A.4 Bildungsangebot TFO

Grundsätzliches

Bildung ist für jedes Individuum der Schlüssel zu den eigenen Lebanschancen und sichert längerfristig die Beschäftigungsfähigkeit. Sie schafft die kulturellen, sozialen, ökonomischen und politischen Voraussetzungen zur gesellschaftlichen Teilhabe.

  • Wir streben vielseitiges Lehren und Lernen:
  • schülerzentriert
  • lebensnah
  • handlungsorientiert
  • informativ
  • in Projekten
  • Fächergrenzen überwindend
  • durch selbst bestimmtes Denken und Handeln

Im kompetenzenorientierten Unterricht sollen Inhalte verständlich und einsichtig dem Schüler/der Schülerin zugänglich machen, ihn/sie konfrontieren mit vielfältigen Themen und Aufgaben, ihn in der Auseinandersetzung lernen lassen und dazu anregen, selbständig und kreativ zu denken. Theorie und Praxis, Abstraktion und Anschauung, Belehrung und forschendes Lernen sind in ihrer Wechselwirkung gleichrangige methodische Ausgangspunkte.

Die verschiedenen Methoden sollen zielgerichtet eingesetzt werden, d.h., dass sie altersgemäß, situationsklassen- oder schülerbezogen, sowie adäquat für den zu vermittelnden/erarbeitenden Lehrstoff sein sollen. Kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Unterrichtsmethoden und Erweiterung unseres pädagogischen Handelns, u. a. durch Fortbildung, ist uns ein Anliegen.

Uns ist wichtig:

  • Fächergrenzen zu überwinden, um damit einen breiteren Horizont zu erreichen,
  • in Projekten und Themenschwerpunkten zusammenzuwirken,
  • die Schule zu öffnen für Erfahrungen und Erlebnisse, auch durch Auflösung des klassischen Stundenplans und der gewohnten Fächerfolge,
  • besonderen Wert haben in diesem Sinn auch die schulergänzenden Tätigkeiten exemplarisch lernen durch fächerübergreifendes Handeln, weniger Stoff, dafür mehr Tiefe
  • Förderung spezifischer Neigungen
  • auf persönliche Bedürfnisse der Schüler eingehen.
  • Individualisierung und Differenzierung gerecht werden durch das Angebot von Zusatzleistungen, z.B. Förderkurse, Lernwerkstätten, Stützmaßnahmen, schülerfreundliche Bibliotheksdienste, Cineforum, Schüler helfen Schülern, Lernberatung
  • Partnerschaften eingehen
  • an Projekten und Wettbewerben teilnehmen

Der Schüler/die Schülerin sollte möglichst für jedes Fach motiviert werden und Schwierigkeiten überwinden und Lücken schließen können. Wiederholungs-/ Vertiefungsstunden dienen gleichfalls dazu wie die Lernwerkstätten am Nachmittag. Lernen zu lernen ist die Grundlage aller Stützmaßnahmen.

Didaktische Prinzipien

Auszug aus den Rahmenrichtlinien

Die Lehrpersonen knüpfen an die Lernbiografien und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler an und bieten ihnen durch differenzierende Maßnahmen die Möglichkeit, auf individuellen Wegen zu lernen und Wissen zu erschließen. Sie berücksichtigen lernende mit besonderen Bedürfnissen, aus unterschiedlichen Kulturen und mit besonderen Begabungen.

Die Selbstverantwortung für das eigene Lernen und die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler werden durch Vertrauen und Wertschätzung vonseiten der Lehrpersonen gestärkt. Eine effiziente Gestaltung von Lern- und Arbeitsumgebungen und Methodenvielfalt fördern das handelnde und forschende Lernen und unterstützen den Erwerb von Kompetenzen. Lehrpersonen übernehmen dabei verstärkt die Aufgabe, Lern- und Bildungswege zu begleiten und Schülerinnen und Schüler zu beraten.

Die Reflexion des eigenen Lernweges durch die Schülerinnen und Schüler wird durch die Lernberatung unterstützt und durch eine angemessene vom Lehrerkollegium festgelegte Form der Dokumentation der Lernentwicklung sichtbar.

Kompetenzorientierte Didaktik

Unser Unterricht dient der Vermittlung von Grundlagenkenntnissen und Arbeitsmethoden, wobei der aktuelle Stand der Fachwissenschaften und der Technik berücksichtigt wird.

Angestrebt wird eine Vielseitigkeit der Angebote und Bildungsinhalte. Dabei versuchen wir, die Fächergrenzen zu überwinden und den Schüler/-innen den Weg zu vernetztem Denken zu erleichtern. Durch soziale Formen des Lernens bieten wir den Schüler/-innen Gelegenheit, Teamfähigkeit zu entwickeln und Verantwortung für ein gemeinsames Ziel zu übernehmen. Theorie und Praxis, Abstraktion und Anschauung, Belehrung und forschendes sowie praktisches Lernen sind in ihrer Wechselwirkung gleichrangige Ausgangspunkte.

Im Sinne einer schülerzentrierten Didaktik erproben wir neue Unterrichtsformen (z.B. Projektunterricht, Methodentraining, EVA) und im Besonderen den Umgang mit den neuen Medien.

Die curriculare Planung ist neben den Rahmenrichtlinien tragendes Grundgerüst für den Aufbau von Kompetenzen. Sie gewährleistet, dass alle Schüler/innen die gleichen Bildungsangebote erhalten, um die übergreifenden Kompetenzen sowie die vorgesehenen Fertigkeiten und Kenntnisse zu erlangen.

Profil der Fachoberschulen

(für den wirtschaftlichen und technologischen Bereich und spezifisches Profil der Abgängerinnen und Abgänger der verschiedenen Fachrichtungen)

Die Fachoberschulen vermitteln durch das Erlernen, Vertiefen und Anwenden allgemeiner und spezifischer Methoden, bei enger Verzahnung von Theorie und Praxis, eine kulturelle, wirtschaftliche, wissenschaftliche und technologische Grundbildung. In den Fachoberschulen erwerben die Schülerinnen und Schüler die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen, um die wirtschaftlichen, technologischen, sozialen und institutionellen Zusammenhänge und Regelwerke zu verstehen und sachgerecht anzuwenden. Die Fachoberschulen ermöglichen den Einstieg in die Arbeitswelt und das Weiterstudium. Wert wird auch auf das Verständnis der Entwicklung der europäischen Kulturen und der Wissenschaften gelegt und auf die Befähigung der Schülerinnen und Schüler zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Realität.

Profil der Fachoberschulen des technologischen Bereiches

Diese Fachoberschulen legen den Schwerpunkt auf technisch-wissenschaftliche und technologische Bereiche, die durch laufende Innovation und Veränderung der Prozesse, der Produkte, der Dienstleistungen und der Planungs- und Organisationsmethoden gekennzeichnet sind.

Die Fachrichtungen der Fachoberschulen des technologischen Bereichs bereiten die Jugendlichen auf eine nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit im spezifischen Bereich und auf ein Weiterstudium vor.

Fachrichtung „Elektronik und Elektrotechnik“

Nach Abschluss dieser Fachrichtung können die Schülerinnen und Schüler mit Werkstoffen, Produktionsverfahren und Maschinen zur Herstellung von elektrischen und elektronischen Geräten umgehen. Sie kennen die Prinzipien der Signalverarbeitung und Signalvermittlung und können Messgeräte für elektrische Größen sachgemäß bedienen. Sie haben Kompetenzen auf dem Gebiet der Energiegewinnung, Umwandlung und Verteilung. Sie können elektrische und elektronische Anlagen planen, konstruieren und besitzen die grundlegenden Fertigkeiten der Prüfung und Kollaudierung derselben. Sie besitzen grundlegende Fähigkeiten im Programmieren von Mikrocomputersystemen und Anlagen der Automatisierungstechnik. Sie kennen die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen und können im Bereich Umwelt- und Arbeitsschutz mitarbeiten.

An unserer Schule bieten wir auch eine Vertiefung in Robotik und Industrienformatik an.

Fachrichtung „Bauwesen, Umwelt und Raumplanung“

Nach Abschluss dieser Fachrichtung haben die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen im Einsatz und Umgang mit Materialien, Maschinen und Vorrichtungen im Bausektor. Sie wissen mit dem für die Planung, Berechnung und Konstruktion nötigen digitalen Geräten und Programmen umzugehen und können den Wert von Gebäuden und Bauflächen schätzen.

Sie besitzen die nötigen vermessungstechnischen Fertigkeiten, kennen die einschlägige Gesetzgebung und können Bauprojekte planen, Baustellen organisieren und Immobilien verwalten. Sie besitzen die für energiesparende und umweltverträgliche Konstruktionen nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten.

An unserer Schule bieten wir eine Vertiefung in „Nachhaltigem Bauen“ an.

A.4.1 Bildungsprofil der Schüler und Schülerinnen am Ende der Oberschule

Bildungsprofil der Schülerinnen und Schüler am Ende der Oberschule

Am Ende der Oberschule können die jungen Erwachsenen ihre eigenen Stärken und Schwächen einschätzen, die Anforderungen des täglichen Lebens auf der Grundlage eines tragfähigen Wertesystems bewältigen und die Folgen von Handlungen einschätzen sowie verantwortlich eigene Entscheidungen treffen. Sie sind in der Lage, aktiv am sozialen und kulturellen Leben auf regionaler und globaler Ebene teilzunehmen und auf Veränderungen angemessen zu reagieren.
Insbesondere tragen alle Lehrpersonen dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende der Oberschule in Anlehnung an die Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates folgende übergreifende Kompetenzen (siehe unten) mit den entsprechenden Fertigkeiten, Haltungen und Kenntnissen als Grundlage für ein lebensbegleitendes Lernen und für eine erfolgreiche Lebensgestaltung erwerben können:

Die sechs übergreifende Kompetenzen für lebenslanges Lernen

  1. Lern- und Planungskompetenz
  2. Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz
  3. Kommunikations- und Kooperationskompetenz
  4. Informations- Medienkompetenz
  5. Vernetzets Denken und Problemlösekompetenz
  6. Kulturelle Kompetenz und interkulturelle Kompetenz

Dies geschieht durch die Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Fachkompetenzen innerhalb eines ganzheitlichen Lernprozesses durch die kontinuierliche, altersgemäße Förderung und ist gemeinsame Aufgabe aller Unterrichtsfächer.
Die von den einzelnen Fächern ausgearbeiteten Fachcurricula und das vom Lehrerkollegium erarbeitete Curriculum der übergreifenden Kompetenzen sind im Schulcurriculum veröffentlicht.

Arbeitsmöglichkeiten und Weiterstudium

Die TFO zählt zu den technischen Oberschulen und will daher eine solide Basis an Wissen und Fertigkeiten vermitteln, mit deren Hilfe den Abgängern/-innen nach der Oberschule viele Wege und Türen offen stehen.
Absolventen der technologischen Fachoberschule Meran bieten sich Arbeitsmöglichkeiten in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Dienst.
Das Abschlussdiplom befähigt aber auch zum Weiterstudium an allen Universitäten und Fachoberschulen. Nahe liegend ist ein Studium in den Bereichen des Ingenieurwesens oder der Naturwissenschaften.
Um die Abgänger/innen auf die Zeit nach der Abschlussprüfung vorzubereiten, regen wir die Schüler/innen im Rahmen unserer Beratung (Orientierungsangebote) an, sich frühzeitig über ihre Zukunft Gedanken zu machen.
Folgende Tätigkeiten und Veranstaltungen sollen ihnen dabei helfen, eine eigenständige und wohlüberlegte Entscheidung über ihren weiteren Werdegang zu treffen:

  • Sich mit den eigenen Interessen und Fähigkeiten auseinandersetzen
  • Informationsquellen zu Studien- und Berufsmöglichkeiten nutzen
  • Betriebserkundungen durchführen
  • Mit Universitätsstudent/-innen über den Studienalltag reden
  • Besuch von Universitäten
  • Studien- und Berufsbildung

A.4.2 Curriculare, stufenübergreifende Planung

Curriculare, stufenübergreifende Planung

Die TFO „Oskar von Miller“ Meran hat für die einzelnen Klassenstufen ein Rahmenkonzept ausgearbeitet und grundsätzlich gelten folgende Schwerpunkte:

Schwerpunkte
Klassen
Lernen lernen 1. Klasse
Forschen lernen bzw. praktische Anwendung 2. Klasse
Kommunikation und Forschung erleben 3. Klasse
Kritikfähigkeit entwickeln 4. Klasse
Vernetztes Denken 5. Klasse

 

Lernen lernen
Die Schüler bekommen die Möglichkeit effiziente Lerntechniken kennen zu lernen und zu erproben. Sie lernen ihr eigenes Verhalten und ihren Lernfortschritt kritisch einzuschätzen und zu reflektieren. Die Schüler werden darin unterstützt, sich in einer neuen Lernumgebung zurechtzufinden und durch respektvollem Umgang mit Personen und Dingen Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

 

Forschen lernen bzw. praktische Anwendung
Projektunterricht fördert sowohl die Sensibilisierung für das sachliche Vertreten der eigenen Meinung und den Respekt vor der Meinung anderer als auch das Entwickeln von Lösungsstrategien. Sachgerechtes und verständliches Darstellen von Ideen und Ergebnissen wird durch entsprechende Präsentations- und Dokumentationstechniken eingeübt. Durch die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Methoden lernen die Schüler genau zu beobachten, Zusammenhänge und Sachverhalte zu entdecken.

Kommunikation und Forschung erleben
Die Schüler/-innen erkunden verschiedene Formen und die Bedingungen gelungener Kommunikation und Forschung. Im Rahmen einer Projektreise erleben sie aktiv und vor Ort Forschung oder sie vertiefen ihre Sprachkenntnisse. Dabei lernen sie andere Kulturen kennen und erhalten die Möglichkeit, die eigene Lebenswelt zu reflektieren und ein differenzierteres Weltbild zu entwickeln.

Kritikfähigkeit entwickeln
Die Verfeinerung sprachlicher Kompetenz, vertiefte Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften und der Analyse verschiedener Medien ermächtigen die Schüler sich nicht nur rhetorisch besser auszudrücken, sondern auch eine kritische Haltung anzunehmen und gegebenenfalls zu vertreten. Projektorientiertes Arbeiten fördert vielfältiges Recherchieren und Arbeiten mit Quellenvergleichen. Vermehrte Initiativen im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung unterstützen die Schüler bei der Wahl ihres Berufes.

Vernetztes Denken
Das Abschlussjahr dient primär der Konsolidierung der erworbenen Erfahrungen und der Vernetzung der verschiedenen Inhalte. Die Schüler sollten selbständig arbeiten, mit Forscherdrang Schwerpunkte vertiefen und für ihre zukünftige Studienorientierung einen Grundstein legen. Die erarbeiteten Inhalte sollten in angemessener Weise den übrigen Klassenmitgliedern vorgestellt und verschiedene Präsentationstechniken perfektioniert werden.

A.4.3 Fachrichtungen TFO

A.4.4 Kriterien für die Auswahl der fächerübergreifenden Lernangebote

KRITERIEN WAHLBEREICH RG ‚ALBERT EINSTEIN’ und TFO ‚OSKAR VON MILLER’

Die RRL sagen: Schülerinnen und Schüler haben zusätzlich das Recht, Wahlangebote in Anspruch zu nehmen. Der Wahlbereich trägt ihren Interessen, Neigungen und Bedürfnissen Rechnung, ergänzt die verpflichtende Unterrichtszeit und ist konzeptuell im Schulprogramm verankert.
Laut RRL kann ‚das Wahlfach technisch-praktische Arbeiten vertiefen oder andere Angebote vorsehen’.
Die Angebote werden von den Lehrpersonen oder in Absprache mit ihnen durchgeführt. Bei einer Zusammenarbeit mit anderen schulischen oder außerschulischen Einrichtungen erstellt die Schule im Schulprogramm dafür eigene Kriterien. Die Teilnahme an den Angeboten ist unentgeltlich, abgesehen von Fahrtspesen, Eintritten und Verbrauchsmaterial. Nach erfolgter Einschreibung ist die Teilnahme an den Angeboten für die Schülerinnen und Schüler verpflichtend und unterliegt als Teil des persönlichen Stundenplans der Bewertung.

KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER LERNANGEBOTE

Die Auswahl der Lernangebote im Wahlbereich orientiert sich an den Rahmenrichtlinien, abgestimmt auf das Leitbild der Schule. Im 1. Biennium werden Lernangebote praktischtechnischer Natur, die orientierenden Charakter haben bevorzugt, außerdem Lernangebote im sprachlichen Bereich und notwendige Aufholkurse. Im 2. Biennium und in der 5. Klasse werden vor allem offene Lernwerkstätten, offenes Labor und spezifische Förderkurse für die Teilnahme an Olympiaden und Wettbewerben sowie für den Erwerb von Sprachdiplomen ausgewählt.

Die Rahmenrichtlinien sagen zudem:

  • Innovative Vorhaben im sprachlichen Bereich…beziehen alle Fächer mit ihrem spezifischen Beitrag zur Sprachförderung ein und nutzen fächerübergreifende Angebote und den Wahlbereich zum gezielten Sprachunterricht.
  • Innovative Vorhaben im wissenschaftlich-technologischen Bereich... nutzen fächerübergreifende Angebote und den Wahlbereich und setzen auf die enge Zusammenarbeit der Lehrpersonen aller naturwissenschaftlichen und technischen Fächer.
  • … und für das Schulcurriculum allgemein gültig:
  • … Dabei wird auch Bezug genommen zur
    • Politischen Bildung,
    • Gesundheitsförderung,
    • Verkehrs- und Mobilitätsbildung,
    • Umweltbildung,
    • Berufs- und Studienorientierung

KRITERIEN FÄCHERÜBERGREIFENDE LERNANGEBOTE TFO ‚OSKAR VON MILLER’ ab 2016-17

Zu den fächerübergreifenden Lernangeboten gehören laut den RRL der

  • Erwerb der übergreifenden Kompetenzen laut Bildungsprofil,
  • Projekte im sprachlichen und wissenschaftlichen-technologischen Bereich,
  • Die Vertiefung des verpflichtenden curricularen Unterrichts,

Angebote

  • zum Aufholen von Lernrückständen,
  • zur Begabungs- und Begabtenförderung,
  • zum sozialen Lernen und die Lernberatung.

Die Angebote können klassen- und stufenübergreifend organisiert werden und auch niedrigere Gruppengrößen vorsehen.
Entsprechende Ressourcen werden laut Kriterien für das funktionale Plansoll zugewiesen.

Kriterien für die Auswahl der Lernangebote:

  • Lerneinheiten oder Module mit vorwiegend praktisch-technischen Inhalten,
  • Lerneinheiten oder Module mit praktischen Inhalten zur Erlangung von Medienkompetenz (schriftliche Sprachkompetenz für Projekt- und Laborarbeit, Umgang mit PC, Präsentieren, …).
  • Lernziele und Bewertung im 1. Biennium – für das 2. Biennium und die 5. Klasse – siehe Angaben in den Fachcurricula
  • eigenständiges und selbständiges Erarbeiten von Lösungen,
  • soziales Arbeiten und Lernen,
  • Fähigkeit zu eigenständigem und fächerverbindendem Lernen in TEZ, Physik, Chemie und Technologie
  • Orientierung: eigene Eignungen und Fähigkeiten einschätzen lernen.

Beschreibung der Lernangebote, Umsetzung

1. Klasse: Grundtechniken erlernen beim praktischen Arbeiten auch im Labor, vor allem fächerverbindend Physik, Chemie. Im Plansoll wird zusätzlich zur Fachlehrperson eine TP Lehrperson zugeteilt, sofern die Ressourcen dafür ausreichen.

2. Klasse: Projektarbeit, wie sie schon derzeit stattfindet (Werkstück bauen, Climobile …). Im Plansoll wird zusätzlich zur Fachlehrperson eine TP Lehrperson zugeteilt, sofern die Ressourcen
dafür ausreichen.

1. Klasse (2 Wochenstunden); Chemie-Physik-Labor (Themen erstellen; Bewertung: eigenes Fach)
2. Klasse (2 Wochenstunden): Fachrichtungsspezifisches Praktikum 3. – 5. Klasse Bauwesen: ‚Nachhaltiges Bauen’
3. Klasse: die Stunden im Fach FüLA werden auf die 4. Klasse verschoben – Ausgleich mit dem Fach Planung und Bauwesen.
4. und 5. Klasse: Im Fach FüLA werden die Grundlagen und alle wesentlichen Aspekte für Nachhaltiges Bauen verarbeitet bis zur Klimahauszertifizierung. In den letzten Monaten der 4. Klasse wird die Vorbereitung auf die Projektarbeit der Abschlussprüfung gemacht. Der Unterricht wird von den Lehrpersonen der fachrichtungsspezifischen Fächer des 2. Bienniums und der 5. Klasse durchgeführt.

Fächerübergreifend: TZ, Angewandte Technologien, Informatik, Bautechnik

Das Fach ‚FüLA’ wird im Stellen- und Stundenplan an das Fach ‚Bauwesen’ angegliedert und blockweise unterrichtet. Im Plansoll wird zusätzlich zur Fachlehrperson eine TP Lehrperson zugeteilt, sofern die Ressourcen dafür ausreichen.
3. – 5. Klasse Elektronik: ‚Mein technisches Projekt’
3. Klasse: die Stunden werden auf die 4. Klasse verschoben – Ausgleich mit dem Fach Automation.
Grundlagen, Eingrenzung des Themenbereichs, Auswahl des Themas, Projektplanung, Projektmanagement, Erste Schritte im Projekt, begleitende Evaluation des Projekts … bis zum fertigen Projekt und Präsentation. Der Unterricht wird von den Lehrpersonen der fachrichtungsspezifischen Fächer des 2. Bienniums und der 5. Klasse durchgeführt. Zusammenarbeit der Fächer TEZ, Angewandte Technologien, Informatik, Technologie und Projektierung elektrischer und elektronischer Systeme (TZP), Elektrotechnik und Elektronik, Automation

Das ‚FüLA’ wird im Stundenplan an das Fach ‚Elektronik und Elektrotechnik’ angegliedert und blockweise unterrichtet. Im Plansoll wird zusätzlich zur Fachlehrperson eine TP Lehrperson zugeteilt, sofern die Ressourcen dafür ausreichen.

A.4.5 Stundentafeln TFO