systeme in die Planung einbeziehen fachspezifische Bauteile, Schaltungen und Geräte Bauteile mit höherem Intergrationsgrad wie GAL, PAL, SRAM und Microkontroller erlernen, der Umgang damit und Entwurf von elektronischen Schaltungen in dem sie enthalten sind. Problematiken wie Störanfälligkeit, Platinenlayout, Positionierung der einzelnen Bauteile werden behandelt
Mikrocontroller und Digitaltechnik  
Struktur und Funktionsweise des Mikrocontrollers verstehen und darlegen sowie Schaltungen mit Mikrocontrollern entwerfen auf Mikrocontrollern basierende Schaltungen Zeichnung von Schaltungen mit Microkontrollern, Grundaufbau, Funktionsweise und äußere Beschaltung
kombinatorische und sequentielle Schaltungen mit digitalen Bauteilen niedrigen Integrationsgrads entwerfen technische Eigenschaften von digitalen Bauteilen und Schaltungen verbindungsprogrammierte und speicherprogrammierte Logik, kombinatorische und auch sequentielle Typen, entwerfen und implementieren
Sensorik und Messtechnik  
Messgeräte auswählen und bedienen, geeignete Mess- und Prüftechniken anwenden sowie geeignete Sensoren und Ausrüstung für die Analyse und Kontrolle ermitteln Funktionsprinzipien und Einsatz von Mess- und Laborgeräten, Mess- und Prüftechniken  
Messungen in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben durchführen die Genauigkeit der Messungen mit Berücksichtigung der Fehlerfortpflanzung einschätzen Messtechnik und Fehlerfortpflanzung  
Zeichnen und Dokumentation  
Ergebnisse darstellen, auswerten und interpretieren, auch unter Verwendung informatischer Hilfsmittel technische Zeichnungen und Dokumentation Tabellenkalkulation Schaltungen mit elektronischen CAD zeichnen (z.B. mit EAGLE), Kennlinien erstellen und Berechnungen durchführen unter Zuhilfenahme von EXCEL, Darstellung von Messprotokollen graphisch und tabellarisch
Blockdiagramme von Schaltungen, Netzwerken und Geräten erstellen Schaltzeichen und Normen für technische Zeichnungen und Geräte fachspezifische Software und insbesondere Software für die grafische Darstellung Entwurf und Zeichnung von Schaltungen mit Eagle unter Verwendung der standardisierten/normierten Schaltsymbole nach DIN
Sicherheit und Zuverlässigkeit  
die Risikofaktoren in den Produktionsprozessen und bei der Verwendung des elektrischen Stromes identifizieren, einschätzen und analysieren, auch im Bezug auf die unterschiedlichen Frequenzbereiche Risiken am Arbeitsplatz, insbesondere in Bezug auf die Elektro- und Elektronikindustrie Kriterien zur Festlegung eines akzeptablen Risikoniveaus  
Schutzmaßnahmen vor Berührungsspannung durch direkten und indirekten Kontakt anwenden allgemeine sowie fachspezifische Schutzeinrichtungen und deren Zuverlässigkeit IP-Schutzklassen, einfache und doppelte Isolierung nach VDE, Erdungen, FI-Schutzschalter, allg. Überstromschutz. Galvanische Trennung in Elektrogeräten
angemessene Maßnahmen für Sicherheit, Schutz und Prävention ergreifen nationale und europäische Rechtsvorschriften bezüglich Sicherheit, Prävention und Sicherheitsmanagement am Arbeitsplatz Einführung in die DIN-Normen für Schutztechnik
Projektmanagement und Produktionsprozess  
die für das spezifische Projekt notwendigen technologischen Bestandteile und Werkzeuge auswählen Parameter für die Optimierung in Funktion der Produkteigenschaften  
experimentelle Techniken anwenden, physikalische Modelle erstellen und Simulationen zur Auswahl der Lösungen und der Produktionsverfahren vornehmen Merkmale und Parameter betreffend Produktionsprozesse Modelle für die Darstellung von Produktionsprozessen  
anwendungsorientierte Software für Planung, Analyse und Simulation verwenden Hardware und Software für Projekterstellung, Simulation und Dokumentation  
die Projektphasen und ihre funktionellen Eigenschaften vom Entwurf bis zur Vermarktung identifizieren und beschreiben Arten der Verwaltung und Dokumentation eines Projekts Erstellen von Protokollen und Projektdokumentationen mit Word und Excel, graphische Aufbereitung, Einbindung von Bildern und Schaltungen aus Eagle
den Produktionsprozess und dessen Stellung im ökonomischen Industriesystem analysieren, dessen Merkmale identifizieren, die wesentlichen Parameter einschätzen und die Problema-tiken bezüglich  erwaltung und Vermarktung untersuchen Lebenszyklus eines Produkts betriebswirtschaftliche Grundsätze Berechnung der Herstellungskosten einer elektronischen Schaltung unter Einbezug von Materialkosten, Entwicklung im Allgemeinen, Personalkosten, Verkaufsmarge. Schätzung der Lebensdauer eines Produktes
Verfahren zur Verwaltung und Kontrolle von automatisierten Anlagen analysieren und darstellen Kontrollverfahren Einfügen von relevanten Testpunkten auf einer Schaltung, Messen und überprüfen der Signale und Einhaltung der vorgegebenen Toleranzen, Erstellen von Messprotokollen. Fachgerechtes Erstellen von Prüfprotokollen
Baugruppen aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und der Funktions-Optimierung des Leitsystems auswählen und einbauen technische Eigenschaften von Baugruppen  

 

5. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Klasse
Messtechnik  
standardisierte Messverfahren einsetzen und mit virtuellen Messgeräten arbeiten Messverfahren, Messsysteme und Datenlogger, Messwandler

Aufbau und Funktionsweise von Datenloggern werden erläutert, anhand des Demoboards werden Messwerte aufgenommen und am PC angezeigt. Einlesen von Messwerten über Standard-Schnittstellen wie RS232 und USB, Exkurs zu industriellen Schnittstellen wie RS485, CAN-Bus, Lin-Bus, Mod-Bus. Telemetrie-Systeme über Funk 

(fächerübergreifend mit AUTOMATION)

Anwendungsprogramme für die Überwachung und Prüfung elektronischer Systeme nutzen Interface-Probleme lösen Funktionen spezifischer Software  

technische Berichte und Projektdokumentation verfassen 

die wesentlichen Elemente für die Realisierung eines technischen Handbuchs identifizieren

bereichsspezifische Standards und Normen Umgang mit Standard-Software wie Word und Excel, Aufbau und Gliederung eines technischen Protokolles
die Verfahren zur Abnahme eines Prototyps ermitteln und die notwendigen Korrekturen und Ergänzungen vornehmen experimentelle Funktionsprüfung von Prototypen Abnahme und Kollaudierung Erstellen eines Projektes mit fortlaufender Kontrolle und Tests der gestellten Vorgaben, Überarbeiten der Schaltung und erneute Überprüfung. Aufbau von Baugruppen auf Steckbrettern bzw. Prototypenserien, Messung der korrekten Funktionsweise laut Angabe
Schnittstellen und Kommunikationstechnik  
standardisierte Schnittstellen zwischen elektronischen Geräten implementieren die Kommunikation zwischen programmierbaren Systemen Verschiedene Bus-Systeme wie RS232, USB, RS485, CAN-Bus, Unterschiede Strom-Spannungsschnittstelle, Differenzielle Signale, optische Datenübermittlung, Infrarot, Ultraschall
die Grundlagen der Datenübertragung anwenden Techniken der Datenübertragung

Serielle und parallele Datenübertragung, Eigenschaften von drahtgebundenen bzw. drahtlosen Datenübertragungen,  optische Datenübertragung

(fächerübergreifend mit AUTOMATION)

Steuerungstechnik  
die funktionellen Eigenschaften von Steuerungen mit programmierbarer Logik (SPS und Mikrocontroller) ausnutzen im Microcontroller integrierte Peripherieeinheiten Kennenlernen der einzelnen Peripheriebausteine des im Unterricht behandelten Microcontrollers, wie SCI, Timer, SPI, ADC, KBI usw
die allgemeinen Aspekte und Anwendungen der industriellen Automation in Bezug auf elektrische, elektronische, pneumatische und hydraulische Technologien erläutern
Robotersysteme entwickeln
Schaltungen / Geräte der Steuerungstechnik und deren Schnittstellen

Unterschiedliche Einsatzgebiete von SPS bzw. Microcontroller, Vor- und Nachteile der einzelnen Techniken, Aufgabenbereiche

(Anwendung von Programmiermethoden aus dem Fach AUTOMATION)

die Methoden der Analyse von Steuerungssystemen anwenden und Software für die Analyse von Steuerungen und die Simulation einer Regelung einsetzen Analysemethoden und Simulationssoftware Umgang mit Simulationssoftware, vor allem in der Software-Entwicklung (CodeWarrior), elektronische Simulationen mit PSpice
Anwendungsprogramme für die Überwachung und Steuerung automatischer Systeme entwickeln visuelle Programmiersprachen für die Datenerfassung  
Signalgeneratoren und Leistungsverstärker  
diskrete Signal- und Leistungsverstär-ker, Schaltungen zur Erzeugung und Umwandlung von periodischen und nicht periodischen Signalen sowie Datenerfassung planen und anwenden Bauteile der Leistungselektronik Signal-Generatoren und Signalwandler Siehe Elektronik
Fehler und Störungen in Schaltkreisen eingrenzen Troubleshooting Systematische Suche von Fehlern in den elektronischen Projekten, die die Schüler selbst erstellen.
Umweltschutz und Sicherheit  
einen Produktionsprozess und die Nutzung der Energieressourcen in Bezug auf die Kosten und die ökonomischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen analysieren und bewerten Aspekte der Life Cycle Analysis (Ökobilanzierung) Einwirkungen der Herstellung von elektronischen Schaltungen auf die Umwelt, Belastung durch Elektroschrott, äquivalente CO2-Emissionen, RoHS-Verordnung, Materialrecycling / Rohstoff-Recycling, Kostenrechnung, Entsorgungsgebühren
Umweltprobleme identifizieren und die technologischen Lösungen für das Prozessmanagement analysieren und bearbeiten Umweltauswirkungen der Produktionssysteme und Anlagen in fachspezifischen Bereichen nationale und europäische Normen zum Umweltschutz, insbesondere im Bezug auf die Entsorgung von Abfallprodukten Siehe obiger Punkt
die Sicherheitsnormen auf konkrete Fälle im eigenen Kompetenzbereich anwenden bei der Erstellung des Sicherheitsplanes mitwirken Zuständigkeit der Verantwortlichen für die Sicherheit auf der Arbeitsstelle Sicherheitsbestimmungen für die Arbeitnehmer Pflichten und Aufgaben der für Prävention zuständigen Personen  
Produktionsprozess und Qualitätssicherung  
die Entwicklung und Überwachung des Projektes leiten, die Fortschritte in der Produktion feststellen und die Übereinstimmung des Projekts mit den gestellten Vorgaben überprüfen Methoden des Projektmanagements und zur Kontrolle des Projektfortschritts Erstellung von Projektplänen, Gliederung des Projektes und Festlegung der Schnittstellen, Übergabeparameter bestimmen und Testumgebung entwickeln. Erstellen von Milestones (Meilensteinen) mit Zeitangabe, Erstellen von GAND-Diagrammen
die Methoden und Tools zur Durchführung von Tests für die Produkt-Evaluation auswählen Testmethoden und Softwaretools Zusammenstellen von geeigneten Testreihen für die Überprüfung der korrekten Funktionsweise der Schaltung, Durchführung besagter Testreihen mit Ausarbeitung eines Testprotokolls
die Kriterien für die Qualitätszertifizie-rung eines Produktes ermitteln und die Vorgangsweise bezüglich der Zertifi-zierung eines Verfahrens erklären Zertifizierung der Produktqualität und des Produktionsprozesses Einführung in die ISO9000-Normen, das Konzept der gleichbleibenden Qualität, Probleme bei der Bauteilbeschaffung von No-Name-Bauteilen, Stichwort Asien, Definition eines festgelegten Produktions- und Prüfablaufes
die Organisation eines komplexen Produktionsprozesses analysieren und dokumentieren Komponenten eines Produktionsprozesses Dokumentationstechniken Aufteilung des Produktionsprozesses in Teilabschnitte, z.B. PCB-Herstellung, SMD-Bestückung, THT-Bestückung, Einbau in Gehäuse, mechanische Bearbeitungen etc
die Kosten des Produktionsprozesses und der Industrialisierung eines Produkts einschätzen, auch durch Einsatz von Anwendungssoftware Kostenanalyse
Software zur Berechnung der Kosten für Produktion und Industrialisierung des Produktes
Aufgliederung der Kostenfaktoren (Bauteilkosten, Produktionskosten, Entwicklungskosten und deren Amortisierung, Personalkosten, Logistikkosten), Erkennen von fixen und variablen Kostenfaktoren und deren Einfluss auf den Endpreis, Werbekosten
die Typologie der branchenspezifischen Produkte in Hinsicht auf die Marktbedürfnisse beschreiben und die für ihre Realisierung notwendigen Vorgänge definieren Grundlagen der Unternehmensorganisation Marktanalyse, Vergleiche von Regionen,  Produktvergleich mit Kostenschätzung
den Zusammenhang zwischen den Betriebsstrategien und den besonderen Marktbedürfnissen erkennen allgemeine Grundsätze des Marketings Siehe obiger Punkt
die allgemeinen Prinzipien der Theorie der totalen Qualität analysieren und deren Bezugsnormen identifizieren ISO – Normen Siehe Punkt 28, ISO9000
die technischen, organisatorischen und ökonomischen Aspekte der Arbeitsvorgänge dokumentieren, mit besonderer Berücksichtigung der Qualitätskontrolle laut Industriestandard Kriterien der Qualitätskontrolle Siehe Punkte 30 und 31

A.5.31 Technologie und technisches Zeichnen TFO

FACHCURRICULUM TECHNOLOGIEN UND TECHNISCH ZEICHNEN

Technologische Fachoberschule 1. Biennium

Ziele

Der Unterricht in diesem Fach vermittelt den Schülerinnen und Schülern Kompetenzen im Beobachten, Beschreiben und Analysieren von natürlichen und technischen Phänomenen und im Erkennen von Systemen und komplexen Zusammenhängen.

Im Physikunterricht entwickeln Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit, auch im Zusammenhang mit den anderen wissenschaftlich-technologischen Fächern Instrumenten und Methoden der Visualisierung Objekte darzustellen, die Realität und das Umfeld zu analysieren, darzustellen und zu interpretieren.

Die Schülerinnen und Schüler lernen die nötigen Materialien, Werkstoffe und Arbeitsinstrumente sowie die Organisationskriterien für die betreffenden Objekte im Bauwesen, in der Industrie, in der Anlagetechnik und in der Umwelttechnik kennen.

Von besonderer Bedeutung sind Datenanalyse und Dateninterpretation, das Ableiten von Schlussfolgerungen, auch mit Hilfe von grafischen Darstellungsmethoden und die bewusste Verwendung der Möglichkeiten, die uns die Informatik bietet. Das Erlernen der traditionellen und informationstechnischen Darstellungsmethoden und der Strukturierungs- und Organisationsmethoden im digitalen Bereich spielt eine zentrale Rolle.

Dabei nutzen Schülerinnen und Schüler das Netz und informations-technische Instrumente für das eigene Lernen und fachliche Vertiefungen. Besonders beachtet werden beim Umgang mit technischen Instrumenten die Aspekte der Sicherheit der Lebens- und Arbeitsbereiche, des persönlichen Schutzes und des Schutzes der Umgebung.

Kompetenzen am Ende des 1. Bienniums

Die Schülerin, der Schüler kann

  • Texte, Bilder, grafische Darstellungen, Tabellen, technische Zeichnungen mit geeigneten Werkzeugen erstellen und bearbeiten
  • in verschiedenen Situationen und Kontexten Verfahren und Techniken nutzen, um, bezogen auf den eigenen Fachbereich, innovative Lösungsansätze und Verbesserungsvorschläge zu finden
  • Technologien, Methoden und Instrumente nutzen, um sich rational, kritisch und verantwortungsvoll mit der Wirklichkeit auseinanderzusetzen

BEWERTUNGSKRITERIEN

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Die Lernerfolge und die Leistungen werden durch graphische Arbeiten und mündliche Prüfungen überprüft.

In der Werkstatt erfolgt die Bewertung anhand der Feststellung handwerklicher Fähigkeiten und der Geschicklichkeit, vor allem aber Genauigkeit und Präzision bei der Ausführung der einzelnen praktischen Arbeiten.

Art und Häufigkeit der Leistungserhebungen: eine angemessene Anzahl wird vorgesehen und durchgeführt

Gewichtung: Schularbeiten und Tests: 0,75 - 1; Vorträge und Prüfungen 0,3 - 0,5; Hausaufgaben 0,5; Labortätigkeit in der Werkstatt 0,5;

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt Mitarbeitsnote: wird vergeben

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

Fachgerechter Umgang mit Arbeitsgeräten, Sachliche und technische Korrektheit der Darstellung, Genaue und saubere Ausführung,

Räumliches Vorstellungsvermögen, Zeitmanagement,
Anwendung der Fachsprache

Anmerkungen

Psychomotorik: sauberer und effizienter Umgang mit den Zeichen- und Mediengeräten, Kognitive Fähigkeiten: das Erfassen konstruktiver Ausdrucksformen, räumliches Vorstellungsvermögen, sachlich- technisches Verständnis,

Kombinationsvermögen verschiedener Darstellungsmethoden, Planungskompetenzen und saubere Ausführung der technischen Zeichnung,

Es wird auch besonders darauf geachtet, dass eine korrekte Fachsprache verwendet wird.

1. Biennium

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 1. Kl. Überfachliche Zusammenarbeit

Die verschiedenen Instrumente und Methoden zur grafischen Darstellung von geometrischen Figuren, einfachen und komplexen Körpern nutzen

Elemente der projektiven Geometrie

Gesetze und Theorien der Wahrnehmung

Die grafische und multimediale technische Sprache

Traditionelle Arbeitsmaterialien und Anwendungstechniken, sowie informatische grafische Darstellungsmethoden

Mit allen Fächern, vor allem mit den Technischen Fächern, Mathematik, Physik
Lerninhalte: Korrekter Umgang mit einfachen Arbeitsutensilien

Die normierten Darstellungsarten in den verschiedenen technischen Bereichen anwenden

Normen, Methoden, Instrumente und Techniken der traditionellen und informatischen grafischen Darstellung

Norminstitute und Normung in technischen

Zeichnungen Allgemeine geometrische Grundkonstruktionen

Mit den Technischen Fächern, Mathematik und Physik
Lerninhalte: Grundkonstruktionen manuell erstellen, saubere und genaue Arbeitsweise

Bei der Analyse räumlicher Darstellungen und Objekteigenschaften eine grafische, infografische und multimediale Ausdrucksweise verwenden

Grafische, infografische, multimediale Ausdrucksweise

Grundbegriffe der informatischen Modellierung in 2D und 3D

Regelmäßige Vielecke

Kreisanschlüsse

Mit den Technischen Fächern Chemie, Mathematik und Physik
Lerninhalte: zweidimensionale Grundformen manuell und computergesteuert errichten

Bei der Aufnahme und Analyse komplexer Objekte den Bezug zu Materialien und Verarbeitungstechniken sowie Darstellungsmethoden herstellen

Theorie und Methoden der manuellen und instrumentellen Datenerfassung

Technische Kurven

Mit den Technischen Fächern, Chemie, Mathematik und Physik
Lerninhalte: Räumliche Objekte auf zweidimensionaler Ebene normgerecht darstellen und in Einzelteilen zerlegen

Verschiedene traditionelle und informatische Darstellungsformen in 2D und 3D verwenden und verschiedene Präsentationstechniken nutzen

Methoden und Techniken der räumlichen Wiedergabe von komplexen Objekten

Unfallverhütung und Arbeitssicherheit. Eigenschaften, Auswahl und Verwendung der Werkstoffe. Messinstrumente und Messtechnik.Verschiedene Arbeitstechniken, Umgang mit Werkzeugen und Werkzeugmaschinen.

Mit den Technischen Fächern, Chemie und Physik
Lerninhalte: Eigenschaften der wichtigsten Werkstoffe erkennen, Maschinen und Werkzeuge werden in der Werkstatt normgerecht angewendet sowie technische Arbeitsvorgänge beherrscht.

Objekte in Form, Funktion, Struktur und Material planen, sie grafisch darstellen und dabei traditionelle und multimediale Methoden verwenden

Verfahren zur räumlichen Darstellung von komplexen Objekten
Methoden und Techniken für die Projektanalyse und die Planung

Anwendungsmethoden zur Bestimmung einer Bestandsaufnahme und Erstellung von einfachen Werkstattzeichnungen.

Mit den Technischen Fächern des Bienniums und teils der Trienniums.
Lerninhalte: Einfache Bemaßung, Schittdarstellungen, grafische Symbole in verschiedenen Hauptbereichen (z.B. Bauwesen, Elektronik, Mechanik) beherrschen.

 

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 2. Kl. Überfachliche
Zusammenarbeit
Die verschiedenen Instrumente und Methoden zur grafischen Darstellung von geometrischen Figuren, einfachen und komplexen Körpern nutzen

Elemente der projektiven Geometrie

Gesetze und Theorien der Wahrnehmung

Darstellung dreidimensionaler mathematischer Körpermodelle.

Anwendung der traditionellen und multimedialen Sprache bei 3D Körpermodellen.

Bei den technischen Fächer, wie Biologie und Erdwissenschaften, Physik,Informatik, Mathematik, Geometrie, Chemie.

Inhalte: Das Erstellen mathematischer Grundmodelle.

Die normierten Darstellungsarten in den verschiedenen technischen Bereichen anwenden Normen, Methoden, Instrumente und Techniken der traditionellen und informatischen grafischen Darstellung

Überprüfungen und Bearbeitung der Werkstoffe

Dreitafelprojektion von Grundkörpern und Mantelabwicklungen

Deitafelprojektion von Körpergruppen

Allgem. Körperdurchdringungen (Zylinder)

Technische Fächer: Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften, Angewandte Technologie, Fachrichtungsfächer.

Inhalte:
- Kenntnis der Eigenschaften der Werkstoffe.
- Normgerechter Umgang mit Instrumenten.

Bei der Analyse räumlicher Darstellungen und Objekteigenschaften eine grafische, infografische und multimediale Ausdrucksweise verwenden Grafische, infografische, multimediale Ausdrucksweise  
Grundbegriffe der informatischen Modellierung in 2D und 3D
Anwendungtechniken zur Darstellung von zweidimensionlen und dreidimensionalen Objekten durch manuelle und computergesteuerte Darstellungsverfahren Technische Fächer: Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften, Angewandte Technologie, Fachrichtungsfächer. Inhalte: Kenntnis der traditionellen und multimedialen Sprache.
Bei der Aufnahme und Analyse komplexer Objekte den Bezug zu Materialien und Verarbeitungstechniken sowie Darstellungsmethoden herstellen Theorie und Methoden der manuellen und instrumentellen Datenerfassung

Grundlagen der maschinellen Bearbeitung:
Drehen, Fräsen, Schweißen

Oberflächenangaben

Toleranzen

Kennzeichnung und Eintragung der Toleranzenfelder

Passungen und Passsysteme

Messtechniken, Messuhren, Gewindelehren,

Einflüsse auf Messabweichungen

Technische Fächer: Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften, Angewandte Technologie, Fachrichtungsfächer.

Inhalte: Normgerechter Umgang mit Messinstrumenten, Werkzeugen und Werkzeugmaschinen.

Verschiedene traditionelle und informatische Darstellungsformen in 2D und 3D verwenden und verschiedene Präsentationstechniken nutzen Methoden und Techniken der räumlichen Wiedergabe von komplexen Objekten Fertigungsbezogenes Darstellen:
- Normgerechte Bemaßung
- Schnittdarstellungen
- Gewindedarstellungen

Technische Fächer: Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften, Angewandte Technologie, Fachrichtungsfächer.

Inhalte: Normgerechte Planung des Gegenstandes durchführen. Ansichten, Querschnitte, räumliche Darstellungen und Beschreibung der Arbeitsabläufe anfertigen.
- Normgerechtes und fertigungsbezogenes Darstellungsvermögen von einfachen und komplexeren Körpermodellen entwickeln.

Objekte in Form, Funktion, Struktur und Material planen, sie grafisch darstellen und dabei traditionelle und multimediale Methoden verwenden

Verfahren zur räumlichen Darstellung von komplexen Objekten

Methoden und Techniken für die Projektanalyse und die Planung

Werkstücke aus Handwerk und Technik analysieren

Anfertigungen von Werkstattzeichnungen einfacher
und komplexer Werkstücke. Praktische Ausführung der Werkstücke unter Anwendung der
verschiedenen Fertigungsverfahren

Technische Fächer: Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften, Angewandte Technologie, Fachrichtungsfächer.

Inhalte: Normgerechte Planung, Ausführung der Arbeitsabläufe durch erstellte Modelle

A.5.32 Vermessung TFO

FACHCURRICULUM VERMESSUNG

Ziele

2.   Biennium und 5. Klasse, Schwerpunkt Bauwesen, Umwelt und Raumplanung

Der Unterricht im Fach Vermessung ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern die formale Sprache und die Methoden der Mathematik insbesondere der Statistik und der Wahrscheinlichkeitsrechnung in konkreten Situationen und Kontexten anzuwenden. Die Schülerinnen und Schülern lernen die geografischen, ökologischen und landschaftlichen Aspekte der natürlichen und vom Menschen geprägten Umwelt zu betrachten sowie die Zusammenhänge mit der Bevölkerungsentwicklung, der Ökonomie, den soziokulturellen Strukturen und deren im Laufe der Zeit erfolgten Veränderungen zu analysieren. Sie erhalten außerdem die Möglichkeit im Rahmen der eigenen Kompetenz Verfahren und Techniken anzuwenden, um innovative und optimierende Lösungen zu finden. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass Schülerinnen und Schüler die Bedeutung des ergebnisorientierten und zielführenden Arbeitens erkennen, sich mit den Prinzipien der Berufsethik auseinandersetzen und die notwendige Verantwortung zu übernehmen lernen.

 Kompetenzen am Ende der 5. Klasse

 Die Schülerin, der Schüler kann:

  • Gebiete, nicht verbaute Flächen und Bauwerke aufnehmen, dabei die geeigneten Methoden und Mittel auswählen und die erhaltenen Daten auswerten
  • geeignete Instrumenten zur grafischen und numerischen Darstellung von Projekten und von Aufnahmen verwenden
  • technische Berichte und Dokumentationen abfassen
  • Strategien des rationalen Denkens in dialektischen und algorithmischen Belangen verwenden, um Problemsituationen durch die Ausarbeitung angemessener Lösungen zu bewältigen.

Didaktische und methodische Hinweise in Bezug auf die Bewertung

Schularbeit:

  • Grundsätzlich werden 3 SA im 1.Semester und 2-3 SA im zweiten Semester durchgeführt, da aufgrund von Projektarbeiten, Maturasimulation o.Ä. auf eine SA verzichtet werden kann.
  • Offene Fragestellungen in Form von Rechenübungen u/o offene Fragen zu theoretischen Inhalten

Test:

  • 1-2 Test pro Semester, die wie mündliche Prüfungen gewichtet werden
  • Gezielte offene Fragestellungen um ein kontinuierliches Lernen und Mitarbeiten zu bewirken

Mündliche Prüfung:

  • Jeder Schüler wird über das gesamte Schuljahr 1-2 Mal einer mündlichen Leistungskontrolle unterzogen
  • Überprüfung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten mit besonderem Augenmerk auf Fachkompetenz und Terminologie

Projektarbeit:

  • Semester begleitende Übungen in graphischer und/oder numerischer Form, um die theoretischen Grundlagen in praxisnahen Beispielen umzusetzen.
  • Umgangsform mit CAD-Programmen, Rechenfertigkeiten und richtige Anwendung von Messinstrumenten

Präsentation:

  • 1-2 Präsentationen pro Jahr
  • Vertiefung der Medienkompetenz und Anwendung der sprachlichen Ausdrucksweise werden bei einem zielgruppenorientierten Vortrag bewertet, ebenso die Recherche und das sichere Auftreten

Hausaufgabe/Protokoll:

  • Zur Wiederholung und Kontrolle der Inhalte in Form von Zeichen-, Mess- und Rechenübungen.
  • Einhaltung einer formellen Struktur in Form von Sauberkeit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und richtigen Ergebnissen.

 Gewichtung: alle "1"

Bewertung des Lernfortschritts: wird berücksichtigt

Individuelle Bildungspläne werden berücksichtigt

Mitarbeitsnote: wird vergeben

 

Bewertungskriterien: Kompetenzbereiche und Kompetenzen

  • 1...Medienkompetenz
  • 2...Teamfähigkeit und Sozialkompetenz
  • 3...Problemlösefähigkeit und vernetztes Denken
  • 4...Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit
  • 5...Lern- und Planungskompetenz
  • 6...Rechenfertigkeit
  • 7...Sauberkeit
  • 8...Analyse- und Interpretationsfähigkeit

Anmerkungen

Schularbeit:

  • 3, 5, 6, 7, 8

Test:

  • 3, 5, 6, 7, 8

Mündliche Prüfung:

  • 3, 4, 5, 8

Projektarbeit:

  • 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8

Präsentation:

  • 1, 4, 8

Hausaufgabe/Protokoll:

  • 3, 5, 6, 7, 8

2. Biennium

3. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 3. Kl. Überfächliche Zusammenarbeit

Bezugssystem in Abhängigkeit von der Ausdehnung des Vermessungsgegenstandes auswählen

Bezugssysteme und Erdmodelle in Abhängigkeit von Art und Ausdehnung der Geländeaufnahme Erdgestalt: Ebene, Kugel, Rotationsellipsoid, spezielle Bezugssysteme, Maßsysteme und Maßeinheiten Geographie
Kartesische und polare Koordinaten zur Bestimmung der Lage und des Flächeninhaltes ebener Objekte anwenden kartesisches und polares Koordinatensystem und Transformationen zwischen den Systemen Koordinatenrechnung, das zweidimensionale geodätische Koordinatensystem, Eigenschaften, Bezug zu polaren Koordinaten, Anwendungen in Praxis und Theorie von Messdaten der Vermessungsebene bis hin zur Lage- und Höhenangabe

Trigonometrische Punktbestimmungsaufgaben: Hauptaufgaben, rechtwinklige Koordinaten, Einrechnen seitwärts liegender Punkte, Vorwärtsschnitt, Rückwärtsschnitt, Schnittpunkt zweier Geraden

Bestimmung von Flächeninhalten aus polaren und kartesischen Koordinaten

Mathematik: Trigonometrie, Koordinaten-angaben
Vermessungsgeräte überprüfen, justieren und sachgerecht nutzen Methoden und Techniken der Verwendung einfacher Vermessungsgeräte und elektronischer Totalstationen Horizontierung und Zentrierung von Messgeräten, Geräte auf Stehachs-, Kippachs-, Zielachsfehler überprüfen und Justierung vornehmen.

Aufbau und Komponenten von Vermessungsgeräten

Mechanische, optische und elektronische Vermessungsgeräte und deren Zubehör im vermessungstechnischen Einsatz anwenden

Methoden der Winkel- und Distanzmessung (mechanisch, optisch, elektro-optisch)

Bestimmung von Höhenunterschieden: Nivellement

Optik
Elektronische Signalübertragung

Passive und aktive Messsignale

verwenden, topografische Grundgrößen messen und auswerten

Eigenschaften und Definitionen topografischer (Keine Vorschläge), Methoden der Distanzmessung und Verfahren zur Messung und Berechnung

Lage- und Höhenmessungen in Gebieten geringer Ausdehnung: Distanzmessungen, 

Winkelmessungen und Messung von Höhenunterschieden nach unterschiedlichen Verfahren und Methoden

Auswertung von Messdaten der Lage und Höhe: Streckenreduktion, trigonometrische Höhenunterschiede,

Einfache Richtungsmessung und Messung in zwei Kreislagen,

Zwangszentriertes Messen

Messung und Auswertung von Beobachtungen gleicher und unterschiedlicher Genauigkeit (Fehlerrechnung/Standardabweichung)

Planung und Bauwesen:

Erstellung von Planungsgrundlagen

Geeignete Verfahren für die Erfassung und Darstellung der Höhenangabe eines Geländes auswählen Methoden und Verfahren der Geländeaufnahme Formen der graphischen und kartographischen Darstellung des Geländes und gebräuchliche Symbolik Topografie- Geländeaufnahme: Rechtwinkel-/Einbindeverfahren, Polaraufnahme, Flächennivellement, Vermarkung und Signalisierung von Punkten, Feldrissführung und Messprotokoll, Maßstab, Einführung in die Kartographie und Symbolik anhand der kartographischen Unterlagen des Landes, Generalisierung von Objekten,

Erstellung von Höhenlinien aus Punktwolken und Dreiecksvernetzung

Darstellung in Höhenlinienplänen

Technisches Zeichnen: Handdarstellung
Mathematik: Darstellung von (linearen) Funktionen
Die Fehlertheorie an Messreihen anwenden Fehlerrechnung, Methoden der Ausgleichung und Verbesserung, Toleranzgrenzen Aufgabe der Fehlerrechnung, Fehlerarten, Mittelwerte und Streuungsmaße des arithmetischen Mittels, Einführen von Gewichten, das gewogene Mittel, Angabe von Fehlergrenzen und Anwendungen der Fehlerfortpflanzung  Mathematik: Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung
Daten eines Feldregisters auswerten Datentypologie im Feldbuch Protokollführung, Nutzung geeigneter Tabellen für numerische und beschreibende Kodierungen

Einsatz von Vorlagen zur grafischen Darstellung von Vermessungsobjekten

Programmgestützte halbautomatische Auswertung von Messdaten

Unterscheidung zwischen Messdaten der Lage und Höhe

 

4. Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 4. Kl. Überfächliche Zusammenarbeit
Eine vollständige topografische Vermessung durchführen, vom Lokalaugenschein bis hin zur grafischen Wiedergabe Stützmessungen mittels Polygonierungen Organisation einer Vermessungsaufgabe, Bestands- oder Geländeaufnahme:
Wahl geeigneter Instrumente, Zusatz- und Hilfsmittel
Grundlagenvermessung über Polygonierung: Arten von Polygonzügen, Absicherung vor Messfehlern, Auswertung und Analyse von fliegenden, geschlossenen und  angeschlossenen Polygonzügen.

Datentransfer, -analyse, -umwandlung

Anwendung manueller und computergestützter Rechenalgorithmen

Anwendung von Auswertungssoftware und grafische Darstellung mittels CAD-Programmen

Vermessungs-praktika, klassenüber-greifende Zusammenarbeit mit Bezug zu anderen Fächern der Fachrichtung und öffentlicher Institutionen
Eine Katastervermessung durchführen und diese an das Festpunktfeld anbinden Art der Durchführung einer Vermessung zur Fortführung der kartografischen Unterlagen des Katasters und gesetzliche Bestimmungen dazu Grundlagen und Aufgaben des Katasters, Festpunktfeld, Inhalt und Datenformat eines Teilungsplanes, Anwendung der Software PREGEO, Polygonzugvermessung, Punktbeschreibungen  Wirtschafts- und Schätzungslehre, Rechtskunde

Expertenvorträge

Eine Absteckung von Punkten ausführen, die aus einer bestehenden Karte oder einem Projekt entnommen sind Absteckungsmethoden rechtwinklige und polare Absteckungsmethoden, Absteckung von Einzelpunkten, freie Stationierung mit entsprechenden Instrumenten

Anwendung der Methoden in der Absteckung von Bauwerken, bei Grenzabsteckungen und Grenzwiederherstellungen, Festlegung von Lage- und Höhenpunkten

Erstellung von Absteckungsplänen
Ausführung von Schnurgerüsten

Planung und Bauwesen: Absteckungspläne, Baustellenorganisation
Eine Vermessung mit Satelliten durchführen, indem das Beobachtungsverfahren festgelegt und der Beobachtungszeitraum geplant werden Funktionsprinzip des globalen Satellitenpositionierungssystems (GPS) Referenzsysteme der satellitengestützten Geländeaufnahme, Bezugsflächen der Höhenmessung, Methoden und Beobachtungsverfahren der Satellitengeodäsie Einführung in die Satellitengeodäsie:
Bezugs- und Koordinatensysteme für die Lage und Höhe: WGS84, UTM, Ellipsoidische und orthometrische Höhen, Geoidundulation
 
Raumsegment (Satelliten) Datensegment (Signal) und Nutzersegment (Antennen)

Planung einer GPS-unterstützten Vermessung und Kombination mit terrestrischen Vermessungen
Absolute, dynamische Verfahren zur Punktbestimmung, stop and go, Echtzeitmessungen (RTK), STPOS (South Tyrolean Positioning Service)

Expertenvorträge
Eine terrestrisch-fotogrammetrische Aufnahme für die Entzerrung und Zusammenführung architektonischer Fassaden ausführen Merkmale der monoskopischen und stereoskopischen Betrachtungsweise Techniken der Bearbeitung von Messbildern mit optischen und numerischen Methoden Einführung in die Fotogrammmetrie, optisch-analoge und digitale Auswertung von Messbildern, Erstellung eines Orthofotos

Stereoskop: räumliche Betrachtung

digitale Fotogrammmetrie: Messkamera, Kalibrierung

Zusammenführung und Entzerrung von Messbildern digitaler Aufnahmen anhand der Aufnahme eines denkmalgeschützten Gebäudes, einer Fassade oder Denkmals

 
Die Zusammenhänge für den Einsatz der Laserscan-Technologie zur geomorphologischen und architektonischen Vermessung erkennen Funktionsprinzip eines Laserscanners Anwendungsbereiche und -methoden des terrestrischen und flugobjektgetragenen Laserscannens Möglichkeiten des Einsatzes von Laserscannern bei Vermessungsaufgaben: Erstellung von Karten und Plänen, Einsatz zur Datenerfassung bei geografischen Informationssystemen (GIS), Analyse- und Forschungsaufgaben

Vermarkung von Passpunkten, Aufnahme von Objekten und die daraus resultierende digitale Punktwolke samt Datenbereinigung

Fernerkundung
EURAC
Die kartographischen Darstellungen lesen, verwenden und interpretieren, Transformationen von kartographischen Koordinaten durchführen Systeme, Methoden und Techniken der kartographischen Wiedergabe und Darstellung, Darstellungsnormen und Nützlichkeit der Katastermappen, das historisches Kataster

Einführung in die Kartografie: vom Modell bis zur Reproduktion

winkel-, strecken- und flächentreue Abbildungsgleichungen und deren Anwendungen

die Kartografie des IGMI (Istituto Geografico Militare Italiano) mit historischem Hintergrund

die Landeskartografie: Raster- und Vektorkarten in den diversen thematischen Browsern

Karten und Pläne des Katasters: historische Entwicklung, Fortführung historischer, analoger und digitaler Mappen

Neuvermessung und Neuanlegung des Grenzkatasters

 
Ein geografisches Informationssystem aufgrund des Interessengebietes anwenden Theorie und Methoden der Verwaltung von Geodaten im Geoinformationssystem (GIS) unterschiedliche Informationssysteme, Sammlung und Darstellung von Geodaten aus der Sicht der Vermessung

Datenbanken erstellen und Programmiersprachen anwenden

Elektronik
Informatik

5.Klasse

Fertigkeiten Kenntnisse Lerninhalte 5. Kl. Überfachliche Zusammenarbeit
eine Aktualisierung der Akten des Grundkatasters verschiedenen Typs verfassen, dabei informatisierte Verfahren anwenden telematische Übermittlung der Katasterunterlagen zur Aktualisierung der Katasterakten und gesetzliche Bestimmungen Rechtliche Grundlagen und Bestimmungen des Grundkatasters

Datenformat und Inhalte eines Teilugsplanes mit "PREGEO"

Ausführung einer Vermessung und Auswertung der Messdaten in grafischer und numerischer Form bis hin zur abgabegerechten Form

Führung Kataster- und Grundbuchsamt
Vermessungen ausarbeiten, die Problemstellungen bei der Teilung geschlossener Flächen einheitlichen oder unterschiedlichen Wertes betreffen und die Lage der Teilungslinien festlegen Flächeninhalt von Polygonen, analytische Methoden zur Bestimmung von Teilungslinien bei einer Grundstücksteilung Teilung regelmäßiger und unregelmäßiger Grundstücke

Festlegung und Absteckung neuer Grenzpunkte und Teilungslinien

Ausführung in Form von Parallel-, Senkrecht-, Verhältnisteilung und bei Vorgabe von Zwangspunkten

Problematik der Flächenbestimmung und Unterscheidung zwischen grafischer Fläche, Fläche in Natur und Fläche laut Liegenschaftsverzeichnis

 
Problemstellungen der Verschiebung, Richtigstellung und Wiederherstellung von Grenzen lösen Methoden und Verfahren einer Grenzbegradigung Grenzbegradigung mit und ohne Flächenausgleich

Grenzrekonstruktion anhand der Unterlagen des Katasters und Grundbuchs

Absteckung wiederhergestellter Grenzen

Arbeitsbereich des Partei- und Gerichtssachverständigen 

Rechtskunde
die Einebnung eines Grundstückes lösen, ausgehend von dessen lage- und höhenmäßiger Darstellung Erdmassenberechnung
Einteilungsmöglichkeiten und
Berechnungsmethoden zur Einebnung eines Geländes
Massenberechnungen (Erdmassen) im Hoch- und Tiefbau

Anwendungsbeispiele im Straßenbau (Straßenkörper), Bauwesen (Aushub von Baugruben, Errichtung von Sport- und Freizeitanlagen, Park- und Campingplätzen), Geologie und Zivilschutz (Obertageabbau, Hangrutschungen), Landwirtschaft (Meliorierungs- Flurbereinigungsarbeiten)

Massenberechnung nach der Prismenmenthode aus einem digitalen Geländemodell (DGM)

lage- und höhenmäßige Festlegung eines Massenausgleichs samt rechnerischer und grafischer Ermittlung der Durchstoßpunkte

 
Planunterlagen von Straßenbauprojekten ausarbeiten und die entsprechenden Massenberechnungen durchführen Normen, Vermessung, Planung und Materialien im Straßenbau Einführung in den Straßenbau anhand der „Funktionellen und geometrischen Normen für die Planung von Straßen in der Autonomen Provinz Bozen“

Planungsablauf (Machbarkeitsstudie, Vorprojekt, Festlegung der technischen Eigenschaften,
endgültiges Projekt, Ausführungsprojekt)

Kartenwerke als Planungsgrundlage,
Entwurfselemente in der Lage und Höhe

Aufbau eines Straßenkörpers und Belagsarten

 
Vermessungen und Absteckungen im Gelände zum Bau von Straßen und Linienbaustellen ausführen Techniken der topografischen Erfassung und Absteckung Methoden der Absteckung als Umkehrung der Aufnahmeverfahren (rechtwinklig, polar, freie Stationierung, punktweise)

Einrechnung und Absteckung der Trasse über Haupt- und Zwischenpunkte

Planung und Bauwesen, Bautechnik, Baustoffkunde

kleines Projekt dazu

topografische Instrumente verwenden, um die Stabilität von Bauwerken zu prüfen,
Erdrutschbewegungen zu überwachen und Gebiete archäologischen Interesses zu vermessen
topografische Instrumente für spezielle Anwendungen und entsprechende Einsatzmethoden Auswahl geeigneter Messverfahren und Einsatz der entsprechenden Messinstrumente

Abwicklung von Aufgabenstellungen in der Ingenieurgeodäsie an Deformationsmessungen und Bauwerksüberwachnungen mit
Präzisionsmessinstrumenten

Messverfahren zur Aufnahme archäologischer Fundstellen

Amt für Bodendenkmäler