B -Teil: Maßnahmen - Umsetzung - Ressourcen - Regelungen

Dieser Abschnitt konkretisiert Vorhaben und macht Ziele und Planungsschritte im Erziehungs- und Unterrichtsbereich deutlich. Im Sinne eines Entwicklungsplans werden konkrete Maßnahmen zur Qualitätssicherung (u.a. durch Evaluation und Fortbildung) festgehalten. In diesem Abschnitt wird auch Bezug auf personelle und finanzielle Ressourcen genommen, die Verteilung der internen Ressourcen beschrieben und der Bedarf abgeleitet.

B.1 Verschiedene Regelungen

B.1.1 Kriterien zur Durchführung von Lehrausgängen, Lehrausflügen, Projekten und Lehrfahrten

  1. Die unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen hängen vom Jahresprogramm der Fachlehrer ab. Vorschläge können von Schülerinnen und Schülern, Fachlehrer/innen und Fachlehrern sowie vom Klassenrat gemacht werden.
  2. Jede unterrichtsbegleitende Tätigkeit wird im Unterricht vor- und nachbereitet. Im Rahmen ihrer Schullaufbahn wird den Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Angebot in Bezug auf Inhalte, zeitliches Ausmaß und Ziele gemacht, wobei von der ersten bis zur letzten Klasse eine Steigerung anzustreben ist. Der zunehmenden Fähigkeit zu Selbstständigkeit und Verantwortung ist Rechnung zu tragen.
  3. Lehrausgänge und Lehrausflüge werden sieben Tage vor dem geplanten Termin auf einem eigenen Formular beantragt. Die Anzahl der Lehrausgänge hängt von den damit verbundenen Lern- und Erziehungszielen ab und unterliegt in erster Linie der Entscheidung der Fachlehrerin / des Fachlehrers.
  4. Die Veranstaltungen werden rechtzeitig in den Moodle-Kalender eingetragen und vor der Durchführung am Anschlagbrett angekündigt. Voraussetzung für die Genehmigung von Lehrausgängen ist das Einverständnis der Fachlehrer/innen, denen die Stunden ausfallen. (siehe Antragsformular).
  5. Unterrichtsbegleitende Veranstaltungen sollten nicht immer am gleichen Wochentag stattfinden.
  6. In den Abschlussklassen sollten im letzten Unterrichtsmonat nur mehr solche Veranstaltungen stattfinden, die der Prüfungsvorbereitung dienen.
  7. Mehrtägige Veranstaltungen werden im Jahresprogramm der Fachlehrer/innen angegeben und für den erweiterten Klassenrat aufgelistet. Bevor der Schulrat einen Beschluss fasst muss eine Beschlussfassung des Klassenrates vorliegen. Der Jahresplan kann im Laufe des Schuljahres erweitert und ergänzt werden, sofern dies Verfügbarkeit der finanziellen Mittel und die Organisation zulassen.
  8. Der Klassenrat genehmigt durch Beschluss alle unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen bis November eines jeden Jahres. Die Anträge müssen folgende Angaben enthalten: Ziel, Name der Begleitpersonen, Kosten, Ersatzbegleitpersonen, das voraussichtliche Programm und Durchführungszeitraum .
  9. Die geplante und vom Klassenrat genehmigte Lehrfahrt darf später nur dann abgeändert werden (Ersatzreise), wenn sie durch höhere Gewalt, d.h. durch von außen beeinflusste Gründe nicht mehr durchgeführt werden kann.
  10. Jede Lehrkraft sollte in der Regel nur für eine mehrtägige Lehrfahrt (ausgenommen Ersatz) zur Verfügung stehen.
  11. Für jede unterrichtsbegleitende Tätigkeit ist ein Kurzbericht mit Fotodokumentation an die Schuladresse zu schicken.

Richtlinien für die Planung

  • Lehrausgänge: soweit vorhersehbar sollen die Lehrausgänge bereits in das Jahreprogramm der Fachlehrerin / des Fachlehrers und in den Tätigkeitsplan der Schule aufgenommen werden. Im Ansuchen an den Direktor müssen die Art und das Programm der Veranstaltung, die didaktische Zielsetzung, die inhaltliche Vor- und Nachbereitung, die Begleitpersonen, die benützten Verkehrsmittel, genaue Abfahrts- und Ankunftszeiten sowie die Kosten angeführt sein. Lehrausgänge dürfen die Unterrichtszeit in der Regel um nicht mehr als eine Stunde überschreiten. Die Bestimmungsorte liegen in der näheren Umgebung.

  • Lehrausflüge, Projekttage und Lehrfahrten sind von der Fachlehrerin / vom Fachlehrer beziehungsweise bei Fächer übergreifenden Initiativen von den beteiligten Lehrer/innen und Lehrern möglichst zu Jahresbeginn zu planen, damit sie vom Klassenrat und vom Lehrerkollegium genehmigt und in den Tätigkeitsplan aufgenommen werden können und damit ihre Finanzierung gesichert werden kann. Die Verantwortung für das didaktische Konzept und die Koordination übernimmt die zuständige Fachlehrerin / der zuständige Fachlehrer. An der Organisation beteiligen sich auch andere Lehrer/innen bzw. Schüler/innen und Eltern.

Die Veranstaltungen sind Teil des Jahresprogramms; die Planung erfolgt außer in begründeten Fällen vor Abgabe des Jahresprogramms. Herbstveranstaltungen sollten bereits im vorhergehenden Schuljahr geplant und mit den Eltern besprochen werden.
Lehrausflüge dauern in der Regel nicht mehr als zwölf Stunden. Mehrtägige Veranstaltungen finden im europäischen Raum statt.

Rolle der Eltern

Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten werden über die unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen schriftlich in Kenntnis gesetzt. Verweigern die Eltern die Zustimmung zur Teilnahme, teilen sie diese Entscheidung der Schule mit.
Veranstaltungen, die größere Kosten verursachen, sind schon im Vorfeld der Entscheidungen mit den Eltern zu besprechen. Dadurch gewinnen die Eltern Einblick in das Ziel und die verantwortungsvolle Planung des Unternehmens und können bei der Finanzierung mitentscheiden. Die zuständigen Fachlehrer/innen und Elternvertreter/innen sowie die Klassengemeinschaft sollen bei kostenintensiven Projekten die Einwände Einzelner berücksichtigen und eine entsprechende Entscheidung treffen.

Teilnahme

Die unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen sind integrierender Bestandteil des Schulprogramms. Die Teilnahme ist für alle Schüler/innen verpflichtend. Eine Befreiung wird vom Direktor nur in begründeten Fällen nach Absprache mit den Eltern erteilt. Nicht teilnehmende Schüler/innen werden einer anderen Klasse zugeteilt. Die zuständige Fachlehrerin, oder der zuständige Fachlehrer nimmt in Absprache mit dem Direktor die Zuteilung vor und informiert den betreffenden Klassenrat.
Begleitpersonen
Lehrausgänge werden von der Fachlehrerin / vom Fachlehrer begleitet.
Lehrausflüge und andere unterrichtsbegleitende Veranstaltungen finden unter der Aufsicht von zwei Begleitpersonen statt. Sind zwei Klassen gemeinsam unterwegs, genügen u.U. auch drei Lehrer/innen, bei drei Klassen vier Lehrpersonen.
Projekte und Lehrfahrten werden von den betreffenden Fachlehrerinnen / Fachlehrern begleitet. In Sonderfällen kann die Begleitung von der Fachlehrerin / vom Fachlehrer eines anderen Klassenzuges übernommen werden, sofern sie / er mit den didaktischen und organisatorischen Anforderungen vertraut ist.
Für alle Lehrfahrten muss eine Ersatzlehrkraft zur Verfügung stehen, die bei plötzlicher Absage einer Begleitperson problemlos einspringen kann. Diese Lehrkraft wird von vorne herein bei der Planung des Projekts mit einbezogen.

Finanzierung

Die Kosten für die Schüler/innen gehen zu Lasten der Familien. Für Bedürftige und Notfälle gibt es einen Sonderfond der Schule.
Die Unkostenbeiträge werden von der Klassensprecherin / vom Klassensprecher im Schulsekretariat eingezahlt. Bei kostenaufwändigeren Veranstaltungen werden sie von den Eltern über ihre Bank auf das Schulkonto überwiesen. Jahreshöchstbetrag € 300 im Biennium, € 700 im Triennum.
Zur Deckung der Reisekosten können die Klassen nach Absprache im Schüler/innenrat und im Einvernehmen mit dem Direktionsrat schulinterne Aktionen veranstalten (Brotverkauf, Weihnachtsmarkt u.A.).

Anzahl der Schultage für unterrichtsbegleitende Veranstaltungen

Die Anzahl und Dauer der unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen werden jedes Jahr aufgrund der geltenden Kriterien und Verfügbarkeit des Außendienstkontingentes jedes Jahr neu festgelegt. Als Auswahlkriterium gelten neben den Kosten primär die Zielsetzung und somit der Wert einer Veranstaltung.

Sicherheit

Um die Sicherheit zu gewährleisten, werden Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit Reiseunternehmen durchgeführt. Fahrräder können verwendet werden, wobei die Eltern die Verantwortung für die Funktionstüchtigkeit des Fahrrads (Bremsen, Licht) und die angemessene Ausrüstung (Helm) übernehmen.
Klettern, Schwimmen und Bootfahren sind nur dann gestattet, wenn diese Tätigkeiten neben den Begleitpersonen von einer angemessenen Zahl spezifisch ausgebildeter Fachleute überwacht werden.
Die physische Zumutbarkeit für alle Beteiligten ist zu berücksichtigen.
Um die Aufnahmefähigkeit während der Veranstaltungen zu gewährleisten und Ruhestörungen zu vermeiden, ist bei mehrtägigen Lehrfahrten ausreichend Nachtruhe vorzusehen.
Die Informationen an die Eltern/Erziehungsberechtigten muss so umfassend wie möglich sein.

Abfahrt und Ankunft

Der Start kann an einem anderen Ort als der Schule festgelegt werden. Die Genehmigung zum Ein- oder Aussteigen auf der Fahrt oder um Entlassung am Zielort erteilen die Begleitpersonen, wenn der Wohnort der Schülerin / des Schülers an der Fahrtstrecke liegt und die schriftliche Genehmigung der Eltern vorliegt. Wenn möglich, sollten vornehmlich öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden.
Verhalten
Der erweiterte Freiraum bei unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen bedeutet für die einzelne Schülerin/den einzelnen Schüler auch größere Eigenverantwortung sich selbst und der Gemeinschaft gegenüber. Die Klassen und ihre Begleiter/innen vereinbaren im Vorfeld klare Verhaltensregeln und besprechen die Konsequenzen für den Fall, dass Abmachungen nicht eingehalten werden. (Formular verwenden)

B.1.2 Außendienstregelung

B.1.3 Eingliederung von Schüler/innen im Zweitsprachjahr

Der Klassenrat legt am Anfang des Schuljahres die Maßnahmen für die Eingliederung der Austauschschüler im Sinne des Abkommens zwischen den Schulen fest.

Vereinbarung ‚Zweitsprachjahr’

Zur Regelung der Mobilität von Schülern und Schüler/innen zwischen den unterzeichnenden Schulen deutscher Unterrichtssprache und dem Gymnasium „Gandhi“ in Meran. Vorausgesetzt dass:

  • die Kenntnis der auf Landesebene vorhandenen Kulturen und Sprachen ein primäres Ziel und ein wesentliches Element in der Bildung der Jugendlichen darstellt;
  • die unterzeichnenden Schulen die Beziehungen zwischen Südtiroler Schulen mit unterschiedlicher Unterrichtssprache mittels Schüleraustausch unterschiedlicher Dauer fördern wollen;

und in Anbetracht der Gesetzesbestimmungen, die die Möglichkeiten der Mobilität zusätzlich fördern (Beschluss der Landesregierung Nr. 4250 vom 17.11.2008 „Zeitweiliger Besuch der OberSchüler/innen und Oberschüler in einer anderssprachigen Oberschule – Zweitsprachjahr“) wird Folgendes vereinbart:

Art. 1: Verpflichtungen beider Seiten

Die unterzeichnenden Schulen fördern die Schülermobilität, indem sie für eine bestimmte Zeit Schüler/Schüler/innen  der anderen Sprachgruppe aufnehmen.
Die Schulen fördern die erfolgreiche Eingliederung der Schüler/Schüler/innen in die neue Schulrealität und bieten Unterstützung bei eventuellen Lern- und Inklusionsschwierigkeiten.
Alle Beteiligten der jeweiligen Schulgemeinschaft (Schüler/Schüler/innen, Eltern, Lehrpersonen, nicht unterrichtendes Personal) tragen zu einer Kultur der Aufnahme und der multikulturellen Bildung bei.

Art. 2: Art des Austausches

Die unterzeichnenden Schulen betrachten das 4. Schuljahr als das geeignetste.
Der Besuch der Schule der anderen Sprachgruppe kann sich auf ein ganzes Schuljahr oder auf ein Semester erstrecken.
Im Rahmen dieses Projektes sichern die Schulen den Schülern und Schüler/innen Aufnahme, Betreuung, Unterstützung und Tutorat zu.

Art. 3: Interne Abläufe zur Beteiligung am Projekt

Der Schüler/die Schülerin teilt der eigenen Schule innerhalb 15. Mai die Absicht mit, ein Semester des 4. Schuljahres oder ein ganzes Schuljahr an der entsprechenden Schule der anderen Sprachgruppe zu besuchen.
Die Ursprungsschule teilt der gewählten Schule umgehend die Namen der interessierten Schüler/Schüler/innen mit und übermittelt innerhalb 20. Juni die jeweiligen Daten der Schüler/Schüler/innen und die Zeugnisnoten.
Am Ende des Zweitsprachjahres übermittelt die aufnehmende Schule das Zeugnis an die Herkunftsschule.
Voraussetzung für die Zulassung zum Besuch der gewählten Schule ist eine positive Schlussbewertung in allen Fachbereichen am Ende der 3. Klasse.
Der Schüler/die Schülerin nimmt an allen curricularen und außercurricularen Tätigkeiten der gewählten Schule teil.

Art. 4: Unterstützung und Regelung der Aufholmaßnahmen

Der Klassenrat der Herkunftsschule vergleicht zu Beginn des Schuljahres die Stundentafeln der Schulen und legt eventuelle Kriterien fest, um nach Abschluss des Zweitsprachjahres den Wiedereinstieg zu erleichtern.
Der Klassenrat der aufnehmenden Schule verabschiedet zu Jahresbeginn einen Beschluss, welcher die Kriterien und die Initiativen zur Erleichterung der Aufnahme des Schülers/der Schülerin und seine/ihre Begleitung während des gesamten Schuljahres festlegt (z.B. Musikinstrument,…).
Die periodische und abschließende Bewertungen, sowie Überprüfungen im Bezug auf getroffene Maßnahmen zum Aufholen eventuell im Laufe des Schuljahres festgestellter Bildungsrückstände erfolgen in der aufnehmenden Schule.
Sollte ein Schüler/eine Schülerin das Zweitsprachjahr nach einem Semester abbrechen, muss er/sie eventuelle Aufholprüfungen in der aufnehmenden Schule absolvieren.
Im Regelfall wird das Schulguthaben von der aufnehmenden Schule zugewiesen und kann von der Herkunftsschule nicht abgeändert werden. Falls noch weitere Fächer bewertet werden, kann die Herkunftsschule das Schulguthaben nur nach oben abändern.
Am Anfang des nach dem Zweitsprachjahr folgenden Schuljahres bespricht der Klassenrat  eventuelle Maßnahmen, um die Wiedereingliederung der Schüler/Schüler/innen zu erleichtern und unterbreitet diese dem Schüler/der Schülerin.

Art. 5: Tutorat

Die unterzeichnenden Schulen ernennen je einen Tutor für jede am Projekt beteiligte Klasse. Die Tutoren organisieren in Zusammenarbeit mit dem Klassenrat Unterstützungsangebote zur erfolgreichen Eingliederung in die neue Schule, sowie Aufholmaßnahmen bei eventuell aufkommenden Lernschwierigkeiten.
Die Schulen erkennen die Tutorentätigkeit als Arbeit mit Schülern an. Die Vergütung erfolgt in Absprache mit den EGV.

Art. 6: Schnuppertage

Beide beteiligten Schulen ermöglichen interessierten SchülerInnen vor dem Zweitsprachjahr den Besuch von Schnuppertagen.

Art. 7: Schulbücher

Die aufnehmende Schule versucht im Rahmen ihrer Möglichkeiten, Schulbücher zur Verfügung zu stellen.

Art. 8: Kontingentierung
Die Anzahl der Zweitsprachschüler/ZweitsprachSchülerinnen sollte nicht mehr als 30% der Gesamtschülerzahl der Klasse überschreiten. Bei Notwendigkeit wird als Auswahlverfahren der Notendurchschnitt herangezogen. Schüler/innen der Vertragspartner dieses Abkommens haben auf jeden Fall den Vorzug.

Art. 9: Gültigkeitsdauer der Vereinbarung
Diese Vereinbarung erneuert sich stillschweigend von Jahr zu Jahr und gilt bis zum Rücktritt einer der unterzeichnenden Schulen.

 

Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie Meran
Direktorin Veronika Rieder

Licei ed ITE in lingua italiana Gandhi
Dirigente Riccardo Aliprandini  

Realgymnasium und Technologische Fachoberschule Meran
Direktor Franz Josef Oberstaller  

Sozialwissenschaftliches-Klassisches-Sprachen- und Kunstgymnasium Meran
Direktor Martin Holzner  

Wirtschaftsfachoberschule Meran
Direktor Ferdinand Patscheider

Meran, am 09. Mai 2011

B.1.4 Elternabende

1.    Elternabende können auf Klassenebene  für mehrere Klassen gemeinsam und für die ganze Schule stattfinden und dienen:

  • der Einbindung der Eltern in die Schulgemeinschaft

  • dem gegenseitigen Kennenlernen

  • der Vorstellung und Besprechung von schulbegleitenden Veranstaltungen und deren Finanzierung

  • der Präsentation von Projekten oder didaktischen Vorhaben

  • der Beratung bei Konflikten.

2.    Die Einladung an die Eltern erfolgt schriftlich durch den Klassenlehrer / die Klassenlehrerin auf Antrag:

  • der Fachlehrer

  • der Elternvertreter

  • der SchülerInnen oder

  • der Tutoren für Eltern bzw. Schüler.

Die Direktion wird über das Sekretariat von der Veranstaltung eines Elternabends schriftlich in Kenntnis gesetzt. Ebenso ist der Hauswart rechtzeitig zu informieren, um ein ordnungsgemäßes Öffnen bzw. Schließen des Schulgebäudes zu ermöglichen.

3.    Für die ersten Klassen findet verbindlich zu Schulbeginn ein Elternabend mit folgendem Programm statt:

  • Begrüßung durch den Direktor

  • Vorstellung des Klassenlehrers / der Klassenlehrerin und der Fachlehrer/innen

  • Kennenlernen der Eltern untereinander und Wahl der Elternvertreter/innen

  • Vorstellung des Leitbildes, des Dreijahresplans und besonderer didaktischer Maßnahmen

  • Besichtigung des Schulgebäudes

Die Gestaltung und Moderation obliegt den Klassenlehrern / KlassenLehrer/innen der 1. Klassen. Alle Fachlehrer/innen und der Direktor sollten zu Beginn der Sitzung anwesend sein.

B.1.5 Finanzielle Unterstützung für Schüler/innen

Der Schulrat hat (laut Beschluss vom 30. November 2006) einen Sonderfond für bedürftige Schüler/innen in der Höhe von € 4000 eingerichtet.

Dieser steht allen bedürftigen Schülern oder Schüler/innen zur Verfügung und sieht vor:

eine finanzielle Beihilfe bei schulbegleitenden Tätigkeiten (max. € 150 für BienniumsSchüler/innen und max. € 350 für TrienniumsSchüler/innen
den Erlass der schulinternen Schülerbeiträge

Die Arbeitsgruppe des Schulrates zur Gewährung der Beihilfe besteht aus:

  • der Vertretung der Buchhaltung

  • einer Schülervertretung

  • einer Elternvertretung

  • Vizedirektor/in

  • Direktor

Kriterien für die Zuweisung

  • Einkommensuntergrenze

  • soziale Härtefälle (Vollwaise, Todesfälle, schwere Erkrankung und Invalidität, Pflegefälle, Arbeitslosigkeit und Arbeitsausfälle, schwierige Familiensituation ...)

  • Die Gesuche um Beihilfe müssen innerhalb 30. November oder 30. März eines jeden Jahres schriftlich an die Schulleitung gerichtet werden.

  • Die einzelnen Gremien (Schülerrat, Elternrat und Lehrerkollegium) werden über die Maßnahme informiert.

B.1.6 Kriterien für die Klassenbildung und Zuteilung der Lehrpersonen

Kriterien für die Klassenbildung

  • Die Klassengröße soll nach Möglichkeit auf 25 Schüler/innen begrenzt sein.

  • In den ersten Klassen sollen die Schüler/innen nach Leistung bei der Abschlussprüfung der Mittelschule gleichmäßig verteilt werden

  • Es wird versucht, die Zusammenstellung der Schüler/innen nach Geschlecht so paritätisch wie möglich vorzunehmen.

  • Sollte die Klassenzusammensetzung in den Folgeklassen wegen Zusammenlegung geändert werden müssen, ist darauf zu achten, dass die Schüler/innen der aufgelösten Klassen gruppenweise auf die anderen verteilt werden. Der Klassenrat soll in diesem Zusammenhang der Direktion Kriterien vorschlagen, um eine möglichst objektive Zuteilung der restlichen Schüler/innen vorzunehmen.

  • Die Verlegung einzelner Schüler/innen in andere Klassen auf Wunsch des Klassenrates, auf Wunsch der Eltern oder auf eigenen Wunsch liegt im Ermessen des Direktors.

  • Schüler/innen welche die Klasse wiederholen sollen gleichmäßig verteilt werden, nach Möglichkeit in verschiedenen Klassenzügen.

  • Übertritte aus unterschiedlichen Schultypen müssen nach den zeitlichen Richtlinien im Schulbezirk Meran erfolgen, und zwar nur aufgrund eines begründeten Ansuchens.

  • Eine Konzentration von Schüler/innen mit Migrationshintergrund innerhalb einer bestimmten Klasse ist zu vermeiden.

Kriterien für die Zuteilung der Lehrpersonen

  • Die didaktische Kontinuität ist oberstes Prinzip.

  • Bei der Erstellung des amtlichen Stellenplans sollen möglichst vollständige Lehrstühle an der eigenen Direktion gebildet werden.

  • Über die Zuteilung der Klassen an die Lehrkräfte entscheidet der Direktor nach Anhörung der Fachgruppenleiter.

  • Die Klassenräte der fünften Klassen sollten nach Möglichkeit so gebildet werden, dass bei der Erstellung der Kommissionen für die staatliche Abschlussprüfung keine Überschneidungen möglich

B.1.7 Planung für die Abschlussklassen

Facharbeiten und Schwerpunktthemen:

Termine

  • Eine erste Vorentscheidung über die Schwerpunkte der Facharbeiten sollte am Ende der vierten Klassen erfolgen. (Erstellung einer Liste)

  • Bis 24 September müssen die Themen der Arbeiten und die Tutoren beim Klassenlehrer verbindlich angemeldet werden. Die Klassenlehrperson erstellt eine Liste der Themen und Tutoren/innen

  • Weitere Termine werden mit den Tutoren vereinbart.

Bewertung

  • Für die Facharbeit und/oder die Präsentation der in der Klasse kann der Tutor oder betreffende Fachlehrer eine Note vergeben.

  • Für die Bewertung der Arbeit gelten folgende Kriterien:

    • Eigenständigkeit der Thematik

    •  Inhaltliche Auseinandersetzung bzw.Forschungsergebnisse

    •  Strukturierung

    •  Einhaltung von Zitierregeln (Quellenangabe für Text und Bildmaterial)

    •  Sprache bzw. Fachterminologie

    •  Adäquates Bildmaterial

    •  Layout bzw. gestalterische Komponente

    •  Umfang (max. 25 - 30 Seiten)

Die Präsentation sollte mit dem Tutor eingeübt werden, dabei werden die Bewertungskriterien, die bei der Abschlussprüfung gelten berücksichtigt. (siehe auch Kriterien für die Bewertung einer Präsentation)

Fächerübergreifende Themen der 5. Klassen

  1. Termine der Koordinierungssitzungen
  2. Art und Weise des 2. Teiles der 3. schriftlichen  Prüfung (Multiple Choice, offene Fragen, Projektarbeit, usw.)
  3. Bezug zur curricularen Planung
  4. Verbindliche Vereinbarungen für alle Abschlussklassen
 

B.1.8 Projekte

  • Projekte begreifen wir als wichtige integrale Bestandteile des Unterrichts.

  • Projekte können fachspezifisch oder fächerübergreifend angelegt sein. Bei fächerübergreifenden Projekten übernimmt eine Lehrperson die Projektleitung. Der/die Projektleiter/in erstellt innerhalb der vorgesehenen Fristen den Projektplan.

  • Bei der Planung und Entscheidungsfindung werden Schüler/innen mit einbezogen.

  • Projekte werden grundsätzlich möglichst kostengünstig geplant. Veranstaltungen, die größere Kosten verursachen, sind frühzeitig mit den Eltern abzusprechen.

  • Die von den Klassenräten beschlossenen Projekte werden in den jährlichen Tätigkeitsplan der Schule aufgenommen.

  • Projekte müssen beantragt (eigenes Formular) und vor der Durchführung von der Direktion genehmigt werden.

  • Die Teilnahme an Projekten ist für alle Schüler/innen verpflichtend.

Kriterien für Projekttage

Die Projekttage stellen eine Alternative zum curricularen Unterricht dar. Sie werden genutzt, um Projekte und Aktionen durchzuführen, die aus zeitlichen und organisatorischen Gründen im Schulalltag nicht möglich sind. Die Inhalte sollen unterrichtsbegleitend und unterrichtsergänzend sein. Die Projekttage werden mit dem Einsteintag abgeschlossen.

  • Der Zeitraum und die Organisation der Projekttage werden vom Lehrerkollegium Anfang September bestimmt.

  • Eine AG koordiniert die Projekttage.

  • Jede Lehrperson schlägt - auch im Team - ein Projekt vor, das den gesamten Zeitraum der Projekttage abdeckt.

  • Alle Schüler wählen nach einem vom Lehrerkollegium festgelegten Anmeldemodus ein Projekt.

  • Die Schüleraktivität steht im Mittelpunkt

  • Jedes Projekt wird am Einsteintag vorgestellt.

  • Das Außendienstbudget wird nicht tangiert.

  • Die Lehrer, deren Projekte nicht gewählt werden, arbeiten an einem anderen Projekt mit ∙oder stehen während der Projekttage als Supplenz zur Verfügung.

B.1.9 Bereich: SCHULE - ARBEITSWELT REGELUNG IM DETAIL

An der Schule Realgymnasium und Technologische Fachoberschule Meran werden im Bereich Schule-Arbeitswelt folgende Tätigkeiten in einem Mindestausmaß von 120 Stunden am Realgymnasium und 180 Stunden an der Technologischen Fachoberschule durchgeführt:

 

RG

3. Klasse:
50 Stunden Meeresbiologische Woche

(= 34 Stunden + 16 Vor- und Nachbereitung)
oder, in Alternative:
- 1 Praktikum
- Arbeit im sozialen Bereich
- Teilnahme an Olympiaden

120 Stunden

4. Klasse: 2 Wochen Praktikum

(68 Stunden + 2 Stunden Vor- und Nachbereitung

 

TFO BAUWESEN

3. Klasse BAUWESEN:

Betriebspraktikum – Baustelle = 10 Tage x 7 Std. = 70 Std.
Rhetorikprojekt = 5 Std.
Betriebsbesichtigungen = 5 Std.

Max. 180 Stunden

4. Klasse BAUWESEN:

Betriebspraktikum – Planung = 10 Tage x 7 Std. = 70 Std.
Betriebsbesichtigungen = 5 Std.

 

5. Klasse BAUWESEN:

Vermessungswoche = 20 Std.
Fachmesse = 5 Std.

 

Ressourcen:

Für die Betreuung der Schüler/innen als Tutorinnen und Tutoren, Bewertung sowie Vor- und Nachbereitung werden die curricularen Stunden verwendet, die an den Tagen der Schüler/innen im Praktikum ausfallen. Dazu werden die Lehrpersonen im Verhältnis zu den Wochenstunden in der Klasse den Schülern/innen zugeteilt.

Lehrpersonen stehen der Schule in dieser Zeit zudem für Vertretungsstunden zur Verfügung.

Für den Besuch der Schüler/innen in den Betrieben vor Ort suchen die Lehrpersonen um die Rückvergütung der Fahrtspesen an.

Mit der Erbringung der oben erwähnten Tätigkeiten erfüllen die Lehrpersonen ihr Stundensoll für den entsprechenden Zeitraum in der jeweiligen Klasse.

 

Richtlinien für Betriebspraktika am Realgymnasium

Die Schüler/innen haben das Recht, pro Schuljahr ein Berufspraktikum zu absolvieren. Dabei werden sie von einem internen und externen Tutor betreut. Der während des Praktikums in der Klasse behandelte Lehrstoff muss selbstständig nachgeholt werden. In der 4. Klasse nehmen alle Schüler/innen zwei Praktikumswochen in Anspruch - siehe die Regelung des Bereichs Schule-Arbeitswelt. Schüler/innen im Zweitsprachjahr nehmen an den entsprechenden Tätigkeiten der Gastschule teil – dies ersetzt die für den Bereich Schule-Arbeitswelt vorgesehenen Tätigkeiten an der Schule Realgymnasium und technologische Fachoberschule Meran. Für die Schüler/innen im Auslandsjahr gilt das Auslandsjahr als Tätigkeit im Bereich Schule-Arbeitswelt.

Für die Praktika gelten am Realgymnasium folgende Regeln:

  • Möglicher Zeitraum: wird im Schulkalender und im Kalender auf der Webseite veröffentlicht
  • Dauer: bis zu zwei Wochen in einem Schuljahr (mit Ferien auch verlängerbar).
  • Anmeldung: Antragsformulare sind auf der Schulwebseite abzuladen oder im Sekretariat erhältlich. Anträge sind im Sekretariat einzureichen. Die Termine werden auf unserer Webseite veröffentlicht.
  • Voraussetzungen: Die Schüler/innen müssen sich die Praktikumsstelle und den internen Tutor selbst suchen. Unterstützung bietet eventuell der Förderverein der Schulgemeinschaft. Der Klassenrat prüft die Ansuchen. Bei Bedenken erhalten die Eltern eine schriftliche Empfehlung.
  • Empfehlung - betrifft nicht die 4. Klasse: In der Regel wird der Klassenrat von einem Berufspraktikum während der Unterrichtszeit abraten, wenn Schüler/innen:
    • im gleichen Schuljahr an einem längeren Austauschprogramm im In- oder Ausland teilnehmen
    • bedenkliche Leistungsschwächen aufweisen
    • viele Absenzen angesammelt haben
    • ein für den Schultyp ungeeignetes Praktikum vorschlagen

 

 

Empfehlung (betrifft nicht die 4. Klasse):

  • In der Regel wird der Klassenrat von einem Berufspraktikum während der Unterrichtszeit abraten, wenn Schüler/innen:

  • im gleichen Schuljahr an einem längeren Austauschprogramm im In- oder Ausland teilnehmen

  • bedenkliche Leistungsschwächen aufweisen

  • viele Absenzen angesammelt haben

  • ein für den Schultyp ungeeignetes Praktikum vorschlagen

Kriterien für die Zuweisung eines Praktikumsplatzes für den Zeitraum von einem Monat an der Paracelsus-Universität Salzburg in der Abteilung von Prof. Paulmichl Markus:

  • Motivationsschreiben

  • Notendurchschnitt allgemein und besonders in den Fächern Naturwissenschaften, Mathematik, Physik, Englisch

  • Bewerbungsgespräch

  • Zusatzsqualifikationen im naturwissenschaftlichen Bereich

Kommission bestehend aus Direktor und den jeweiligen Lehrpersonen im Fach Naturwissenschaften.

B.1.10 Schulinterne Fortbildung

Die schulinterne Fortbildung SCHILF der Schuldirektion RG-TFO Meran orientiert sich im Wesentlichen am neuen Fortbildungskonzept der am Bereich für Innovation und Beratung angesiedelten Arbeitsgruppe. Dieses Konzept fand mit Beginn des Schuljahres 2013/14 landesweit Umsetzung. (Nachzulesen auf der Homepage www.fortbildung-bga.it)

Die schulinterne Fortbildung versteht sich als Fortbildung einer bestimmten Lerngemeinschaft von Lehrern und Lehrerinnen. Wie groß die Lerngemeinschaft ist (gesamtes Kollegium, vollständiger Klassenrat, eine bestimmte Fachgruppe usw.), wird bei der Planung festgelegt.

Inhaltliche Schwerpunkte und Veranstaltungsformen der schulinternen Fortbildung sind:

  1. Inhaltliche Schwerpunkte der Fortbildung auf Schulebene sind:
    1. allgemeine pädagogische und didaktische Themen, die für alle Lehrpersonen von Bedeutung sind (Bildung allgemein)
    2. Weiterentwicklung der eigenen Schule (Organisations- und Unterrichtsentwicklung)
    3. Angebote zu den Schwerpunkten der Schule
    4. Fachdidaktische Angebote für große Fachgruppen
    5. Angebote für Klassenräte
  2. Wirksame Formen der Fortbildung auf Schulebene sind insbesonders:
    1. Pädagogische Tage oder Pädagogische Konferenzen
    2. Halbtagsveranstaltungen (auch Folgenachmittage)
    3. Workshop / didaktische Werkstätten
    4. Informationsveranstaltungen
    5. Begleitung vor Ort

Mit Beginn des heurigen Schuljahres 2013/14 nimmt neben der schulinternen Fortbildung der im vergangenen Jahr gegründete Fortbildungsverbund Burggrafenamt, dem auch unsere Schuldirektion angehört, seine Tätigkeit auf.
Der Verbund bietet ein breites Programm von z.T. auch schulübergreifenden Fortbildungsveranstaltungen zu verschiedenen Schwerpunkten an. Aus den Vorschlägen der beteiligten Schulen und Kindergärten wurde ein ungefähr fünfzig Veranstaltungen umfassendes Angebot erstellt.
Die Bezirksfortbildung greift neben den eigenen Schwerpunktsetzungen Themen auf, die von den Schulen als vordergründig genannt werden und die auf Schulebene aus organisatorischen oder inhaltlichen Gründen (zu geringe Teilnehmerzahl, Austausch schaffen) nicht bewältigt werden können.  
(Anmeldungen unter www.fortbildung-bga.it)

B.1.11 Anerkennung außerschulischer Bildungsangebote

Der Schulrat beschließt mit Stimmeneinhelligkeit und in gesetzlicher Form:

 

FOLGENDE KRITERIEN GELTEN FÜR DIE ANERKENNUNG AUSSERSCHULISCHER BILDUNGSANGEBOTE

 

Es wird vorausgesetzt dass:

  1. die Freistellung in der Oberstufe nur einen Teil der Jahresstunden eines oder mehre Fächer betreffen darf, wobei der fächerübergreifende Bereich davon ausgeschlossen ist;
  2. die für den Besuch von anerkannten Bildungstätigkeiten freigestellten Schülerinnen und Schüler verpflichtet sind, sich die fehlenden Kenntnisse und Kompetenzen in den von der Freistellung betroffenen Fächern eigenverantwortlich anzueignen und sich genauso wie alle anderen Schülerinnen und Schüler den Leistungsüberprüfungen zu stellen haben, und die Bewertung aller Fächer ausschließlich in der Zuständigkeit der Schule bleibt;
  3. bei negativer Bewertung am Ende des ersten Halbjahres in einem von der Freistellung betroffenen Fach die Freistellung widerrufen werden kann.

KRITERIEN DER SCHULE

  1. Die Schule gewährt für akkreditierte außerschulische Bildungsträger eine Freistellung, die folgendermaßen geregelt ist: Die Schule entschuldigt Absenzen, die sich aufgrund von Überschneidungen mit Bildungsangeboten akkreditierter außerschulische Bildungsträger, wie Konservatorium, Musikschulen oder Sportvereine ergeben.
  2. Auf Ansuchen der Eltern bzw. volljähriger Schülerinnen und Schüler kann eine solche Freistellung auch für weitere Bildungstätigkeiten gewährt werden, die nicht im Gesetz genannt oder von der Kommission am Bildungsressort akkreditiert wurden. Dem Ansuchen ist eine genaue Beschreibung der Bildungstätigkeiten, deren Dauer, Inhalte und Ziele beizulegen. In diesen Bereich fallen spezielle Ausbildungen und Spezialisierungskurse.
  3. Das formlose Ansuchen oder Ansuchen mit dem Formular auf den Schulwebseiten ist innerhalb der hier angeführten Termine oder jedenfalls rechtzeitig vor Beginn der entsprechenden Bildungstätigkeiten an die Schule zu richten:
    1. Termin: 01. September des jeweiligen Schuljahres
    2. Termin: 15. Oktober des jeweiligen Schuljahres
  4. Bedingungen für die Freistellung:
    Die Abwesenheit vom Unterricht wird gewährt und entschuldigt, falls und solange der/die Schüler/in im Fach, in dem er/sie Unterrichtszeit verliert, positive Leistungen erzielt. In diesem Fall werden die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten rechtzeitig informiert. Ein regelmäßiger Besuch der Tätigkeiten ist gleichermaßen Voraussetzung.
  5. Bestätigung über das Ausmaß der effektiven Teilnahme an den außerschulischen Bildungstätigkeiten. Die Bestätigung über das Ausmaß der effektiven Teilnahme an den außerschulischen Bildungstätigkeiten muss innerhalb 20. Januar für den ersten Bewertungsabschnitt und innerhalb 05. Juni für den zweiten Bewertungsabschnitt an die Schule geschickt werden, damit die Absenzen wie oben beschrieben angerechnet werden können. Das entsprechende Formular kann dafür benutzt werden.
  6. Sofern die betroffenen Schüler/innen der Schule Bestätigungen über den erfolgten Besuch der Bildungstätigkeiten übermitteln, werden die diesbezüglichen Absenzen entschuldigt. Diese Absenzen zählen nicht zum Gesamtkontingent der Absenzen am Ende des Schuljahres.

Genehmigung der Gewährung der Abwesenheit vom Unterricht und weitere Bedingungen Der Antrag um Gewährung der Abwesenheit vom Unterricht wird von den Erziehungsverantwortlichen bzw. den volljährigen Schülerinnen und Schülern an die Schulführungskraft gestellt, von dieser überprüft und aufgrund der festgelegten Kriterien nach Absprache mit dem Klassenvorstand genehmigt oder nicht genehmigt. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler sind zum regelmäßigen Besuch der außerschulischen Bildungstätigkeiten verpflichtet. Bei einer Missachtung dieser Bestimmung kann die Schule die Gewährung der Abwesenheit vom Unterricht jederzeit widerrufen.
Schülerinnen und Schüler, welche für den Besuch von anerkannten Bildungstätigkeiten vom Unterricht gerechtfertigt abwesend sind und deren Unterrichtstag deswegen vorzeitig endet, verlassen die Schule nach den gleichen Regeln und Bedingungen wie beim üblichen Unterrichtsende. Die Schulen haben in diesen Fällen keine zusätzlichen Aufsichtspflichten, der öffentlichen Hand dürfen keine zusätzlichen Kosten entstehen. Die Aufsichtspflicht und der Versicherungsschutz auf dem Weg zu, von und in der Zeit während der anerkannten Bildungstätigkeiten liegen ausschließlich in der Verantwortung der jeweiligen Träger dieser Tätigkeiten, der Erziehungsverantwortlichen bzw. der volljährigen Schülerinnen und Schüler.

Die Kommission für die Akkreditierung von Bildungsangeboten hat folgende Mitglieder:

  1. Präsidentin/Präsident des Schulrats
  2. Direktorin/Direktor
  3. Fachgruppenleiterin/Fachgruppenleiter Bewegung und Sport
  4. Fachgruppenleiterin/Fachgruppenleiter technische Fächer Bauwesen/Elektronik (je nach Spezialgebiet der externen Bildungsangebote)
  5. Schulsekretärin

Es gelten folgende Qualitätskriterien für die Akkreditierung von Bildungsträgern:

  • Die Tätigkeiten des Bildungsträgers entsprechen

    • den Rahmenrichtlinien des Landes

    • dem allgemeinen Bildungsauftrag der Schule

  • die mit der Bildungstätigkeit betrauten Personen verfügen über anerkannte berufliche und fachliche Qualifikationen

  • der Bildungsträger garantiert für ein anspruchsvolles Niveau der angebotenen Tätigkeiten

Die Kommission prüft die Anträge der Bildungsträger und gewährt die Akkreditierung nach den Richtlinien der Landesregierung und den entsprechenden Qualitätskriterien der Schule. Wesentlich für die Qualitätskriterien der Schule ist, dass der Bildungsträger die Tätigkeit an den Rahmenrichtlinien des Landes ausrichtet und diese sich auf den allgemeinen Bildungsauftrag der Schule beziehen und die mit der Bildungstätigkeit betrauten Personen über anerkannte berufliche und fachliche Qualifikationen verfügen.

Die Formulare – siehe Anlagen zu diesem Beschluss - werden auf der Webseite der Schule zugänglich gemacht. Das Schulprogramm wird dem Beschluss entsprechend angepasst.

 

DIE SEKRETÄRIN DES SCHULRATES Claudia Cassin

 

DER VORSITZENDE DES SCHULRATES Dr. Johann Gamper

 

06.10.2016

B.2 Geschäfts- und Benutzerordnungen

Räumungsordnung

  1. Fluchtwege: Von allen Räumen gelangt man über den Haupteingang oder die Notausgänge ins Freie. Für eine optimale Verteilung der Personen ist auf dem Räumungsplan der Fluchtweg durch Pfeile gekennzeichnet.
  2. Sammelplatz: Als Sammelplatz dient die Grünfläche nord-westlich des Schulgebäudes, vor den Fenstern der Büros.
  3. Festlegung der Zuständigkeiten:
    • Räumungsanordnung: Die Anordnung zum Räumen erfolgt durch den Direktor oder seinen Stellvertreter. Bei Abwesenheit des Direktors oder seines Stellvertreters kann die Räumung im Notfall von jedermann angeordnet werden.
    • Aufgaben der Lehrpersonen: Die Lehrpersonen sind für die jeweilige Klasse verantwortlich und haben die Räumung zu koordinieren.
  4. Alarm: Im Falle von Räumung erfolgt ein Alarmzeichen!
  5. Ablauf der Räumung: Im Brandfall darf der AUFZUG nicht benützt werden!
    Mehrere vom Direktor beauftragte Personen kontrollieren alle Räume auf vollständige Räumung.
    Wenn Fluchtwege unpassierbar (Starke Verrauchung, Feuer, zerstörter Fluchtweg usw.):
    • Im Klassenraum bleiben
    • Türschlitze mit nassen Tüchern abdichten
    • Sich am Fenster bemerkbar machen
    • Nie aus dem Fenster springen!

    Der abgedichtete Raum bietet lange Schutz und die Feuerwehr holt euch raus!

    Aufgaben der Lehrpersonen 

    • koordinieren und überwachen die Räumung, stellen die Vollzähligkeit der Schüler/innen fest und geben Anweisungen zur Räumung;
    • verlassen mit ihrer Klasse das Schulgebäude, nehmen das Klassenbuch, die Evakuierungsliste und wenn möglich den Fluchtplan mit, schließen die Räume und begeben sich zum Sammelplatz;
    • sie stellen die Vollzähligkeit der Schüler/innen anhand der Listen im Klassenbuch fest;
    • erstatten der Einsatzleitung Meldung.

    Aufgaben der Schüler/innen

    • unterbrechen jede Tätigkeit; 
    • befolgen die Anweisungen der Lehrkräfte;
    • verlassen zügig das Gebäude;
    • stellen sich klassenweise am Sammelplatz auf;
    • befolgen weitere Anweisungen.

  6. Information und Probealarm:Über die vorliegende Räumungsordnung und das Verhalten im Brandfall werden am Beginn des Schuljahres das gesamte Schulpersonal und die Schüler/innen informiert. 
 

B.2.1 AG Schulentwicklung

Die Arbeitsgruppe besteht aus einer Kerngruppe mit Direktor und Mitarbeiter/innen, Koordinator/innen, Fachgruppenleiter/innen und kann nach Bedarf durch interne oder externe Experten erweitert werden. Interessierte Kolleginnen und Kollegen können an den Arbeitssitzungen teilnehmen. Die Gruppe wird das Kollegium über Sitzungen, Tagesordnungen und Ergebnisse informieren, zunächst im Aushang, in Zukunft elektronisch.

Während der Direktionsrat sich mit der Planung von Plenarsitzungen und kurzfristigen Regelungen befasst, ist es Aufgabe der AG, Themen der Schulentwicklung zu vertiefen. Ansonsten gilt die seit 2001 beschlossene Geschäftsordnung.

  1. Die Arbeitsgruppe konstituiert sich am Beginn des Schuljahres und wird durch das Plenum bestätigt.
    1. Die Anwesenheit der Mitglieder ist verpflichtend.
    2. Die Gruppe sollte sich kontinuierlich alle fünf bis sechs Wochen treffen.
  2. Die Mitglieder wählen bei ihrer ersten Sitzung eine Leiterin/einen Leiter und erstellen einen Tätigkeitsplan.
    1. Die Geschäftsordnung wird überprüft und notfalls adaptiert.
    2. Die Moderation sowie die Schriftführung sollte im Rotationsprinzip alle Mitglieder der Gruppe einbeziehen.
    3. Die Tagesordnung für die nachfolgende Sitzung sollte bereits am Ende jeder Sitzung als Entwurf feststehen.
    4. Protokolle sollten spätestens in einer Woche vorliegen.
    5. Der/Die Leiter/in hält Kontakt zu den Koordinatoren und beruft die Sitzungen nach Absprache mit den Mitgliedern ein.
  3. Bei Bedarf sind Experten hinzuziehen
  4. Beschlüsse der Arbeitsgruppe werden dem Plenum zur Prüfung vorgelegt und dienen als Grundlagen für weitere Diskussionen und Kollegiumsbeschlüsse.
 

B.2.2 Benutzerordnung EDV-Räume

  1. Vormerkungen für die Benutzung der EDV-Räume erfolgt über das elektronische Register.
  2. Schüler dürfen sich nur in Anwesenheit einer Lehrperson im EDV-Raum aufhalten.
  3. Die Nutzer verpflichten sich, die Geräte sachdienlich zu behandeln und mit den Daten im Schulnetzwerk verantwortungsvoll umzugehen. Defekte und Störungen an den PCs müssen unverzüglich der anwesenden Lehrperson gemeldet werden. Essen und Trinken ist im EDV-Raum untersagt.
  4. Jene Lehrperson, die den EDV-Raum reserviert, hat das Recht, zusätzliche Schüler oder Schülergruppen in der Stunde zuzulassen oder sie abzuweisen.
  5. Die Nutzung des Schulnetzwerkes erfolgt über einen persönlichen Benutzerzugang. Um Missbrauch zu vermeiden, müssen alle Benutzer ein persönliches Kennwort verwenden und dieses geheim halten. Jeder ist für Missbrauchs seines Accounts selbst verantwortlich.
  6. Jeder Schüler hat ein „Druckguthaben“, das zu Beginn des Schuljahres festgesetzt und entsprechend aufgeladen wird. Schwarz-weiß Drucke kosten 4 Cent; Farbdrucke 12 Cent.
  7. Beim Verlassen des Raumes achtet die Lehrperson darauf, dass sich die Schüler ordnungsgemäß abmelden, Bildschirme ausschalten und die Stühle ordentlich hinstellen.
  8. Die EDV-Räume müssen verschlossen werden.
  9. Der Internetzugang ist für Schüler gesperrt. Die verantwortliche Lehrperson kann einzelne Schüler oder die ganze Klasse mit Hilfe des Zusatzprogramms „Internetzugang ändern“ freischalten. Ab diesem Moment werden sämtliche Aktionen, die ein Schüler im Internet durchführt, protokolliert. Die Lehrperson ist für das „Surfen“ der Schüler verantwortlich und muss die freigeschalteten Benutzer am Ende der Stunde wieder vom Internetzugang abmelden.
  10. Trotzdem verpflichtet sich jeder Nutzer, alle Handlungen zu unterlassen, die die öffentliche Ordnung und Sicherheit oder Sittlichkeit gefährdet oder gegen Gesetze verstößt. Insbesondere sind das Datenschutzgesetz, das Jugendschutzgesetz, das Telekommunikationsgesetz, sowie Persönlichkeits- und Urheberrechte zu beachten. Der Besuch von Seiten mit verfassungsfeindlichen, rassistischen, faschistischen und pornographischen Inhalten, sowie von Seiten mit Aufforderungen zu Straftaten ist verboten.
  11. Es ist untersagt, über den Internetzugang der Schule Informationen zu verbreiten, die das Ansehen der Schule oder ihrer Mitglieder in irgendeiner Form schädigen.
  12. Die Schule behält sich vor, didaktisch nicht sinnvolle Seiten zu sperren.
  13. Veränderungen der Installation und Konfiguration der PCs und des Netzwerkes ist untersagt, ebenso die Manipulation an der Hardwareausstattung.
  14. Nutzer, die gegen die Benutzerordnung verstoßen, können durch Klassenratsbeschluss von der Nutzung der EDV-Räume ausgeschlossen werden.

Im Falle einer Verletzung von geltendem Recht, können zivil- oder strafrechtliche Schritte eingeleitet werden.

B.2.4 Benutzerordnung W-LAN an der Schule

Regelung für die Nutzung des W-LANs und Minimierung des Strahlenrisikos TFO-RG Meran

Hinweise:

  1. Das LOG-IN erfolgt mit dem Benutzernamen für das Schulnetzwerk. Der Benutzername und das Passwort dürfen nicht weiter gegeben werden
  2. Die Systemverwalter haben für die Schüler/innen, die nicht in einer digitalen Klasse sind, eine White-List erstellt (Wikipedia, Webseiten der Schule ...)

Verhalten und Umgang:

  1. Jeder Nutzer ist für alle Aktivitäten während seiner Arbeitssitzungen voll verantwortlich und trägt bei Verstößen gegen geltendes Recht (Datenschutzgesetz, Jugendschutzgesetz etc.) die rechtlichen Konsequenzen. Diese können strafrechtlicher Natur sein bzw. die Erstattung des entstandenen Schadens nach sich ziehen.
  2. Downloads, Uploads oder elektronische Publikationen sind während des Unterrichts nur mit Genehmigung der Lehrperson erlaubt.
  3. Die Datenverbindung darf grundsätzlich nur für schulische Zwecke verwendet werden und es wird ein verantwortungsvoller Umgang damit erwartet.
  4. Falls Schüler/innen die W-LAN Verbindung nicht brauchen, soll diese Funktion des Netbooks deaktiviert werden. Damit verringert sich der Energiekonsum und die Strahlengefahr.
  5. Für alle nicht erwähnten Angelegenheiten gelten die Bestimmungen im Schulprogramm sowie die Regelungen laut Schul- und Staatsgesetzgebung.

 

Der Direktor   
Dr. Franz Josef Oberstaller

B.2.3 Benutzerordnung für die digitale Klasse

Benutzerordnung für die digitale Klasse

  1. Die Schüler und Schülerinnen der digitalen Klassen bringen ihr eigenes Gerät mit (Prinzip BYOD - bring your own device).
  2. Das mitgebrachte Gerät entspricht den technischen Anforderungen, die bei Projektbeginn (Frühjar 2015) erläutert wurden und am Anfang eines jeden Schuljahres aktualisiert werden.
  3. Das mitgebrachte Gerät muss jeden Tag vor Schulbeginn aufgeladen werden.
  4. Das Gerät muss vom Schüler/von der Schülerin mit der vereinbarten Software ausgestattet sein. Er/Sie ist auch für die Aktualisierung des Betriebssystems und der benutzten Software verantwortlich. Er/Sie ist für die sichere Speicherung von persönlichen Daten und Dokumenten verantwortlich. Dazu können Speichermedien (internes/externes Speichermedium) oder Cloud Systeme genutzt werden. Die Schule ist für den Verlust von Daten oder Dokumenten des Schülers/der Schülerin nicht verantwortlich.
  5. Der Eigentümer des Gerätes ist für das Gerät verantwortlich und bewahrt es an einem sicheren Ort auf. Dafür stehen u. a. die Spinde zur Verfügung. Die Schule ist nicht verantwortlich im Falle von Diebstahl, Beschädigung oder Missbrauch des Gerätes.
  6. Die Lehrperson entscheidet über die Nutzung des Gerätes im Unterricht. Die Anweisung diesbezüglich werden von den Schülern/Schülerinnen befolgt. Zur Kontrolle darf eine Lehrperson die Schüler/Schülerinnen auffordern, ihre offenen und verborgenen Fenster sowie laufende Programme zu zeigen.
  7. Die Internetanbindung erfolgt über das schuleigene Wlan-Netz. Sollte eine Anbindung über andere technische Netze (z.B. G3, G4 oder Ähnliches) erfolgen, obliegt die Verantwortung alleine dem Nutzer bzw. dessen Erziehungsberechtigten.
  8. Die Schüler/-innen dürfen die Geräte im Unterricht nur zu didaktischen Zwecken benutzen. Im Zweifelsfall muss der Schüler/die Schülerin die Lehrperson um Erlaubnis fragen.
  9. Die gesetzlichen Bestimmungen insbesondere des Strafrechts und des Urheberrechts sind jederzeit zu beachten. Es ist nicht gestattet, gewaltverherrlichende, rassistische und politisch extreme sowie diskriminierende und/oder menschenverachtende Inhalte aufzurufen oder zu versenden.
  10. Die Schule speichert und kontrolliert den Datenverkehr (u. a. auch die Internetnutzung) der Nutzer.
  11. Die Schule macht von ihren Einsichtsrechten in Fällen des Verdachts von Missbrauch durch verdachtsunabhängige Stichproben Gebrauch.
  12. Das Ausprobieren, das Ausforschen und die Benutzung fremder Zugriffsberechtigungen und sonstiger Authentifizierungsmittel sind wie der Zugriff auf fremde, persönliche Verzeichnisse und Dateien des Eigentümers unzulässig.
  13. Ohne ausdrückliche Genehmigung der Betroffenen (bzw. der Erziehungsberechtigten im Falle Minderjähriger) und der jeweiligen Lehrperson dürfen keine Aufnahmen (Foto, Video, Ton) in der Schule gemacht werden. Dasselbe gilt für das Hochladen solcher Bild- und Tondateien in das Internet (besonders, aber nicht nur, in soziale Netze wie Facebook, Youtube, Instagram, Whatsapp u.a.m.).
  14. Die Schule ist nicht für den Inhalt der über ihren Zugang abrufbaren Angebote Dritter im Internet verantwortlich.
  15. Im Namen der Schule dürfen weder Vertragsverhältnisse eingegangen noch ohne Erlaubnis kostenpflichtige Dienste im Internet genutzt werden.
  16. Bei der Weiterverarbeitung von Daten aus dem Internet sind Urheber- oder Nutzungsrechte zu beachten. So dürfen zum Beispiel digitalisierte Texte, Bilder und andere Materialien nur mit Erlaubnis der Urheber auf eigenen Internetseiten verwendet werden. Grundsätzlich ist der Urheber zu nennen.
  17. Bei der Ausführung von Arbeitsaufträgen (Hausaufgaben, Schularbeiten, Recherchen usw.) verpflichten sich Schüler und Schülerinnen zu einer korrekten Vorgangsweise, insbesondere in Bezug auf korrektes wissenschaftliches Arbeiten und Unterlassung von Plagiaten (Vollplagiat, Teilplagiat, Übersetzungsplagiat u. Ä.).
  18. Weiters sind die allgemeinen Bestimmungen der Hausordnung und des Gesetzes zu beachten.
  19. Verstoße gegen diese Benutzerordnung werden laut Schulprogramm mit den entsprechenden Disziplinarmaßnahmen geahndet. Bei Missbrauch kann einem Nutzer der Zugang zum Schulnetz verwehrt werden.
  20. Die Zulassung zur digitalen Klasse und zum schulischen Wlan-Netz erfolgt nach Einischtnahme in diese Benutzerordnung und nach Annahme aller Bedingungen durch den Nutzer bzw. dessen Erziehungsberechtigten.

B.2.5 Bibliotheksordnung

Bibliotheksordnung

  1. Die Bibliothek ist in erster Linie für die Technologische Fachoberschule und für das Realgymnasium zugänglich, in zweiter Linie aber auch für alle weiteren Oberschüler und Lehrer der Meraner Oberschulen sowie für Eltern und Interessierte. Die Bibliotheksordnung gilt ausnahmslos für alle Benutzer. 
  2. Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten sind während der Unterrichtszeit und teilweise auch in der Mittagspause gewährleistet. (Die genauen Öffnungszeiten der Schulbibliothek werden an der Bibliothekstür und auf unserer Webseite veröffentlicht.)
    Montag 7:40 – 13:10
    Dienstag 7:40 – 16:00 durchgehend geöffnet
    Mittwoch 7:40 – 17:00 durchgehend geöffnet
    Donnerstag 7:40 – 16:00 durchgehend geöffnet
    Freitag 7:40 – 17:00 durchgehend geöffnet
  3. Dauer der Ausleihe:
    • CDs, CD-ROMs/DVDs : 1 Woche
    • Zeitschriften (außer der aktuellen Nummer): 2 Wochen
    • Bücher: 4 Wochen
    Die Ausleihdauer aller Medien, kann - falls keine Vormerkung vorliegt - verlängert werden. Für Lehrkräfte ist eine längere oder Jahresausleihe möglich, wenn es nicht wichtige Lehrbücher betrifft, die in der Bibliothek greifbar bleiben müssen wie Lexika, Wörterbücher u.a.
    • Sommerausleihe ist für das Lehrpersonal sowie für die Schüler möglich.
    • Beschädigte oder verloren gegangene Bücher und Medien müssen vom Ausleiher nachgekauft werden!
  4. Klassensätze: Klassensätze werden ausschließlich an Lehrpersonen verliehen. Die Ausleihfrist beträgt zwei Monate und kann verlängert werden. Die Lehrkräfte haben die Aufgabe, die Bücher entsprechend der von der Bibliothekarin ausgehändigten Entlehnliste zu verteilen; sie sind dafür verantwortlich, dass die Klassensätze vollständig zurückgebracht werden.
  5. Versäumnisgebühr: Für verspätet zurückgebrachte Bücher und Medien wird eine Versäumnisgebühr eingehoben. Ab dem 5. Tag beläuft sich diese auf 30 Cent, jeden zweiten Tag erhöht sie sich um weitere 30 Cent. Diese Regel gilt auch für Lehrpersonen. Die Gebühren werden von der Bibliothekarin bzw. von der mit der Aufsicht betrauten Person eingehoben und durch eine Quittung bestätigt. Die Verpflichtung zur Zahlung der Versäumnisgebühr ist nicht an die Zustellung des Mahnschreibens, das i.d.R. nach Fälligkeit ausgestellt wird, gekoppelt. Im Krankheitsfall wird – nach Vorweisen der entschuldigten Absenz – die Versäumnisgebühr erlassen bzw. entsprechend reduziert.
  6. Computer- und Internetnutzung: Die ans didaktische Netz angeschlossenen Computer stehen den Schülern und Lehrpersonen zur Verfügung. Ein Computer ist für die Recherche (OPAC) reserviert.
    • Chatten und Spielen, sowie die Nutzung kostenpflichtiger Dienste sind nicht erlaubt, ebenso die Änderung der Konfiguration des Arbeitsplatzes. Für mutwillige Beschädigungen der Hard und Software haftet der/die Benutzer/in. Näheres ist in der Netzwerkordnung verankert.
    • Jedem Schüler wird zu Beginn des Schuljahres ein Druckkontingent zugewiesen, das je nach Klassenstufe variiert. Durch das Programm „Papercut“ wird die Zahl der Ausdrucke gesteuert bzw. der entsprechende Betrag vom Guthaben abgezogen.
  7. Essen und Trinken sind in der Bibliothek nicht erlaubt.

B.2.6 Geschäftsordnung des Schulrates

Art. 1 - Wahl des/der Vorsitzenden

Innerhalb von vierzig Tagen nach Bekanntgabe der Gewählten beruft der Direktor/die Direktorin den Schulrat, der sich aus vierzehn Mitgliedern zusammensetzt, zur konstituierenden Sitzung ein. Der/die Vorsitzende des Schulrates wird aus den Elternvertretern/Elternvertreterinnen mit geheimer Stimmabgabe gewählt oder auf Wunsch aller Anwesenden per Akklamation bestimmt. Es gilt der Elternvertreter/die Elternvertreterin als gewählt, der/die am meisten Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit gilt der/die Ältere als gewählt. Der Schulrat wählt nach den gleichen Modalitäten auch eine/n stellvertretende/n Vorsitzende/n.

Art. 2 - Einberufung des Schulrates

Die Einberufung des Schulrates muss wenigstens acht Tage vor dem Versammlungstermin erfolgen. In der Einladung müssen Ort, Tag, Zeit und die Themen der Tagesordnung angegeben sein. Die Einberufung erfolgt mit einem an die einzelnen Mitglieder gerichteten Brief und durch Aushang an der Anschlagtafel der Direktion. Der/die Vorsitzende beruft den Schulrat ein, wenn er/sie es für notwendig hält, wenn der Direktor/die Direktorin oder drei Ratsmitglieder es verlangen. Das Sekretariat der Schuldirektion steht dem/der Vorsitzenden für diese Aufgaben zur Verfügung.

Art. 3 - Beschlussfähigkeit

Für die Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit der Mehrheit der Ratsmitglieder notwendig, das heißt, es müssen mindestens acht Mitglieder anwesend sein. Die Mitglieder werden ersucht, ihre vorhersehbare Abwesenheit dem Direktor/der Direktorin vor der Sitzung zu melden.

Art. 4 - Gültigkeit der Beschlüsse

Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden Mitglieder gefasst. Die Mitglieder, die erklären, sich der Stimme zu enthalten, werden nicht zu den Abstimmenden gezählt. Über die Anträge wird offen abgestimmt.
Die Beschlüsse, die Personen betreffen, werden in geheimer Abstimmung gefasst. Geheim abgestimmt wird auch jedes Mal, wenn es von wenigstens einem Drittel der anwesenden Mitglieder verlangt wird. Die leeren und nichtigen Stimmzettel werden zur Anzahl der Abstimmenden gezählt.
Der/die Vorsitzende stellt das Abstimmungsergebnis fest und verkündet es. Der Antrag gilt als nicht genehmigt, wenn gleich viele Stimmen dafür und dagegen abgegeben werden. Minderjährige Schüler/innen im Schulrat haben kein Stimmrecht in Bezug auf den Haushalts-voranschlag und den Rechnungsabschluss sowie die Verwendung der Geldmittel.

Art. 5 - Tagesordnung

Dem Schulrat darf kein Beschlussantrag vorgelegt werden, wenn dieser nicht in die Tagesordnung aufgenommen wurde und die entsprechenden Akten den Mitgliedern nicht zugänglich waren. Bei begründeter Dringlichkeit kann der/die Vorsitzende oder der Direktor/die Direktorin oder wenigstens ein Drittel der Ratsmitglieder (= fünf) bei Beginn der Sitzung dem Schulrat Angelegenheiten, die nicht in der Tagesordnung aufscheinen, zur Beschlussfassung unterbreiten, sofern wenigstens vier Fünftel aller Ratsmitglieder (= zwölf) anwesend sind und alle Anwesenden der Änderung zustimmen. Wenn die Behandlung der Angelegenheit von der Einhaltung von Fristen abhängt, reicht die Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden.

Art. 6 - Niederschriften

Die Niederschriften der Beschlüsse und der Sitzungen werden vom/von der Vorsitzenden und vom Sekretär/von der Sekretärin des Schulrates unterzeichnet. Die Sitzungsniederschriften bedürfen keiner weiteren Genehmigung. Jedes Mitglied kann in die Sitzungsniederschriften Einsicht nehmen, eine Abschrift anfertigen und eventuelle formelle Berichtigungen oder Präzisierungen der Erklärungen, die es im Laufe der Sitzung abgegeben hat, verlangen. Diese werden vom Sekretär/von der Sekretärin mit Genehmigung des/der Vorsitzenden im Protokoll vermerkt. Die Protokolle werden in einer eigenen Mappe gesammelt, wobei jede Seite eine fortlaufende Nummer erhält. Die Protokolle werden von einem Mitglied des Schulrates (evtl. mit Rotation), die vom/von der Vorsitzenden mit der Führung des Protokolls beauftragt wird, verfasst.

Art. 7 - Öffentlichkeit der Akten

Die Protokolle werden an alle Mitglieder verschickt und in beiden Schulen an der Anschlagtafel ausgehängt. An der Anschlagtafel der Schuldirektion wird die volle Abschrift der Beschlüsse ausgehängt. Die Bekanntgabe an der Anschlagtafel erfolgt spätestens acht Tage nach der Sitzung. Der Beschluss muss mindestens acht Tage im Aushang bleiben. Die Akten des Schulrates werden im Sekretariat aufbewahrt und sind mit Ausnahme jener, die Einzelpersonen betreffen, allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft zugänglich.

Art. 8 - Öffentlichkeit der Sitzungen

Aufgrund des Fassungsvermögens des Versammlungsraumes können außer den Ratsmitgliedern noch insgesamt 12 Mitglieder der Schulgemeinschaft den Sitzungen beiwohnen.

Art. 9 - Spesenvergütung an die Ratsmitglieder

Die Teilnahme an den Sitzungen wird nicht vergütet. Den Mitgliedern, die nicht am Sitzungsort wohnen bzw. Dienst leisten, werden die Fahrtspesen im Ausmaß und zu den Bedingungen rückvergütet, wie sie für die Landesbediensteten gelten. Beschluss des Schulrates vom 30. November 2005, Nr. 9

B.2.7 Geschäftsordnung für das Plenum

  1. Einberufung des Gremiums
    1. Die Einberufung erfolgt durch den Direktor mindestens eine Woche vorher.
  2. Vorsitz
    1. Den Vorsitz führt der Direktor oder dessen Stellvertreter oder ein designiertes Mitglied, oder im Zweifelsfall das älteste Mitglied.
    2. Der Vorsitzende bestimmt für Diskussionen, nach einem Rotationsprinzip, eine/-n Moderator/in. Der/die Moderator/in verhält sich neutral. (siehe Berufsbild)
  3. Häufigkeit und Dauer der Sitzungen
    1. Folgende Sitzungen werden durchgeführt: Antrittskonferenz, Eröffnungskonferenz, Tätigkeits- bzw. Schulprogrammsitzung, erste Bücherkonferenz, zweite Bücherkonferenz, Evaluation- bzw. Jahresrückblick. Weitere Sitzungen werden nach Bedarf durch den Direktor oder auf Antrag einer 1/3 Mehrheit des Kollegiums einberufen.
    2.  Sitzungen sollten inklusive Pause nicht länger als drei Stunden dauern.
  4. Anwesenheit der Mitglieder
    1. Die Anwesenheit ist verpflichtend. Abwesenheiten sind zu rechtfertigen.
    2. Abmeldungen erfolgen beim Vorsitzenden; Name und Uhrzeit werden protokolliert.
    3. Mitglieder einer gewählten Arbeitsgruppe werden bei mehr als drei unentschuldigten Abwesenheiten in Folge von der Gruppe ausgeschlossen.
  5. Tagesordnung
    1. Die Tagesordnung wird an der Anschlagtafel ausgehängt.
    2. Alle Tagesordnungspunkte tragen den Vermerk:
      D = Diskussion (mit Moderation),
      B = Beschluss,
      M = Mitteilung
    3. Abänderungen der Tagesordnung auf Anfrage nur am Beginn der Sitzung und bei Zustimmung von 2/3 des Kollegiums (Stimmenthaltung nicht möglich).
    4. Unter „Allfälliges“ können keine Beschlüsse gefasst werden.
  6. Beschlussfähigkeit
    1. Das Kollegium ist beschlussfähig bei einer Anwesenheit von 50% +1 der Mitglieder
    2. Die Beschlüsse sind bei einer einfachen Mehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden Mitglieder gültig.
  7. Abstimmung
    1. Die Abstimmung erfolgt per Handzeichen, oder auf Wunsch einer 1/3 Mehrheit auch geheim.
    2. Personenwahlen in ein Gremium sind geheim und die Betroffenen verlassen den Sitzungsraum. Es dürfen in der Regel zwei Vorzugsstimmen abgegeben werden; bei Stimmgleichheit ist eine Stichwahl abzuhalten.
    3. Beschlüsse sollten nicht ohne vorhergehende Diskussion gefasst werden.
    4. Anträge müssen klar formuliert werden, vorzugsweise schriftlich.
    5. Die Abstimmung über einen Gegenantrag muss vor der Abstimmung des Antrags erfolgen.      
    6. Bevor ein neuer Antrag gestellt werden kann, muss über den vorhergehenden abgestimmt werden.
    7. Wichtige didaktische Neuerungen oder Schulprogrammbeschlüsse betreffen das ganze Lehrerkollegium, eine Stimmenthaltung wird mit dem didaktischen Grundsatz der gemeinsamen Verantwortung ausgeschlossen.
  8. Wortmeldung
    1. Wortmeldungen sind nur zu Punkten der Tagesordnung möglich.
    2. Die Reihenfolge der Wortmeldungen muss eingehalten werden.
    3. Redezeit bei Debatten ca. 3 Minuten. Vertagung
  9. Der Vorsitzende kann nach Bedarf gewisse Punkte vertagen.
  10. Protokoll
    1. Anwesend
    2. Abwesend mit Grundangabe
    3. Ort
    4. Datum
    5. Dauer
    6. Tagesordnung
    7. Inhalte
    8. Abstimmungsergebnisse
    9. Verantwortliche für die Umsetzung von Vorhaben
    10. Das Protokoll muss für alle Mitglieder einsichtig sein und spätestens nach einer Woche aufliegen, auf jeden Fall bei der nächsten Sitzung, falls diese in knapperen Abständen erfolgt. Das Protokoll rotiert alphabetisch.
  11. Einladung von Experten und anderen Personen (Beobachter / Berater)
    1. Muss als Punkt in die Tagesordnung aufgenommen werden.
  12. Durchführungen und Bekanntmachung der Beschlüsse
    1. Die vom Plenum gefassten Beschlüsse sind verbindlich und die Schulleitung ist für die Umsetzung verantwortlich. Die Bekanntmachung erfolgt durch die Veröffentli- chung des Protokolls im Lehrerzimmer.

B.2.8 Geschäftsordnung für den Elternrat

1. Aufgaben des Elternrates

  • die Zusammenarbeit Schule-Familie zu verstärken;
  • Initiativen zur Elternarbeit und Elternfortbildung - auch gemeinsam mit den Lehrkräften - zu planen und durchzuführen, sowie den Kostenvoranschlag dem Schulrat zur Genehmigung und Finanzierung vorzulegen;
  • Wünsche der Eltern zu erheben und die entsprechenden Anträge an die zuständigen Personen und Gremien weiter zu leiten;
  • Vorschläge zum Schulprogramm unserer Schule zu erarbeiten;
  • über örtliche Schulprobleme zu beraten und Lösungsvorschläge einzubringen;
  • zu den Tagesordnungspunkten der Schulratssitzungen Stellung zu nehmen;
  • eine/n Vertreter/in in das Landeskomitee der Elternvertreter zu wählen;
  • die Elternvertreter in den Schulrat zu wählen, falls der Schulrat sich für das indirekte Wahlsystem entschieden hat;
  • an der Vorbereitung und Durchführung der Wahlen der Elternvertreter in den Mitbestimmungsgremien mit zu arbeiten.

2. Sitz- und Stimmrecht

  • Sitz und Stimme im Elternrat haben die gewählten Elternvertreter der Klassenräte und die gewählten Elternvertreter des Schulrates. Eine Vertretung ist nicht möglich.
  • Zu den Sitzungen können der Direktor, Lehrer- und Schülervertreter, sowie externe Berater eingeladen werden. Sie nehmen ohne Stimmrecht an den Sitzungen teil.
  • Der Direktor hat als gesetzlicher Vertreter der Schule das Recht an den Sitzungen teilzunehmen.

3. Wahl und Aufgaben des/der Vorsitzenden

Der Elternrat wählt aus seiner Mitte den/die Vorsitzende/n, dessen Stellvertreter und eventuell weitere Mitarbeiter/innen. Dabei soll auf Kontinuität geachtet werden.
Der / Die Vorsitzende hat die Aufgabe, die Sitzungen vorzubereiten, die Tagesordnung zu erstellen, zur Sitzung einzuladen und sie zu leiten. Er/Sie koordiniert auch die Tätigkeit der allfälligen Untergruppen.

4. Einberufung der Sitzungen

Die erste Einberufung erfolgt gemeinsam durch den Schulratspräsidenten und den Schuldirektor. Der gewählte Vorsitzende beruft die weiteren Sitzungen ein. Ort und Zeit werden nach Rücksprache mit dem Direktor festgelegt. Der Elternrat tritt außerdem zusammen, wenn ein Viertel der Mitglieder dies verlangt.
Die Einladungen werden mindestens acht Tage vor der Sitzung über die Schüler den Elternvertretern zugeschickt und an der Anschlagtafel der Schule veröffentlicht. Das Sekretariat der Schule steht der / dem Vorsitzenden für diese Arbeit zur Seite.

5. Tagesordnung

Die Einladung kann die Tagesordnung enthalten. Zu Beginn der Sitzung können noch weitere Tagsordnungspunkte aufgenommen werden, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder dies beschließt.

6. Abstimmung

Die Abstimmung über Anträge erfolgt in der Regel mit Handzeichen. Geheim ist abzustimmen wenn es sich um Personen handelt.
Beschlussfähig ist der Elternrat, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmgleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

7. Sitzungsniederschrift

Über die Sitzung ist eine Niederschrift anzufertigen, welche kurz die Diskussions- und Abstimmungsergebnisse festhält. Sie wird vom Vorsitzenden und vom Schriftführer unterzeichnet. Die Protokolle werden in der Schuldirektion aufbewahrt und können dort nach den geltenden Bestimmungen eingesehen werden.

8. Gliederung des Elternrates

Der Elternrat kann nach Bedarf in Untergruppen arbeiten. Soweit notwendig und sinnvoll, wählt jede Gruppe einen Vorsitzenden.

B.2.9 Laborordnung für Physik- Chemie- und Biologieräume

Voraussetzung für die Vermeidung von Unfällen ist eine gewissenhafte Vorbereitung auf die geplante Übung, und zwar sowohl von Schülerseite als auch von Lehrerseite.

  1. Die Chemie-, Biologie- und Physikräume dürfen nur unter Aufsicht des Fachlehrers oder mit einer Sondergenehmigung des Direktors bzw. der Fachlehrer betreten werden.
  2. Geräte, Chemikalien, Wasser- und Energieanlagen (Gas und Strom) werden ohne Erlaubnis und Anordnung des Fachlehrers nicht berührt.
  3. Ordnung auf dem Experimentiertisch halten; Geräte und Behälter nicht zu nahe an der Tischkante (25 cm) und nicht zu nahe am Gasbrenner abstellen. Die Arme nicht auf dem Experimentiertisch auflegen! Mappen unter die Bank geben!
  4. Stets um ruhiges und besonnenes Arbeiten bemüht sein! Im Arbeitsbereich weder Mappen noch Schultaschen und Kleidungsstücke deponieren; die Mappe auch nicht als Hindernis auf dem Boden abstellen! Bei praktischen Arbeiten dürfen nur die benötigten Hilfsmittel und Geräte auf dem Tisch liegen (ein Blatt und ein Schreibstift pro Gruppe).
  5. Im Labor isst und trinkt man nicht!
  6. Einen in Betrieb befindlichen Gasbrenner immer im Auge behalten! Haare sind hochzubinden! Auf Anweisung Schutzbrille, Handschuhe, Labormantel tragen!
  7. Wir starten mit dem Versuch erst, wenn wir genau wissen, was zu tun ist und wie der Versuch ablaufen wird. Deshalb warten wir auf die Anweisungen des Fachlehrers!
  8. Vor Beginn des Versuches überprüfen wir Geräte und Hilfsmittel auf ihre einwandfreie Beschaffenheit und Sauberkeit! Beschädigungen sofort melden!
  9. Das Gesicht nie über ein Gefäß bringen, in dem eine Reaktion abläuft, und das Reagenzglas immer so halten, dass die Öffnung nicht  auf Personen zielt!
  10. Größte Vorsicht beim Umgang mit Säuren und Laugen! Falls möglich, Schutzbrille tragen! Konzentrierte Säuren und Laugen sind besonders gefährlich; auf Kleidung oder die Haut gelangte Spritzer von Säuren oder Laugen mit viel Wasser entfernen!
  11. Beim Experimentieren gehen wir sparsam mit den Chemikalien um. Chemikalien grundsätzlich nie mit den Fingern anfassen. Bei der Entnahme von Chemikalien halten wir die Flaschenöffnung vom Gesicht fern und legen den Stopfen umgekehrt auf den Tisch. Nach der Entnahme verschließen wir die Flasche sofort wieder. Einmal entnommene Chemikalien werden nur in die Vorratsflasche zurückgegeben, falls dies der Fachlehrer erlaubt! Chemikalien und Geräte werden nicht nach Hause mitgenommen!
  12. Verschüttete Chemikalien lassen wir vom Fachlehrer oder vom technischen Assistenten sachgerecht entsorgen.
  13. Geruchs- bzw. Geschmacksproben nur dann ausführen, wenn sie ausdrücklich vorgeschrieben werden. Bei Geruchsproben nicht aus dem Reaktionsgefäß ausströmende konzentrierte Gase einatmen, sondern das mit Luft verdünnte Gas mit der Hand der Nase zufächeln.
  14. Nur mit Pipettierhilfe pipettieren!
  15. Am Schluss der Übung werden Wasser, Gas, Strom usw. abgeschaltet und nochmals überprüft, der Versuch wird abgebaut, der Tisch sauber hinterlassen. Beschädigungen sind sofort zu melden! Hände waschen!
  16. Beim Arbeiten mit Strom ist besondere Sorgfalt notwendig. Alle Vorsichtsmaßregeln müssen dabei beachtet werden.
  17. Heiße Gegenstände und brennbare Stoffe sind mit den hierfür bereitgestellten Geräten zu bearbeiten.

Hinweise zur Ersten Hilfe bei Unfällen

Unfälle werden sofort dem Fachlehrer gemeldet!
Bei einem Unfall entscheidet zunächst der Lehrer, ob ärztliche Hilfe erforderlich ist. Bis diese erfolgt, wird man sich auf die notwendigsten Sofortmaßnahmen beschränken.

  1. Kleine Wunden werden weder berührt noch ausgewaschen, sondern nur mit einem trockenen keimfreien Verband abgedeckt.
  2. Größere Wunden werden ebenfalls mit trockenem keimfreiem Verbandsmaterial abgedeckt. Blutungen können durch Hochlagern der verletzten Stelle eingedämmt werden. Bei einer sehr starken Blutung sollte ein in erster Hilfe Kundiger entsprechende Maßnahmen ergreifen, bis der Arzt eintrifft.
  3. Bei Verbrennungen bleiben Brandblasen unberührt und geschlossen; sie stellen den besten keimfreien Verband dar. Liegt eine offene Wunde vor, so wird sie vorsichtig locker mit trockenem keimfreiem Verbandsmaterial abgedeckt. Keine Salben, Puder usw. in die Wunde 
  4. Für die Fälle 1., 2. und 3. gilt allgemein: Nichts aus der Wunde heraus und nichts in die Wunde hinein, bis sie vom Arzt versorgt wird! Bei Verätzungen durch Chemikalien wird eventuell durchtränkte Kleidung sofort entfernt. Haut bzw. Augen reichlich und mehrere Minuten lang mit Wasser spülen (Augenwaschflasche!), dann mit trockenem keimfreiem Verband abdecken. Bei innerer Verätzung (Verschlucken ätzender Stoffe) Milch trinken lassen; sofortigen Transport in das Krankenhaus veranlassen!
  5. Bei Vergiftungen durch Chemikalien ist sofortige ärztliche Hilfe unerlässlich.

Telefonnummer 112
    Sanitärer Notruf oder Feuerwehr

B.2.10 Ordnung im Zeichensaal und Kunstwerkstatt RG

  1. Der Unterricht im Fach Kunst hat Priorität.
  2. Die Raumordnung wird in der Fachgruppe gemeinsam bestimmt und muss von allen Benutzern eingehalten werden.
  3. Falls Überschneidungen zwischen Fachlehrern stattfinden, wird ein Rotationsprinzip ausgemacht (Vorzug Praxis), eventuell können beide Räumlichkeiten parallel genutzt werden.
  4. Nach der Verwendung der Räumlichkeit, muss die ursprüngliche Ordnung wieder hergestellt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass die Tische durch Unterlagen geschützt, nicht beschädigt und am Ende der Unterrichtsstunde gereinigt werden. Die Farbreste, besonders von Acrylfarben, sind aus den Waschbecken zu entfernen, da sie sonst für Verstopfungen sorgen und eine Reinigung sehr schwierig machen. Die Waschbecken sollten frei von Materialien bleiben, zur Ablage von Bildern dient der Stapeltrockner.
  5. Papierabfälle sind vom Restmüll zu trennen. Es stehen eigene Tonnen zur Verfügung.
  6. Der Zutritt für Schüler ist nur in Begleitung einer Lehrperson, oder in Ausnahmefällen des technischen Assistenten, gestattet.
  7. Die zur Verfügung stehenden Arbeitsgeräte, müssen sachgerecht behandelt und Elektrogeräte jeglicher Art und die Klassenbeleuchtung beim Verlassen des Raumes bzw. am Ende des Tages ausgeschaltet werden.
  8.  Die Computer im Zeichensaal unterliegen der selben Benutzerordnung wie die im Computerraum; Veränderungen an Soft- bzw. Hardware dürfen nur vom Fachlehrer bzw. technischen Systembetreuer getätigt werden.

B.2.11 Regelung der Großraumturnhalle

B.2.12 Regelung im Baulabor

  1. Das Baulabor darf nur unter Aufsicht des Fachlehrers oder mit einer Sondergenehmigung des Direktors bzw. der Fachlehrer betreten werden.
  2. Essen und Trinken ist grundsätzlich nicht erlaubt.
  3. Alle Schüler haben sich im Baulabor diszipliniert zu verhalten.
  4. Anordnungen der Lehrpersonen sind unbedingt einzuhalten und zu befolgen. Geräte, Maschinen, Chemikalien und Baustoffe werden ohne Erlaubnis oder Anordnung des Fachlehrers nicht berührt.
  5. Auf Anweisung sind Schutzbrille und/oder Handschuhe zu tragen.
  6. Schutzvorrichtungen und Sicherheitseinrichtungen sind zu beachten und dürfen nicht entfernt oder beschädigt werden. Die Schutzklappen an den Maschinen und Geräten müssen bei Verwendung immer geschlossen werden.
  7. Beschädigungen oder technische Mängel an Geräten und Maschinen sind sofort der zuständigen Lehrperson zu melden.
  8. Die Maschinen und Geräte sind ordnungsgemäß und laut Anweisung der Lehrperson zu bedienen. Leichtsinniges und unverantwortliches Arbeiten können Verletzungen hervorrufen und sind deshalb untersagt.
  9. Es dürfen keine Lasten gehoben werden, welche 25kg pro Schüler überschreiten.
  10. Entstandene Abfallprodukte (Späne, Kunststoff, Metalle, ausgehärtete Bindemittel usw.) sind zu trennen und werden von der zuständigen Lehrperson ordnungsgemäß entsorgt.
  11. Bei Ausbruch eines Notstandes (Brand oder sonstiger Unfall) haben sich die Schüler ruhig zu verhalten und die Anweisungen der Lehrpersonen zu befolgen.
  12. Jeder Schüler, der durch sicherheitswidriges Verhalten sich selbst oder seine Mitschüler gefährdet, Körper oder Sachschäden verursacht, hat mit disziplinären Maßnahmen zu rechnen.

B.2.13 Schulinterne Fortbildung - SCHILF

  1. Die Arbeitsgruppe konstituiert sich bei einer der ersten Sitzungen im September und wird durch das Plenum ratifiziert, d.h. die Mitglieder werden vom Plenum mit Vorbereitung und Organisation der schulinternen Fortbildung betraut.
    1. Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern beider Schultypen RG/TFO, vereinbart anschließend einen Termin für ein erstes Arbeitstreffen.
  2. Beim ersten Arbeitstreffen sollte der/die  Vorsitzende der Arbeitsgruppe gewählt werden und der Tätigkeits- und Zeitplan für Schilf an der Schule erstellt werden.
    1. Die Geschäftsordnung wird überprüft und falls notwendig adaptiert. Diese umfasst klare Vorgangsweisen und Zielsetzungen der Arbeitsgruppe.
    2. Die AG ermittelt Bedarf und Bedürfnisse. Die im Plenum angesprochenen Fortbildungswünsche werden in den Tätigkeitsplan aufgenommen, Referentenvorschläge und Möglichkeiten ausgearbeitet und überlegt auf welcher Ebene die Fortbildung sinnvoll veranstaltet werden kann und wer als Träger der Veranstaltungen in Frage kommt. (Schulintern, Schulverbund, oder als Vorschlag ans PI, Schulamt, ASM weitergeleitet wird)
    3. Termin zum Einreichen der Fortbildungsvorschläge festlegen und dem Plenum bekannt geben. Sie müssen folgende Angaben beinhalten: KursLeiter/in, Referent/-in, Zeit und Ort
      1. Fortbildungsplan erarbeiten.
      2. Trägerschaft klären.
      3. Aufgabenverteilung innerhalb der AG  -  Informationen zu Referenten, Kursleitung, andere Kontakte.
      4. Bekanntgabe des Fortbildungsplans an der Anschlagtafel oder im Plenum
      5. Mindestens 12 Teilnehmer/innen müssen sich verbindlich für eine Veranstaltung anmelden, damit diese statt finden kann.
      6. Schulinterne Fortbildungsmitglieder haben auf Bezirksebene im Schulverbund Priorität müssen sich aber ebenso an fixierte Termine und Vereinbarungen halten.
    4. Kontaktaufnahme mit der Verwaltungssekretärin und Schulleitung um Budget für Schilf zu klären.
      1. Beschlüsse werden gefasst und im Protokoll der Sitzung mit den anderen Punkten festgehalten. Bei dieser Frage spielen die anfallenden Kosten und das zur Verfügung stehende Budget der Schule eine große Rolle. Das Budget wird auf Grund der Bedürfnisse der Schule errechnet, muss also rechtzeitig geplant sein. Die Spesenabrechnung muss in den Haushaltsvoranschlag des kommenden Finanzjahres (Kalenderjahr) einfließen.
      2. Die Planung für den darauf folgenden Herbst muss spätestens im Frühjahr des laufenden Schuljahres gemacht werden, vorzugsweise bei der 2. Bücherkonferenz im Plenum durch Abänderungsantrag für Schilf beschlossen werden. (letzte Bilanzänderung im Juni)
      3. Referentenvorschläge und Fortbildungsvorhaben, die sich über längere Zeit aus dehnen (mehrjährige Veranstaltungsreihen, wie z.B. Computerwerkstatt oder Schwerpunkte des Schulprogramms) müssen ebenfalls spätestens im Frühjahr geplant und beschlossen werden, damit im darauf folgenden Schuljahr eine Arbeitserleichterung in der Anfangszeit und genügen Zeit zur Kontaktaufnahme mit auswärtigen Referenten ermöglicht wird und die Finanzierung gesichert ist. (Klausurtagung oder Pädagogischer Tag, etc.)
      4. Spesenverrechnung:
        a) interne Referenten werden vom Überstundenkontingent abgezogen
        b) externe Referenten betreffen einen eigenen Posten  im Haushalt
    5. Die Vorgangsweise in Bezug auf Einschreibung, Einschreibungstermine und Neuvorschläge muss klar festgelegt werden und dem Plenum bekannt gemacht werden.
      1. Bei der Einschreibung sollen Kursleitung, Zeit, Ort und Referent/-in, gemeinsam mit dem Träger fest stehen.
      2. Die ausgeschriebene Anmeldeaufforderung (Bezirk!) zum vorgesehen Termin ist strikt einzuhalten. Danach werden schulinterne Anmeldungen nur mehr bei Verfügbarkeit, aber keine Neuvorschläge mehr angenommen. Die vom Plenum vereinbarten Vorgangsweisen sind verbindlich.
      3. Neuvorschläge werden bei Verspätung in die nächstjährige Planung aufgenommen.
      4. Die Kursleitung vereinbart die Honorare mit Referenten und trifft notwendige Absprachen; zusammen mit dem Direktor und dem Sekretariat übernehmen sie die Organisation. Frau Susanne Klotz ist im Sekretariat Ansprechpartnerin für SCHILF.
      5. Der/die Vorsitzende der AG wird bei weiteren Sitzungen über den Entwicklungsstand informiert. Bei abgeschlossener Aus- bzw. Einschreibung erfolgt eine Kurzinformation im Plenum und nach erfolgter Durchführung eine Evaluation der Vorhaben.
    6. Schulentwicklungsvorhaben und die didaktische Weiterentwicklung haben Priorität im Fortbildungsplan oder können dem Schulverbund geöffnet werden.

B.2.14 Unfallverhütungsvorschriften in der Werkstatt

  1. Alle Schüler haben sich in der Werkstätte diszipliniert zu verhalten.
  2. Anordnungen der Lehrpersonen sind unbedingt einzuhalten und zu befolgen.
  3. Kein Schüler darf durch Gedankenlosigkeit, Unachtsamkeit, Leichtsinn oder Blödelei sich und seine Mitschüler in Gefahr bringen.
  4. Das Tragen von Arbeitskleidung (Arbeitsanzug/Schürze, festes Schuhwerk) ist Pflicht.
  5. Sicherheitskennzeichnung, Schutzvorrichtungen und Sicherheitseinrichtungen sind zu beachten und dürfen nicht entfernt oder beschädigt werden.
  6. Schäden und technische Mängel an Maschinen, Werkzeugen und anderen Arbeitsgeräten müssen der zuständigen Lehrperson gemeldet werden.
  7. Elektrische Betriebsmittel mit beschädigten Anschlussleitungen dürfen nicht benutzt werden.
  8. Das Arbeiten auf Maschinen, das Benutzen von Werk/Messzeugen und anderen Arbeitsgeräten ist erst nach Absprache mit dem zuständigen Fachlehrer erlaubt.
  9. Scharfe und spitze Gegenstände dürfen niemals in der Kleidung getragen werden.
  10. Schüler dürfen keine Lasten über 25 kg tragen.
  11. Schmuckstücke, Uhren und Ringe sind vor Beginn der Arbeiten abzulegen.
  12. Kabel sind so auszulegen dass keine Stolper- und Verwicklungsgefahr entsteht.
  13. Bei Bedarf sind Sicherheitsbrillen, Gehörschutz, Schutzhandschuhe zu tragen.
  14. Bei Arbeiten in der Schweißabteilung muss der Schutzvorhang unbedingt geschlossen werden und die Entlüftungsanlage (Abzug) eingeschalten werden.
  15. An jeder Maschine dürfen maximal 2 Schüler arbeiten, weitere Schüler haben einen Sicherheitsabstand von mind. einen Meter einzuhalten
  16. In der Werkstätte dürfen sich maximal 13 Schüler und zwei Lehrpersonen aufhalten.
  17. Das Rauchen in der Werkstätte ist strengstens verboten.
  18. Entstandene Abfallprodukte (Späne, Schlacke, Kunststoff, Holzabfälle usw.) sind unbedingt ordnungsgemäß in dafür vorgesehene Eimer zu entsorgen.
  19. Am Arbeitsplatz hat stets Ordnung zu herrschen. Notwendige Werkzeuge und Messzeuge sind getrennt zu ordnen. Nach Beendigung der jeweiligen Arbeit sind diese sofort zu säubern und in die dafür vorgesehenen Schubladen zu ordnen.
  20. Der Arbeitsplatz, alle benutzten Maschinen und Arbeitsgeräte sind 10 min. vor Unterrichtsende gründlich zu reinigen, alle Maschinen sind vom Netz zu ziehen (jeweils zwei Schüler sind für die Ordnung und das saubere Hinterlassen der Werkstätte verantwortlich). Benutze Arbeitsanzüge/schürzen sind ordnungsgemäß in die Schränke zu legen.
  21. Bei Ausbruch eines Notstandes (Brand oder sonstiger Unfall) haben sich die Schüler ruhig zu verhalten und die Anweisungen der Lehrpersonen zu befolgen.

B.3 Wahlordnung der Mitbestimmungsgremien

Gemäß Landesgesetz vom 18.10.1995, Nr. 20, betreffend die Mitbestimmungsgremien und gemäß Dekret des Landeshauptmanns vom 12.08.1996, Nr. 24, betreffend die Durchführungsverordnung zur Abwicklung der Wahlen für die Mitbestimmungsgremien auf Schulebene, legt der Schulrat die Modalitäten für die Wahlen der Eltern- und Schülervertreter in den Klassenräten, der Lehrer-, Schüler- und Elternvertreter in den Schulrat sowie in das Dienstbewertungskomitee der Lehrer fest.

Art. 1 Wahlkommission

An der Schule wird vom Direktor eine Wahlkommission errichtet wobei sie aus einem Vertreter der Lehrer, der Eltern und der Schüler zusammengesetzt wird.

Art. 2 Wahlen in den Klassenrat

1.    Elternvertreter:  Der Direktor beraumt spätestens innerhalb der ersten Dekade des Monats Oktober für alle Klassen eine Klassenratssitzung ein, zu der alle Eltern geladen werden. Den Vorsitz führt der vom Direktor dafür beauftragte Lehrer (Klassenlehrer). Im Rahmen dieser Sitzung wählen die anwesenden Eltern die zwei Vertreter in den Klassenrat. Die Wahl ist geheim. Es darf eine Vorzugsstimme gegeben werden. Anschließend wird sofort ausgezählt, wobei das Protokoll mit den Ergebnissen vom Vorsitzenden (Klassenlehrer), zwei Eltern (Stimmzähler) und den gewählten Vertretern zum Zeichen der Annahme der Wahl und der ordnungsgemäßen Durchführung unterschrieben wird. Die Stimmzettel, die Liste der Eltern, die gewählt haben und das Protokoll werden anschließend dem Vorsitzenden der Wahlkommission zur Überprüfung des Wahlvorganges übergeben. Die Eltern der zweiten bis 5. Klassen wählen die Vertreter (Eltern) in den Klassenrat im Rahmen einer Briefwahl, die im Zeitraum Ende September bis 10. Oktober durchgeführt wird.
2.    Schülervertreter: Die Wahl erfolgt in allen Klassen am dafür vom Direktor festgesetzten Tag, während der Unterrichtszeit, unter Beaufsichtigung durch den jeweils anwesenden Lehrer. Die Wahl ist geheim. Es darf eine Vorzugsstimme gegeben werden. Anschließend wird sofort ausgezählt, wobei das Protokoll mit den Ergebnissen vom Lehrer, von zwei Schülern (Stimmzähler) und den in den Klassenrat Gewählten zum Zeichen der Annahme der Wahl und der ordnungsgemäßen Durchführung unterschrieben wird. Die Stimmzettel, die Liste der Schüler, die gewählt haben und das Protokoll werden anschließend dem Vorsitzenden der Wahlkommission zur Überprüfung des Wahlvorganges übergeben.

Art. 3 Wahlen in den Schulrat

Die Wahl ist indirekt und erfolgt, getrennt nach Wählerkategorien, im Rahmen je einer Sitzung des Eltern- bzw. des Schülerrats, für Lehrpersonen im Rahmen eines dafür anberaumten Termins, durch Einwerfen der Stimmzettel in die Wahlurne. Der Direktor beruft die Wahlversammlungen des Eltern- und Schülerrates sowie des Lehrerkollegiums ein. Für die Wahl der Elternvertreter: Wählbar sind alle Eltern des Elternrates, sofern sie sich bereit erklärt haben, gegebenenfalls die Wahl anzunehmen, und all jene Eltern, die ihre Bereitschaft schriftlich erklärt haben. Für die Wahl der Schülervertreter: Wählbar sind alle Schüler des Schülerrates, sofern sie sich bereit erklärt haben, gegebenenfalls die Wahl anzunehmen, und all jene Schüler, die ihre Bereitschaft schriftlich erklärt haben. Für die Wahl der Lehrervertreter: Wählbar sind alle Lehrer des Lehrerkollegiums, sofern sie sich bereit erklärt haben, gegebenenfalls die Wahl anzunehmen und einen unbefristeten oder befristeten Arbeitsvertrag von mindestens 180 Tagen besitzen. Eine Woche vor der Wahl werden für die jeweiligen Kategorien Kandidatenlisten erstellt, d.h. getrennte Listen für die Lehrer deutscher Muttersprache und jene der zweiten Sprache. Nach Erstellung der Kandidatenlisten kann der Wahlvorgang durchgeführt werden. Jede Kategorie kann zwei Vorzugsstimmen geben. Die Wahl ist geheim. Die Auszählung erfolgt noch während der Sitzung, die gewählten werden sofort bekannt gegeben. Der Wahlvorgang und die genauen Ergebnisse müssen im Wahlprotokoll festgehalten werden. Die Stimmzettel, die Wählerliste und das Protokoll werden anschließend dem Vorsitzenden der Wahlkommission zur Überprüfung des Wahlvorganges übergeben. Die Wahlen müssen laut Landesgesetz vom 18.10.1995, Nr. 20, innerhalb 31. Oktober d. J. abgeschlossen sein. Dem künftigen Schulrat werden zwei Schülervertreter der Technische Fachoberschule, ein Schülervertreter des Realgymnasiums, zwei Elternvertreter des Realgymnasiums, ein Elternvertreter der Technische Fachoberschule sowie je drei Lehrpersonen (eine Lehrperson der zweiten Sprache) angehören. In der vergangenen Legislaturperiode war das Verhältnis umgekehrt: zwei Schülervertreter RG, ein Schülervertreter TFO; zwei Elternvertreter TFO, ein Elternvertreter RG.  Die Abwechslung (Verhältnis Realgymnasium / Technische Fachoberschule) der Vertreter im Schulrat muss auch bei den zukünftigen Wahlen der Mitbestimmungsgremien beachtet werden.

Art. 4 Protokoll

Nach Abschluss aller Wahlen in die verschiedenen Gremien verfasst die Wahlkommission ein abschließendes Protokoll.

Art. 5 Terminkalender

Die einzelnen Termine für die Vorbereitung und Durchführung der Wahlen werden jedes Jahr vom Direktor festgelegt.

Art. 6 Wahl der Lehrervertreter/innen in das Dienstbewertungskomitee

  1. Für das Realgymnasium und die Technische Fachoberschule wird ein einheitliches Dienstbewertungskomitee vorgesehen.
  2. Wählbar sind Lehrer mit unbefristetem Arbeitsvertrag, wobei Realgymnasium und die Technische Fachoberschule vertreten sein müssen.
  3. Es können zwei Vorzugsstimmen gegeben werden; die Wahl ist geheim, die zwei Stimmzähler werden vom Lehrerkollegium bestimmt. Die Wahl wird anlässlich einer gemeinsamen Sitzung durchgeführt. Die Lehrer erstellen die Kandidatenliste in dieser Sitzung.

Die Wahlordnung gilt bis auf Widerruf.

B.4 Spezifische Aufgabenbereiche

In diesem Abschnitt werden Aufgabenbereiche definiert und verschiedene Tätigkeiten in den selben aufgelistet. Gilt besonders als Hilfestellung für Lehrpersonen, welche zum ersten Mal eine Tätigkeit ausüben.

B.4.1 Direktionsrat

  1. Aufgaben und Funktion:
    Die Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen im Direktionsrat sind Verbindungsglied zwischen Direktion und Kollegium. Sie vertreten die Interessen der Lehrer und Lehrer/innen in didaktischen und personellen Belangen und informieren das Kollegium über die Anliegen der Schulleitung.
  2. Zusammensetzung:
    a) Die Teilkollegien von RG und TFO schlagen je 3 Mitarbeiter vor, die vom Direktor bestätigt werden. Ihre Amtszeit beträgt 1 Jahr.
    b) Solange die Schulen in getrennten Häusern untergebracht sind, ernennt der Direktor eine/n Vertreter/in der TFO zum Vizedirektor. Die Stellvertretung im Haus für das RG übernimmt einer der beiden Mitarbeiter, der auch zeichnungsberechtigt ist.
  3. Sitzungen:
    a) Der gesamte Direktionsrat trifft sich wenigstens am Beginn und am Ende des Schuljahres, die Direktionsräte der einzelnen Schulen bei Bedarf, mindestens aber einmal im Monat.
    b) Jedes Mitglied kann eine Sitzung des Direktionsrates beantragen. Die Einberufung erfolgt durch den Direktor.
    c) Die Ergebnisse jeder Sitzung werden in einem Kurzprotokoll festgehalten.
    d) Die Tagesordnung der Plenarsitzungen setzt der Direktor nach Absprache mit den Mitarbeitern fest.

B.4.2 Koordinatoren und Evaluation

Koordinatoren

Der Aufgabenbereich der Koordinatoren ist in vier Bereiche gegliedert.

  1. Umsetzung des Schulprogramms und Evaluation
  2. Unterstützung der Arbeit von Lehrpersonen
  3. Dienstleistungen zugunsten von Schüler/innen
  4. Verwirklichung von Projekten im Einvernehmen mit Körperschaften und Institutionen des schulischen Umfeldes

Für jeden einzelnen vom Plenum beauftragten Koordinator wird zu Beginn des Schuljahres einen Tätigkeitsplan mit der Definition seines Tätigkeitsbereiches und der Angabe der aufzuwendenden Überstunden erstellt. Seine Tätigkeiten sollten der Notwendigkeit der Schule entsprechen und können auch nur einen Bereich umfassen. Er hält Kontakt mit Leiter/innen von Arbeitsgruppen welche in seine Zuständigkeitsbereiche gehören. Am Ende des Schuljahres erstellt der Koordinator einen Schlussbericht über geleistete oder noch zu leistende Tätigkeiten.

Schulentwicklung und Evaluation:

Gemeinsam vereinbarte Ziele und Vorhaben bilden den Rahmen. Die Wege zu einer guten Schule sollten überprüfbar, einheitlich und übersichtlich sein. Gegenseitige Unterstützung und Beratung in allen Belangen sowie die schulinterne Evaluation dienen der Qualitätssicherung und Schulentwicklung.
Die Technologische Fachoberschule „Oskar von Miller“ orientiert sich bei den Maßnahmen der internen und externen Evaluation am Informationsheft der Evaluationsstelle (liegt in der Bibliothek auf).

Evaluation findet auf persönlicher und auf Schulebene statt. Persönliche Evaluation äußert sich etwa im Jahresabschlussbericht; die Evaluation auf Schulebene realisiert sich in den Plenarsitzungen, bei Rückblicken und in der kritischen Auseinandersetzung mit dem Schulprogramm.

Für außerschulische Angebote, Lehrfahrten usw. wird verpflichtend eine Klassen-Evaluation von den begleitenden Lehrpersonen verlangt. Diese kann auch in Form eines Kurzberichts mit Foto erfolgen, welche dann evtl. auch auf die Webseite der Schule gestellt werden.

B.4.3 Aufgaben der Klassenvorstände

Allgemeine organisatorische Aufgaben

  • Der Klassenvorstand unterstützt die Klasse bei der Erstorganisation von unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen (Festlegung des Ziels, Suche der Begleitlehrpersonen bei Lehrausflügen und Lehrfahrten), ist jedoch nicht verantwortlich für die Detailplanung und Durchführung der Tätigkeiten, sofern er nicht selbst an der Veranstaltung teilnimmt.
  • Nach dem erfolgten Beschluss des Klassenrates schickt er die Übersicht über die Tätigkeiten an den für das Schulprogramm zuständigen Koordinator.
  • Er informiert die Schülerinnen und Schüler über das Schulprogramm, speziell über die Neuerungen im schulischen Alltag.
  • Er organisiert, nach Absprache mit den Lehrpersonen des Klassenrates, die Sitzordnung in der Klasse.Er führt den Vorsitz in den Klassenratssitzungen, ergänzt bei Bedarf die vorgegebene Tagesordnung, delegiert die Abfassung des Protokolls und sorgt in der 5. Klasse für die Abfassung des Klassenberichts.
  • Er beruft, bei Bedarf, außerplanmäßige Klassenratssitzungen ein.
  • Er moderiert den Elternabend der 1. Klasse, an dem alle Lehrpersonen des Klassenrates teilnehmen.
  • Er gibt der Klasse Informationen zu folgenden Inhalten:
    • Wichtige Teile des Schulprogramms
    • Protokolle der Klassenversammlungen, der Klassenrats- und Schülerratssitzungen
    • Projektplanungen
    • schulergänzende Tätigkeiten
    • Koordinierungen im Klassenrat
    • wichtige Mitteilungen der Direktion
    • Anträge der Klasse
    • Klassenfotos

Aufgaben vertraulicher Natur

  • Der Klassenvorstand ist erster Ansprechpartner der Klasse in allen Belangen und in dieser Funktion Mittler zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern, den anderen Lehrpersonen des Klassenrats, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulverwaltung und der Schulleitung.
  • Er beobachtet die Klasse in Hinsicht auf Verhalten und Leistung und steht den Schülerinnen und Schülern als Berater in schulischen Belangen zur Verfügung Er entschuldigt die Absenzen und Verspätungen der Schülerinnen und Schüler seiner Klasse. Mehrtägige vorhersehbare Absenzen werden vom Direktor nach Rücksprache mit dem Klassenvorstand genehmigt.
  • Er meldet der Schulleitung Verhaltensauffälligkeiten von Schülerinnen und Schülern, häufige Verspätungen oder unentschuldigte Absenzen und mehr als eine Eintragung und bespricht mit der Schulleitung das weitere Vorgehen. Er sorgt für die Information der Familien ab der 2. Eintragung. Bei kleineren Unregelmäßigkeiten nimmt er selbst Kontakt mit dem Elternhaus auf.
  • Er schlägt in den Bewertungskonferenzen die Betragensnote mit der entsprechenden Begründung vor und gibt die Anzahl (in Stunden) der unentschuldigten Absenzen an.

Der Klassenvorstand einer 5. Klasse hat im anschließenden Schuljahr Anrecht auf ein ‚Sabbatjahr’, d.h. er wird nicht als Klassenvorstand eingesetzt.

Der Klassenvorstand wird möglichst nach folgenden Kriterien bestimmt:

  • Anzahl der Unterrichtsstunden in der Klasse
  • Didaktische Kontinuität

Die Tätigkeiten der Klassenvorstände werden in Form von 16 UE verrechnet (B16). Dafür werden 10% der zur Verfügung stehenden Mittel reserviert. Für vertrauliche Aufträge im Rahmen der Tätigkeiten als Klassenvorstand können im Sinne des Art. 11, LKV 2003, Überstunden ausbezahlt werden.

B.4.4 Fachgruppenleiter/in

  • Ist Vorsitzender der Fachgruppe
  • Sammelt die TOPs für die Fachgruppensitzung
  • Beruft die Fachgruppe ein und leitet die Sitzung
  • Delegiert die Protokollführung oder übernimmt sie selbst
  • Ist Ansprechpartner/in für Außenstehende
  • Vertritt die Fachgruppe in Gremien

B.4.5 Ansprechpartner und Tutor/innen

  • für Lehrer/innen im Berufsbildungsjahr
    Der/die Tutor/in handelt nach den gesetzlichen Vorgaben, welche er/sie bei der ersten Fortbildung im Berufsbildungsjahr ausgehändigt bekommt. Er/sie betreut den/die Lehrer/innen im Berufsbildungsjahr bei der Erstellung des Jahresprogramms und bei Vorbereitungs- und Nachbereitungstätigkeiten. Er/sie sorgt für gegenseitige Unterrichtsbesuche und für Unterrichtsbesprechungen bzw. –auswertung. Er/sie ist Anlaufstelle bei Problemen und sorgt für einen produktiven Gedankenaustausch. Der/die Tutor/in erstellt einen Bericht über die Art und Häufigkeit der Begleitung der alltäglichen Unterrichtspraxis.
  • für Schüler/innen
    Als Tutor/in für Schüler/innen füngieren die Lernberater/innen, sie leisten Hilfestellung bei organisatorischen Fragen; sind Bindeglied zwischen Lehrerkollegium, Schülern und Direktion und halten Kontakt mit dem Schülerrat.
  • für NeuLehrer/innen
    Der/die Tutor/in ist Ansprechpartner für alle neuen Lehrkräfte an der Schule, gibt schulspezifische Bestimmungen weiter (Nutzungsregeln, Gepflogenheiten) und stellt das nicht unterrichtende Personal und Kollegen mit ihren besonderen Fähigkeiten vor.

B.4.6 Arbeitsgruppenleiter/in

  • Wird von der Arbeitsgruppe bei der ersten Sitzung bestimmt
  • Koordiniert die Tätigkeiten der Arbeitsgruppe
  • Sorgt für die Erarbeitung und Einhaltung der Geschäftsordnung
  • Verfasst den Abschlussbericht
  • Beruft die Sitzungen ein und erstellt die Tagesordnung
  • Hält Kontakt zu den Koordinatoren und der Direktion
  • Vertritt die Arbeitsgruppe nach außen

B.4.7 Aufgabenprofil der Lehrpersonen für Inklusion

  1. Die Lehrperson für Inklusion ist der gesamten Klasse zugewiesen und betreut alle Schüler/innen mit Lernschwierigkeiten, insbesondere aber jene Schüler/innen mit besonderen Bildungsbedürfnissen:
    1. Sie betreut die Schüler/innen im Unterricht (Hilfe beim Schreiben, beim Lösen von Aufgaben, bei Gruppenarbeiten usw.)
    2. Sie unterstützt die Schüler/innen mit besonderen Bildungsbedürnissen und nach Absprache mit der Fachlehrperson bei Schularbeiten, Tests und Prüfungen, indem sie Impulse gibt, Aufgabenstellungen erläutert und auf grobe Fehler bei den Lösungen hinweist.
    3. Sie bereitet die Schüler/innen vor Schularbeiten, Tests, Prüfungen bei Bedarf gezielt vor.
    4. Sie berät, organisiert und unterstützt die Schüler/innen bei der Erledigung von Hausaufgaben, Vorbereitung von Referaten oder anderen schulischen Tätigkeiten auch außerhalb des Regelunterrichts
    5. Sie führt regelmäßig, aber wenigstens einmal im Monat mit den Schülern/innen mit besonderen Bildungsbedürfnissen ein Beratungsgespräch (Kontrolle der Heftführung, Stärken- Schwächenanalyse, Hilfe bei der Lernorganisation, Methodentraining usw.)
  2.  Die Lehrperson für Inklusion arbeitet mit dem/der Fachlehrer/in im Unterricht zusammen. Um eine aktive Teilnahme für Schüler und Schülerinnen mit besonderen Bildungs-bedürfnissen zu gewährleisten, sieht die Lehrperson für Inklusion einen regelmäßigen Austausch mit den Fachlehrpersonen vor.
  3. Sie informiert sich zu Schulbeginn über alle Schüler/innen mit besonderen Bildungsbedürfnissen und teilt wichtige Informationen zu den einzelnen Schülern/innen dem Klassenrat mit.
  4. Sie arbeitet mit den Fachlehrpersonen die notwendigen Stütz- und Kompensations-maßnahmen aus und pflegt den Kontakt mit den Erziehungsberechtigten und Fachdiensten.
  5. Die Lehrpersonen für Inklusion treffen sich regelmäßig mit der Koordinatorin zu Absprachen und Planungen, gemeinsamer Fortbildung und Evaluation der Tätigkeit.
  6. Die Erstellung von pädagogisch-didaktisch relevanten Dokumenten koordiniert die Lehrperson für Inklusion (Antrag um Abklärung, individueller Bildungsplan, funktionelles Entwicklungsprofil, ...)
  7. Die Lehrperson für Inklusion erstellt zusammen mit den Fachlehrern/innen den individuellen Bildungsplan, führt bei den Inklusionssitzungen den Vorsitz und sorgt für die Abfassung des Protokolls.
  8. Sie schlägt Differenzierungsmaßnahmen bei Leistungsüberprüfungen (unterschiedliche Arbeitsformen ...) und den Bewertungskriterien vor.
  9. Die Lehrperson für Inklusion schlägt den Ankauf von spezifischen Lehr- und Lernmitteln vor
  10. Die Lehrperson für Inklusion hält sich über aktuelle Entwicklungen und Neuerungen auf dem Laufenden und sorgt kontinuierlich für ihre Fort- und Weiterbildung

B.4.8 Augabenbereiche des nicht unterrichtendes Personals

Buchhaltung:

Sie koordiniert die Arbeitsbereiche und bildet die Mitarbeiter/innen aus. Sie verteilt die Aufgaben an das nicht unterrichtende Personal, koordiniert und überwacht die Arbeit. Sie ist Ansprechpartnerin für das nicht unterrichtende Personal. Sie betreut den Buchhaltungs-, Rechnungs- und Ökonomatdienst.

Sekretariats-Assistentin:

Sie erledigt die anfallenden Schreibarbeiten, führt Register, Karteien, Protokollbücher und Faszikel. Sie ordnet und führt die Ablage. Sie gibt im Parteienverkehr Auskunft und macht Telefondienst. Sie nimmt Gesuche entgegen und überprüft sie nach vorgegebenen Kriterien. Sie übernimmt die Bearbeitung eigenständiger Arbeitsbereiche.

Diplombibliothekarin:

Zuständig für die Beschaffung, Bereitstellung und Erschließung aktueller Medien und Informationen sowie für eine qualifizierte Benutzerberatung und Informationsvermittlung. Sie organisiert den Ausleihdienst und die internen Arebitsabläufe und konzipiert Angebote und Veranstaltungen. Sie unterstützt das Lehrerkollegium bei der Lese- und Medienerziehung.

Bibliotheksassistentin:

Sie hat kein definiertes Berufsbild. Kümmert sich um den Ausleihdienst, um die Systematisierung, Katalogisierung, Inventarisierung, das Einbinden und die Buchpflege, räumt Bücher und Medien zurück und unterstützt die Bibliothekarin.

Schullaborant:

Er hält alle Materialien, Geräte, usw. gebrauchsbereit und bereitet sie für den Einsatz im Unterricht vor. Er führt das interne Materiallagerbuch und die Verbrauchskartei, er bedient die audiovisuellen und neuen Mediengeräte im Unterricht und bei Prüfungen. Er wartet die Lehrmittel, technischen Geräte und Maschinen und führt kleinere Reparaturen durch.

DV-Techniker:

  • unterstüzt den didaktischen Computerbetreuer (DSB)
  • überprüft die Datensicherheit im EDV-Netz des RG und der TFO, sowie für den Schulsprengel Algund, Partschins und Naturns.
  • aktualisiert wöchentliche das Virenregister
  • berät bei Ankauf und Installation von Hard und Software
  • überprüft die Hardware in regelmäßigen Abständen, Installation und Nachprüfung neuer Software
  • installiert neue Software in Paketen

Hauswart:

Er versieht Aufsichtsdienst außerhalb des Unterrichts wie im Berufsbild vorgesehen. Er ist Sicherheits- und Brandschutzbeauftragter. Er versieht den Wartungsdienst, der die Schule betrifft. Er versieht Reinigungsdienst wie im Berufsbild vorgesehen inkl. Nottreppe. Er führt Sekretariatshilfsdienste aus und bemüht sich mit um eine kollegiale Zusammenarbeit.

Schulwart (Hallenwart):

Er ordnet, überprüft und reinigt regelmäßig die ihm zugewiesenen Räume und Flächen und die entsprechenden Einrichtungsgegenstände. Er gibt an die Lehrkräfte die angeforderten Turngeräte aus, ordnet und wartet die Turngeräte und führt daran kleinere Reparaturen durch. Er beaufsichtigt, falls erforderlich, Schüler/innen außerhalb des Unterrichts und achtet im Besonderen darauf, ob Schäden am Gebäude, an der Einrichtung und an den Geräten angerichtet werden. Er meldet allfällige Schäden der Direktion. Er führt Sekretariatshilfsdienste aus und bemüht sich mit um eine kollegiale Zusammenarbeit.

Schulwart/innen:

Sie versieht Aufsichtsdienst außerhalb des Unterrichts, leistet Portier- und Telefondienst und gibt Auskünfte. Sie überprüft, reinigt und ordnet die ihr zugewiesenen Räume und Flächen der Schule und Einrichtungsgegenstände und hilft bei den großen Reinigungsarbeiten im Schulgebäude. Sie leistet Sekretariathilfsdienst und überbringt Lehrkräften und Schüler/innen Mitteilungen des Sekretariats, macht Botengänge, fertigt Fotokopien, Folien usw. an, übernimmt Hilfsdienste im Sekretariat. Sie bemüht sich mit um eine kollegiale Zusammenarbeit.

B.4.9 Lernberatung

Die Schule bietet Hilfestellungen bei:

  • Studien- und Berufsorientierung
  • Abschlussprüfung, Schwerpunktthema, Facharbeit
  • Auslandsaufenthalten
  • Kontakten zu Beratungsdiensten und Bildungsanbietern
  • Schulstress, Konfliktsituationen, Fragen rund ums Lernen
  • Lernschwierigkeiten (Koordinierung der Initiative Schüler helfen Schülern)
  • Die Arbeisgruppe Lernberatung organisiert zusätzlich Fortbildungsangebote für interessierte Schülergruppen. Die Gespräche sind streng vertraulich.
  • Rechtzeitige Anmeldung über das Sekretariat erforderlich!
  • Es sind nicht mehr als zwei Anmeldungen pro Beratungsstunde möglich. Der Schüler erhält vom Berater eine Anwesenheitsbestätigung und ist für die betreffende Zeit vom Unterricht entschuldigt. Eine Liste der Lernberater/innen findet sich im Teil C des Dreijahresplanes.

B.4.10 Moderator/in

Der/Die Moderator/in ermöglicht allen Teilnahmern an der Diskussion ihr Wissen, ihre Ideen und Erfahrungen einzubringen.
Der Moderator:

  • steuert den Arbeitsfortschritt
  • hält die Gruppe auf Zielkurs
  • regelt das Gruppenklima
  • führt den Konsens und Kompromiss herbei
  • macht Fortschritte in der Auseinandersetzung klar
  • organisiert den Prozess medientechnisch
  • bleibt neutral, das heißt unparteiisch
  • begleitet Problemlösungs-, Lern- oder Planungsprozesse

Acht Grundregeln der Moderation:

  1. Sich kurz fassen
  2. Bildlich darstellen
  3. Themen sammeln
  4. Die Meinung aller erfasssen
  5. Alle beteiligen
  6. Auf heitere Stimmung achten
  7. Lern-Fortschritte sichtbar machen
  8. Zeigen, was in der Gruppe vor sich geht

Moderationsphasen

  1. Einstieg: Arbeitsatmosphäre schaffen - Orientierung geben
  2. Orientierung: Wissen, an welchen Themen oder Aspekten gearbeitet wird
  3. Themenordnung: Prioritäten setzen
  4. Bearbeitung: Thema / Themen gemäß - Zielsetzung bearbeiten
  5. Verbindlichkeit: Wer tut bis wann was? - Erfolgskriterien
  6. Abschluss: Prozess reflektieren und einen positiven Abschluss finden

B.4.11 Schlichtungskommision

Die Schlichtungskommission setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • aus vier Lehrpersonen (zwei RG und zwei TFO),
  • zwei Schüler/innen (einer RG und einer TFO),
  • zwei Elternvertreter (einer RG und einer TFO),
  • dem Direktor, der auch den Vorsitz hat.

Die Lehrer/innen werden aus dem Kollegium gewählt, die Eltern aus dem Elternrat, und die Schüler aus dem Schülerrat.

Die Amtsdauer beträgt drei Jahre.

Die Schlichtungskommission tritt bei Rekursen gegen verhängte Disziplinarmaßnahmen zusammen und hat folgende Aufgaben:

  • Vermittlung bzw. Schlichtung bei Verstößen gegen die bestehende Schulordnung
  • Verhängung bzw. Bestätigung oder Annullierung von Disziplinarmaßnahmen

B.4.12 AG Notfall Einsatz

  • Wählt einen Einsatzleiter der die Koordinierung bei einem Notfall übernimmt
  • Bildet sich in den Bereichen Feuerwehr, Erste Hilfe fort
  • Sorgt für die Sicherheit im Schulgebäude
  • beruft eine Notfallübung ein
 

B.5 Funktionales Plansoll

Funktionales Plansoll:

Übersicht und Verwendung

Zusatzfunktionen Lehrpersonen: KoordinatorInnen und Beauftragungen mit Funktionszulage

Überstunden für didaktische Tätigkeiten

Unterrichtsergänzende Tätigkeiten: Spesenübersicht Außendienst

Fortbildung der Lehrpersonen: Spesenübersicht

B.5.1 Ressourcen Auffüll- und Überstunden

STELLENBEDARF FÜR DAS BILDUNGSANGEBOT DER SCHULE (STUNDENTAFELN, ANZAHL DER KLASSEN, BEGLEITENDE UNTERRICHTSANGEBOTE)

 

- Die Schule ersucht um die Zuweisung der Lehrpersonen laut den Kriterien des Schulamts.

- Bei 39 Klassen entspricht dies ca. .... Planstellen - in den Schuljahren 2015-16 und 2016-17 wurden diese von 101 Lehrpersonen abgedeckt,

wobei das Zusatzkontingent an Stunden (siehe das Ansuchen für 2016-17 unten) dabei inbegriffen war.

 

Für die Verwaltungstätigkeit der Schulsekretariate ersucht die Schule auch um die personelle Besetzung laut den Kriterien des Landes.

Im Schuljahr 2016-17 waren dafür 6 Sekretariatsassistentinnen und 1 Schulsekretärin für insgesamt ___ Wochenstunden - in der Funktionsebene 4 bis 6 - an der Schule tätig.

Für die Reinigungsarbeiten und Instandhaltung sowie Betreuung der Anlagen ersucht die Schule ebenso um die personelle Besetzung laut den Kriterien des Landes.

Im Schuljahr 2016-17 waren dafür 1 Hausmeister und 8 Schulwarte/innen für insgesamt ___ Wochenstunden an der Schule tätig.

 

 

BERECHNUNG DES ZUSATZKONTINGENTES – ANSUCHEN UM ZUSATZKONTINGENT IM SCHULJAHR 2016-17 - bzw. den Dreijahreszeitraum 2017-18, 2018-19 und 2019-20

 

 

WAHLANGEBOT

Tabelle: durchgeführte Wahlangebote 2015-16 (siehe beiliegende Aufstellung): 0,96 Stellen

 

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE LERNANGEBOTE

Wir ersuchen um die zusätzlichen 0,5 Wochenstunden je Unterrichtsstunde in der Woche, da wir im Sinne der Rahmenrichtlinien ausschließlich praktischen Unterricht vorsehen.

 

BEGRÜNDUNG FÜR DEN BEDARF AN ZUSÄTZLICHEN STELLEN FÜR LERNANGEBOTE

Fächerübergreifende Lernangebote: im Schuljahr 2016-17 aufgrund der geplanten Verschiebung von Informatik in der ersten Klasse sind in der ersten Klasse 1 Stunde Informatik und 1 Stunde TEZ mehr, während das FüLA mit 2 Stunden im Schuljahr 2017-18 in der 2. Klasse sein wird, zusammen mit Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum

Erklärung zu zeitlichen Einteilung: In der 1. Klasse wird das Fach ‚Fächerübergreifende Lernangebote’ mit 2 Wochenstunden geführt. Das Fach ‚Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum’ wird in der 2. Klasse mit 2 Wochenstunden geführt.

Lerninhalte: Lerneinheiten oder Module mit vorwiegend praktisch-technischen Inhalten, Arbeit im Labor

Anzahl Schüler/innen je Gruppe: 20

Anzahl der betroffenen Klassen: 4

(im Schuljahr 2016-17 sind vier 1. Klassen und vier zweite Klassen – in der 2. Klasse wird das Fach Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum mit 2 Wochenstunden angeboten).

4 erste Klassen der TFO zu je 2 Wochenstunden FüLA ( = 4 x 2 x 0,5 = 4 Stunden / Woche)

Im Fach Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum ist auch immer eine TP Lehrperson zusätzlich in der Klasse

Anzahl Schüler/innen je Gruppe: 23

Anzahl der betroffenen Klassen: 4 zweite Klassen der TFO

 

FÜLA 3. – 5. Klasse TFO

Begründung für den zusätzlichen Stellenbedarf: die ‚Fächerübergreifenden Lernangebote’ werden von den fachrichtungsspezifischen Fächern organisiert. Der entsprechende Unterricht findet in den Labors statt, in der Regel bei Mitarbeit einer TP-Lehrperson.

Da die Lernarbeit überfachlicher und praktischer Natur ist, im Labor stattfindet und die Gruppen nicht geteilt werden, ist die Mitarbeit einer technisch-praktischen Lehrperson unerlässlich.

3. Klassen: aufgrund der Verschiebung ab Sj 2016-17 in der Fachrichtung Bauwesen ist in der 3. Klasse kein FüLA – in der 4. Klasse wird FüLA im Sj 2017-18 2 Stunden bekommen.

Eine 4. Klassen BAU je 1 Wochenstunde ( = 1 x 0,5 = 0,5 Stunden / Woche)
Zwei 4. Klassen ELE je 2 Wochenstunden ( = 2 x 1 = 2 Stunden / Woche)
Drei 5. Klassen der TFO je 1 Wochenstunde ( = 3 x 0,5 = 1,5 Stunden / Woche)

 

Aus dem Schulprogramm (Seite 10):

Was die fächerübergreifenden Lernangebote betrifft, haben wir uns entschieden, den Jugendlichen vor allem ein praktisch-orientiertes Angebot zu machen, das vor allem ihrem Bedürfnis nach Tun, nach Handeln gerecht wird. In Physik, Chemie, Biologie und Erdwissenschaften werden die Schüler im Labor wissenschaftliches Experimentieren kennen lernen und eigenverantwortlich arbeiten.

 

Kriterien: Beschluss im Lehrerkollegium

‚Kriterien für die Fächerübergreifenden Lernangebote und Wahlangebote’ alle Klassen; Beschreibung der Lernangebote 1.-2.Klasse; Beschreibung der Lernangebote 3. - 5. Klasse;

‚Fächerübergreifende Lernangebote’ 1. – 5. Klasse – TFO (wurde am 14.05.2013 beschlossen)

,Fachcurriculum der Fächerübergreifenden Lernangebote’ (1. Klasse TFO)

‚Fachcurriculum des Fachs Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum’ (2. Klasse)

‚Fachcurriculum der Fächerübergreifenden Lernangebote’ (3.-5. Klasse TFO ELE)

‚Fachcurriculum der Fächerübergreifenden Lernangebote’ (3.-5. Klasse TFO BAU)

 

BESONDERE MASSNAHMEN GEGEN SCHULABBRUCH UND SCHULISCHEN MISSERFOLG (siehe beiliegendes Abstract bzw. Qualitätskonzept ‘Inklusive Schule’ und Kurzer Bilanzbericht zum Qualitätskonzept Inklusive Schule 2015-16)

 

A) INKLUSIVE KULTUR - INKLUSIVES SCHULKLIMA

An der Schule gibt es respektvollen und korrekten Umgang, Wertschätzung der Lehrpersonen, MitarbeiterInnen, Eltern und SchülerInnen. Alle Schülerinnen und Schüler, die ihren Bildungsweg an der Schule machen wollen, sind an der Schule willkommen.

B) INKLUSIVE STRUKTUREN

An der Schule werden Initiativen ergriffen und Strukturen geschaffen, um die didaktische Kontinuität zu erhöhen, neue Lehrpersonen, Mitarbeiter/innen und Schüler/innen einzuführen und zu begleiten und Lernen in der Vielfalt zu fördern. Das Schulgebäude ist barrierefrei zugänglich. Die Familien werden eingebunden und es gibt Unterstützung für Familien.

C) INKLUSIVE BILDUNGSARBEIT

Die ‚Inklusive Bildungsarbeit’ umfasst die Maßnahmen, die im Sinne des Landesgesetzes 11/2010 zur Oberschule, im Sinne des Beschlusses der Landesregierung 1798 vom 3.12.2012 zu den ‚Förder- und Aufholmaßnahmen’ und im Sinne des Gesetzes 170/2012 sowie des Ministerialrundschreibens Nr. 8 vom März 2013 an der Schule RG-TFO Meran unternommen werden, damit alle lernwilligen Schülerinnen und Schüler ihr angestrebtes Bildungsziel erreichen. Dabei werden in besonderem Maße auch jene Bestimmungen berücksichtigt, die die Lernbegleitung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bildungsbedürfnissen und Schüler/innen mit Migrationshintergrund regeln. Die Aufmerksamkeit richtet sich aber auch auf Orientierung, Neu-Orientierung, Übergänge und den Abschluss.

Die Schule selbst hat im Schuljahr 2015-16 für Lernberatung (20), Ko-Präsenzen (15) und Inklusion (13) insgesamt 48 Stunden aus dem funktionalen Plansoll verwendet. Für Stützkurse und Werkstätten wurden weitere 48 Stunden aufgewendet.

 

JUGENDLICHE MIT MIGRATIONSHINTERGRUND

Am RG und an der TFO sind insgesamt 8 Schüler/innen mit Migrationshintergrund eingeschrieben, die noch besondere Bildungsbedürfnisse in Bezug auf Sprachen aufweisen.

Die Schule ersucht deshalb um die Zuweisung von zusätzlichen Ressourcen.

 

ZUWEISUNG VON STUNDEN ZUR FREISTELLUNG DER MITARBEITER/INNEN DER SCHULFÜHRUNGSKRAFT:

Vize-Direktor und Schulstellenleiter der TFO ist Dr. Josef Prantl – er wird dieses Amt wieder ausführen. Aufgrund der Komplexität der Schule und der gestiegenen Schüleranzahl ersucht die Schule um die Zuweisung von 8 Stunden (744 Schüler/innen).

 

MEHRBEDARF FÜR DIE DURCHFÜHRUNG REFORMPÄDAGOGISCHER PROJEKTE:

 

UNTERRICHTSENTWICKLUNG NACH DEM KONZEPT ‘LEHREN UND LERNEN IM DIGITALEN RAUM’ Ansuchen um ein Zusatzkontingent laut Art. 12 und Art. 9 des Beschlusses der Landesregierung Nr. 407 vom 8.4.2014

Antrag zur Bereitstellung von zusätzlichen Ressourcen im funktionalen Plansoll im Schuljahr 2015-16 - Art. 9, Buchstabe a) Durchführung von Initiativen zur Schulentwicklung

 

Für die Umsetzung des Projekts sollten deshalb in jeder Klasse möglichst vier Wochenstunden vorgesehen werden. Da das Projekt in 16 Klassen im Schuljahr 2016-17 umgesetzt wird, sind 24 Wochenstunden an zusätzlichen Ressourcen erforderlich.

Damit würde sicher gestellt werden, dass das Projekt gut und nachhaltig begleitet und gefördert werden kann.

Eigene Ressourcen im funktionalen Plansoll:

Die Schule stellt 12 Stunden zur Verfügung, falls dies das funktionale Plansoll ohne den Zusatzressourcen laut Art. 09 ermöglicht.

 

Ansuchen um zusätzliche Ressourcen im funktionalen Plansoll:

Die Schule ersucht um die Zuweisung von 12 Stunden an zusätzlichen Ressourcen zur Durchführung dieser Initiative in der Schulentwicklung (siehe eigenes Antragsformular)

 

SCHULBIBLIOTHEK

Bibliotheksleiter ist Dr. Ewald Kontschieder. Aufgrund der beiliegenden Erklärung zum Auditing der Bibliothek und der Größe der Schule ersucht die Schule um die Zuweisung von zusätzlichen 4 Stunden.

 

DIDAKTISCHE SYSTEMBETREUUNG

Die Schule hat sechs EDV-Säle, einen PC und eine elektronische Tafel in jeder Klasse, Spezialräume und Labors mit der standardmäßigen EDV-Ausrüstung und ersucht deshalb um die Zuweisung der vorgesehenen Stunden.

Eine Jahresstunde pro Lehrerstelle: 2 Stunden (ca. 75 Lehrerstellen)

 

ERHÖHUNG DES TECHNISCH-PRAKTISCHEN UNTERRICHTS UM WEITERE

MAXIMALE 10%

10% zusätzliche Stunden an technisch-praktischen Lehrpersonen laut den RRL, mit der Begründung, dass die Lerntätigkeiten in den Fächern Physik und Chemie großteils, in den Fächern ‚Technologien und fachrichtungsspezifischen Praktikum’‚ Fächerübergreifende Lernangebote’, ‚Technologie und Technisch Zeichnen’, Informatik und die fachrichtungsspezifischen Fächer der Fachrichtung Elektronik und Elektrotechnik sowie Bauwesen gänzlich in Labors bzw. Werkstätten durchgeführt werden. Weiters gibt es Zusatzangebote für die SchülerInnen wie ‚Offenes Labor’, wo SchülerInnen eigenständig mit Hilfe der Lehrpersonen arbeiten können.

Vorzugsweise würden wir die Informatikstunden in den ersten Klassen TFO gänzlich mit einer TP-Lehrkraft besetzen.

 

Dr. Franz Josef Oberstaller

Direktor

 

 

ANLAGEN

Formular Erhebung der Wahlangebote der Oberschule im Schuljahr 2015/16 (am 28.04.2015 per elektronischem Formular gesendet)
‚Kriterien für die Fächerübergreifenden Lernangebote TFO’ alle Klassen; Beschreibung der Lernangebote 1.-2.Klasse; Beschreibung der Lernangebote 3.-5. Klasse; Anpassung Stundentafel Informatik-FüLA-TEZ 1. Bienn. TFO ab 2016-17; Kriterien FüLA RG;
Kriterien für den Wahlbereich RG und TFO
,Fachcurriculum der Fächerübergreifenden Lernangebote’ (1. Biennium TFO)
‚Fachcurriculum des Fachs Angewandte Technologien / Fachrichtungsspezifisches Praktikum’ (2. Klasse TFO)
‚Fachcurriculum der Fächerübergreifenden Lernangebote’ (3.-5. Klasse TFO ELE)
‚Fachcurriculum der Fächerübergreifenden Lernangebote’ (3.-5. Klasse TFO BAU)
QUALITÄTSKONZEPT INKLUSIVE SCHULE mit Kurzem Bilanzbericht Qualitätskonzept Inklusive Schule 2015-16
Antrag um zusätzliche Förderung reformpädagogischer Initiativen an der Oberschule - PROJEKT UNTERRICHTSENTWICKLUNG NACH DEM KONZEPT ‘LEHREN UND LERNEN IM DIGITALEN RAUM’
Erklärung der Schulleitung zum Auditing der Bibliothek

B.5.2 Voraussichtliche Planungsspesen Fortbildung und Außendienst

B.7 Personal für die Schulverwaltung und Reinigungsdienste

Ressourcen, ...

B.8 Erweiterte Bildungsangebote

Curriculare  stufenübergreifende Planung

1. Klasse: Lernen lernen

Die Schüler bekommen die Möglichkeit effiziente Lerntechniken kennen zu lernen und zu erproben. Sie lernen ihr eigenes Verhalten und ihren Lernfortschritt kritisch einzuschätzen und zu reflektieren. Die Schüler werden darin unterstützt, sich in einer neuen Lernumgebung zurechtzufinden und durch respektvollem Umgang mit Personen und Dingen Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

2. Klasse: Kommunizieren und Forschen lernen

Projektunterricht fördert sowohl die Sensibilisierung für das sachliche Vertreten der eigenen Meinung und den Respekt vor der Meinung anderer als auch das Entwickeln von Lösungsstrategien. Sachgerechtes und verständliches Darstellen von Ideen und Ergebnissen wird durch entsprechende Präsentations- und Dokumentationstechniken eingeübt. Durch die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Methoden lernen die Schüler genau zu beobachten, Zusammenhänge und Sachverhalte zu entdecken.

3. Klasse: Kommunikation und Forschung erleben

Die Schüler/innen erkunden verschiedene Formen und die Bedingungen gelungener Kommunikation und Forschung. Im Rahmen einer Projektreise erleben sie aktiv und vor Ort Forschung (Meeresbiologische Woche) oder sie vertiefen ihre Sprachkenntnisse (Sprachwoche). Dabei lernen sie andere Kulturen kennen und erhalten die Möglichkeit, die eigene Lebenswelt zu reflektieren und ein differenzierteres Weltbild zu entwickeln.

4. Klasse: Kritikfähigkeit entwickeln und eigene Kompetenzen erkennen

Die Verfeinerung sprachlicher Kompetenz, vertiefte Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften und die Analyse verschiedener Medien ermächtigen die Schüler sich nicht nur rhetorisch besser auszudrücken, sondern auch eine kritische Haltung anzunehmen und gegebenenfalls zu vertreten. Projektorientiertes Arbeiten fördert vielfältiges Recherchieren und Arbeiten mit Quellenvergleichen. Vermehrte Initiativen im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung unterstützen die Schüler bei der Wahl ihres Berufes.

5. Klasse: Eigenständig und vernetzt denken

Das Abschlussjahr dient primär der Konsolidierung der erworbenen Erfahrungen und der Vernetzung der verschiedenen Inhalte. Die Schüler sollten selbständig arbeiten, mit Forscherdrang Schwerpunkte vertiefen und für ihre zukünftige Studienorientierung einen Grundstein legen. Die erarbeiteten Inhalte sollten in angemessener Weise den übrigen Klassenmitgliedern vorgestellt und verschiedene Präsentationstechniken perfektioniert werden.

B.8.1 Förderunterricht

B.8.2 Schulergänzende Angebote und Förderunterricht

Angebote der Sprachenzentren

Die schulische Inklusion der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erfolgt durch das Erleben der Sprache in der Klassensgemeinschaft unter Gleichaltrigen und durch gezielte Sprachenfördermaßnahmen, auch der Sprachzentren des Pädagogischen Instituts. Bei diesen handelt es sich um schulische Veranstaltungen zur Erweiterung des Bildungsangebotes im Sinne von Art.10 des Landesgesetzes vom 29. Juni 2000, Nr. 12.

Mathematikwettbewerbe und Physikolympiade

Bei diesen Wettbewerben können die Schüler/innen ihre besonderen Begabungen und Kenntnisse in beiden Wissenschaften unter Beweis stellen.
Für die Teilnehmer am Landeswettbewerb werden zusätzlich Kurse zur Vorbereitung angeboten.

Mathematik-Modellierungswoche

Zwei besonders begabte Schüler/innen der Abschlussklasse und ein bis zwei MathematikLehrer/innen können im Schloss Rechtenthal eine ganze Woche lang an realen Problemen herumknobeln. Die Schüler/innen lernen dadurch, mit mathematischen Modellen umzugehen. Für die teilnehmenden Lehrer/innen ist es ein Ansporn, auch in der Schule solche Modellierungswochen durchzuführen.

Chemieolympiade

Seit etwa dem Jahre 1980 findet am Realgymnasium „Albert Einstein“ in Meran ein Förderkurs in Chemie für Begabte statt. Die Kurse fanden immer mehr Interessierte, so dass heute etliche Kurse auf verschiedenen Wissensstufen angeboten werden.
Das erreichte Niveau kann sich sehen lassen. Mehrmals haben es Kursabsolventen bis zur Teilnahme an den Weltmeisterschaften geschafft.

Sportgruppentätigkeit

Die Teilnahme an Bezirks- und Landesmeisterschaften ist ein Angebot unserer Schule. Die Entscheidung der definitiven Teilnahme obliegt den Sportprofessoren des Realgymnasiums und der TFO.
Die „SPORTGRUPPE“ ist eine bereits seit vielen Jahren von den Sportprofessoren geschaffene Trainingsmöglichkeit, bei der die Schüler/innen sich auf freiwilliger Basis beteiligen. In besonderen Fällen (Mannschaftssportarten werden, die sich an Bezirks- und Landesmeisterschaften beteiligenden Schülerinnen und Schüler zu einem Sondertraining eingeladen. Für diese AuswahlSchüler/innen ist die Teilnahme am Trainig verbindlich. Zudem bieten wir zeitlich begrenzte Angebote in diversen Lifetime-Sportarten (z.B. Volleyball, Floorball, Orientierungslauf, Tamburello, Inter-Crosse etc.), damit die Schüler/innen ihr Eigenkönnen verbessern können, bzw. um ihre sportbezogene Individualausbildung zu fördern.

Schülerquiz „Politische Bildung“

Für die Schüler/innen des Bienniums und Trienniums, die am Zeitgeschehen, an lokalen Gremien und an politischen Institutionen, an der europäischen Integration und am demokratischen Geschehen weltweit interessiert sind, nimmt das RG als allgemein bildende Schule jährlich am Landeswettbewerb teil
Der schulinterne Wettbewerb findet in der Regel innerhalb Februar statt. Das Auswahlverfahren lehnt sich an die vom Inspektorat vorgegebenen Fragebögen an, kann allerdings von den Fachprofessoren an die spezielle Ausrichtung des RG angepasst werden. Die drei besten Schüler aus dem Biennium und die vier Gewinner des Trienniums können am Landeswettbewerb in Bozen teilnehmen.

„Schüler lesen Zeitungen“

Die Fachgruppe Geschichte/Philosophie veranstaltet jedes Jahr im Herbst die Aktion „Schüler lesen Zeitungen“. Es ist Teil des Bildungsauftrages unserer Schule und der allgemein bildenden Fächer, die Schüler/innen zur politischen Mündigkeit zu erziehen. Die Schüler/innen des Bienniums erhalten - über einen mit ihnen vereinbarten Zeitraum, in der Regel 2 Wochen - von der Schule eine angemessene Anzahl von verschiedenen Tageszeitungen. Die FachLehrer/innen animieren durch gezielte didaktische Aktionen die Schüler/innen sich kritisch mit dem Lokal-, Regional- und Weltgeschehen auseinanderzusetzten. Dieser Wettbewerb endet mit einem Quiz und der Prämierung der Besten.

Memorial Day und Operation Daywork

Der Memorial Day richtet, ausgehend von einer aktuellen Problematik, seinen Fokus auf historisch-gesellschaftliche Prozesse, Entwicklungen und Erscheinungen, die alle betreffen, um junge Menschen zu sensibilisieren und Bewusstsein und Achtsamkeit zu bilden.
Nach einer umfangreichen Sensibilisierungskampagne über Kolumbien, unseren Menschenrechtspreisträger und den damit verbundenen Thematiken, können die Jugendlichen frei entscheiden, ob sie einen aktiven Beitrag leisten möchten, indem sie am Aktionstag für einen Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz tauschen und somit den Operation Daywork – Menschrechtspreisträger finanziell unterstützen.

Regenwaldlauf

Eine Veranstaltung, die für alle Interessenten Schülern gegen Ende des Schuljahres stattfindet. Genauere Infos werden rechtzeitig angekündigt.

Europatag der Schulen im Schulzentrum

Eine gemeinsame Initiative, von den deutschen und den Italienischen Schulgemeinschaften des Schulzentrum wird am 12.Mai 2017 erdacht. Das heurige Motto lautet „Europa gemeinsam gestalten“.

 

Philosophieolympiade

Seit etwa 1993 an Südtirols OS jährlich durchgeführt, entwickelt sich diese Form der Begabtenförderung zusehends zu einem Dialog zwischen Philosophieprofessoren und Schülern/innen. Dieser Wettbewerb versucht, im Sinne unserer Leitsätze, die wissenschaftliche Tradition zu fördern und den Stellenwert der Geisteswissenschaften sichtbar zu machen. Das Auswahlverfahren erfolgt zuerst schulintern, dann regional und bei entsprechendem Erfolg auf nationaler Ebene. Die Schüler verfassen zu einem von vier vorgelegten Themen einen Essay. Die Arbeitszeit beträgt vier Stunden; argumentative Überzeugungskraft, philosophische Kenntnisse, Originalität und Ausdrucksfähigkeit sind verbindliche Bewertungskriterien. Die Kommission am RG setzt sich aus den Philosophieprofessoren zusammen. Die Schulausscheidung für die Olympiade wird nach den Winterferien stattfinden.

Englisch

Für Schüler/innen ab der 3. Klasse mit besonderem Interesse und guten Kompetenzen auf Mittelstufenniveau bietet die Fachgruppe Englisch im 1. Semester einen Vorbereitungskurs auf das FCE und im 2. Semester einen Vorbereitungskurs auf die Teilnahme am Gesamttiroler Fremdsprachenwettbewerb an. In Absprache mit den FachLehrer/innen stehen diese Angebote auch Schüler/innen der TFO offen.
Stütz- und Aufholkurse
sind unterrichtsbegleitende Veranstaltungen für Schüler/innen, die differenzierte Maßnahmen benötigen, um die gesetzten Ziele zu ereichen. Die Fachlehrkraft entscheidet darüber, welche Schüler/innen die Stützangebote nutzen sollten. Die Teilnahme an den Kursen ist verpflichtend. Der Erfolg des Einzelnen hängt wesentlich von seiner positiven Einstellung und von seiner aktiven Mitarbeit ab.

Lernberatungsgruppe

Die Beratungseinrichtung richtet sich an alle Schüler/innen, die Orientierung und Hilfe suchen. Von den Schüler/innen gewählte Lehrpersonen stehen unbürokratisch und unverbindlich für Beratung und Vermittlung zur Verfügung. Details sind auf der Anschlagtafel zu entnehmen.

Schüler helfen Schülern

Schüler/innen aus den 3. und 4. Klassen erklären sich bereit als Tutor/-in, gleichaltrige oder jüngere MitSchüler/innen durch ihre bereits erlangte Fachkompetenz zu unterstützen und in verschiedenen Bereichen weiter zu helfen. Die Tutor/innen werden durch den Koordinator mit Schüler/innen, die Aufholbedarf haben zusammengebracht und organisieren sich bezüglich der Termine selbst.

Förderung der zweiten Sprache - Italienisch

Für die 4. Klassen wird ein Vorbereitungskurs auf die Zweisprachigkeitsprüfung A/B angeboten. Interessierte Schüler werden auf die schriftliche und mündliche Prüfung mit spezifischen Übungen vorbereitet.
Für alle Klassen wird das schulübergreifende Projekt Unter vier Augen/A tu per tu angeboten. Ziel dieses Projektes ist die Förderung der zweiten Sprache durch neue Bekanntschaften mit Schülern und Schülerinnen aus der italienischen Schule. Die Teilnehmer/innen bilden Zweiergruppen. Die Paare haben eineinhalb Stunden Zeit, sich kennen zu lernen, Informationen auszutauschen, gemeinsam Aktivitäten durchzuführen und sich gegenseitig zu unterstützen. Während der ersten Halbzeit sprechen die beiden Partner in einer Sprache, dann wird die Sprache gewechselt.
In den 3. Klassen findet der Lesewettbewerb Per una manciata di libri statt, der die Schüler und Schülerinnen zu einem spielerischen “Wettkampf” anregen soll. Dabei stellen sie ihre Fähigkeit, ein Buch zu lesen und im Detail zu verstehen, auf die Probe.

Zusammenarbeit mit Liceo Gandhi (Geschichte, Storia, Bewegung & Sport)

Seit einigen Jahren wird mit der benachbarten Schule italienischer Muttersprache in einigen Fächern ein Austauschprojekt angeboten. Lehrer der jeweilig anderen Muttersprache unterrichten für einen Zeitraum in Kodozenz mit den Fachkollegen.

Schulband TFO und Realgymnasium Meran

Mehrere Schüler/innen der Schule, die sich aus Freude an Musik und Gesang zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen haben. Neben der regelmäßigen Probentätigkeit während des Schuljahres finden sich genügend Gelegenheiten und Anlässe zu Auftritten für die Band.

Wahlbereich

Weiters gibt es ein Angebot an Kursen im Wahlbereich, welche teilweise auch für andere Schüler/innen offen sind (siehe Organigramm)
Die Auswahl der Lernangebote im Wahlbereich orientiert sich an den Rahmenrichtlinien, abgestimmt auf das Leitbild der Schule sowie Interessen, Neigungen und Bedürfnissen der Schüler/innen.
Im 1. Biennium werden Lernangebote praktisch-technischer Natur, die orientierenden Charakter haben bevorzugt, außerdem Lernangebote im sprachlichen Bereich und notwendige Aufbolkurse.
Im 2. Biennium und in der 5. Klasse werden vor allem spezifische Förderkurse für die Teilnahme an Olympiaden und Wettbewerben im mathematisch-naturwissenschaftlichen und sprachlichen Bereich, im letzteren auch zur Erlangung von Sprachzertifikaten ausgewählt.
Mögliche Angebote:

  • Technisch-praktisches Projekt, • Sportgruppen

  • Spanischkurs • Chemie Olympiade

  • Verkehrserziehung • Schulband, Rock, Pop, Soul

  • Theaterwerkstatt • Lego Mindstorm

  • Prüfungsvorbereitung FCE und CAE • Stützkurs Italienisch

  • Stützkurs Mathematik • Zweisprachigkeitsprüfung

  • 3D - Programme • AutoCAD

  • Schüler helfen Schülern • Bigband

 

 

Schwerpunkte der Klassenstufen in der TFO

1. Klassen

  • Orientierungstage: Die Klasse arbeitet einen Tag in der Schule und schließt an einen Herbstwandertag an. Ziele sind das Erlernen von Arbeit- und Lernmethoden, das Erkennen eigener Interessen, Stärken und Schwächen, das gegenseitige Kennen lernen und das Zusammenwachsen der Klasse.
  • Ein zweiter Teil der Orientierungstage, der einen Vormittag einnimmt, könnte, bei Bedarf zu Beginn der zweiten Hälfte des Schulhljahres statt finden.
  • Sportturnier als Einstieg
  • Mülltrennung: Die Plastiktrennung an der Schule bleibt eine Konstante. Das Projekt zur „Mehrwegflasche“ wird von der Autonomen Provinz unterstützt. Eine weitere Sensibilisierungskampagne wird von der Schule selbst gefördert.
  • Wintersporttag: Anfang Februar
  • Olympiaden: Verschiedene Veranstaltungen in Mathematik/Chemie und Physik, die in den unterschiedlichen Stufebenen durchgeführt werden.
  • Frühlingsausflug: Einen zweitägigen Ausflug nach Winterthur das Swiss Science Center Technorama besichtigen.
  • Theaterbesuche

2. Klassen

  • Lehrfahrt nach München ins Deutsche Museum.
  • Herbstausflug: auch die 2.Klassen erlernen weitehin ihre Stärken und Schwächen kennen, so dass Sie das gegenseitige Kennen lernen und das Zusammenwachsen der Klasse entwickeln können.
  • Übertritt in das 2. Biennium: es wird ein Elternabend organisiert, wo Informationen zum Übertritt in die 3. Klassen der TFO gegeben werden; dabei werden die Fachrichtungen Elektronik/Informatik und die Fachrichtung Bauwesen vorgestellt.
  • Tag der Klasse: Die Schule organisiert einen Filmbesuch im Cineplexx in Bozen.
  • Theaterbesuche werden im Laufe des Schuljahres in verschiedenen Fächern organisiert.
  • Südtiroler Lantag: Alltagsleben einmal anders
  • Sexualerziehung: Ein Projekt, das mit Naturkundelehrer und mit dem Pädagogisches Beratungszentrum organisiert und an der Schule veranstaltet wird.
  • Wintersporttag
  • Alkoholprävention im Fach Chemie mit Expertenunterricht wird weiterhin von der Schule aus organisiert.

Für das Triennium

  • „Memorial Day “: Ein schultypenübergreifendes Projekt, bezieht sich auf den „Holocaust Memorial Day“ (27. Januar 1945).
    Der Memorial Day (an unserer Schule kurz „Memory Day“) richtet, ausgehend von einer aktuellen Problematik, seinen Fokus auf historisch-gesellschaftliche Prozesse, Entwicklungen und Erscheinungen, die alle betreffen, um junge Menschen zu sensibilisieren und Bewusstsein und Achtsamkeit zu bilden.
  • Wintersporttag

3. Klassen

  • Italienisch Schwerpunkt: „Piazze italiane“ Eine von der Fachgruppe Italienisch geplante Sprachreise.
  • Theaterbesuche
  • Rhetorikprojekt: Ein Meilenstein an unserer Schule bei dem, mit der Fachgruppe Deutsch, die Schülerinnen/er ausgewählte Themen vorstellen und dabei zielgerichtete Argumentationen aufbauen, vereinbarte Gesprächsregeln einhalten und Gesprächsformen zweckentsprechend auswählen. Das Erstellen und Präsentieren eines 10-minütigen Referates wird in Theorie und Praxis geübt und klassenübergreifend vorgestellt.

Für die Elektronikfachrichtung

  • In beiden Elektronik Klassen werden die Schüler mit einem Betriebspraktikum konfrontiert.

Für die Fachrichtung Bauwesen

  • Verschiedene Lehrausgänge: z.B. Betonbetrie in Lana, die Besichtigung der Firma Röfix in Töll, Kataster, Grundbuch.
  • Die Besichtigung des Ecorecycling Felderer in Lana im Fach WIS.
  • Die Bauwesler der 3. klasse werden mit dem Betriebspraktikum konfrontiert.

4. Klassen

Elektronik/Nachrichtentechnik

  • Elektronikexkursion: Die Klassen besuchen einen international renommierten Fachbetrieb oder eine Fachmesse.

Bauwesen

  • Architekturreise: Ein Erlebnis in die Architekturwelt, wo die Schüler Erfahrungen und Impressionen sammeln.

Ziel für beide Fachrichtungen:

  • Betriebspraktikum: Die Schüler/innen suchen mit Hilfe der Schule einen im Fachbereich tätigen Betrieb aus und arbeiten dort. Dabei werden sie von jeweils einem Tutor in Betrieb und Schule betreut.

5. Klassen

  • Fachrichtung Elektronik: Ausarbeitung eines Jahresprojektes mit Planung, Fertigung, Programmierung und Test eines elektronischen Systems.
  • Fachrichtung Bauwesen (Vermessungspraktikum): Die Schüler/innen führen eine Woche im Feld Vermessungen durch.
  • Berufs- und Studienorientierung: Dieser wichtige Bereich wird durch mehrere Veranstaltungen abgedeckt:
  • Besuch einer Fachuniversität
  • Einladung einer Studentenvertretung, z.B. der Südtiroler Hochschülerschaft
  • Infotreffen mit der Berufsberatung Meran
  • Begegnung Schule - Unternehmen
  • Facharbeiten/Schwerpunktarbeiten: Die Schüler/innen erstellen unter Betreuung eines Tutors eine Facharbeit bzw. Schwerpunktarbeit.
    Unter Facharbeit verstehen wir eine ausführliche schriftliche Darstellung einer Thematik nach den Kriterien der Übersichtlichkeit, Sachlichkeit, Ausgewogenheit, der moderaten Kommentierung, der sprachlichen Exaktheit und der formalen Sorgfalt. Wesentlicher Unterschied zur Schwerpunktarbeit ist der ausführliche wissenschaftliche Apparat mit Zitat- und Anmerkungsteil.
    Die Schwerpunktarbeit entspricht allen oben genannten Kriterien, verzichtet aber auf den ausführlichen wissenschaftlichen Apparat.
    Dieser Arbeit ist eine Kurzfassung in englischer und italienischer Sprache beizulegen. Sie wird bei der staatlichen Abschlussprüfung mündlich präsentiert. Näheres dazu im Leitfaden (siehe Anlage)
  • Simulation der Abschlussprüfung
  • Technische Projekte: Die Schüler/innen führen im Jahresverlauf ein technisches Projekt aus dem jeweiligen Fachbereich durch. Das Projekt kann zur Facharbeit ausgebaut werden.
  • Expertenunterricht: Fachleute aus den Bereichen des Bauwesens oder der Elektronik/Nachrichtentechnik referieren auf Einladung der Fachlehrkräfte in der Klasse über fachspezifische Probleme und Entwicklungen.
  • Zeitzeugen: Die Fachlehrkräfte der literarischen Fächer laden jährlich Zeitzeugen der Zeitgeschichte in die Schule ein.
  • Kulturfahrt: Ein detailliertes Kulturprogramm wird ausgearbeitet und in die Jahresplanung der Klasse integriert. Soweit möglich werden fachrichtungsspezifische Schwerpunkte gesetzt. Die maximale Dauer beträgt vier Tage.

 

B.9 Bibliotheksteam - mehrjährige Maßnahmen

Dreijahresplanung

Das didaktische Programm der Bibliothek ist eingebunden in das Schulcurriculum und versteht sich als verpflichtende Ergänzung für alle Klassen. Prinzipiell ist das Angebot der Schulbibliothek seit vielen Jahren mehrjährig angelegt und hat als Ziel, allen Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse im Bereich der Medien-und Informationskompetenz zu vermitteln, sie Erfahrungen damit machen zu lassen und diese zu reflektieren.
Darüber hinaus ist ein weiterer Schwerpunkt die Leseförderung, auch um das Interesse an Literatur zu wecken. So gehört die Begegnung mit Autorinnen und Autoren zu einem festen Bestandteil der Planung. Jede Schülerin, jeder Schüler soll im Laufe des Oberschulbesuchs mehrmals die Möglichkeit haben, Autorinnen/Autoren (Belletristik und Sachbuch) zu begegnen, Lesungen beizuwohnen u.a.m.

Die curricularen Schwerpunkte im Bereich Medien- und Informationskompetenz sind als solche im Schulcurriculum festgehalten:

  Std. Inhalt Wer? Fächer
Klasse1 1

Einführung BIB

RG/TFO Bibliothekarin
  1

OPEN/Bibliotheca

RG/TFO Bibliothekarin
  1

Einführung Onlinemedien
(Wikipedia, Duden, Pons & Co)

RG/TFO Bibliothksleiter
  2

Reading (Engl.)

RG Englisch
         
Klasse2 2

Vertiefung BIB Angebote + Rallye

RG/TFO Bibliothekarin
  2

Vertiefung Wikipedia (PC-Raum)

RG/TFO Bibliotheksleiter
  4

Lexikalisches Arbeiten

RG/TFO Nat.Wis.-Fächer
  2

Summary-Writing

RG Englisch
         
Klasse3 4

Referieren, Präsentation & Körpertraining - alle Klassen getrennt

TFO Externer Ref. (Thomas Troi u.a.)
  10

Wissenschaftl. Aufsatz, Zitierregeln, -fehler, Plagiat, z.B. Fachzeitschriften lesen & verstehen

RG Deu/Gesch/Kunst
  2

Rechtliche Aspekte Bild-, Print-, Film-, Onlinemedien (als Sammelveranstaltung)

RG/TFO

Vortrag Referent – alle (ein Richter, Rechtsanwalt, Experte)

  2

Research

RG Englisch
         
Klasse4 2

Facharbeiten Natwi-Geiwi der BIB sichten, bewerten, vorstellen

RG/TFO

NatWis + GeiWis/Tech

  1

Einführung Online-Recherche,
Südt. Leihverkehr,
Fernleihe:Teßmann, Eurac, Uni-BIB… (Besuch angeraten)

RG/TFO Bibliothekarin (Besuch mit Lehrern)
  2

Praktikumsbericht

TFO Deutsch
  2

Präsentation

RG Englisch
         
Klasse5 4

Rhetorik - Präsentationstraining

TFO RG Füla
  2

Abstract

RG Englisch

Darüber hinaus veranstaltet die Schulbibliothek regelmäßig eine lange Nacht (oder einen langen Vormittag) mit einem jährlich wechselnden übergreifenden Thema oder Schwerpunkt, das mit den Inhalten unserer Schultypen zu tun hat. Die Veranstaltung dient dazu, die Schule als Erlebnisraum zu nutzen und die verschiedenen Fächer in einem erfahrungsorientierten Projekt mit Hilfe von Schülerinitiative umzusetzen.

Öffnungszeiten

Mo                  7:40 -16:30

Di                    7:40 -17:00

Mi                   7:40 -16:30

Do                   7:40 -17:00

Fr                     7:40 -13:10

Organigramm - Führung der Schulbibliothek

  • Schulführungskraft

Als Schulführungskraft der gesamten Schule ist sie in den Gremien anwesend. Sie fördert im Rahmen ihrer Funktion als Schulleiter/in in besonderer Weise die didaktischen Anliegen der Bibliothek, organisiert und koordiniert den Tätigkeitsplan und die finanzielle Ausstattung. Ihre Präsenz in diesen Gremien ist Ausdruck der besonderen didaktischen Rolle der Schulbibliothek. Gemeinsam mit der Bibliotheksleitung repräsentiert sie die Schulbibliothek nach außen. In den letzten Jahren war die Schulführungskraft regelmäßig anwesend.

  • Bibliotheksleitung

Die Besetzung der Bibliotheksleitung erfolgt folgendermaßen: Die Schulführungskraft schlägt dem Lehrerkollegium eine Person vor, die bereit ist, diese Aufgabe zu übernehmen; nach erfolgter Bestätigung ernennt die Schulführungskraft diese Person für drei Jahre.
Die Ausübung der Bibliotheksleitung ist an eine fachspezifische Ausbildung gebunden (z. B. Lehrgang Schulbibliotheken oder Äquivalentes). Sie wird als didaktische Tätigkeit anerkannt. Wichtige Voraussetzung ist die Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit mit der Bibliothekarin, da viele Aufgaben auch im Berufsbild der Schulbibliothekarin angeführt sind (siehe dort).

Die Ausübung dieser Funktion umfasst folgende Tätigkeitsfelder:

Der Bibliotheksleiter ist Bindeglied zwischen Bibliothek, Direktion und Lehrerkollegium

Die Bibliotheksleitung repräsentiert die Schulbibliothek nach innen und nach außen und pflegt den erforderlichen Kontakt zu den Schulinstitutionen und zu den schulexternen Partner/innen.

Die Bibliotheksleitung organisiert gemeinsam mit der Bibliothekarin, mit interessierten Lehrpersonen bzw. Arbeitsgruppen sowie mit externen Institutionen (Bibliotheken der Meraner Oberschulen, Stadtbibliothek, Buchhandlungen…) lesefördernde Aktivitäten.

Die Bibliotheksleitung koordiniert bibliotheksdidaktische Tätigkeiten.

Die Bibliotheksleitung sorgt für die Einberufung einer angemessenen Anzahl von Bibliotheksratssitzungen, erstellt die Tagesordnung in Absprache mit dem Bibliotheksrat, ergänzt diese nach Notwendigkeit und übernimmt die Leitung der Sitzungen.

Die Bibliotheksleitung verantwortet in Zusammenarbeit mit der Bibliothekarin am Beginn eines jeden Schuljahres die Erstellung eines Jahrestätigkeitsplanes. Am Ende des Jahres wird dieser unter ihrer Leitung evaluiert.

Die Bibliotheksleitung trägt, gemeinsam mit der Bibliothekarin, besondere Verantwortung für den Bestandsaufbau und für dessen Ausbau.

Die Bibliotheksleitung sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Bibliotheksbetriebes

Er dokumentiert in Zusammenarbeit mit der Bibliothekarin die Aktivitäten der Bibliothek und erarbeitet die 1-2x jährlich erscheinenden „Biblionews“ in Zusammenarbeit mit interessierten Mitarbeitern (Lehrpersonen, Personal, Schüler/innen)

bildet sich regelmäßig fort

 

  • Bibliothekar/in (Berufsbild Dipl.-Bibl.)

Bestandsbezogene Aufgaben:
Sie veranlasst die Auswahl und Beschaffung von Medien und Informationen aller Art (Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, AV-Medien, Spiele, CD-ROMs, Online-Dienste u.a.)

sorgt in Absprache mit den vom Lehrerkollegium dazu beauftragten Fachgruppenvertreter/innen für den Bestandsaufbau bzw. die Aussonderung veralteter Medien

sorgt dafür, dass der Medienbestand aktuell bleibt und den jeweiligen Bedürfnissen der Nutzer/innen gerecht wird

bemüht sich insbesondere um einen attraktive Auswahl aktueller Jugendliteratur (Berücksichtigung von Leserwünschen)

besorgt leihweise Medien aus anderen Bibliotheken (besonders aus Meraner Oberschulbibliotheken)

sorgt für eine benutzerfreundliche Präsentation und Erschließung des Bestandes

veranlasst bzw. erledigt die anfallenden Verwaltungsarbeiten: Bestellung, Katalogisierung, Inventarisierung, Systematisierung und Bearbeitung der Medien

 

Benutzerbezogene Aufgaben: Sie

sorgt für einen kundenfreundlichen Ausleihdienst

bietet den Benutzerinnen eine qualifizierte Beratung und Informationsvermittlung

führt in die Benutzung der Bibliothek ein und vermittelt Kompetenz im Umgang mit dem Bestand, vor allem auch im Bereich der elektronischen Medien

konzipiert und organisiert kulturelle und insbesondere lesefördernde Veranstaltungen

 

Organisations- und strukturbezogene Aufgaben: Sie

koordiniert den Bibliotheksbetrieb und die internen Arbeitsabläufe

leistet Öffentlichkeitsarbeit und kooperiert mit anderen Einrichtungen

beteiligt sich an der Planung von Bau- und Einrichtungsvorhaben

sorgt durch die Erhebung statistischer Daten, durch Analyse und Evaluation für die Anpassung des Bibliothekskonzepts an die sich ändernden Benutzerbedürfnisse

verwahrt und verwaltet alle in der Schule vorhandenen Neuen Medien (Laptops, Netbooks, Tablets, E-Reader)

 

Spezifische Aufgaben in Schulbibliotheken: Sie

koordiniert die Nutzung aller in der Schule vorhandenen Medien

führt Lehrerinnen und Schülerinnen in die Benutzung der Bibliothek ein und gibt die erworbene Medienkompetenz an sie weiter

unterstützt das Lehrerkollegium bei der unterrichtsbezogenen Bibliotheksbenutzung sowie bei der Lese- und Medienerziehung

führt fallweise Unterrichtseinheiten durch, die das Arbeiten mit der Bibliothek und den vorhandenen Medien zum Inhalt haben

bildet sich regelmäßig fort
 

  • Bibliotheksrat

Der Bibliotheksrat besteht aus folgenden Mitgliedern: dem Direktor der Schule, dem Bibliotheksleiter, Vertreter/innen verschiedener Fachgruppen, der Bibliothekarin, weiteren Lehrpersonen sowie dem studentischen Bibliotheksrat oder dessen Vertreter/innen. Diese werden von dem Direktor dem Lehrerkollegium vorgeschlagen, das sie nach Bestätigung für drei Jahre ernennt.

Der Bibliotheksrat ist das Gremium, welches vom Lehrerkollegium delegiert wird, das Bibliotheksgeschehen zu koordinieren und zu evaluieren. Der Bibliotheksrat übt eine Aufsichtsfunktion aus und ist Garant für Transparenz.

Der Bibliotheksrat koordiniert den Bestandsaufbau aufgrund des Bestandskonzeptes, das die Schwerpunkte der Schule berücksichtigt. Er trifft sich regelmäßig, um über sämtliche Aktivitäten der Bibliothek ausreichend informiert zu sein; die Sitzungstermine werden am Beginn des Schuljahres oder bei Bedarf festgelegt.

Die erste Sitzung soll dabei gleich zu Beginn des neuen Schuljahres stattfinden, weitere Sitzungen werden für die Erstellung des Tätigkeitsplans, für den Bestandsaufbau, für die Genehmigung und Koordinierung von Projekten und Aktivitäten einberufen. Projektarbeit wird auch durch eigene Arbeitsgruppen geleistet. Am Ende des Schuljahres hat eine Sitzung die Evaluation der abgewickelten Tätigkeiten und den Ausblick auf das nächste Schuljahr zum Inhalt. Die Evaluation wird ergänzt durch regelmäßige Erhebungen mittels Online-Umfragen (gesamte Dienstleistung der Bibliothek oder auch nur projektbezogen).

  • Studentischer Bibliotheksrat

Der studentische Bibliotheksrat ist ein freiwilliges Gremium bestehend aus Schüler/innen der Schule, die bereit sind, ergänzend in der Bibliothek mitzudenken und -arbeiten. Ihre Meinung wird bei allen wichtigen und Schüler/innen betreffenden Entscheidungen gehört und berücksichtigt. Sie können eigenständig Projekte im Rahmen der Medienkompetenz- und Lesekompetenzförderung umsetzen und werden dabei von den Schulgremien unterstützt, wobei nach Möglichkeit auch Mittel zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sind sie wichtige Ansprechpartner/innen für alle Schulbibliotheksprojekte.
Ab der 3. Klasse kann die Arbeit bei besonderem bzw. kontinuierlichem Einsatz im Klassenrat mit einem Schulguthaben (Bonuspunkte Matura - „besonderer Einsatz für die Schulgemeinschaft“) honoriert werden.

  • Arbeitsgruppe Bibliotheksprojekte

Am Beginn jeden Schuljahres werden die schulinternen Arbeitsgruppen gebildet; es gibt je nach Jahrestätigkeit auch eine AG Bibliotheksprojekte. Hier können sich alle Lehrpersonen melden, die Interesse haben, bei einzelnen größeren oder kleineren Projekten der Bibliothek mitzuarbeiten oder die selbst Bibliotheksprojekte vorantreiben möchten.

Die gesamte AG trifft sich so oft wie notwendig für die Umsetzung des Projektes oder der Projekte. Zu Schulbeginn erstellt sie ein Tätigkeitsprogramm mit den Vorhaben im laufenden Schuljahr und kümmert sich um die nötigen Ansuchen im Schulsekretariat. Einzelne Interessierte können kleine Untergruppen bilden, die die Vorhaben konkret umsetzen; die Untergruppen bestehen so lange, bis die Projekte abgeschlossen sind. Am Ende des Schuljahres erfolgt die Evaluation sowie Dokumentation und es werden eventuell Ideen für zukünftige Projekte gesammelt.

  • Arbeitsgruppe Bibliotheksbetreuer/innen

Jede Lehrperson kann im Rahmen ihrer Auffüllstunden Bibliotheksdienst leisten. Ausschlaggebend für die Einteilung des Bibliotheksdienstes sind die Bedürfnisse der Bibliothek. Am Beginn eines jeden Schuljahres wird ein Plan erstellt, der die zur Verfügung stehenden Zeiten enthält; jede Lehrperson kann sich dafür melden.

Bei der Zuweisung gelten die Kriterien Ausbildung oder Spezialisierung im Bereich Bibliothek, Leseförderung u.Ä., Kontinuität, Anzahl der Auffüllstunden, Mitglied des Bibliotheksrates oder der AG Bibliotheksprojekte und v.a. Tätigkeiten im Rahmen des Bibliothekcurriculums.

All diese Arbeiten/Stunden werden nach Möglichkeit als didaktische Tätigkeit gewertet. Das wird am Anfang des Schuljahres gemeinsam mit der Schulführung definiert.

B.10 Jahresschwerpunkte Digitales Lehren und Lernen

Konzept Digitale Klasse

Die im SJ 2014/2015 eingeführte "digitale Klasse" (kurz für Digitales Lehren und Lernen) erweitert das Angebot des Realgymnasiums Albert Einstein und der Technologischen Fachoberschule Oskar von Miller im Bereich der IT-Kompetenzen der Schüler und Schülerinnen.

Sie fügt sich in eine Reihe von Maßnahmen ein, die in den letzten Jahrzehnten in diesem Bereich getroffen wurden und die hier kurz in Erinnerung gerufen werden:

  • Alphabetisierung im IT-Bereich: Zehn-Finger-System, Vorbereitung auf die ECDL Zertifizierung, Einführung in verschiedene Software in den Bereichen: Textverarbeitung, Tabellen, Datenbanken, Präsentation, Mathematik, Modellierung, CADesign, Web-Design;
  • Erstellung der Webauftritte des RG und der TFO;
  • Einführung der Lernplattform "Justlearnit";
  • Entwicklung und Einführung des elektronischen Registers.

Die digitale Klasse ersetzt weder die oben angeführten Maßnahmen noch die üblichen Unterrichts- und Arbeitsformen. Sie bietet vielmehr die Möglichkeit, sie zu erweitern und besser einzusetzen. Sie stellt zudem eine Chance dar, das im Schulprogramm festgelegte grundsätzliche Profil des Bildungsangebots besser zu verwirklichen.

Unser Unterricht dient der Vermittlung von Grundlagenkenntnissen und Arbeitsmethoden, wobei der aktuelle Stand der Fachwissenschaften und der Technik berücksichtigt wird. Angestrebt wird eine Vielseitigkeit der Angebote und Bildungsinhalte. Dabei versuchen wir die Fächergrenzen zu überwinden und den Schüler/-innen den Weg zu vernetztem Denken zu erleichtern. Durch soziale Formen des Lernens bieten wir den Schüler/-innen Gelegenheit, Teamfähigkeit zu entwickeln und Verantwortung für ein gemeinsames Ziel zu übernehmen. Theorie und Praxis, Abstraktion und Anschauung, Belehrung und forschendes sowie praktisches Lernen sind in ihrer Wechselwirkung gleichrangige Ausgangspunkte. Im Sinne einer schülerzentrierten Didaktik erproben wir neue Unterrichtsformen (z.B. Projektunterricht, Methodentraining) und im Besonderen den Umgang mit den Neuen Medien.

(Schulprogramm 2014-15, 2. Teil, S. 53)

Die Arbeit in der digitalen Klasse unterscheidet sich von der Arbeit in den übrigen Klassen dadurch, dass den Lernenden jederzeit Computer mit Internetzugang zur Verfügung stehen. Somit werden bei wachsender Schülerzahl die Computerräume entlastet.

Technische Voraussetzungen für die digitale Klasse sind:

  • BYOD: Jeder Schüler/jede Schülerin verfügt über einen tragbaren Computer;
  • WLAN: In allen Räumen steht ein drahtloses lokales Netzwerk zur Verfügung;
  • Spinde: Alle Schüler/-innen haben die Möglichkeit einer sicheren Aufbewahrung ihres Gerätes.

Obwohl Laptops, Tablets u. a. genutzt werden können, besitzt das empfohlene Gerät folgende Merkmale:

  • Bildschirmgröße ca. 11 Zoll, damit auf der Bank noch Platz für Heft, Buch u.a. übrig bleibt;
  • Akkuautonomie von 10 - 12 Stunden, damit auch an einem 10 Stundentag bis zuletzt gearbeitet werden kann und keine lästigen Kabel benötigt werden;
  • SSD Speicher, damit eine lange Laufzeit gewährleistet wird und keine Geräusche und keine Wärme entstehen.

Internetzugang

Ohne Internet wäre der Mehrwert einer digitalen Klasse begrenzt. Das Internet fördert besonders das kooperative Lernen und das Recherchieren. Die digitale Klasse hat Zugang zum Internet und muss nicht frei geschaltet werden. Der Systemadministrator kann eine Blacklist/Whitelist erstellen.

Die Verfügbarkeit eines Computers und des freien Internetzugangs setzt eine Vereinbarung über deren Nutzung voraus. Eine Benutzerordnung wird erarbeitet und von den Lernenden bzw. ihren Erziehungsberechtigten angenommen.

Gemeinsame Plattformen

Für kooperatives Lernen, Interaktion und Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden können u. a. folgende Plattformen genutzt werden:

  • Justlearnit
  • Google Drive
  • Google Classroom
  • Dropbox
  • fachspezifische Dienste

Obwohl all diese Plattformen genutzt werden können, sollte der Klassenrat am Anfang des Jahres ein Konzept für die jeweilige Klasse erstellen, um die Überschaubarkeit zu gewährleisten. Die Leistungserhebungen und die Noten werden weiterhin im elektronischen Register festgehalten.

Didaktik in der digitalen Klasse

Jede Fachgruppe sollte fachspezifische didaktische Kriterien erstellen. Fächerübergreifende Möglichkeiten sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden.

Durch die Möglichkeit einer zeit- und ortsunabhängigen, schnellen Kommunikation sollten besonders die Formen des kooperativen Lernens erkundet und definiert werden. Auch sollte der Begriff Recherchieren im Web bestimmt und geübt werden. Verantwortungsvoller und korrekter Umgang mit den Quellen gehört auch dazu. Folgende Themen sollten u. a. dabei angesprochen werden: Urheberrecht, korrektes wissenschaftliches Arbeiten, Plagiat.

B.11 Maßnahmen Qualitätskonzept Inklusive Schule

Das Leitbild und das Schulprogramm der Schule sind die Bezugspunkte für das Qualitätskonzept Inklusion an der Schule RG-TFO Meran

MOTTO: MITEINANDER ERFOLGREICH LERNEN AN DER SCHULE RG-TFO MERAN

Die SchülerInnen, die sich anstrengen und lernen, erreichen das Klassenziel. Die Schulgemeinschaft setzt auf Zusammenarbeit, unterstützt und begleitet die Lernenden, damit sie dieses Ziel erreichen.

GRUNDSÄTZE

A) INKLUSIVE KULTUR - INKLUSIVES SCHULKLIMA

An der Schule wird ein Klima des gegenseitigen Respekts, des korrekten Umgangs, des Einbeziehens und der Wertschätzung der Lehrpersonen, MitarbeiterInnen, Eltern und SchülerInnen geschaffen, im Sinne der Grundsätze der inklusiven Schule. Alle Schülerinnen und Schüler, die ihren Bildungsweg an der Schule machen wollen, sind an der Schule willkommen. Im Leitbild der Schule spiegeln sich die inklusive Kultur- und Wertevorstellungen für alle wider.

B) INKLUSIVE STRUKTUREN

An der Schule werden Initiativen ergriffen und Strukturen geschaffen, um die didaktische Kontinuität zu erhöhen, neue Lehrpersonen, Mitarbeiter/innen und Schüler/innen einzuführen und zu begleiten und Lernen in der Vielfalt zu fördern. Das Schulgebäude ist barrierefrei zugänglich und die Familien werden unterstützt, um an allen, auch außerschulischen Bildungsangeboten, teilnehmen zu können. Die Familien sind in den Bildungsprozess mit einbezogen und tragen zum Bildungserfolg bei. Dabei fördert das Elektronische Register die Kommunikation zwischen SchülerInnen und Lehrpersonen, zwischen den Lehrpersonen, den Klassenvorständen und der Schulleitung sowie zwischen Lehrpersonen und Familien. Mehrere inklusive Strukturen wurden bereits etabliert: Orientierung, Beratung und Begleitung sowie stufenübergreifende Schwerpunkte.

C) INKLUSIVE BILDUNGSARBEIT

Die ‚Inklusive Bildungsarbeit’ umfasst die Maßnahmen, die im Sinne des Landesgesetzes 11/2010 zur Oberschule, im Sinne des Beschlusses der Landesregierung 1798 vom 3.12.2012 zu den ‚Förder- und Aufholmaßnahmen’ und im Sinne des Gesetzes 170/2012 sowie des Ministerialrundschreibens Nr. 8 vom März 2013 an der Schule RG-TFO Meran unternommen werden, damit alle lernwilligen Schülerinnen und Schüler ihr angestrebtes Bildungsziel erreichen. Dabei werden in besonderem Maße auch jene Bestimmungen berücksichtigt, die die Lernbegleitung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bildungsbedürfnissen und Schüler/innen mit Migrationshintergrund regeln. Die Aufmerksamkeit richtet sich aber auch auf Orientierung, Neu-Orientierung, Übergänge und den Abschluss.

Die Schulgemeinschaft handelt nach der Überzeugung, dass jede Schülerin und jeder Schüler ernst genommen werden muss. Die Schülerin und der Schüler stehen im Mittelpunkt des schulischen Handelns und im Rahmen des funktionalen Plansolls wird ein umfassendes Beratungs- und Betreuungsangebot eingerichtet, mit gezielten Stütz- und Förderangeboten, Wahlfächern, Ko-Präsenzen und dem Einsatz von kooperativen Lernformen wie ‚SchülerInnen helfen SchülerInnen’ eingesetzt. In der Arbeitsgruppe ‚Lernberatung’ wird koordiniert und reflektiert. Flexible und innovative Lernarrangements wie auch die so gennante ‚Digitale Klasse’ sollen Personalisierung und Individualisierung ermöglichen. Ressourcen in und außerhalb der Schule werden genutzt.

D) STRATEGISCHE PLANUNG UND ZIELE

Die Bildungsarbeit an unserer Schule wird seit dem Schuljahr 2013-14 nach dem Konzept der ‘Inklusiven Bildungsarbeit’ ausgerichtet. Im funktionalen Plansoll werden dafür eigene Ressourcen bestimmt. Das Konzept ist Teil des Schulprogramms und wurde im Schuljahr 2014-15 an die neuen Bestimmungen für Inklusion angepasst. Im Laufe des Schuljahres 2014-15 wurde am Profil der Lehrperson für Inklusion gearbeitet und die Arbeitsgruppe für Inklusion gefestigt, auch um die Qualität und die Akzeptanz der ‘Inklusiven Bildungsarbeit’ zu erhöhen und die inklusive Kultur an der Schule weiter zu fördern.

In die Arbeitsgruppe Inklusion werden die Klassenvorstände, Vertreter/innen der Fachgruppen, die Schüler/innen und Eltern eingebunden. Derzeit besteht sie aus der Schulleitung, Lehrpersonen und interessierten Schulwarten. Weiters wird angestrebt, den Index-Prozess von einem externen Pädagogik-Experten begleiten zu lassen.

Das Konzept wird nun noch erweitert und weiterentwickelt werden, damit die einzelnen Partner der Schulgemeinschaft verstärkt eingebunden werden. Das Konzept wird somit im Schuljahr 2015-16 nach den Prinzipien im Index für Inklusion ausgerichtet.

E) QUALITÄTSSICHERUNG

Die im Konzept für Inklusive Bildungsarbeit angeführten Ziele und Maßnahmen werden zur Qualitätssicherung evaluiert, damit die Nachhaltigkeit gewährleistet wird. Als Referenzrahmen für die Qualitätssicherung dient der Index für Inklusion mit den darin angeführten Indikatoren. Alle Beteiligten (Eltern, Schüler/innen, Lehrpersonen, Mitarbeiter/innen) können ihre Erfahrungen einfließen lassen und gewinnen an Identität und es werden die Grundlagen für eine Netzwerkzusammenarbeit im engeren und weiteren Umfeld geschaffen. Es werden unterschiedliche Instrumente zur Datenerhebung eingesetzt. Die Rolle des „Kritischen Freundes“ übernimmt das Pädagogische Beratungszentrum, mit dem die bereits gute Zusammenarbeit intensiviert wird.

 

PHASEN DES INDEX-PROZESSES

Den Index Prozess beginnen

 

Die Situation in der eigenen Schule beleuchten

Den Index-Prozess reflektieren

Prioritäten setzen

 

Maßnahmen planen und umsetzen

STANDORTBESTIMMUNG

Die Schule hat das Konzept ‚Inklusive Bildungsarbeit’ und damit den Index-Prozess im Schuljahr 2013-14 begonnen und im Schulprogramm verankert. Im Leitbild der Schule sind die Grundsätze der inklusiven Bildungsarbeit ersichtlich.

An der Schule wurden Prioritäten gesetzt, Maßnahmen geplant und umgesetzt, der Index-Prozess wurde reflektiert und die Situation an der Schule beleuchtet. Dieses Konzept wird nun erweitert und ergänzt zur Weiterentwicklung der inklusiven Kultur und Praxis an der Schule und der Index-Prozess wird spiralförmig fortgesetzt.

 

INDEX FÜR INKLUSION

LERNEN UND TEILHABE IN SCHULEN DER VIELFALT ENTWICKELN

DIMENSION A: INKLUSIVE KULTUREN SCHAFFEN

Bereich A.1

Gemeinschaft bilden

Bereich A.2

Inklusive Werte verankern

 

DIMENSION B: INKLUSIVE STRUKTUREN ETABLIEREN

Bereich B.1

Eine Schule für alle entwickeln

Bereich B.2

Unterstützung für Vielfalt organisieren

 

DIMENSION C: INKLUSIVE PRAKTIKEN ENTWICKELN

Bereich C.1

Lernarrangements organisieren

Bereich C.2

Ressourcen mobilisieren

B.12 Maßnahmen zur Förderung der Mehrsprachigkeit

VERANTWORTLICHE

  • Direktor
  • Schulleitungsteam
  • Koordinatorin Inklusion und Migration
  • Fachgruppen / Lehrpersonen
  • Koordinatoren/innen für das Zweitsprach- und Auslandsjahr
  • Schüler/innen
  • Eltern

RESSOURCEN UND METHODEN

  • Lehrpersonen
  • Lehrpersonen mit CLIL Ausbildung
  • Fremdsprachenassistent/in (falls vorhanden)
  • Ressourcen im funktionalen Plansoll für
       -Beratung,
       -Förder- und Stützunterricht,
       -Betreuung von Projekten,
       -Ko-Präsenz, Team-Teaching, CLIL-Unterricht,
  • Digitale Medien, Internet, Mediathek, Bibliothek, E-Book-Readers,
  • Sprachenzentrum Meran

SPRACHENERWERB IM REGELUNTERRICHT UND UNTERRICHTS-BEGLEITENDEN TÄTIGKEITEN

  • Fachkundiger Unterricht mit bewährten und innovative Methoden (Ko-Dozenz, Team teaching, CLIL …) in den Sprach- und in anderen Fächern oder in Zusammenarbeit zwischen Fächern
  • Nutzung von digitalen Medien
  • Nutzung von Handbüchern und Datenblättern in anderen Sprachen (Englisch, Italienisch) vor allem in den wissenschaftlich-technischen Fächern; technischer Bericht (Schätzung, …) in Italienisch, Bericht eines Projekts in einer anderen Sprache (TFO)
  • Expertenunterricht in einer anderen Sprache (Esperanto?)
  • Theaterbesuche: English Theatre, italienisches und deutsches Theater
  • Sprachcafe: English
  • Besuch der Mediathek in Meran
  • Lehrausflüge: Piazze italiane, Museumsbesuche (Sachfach & Sprachenfach = gemeinsames didaktisches Konzept)
  • Abstract in Englisch (lingua franca) und in der Muttersprache oder der Zweitsprache bei der Fach- und Projektarbeit für die Abschlussprüfung
  • korrekte Anwendung der Sprache in nicht Sprachfächern (neu + wichtig)
  • CLIL-Unterricht durch Lehrpersonen mit der entsprechenden Zusatzqualifikation

WAHLBEREICH, BEGABUNGSFÖRDERUNG, FÖRDER- UND STÜTZMASSNAHMEN

  • Wahlfach Spanisch
  • Vorbereitung auf den Erwerb von Sprachzertifikaten (FCE, Zweitsprachigkeitsprüfung …)
  • Vorbereitung auf Sprachenwettbewerbe: Latein, Englisch, Italienisch,
  • Redewettbewerbe
  • Stützmaßnahmen, Lerncoaching und Lernberatung
  • Wahlfächer in Italienisch oder Englisch
  • PRG/TFO Projekt: Sprache, Bildung & Kultur (mehrjähriges, zyklisches Konzept zur Bildungs- und Berufsorientierung, indem alle 3 Sprachen und Kulturen abwechselnd und Unterschiedliche Bereiche zum Tragen kommen)

IM FACH ‚FÄCHERÜBERGREIFENDE LERNANGEBOTE’

  • Leseprojekt English for Science & Technology - FüLA 3. Klasse RG (Kann das Füla Angebot auf TFO ausgeweitet werden? Die Zeitschrift wird von den Englischfachkräften in allen 3. Klassen bearbeitet. Könnte es ähnlich wie am RG in den vierten Klassen TFO eine Wahlmöglichkeit für Schüler geben? Im Sinne der Sprachförderung an TFO auch einer Überlegung wert.)
  • English Debate Club – FüLA 4. Klasse RG
  • Italienisch für Wissenschaft und Sprachprüfungen … - FüLA 4. Kl. RG

MIGRATION UND INKLUSION

  • Ausarbeitung von Individuellen Bildungsplänen
  • Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse bei der didaktischen und methodischen Planung sowie Bewertung (IBP)
  • spezifische Betreuung
  • Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum, Sprachkurse des Sprachenzentrums
  • Ansprechperson für SchülerInnen und Lehrpersonen (Sprachmittler)

MIT VEREINBARUNGEN

  • Zweitsprachjahr mit den Meraner Oberschulen
  • Projekte mit der Oberschule ‚Gandhi’ – GASK (Geschichte, Biologie …), Bewegung und Sport, Projekt ‚A tu per tu’
  • Lehreraustauschprogramme mit der Oberschule ‚Gandhi’

AUSLANDSJAHR UND ZWEITSPRACHJAHR

  • gezielte Betreuung der Schüler/innen
  • gezielte Wiedereingliederung der Schüler/innen

WEITERE INITIATIVEN

  • Englischkurs für Lehrpersonen (A2, B2), eventuell auch im Bezirk oder im Ausland
  • Spezialisierung von Lehrpersonen für CLIL Unterricht
  • Gemeinsame Fortbildung in verschiedenen Sprachen für Lehrpersonen zwischen den Schulen RG-TFO Meran und Polo Scolastico Gandhi
  • Fortbildung der Lehrpersonen im Bereich Sprachen und gemeinsamer Sprachdidaktik
  • Tagung der Schulen im Schulzentrum: Begegnung, Austausch, Schülervertretung
  • Deutsch als Fachsprache in naturwissenschaftlichen Fächern

EVALUATION

  • Berichte, Rückmeldungen, Annahme der Lernangebote
  • Einbezug der Familien, Erfolg bei Prüfungen, Erfolg bei Wettbewerben

B.13 Qualitätsmanagement

QUALITÄTSMANAGEMENT - EXTERNE UND INTERNE EVALUATION

 

MASSNAHMEN

Das Lehrerkollegium legt jedes Jahr die Jahresschwerpunkte fest. Die übrigen Evaluationsmaßnahmen werden, teilweise auch für längerfristige Zeiträume, vom Lehrerkollegium und von der Schulleitung festgelegt. Auch einzelne Schulgremien und die Schulbehörde können Evaluationsmaßnahmen festlegen. Bei den internen und externen Evaluationsmaßnahmen wird festgelegt, wie mit den Daten umgegangen wird.
Die Evaluationsmaßnahmen schließen standardisierte Datenerhebungen wie PISA und INVALSI ein.
Das Lehrerkollegium widmet mindestens eine Sitzung dem Qualtätsmanagement, wo Ergebnisse vorgestellt werden. Nach ausführlicher Beratung können Maßnahmen und weitere Evaluationsvorhaben beschlossen werden.
Abschlussberichte der Koordinator/innen, der Lehrpersonen zur Situation der Klassen, Berichte zu Tätigkeiten, Beratungen in Fach- und Arbeitsgruppen sind Teil der internen Evaluation. Für die Arbeitsgruppe Schulentwicklung ist Evaluation der Prozesse Voraussetzung für Entscheidungen zu weiterführenden Maßnahmen.

 

JAHRESSCHWERPUNKTE

Die Jahresschwerpunkte für das Schuljahr 2016-17 sind:

Die Inklusive Schule (Qualitätsentwicklungsprojekt)

Lehren und Lernen im digitalen Raum (Unterrichtsentwicklungsprojekt)

 

WEITERE EVALUATIONSBEREICHE IM SCHULJAHR 2016-17

 

Geplant:

Übergang MS – OS
Evaluation als Teil der Unterrichtsstunde bzw. Unterrichtseinheiten (Lerninhalte im jeweiligen Fachbereich – Was wird unterrichtet?)
Lernberatung, Aufsichts-Beratungs- und Ko-Präsenzstunden
Unterrichtsbegleitende Tätigkeiten
Projekte
Betriebspraktika
Wahlfächer
Schulleitung, Schulleitungsteam, Schulverwaltung – Schulsekretariat (Kommunikation und Zusammenarbeit, Organisationsstruktur, Informationsfluss, Transparenz, Effizienz, Innovation, Unterstützung für Lehrpersonen und Schüler/innen)
SCHILF
Schulcurriculum
Klassensituation der Klassen am Ende des Schuljahres, Abschlussbericht der 5. Klassen
Bibliothek, Buchbestand und Tätigkeiten

 

Fakultativ:

Lehrpersonen durch die Schüler/innen
Übergang OS – UNI
Fächerübergreifende Lernangebote

 

NB: Die Details der einzelnen Evaluationsmaßnahmen werden jeweils laut dem Beispiel für die Evaluationsmaßnahme ‚Übergang MS-OS’ im Anhang festgelegt.

 

INSTRUMENTE, DATENQUELLEN UND EVALUATOREN

  • Dokumentenanalyse (Klassenbuch, Protokolle, Teilnehmerlisten bei schulbegleitenden und schulergänzenden Veranstaltungen, Gruppenarbeit, Bewertungen, Lernzielkontrollen), Quantitative Kennzahlen (Noten) und Vergleich von Parallelarbeiten.

  • LehrerInnen-beobachtungen der Schüler/innen z. B. mittels Beobachtungsbogen

  • Analyse von Projektergebnissen und -verläufen, von Aufsätzen und mündlichen Stellungsnahmen

  • Feedback von Schülern/Schüler/innen in verschiedener Form

  • Die Bewertung der Medienkompetenz und anderer übergreifenden Kompetenzen an speziellen Projekten (siehe 3. Klassen)

  • Befragungen von Eltern, von Firmen beim Betriebspraktikum und von externen Besuchern

  • Quantitative Kennzahlen (Betragensnoten)

  • Berichte der Begleitpersonen über schulbegleitende Veranstaltungen

  • Die staatliche Abschlussprüfung

  • Aufnahmeprüfungen der Universitäten

Weitere Instrumente: Fragebogen, Gedankenlandkarte, Tagebuch, Dokumentenanalyse, Interview, Stärken – Schwächen Analyse, Expertenbefragung, Wechselseitige Unterrichthospitationen, Peer- Review und andere.
NB: Moodle hilft bei Umfragen etc. Frage- und Evaluationsbögen werden auch von der Schule bereitgestellt.

 

INDIKATOREN

Woran erkennen wir, dass die Ziele erreicht worden sind?

Zielerreichung und Zielüberprüfung der Fach- und übergreifende Kompetenzen

  • Der/die Schüler/in übernimmt Verantwortung für seinen/ihren Lernfortschritt. Die Lehrpersonen beziehen Schüler/innen in die Unterrichtsplanung, -gestaltung und -evaluation ein (u. a.) Besprechung der Jahrespläne, Einholen von Feedback über Programmabwicklung und Methode).

  • Die Lehrpersonen übertragen Aufgaben an Schüler/innen und fordern das vereinbarte Ergebnis ein.

  • Die Lehrpersonen motivieren die Schüler/Schüler/innen zur Teilnahme an schulischen Veranstaltungen und fordern die aktive Beteiligung nach erfolgter Anmeldung ein.

  • Die Lehrpersonen fordern den regelmäßigen Schulbesuch ein.

  • Hausaufgaben werden regelmäßig gegeben und kontrolliert.

  • Mit dem/der Schüler/in wird der Wissensstand besprochen und bei Bedarf werden geeignete Maßnahmen zur Leistungsverbesserung vereinbart.

  • Lehrpersonen bieten Lernberatung an (“Lernen lernen”).

  • Der Klassenrat arbeitet bei Bedarf mit schulexternen Beratungsstellen zusammen.